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Medien und Kompetenz Russland, Belarus und zum Krieg in der Ukraine - ohne Paywall Dieser Channel wurde bis auf weiteres stillgelegt. -> Folge unseren Inhalten ĂŒber Insta, FB, bsky - oder ĂŒber unseren Newsletter!

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Mehr als 300 Tote, darunter 186 Kinder: Vor 18 Jahren erschĂŒtterte das Geiseldrama in einer Schule das sĂŒdrussische Beslan. Andrej Kolesnikow war damals vor Ort. (dekoder-Archivtext) https://www.dekoder.org/de/article/geiselnahme-beslan-terror

„Es ist unmöglich, in einer Stadt leben zu wollen, in der Parks zu MassengrĂ€bern und SpielplĂ€tze zu GedenkstĂ€tten werden.“ In ihrem Essay fĂŒr unser Projekt „Spurensuche in der Zukunft“ mit der S. Fischer Stiftung fragt sich die belarussische Autorin Julia Artjomowa, welche Konsequenzen all die Gewalt im Zuge der Proteste 2020 und des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine fĂŒr ihr Land Belarus hat. https://www.dekoder.org/de/article/artjomowa-gewalt-repressionen-erinnerung

Gorbatschow und der Krieg in der Ukraine: Alexej Wenediktow im Interview mit Forbes Russia. https://www.dekoder.org/de/article/zitat-wenediktow-gorbatschow-perestroika-freiheit

Gestern ist Michail Gorbatschow im Alter von 91 Jahren in Moskau verstorben. In diesem Dossier sammelt dekoder die wichtigsten Texte ĂŒber den letzten sowjetischen Staatschef und FriedensnobelpreistrĂ€ger, der mit Perestroika und Glasnost das Ende des Kalten Krieges eingeleitet hatte. https://www.dekoder.org/de/dossier/michail-gorbatschow-perestroika-sowjetunion

Die russische Journalistin Katerina Gordejewa wurde mit dem diesjÀhrigen Kammerton-Preis ausgezeichnet. Der Preis erinnert an
Die russische Journalistin Katerina Gordejewa wurde mit dem diesjĂ€hrigen Kammerton-Preis ausgezeichnet. Der Preis erinnert an die Journalistin der Novaya Gazeta Anna Politkowskaja, die 2006 ermordet wurde. Heute wĂ€re Politkowskaja 64 Jahre alt geworden. Bei der Preisverleihung am Freitag sagte Gordejewa: „Ich habe immer getrĂ€umt, irgendwann einmal den Politkowskaja-Preis zu bekommen, denn sie ist von unvergleichlicher GrĂ¶ĂŸe, sie setzte den Kammerton 
 und nun bin ich bereit, den Preis umgehend zurĂŒckzugeben, wenn es das, was mit uns geschehen ist, ungeschehen machen wĂŒrde.“ Mehr ĂŒber die Arbeit Gordejewas, ihr aktuelles Youtube-Format „Skashi Gordejewoi“ und ins Deutsche ĂŒbersetzte BeitrĂ€ge in unserem MedienportrĂ€t: https://www.dekoder.org/de/source/skashi-gordejewoi

„Leningrad 1957. Ein MitschĂŒler bringt dem 13-jĂ€hrigen Kolja Wassin, der am Stadtrand in der Familie eines MilitĂ€ringenieurs aufwĂ€chst, eine selbstgemachte ‚Schallplatte‘ mit. Durch das Rauschen und Kratzen des Plattenspielers dringt Little Richards Hit Tutti Frutti. Diese neue Musik stellt Koljas Welt komplett auf den Kopf. Alles Sowjetische erscheint ihm von nun an wie ein plump bemalter Vorhang, der die echte Welt vor ihm verhĂŒllt.“ Die Platte von Little Richards weckt in Kolja Wassin die lebenslange Leidenschaft fĂŒr Rockmusik. Von dem prĂ€genden Erlebnis an organisiert er illegale Underground-Sessions, Beatles-Feste, trĂ€gt zum selbstverlegten Musik-Magazin „Roxi“ bei – und formt so die Leningrader Rockszene mit. Das #dekoderspecial „Anders sein – Dissens in der Sowjetunion“ geht einem der spannendsten Kapitel der sowjetischen Geschichte nach und erzĂ€hlt die Geschichten von Andersdenkenden wie Kolja Wassin, Joseph Brodsky oder Natalja Gorbanewskaja https://dissident.dekoder.org/kolja-wassin

„Ich ging raus auf den Platz, um mich nicht vor meinem Kind schĂ€men zu mĂŒssen 
“ Am 25. August 1968 demonstriert die Dichterin Natalja Gorbanewskaja mit sieben weiteren jungen Menschen auf dem Roten Platz – gegen die Niederschlagung des Prager FrĂŒhlings. Wer war sie? Was trieb sie an? Und wie ging es fĂŒr sie weiter nach der Aktion? Ein PortrĂ€t von Susanne Schattenberg mit bewegten Bildern von Anna Che. https://dissident.dekoder.org/natalja-gorbanewskaja

Heute feiert die Ukraine ihren Tag der UnabhĂ€ngigkeit. Vor einem halben Jahr, am 24. Februar, begann Russland seinen Angriffskrieg, der eben auf die UnabhĂ€ngigkeit des Landes abzielt. Der ukrainische Schriftsteller Andrej Kurkow und der belarussische Autor Alhierd Bacharevič schreiben ĂŒber ihre jeweiligen Perspektiven auf die ukrainische UnabhĂ€ngigkeit. https://specials.dekoder.org/kampf-der-unabhaengigkeit-ukraine

„Im Fall eines Luftalarms wird das Spiel unterbrochen und alle begeben sich in den Luftschutzkeller.” In der Ukraine startet heute der Profifußball. Wie das funktionieren kann und soll – das beleuchtet der Sportjournalist Yuriy Konkevych. https://www.dekoder.org/de/article/fussball-krieg-ukraine-premjer-liha

Wer ist Alexander Dugin? Nachdem seine Tochter bei einem Attentat am 20. August ums Leben kam, kursierten schnell GerĂŒchte, der Anschlag habe dem umstrittenen Intellektuellen selbst gegolten. Ulrich Schmid ĂŒber den Vordenker eines russisch dominierten Neo-Eurasismus, der Russlands Angriffskrieg in der Ukraine voll unterstĂŒtzt. https://www.dekoder.org/de/gnose/alexander-dugin

Heute vor 32 Jahren ging Echo Moskwy als der erste unabhĂ€ngige Radiosender der Sowjetunion auf Sendung. Eva Binder ĂŒber den legendĂ€ren Sender, seine Strategien der Anpassung an das autoritĂ€res System und die Schließung kurz nach Kriegsbeginn, die symbolisch auch fĂŒr das Ende einer Epoche in Russland steht. https://www.dekoder.org/de/gnose/echo-moskwy

Heute vor zwei Jahren wurde Alexej Nawalny mit einer Nowitschok-Vergiftung in die Berliner Charité eingeliefert. Der Anschlag
Heute vor zwei Jahren wurde Alexej Nawalny mit einer Nowitschok-Vergiftung in die Berliner CharitĂ© eingeliefert. Der Anschlag wurde von mutmaßlichen Agenten des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB verĂŒbt, wie spĂ€tere Recherchen von Bellingcat und Nawalnys Team zeigten. Was das „Unterhosen-Gate“ aus dem „Mythos FSB/KGB“ machte, hat Kirill Rogow analysiert (Archivtext): https://www.dekoder.org/de/article/nawalny-vergiftung-enthuellung-fsb

„Als ob sie nicht mit eigenen Worten sprechen wĂŒrden.“ – Russlands Krieg gegen die Ukraine wird auch in den Köpfen der Menschen gefĂŒhrt. Das Politische schneidet dabei so scharf ins Private ein, dass ganze Familien zerbrechen. Der bekannte russische Journalist Andrej Loschak hat darĂŒber einen Dokumentarfilm gedreht: „Rasryw Swjasi“ (dt. Beziehungsabbruch). In einem Interview spricht Loschak ĂŒber seinen Film und darĂŒber, warum Menschen an Kriegspropaganda glauben. https://www.dekoder.org/de/article/loschak-rasryw-swjasi-auseinandersetzungen-krieg-ukraine

Sie gelten als das wichtigste Propagandainstrument Russlands. Polit-Talkshows im russischen Staatsfernsehen dienen vor allem dazu, „Emotionen hervorzurufen“ und „Fakten zu verwischen“ – meint Slawistin Magdalena Kaltseis. Mit der Invasion in die Ukraine hat deren Bedeutung fĂŒr den Kreml zugenommen. Zu ihrer Gnose ĂŒber russische Polit-Talkshows hier lang: https://www.dekoder.org/de/gnose/politische-talkshows-posner-kisseljow

Alexander Lukaschenko ist so abhĂ€ngig vom Kreml wie nie. Abzulesen ist das auch daran, dass der Machthaber kĂŒrzlich den von Moskau eingesetzten Chef der selbsternannten Donezker Volksrepublik empfing. Diese anzuerkennen, hat Lukaschenko bis heute vermieden. „Möglich, dass Moskau die ewigen AusflĂŒchte des offiziellen Minsk leid ist.“ – meint der Journalist Igor Lenkewitsch. Seine Analyse auf Reform.by: https://www.dekoder.org/de/article/lukaschenko-puschilin-dnr-krieg-ukraine

Der KĂŒnstler Dimitri Vrubel starb am Sonntag im Alter von 62 Jahren. Nach einer schweren Covid-Erkrankung befand er sich seit Wochen in einem kritischen Zustand. Als Urheber des bekannten „Bruderkusses“ an der Berliner East Side Gallery war Vrubel nicht nur ein herausragender und international geschĂ€tzter KĂŒnstler, sondern immer auch ein kritischer Kommentator des politischen Zeitgeschehens. Vrubel und seine Frau Viktoria Timofejewa haben Russland in den 2000er Jahren verlassen und sind nach Berlin gezogen. „Politisch und gesellschaftlich begannen nach dem Georgienkrieg in Russland RĂŒckschritte, und wo RĂŒckschritt herrscht, ist die aktuelle Kunst gewöhnlich stĂ€ndigen Angriffen ausgesetzt; Kunst zu machen wird lebensgefĂ€hrlich.“ So begrĂŒndete Vrubel diesen Schritt in einem Interview mit Bumaga 2015 – einem der ersten Texte auf dekoder. Wir sind in Gedanken bei Viktoria Timofejewa, bei Vrubels Familie und seinen Freunden in Berlin, Moskau und auf der ganzen Welt. Wetschnaja pamjat! https://www.dekoder.org/de/article/nach-dem-bruderkuss

Die EU will sich vom russischen Öl und Gas lossagen, Russland drosselt wĂ€hrenddessen selbst die Gaslieferungen nach Europa. Der Gasmarkt-Experte Michail Krutichin meint: „Europa wurde der Gaskrieg erklĂ€rt. Das ist eine Reaktion darauf, dass Europa unabhĂ€ngig von russischem Gas zu sein plant. Nun lĂ€uft eine Art Wettlauf.“ Bringt das die russische Wirtschaft ins Wanken? The New Times hat mit Krutichin gesprochen. https://www.dekoder.org/de/article/gaskrieg-europa-gazprom-turbine

Kreativ und friedlich protestieren die Belarussen vor zwei Jahren gegen das autoritĂ€re System von Alexander Lukaschenko. Darauf folgten Gewalt, Folter und Repression. Lebt der Protest ĂŒberhaupt noch? Welchen Einfluss hat die Opposition, die ins Exil musste? FĂŒrchtet sich Lukaschenko vor einer neuerlichen Protestwelle? In unserem Bystro antwortet der Politikanalyst Waleri Karbalewitsch auf diese und anderen Fragen. https://www.dekoder.org/de/article/protestbewegung-belarus-aktuelle-situation-analyse

Vor zwei Jahren – im Sommer 2020 – begann eine historische Protestwelle, die sich gegen das langjĂ€hrige autokratische System von Machthaber Alexander Lukaschenko wandte. Kreativ und friedlich machten die Belarussen ihrem Unmut Luft. Die Antwort des Staates: Gewalt, Folter und Repressionen. In unserem Special zeigen wir bedeutende Etappen und Ausdrucksformen dieses Protests. https://specials.dekoder.org/belarus-protest

Spiel der Kontrolle: Der belarussische Fußball ist mit seinen Vereinen, VerbĂ€nden und SportfunktionĂ€ren tief in das politische System des autoritĂ€ren Staates von Alexander Lukaschenko verstrickt. Der belarussische Sportjournalist Jegor Chawanski analysiert das MachtgefĂŒge rund um den Ball. https://www.dekoder.org/de/article/chawanski-fussball-belarus-entwicklungen