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Medien und Kompetenz Russland, Belarus und zum Krieg in der Ukraine - ohne Paywall Dieser Channel wurde bis auf weiteres stillgelegt. -> Folge unseren Inhalten ĂŒber Insta, FB, bsky - oder ĂŒber unseren Newsletter!
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Im Angriffskrieg gegen die Ukraine hat Russland grausame Kriegsverbrechen begangen.
Der Internationale Strafgerichtshof hat bereits Haftbefehle erlassen, etwa gegen PrĂ€sident Putin, einige Kommandeure oder Minister*innen. Doch noch ist die Liste der Angeklagten ĂŒberschaubar.
Ist es realistisch, dass die Kriegsverbrechen in der Ukraine je gesĂŒhnt werden?
Und wenn ja: Wie könnte das aussehen?
Ein Experteninterview.
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Podlachien symbolisiert die Grenze zwischen den Belarussen, die ab 2020 ihr Land verlassen haben, und jenen, die geblieben sind â aber auch zwischen dem Westen und dem Osten.Im Osten Polens ist eine belarussische Minderheit beheimatet SpĂ€testens aufgrund der Repressionen nach der Protestwelle 2020 ist es auch die neue Heimat von geflohenen Belaruss*innen. WĂ€hrend die einen dort fĂŒr den Erhalt belarussischer Schulen und Kultur kĂ€mpfen, mĂŒssen sich die anderen ein Leben im erzwungenen Exil aufbauen. Ein Fotoprojekt des belarussischen Fotografen Pavel Kritchko â ĂŒber eine Grenzregion und die Suche nach IdentitĂ€t. Fotos: Pasha Kritchko https://kritchko.com/ Bildredaktion: Andy Heller https://andy-heller.de/
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Welchen Sinn hat Kunst, wenn sich ein Land im Krieg befindet?
Wie können TÀnzerinnen tanzen und Designerinnen Mode entwerfen, wÀhrend Soldaten ihr Leben opfern?
Die dĂ€nische Fotografin Pernille Sandberg ist in die Kyjiwer KĂŒnstlerszene eingetaucht und portrĂ€tiert ein Land, das groĂe Kraft aus seiner Kultur schöpft.
Fotos: Pernille Sandberg, aus der Serie: A State of Uncertainty
https://www.pernillesandberg.com/
Bildredaktion: Andy Heller www.andy-heller.de
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Welchen Sinn hat Kunst, wenn sich ein Land im Krieg befindet?
Wie können TÀnzerinnen tanzen und Designerinnen Mode entwerfen, wÀhrend Soldaten ihr Leben opfern?
Die dĂ€nische Fotografin Pernille Sandberg ist in die Kyjiwer KĂŒnstlerszene eingetaucht und portrĂ€tiert ein Land, das groĂe Kraft aus seiner Kultur schöpft.
Fotos: Pernille Sandberg, aus der Serie: A State of Uncertainty
https://www.pernillesandberg.com/
Bildredaktion: Andy Heller www.andy-heller.de
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âIch will nicht, dass aus Mama eine Kakerlake wird!â, sagte der Junge zu seiner kleinen Rennmaus.
Gemeinsam mit Kater Bandit und PlĂŒschhahn Petro machen sich der Junge und seine Maus auf, den Riesen zu besiegen, der Nacht fĂŒr Nacht mit metallenem Knirschen in der Stadt wĂŒtet.
1000 Tage fĂŒhrt Russland groĂen Krieg gegen die Ukraine. 1000 Tage und NĂ€chte â Zerstörung, Verwundung, Tod. Und Angst.
Vom stÀndigen Kampf gegen diese Angst handelt das MÀrchen des Dramaturgen Oleg Michajlow und der Illustratorin Julja Piljulja aus Charkiw:
đ https://specials.dekoder.org/de/maerchen-von-der-angst/
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50 Jahre nach Veröffentlichung erscheint das belarussische Buch âFeuerdörferâ ĂŒber die NS-Verbrechen in Belarus erstmals auf Deutsch.
FĂŒr die belarussische LiteraturnobelpreistrĂ€gerin Swetlana Alexijewitsch hatte das Buch einen groĂen Einfluss auf ihre eigenen Werke.
dekoder hat mit Alexijewitsch ĂŒber ihre Erinnerungen an das Buch, den Autor Ales Adamowitsch â und ĂŒber Leid und Schrecken in der Literatur gesprochen:
đ https://specials.dekoder.org/de/wirst-du-versuchen-uber-das-leben-zu-sprechen-wie-es-ist/
PS: Am Montag, den 18.11., veranstaltet das Leibniz-Zentrum fĂŒr Literatur- und Kulturforschung in Berlin eine BuchprĂ€sentation des frisch ĂŒbersetzten Werkes. Mit dabei dekoder-Autorin Nina Weller.
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Mehr als 9.000 zerstörte Dörfer, mehr als 200 zerstörte StÀdte, mehr als 2 Millionen ausgelöschte Menschenleben:
Das AusmaĂ und die Gewaltstrategie, mit der die deutschen Besatzer im Zweiten Weltkrieg ĂŒber das sowjetische Belarus herzogen, sind hierzulande kaum bekannt.
Ein Beitrag ĂŒber die âverbrannten Dörferâ in Belarus im dekoder-Special âFeuerdörferâ:
đ https://specials.dekoder.org/de/die-verbrannten-doerfer-von-belarus-1941-1944/
PS: Am Montag, den 18.11., veranstaltet das Leibniz-Zentrum fĂŒr Literatur- und Kulturforschung in Berlin eine BuchprĂ€sentation des frisch ĂŒbersetzten Werkes. Mit dabei dekoder-Autorin Nina Weller.
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Mehr als 9.000 zerstörte Dörfer, mehr als 200 zerstörte StĂ€dte, mehr als 2 Millionen ausgelöschte Menschenleben: Das AusmaĂ und die Gewaltstrategie, mit der die deutschen Besatzer im Zweiten Weltkrieg ĂŒber das sowjetische Belarus herzogen, sind hierzulande kaum bekannt.
Ein Beitrag ĂŒber die âverbrannten Dörferâ in Belarus im dekoder-Special âFeuerdörferâ:
https://specials.dekoder.org/de/die-verbrannten-doerfer-von-belarus-1941-1944/
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Dieses Buch zu lesen, fĂ€llt schwer. UnertrĂ€glich schwer.âFeuerdörferâ erzĂ€hlt die Geschichte der âverbrannten Dörferâ in Belarus im Zweiten Weltkrieg. Die Veröffentlichung des Buches stieĂ in der Sowjetunion zunĂ€chst auf Widerstand, nicht zuletzt wegen der drastischen Darstellung von Gewalt und Leid. Dann löste es in der Leserschaft eine Welle der ErschĂŒtterung aus, wurde schlieĂlich zum SchlĂŒsseltext ĂŒber die Verbrechen der Wehrmacht in Belarus. Obwohl das Buch bereits seit 1975 in mehreren Sprachen erschien, wird die deutsche Ăbersetzung erst ein halbes Jahrhundert spĂ€ter möglich â nachdem frĂŒhere Veröffentlichungsversuche scheiterten. Die Geschichte des Buches, der Wehrmachts-Verbrechen und ein Kapitel auf Deutsch im dekoder-Special: đ https://specials.dekoder.org/de/feuerdoerfer PS: Am Montag, den 18.11., veranstaltet das Leibniz-Zentrum fĂŒr Literatur- und Kulturforschung in Berlin eine BuchprĂ€sentation des frisch ĂŒbersetzten Werkes. Mit dabei dekoder-Autorin Nina Weller.
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600 Tage lang Stille und Angst um Maria Kolesnikowa:
Nach mehr als anderthalb Jahren gibt es ein Lebenszeichen von der inhaftierten belarussischen Oppositionellen. Alexander Kolesnikow konnte seine Tochter diese Woche im GefĂ€ngniskrankenhaus fĂŒr anderthalb Stunden besuchen.
Nach einer Welle von Begnadigungen im Vorfeld der ersten sogenannten PrÀsidentschaftswahlen nach 2020 hat Lukaschenko angedeutet, eventuell auch Kolesnikowa freizulassen.
Maria Kolesnikowa war eine der Frauen an der Spitze der Proteste im Jahr 2020. Im Zuge der darauffolgenden Repressionen wurde sie verschleppt, festgenommen und schlieĂlich zu elf Jahren Haft verurteilt. PortrĂ€t einer der wichtigsten Oppositionellen in Belarus (aus unserem Archiv).
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In Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine sind Waffen und Taktiken aus dem vergangenen Jahrhundert zeitgleich mit Technologien im Einsatz, die tÀglich weiter entwickelt werden.
Warum Artillerie und SchĂŒtzengrĂ€ben immer noch eine Rolle spielen, wie sich das MilitĂ€r neueste Erfindungen zunutze machen kann und welche Lehren nach 1000 Tagen des russischen Angriffskrieges gezogen werden können, hat das ukrainische Portal Texty.org.ua zusammengefasst:
đ https://www.dekoder.org/de/article/ukraine-krieg-militaertechnik-bilanz
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Kein Einzelfall in Belarus:
Der Vater von Daniil, Marija und Wanja befindet sich in der belarussischen Strafkolonie IK-2 in Bobruisk. 15 Jahre hat er insgesamt vor sich. Weil er mit einer Gruppe in Verbindung gebracht wird, die regimekritische Street-Art-Proteste organisierte.
Doch nicht nur ihr Vater ist im Repressionssystem gefangen. Zusammen mit ihrer Mutter sind auch die drei Kinder ins Visier der Sicherheitsbehörden geraten.
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Wir haben uns eingemischt. Wir mischen uns ein. Wir werden uns einmischen.Das ist Margarita Simonjans provokante Antwort auf VorwĂŒrfe, Russland verbreite ĂŒber Staatsmedien auch im Westen Desinformation. Die Chefin der staatlichen Medienholding Rossija Sewodnja und des Auslandssenders RT zelebriert bei jeder Gelegenheit ihre Verachtung fĂŒr den Westen, den sie einst als AustauschschĂŒlerin in den USA kennenlernte. Die steile Karriere der talentierten Nachwuchsjournalistin aus einfachem Hause begann vor 20 Jahren mit einer LĂŒge im staatlichen Auftrag.
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Heute vor vier Jahren starb der belarussische KĂŒnstler Roman Bondarenko.
Eine Gruppe maskierter MĂ€nner hatte ihn am Tag zuvor in einem Hinterhof in Minsk zusammengeschlagen.
Bis heute ist der Fall nicht aufgeklĂ€rt, weil die Behörden â im Gegensatz zu belarussischen Medien â angeblich keine TatverdĂ€chtigen ausfindig machen konnten.
FĂŒr die Protestbewegung von 2020 wurde er zu einem wichtigen Symbol:
đ https://www.dekoder.org/de/article/bondarenko-minsk-belarus-platz-des-wandels (aus unserem Archiv)
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In jedem Krieg gibt es Tod und Zerstörung. Aber dieser Krieg fĂŒhlt sich wirklich wie ein Angriff auf die ukrainische IdentitĂ€t und ihre Geschichte an.Die Fotojournalistin Nicole Tung hat ĂŒber den Arabischen FrĂŒhling berichtet und aus Syrien. Das Besondere am Krieg in der Ukraine sei auch, wie Artillerie aus dem Zweiten Weltkrieg und modernste Drohnen gleichzeitig im Einsatz seien, sagt sie. In einem Frontlazarett hat Tung miterlebt, wie ein Soldat sein Bein verlor, weil er nicht rechtzeitig aus dem Kampfgebiet geborgen werden konnte: https://www.dekoder.org/de/article/nicole-tung-fotografie-krieg-ukraine Fotografin: Nicole Tung www.nicoletung.com Bildredaktion Andy Heller www.andy-heller.de
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Eine heroische Vergangenheit als Ersatz fĂŒr eine strahlende Zukunft: Das Lukaschenko-Regime bastelt an einer ganz eigenen Erinnerungskultur fĂŒr Belarus. Dazu gehören ein Personenkult um Alexander Lukaschenko und die ErzĂ€hlung der gesamten Geschichte des Landes als die eines âUnionsstaatesâ zusammen mit Russland.
Der Politikwissenschaftler Waleri Karbalewitsch analysiert die einzelnen ErzÀhlstrÀnge:
https://www.dekoder.org/de/article/belarus-geschichtspolitik-lukaschenko-regime
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Welchen Sinn hat Kunst noch, wenn sich ein Land im Krieg befindet? Wie können TĂ€nzerinnen tanzen und Designerinnen Mode entwerfen, wĂ€hrend Soldaten ihr Leben fĂŒr sie opfern?
Die dĂ€nische Fotografin Pernille Sandberg ist in die Kyjiwer KĂŒnstlerszene eingetaucht und portrĂ€tiert ein Land, das groĂe Kraft aus seiner Kultur schöpft:
Fotos: Pernille Sandberg, aus der Serie: A State of Uncertainty
https://www.pernillesandberg.com/
Bildredaktion: Andy Heller www.andy-heller.de
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Viktor Schkurenko ist einer der reichsten MĂ€nner Sibiriens. Er sagt offen, dass er den Krieg fĂŒr einen Fehler hĂ€lt und lĂ€dt kritische KĂŒnstler zu seinen Firmenfeiern ein. Viele glauben, er habe mĂ€chtige BeschĂŒtzer im Staatsapparat. Er sagt, er halte sich einfach an die Gesetze.
Das Journal Holod portrÀtiert den ungewöhnlichen Unternehmer aus Omsk.
https://www.dekoder.org/de/article/schkurenko-milliardaer-gegen-krieg
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Am Morgen des 24. April 1942 treiben bewaffnete SS-Leute die Bewohner·innen des westrussischen Alexandrowka bei Smolensk zum Dorfteich. ca. 200 von 300 behalten sie da â weil sie Roma sind.
Die MĂ€nner mĂŒssen Gruben ausheben. Die Frauen mĂŒssen sich ausziehen. Die deutschen Offiziere mustern die Körper der Frauen und entscheiden, wer leben darf und wer nicht. Lidija Krylowa soll sterben.
In der sechsten Folge von âDer Krieg und seine Opferâ folgen wir der KolchosbĂ€uerin Lidija Krylowa durch ein nationalsozialistisches Massaker an Rom·nja in der Sowjetunion. Selten ist ein Fall so detailliert dokumentiert wie jener in Alexandrowka.
Sechste Folge: Nur weil sie Roma sind
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Als Wagner-Chef Prigoshin im Sommer 2022 damit begann, HĂ€ftlinge fĂŒr den Krieg in der Ukraine anzuwerben, gab es dafĂŒr noch keinen rechtlichen Rahmen. Wladimir Putin musste jeden Verurteilten per Geheimdekret begnadigen.
Eine Gesetzesreform vom September vereinfacht das Verfahren: Jetzt ist es möglich, in jedem Stadium eines Strafprozesses den Ausweg an die Front zu wÀhlen. Sogar noch bevor Anklage erhoben wurde.
Fast jeder Dritte entscheidet sich fĂŒr den Krieg. Die Novaya Gazeta Europe hat mit HĂ€ftlingen, AnwĂ€lten und Polizisten gesprochen. Wie die Rekrutierung ablĂ€uft und wer davon profitiert steht in ihrem Bericht:
https://www.dekoder.org/de/article/rekrutierung-gefangene-strafprozess
