Markward Stahl
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„Denn der Anblick des Häßlichen macht schlecht und düster.“ Skulpturen, Bauwerke und Ästhetik https://instagram.com/markward_stahl?utm_medium=copy_link
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Ein Reichsadler auf dem Gelände des 1938 errichteten Kasernenkomplexes Regenwurmlager der deutschen Wehrmacht in der Nähe der Stadt Meseritz.
Das Lager gehörte zur Festungsfront Oder-Warthe-Bogen und diente im Zweiten Weltkrieg als Ausbildungsstätte für verschiedene Sonderverbände, die gegen die britische Kolonialmacht im Nahen Osten eingesetzt werden sollten.
Darunter die Legion Freies Indien, die Deutsch-Arabische Legion sowie Kompanien von Iranern und Afghanen.
Der Chemnitz-Bellmann-Brunnen wurde 1909 von Hermann Hausmann (1865-1907) und Otto Stichling (1866-1912) an der Stützmauer der Rainvilleterrasse in Hamburg-Ottensen geschaffen.
Er trägt folgende Inschrift:
Dem Dichter des Liedes Schleswig Holstein meerumschlungen deutscher Sitte hohe Wacht.
Repost from Deutsche Wanderfalken
Ungebremst und über jede Vergangenheit erhaben, schreitet der moderne Mensch voran und macht sich eine Welt untertan, die er Jahrtausende lang weitgehend unberührt ließ.
Glänzende, vollautomatisierte Städte entstehen in den Köpfen derjenigen, die vom Fortschrittsgeist befallen sind und treiben sie immer tiefer in die Materie hinein, um diese Vision zu verwirklichen.
Wir wollen diese Vision nicht grundsätzlich niederreden, steht sie doch
für eine Seite des menschlichen Strebens. Dennoch, so stellen wir fest, ist jede verwirklichte Äußerlichkeit nur so viel wert wie die Menschen, die sie erblicken und pflegen.
Deshalb und heute ersichtlicher denn je kann das, was unter dem Begriff 'Fortschritt' verstanden wird, unmöglich ein Selbstzweck sein oder gar als Ersatz für das innere Schaffen einer Kultur angesehen werden.
Ganz im Gegenteil sogar! Das bloße Entwerfen ist wie der Sand im Wind, denn wie alles von Menschenhand Geschaffene verliert es sich in den Gezeiten. Kulturen und Bauwerke vergehen, und jeder Mensch wird hier auf Erden einmal sterben.
Es wäre geradezu töricht, würden wir diesen stetigen Wandel und seine vergängliche äußere Gestalt als den Zweck unseres Lebens begreifen.
Anstatt die Welt also gleich einer Maschine immer nur weiter auf ihre Mechanismen und Einzelteile hin zu ergründen, damit diese uns im materiellen Sinn dienlich werden, sollten wir in und über ihnen auch die Prinzipien erkennen, die ewig und unveränderlich sind, bei denen jede Wissenschaft an die Grenzen ihrer Weisheit stößt und aus denen wir unser gesamtes Wirken überhaupt erst in einen höheren Sinn einpflegen können.
In dieser Erkenntnis nämlich sehen wir das eigentliche höhere Ziel unseres Lebens, weshalb es nicht in erster Linie die Maschine oder der Baustil sein kann, den es zu perfektionieren gilt.
Vielmehr sollte der Mensch selbst zum Ziel seines Schaffens werden und die materielle Welt dahingehend gestalten, dass sie uns auf diesem spirituellen Weg unterstützt, anstatt uns zu arbeitenden Sklaven unserer eigenen seelenlosen Schöpfung zu machen.
Venus und Adonis in einer Bleifigur des englischen Bildhauers John Cheere im Londoner Hydepark.
Die Anwesenheit von Amor und einer Taube, die traditionell mit Aphrodite in Verbindung gebracht wird, soll an die Liebesbeziehung der beiden Figuren erinnern.
Die 1878 vom deutschen Bildhauer Eduard Schmidt von der Launitz vollendete Version des verwundeten Achilles im Museum Barberini in Potsdam.
Das Marmorwerk ist einer antiken griechischen Statue nachempfunden, die im 5. Jahrhundert v. Chr. von einem unbekannten Künstler geschaffen wurde.
Obwohl das Original nicht erhalten ist, gibt es mehrere römische Kopien, von denen die bekannteste aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. stammt und sich im Vatikanischen Museum in Rom befindet.
Das Karl-IV.-Denkmal in Prag ist eine 9 Meter hohe Statue des römisch-deutschen Kaisers Karl IV. auf dem Karlsplatz in der Altstadt von Prag.
Die aus Bronze gegossene Statue zeigt Karl IV. in der königlichen Robe, mit der Krone auf dem Kopf und dem Zepter in der Hand. Die Statue wurde zwischen 1848 und 1860 vom Bildhauer Josef Václav Myslbek entworfen und ist ein wichtiges Wahrzeichen von Prag.
Karl IV. war der Gründer der Karls-Universität in Prag und ist einer der bedeutendsten Herrscher der tschechischen Geschichte.
Im Jahr 2020 wurde das Denkmal im Zuge sogenannter Anti-Rassismus-Protesten angegriffen und beschädigt, später aber restauriert.
Die St. Georgs-Statue in Berlin befindet sich auf dem Platz vor dem ehemaligen Königlichen Schloss, dem heutigen Humboldt-Forum, in der Mitte der Stadt. Die Statue wurde vom Bildhauer August Kiss entworfen und 1853 fertiggestellt.
Sie zeigt den heiligen Georg, der in voller Rüstung auf einem Pferd sitzt und einen Drachen tötet.
Die Statue ist eine Kopie eines Originals, welches sich im Berliner Bode-Museum befindet. Die Statue vor dem Schloss ist jedoch größer und steht auf einem hohen Sockel.
Die Figur des heiligen Georg, der den Drachen tötet, ist ein Symbol für den Kampf gegen das Böse und wird oft als Schutzpatron von Rittern und Soldaten angesehen.
Im Zweiten Weltkrieg wurde Sie schwer beschädigt und musste in den Jahren 1951-52 restauriert werden. In den folgenden Jahren wurde die Statue mehrmals umgestellt, bevor sie 2006 an ihren jetzigen Standort auf dem Platz vor dem Humboldt-Forum zurückgebracht wurde.
Der Fama-Brunnen befindet sich im Parterre vor dem Schloss Herrenchiemsee und wurde von Rudolf Maison zwischen 1884 und 1885 geschaffen. Er ist nach dem Vorbild eines Brunnens im Königspalast La Granja de San Ildefonso in Spanien gestaltet worden.
Zu sehen ist die geflügelte Figur des Ruhmes, bekannt als Fama, die auf Pegasus reitet.
Die Figur der Fama ist eine allegorische Figur aus der römischen Mythologie, die oft als Verkörperung des Ruhms und der öffentlichen Meinung dargestellt wird.
In diesem Fall symbolisiert sie die Verbindung zwischen dem König Ludwig II von Bayern und seiner kulturellen Leistungen, mit dem damit einhergehenden Ruhm, den er dafür erlangt hat.
Das Denkmal von Robert I. auch bekannt als Robert Bruce oder
Robert the Bruce auf der Esplanade von Stirling Castle.
Sie ist ein Werk das 1876 von Andrew Currie gemeißelt und vom Illustrator George Cruikshank entworfen wurde. Seit 2020 ist die Statue auf der 20-Pfund-Note der Clydesdale Bank abgebildet.
Die Steinskulptur zeigt Robert the Bruce im Kettenhemd mit der Hand auf dem Knauf seines Schwertes.
Auf der Rückseite sind sein Schild und seine Axt. Auf dem Sockel befindet sich ein Schild mit einem zügellosen Löwen. Die Figur steht nach Süden, in Richtung des Schauplatzes der Schlacht von Bannockburn.
Der Koloss von Barletta, der den byzantinischen Kaiser Leo I. (reg. 457-474 n. Chr.) darstellen soll. Es wurde 1204 n. Chr. aus Konstantinopel entfernt und ging bei einem Schiffbruch vor der Küste von Barletta in Süditalien verloren.
Eine 5,11 m hohe Version der Statue steht in der Hafenstadt Barletta in Apulien.
Die Adam-Smith-Statue auf der Royal Mile der schottischen Hauptstadt Edinburgh.
Adam Smith (1723-1790) war- ein Moralphilosoph, Schlüsselfigur der schottischen Aufklärung, Pionier der Theorie der freien Marktwirtschaft und Autor mehrerer Bücher, am bekanntesten "An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations" (1776).
Foto: Don munro Photographie
Eine Statue von Afonso Henriques vor dem Schloss in Guimarães in Portugal.
Sie befindet sich neben dem Palast der Herzöge von Bragança, ebenfalls in der Nähe des Schlosses und ist ein Werk des portugiesischen Bildhauers Soares dos Reis.
Das Bronzedenkmal wurde 1888 dank einer Gruppe von in Rio de Janeiro lebenden Portugiesen erbaut.
Dom Afonso Henriques war der erste König von Portugal und Gründer der Grafschaft Portucalense.
Die Fontaine du Fellah, auch bekannt als der ägyptische Brunnen, befindet sich in der Rue, im 7. Arrondissement von Paris.
Der Name bezieht sich auf einen ägyptischen Fellachen oder Bauern, aber die Statue könnte eine Kopie einer römischen Statue von Antinoos sein, einem Verehrten des Kaisers Hadrian, die 1739 bei der Ausgrabung von Hadrians Villa in Tivoli entdeckt wurde. Das Original der Statue befindet sich im Vatikanischen Museum in Rom.
Der Brunnen wurde 1806, während der Herrschaft von Napoleon Bonaparte im neoägyptischen Stil erbaut und von Napoleons ägyptischem Feldzug inspiriert. Er ist das Werk des Architekten Louis-Simon Bralle und des Bildhauers Pierre-Nicolas Beauvalet.
Die Fontaine du Fellah war einer von fünfzehn Brunnen, die von Napoleon gebaut wurden, um die Bevölkerung von Paris mit frischem Trinkwasser zu versorgen und an seine Feldzüge zu erinnern. Der Brunnen wurde an der Wand des damaligen Krankenhauses für unheilbare Patienten errichtet.
Das deutsche Denkmal für Tientfin errichtet im Jahr 1904 zur Erinnerung an die Kämpfe der Reichsmacht im fernen Ostasien.
Zur Ausführung wurde der Entwurf des Berliner Bildhauers
Professor Cuno von Uechtritz gewählt.
Die Erzgestalt eines
deutschen Ritters in gotischer
Rüstung steht gleich einem
kampfbereiten Hüter auf einem
Felsenpostament, dass ein Fries
mit den Wappen der deutschen
Bundesstaaten umgürtet. Die
kräftigen Eck Abschlüsse an den
Stufen tragen runde Bronze
Schilde mit den Namen der
Gefechte und Kämpfe.
Der Ritter selbst aber, dessen Brust
ein mächtiges Eisernes Kreuz
und fleine Adler schmücken,
hat vor sich das Reichsschwert
aufgepflanzt und umspannt
den Griff mit der Eisenfaust,
Zur
Seite des Ritters hält ein
nach rechts gewandter bekrön-
ter Adler die Wacht.
Die Spitze des Millennium of Russia-Denkmals. Das Denkmal wurde 1862 zu Ehren des tausendjährigen Jubiläums der russischen Staatlichkeit in Weliki Nowgorod errichtet. Es befindet sich gegenüber der Sophienkathedrale.
Geschaffen wurde es von den Bildhauern Mikhail Mikeshin, Ivan Schroeder und dem Architekten Viktor Hartman.
Auf dem Denkmal sind insgesamt 128 Figuren abgebildet und wenn man im Kreis um das glockenförmige Denkmal herumläuft, kann man die Geschichte des russischen Staates studieren.
Die heilige Gertrud auf der Gertaudtenbrücke zu Berlin.
Im Hintergrund die Jungfernbrücke.
Die drei Meter hohe Bronzeskulptur zur Erinnerung an das 1405 erbaute und längst abgerissene Hospital vor dem damaligen Gertraudentor, wurde 1896 von Rudolf Siemering modelliert und in der Kunstgießerei Lauchhammer in Bronze gegossen.
Dargestellt ist die Äbtissin Gertrud des Klosters Nivelles aus dem 7. Jahrhundert die als Schutzpatronin gegen Mäuse- und Rattenplagen, der Reisenden und Pilger, der Gärtner und der Armen und Witwen gilt.
Während des zweiten Weltkriegs wurde sie demontiert um für Kriegsgerät eingeschmolzen zu werden.
Dank des Bronzegießers Hans Füssel, der die Figur verstecken konnte blieb die Statue aber verschont und konnte 1954 wieder auf ihren Platz zurückkehren.
2017 wurde die Skulptur abgebaut und inzwischen auch saniert.
Sobald die Brücke erneuert wurde kehrt sie wieder an ihren alten Platz zurück.
Die 2 Meter große Muschelkaltplastik „Das Schicksal” mit dem Spitznamen „Die grausame Gräfin” am Westring, Friedhof Hamburg-Ohlsdorf von Hugo Lederer
Laut Verzeichnis stammt die Statue aus den Jahr 1896, auf dem 20 cm hohen Sockel aber ist das Jahr 1905 eingraviert, was möglicherweise ihr Aufstellungsjahr wahr.
Die Statue stand ursprünglich in einem Pavillon im Garten des Hauses von Ludwig Julius Lippert welches 1943 durch Bomben zerstört wurde.
1956 bekam sie dann ihren Platz auf dem Friedhof.
