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Medien und Kompetenz Russland, Belarus und zum Krieg in der Ukraine - ohne Paywall Dieser Channel wurde bis auf weiteres stillgelegt. -> Folge unseren Inhalten ĂŒber Insta, FB, bsky - oder ĂŒber unseren Newsletter!
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Zehn Jahre Haft â das ist das Urteil, das heute Morgen ein Minsker Gericht gegen den FriedensnobelpreistrĂ€ger und Menschenrechtsaktivisten Ales Bjaljazki verhĂ€ngt hat. Seine beiden Kollegen Valjanzin Stefanowitsch und Uladsimir Labkowitsch wurden zu neun bzw. sieben Jahren verurteilt â in einem Prozess, der als politisch motiviert gilt. https://www.dekoder.org/de/article/ales-bjaljazki-portraet-friedensnobelpreis
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Warum es Putin um weit mehr als die Ukraine geht und warum er trotz der RĂŒckschlĂ€ge glaubt, alles richtig gemacht zu haben: Grigori Judin im Interview mit Meduza. https://www.dekoder.org/de/article/krieg-ukraine-judin-ziel-putin-analyse
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Alexander Lukaschenko ist heillos in den russischen Krieg gegen die Ukraine verstrickt. Was bedeutet dies fĂŒr die SouverĂ€nitĂ€t von Belarus und fĂŒr die Zukunft des Landes? Alexander Klaskowski zieht ein Jahr nach Beginn der Invasion Bilanz.
https://www.dekoder.org/de/article/klaskowski-belarus-krieg-ukraine-folgen
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Heute vor 8 Jahren wurde der Oppositionspolitiker Boris Nemzow unweit des Kreml ermordet, die Auftraggeber wurden bis heute nicht zur Rechenschaft gezogen. Nemzow kritisierte 2014 lautstark das aggressive Vorgehen Russlands in der Ukraine und forderte den Abzug aller russischen Truppen aus der Ostukraine, deren Existenz der Kreml damals versuchte zu vertuschen. Bis zu seiner Ermordnung arbeitete Nemzow an einem Aufsatz zu dem Thema, der im Mai 2015 unter dem Titel âPutin. Kriegâ posthum veröffentlicht wurde.
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In Putins Rhetorik herrscht in Kyjiw ein âNeonazi-Regimeâ, das mit âseinen westlichen Hausherrenâ die Ukraine âpraktisch okkupiertâ und die ukrainische Bevölkerung als âGeiselâ genommen habe, wie er diese Woche erneut betonte. Dazu ein paar HintergrĂŒnde:
Der Westen habe, so #Putin, aus der Ukraine das âProjekt Anti-Russlandâ gemacht & versuche schon lange âdiese historischen Gebiete, die heute Ukraine genannt werden, unserem Land zu entreiĂenâ.
Vieles davon ist nicht neu: Ăhnliche Formulierungen, die der Ukraine die SouverĂ€nitĂ€t & ihrer Regierung LegitimitĂ€t absprechen, finden sich bereits in Putins Ukraine-Aufsatz von 2021, der schon damals fĂŒr historische Verdrehungen kritisiert wurde.
Den #Maidan 2014 nennt Putin âstaatsfeindlichen Umsturzâ â und unterschlĂ€gt, dass nach den turbulenten Ereignissen, ĂŒber 100 Toten & der Flucht von Janukowytsch bereits mehrere freie und faire Wahlen in der gesamten Ukraine abgehalten wurden.
Selensky konnte den ersten Wahlgang der PrĂ€sidentschaftswahl 2019 klar fĂŒr sich entscheiden und wurde in der Stichwahl gegen Poroschenko schlieĂlich mit 73 % der Stimmen im ganzen Land zum PrĂ€sidenten gewĂ€hlt.
Bei der Parlamentswahl 2019 konnte die Regierungspartei Sluha Narodu (dt. Diener des Volkes) mit 42,7 % die meisten Stimmen auf sich vereinen â auch in den Oblasten Cherson und Saporishshja, die Russland seit den Scheinreferenden 2022 fĂŒr sich beansprucht.
Sowohl die PrĂ€sidentschaftswahlen als auch die Parlamentswahlen weisen keine UnregelmĂ€Ăigkeiten auf, die Stimmen zeigen sortiert nach Wahlbeteiligung in den Wahllokalen eine Normalverteilung auf, wie sie bei demokratischen Wahlen ĂŒblich ist (s. Abbildung),wĂ€hrend russische Wahlen schon seit mehreren Jahren starke Anomalien aufweisen mit ĂŒberproportional vielen Stimmen dort, wo die Wahlbeteiligung am höchsten ausfiel â was Experten auf WahlfĂ€lschungen zurĂŒckfĂŒhren.
Nachvollziehen lÀsst sich all das in unserem Wahl-Tool: https://elections.dekoder.org
PS: Der Physiker Sergej Schpilkin, der diese Methode zur Aufdeckung von Wahlanomalien und WahlfĂ€lschungen schon zur Dumawahl 2011 berĂŒhmt gemacht hatte, wurde in Russland kĂŒrzlich zum âauslĂ€ndischen Agentenâ erklĂ€rt. https://twitter.com/dekoder_org/status/1627015342131228672
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Ein Jahr des brutalen Wahnsinns und Schreckens liegt hinter uns, vor allem hinter den Menschen in der Ukraine, hinter deren Angehörigen und den GeflĂŒchteten. Unser Editorial zum Jahrestag der russischen Invasion.
https://www.dekoder.org/de/article/editorial-ein-jahr-des-brutalen-wahnsinns
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Seit einem Jahr versucht Russland, die Ukraine in einem offenen Angriffskrieg zu unterwerfen und setzt dabei massiv auf die Angst seiner Gegner. FĂŒr Maxim Trudoljubow ist diese Strategie weitgehend gescheitert â mit einer entscheidenden Ausnahme.
https://www.dekoder.org/de/article/trudoljubow-jahrestag-angriff-krieg-ukraine
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Das Belarussische steht zwar heute im Rang einer Staatssprache in Belarus, wird de facto aber von der Regierung zu Gunsten des Russischen unterdrĂŒckt. Zum Tag der Muttersprache: eine Gnose von Jan Patrick Zeller.
https://www.dekoder.org/de/gnose/moderne-belarussische-sprache-geschichte
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Mit Andrej Loschak wurde am Freitag ein weiterer kritischer Journalist zum âauslĂ€ndischen Agentenâ erklĂ€rt. Im September hatte er in einem emotionalen Facebook-Post erklĂ€rt, warum er Russland eine Niederlage wĂŒnscht im Krieg gegen die Ukraine.
Loschaks Dokumentarfilm Rasryw Swjasi (dt. Beziehungsabbruch) fand international viel Beachtung. Er zeigt die Kluft der Sprachlosigkeit, die Russlands Krieg gegen die Ukraine in viele Familien gebracht hat. Hier gehtâs zum Film (mit engl. UT) + Interview.
Seit dem 24. Februar 2022 ist kaum ein Freitag vergangen, an dem das russische JustizÂmiÂniÂsterium nicht neue NGOs, Medien oder Personen zu âausÂlĂ€nÂdischen AgenÂtenâ erklĂ€rt hat â zahlreiche davon finden auch auf dekoder ErÂwĂ€hnung oder kommen dort zu Wort.
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âAuf der Suche nach der Zukunft habe ich mich im Nebel verirrt.â Der belarussische Autor Aliaxey Talstou blickt auf die Proteste des Jahres 2020, die darauf folgenden Repressionen und auf den russischen Krieg gegen die Ukraine. Gibt es da noch Hoffnung fĂŒr seine Heimat? https://www.dekoder.org/de/article/talstou-essay-zukunft-belarus
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Ein zu 23 Jahren Haft verurteilter Mörder wird rekrutiert und zieht als Wagner-Söldner in den russischen Krieg gegen die Ukraine. Nina Abrossimowa auf Holod. https://www.dekoder.org/de/article/wagner-soeldner-krieg-ukraine-mord
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Krieg oder Hilfseinsatz? VerbrĂŒderung oder Gewaltexzess? Heute vor 34 Jahren ging der Afghanistan-Krieg zu Ende, der von sowjetischer Seite offiziell nicht als Krieg bezeichnet wurde. Was genau war der Krieg in Afghanistan? Wie erinnern sich die Menschen heute daran? Wie wurde der Krieg in der sowjetischen Presse dargestellt, und wie reagierte die internationale Presse auf den Truppenabzug? Lest in unserem Dossier:
https://www.dekoder.org/de/dossier/afghanistan-krieg-30-jahre-truppenabzug
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Die Dekoration der RealitÀt: In der belarussischen Provinz bemalen Menschen Haltestellen und Findlinge. Warum sie das tun, das hat die Fotografin Alexandra Soldatova erforscht. Wir zeigen eine Auswahl ihrer Bilder.
https://www.dekoder.org/de/article/soldatova-belarus-fotografie-it-must-be-beautiful
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Capital Bra, Kalazh44, Olexesh ⊠Aleksej Tikhonov analysiert das Ukraine-Bild russischsprachiger Deutschrapper â und zeigt, wie sie Kreml-Narrative bedienen.
https://www.dekoder.org/de/gnose/deutschrap-capital-bra-olexesh-krieg-ukraine
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International ist sie anerkannt, in Kyjiw findet sie aber nur taube Ohren. Igor Lenkewitsch fragt, warum die Ukraine der Leitfigur der belarussischen demokratischen Bewegung kalte Schulter zeigt.
https://www.dekoder.org/de/article/belarus-exilregierung-tichanowskaja-ukraine
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Woher kommt die GleichgĂŒltigkeit oder gar Zustimmung, mit der viele Menschen in Russland auf die Zerstörung ziviler Infrastruktur in der Ukraine blicken? Das fragt Alexander Baunow auf Carnegie politika und sieht imperiale Denkmuster am Werk.
https://www.dekoder.org/de/article/ukraine-dnipro-raketenangriff-analyse
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New Eastern Europe: In and out of Belarus â the dissidents will not give up
Bis zum heutigen Tag gehen die Repressionen und Festnahmen in Belarus weiter. Die belarussischen Machthaber um Alexander Lukaschenko versuchen so zu verhindern, dass sich ein Ă€hnlich breiter Protest wie im Jahr 2020 entwickeln kann. Wie Zehntausende Belarussen ist auch Andrei Wasjanau, Dozent an der EuropĂ€ischen Humanistischen UniversitĂ€t in Vilnius (EHU), vor den Repressionen ins Ausland geflohen. Die Zeitschrift New Eastern Europe hat mit Wasjanau ein lĂ€ngeres Interview gefĂŒhrt. Darin geht es um die Proteste, warum sie sich selbst fĂŒr die Belarussen so groĂflĂ€chig entwickelten, um die neue Opposition um Swetlana Tichanowskaja, die aus dem Exil heraus agieren muss, aber auch um die belarussische Kulturszene, die ebenfalls stark von den Repressionen betroffen ist. Dennoch seien immer noch einige Bands und Musiker in Belarus aktiv, âwas mir sehr mutig erscheint â und sehr wichtig fĂŒr diejenigen, die im Land bleiben. Da die öffentliche Unzufriedenheit mit der Diktatur nicht verschwunden ist, hat sich der Widerstand nur in Bereiche verlagert, die schwerer zu kontrollieren sind: zeitgenössische Kunst und Indie-Musik gehören dazu.â
Original (vom 31. Januar 2023) / Ăbersetzung aus Google Translate
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Sowjetische Heldenstadt, Machtzentrum von Alexander Lukaschenko, Schauplatz der Freiheitsproteste von 2020: Die belarussische Hauptstadt Minsk steht heute vor allem fĂŒr die Kontraste im autoritĂ€ren Belarus. Dabei blickt die Stadt auf eine tausendjĂ€hrige, wechselvolle Geschichte zurĂŒck. Thomas M. Bohn zieht den groĂen historischen Bogen: https://www.dekoder.org/de/gnose/heldenstadt-minsk-hauptstadt-belarus
