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Medien und Kompetenz Russland, Belarus und zum Krieg in der Ukraine - ohne Paywall Dieser Channel wurde bis auf weiteres stillgelegt. -> Folge unseren Inhalten ĂŒber Insta, FB, bsky - oder ĂŒber unseren Newsletter!

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Als FlĂŒchtling in einem fremden Land kam ich mir vor wie eine abgeschnittene Blume. Als hĂ€tte mich jemand in eine schöne Vase gestellt, aber innerlich fĂŒhlte ich mich leer und einsam. Erst hier in meiner Heimat fĂŒhle ich wieder meine Wurzeln.
Zu Beginn des russischen Überfalls auf die Ukraine waren Aliona und ihre Tochter nach Polen geflohen. Jetzt leben sie wieder in ihrem ukrainischen Heimatort in Hörweite der Front. Die Fotografin Iva Sidash zeigt in ihren Bildern ziviles Leben im Krieg. Foto: Iva Sidash, aus der Serie: Seeing the Unseen, 2024 Bildredaktion und Konzept: Andy Heller

In Deutschland beginnt unmittelbar nach Kriegsende 1945 die Strafverfolgung deutscher NS-TĂ€ter. Viele Prozesse dauern jedoch
In Deutschland beginnt unmittelbar nach Kriegsende 1945 die Strafverfolgung deutscher NS-TĂ€ter. Viele Prozesse dauern jedoch lange, teils bis heute, und ernten heftige Kritik. Wie kommt das? Um das zu beantworten, lohnt sich ein Blick auf die jeweilige juristische Aufarbeitung in den entstehenden Staaten BRD und DDR: Wie unterschiedlich Ost und West nach Kriegsende mit NS-Verbrechen umgingen (und warum), erfahrt ihr in unserem Kontext-Beitrag von Jasmin Söhner an der UniversitĂ€t Heidelberg im Erinnerungsprojekt „Der Krieg und seine Opfer“. 👉 https://war.dekoder.org/de/kontext/juristische-aufarbeitung-deutschland #10fĂŒr27Millionen #ns_verbrechen #besetzte_leben #östlich_der_erinnerung

Heute vor 11 Jahren: Pseudo-Referendum auf der russisch besetzten Krym Ende Februar 2014 besetzten angebliche Selbstverteidig
Heute vor 11 Jahren: Pseudo-Referendum auf der russisch besetzten Krym Ende Februar 2014 besetzten angebliche SelbstverteidigungskrĂ€fte und russische Spezialeinheiten ohne Abzeichen ukrainische Verwaltungs- und MilitĂ€rstandorte sowie Verkehrswege der Krym. Am 16. MĂ€rz folgte das sogenannte Referendum, bei dem sich 97 Prozent der Abstimmenden bei angeblicher Wahlbeteiligung von rund 83 Prozent fĂŒr den als „Wiedervereinigung“ bezeichneten Beitritt der Krym zur Russischen Föderation ausgesprochen haben sollen. Wenige Tage spĂ€ter bestĂ€tigte Russland die Annexion. All das passierte wider jedes Staats- und Völkerrecht. Detailliert und mit vielen weiterfĂŒhrenden Lesetipps – unsere dekoder-Gnose zur Krym-Annexion von Steffen Halling.

Du willst wissen, wie wir arbeiten? Warum wir tun, was wir tun – und wie sich dekoder mit Russlands Krieg in der Ukraine verĂ€ndert hat? Warum viele unserer Autor·innen anonymisiert sind? Ein Blick hinter die dekoder-Kulissen im Podcast mit der taz Panter Stiftung. Noch was zum Hören: Warum die Aufarbeitung des Zweiten Weltkriegs hierzulande oft in Auschwitz endete – und wie dekoder die Opfer der Sowjetunion sichtbarer macht. aufgenommen am 80. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz

Was stellen der moderne belarussische Staat und Lukaschenkos Regime heute dar? Sind sie nationalistisch ausgerichtet – oder nicht? Belarussisch oder anti-belarussisch? In einem GesprĂ€ch mit dem Online-Portal Gaseta.BY beleuchtet der Historiker Alexey Bratochkin die unterschiedlichen und teils gegensĂ€tzlichen Vorstellungen ĂŒber belarussische IdentitĂ€t und NationalitĂ€t in Geschichte und Gegenwart des Landes. Letztendlich geht es dabei auch darum, in welcher Form die belarussische Nation eine Überlebenschance hat – und inwieweit es ihr gelingen kann, zu einem demokratischen Staatswesen zu gelangen. Zum Interview: 👉 Im Karussell der IdentitĂ€ten Entstanden in Kooperation mit dem Forum fĂŒr historische Belarus-Forschung bei der DGO.

Wjatscheslaw Sawalny arbeitet als Mechaniker in Mariupol, als er kurz nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine entgegen dem Kriegsrecht als Zivilist gefangengenommen wird. Fast ein Jahr spĂ€ter kommt Sawalny im Zuge eines Gefangenenaustausches frei – und berichtet von der erlebten Folter in russischer Gefangenschaft. Das zentrale Motiv des Aushungerns, das er dabei beschreibt, sei ein Kriegsverbrechen und unmenschlich – aber nicht neu. Expert·innen sprechen auf texty.org.ua ĂŒber eine seit gut 100 Jahren etablierte russische Foltermethode gegen Ukrainer·innen. Noch immer sitzen Tausende ukrainische Zivilist·innen in russischen GefĂ€ngnissen. Genaue Zahlen gibt es nicht, ebenso wenig wie regelmĂ€ĂŸige Mechanismen, sie zu befreien.

Viele LĂ€nder Osteuropas sind in Sachen Digitalisierung deutlich weiter und kreativer als Deutschland. Was bedeutet diese Vorr
Viele LĂ€nder Osteuropas sind in Sachen Digitalisierung deutlich weiter und kreativer als Deutschland. Was bedeutet diese Vorreiterrolle – gerade in Zeiten von Krieg und Diktatur? Wie funktionieren Medien und Journalismus unter den politischen Gegebenheiten der einzelnen LĂ€nder? Damit beschĂ€ftigt sich am Wochenende die DGO auf ihrer Jahrestagung Laboratorium Osteuropa. Öffentlichkeit und Medien in Diktatur und Krieg in Berlin. 🗓 13. und 14. MĂ€rz 2025 📍 Auditorium Friedrichsstraße | Berlin đŸ‘€ Mit dabei: dekoder-Redakteur und Belarus-Experte Ingo Petz Im Fokus stehen die Entwicklung der jeweiligen Medienlandschaften, die Berichterstattung aus Krisen- und Kriegsregionen, Desinformation, Propaganda und die EinschrĂ€nkung der Presse- und Meinungsfreiheit – auch mit Blick auf aktuelle Entwicklungen, wie die Verhandlungen Russlands und der USA ĂŒber den Krieg in der Ukraine. Mit dabei ist am Freitag dekoder-Redakteur und Belarus-Experte Ingo Petz. Zur Anmeldung geht's hier lang.

„Steckt Ihr Kopf hingegen in einem Kartoffelsack, kann weder durch die Augen noch durch die Ohren oder irgendwelche anderen Ö
„Steckt Ihr Kopf hingegen in einem Kartoffelsack, kann weder durch die Augen noch durch die Ohren oder irgendwelche anderen Öffnungen im Kopf irgendetwas zu Ihrem Herzen dringen und Sie werden endlich GlĂŒckseligkeit, Harmonie und Ruhe finden.”  Es gibt eine neue ErzĂ€hlung in unserem Belarus-Literatur-Special! Darin erkundet die belarussische Autorin Mariya Lappo mit erzĂ€hlerischer Ironie und Verve die trĂŒgerischen VorzĂŒge von Abschottung und die Folgen eines Lebens unter einem Kartoffelsack. Irina Bondas hat den Text, der 2014 entstanden ist, aus dem Russischen ĂŒbersetzt.    https://specials.dekoder.org/de/belarus-literatur/pommes-de-terre/ 

NĂŒrnberger Prozesse bis sowjetische Kollaborateur-Verfolgung: Wie wurden NS-Kriegsverbrechen juristisch aufgearbeitet? Wurden
NĂŒrnberger Prozesse bis sowjetische Kollaborateur-Verfolgung: Wie wurden NS-Kriegsverbrechen juristisch aufgearbeitet? Wurden die TĂ€ter bestraft? Und wie passierte das in verschiedenen LĂ€ndern? Antworten darauf liefert der neue Kontext von Jasmin Söhner (Uni Heidelberg) in unserem Projekt „Der Krieg und seine Opfer“. Heute Teil eins: die SiegermĂ€chte

Die dekoder-Redaktion freut sich mit Thomas Weiler! Seine Übersetzung von „Feuerdörfer” aus dem Belarussischen ist fĂŒr den Pr
Die dekoder-Redaktion freut sich mit Thomas Weiler! Seine Übersetzung von „Feuerdörfer” aus dem Belarussischen ist fĂŒr den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Warum dies eine gute Entscheidung ist, erfahrt ihr in unserem Special zu diesem immens wichtigen Buch, das vor 50 Jahren im sowjetischen Belarus veröffentlicht wurde.    https://specials.dekoder.org/de/feuerdoerfer/ 

In der Sowjetunion war die Garage mehr als ein Ort, an dem man Autos unterstellte. Sie war Werkstatt, Hobbyraum, RĂŒckzugsort,
In der Sowjetunion war die Garage mehr als ein Ort, an dem man Autos unterstellte. Sie war Werkstatt, Hobbyraum, RĂŒckzugsort, und Keimzelle der Privatwirtschaft. In Russland bedrohen jetzt Programme zur Stadtverdichtung dieses Refugium privater Freiheit. Einen Eindruck davon, was eine Garage in Russland alles sein kann, vermittelt das Fotoprojekt Zweckentfremdet der Fotografin Oksana Ozgur. https://www.dekoder.org/de/article/garage-russland-stadtentwicklung-raeumungen

Nach dem Krach im Oval Office hÀngt das Schicksal der Ukraine in der Schwebe. Worum geht es dem Land im Verteidigungskrieg ge
Nach dem Krach im Oval Office hĂ€ngt das Schicksal der Ukraine in der Schwebe. Worum geht es dem Land im Verteidigungskrieg gegen Russland? Wir empfehlen noch einmal den dekoder-Essay des ukrainischen Schriftstellers Andrej Kurkow („Graue Bienen“) vom August 2022: 👉 Ein Feiertag im Rauch des Krieges

Der Mord an der Aktivistin Kateryna Handsjuk 2018 in Cherson steht in der Ukraine symbolisch fĂŒr die Zeit zwischen Euromaidan 2014 und russischer Vollinvasion 2022. Lest hier die gesamte Rekonstruktion des Falls von den ukrainischen Gerichtsreportern von Graty.me - das Verbrechen, die Ermittlungen und die Gerichtsprozesse: https://www.dekoder.org/de/dossier/ukraine-katja-handsjuk-protokoll-eines-verbrechens

Diese Woche jĂ€hrte sich der Mord an Boris Nemzow zum zehnten Mal. Die HintergrĂŒnde des Attentats recherchierte damals die Novaya Gazeta fast ein Jahr lang (Archiv-Text): https://www.dekoder.org/de/article/wie-boris-nemzow-ermordet-wurde

Der tödliche SĂ€ureangriff auf Kateryna Handsjuk beschĂ€ftigte in der Ukraine ĂŒber Jahre hinweg Behörden und Zivilgesellschaft.
Der tödliche SĂ€ureangriff auf Kateryna Handsjuk beschĂ€ftigte in der Ukraine ĂŒber Jahre hinweg Behörden und Zivilgesellschaft. Mit der russischen Vollinvasion im Februar 2022 wurde der Prozess kurzzeitig unterbrochen und erst nach Abzug der russischen Truppen aus der Region Kyjiw wieder aufgenommen. Fast vier Jahren nach dem Attentat von 2018 fielen die Urteile gegen die Strippenzieher: Maximalstrafen wegen „Mordes mit besonderer Grausamkeit“ fĂŒr den damaligen Vorsitzenden des Regionalparlaments von Cherson und den Mitarbeiter eines Regionalabgeordneten. Der Gerichtsreporter Maksym Kamenjew vom Onlinemedium Graty.me hat die verworrene Geschichte des Verbrechens, seiner Folgen und politischen HintergrĂŒnde anhand der Prozessakten und Urteile rekonstruiert. dekoder veröffentlicht den Text auf Deutsch in drei Teilen. Hier ist der finale Teil 3: Prozesse und Urteile https://www.dekoder.org/de/article/ukraine-mord-katja-handsjuk-teil3

Seit 2024 erscheinen auf YouTube, Instagram und TikTok vermehrt Videos von auslÀndischen Bloggern mit verklÀrenden Botschafte
Seit 2024 erscheinen auf YouTube, Instagram und TikTok vermehrt Videos von auslĂ€ndischen Bloggern mit verklĂ€renden Botschaften ĂŒber Russland – gedreht zu Ă€hnlichen Zeitpunkten an Ă€hnlichen Orten mit Ă€hnlichen Worten. Die Absender werben fĂŒr ein Leben in Russland, wenn man ihnen glaubt, dem wahren Land der Freiheit. Koordiniert wird die Kampagne von einer Ex-Spionin, bezahlt vom russischen Staat. Eine Recherche der Novaya Gazeta Europe. https://www.dekoder.org/de/article/social-media-tiktok-propaganda-finanzierung

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Die russische Idee der RĂŒckgewinnung „ehemals verlorener Gebiete“ ist nicht neu. Schon im frĂŒhen 19. Jahrhundert setzte das Z
Die russische Idee der RĂŒckgewinnung „ehemals verlorener Gebiete“ ist nicht neu. Schon im frĂŒhen 19. Jahrhundert setzte das Zarenreich auf eine Politik der Russifizierung und Kolonisierung seiner Peripherie.     „Ukrainische und belarusische Geschichte steht auch in Deutschland bis heute weithin im Schatten nationalimperialer, russlĂ€ndischer AneigungserzĂ€hlungen”, schreibt Stefan Rohdewald.    Der Historiker von der Uni Leipzig entschlĂŒsselt die Geschichte der Ă€ltesten belarussischen Stadt Polazk – als Beispiel fĂŒr eine russlĂ€ndische „innere Kolonisierung“ heutiger belarussischer und ukrainischer Gebiete im 19. Jahrhundert:     https://www.dekoder.org/de/gnose/die-stadt-polazk

Am Montag ist es drei Jahre her, dass Russland seinen vollumfĂ€nglichen Krieg gegen die Ukraine begonnen hat. Doch wie kam Putin ĂŒberhaupt dazu, in die Ukraine einzumarschieren? Eine aufwendige und damals viel beachtete Recherche mit Augenzeugenberichten ehemaliger Beamter und FunktionĂ€re aus dem Staatsapparat rekonstruiert, wie sich die Haltung des russischen PrĂ€sidenten zum Nachbarland ĂŒber mehrere Jahre herausbildete – und so zu seiner Entscheidung fĂŒhrte: 👉 https://www.dekoder.org/de/article/putin-krieg-ukraine-entscheidung-kreml (aus unserem Archiv) Mehr HintergrĂŒnde, Analysen und ArtikelĂŒbersetzungen zu Russlands Krieg gegen die Ukraine findet ihr gesammelt in unserem Dossier.

Bei aller Aufregung ĂŒber Donald Trumps Ukraine-Initiative sollte man sich daran erinnern, dass Trump sich schon öfter mit gro
Bei aller Aufregung ĂŒber Donald Trumps Ukraine-Initiative sollte man sich daran erinnern, dass Trump sich schon öfter mit großer Geste daran gemacht hat, scheinbar unlösbare internationale Konflikte zu lösen. Bestes Beispiel ist sein Treffen mit Kim Jong-un, von dem außer warmer Worte nichts blieb. Eine Leseempfehlung unseres dekoder-Redakteurs Julian Hans: https://www.dekoder.org/de/article/krieg-ukraine-aktuelle-leseempfehlungen