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Kashf ash-Shubuhat

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Disclaimer: Dieser Kanal dient der Wissensweitergabe ĂŒber die Angelegenheiten des islamischen Glauben. Dies ist dementsprechend nur insofern zu verstehen als dass die islamische Sichtweise dargelegt wird. https://linktr.ee/kashfushubuhat

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Die KĂ€lte mancher Menschen macht sich selbst an den heißesten Tagen bemerkbar. Es ist nicht immer der Streit, der verletzt. Nicht immer das Wort, das zu viel war. Manchmal ist es das Schweigen, das langsame Verstummen zwischen zwei Seelen, die einst wie Geschwister waren. Nicht jede Verletzung geschieht durch Worte. Manche entstehen durch das bewusste Nicht-Reagieren. Durch eine ausbleibende Antwort. Durch das langsame Vergessen. Durch das stumme “Du interessierst mich nicht”. Eine Bindung, die Allah einst verbunden hat, wird still und starr – nicht durch Hass, sondern durch GleichgĂŒltigkeit. Allah taala sagt sinngemĂ€ss: „Die GlĂ€ubigen sind nichts anderes als BrĂŒder. So stiftet Frieden zwischen euren BrĂŒdern und fĂŒrchtet Allah, damit euch Barmherzigkeit widerfĂ€hrt.“ (Sure 49:10) Und wenn du diesen Bund vernachlĂ€ssigst, wenn du dich zurĂŒckziehst, herzlos wirst, distanziert – dann verletzt du nicht nur dein GegenĂŒber, sondern dich selbst. Dein Iman und dein Herz. Der Prophet ï·ș fragte nach denen, die fehlten. Er ï·ș ließ niemanden erfrieren. Sein Schweigen war nie kalt – sondern weise. Und wir? Wir nennen uns “Akhi”, “Ukhti” – aber lassen uns gegenseitig frieren. Lesen Nachrichten – und schweigen. Sehen Schmerz – und schauen weg. Wir verlernen, wie BrĂŒder zu fĂŒhlen. „Ein Muslim lĂ€sst seinen Bruder nicht im Stich, noch verachtet er ihn.“ (Muslim) Und doch tun wir genau das. Mit schweigenden Herzen, mit kĂŒhlen Blicken, mit Seelen, die nicht mehr bereit sind, zu vergeben. Und am Tag, an dem du WĂ€rme brauchst, wirst du dich erinnern: Du warst einst der Grund, warum jemand anderes sie nicht mehr gespĂŒrt hat. Ya Allah, bewahre uns vor Stolz, der Beziehungen zerstört. Schenke uns Worte, die gut tun – und Schweigen, das schĂŒtzt, nicht verletzt. t.me/kashfushubuhat1

Irgendwann muss man Grenzen setzen lernen. Irgendwann ist man nicht mehr das kleine Kind, das sich vor seinen Eltern, die kei
Irgendwann muss man Grenzen setzen lernen. Irgendwann ist man nicht mehr das kleine Kind, das sich vor seinen Eltern, die keine Muslime sind, verstecken musste, um zu beten. Das kleine Kind, welches sich nicht bedecken durfte, oder sich den Bart kĂŒrzen musste. Irgendwann ist man nicht mehr das kleine Kind, das abhĂ€ngig von seinem Elternhaus ist und alles akzeptiert, was im Widerspruch zum Din steht. Irgendwann muss man selbst erkennen, dass nicht nur die eigenen Eltern Ă€lter geworden sind, sondern dass man selbst Ă€lter geworden ist. FĂŒr diese Eltern bleibst du zwar fĂŒr immer ein Kind, aber ein Tag wird kommen, da wirst du selbst ein Elternteil eines Kindes sein. Entweder wĂ€chst dieses Kind in einem rein islamischen Haushalt auf, oder es wĂ€chst in den selben VerhĂ€ltnissen auf, in denen du gross geworden bist, weil du die Traditionen und Gewohnheiten deiner Eltern aus SchwĂ€che heraus nicht brechen, sondern weiterfĂŒhren willst. t.me/kashfushubuhat1

Zu den Ursachen fĂŒr die Rechtschaffenheit der Nachkommenschaft gehört das Folgende beim Geschlechtsverkehr. Ibn ÊżAbbas berichtete, dass der Prophet Muhammad ï·ș sagte: „Wenn einer von euch zu seiner Familie kommt und sagt: ‚Im Namen Allahs. O Allah, halte uns vom Schayáč­Än fern und halte den Schayáč­Än fern von dem, was Du uns gewĂ€hrst‘ – und daraus ein Kind entsteht –, dann wird der Schayáč­Än diesem Kind keinen Schaden zufĂŒgen können.“ (Überliefert von al-Bukhari) Al-កasan al-BaáčŁrÄ« sagte: „Es wurde gesagt, dass wenn ein Mann zu seiner Frau kommt, er sprechen soll: ‚Im Namen Allahs. O Allah, segne uns in dem, was Du uns gewĂ€hrst, und gib dem Schayáč­Än keinen Anteil an dem, was Du uns gibst.‘ Es wurde gehofft, dass – wenn aus diesem Akt eine EmpfĂ€ngnis oder Geburt folgt – das Kind rechtschaffen sein wird.“ (Überliefert von ÊżAbd ar-Razzāq) t.me/kashfushubuhat1

Jeder macht PlĂ€ne, was er heute und was er morgen erreichen will, aber keiner weiss, was in der nĂ€chsten Sekunde wirklich passieren wird. Das Leben und der Tod sind nicht kontrollierbar. So wie der Mensch geboren wird, wĂ€hrend seine Mutter nicht wusste, wann die Stunde wirklich kommt, wo sie diesen Menschen austragen wird, so wird der Mensch auch sterben, ohne dass jemand mit dem genauen Zeitpunkt seines Todes rechnen wird. Es ist und bleibt alles der Qadr Allahs - egal, wie sehr du eine Sache fĂŒrchtest, wie sehr du etwas anstrebst oder etwas bedauerst -, alles kommt genauso, wie dein Herr es bestimmt hat und nichts davon hĂ€tte dich verfehlen dĂŒrfen. Es hat und wird dich nur das treffen, was fĂŒr dich bestimmt wurde. Deswegen lebe im Hier und Jetzt, ohne Aufschiebung und ohne zu grosse Hoffnungen auf den morgigen Tag zu legen. Geniesse die Zeit mit deinen Liebsten im Hier und Jetzt und vergeude sie nicht mit schlechten GefĂŒhlen und Groll, denn alles kann sich innerhalb von Sekunden wenden. t.me/kashfushubuhat1

Die Gefahr, es allen recht machen zu wollen Ein Muslim kann sich oft dabei ertappen, dass er es allen recht machen möchte – aus Angst vor Ablehnung, Kritik oder um gemocht zu werden. Doch wenn die Zufriedenheit der Menschen wichtiger wird als die Zufriedenheit Allahs, kann dies zur inneren Zerrissenheit fĂŒhren. Der Gesandte Allahs (salAllahu alayhi wa sallam) sagte: „Wer die Zufriedenheit Allahs durch etwas, was die Menschen zornig macht, zu erlangen sucht, von dem wird Allah die Beschwernis durch die Menschen fernhalten. Und wer die Zufriedenheit der Menschen durch etwas, was Allahs Zorn erregt, zu erlangen sucht, den wird Allah den Menschen ĂŒberlassen.“ (at-Tirmidhi) Der wahre Erfolg liegt nicht darin, den Menschen zu gefallen, sondern aufrichtig und standhaft in der eigenen Beziehung zu Allah zu sein. Im Qur’an erinnert uns Allah daran, dass selbst die Propheten auf Ablehnung gestoßen sind: {Und die meisten Menschen werden nicht glauben, selbst wenn du es noch so sehr begehrst.}(12:103) Wenn selbst die besten Menschen, die jemals gelebt haben, nicht von allen gemocht wurden, warum sollten wir danach streben, jedem zu gefallen? Es ist erlaubt, Grenzen zu setzen. Höflichkeit bedeutet nicht, alles mit sich machen zu lassen. Ein Muslim handelt mit Weisheit, nicht mit Selbstaufopferung. Dein Wert kommt nicht von den Menschen, sondern von Allah! Finde deine innere Ruhe darin, dass du dein Bestes tust – nicht fĂŒr die Menschen, sondern fĂŒr Allah. t.me/kashfushubuhat1

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Es gibt Kuffar, die sich nicht mal dem Islam zuschreiben und die auch den Ramadan fasten, weil sie Freunde haben, die den Ram
Es gibt Kuffar, die sich nicht mal dem Islam zuschreiben und die auch den Ramadan fasten, weil sie Freunde haben, die den Ramadan fasten und sie die AtmosphĂ€re zu Iftar lieben. Dieses GemeinschaftsgefĂŒhl gefĂ€llt ihnen. Das hat mich an die Heuchler erinnert, die den Islam nur praktizieren wegen dem weltlichen Nutzen und die dann wieder dem Islam den RĂŒcken kehren, wenn es keinen weltlichen Nutzen gibt. Und wann immer es Nutzen zu holen gibt, kommen sie wieder und praktizieren einen Teil der Religion. Möge Allah uns bewahren.

Der Erzieher der Kinder von ÊżAbd al-Malik sagte: Abd al-Malik schrieb mir einen Brief mit Anweisungen, die ich seinen Kindern beibringen sollte, und er sagte: „Befiehl ihnen, das zu sichern, was im Kommen ist, bevor es vergeht. Und sie sollen das Verlorene hinnehmen, nachdem sie alles versucht haben. Sie sollen das, was sie im Herzen tragen, vor allen außer den Vertrauten verbergen. Sie sollen den vertrauenswĂŒrdigen BrĂŒdern beistehen. Und sie sollen nicht ĂŒberrascht sein von der Untreue ihrer Freunde.“ [Die RatschlĂ€ge der FĂŒhrer und VĂ€ter an die Erzieher ihrer Söhne] t.me/kashfushubuhat1

Hisham bin Abd al-Malik sagte zu dem Lehrer seines Sohnes:   "Wenn du von ihm in einer Versammlung eine unangemessene Äußerung hörst, rĂŒge ihn nicht öffentlich, um ihn bloßzustellen. Denn möglicherweise wird er seinen Fehler verteidigen, und seine Verteidigung des Fehlers wĂ€re schlimmer als der Fehler selbst.                                         Behalte es fĂŒr dich, und wenn ihr allein seid, weise ihn darauf hin." [RatschlĂ€ge der FĂŒhrer und VĂ€ter an die Erzieher ihrer Söhne] t.me/kashfushubuhat1

Manche Menschen versterben frĂŒher und andere erst im hohen Alter, aber wie lang auch immer der Aufenthalt auf dieser Dunya is
Manche Menschen versterben frĂŒher und andere erst im hohen Alter, aber wie lang auch immer der Aufenthalt auf dieser Dunya ist; es wird im Jenseits einen Aufenthalt geben, der nicht mehr aufhört. Wenn du etwas fĂŒr dieses Leben vorausschicken willst, dann ist jetzt der beste Zeitpunkt dafĂŒr.

Ein Mann kam zu Mu'awiya ibn Abi Sufyan, und er hatte eine Tochter bei sich. Er sagte zu ihm: "Möge Allah sie von dir fernhalten, o Amir al-Muminin! Bei Allah, ich weiß, dass sie Feinde gebĂ€ren, Fremde nĂ€her bringen und Feindschaft erben." Mu'awiya sagte ihm: "Sag das nicht! Bei Allah, niemand pflegt Kranke, beweint Tote und ist bei TrauerfĂ€llen so hilfreich wie sie. Und manche Nichte hat ihrem Onkel Nutzen gebracht." Und Muhammad ibn Sulaiman sagte: "Söhne sind Gnaden, und Töchter sind Wohltaten. Und Allah wird fĂŒr Gnaden zur Rechenschaft ziehen und fĂŒr Wohltaten belohnen." Qatada sagte: "Manchmal ist ein MĂ€dchen besser als ein Junge, der seine Familie durch seinen Tod zugrunde gerichtet hat." Yaqub ibn Bukhtan sagte: „Ich hatte sieben Töchter. Und jedes Mal, wenn mir eine Tochter geboren wurde, ging ich zu Ahmad ibn Hanbal und er sagte zu mir: 'O Abu Yusuf, die Propheten sind VĂ€ter von Töchtern!‘ Und seine Worte vertieben meine Sorgen.“ —— Ű§Ù„Ű„ÙŰ§ŰŻŰ© ŰšÙ…Ű§ ÙŠŰŽŰ±Űč فŰčله ŰŁÙŠŰ§Ù… Ű§Ù„ÙˆÙ„Ű§ŰŻŰ© t.me/kashfushubuhat1

Wisse, dass die BeschrĂ€nkung der GlĂŒckwĂŒnsche auf Söhne und nicht auf Töchter ein Brauch der vorislamischen Zeit ist. BeglĂŒckwĂŒnsche also beide, um dich von diesem Brauch der vorislamischen Zeit zu befreien. Denn viele von ihnen beglĂŒckwĂŒnschten den Sohn und den Tod der Tochter vor ihrer Geburt! Und zu ihren GlĂŒckwĂŒnschen an denjenigen, der Töchter bekommen hatte, gehörte: "Möge Allah dich vor ihrer Schande bewahren, und möge er dich vor ihren Kosten schĂŒtzen..“ Al-Bukhari sagte in "Al-Adab al-Mufrad": "Kapitel: Wer Allah bei der Geburt eines Kindes lobt, wenn es gesund ist, ohne sich um das Geschlecht zu kĂŒmmern." Dann zitierte er folgende Überlieferung: Über Ka'b ibn 'Ubaid wird berichtet, dass er sagte: Aisha ra., pflegte, wenn in ihrer Familie ein Kind geboren wurde, nicht zu fragen, ob es ein Junge oder ein MĂ€dchen war. Sie fragte nur: 'Ist es gesund?' Wenn ihr dann gesagt wurde: 'Ja', sagte sie: 'Alles Lob gebĂŒhrt Allah, dem Herrn der Welten.' —— Ű§Ù„Ű„ÙŰ§ŰŻŰ© ŰšÙ…Ű§ ÙŠŰŽŰ±Űč فŰčله ŰŁÙŠŰ§Ù… Ű§Ù„ÙˆÙ„Ű§ŰŻŰ© t.me/kashfushubuhat1

Wir leben in einer Zeit, in der die MaßstĂ€be fĂŒr Ehre und Schamhaftigkeit oft verdreht sind. Es ist erschreckend, wie selbstverstĂ€ndlich junge Frauen Bilder in Mini-Röcken posten können, die von ihren eigenen VĂ€tern, Onkeln und BrĂŒdern gelikt werden – ohne ein Wort des Nachdenkens. Gleichzeitig wird die Frau, die sich bedeckt und sogar ihr Gesicht verhĂŒllt, zur Zielscheibe von Kritik. Ihre Bedeckung wird zu einem Geheimnis gemacht, als wĂ€re ihre Wahl eine Schande, die verborgen werden muss. Als hĂ€tte der Vater einer entblĂ¶ĂŸten Frau mehr Ehre erlangt oder der Schwiegervater einer unbedeckten Schwiegertochter den wertvolleren Gewinn fĂŒr seinen Sohn erzielt. Doch der wahre Maßstab fĂŒr WĂŒrde und Ehre liegt nicht in der Meinung der Menschen, sondern im Gehorsam gegenĂŒber Allah. WĂ€hrend die muslimische Frau in den Augen der schlechten und ehrlosen Menschen keinen Wert besitzt, ist sie von unschĂ€tzbarem Wert. Ihr Glaube, ihre Schamhaftigkeit und ihr Gehorsam gegenĂŒber ihrem Schöpfer machen sie zu einem Symbol von Ehre und WĂŒrde. Der Gesandte (salallahu alaihi wa salam) sagte: „Soll ich dir nicht ĂŒber den wertvollsten Besitz des Mannes berichten? Es ist eine rechtschaffene Frau..“ (Abu Dawud) Lasst uns daran erinnern, dass der wahre Wert einer Frau nicht von der Anerkennung der Menschen abhĂ€ngt, sondern von ihrer NĂ€he zu Allah. Möge Er uns leiten und unsere Herzen fĂŒr die wahre Bedeutung von Ehre und WĂŒrde öffnen. t.me/kashfushubuhat1

Von ’Ali (radiAllahu ’anhu), der sagte: „Wahrlich, die Frauen empfinden siebenmal mehr als die MĂ€nner empfinden. Und daher ist fĂŒr diejenigen unter ihnen, die Geduld haben, siebenmal mehr (Lohn) als fĂŒr die MĂ€nner vorgesehen.“ [al-Iyal] t.me/kashfushubuhat1

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- Von Abu At-Tayyah, von seinem Vater, der sagte: „Wir hörten immer, dass manche Menschen durch ihre Familien ins Verderben gezogen wurden.“ - Abdus-Samad ibn An-Numan sagte: „Ich hörte Sufyan ibn Uyaynah zu Al-Fudayl ibn Iyād sagen: ‚O Abu Ali, verlasse dich nicht auf jemanden mit einer (großen) Familie. Meine Familie hat meine guten Taten genommen.‘“ - Sufyān sagte: „Wenn ein Mann fĂŒr drei sorgt, dann frage nicht nach seinem Dirham.“ - Shurayh Al-Abid sagte: „Sufyān sagte zu mir: ‚FrĂŒher hatten wir eine Katze. Sie öffnete kein GefĂ€ĂŸ und stahl nichts vom Nachbarn. Dann bekam sie Jungen, und plötzlich öffnete sie (und nahm) aus den GefĂ€ĂŸen und stahl von den Nachbarn.‘“ - Von Khalid ibn Ma’dan und Damrah ibn Habib, vom Propheten (sall Allāhu alayhi wa sallam), der sagte: „Wer viele Familienmitglieder hat, hat viele Shayatin (Teufel). Und wer viel Geld hat, wird viele Sorgen haben. Und wer viele Sorgen hat, dessen Herz wird in verschiedene TĂ€ler gespalten (d.h. in verschiedene Richtungen und Interessen). Und dann wird Allah sich nicht darum kĂŒmmern, welchem Weg er folgt.“ - Ayyub sagte: „Es wurde gesagt: ‚Die Familie ist wahrlich der Weg ins Verderben.‘“ - Von Muhammad Al-Aqas, der sagte: Ein Mann fragte Tawus und sagte: „Ich möchte wirklich heiraten, also gib mir einen Rat.“ Er sagte: „Wenn du kein Verlangen nach Frauen hast und keine Angst vor (Fitnah) fĂŒr dich selbst hast, dann ist es fĂŒr deinen Geist ruhiger und bringt weniger Sorgen, nicht zu heiraten. Aber wenn du Verlangen nach Frauen hast und dich nicht sicher fĂŒhlst (vor Fitnah), dann (heirate) sofort, sofort.“ [Al-Iyal] t.me/kashfushubuhat1

Es gibt eine altes Video, wo ein Mann ĂŒber seine vielen Frauen und Kinder redet. Insgesamt soll er 84 Kinder haben. Viele Menschen denken zwar, dass eine große Familie, eine Vielzahl von Frauen und Kindern, erstrebenswert ist, aber sie schaffen es oft nicht mal, einer Frau und einem Kind gerecht zu werden; geschweige denn mehrere Familien gleichzeitig zu pflegen. Und die PrĂŒfung dabei wird ebenso vergessen. Deswegen folgen jetzt einige Aussagen darĂŒber, sich ĂŒber eine kleine Familie zu freuen. âŹ‡ïž

Der Muslim macht sich oftmals Sorgen um seine Nachkommen; darum, wie er sie erziehen, ernĂ€hren und zu frommen Muslimen bilden soll. Wie und wohin er die Hijrah fĂŒr seine Kinder vollziehen kann, wobei gleichzeitig fĂŒr das beste Wohl der Kinder gesorgt ist. Die wichtigste Sache bei dem ganzen ist aber, sich selbst nicht zu vergessen. Denn die eigene Rechtschaffenheit wird zur Rechtschaffenheit der Nachkommen fĂŒhren: Der Gesandte Allahs (salAllahu alayhi wa sallam) sagte: „Wahrlich, Allah – der Erhabene und MĂ€chtige – bewahrt (oder schĂŒtzt) einen muslimischen Mann nach ihm (d.h. nach seinem Tod) in seinen Kindern, seinen Kindeskindern, seinem Haushalt und den HĂ€usern um ihn herum.“ Von Ibn ’Abbass in Bezug auf Allahs Worte (sinngemĂ€ĂŸ): „Und ihr Vater war rechtschaffen.“ (Al-Kahf 18:82): Er sagte: „Sie wurden aufgrund der Rechtschaffenheit ihres Vaters beschĂŒtzt.“[Al-Iyal] So liegt in der Rechtschaffenheit des Vaters ein Schutz fĂŒr seine Nachkommen. Und wenn der Vater es versĂ€umt, fromm zu leben, soll er sich nicht ĂŒber die Verdorbenheit seiner Familienmitglieder wundern. t.me/kashfushubuhat1

GroßzĂŒgigkeit zu der eigenen Familie - Al-Hasan sagte: “Derjenige, der geizig gegenĂŒber seiner Familie ist, ist ein VerrĂ€ter.” Dawud ibn Abi Hind sagte: “Ich sagte zu Al-Hasan: ‘O Abu Sa’id, denkst du, es ist Verschwendung (von Geld), wenn ich ein ParfĂŒm fĂŒr meine Frau fĂŒr zwanzig Dirham kaufe?’ Er sagte: ‘Nein.’” Es wird von Nafi’ berichtet, dass ’Umar seine Frauen mit Khimār aus Seide bekleidete. [Al-Iyal] t.me/kashfushubuhat1

Heutzutage sieht man VĂ€ter, die sich wenig darum kĂŒmmern, ob ihre Söhne Beziehungen mit fremden Frauen eingehen, stĂ€ndig draußen unterwegs sind oder am Wochenende nicht nach Hause kommen und stattdessen bei Freunden ĂŒbernachten. Es gibt auch VĂ€ter, die es ihren Söhnen zusĂ€tzlich erschweren zu heiraten und ihnen dabei keine UnterstĂŒtzung bieten. Die frĂŒheren Generationen waren nicht so; sie erfĂŒllten ihre Pflichten gegenĂŒber ihren Söhnen und schufen damit die Grundlage fĂŒr gesunde Familien und eine stabile Gesellschaft. Von Qatadah wird berichtet, dass gesagt wurde: „Wenn ein junger Mann das Alter der Reife (d. h. die sexuelle Reife) erreicht und sein Vater ihn nicht verheiratet, und er daraufhin eine unzĂŒchtige Handlung (Fahisha) begeht, dann ist der Vater sĂŒndig.“ [Al-Iyal] t.me/kashfushubuhat1

Mangel an Entschlossenheit und FĂŒhrung - Wir leben in einer Zeit, in der viele MĂ€nner verweiblicht wurden, vor allem jene, die unter luxuriösen Bedingungen im Westen aufgewachsen sind und von ihren MĂŒttern wie Töchter behandelt wurden. So kann man einen 30-JĂ€hrigen finden, der unentschlossen durchs Leben lĂ€uft, kein ernstes Interesse an dem GrĂŒnden einer Familie hat und seine Zeit mit Gaming oder Serien schauen vergeudet. Man sieht eingebildete MĂ€nner, die Selfies posten und wirklich nicht erkennen, wie weit entfernt es von der MĂ€nnlichkeit ist, sich in verschiedenen Posen mit Duckface zu zeigen und das auch noch anschließend zu posten. MĂ€nnlichkeit ist nicht, dass du hin und wieder deine Muskeln trainierst, sondern MĂ€nnlichkeit ist viel mehr, zu wissen, was angebracht fĂŒr einen Muslim ist und was nicht. Wie ein Muslim sich benimmt und wie nicht. Was der Islam als Ehre beschreibt und was nicht. Umar bin al-Khattab sagte bezĂŒglich den Kategorien von MĂ€nnern: “
.MĂ€nner lassen sich auch in drei Kategorien einteilen. [Die erste ist] ein keuscher, gelassener und sanfter Mann, der Einsicht besitzt und es wert ist, um Rat gefragt zu werden; und wenn ihm eine Angelegenheit widerfĂ€hrt, folgt er seiner Einsicht und geht die Dinge an, wie sie angegangen werden sollten. [Die zweite ist] ein Mann, der keine eigenen Meinungen hat, und wenn ihm eine Angelegenheit widerfĂ€hrt, wendet er sich an jemanden, der Einsicht besitzt und es wert ist, um Rat gefragt zu werden, und er ĂŒbernimmt dessen Meinung zu der Angelegenheit. Die dritte ist ein Mann, der verwirrt, verloren und ziellos ist; er sucht weder FĂŒhrung, noch folgt er einem FĂŒhrer..” [Shu’ab Al-Iman] t.me/kashfushubuhat1