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Abdulaziz as-Suisri

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[Unachtsamkeit und Begierde] Scheich al-Islam Ibn Taymiyya رحمه الله sagte: Der Ursprung von allem Übel liegt in zwei Dingen: der Unachtsamkeit und der Begierde. Die Unachtsamkeit gegenüber Allah und dem Jenseits verschließt die Tür zum Guten – nämlich die Tür des Gedenkens an Allah und der inneren Wachsamkeit. Die Begierde hingegen öffnet die Tür zum Übel, zur Nachlässigkeit und zu den Ängsten des Herzens. So bleibt das Herz von seinen Neigungen und Befürchtungen beherrscht und ist Allah gegenüber unachtsam. Madschmu' al-Fatawa (10/597) Ausgewählt von Allama Abdullah al-Buchari حفظه الله Übersetzt von Abdulaziz as-Suisri

📌 Allahs Unterstützung für den Diener Imam Ibn al-Qayyim رحمه الله sagte: Allahs Unterstützung kommt auf die Diener entsprechend ihrer Entschlossenheit, ihrer Standhaftigkeit, ihrer Hoffnung auf Allah und ihrer Furcht vor Ihm herab. Und dementsprechend trifft sie auch das Ausbleiben von Allahs Unterstützung. Allah سبحانه ist der Weiseste der Weisen und der Wissendste der Wissenden. Er gibt Erfolg, an seinen angemessenen Stellen, und das Ausbleiben von Erfolg, an seinen angemessenen Stellen. Und Er ist der Allwissende, der Allweise. Al-Fawa'id, S. 141 Ausgewählt von Allama Abdullah al-Buchari حفظه الله Übersetzt von Abdulaziz as-Suisri

📌 Erinnerung Imam Ibn Abi Hatim رحمه الله überlieferte mit seiner Überlieferungskette von Sufyan ath-Thauri رحمه الله dass dieser sagte: Nach unserem Verständnis hat derjenige kein wahres Verständnis erlangt, der die Prüfung nicht als Gunst und den Wohlstand nicht als Tragödie betrachtet. Taqdimat al-Dscharh ua at-Tadil, 1/94 Ausgewählt von Allama Abdullah al-Buchari حفظه الله Übersetzt von Abdulaziz as-Suisri

📌 Ratschlag bezüglich des Fußballschauens Frage: Möge Allah euch Gutes gewähren, unser Scheich, möge Allah euch bewahren. Wir wünschen uns einen Ratschlag von Ihnen für einige unserer Brüder, die damit geprüft wurden, Fußballspiele in Cafés zu verfolgen. Bekanntlich enthalten diese Spiele weiteres Übel, wie Musik in den Stadien und während der Werbepausen, das Anschauen freizügiger Frauen sowie das Hören unanständiger und vulgärer Äußerungen unter dem gewöhnlichen Volk. Besonders jetzt, da ein großes Fußballereignis bevorsteht – der Afrika-Cup. Scheich Arafat al-Muhammadi حفظه الله antwortete: Mascha Allah, du hast gefragt und zugleich die Antwort gegeben. Du hast die Übel und die Missstände bereits erwähnt. Mascha Allah – Frage und Antwort zugleich. So kommt es dabei zu vielen Übeln: zur Entblößung von Körperteilen, zum Anblick von Frauen, zur Verschwendung der Zeit – und das alles in den Cafés. Jedenfalls geht das nicht, dass ein praktizierender Mensch, ein Sunni, Salafi, der einen Bart trägt, in einem Café steht und vor den Leuten solche Dinge schaut. Wie soll er dann ein Vorbild für die Menschen sein? Sie werden sagen: ‚Du schaust dir doch selbst diese Dinge an – diese Frauen, die Vermischung von Männern und Frauen und die Musik.‘ Wie wirst du ihnen dann sagen können: ‚Fürchtet Allah, tut dies nicht und tut jenes‘? Das Mindeste, was man sagen kann, ist: Wenn du schon mit solchen Sünden geprüft bist, dann verberge sie wenigstens. Verhülle deine Angelegenheit. Dennoch ist es dir nicht erlaubt – weder öffentlich noch heimlich. Aber im Verborgenen ist es weniger schlimm, damit du nicht zu denjenigen gehörst, die ihre Sünden offen zur Schau stellen und denen nicht vergeben wird. Der Prophet ﷺ sagte: "Meiner ganzen Umma wird vergeben, außer denjenigen, die ihre Sünden offen begehen und bekannt machen." Mein Ratschlag an die Jugendlichen ist, Allah um Hilfe zu bitten und diese Zeiten für das zu nutzen, was ihnen in ihrer Religion, ihrem diesseitigen Leben und ihrem Jenseits nützt. Wenn du aber deine Zeit vor diesen Übertragungen verbringst, so beinhalten sie Verbotenes und nehmen viele Stunden der Zeit in Anspruch. Und wofür? Für eine christliche Mannschaft, für eine Mannschaft des Kreuzes, für eine jüdische Mannschaft und einige von ihnen sind Führer des Unglaubens. Manche von ihnen machen nach einem Tor das Kreuzzeichen und bekennen sich damit zu ihrem Kreuz; sie meinen, das Kreuz sei die Ursache von ihrem Erfolg und von ihrem Sieg gewesen. Und dies zusätzlich zu all den verbotenen Dingen und Sünden, die dort vorhanden sind: Vermischung von Männern und Frauen, Musik und das Entblößen von Körperteilen. Außerdem entsteht ein blinder Fanatismus. Die Menschen steigern sich in ihrem Fanatismus hinein, bis es zu Beschimpfungen, Verfluchung und Verleumdung kommt. Ja, bei Allah, manche Ausdrücke, die wegen dieses Fußballs geäußert werden, enthalten sogar Kufr (Unglauben). Wie wollen wir die Menschen zum Tauhid, zur Umsetzung der Religion und zur Sunnah aufrufen, wenn dies unser Zustand ist? Wenn schon derjenige, der als rechtschaffen gilt, in diesem Zustand ist – wie sollen wir dann die Menschen zum Tauhid aufrufen? Wer wird uns Glauben schenken? Mein Ratschlag ist daher, dass der Mensch wahrhaftig und entschlossen bei Allah bereut, diese Dinge aufgibt und sich dem zuwendet, was ihm Nutzen bringt. Lies etwas, das dir nützt. Mein Bruder, selbst wenn du kein Student des Wissens bist: Lies etwas aus den weltlichen Angelegenheiten, das dir Nutzen bringt. Beschäftige dich mit etwas, das dir im Diesseits zugutekommt. Sei nicht ein ziellos Dahinlebender, der sich mit Dingen beschäftigt, die keinen Nutzen bringen. Quelle: 2. al-Muallimi Seminar in Senegal. https://t.me/Arafatbinhassan/16530 Übersetzt von Abdulaziz as-Suisri t.me/suisri

Allah جل وعلا sagte zu Seinem edlen Propheten ﷺ: "Wenn du frei geworden bist, dann strenge dich an, und nach deinem Herrn richte dein Begehren aus." Das heißt: Steh auf zur Anbetung und verrichte das, was dir aufgetragen wurde; nicht: Dann spiele! Wenn dies an den Gesandten Allahs ﷺ gerichtet ist, dann ist es zugleich eine Ansprache an seine Gemeinschaft. Die Zeit muss mit nützlichen Dingen gefüllt werden. Wenn du deine Zeit nicht mit Nützlichem ausfüllst, wirst du sie mit Schädlichem verbringen. Die übermäßige Beschäftigung mit solchen erlaubten Dingen wird dich träge und faul gegenüber den Gehorsamkeiten machen, seien es die Pflichtgebete oder anderes. Sei daher wachsam und ziehe die Lehre aus dem Zustand anderer. Quelle: https://t.me/dr_elbukhary/5096 Übersetzt von Abdulaziz as-Suisri t.me/suisri

📌 Ein Ratschlag an Jugendliche, die Fußballspiele verfolgen Frage: Die Jugendlichen beschäftigen sich diese Tage damit, Fußballspiele anzuschauen und zu verfolgen. Sie sagen, dies sei etwas Erlaubtes und eine Unterhaltung für die Seele. Wie lautet das islamische Urteil darüber, und was raten Sie den muslimischen Jugendlichen?Scheich Abdullah al-Buchari حفظه الله antwortete: Ich rate den muslimischen Jugendlichen, sich unbedingt um ihre Zeit zu kümmern. Die Zeit ist das Wertvollste, um dessen Bewahrung man sich bemühen sollte. Und ich sehe, dass sie das Leichteste ist, was einem verlorengeht. Sich nun damit zu beschäftigen, Fußballspiele zu schauen – wie man es in manchen Gegenden und manchen Lokalen sieht, mit Bildschirmen und Ähnlichem, so musst du bedenken, dass Allah جل وعلا dich für eine gewaltige Angelegenheit erschaffen und für eine gewaltige Aufgabe vorbereitet hat. So halte dich selbst für zu edel, um mit der planlosen Herde mitzulaufen. Wenn es sich um einen gewöhnlichen jungen Mann handelt, dann ermutigt man ihn dazu, auf seine Zeit zu achten, sich um seine Zeit zu kümmern, sie zu bewahren, und man legt ihm dies nahe. Er ist kein Student des Wissens und auch keiner, der sich mit dem religiösen Wissen beschäftigt. Wenn er nun diese Spiele anschaut oder sich zu diesen Spielen setzt, statt auf den Straßen herumzuhängen, den Muslimen Schaden zuzufügen, Drogen zu nehmen oder andere verbotene Dinge zu begehen... ich will die Angelegenheit nicht verharmlosen – warte! Jedoch manche Übel sind geringer als andere. Vorausgesetzt natürlich, dass dabei kein Zusammenkommen von Sünden, Verwerflichem oder Ähnlichem stattfindet. Zweifellos ist manches Übel geringer als anderes. Er gehört ohnehin nicht zu denen, die sich dem Streben nach Wissen widmen oder auf solche Dinge besonderen Wert legen. Ich sage ihm nicht: Setz dich hin und schau die Spiele! Nein. Vielmehr ermutige ich ihn dazu, seine Zeit zu bewahren und sie für den Qur'an zu nutzen, ihn auswendig zu lernen, zu wiederholen, den Qur'an zu rezitieren und Ähnliches, mit den Rechtschaffenen zusammenzusitzen und sich den Wissensrunden anzuschließen. Dazu ermutige ich ihn. Wenn bei diesen Spielen und auf diesen Bildschirmen jedoch Dinge gezeigt werden – und solche Übertragungen sind davon meist nicht frei –, wie Dinge, die gegen die islamischen Vorschriften verstoßen, Frauen und anderes, dann ist das Anschauen dieser Spiele, weder ihm noch anderen erlaubt. Man erklärt, dass dies verboten ist und nicht erlaubt ist. Was aber die vom Fragesteller erwähnten Jugendlichen betrifft, die behaupten, dies sei etwas Erlaubtes: So führt dich die übermäßige Beschäftigung mit Erlaubtem zum Hineinfallen in das Verpönte (Makruh). Und das häufige Begehen des Verpönten bringt dich schließlich zum Verbotenen – und bei Allah wird um Schutz gesucht. So geschieht die Entwicklung; so gleitet der Mensch stufenweise ab, ohne es zu bemerken. Deshalb sollte er diese lange Zeit nicht mit solchen Albernheiten und Belanglosigkeiten verbringen. Wie wir gesagt haben: Auf den Straßen, an den Wegen oder an manchen Orten werden diese Bildschirme aufgestellt. Dann versammeln sich die Menschen, um die sogenannte Weltmeisterschaft anzuschauen. Und diese Weltmeisterschaft gilt nach ihrer Auffassung als etwas Erlaubtes. Aber dauert das eine Stunde oder eine halbe Stunde? Nein – es sind unzählige Stunden! Richtig? Unzählige Stunden! Dieser spielt, jener spielt, danach spielt wieder jener und jener, und noch einer... Wie lange sitzt du eigentlich dort? Wie ein eingeschlagener Nagel?! Du schlachtest deine Zeit regelrecht ab und findest immer neue Wege, sie abzuschlachten.

📌 Ankündigung | ☎️ TELE-LINK ✏️ Offene Fragerunde Teil #20 🎙 Sch. Dr. 'Arafāt bin Ḥassan al-Muḥammadī 📅 Mittwoch, 17.06.20
📌 Ankündigung | ☎️ TELE-LINK ✏️ Offene Fragerunde Teil #20 🎙 Sch. Dr. 'Arafāt bin Ḥassan al-Muḥammadī 📅 Mittwoch, 17.06.2026 ⌚️ 20:30 Uhr 📨 Fragen an: MiraathDE@gmail.com 📱 Livestream via Telegram: https://t.me/MiraathDE

‼️ Scheich Salah Kantusch حفظه الله sagte: Der üble Gründer und Aussäer des Unheils der Glaubenslehren der Dschahmiyya war al-Dscha'd ibn Dirham. Doch er wurde unterdrückt, und seine verderbliche Fitna starb bereits in ihren Anfängen. Seine verderbliche Lehre wurde jedoch von seinem Schüler, einem der Schaiatin unter den Menschen, al-Dschahm ibn Safwan, geerbt, der die Ansichten von seinem Scheich verbreitete, bis die gesamte Gruppierung nach ihm benannt wurde. Heute sehen wir, dass Nizar ibn Haschim as-Sudani, Muhammad ibn Hadi al-Madchali in dessen Angriffen auf die Salafis beerbt hat. Er ist somit, wie sein enger Verwandter Fawwaz al-Madchali sagt: ‚Für jedes Volk gibt es Erben.‘ Welch üble Hinterlassenschaft da vererbt wurde! Und wir wissen nicht, ob sich der Name der Musa'fiqah nach einer gewissen Zeit vielleicht in die Nizariyyah verwandeln wird. Möge Allah uns bewahren, und wir bitten Allah um Wohlergehen. 🖋 Übersetzt von Abdulaziz as-Suisri

Und nicht nur die Anwesenden beteiligen sich an solchen Bewertungen, sondern sogar die Abwesenden. Geh einmal ins Internet – gibt es dort nicht überall Einstufungen und Bewertungen? Dort schreiben Menschen mit vergifteten Stiften in krankhaftem Eifer, und Allah weiß am besten, was sie hinter den Kulissen aushecken. Besonders dann, wenn die Herzen krank sind und Groll gegen bestimmte Personen hegen. Sie suchen nach Fehltritten, machen manche Stimmen zu „Schuiuch“, obwohl diese es nicht verdienen, überhaupt beachtet zu werden – geschweige denn, dass man sie als Gelehrte betrachtet oder bei ihnen lernt. Und es gibt keine Macht noch Kraft außer durch Allah. Übersetzt von Abdulaziz as-Suisri

✏️ [Vergiftete Stifte, die in krankhaftem Eifer schreiben – und Allah weiß am besten, was sie hinter den Kulissen aushecken!] Eine wertvolle Aussage vom Großgelehrten Scheich Abdullah ibn AbdirRahim al-Buchari حفظه الله, in dem er den Zustand einiger kranken Personen beschreibt. Er sagte حفظه الله: Es wurde gefragt: „Dürfen Studenten des Wissens die Stellung im Wissen der Maschaych beurteilen, bei denen sie lernen?“ Antwort: Diese Frage ist interessant, weil diese Angelegenheit tatsächlich vorkommt. Doch zugleich weist sie auf eine Krankheit und eine verborgene Absicht hin. Denn manche Studenten beginnen damit, ihre Maschaych zu bewerten und ihre Stellung im Wissen einzustufen. Da stellt sich die Frage: Welches Wissen besitzt du überhaupt, um andere einzustufen? Welche wissenschaftliche Fähigkeit, welches Wissen und welche Kompetenz hast du, aufgrund derer du sagen kannst: „Dieser kennt sich aus“, „jener ist unwissend“, „dieser ist so“, „jener ist so“? Welche Werkzeuge und Qualifikationen befähigen dich zu einer solchen Bewertung? Ist für dich Wissen etwa bloß wortgewandtes Reden, langes Ausschmücken von Worten oder das Vorbringen seltsamer und außergewöhnlicher Dinge? Wenn das dein Maßstab für Wissen ist, dann bist du ein Miskin (ein Armseliger). Dann weißt du in Wirklichkeit nichts vom Wissen. Also stellt sich zunächst die Frage: Welche Voraussetzungen und Fähigkeiten besitzt du überhaupt, um andere zu bewerten? Dies Erstens. Zweitens: Sei dir sicher, dass du den Nutzen und das Wissen von deinem Scheich verlierst, wenn du dich zu ihm setzt mit der Absicht, ihn zu bewerten. Denn anstatt zu lernen, beschäftigst du dich mit dem Bewerten. Dadurch wirst du von dem abgelenkt, weshalb du ursprünglich gekommen bist. Drittens: Es gehörte weder früher noch später zum Weg der Studenten des Wissens und der Gelehrten, dass Studenten ihre Schuiuch einstufen. Diejenigen, die Gelehrte beurteilen, sind die Gelehrten selbst. Wenn du eines Tages selbst zu den Leuten des Wissens gehörst, dann erwähne deine Lehrer in guter Weise. Du bist nicht verpflichtet zu sagen: „Dieser hat diesen Fehler“ oder „jener hat jenen Fehler“. Sie haben dir Nutzen gebracht, dich gelehrt und erzogen. Bewahre daher ihre Stellung und ihren Wert. In Tarich Abi Zurʿa ad-Dimaschqi wird überliefert, dass Sufyan رحمه الله sagte: „Du erkennst die Fehler von deinem Scheich nicht, bis du bei einem anderen Gelehrten sitzt.“ Das bedeutet: Du lernst bei einem Gelehrten und gehst dann zu einem anderen. Dort wird vielleicht während einer Erklärung die richtige Ansicht zu einer Angelegenheit deutlich, während dem ersten Gelehrten dieser Aspekt entgangen war. So etwas kommt vor. Doch bedeutet die Aussage von Sufyan etwa, dass man nach den Fehlern von seinem Scheich suchen und ihn einstufen soll? Nein. Vielmehr bedeutet sie, dass man Wissen studieren, bei den Gelehrten sitzen und von ihnen möglichst viel profitieren soll – und zwar von den Gelehrten der reinen Sunna. Wenn es in einem Land jedoch nur einen oder zwei Gelehrte der Sunna gibt und daneben Dutzende Leute der Neuerung, dann bedeutet die Aussage keineswegs: „Ich gehe jetzt zu ihnen, um die Fehler von meinem Scheich herauszufinden.“ Denn dann werden sie dir die Krankheit in Form des Medikaments präsentieren. Dann verlierst du sowohl das Medikament als auch die Erkenntnis der Krankheit und schluckst am Ende das Gift, ohne es zu merken. Und dann glaubst du, dass das, worauf du zuvor warst, falsch gewesen sei. Deshalb darfst du dich, mein Sohn, nicht mit solchen Dingen beschäftigen. Widme deine Zeit und deine Anstrengung dem Lernen, dem Lehren und dem schrittweisen Erwerb von Wissen.

[Kinder sind zu Schuiuch geworden!] Der Großgelehrte Abdullah al-Buchari حفظه الله sagte: „Im Internet schreibt heutzutage jeder. Der Feigling wird hinter dem Bildschirm zum Löwen! Oder jemand namens Soundso, Abu soundso – wer ist das überhaupt? Kannst du oder sonst jemand nachweisen, dass alle, die dort schreiben, Ahlus-Sunnah sind? Unter ihnen könnten Juden, Christen oder Feueranbeter sein! Ja sogar Dschinn, wenn du willst, oder Schaiatin von den Menschen und den Dschinn! Was sollte sie daran hindern? Sollen wir etwa alles glauben, nur weil es geschrieben steht? O ihr jungen Leute! Probleme sind entstanden, weil die Gedanken heute am Internet hängen. Das religiöse Verständnis wird aus dem Internet bezogen, und jeder, der etwas sagt, wird plötzlich als Gelehrter und Scheich angesehen! Ist dies nicht so? Wie viele ‚Internet-Schuiuch‘ gibt es heute! Wie zahlreich sie sind! Kinder und Jugendliche sind zu Schuiuch geworden!“ Quelle: „Die Methoden der Leute der Neigungen und Zweifel bei der Spaltung der Salafis.“ Übersetzt von Abdulaziz as-Suisri

[Wer ist derjenige, der von den Menschen unversehrt bleibt?] Schamsuddin adh-Dhahabi (gest. 748 n. H.) رحمه الله sagte: „Es gibt keinen vollkommenen Imam im Guten, außer dass es unter den unwissenden Muslimen und den Neuerern Menschen gibt, die ihn kritisieren und schlecht über ihn reden. Und es gibt keinen Anführer in der Neuerung, der Dschahmiyya und den Rafida, außer dass es Menschen gibt, die ihn unterstützen, ihn verteidigen und seine Aussage aus Neigung und Unwissenheit übernehmen. Maßgeblich ist vielmehr die Aussage der Allgemeinheit der Gemeinschaft, die frei von Neigung und Unwissenheit ist und sich durch Gottesfurcht und Wissen auszeichnet.“ (Siyar A'lam an-Nubala' 14/344) Die Zufriedenstellung aller Menschen ist ein Ziel, das nicht erreichbar ist. Dazu wurden folgende Aussagen überliefert: Abdullah ibn Wahb sagte: Ich hörte Sufyan ath-Thawri in Mekka sagen: „Die Zufriedenheit aller Menschen ist ein Ziel, das nicht erreicht werden kann, und das Streben nach dem Diesseits ist ebenfalls ein Ziel, das nicht erreicht werden kann.“ Yunus ibn Abdil-A'la sagte: Asch-Schafi'i رضي الله عنه sagte zu mir: „Die Menschen sind ein Ziel, das nicht erreicht werden kann, und es gibt für mich keinen Weg, vor Kritik sicher zu sein. Daher halte dich an das, was dir nützt, und bleibe dabei.“ (Al-Hilya von Abu Nu'aym) Verfasst von Scheich Arafat ibn Hasan al-Muhammadi حفظه الله Übersetzt von Abdulaziz as-Suisri

[Die Vorgehensweise von Abdullah ibn Umar am Festtag] Er kehrte nach dem Fadschr-Gebet zu seinem Haus zurück, verrichtete die Ganzkörperwaschung (Ghusl), zog seine schönsten Kleider an und parfümierte sich mit dem besten Duft, den er besaß. Danach ging er hinaus zum Gebetsplatz (Musalla) und setzte sich dort hin, bis der Imam kam. Wenn der Imam kam, betete er mit ihm. Anschließend kehrte er zurück, betrat die Moschee des Propheten ﷺ und betete dort zwei Rak'a, danach ging er zu seinem Haus zurück. (Hasan/gut) Musnad al-Harith 3/95 (1415) Eingestuft von Scheich Arafat al-Muhammadi حفظه الله Übersetzt von Abdulaziz as-Suisri

Imam Ibn Radschab al-Hanbali رحمه الله sagte: „Wer es in diesem Jahr verpasst hat, in Arafah zu stehen, der soll das Recht Allahs erfüllen, das er erkannt hat. Wer nicht imstande war, sein Opfertier in Mina zu schlachten, der soll hier seine eigenen Begierden schlachten – denn somit hat er das Ziel erreicht. Wer das Haus (die Ka'ba) nicht erreichen konnte, weil er weit von ihm entfernt ist, der soll sich dem Herrn des Hauses zuwenden; denn Er ist demjenigen, der Ihn bittet und auf Ihn hofft, näher als die Halsschlagader.“ (Lata'if al-Ma'arif“, S. 499) Ausgewählt vom Großgelehrten Abdullah al-Buchari حفظه الله Übersetzt von Abdulaziz as-Suisri

Sufyan ibn Uyaynah رحمه الله sagte: „Die Sunna besteht aus zehn Dingen. Wer sie bei sich hat, hat die Sunna vervollständigt, und wer etwas davon verlässt, hat die Sunna verlassen: - die Bestätigung der Vorherbestimmung (Qadar), - das Vorziehen von Abu Bakr und Umar, - das Wasserbecken (am Tag der Auferstehung), - die Fürsprache (Schafaʿa), - die Waage (Mizan), - die Brücke (Sirat), - der Glaube besteht aus Wort und Tat, - der Quran ist die Rede Allahs, - die Strafe im Grab, - die Wiedererweckung am Tag der Auferstehung, - und man erklärt keinen Muslim mit Bestimmtheit zum Märtyrer.“ Sharh Usul I'tiqad Ahl as-Sunna wa al-Dschama'a (1/175) Übersetzt von Abdulaziz as-Suisri

📌 NEU: Verteidigung von Scheich Arafat al-Muhammadi حفظه الله für Imam Rabi al-Madchali رحمه الله Scheich Arafat حفظه الله sagte: „Warum war es so, dass die Menschen sich von Scheich Rabi' رحمه الله abneigten und seinen Ruf schädigten? Aus diesem Grund. Sie sagen: ‚Er hat nichts anderes als über die Menschen zu reden. Er warnt vor den Imamen, er greift die Imame an, er verleumdet sie.‘ All das ist Lüge. Wer hat euch gesagt, dass Scheich Rabi' nichts außer Warnungen habe? Bei ihm gibt es Wissen, Quran und Sunnah. Er verfasste Schriften und Werke, er hatte Enthaltsamkeit und Gottesfurcht. Bei Allah, bei Allah – er sprach über die Religion Allahs und las etwas vor, woraufhin er vor seinen Schülern weinte und es nicht zurückhalten konnte. Er war tief bewegt, denn er war ein Mann der Religion, ein Mann des Wissens, einer der erziehenden Großgelehrten. Doch sie schädigten seinen Ruf. Sie griffen seine Ehre an, obwohl sie behaupten, er sei derjenige, der die Ehre der Menschen angreife. Dabei sprach er über die Leute der Neuerungen nur mit Wissen und nur aus ihren eigenen Büchern, mit Beweisen, Argumenten und Belegen. Vielmehr: Wenn sich sogar verschiedene Druckausgaben von einem Buch eines Mannes der Neuerungen unterschieden, brachte er die Unterschiede zwischen den Ausgaben an, damit er diesem Mann kein Unrecht zufügt. Was jedoch sie betrifft: Sie griffen seine Ehre an, seine Religiosität, seine Rechtschaffenheit. Es gab keine Anschuldigung, mit der sie den Scheich nicht bewarfen. Manche sagten sogar: ‚Er ist ein zionistischer Jude und mit den Juden!‘ So traf ihn vieles von dem, was bereits unsere früheren Gelehrten traf; denn Allah unterstützte ihn, gab ihm Einsicht und machte ihn – bei Allah – wie eine Festung für die Leute der Sunna im Aufzeigen der Irreleitung dieser Gruppierungen: von den Ichwan (Muslimbrüder), den Tablighis und anderen Gruppierungen bis hin zu den Qutbis und den Sururis. Möge Allah sich ihm erbarmen und ihm vergeben. Das also ist der Grund: Menschen traten hervor, um Wissen zu lehren, trennten jedoch die Methodik der Salaf von diesen Wissenschaften. So spricht einer nur über Tafsir und geht nicht darüber hinaus, ein anderer nur über Fiqh und nicht mehr. Das aber ist – bei Allah – falsch. Unsere Gelehrten und die Salaf waren nicht so. Die Hadith-Gelehrten waren so: Sie überlieferten und warnten zugleich. Asch-Schafi'i war ein Faqih, und sein Fiqh ist berühmter als seine Stellung als Hadith-Gelehrter. Dennoch warnte er vor den Mu'tazila, erklärte Hafs al-Fard für einen Ungläubigen und warnte vor Leuten, die die Neuerungen der Sufis nach Baghdad brachten. Ja, er warnte sogar vor Anaschid (religiösen Gesängen) und sagte: ‚Sie sind nur von den Sufis bekannt‘ – man nannte sie damals at-Taghbir –, wie es in seinem Buch ‚al-Umm‘ erwähnt wird. Er widerlegte sogar Gelehrte der Sunna in einzelnen Angelegenheiten, in denen sie Fehler begangen hatten, und sagte nicht: ‚Das ist üble Nachrede.‘“ Quelle: Auszug aus dem 3. Unterricht der Erklärung von al-Qaul al-Mudabbadsch von Scheich Ubayd al-Dschabiri رحمه الله https://t.me/Arafatbinhassan/17626 Übersetzt von Abdulaziz as-Suisri

[Die ersten zehn Tage von Dhul-Hiddscha sind die besten Tage der Dunya] Alles Lob gebührt Allah. Möge Allah unserem Propheten Muhammad sowie seiner Familie und all seinen Gefährten Segen und Heil schenken. Um fortzufahren: Es sind Offenbarungstexte aus dem Qur'an und der Sunnah überliefert worden, welche die Vorzüglichkeit der rechtschaffenen Taten in diesen gesegneten Tagen belegen. Dazu gehört: Allah تعالى sagte: „Bei der Morgendämmerung. Und bei den zehn Nächten.“ Imam Ibn Kathir رحمه الله sagte in seinem Tafsir: „Mit den zehn Nächten sind die zehn Tage von Dhul-Hiddscha gemeint, wie dies von Ibn Abbas, Ibn az-Zubair, Mudschahid und anderen von den frühen und späteren Gelehrten gesagt wurde.“ Von Dschabir ibn Abdillah رضي الله عنه wird berichtet, dass der Gesandte Allahs ﷺ sagte: „Die besten Tage der Dunya sind die zehn Tage (von Dhul-Hiddscha).“ Überliefert bei al-Bazzar und von al-Albani als authentisch eingestuft. Und von Ibn Abbas رضي الله عنهما wird berichtet, dass der Gesandte Allahs ﷺ sagte: „Es gibt keine Tage, an denen rechtschaffene Taten vorzüglicher sind als in diesen Tagen.“ Sie fragten: „Nicht einmal der Dschihad?“ Er sagte: „Nicht einmal der Dschihad – außer ein Mann, der mit seinem Leben und seinem Vermögen hinauszieht und mit nichts davon zurückkehrt.“ Überliefert von al-Buchari in seinem Sahih. Verfasst von Scheich Abdul-Ilah ar-Rifa'i حفظه الله Übersetzt von Abdulaziz as-Suisri

Asch-Schātibī rahimahullāh sagte: “Es ist niemandem erlaubt über das islamische Wissen zu sprechen, ausser wenn er ein Araber ist, oder wie ein Araber in der Kenntnis der arabischen Sprache.” (Al-I’tisām 2/297) ________________ Übersetzt von: 'Abdur-Rahmān al-Albāni https://t.me/alalbani92 alalbani1992@gmail.com

📖 Neue Abhandlung mit dem Titel: Das Lob der Gelehrten für den Großgelehrten Abdullah al-Buchari حفظه الله und den Gelehrten Arafat al-Muhammadi حفظه الله Übersetzt von Abdulaziz as-Suisri

Imam Muqbil al-Wadi'i رحمه الله sagte: „Wenn du jemanden siehst, der die Gelehrten der Sunna beschimpft, dann wisse, dass er der Fitna verfallen ist und dass die Hizbiyya (Parteilichkeit) tief in seinem Herzen verwurzelt ist – selbst wenn er vorgibt, ein Sunni zu sein.“ Aufnahme: Fragen aus Großbritannien Übersetzt von Abdulaziz as-Suisri