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Medien und Kompetenz Russland, Belarus und zum Krieg in der Ukraine - ohne Paywall Dieser Channel wurde bis auf weiteres stillgelegt. -> Folge unseren Inhalten ĂŒber Insta, FB, bsky - oder ĂŒber unseren Newsletter!

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Woher kommt die UnterstĂŒtzung fĂŒr Russland im Osten der Ukraine? Der ukrainische Journalist Danylo Bumazenko erforscht am Bei
Woher kommt die UnterstĂŒtzung fĂŒr Russland im Osten der Ukraine? Der ukrainische Journalist Danylo Bumazenko erforscht am Beispiel seines Opas, wie sich die russische Weltsicht im Donbas ausbreitete. Eine Leseempfehlung unserer dekoder-Redakteurin Peggy Lohse: 👉 https://www.dekoder.org/de/article/krieg-ukraine-aktuelle-leseempfehlungen

Danke, liebe dekoder-Leser*innen, fĂŒr Euer Vertrauen im bald schon vergangenen Jahr! Wir werden natĂŒrlich weiter mit aller Kr
Danke, liebe dekoder-Leser*innen, fĂŒr Euer Vertrauen im bald schon vergangenen Jahr! Wir werden natĂŒrlich weiter mit aller Kraft Russland, Belarus und die Ukraine fĂŒr Euch entschlĂŒsseln. Auf dekoder.org lest ihr auch 2025, was in den deutschsprachigen Medien sonst zu kurz kommt!

In Russland sind queere Menschen – oft seit ihrer Kindheit – Diskriminierung und Gewalt ausgesetzt, auch in der eigenen Famil
In Russland sind queere Menschen – oft seit ihrer Kindheit – Diskriminierung und Gewalt ausgesetzt, auch in der eigenen Familie. Seit dem Verbot angeblicher „Propaganda von HomosexualitĂ€t“ im Jahr 2013 nehmen Repressionen stetig zu. Der Krieg gegen die Ukraine normalisiert Queerphobie weiter. Seit 2023 gilt eine ausgedachte „internationale öffentliche LGBTQ+-Bewegung“ als extremistische Organisation. Vielen wird klar: Sie mĂŒssen schleunigst weg. Der Fotograf Sergei Stroitelev portrĂ€tiert sieben queere Paare, die in Deutschland Zuflucht gefunden haben und ein neues Leben beginnen: 👉 https://www.dekoder.org/de/article/fotografie-sergei-stroitelev-lgbtq-exil Fotos: Sergei Stroitelev, aus der Serie: „Dreamers: Queer Refugees from Russia in Germany“, 2024 Bildredaktion: Andy Heller, andy-heller.de

Am 1. Dezember 2024 gab es in Belarus 1143 Medien. Davon waren 542 staatlich und 601 privat. Innerhalb von vier Jahren hat si
Am 1. Dezember 2024 gab es in Belarus 1143 Medien. Davon waren 542 staatlich und 601 privat. Innerhalb von vier Jahren hat sich die Zahl der Nichtstaatlichen von fast 1300 im Jahr 2020 mehr als halbiert. Denn: UnabhĂ€ngige Medien werden als „extremistisch“ eingestuft, Journalist*innen fliehen ins Exil – oder werden verhaftet und zu Freiheitsstrafen verurteilt, den Abonnent*innen drohen Administrativstrafen, die zum Verlust des Arbeitsplatzes fĂŒhren können. Welche Perspektiven hat die belarussische Medienbranche unter diesen Bedingungen? Eine Analyse.

Seit dem 16. Jahrhundert hat Russland sein Territorium um das 22-fache vergrĂ¶ĂŸert: Der Krieg gegen die Ukraine fĂŒhrt heute einen russischen Kolonialismus fort, der von der Eroberung Sibiriens bis zur Annexion osteuropĂ€ischer LĂ€nder als sowjetische Satellitenstaaten reichte. Auch russische Aktivist*innen kĂ€mpfen nun darum, diese Kolonialgeschichte aufzudecken und zu stoppen. Ein Schritt, der neue Handlungsoptionen fĂŒr eine erstarrte Gesellschaft aufzeigen könnte: eine Dekolonialisierung als Kampf russlĂ€ndischer „Anderer“ fĂŒr UnabhĂ€ngigkeit und wachsende UnterstĂŒtzung fĂŒr die Ukraine.

Um sich vor Drohnenangriffen zu schĂŒtzen, spannen ukrainische Truppen Netze ĂŒber ihre Stellungen und Technik. Aber spezielle
Um sich vor Drohnenangriffen zu schĂŒtzen, spannen ukrainische Truppen Netze ĂŒber ihre Stellungen und Technik. Aber spezielle Schutznetze sind teuer, deshalb sammeln freiwillige Helfer tonnenweise ausgemusterte Fischernetze aus europĂ€ischen HĂ€fen und bringen sie an die Front. Auch russische HĂ€ndler interessierten sich schon fĂŒr die bunten Netze, die ursprĂŒnglich auf Recycling oder Entsorgung warteten. Eine Foto-Reportage von Frontliner.

Ab dem 25. Dezember feiert Belarus fĂŒr mehrere Tage „Kaljady“: Eine besondere Art des Weihnachtsfestes, bei dem sich heidnische und christliche Rituale und Glaubensvorstellungen vermischen. Weihnachten auf Belarussisch – ein dekoder-Special voller Weihnachtswunder.

Die Grenzregion zwischen Polen und Belarus – ein Kontaktraum, in dem sich seit Jahrhunderten unterschiedliche Kulturen vermis
Die Grenzregion zwischen Polen und Belarus – ein Kontaktraum, in dem sich seit Jahrhunderten unterschiedliche Kulturen vermischen und so vermeintlich klar konturierte IdentitĂ€ten verschwimmen. FĂŒr die polnische Fotografin Monika Orpik symbolisiert dieser Raum ein „Dazwischensein“ – einen Zustand, in dem sich auch FlĂŒchtlinge bewegen, wenn sie nirgendwo zuhause sind. In ihrer Fotoserie taucht Orpik in diesen Zustand ein und lotet ihn fotografisch aus. Passend zur biblischen Weihnachtsgeschichte, in der es bekanntlich auch um eine Familie auf der Flucht geht, zeigen wir eine Auswahl ihrer Bilder.

Wir wĂŒnschen allen unseren Leserinnen und Lesern, allen unseren UnterstĂŒtzerinnen und UnterstĂŒtzern ein schönes Fest im Kreis
Wir wĂŒnschen allen unseren Leserinnen und Lesern, allen unseren UnterstĂŒtzerinnen und UnterstĂŒtzern ein schönes Fest im Kreis der NĂ€chsten und Liebsten! Euer dekoder-Team🎄

Ich verpasse euch Elektroschocks, und ihr mĂŒsst rufen, dass ihr glĂŒcklich seid.“ Also gaben sie uns Elektroschocks, und wir s
Ich verpasse euch Elektroschocks, und ihr mĂŒsst rufen, dass ihr glĂŒcklich seid.“ Also gaben sie uns Elektroschocks, und wir schrien: „Wir sind glĂŒcklich! Wir sind glĂŒcklich!“ Als der Strom abgestellt wurde, fingen sie wieder an: „Schreib das GestĂ€ndnis.
Eigentlich wĂŒnschen wir Euch ein frohes Weihnachtsfest. Aber Weihnachten ist auch ein Tag, an dem wir an Mitmenschen in Not denken. Von uns deshalb kurz vor den Feiertagen eine Leseempfehlung mit quĂ€lend detaillierten Berichten darĂŒber, wie das russische Strafsystem ukrainische Kriegsgefangene foltert, um „GestĂ€ndnisse“ zu erzwingen und Strafverfahren einleiten zu können. Wir wĂŒnschen eine besinnliche Weihnachtszeit – mit Raum fĂŒr die RealitĂ€ten der Menschen in Not.

Noch Geschenke gesucht? Verschenke eine Mitgliedschaft im dekoder-Klub und unterstĂŒtze damit unsere Arbeit! 👉 https://www.de
Noch Geschenke gesucht? Verschenke eine Mitgliedschaft im dekoder-Klub und unterstĂŒtze damit unsere Arbeit! 👉 https://www.dekoder.org/de/weihnachtsaktion

Vorweihnachtszeit ist Nussknacker-Zeit: Kein Opernhaus verzichtet in den Wochen vor Weihnachten auf AuffĂŒhrungen des MĂ€rchen-Balletts von Pjotr Tschaikowski. Wir schon! Auf dekoder gibt es stattdessen den Schwanensee – nicht als Spitzentanz, sondern als Protestsong. (aus unserem Archiv)

Russland hat seit Jahren ein großes Problem mit hĂ€uslicher Gewalt. Seit dem Überfall auf die Ukraine werden zudem immer mehr FĂ€lle von Gewalt durch von der Front zurĂŒckkehrende Soldaten bekannt. Anders als in der Vergangenheit scheint die Regierung das Problem nun angehen zu wollen. Gleich zwei Parteien haben in diesem Jahr GesetzentwĂŒrfe vorgelegt, die das Problem lösen sollen. Zumindest fĂŒr verheiratete Frauen, Frauen mit Kindern – und MĂ€nner. Aber SchlĂ€ge sollen nicht mehr als physische Gewalt gelten. Und gleichzeitig soll es höhere Strafen fĂŒr Verleumdung geben. Wie sind diese ĂŒberraschenden VorschlĂ€ge zu bewerten? Ein ExpertinnengesprĂ€ch.

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Der belarussische Journalist Alexander Klaskowski blickt auf die Zukunft von Belarus: Ist der Tiefpunkt erreicht oder geht es
Der belarussische Journalist Alexander Klaskowski blickt auf die Zukunft von Belarus: Ist der Tiefpunkt erreicht oder geht es noch weiter bergab? Wie sieht eine optimistische Prognose fĂŒr das Land am Haken Russlands aus? Sofern kein „schwarzer Schwan“ um die Ecke komme, brauche Belarus vor allem eins, bis es besser wird: Ausdauer.

Zwei kĂŒrzlich erschienene BĂŒcher machen noch einmal deutlich, wie weit sich das Oberhaupt der Russisch-Orthodoxen Kirche von
Zwei kĂŒrzlich erschienene BĂŒcher machen noch einmal deutlich, wie weit sich das Oberhaupt der Russisch-Orthodoxen Kirche von den Lehren des Christentums entfernt hat – zugunsten einer Staatsideologie: In den opulent gestalteten Werken zitiert Patriarch Kirill Putin anstelle der Bibel. Den Sinn des Lebens definiert er nicht durch Glauben und Erkenntnis – sondern durch Kampf und Opfer im Dienste der „Russischen Welt“. Eine Rezension der Novaya Gazeta gibt Einblicke in Inhalt, Logik und die WidersprĂŒche in der Argumentation des Kirchenoberhaupts.

Ich hoffe, dass mein Publikum schon in dieses einladende GebÀude eingetreten ist, bevor es merkt, dass es hier um Krieg geht.
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Ich hoffe, dass mein Publikum schon in dieses einladende GebÀude eingetreten ist, bevor es merkt, dass es hier um Krieg geht.
Oksana Nevmerzhitska zeigt ein vom Krieg zerstörtes Wohnhaus – in hellem Sonnenschein, in bunten Farben, mit blĂŒhenden Blumen im Vordergrund. Eine Bombe hat eine Wand weggerissen, und wir erhalten einen Blick in den privaten Lebensraum der Menschen. Ein GesprĂ€ch mit der Fotografin ĂŒber den zerbrechlichen Alltag der Menschen in der Ukraine und wie man mit der Erfahrung lebt, dass selbst der intimste RĂŒckzugsraum nicht mehr sicher ist. Fotos: Oksana Nevmerzhitska Bildredaktion: Andy Heller

Mehr dekoder fĂŒr Dich, mehr Kraft fĂŒr dekoder, mehr Wissen fĂŒr alle: dekoder zu Weihnachten verschenken!
Mehr dekoder fĂŒr Dich, mehr Kraft fĂŒr dekoder, mehr Wissen fĂŒr alle: dekoder zu Weihnachten verschenken!

Die Armee-Freiwillige und Drohnen-Aktivistin Marija Berlinska setzt sich in der Ukraine – auch gegenĂŒber MilitĂ€rfĂŒhrung und M
Die Armee-Freiwillige und Drohnen-Aktivistin Marija Berlinska setzt sich in der Ukraine – auch gegenĂŒber MilitĂ€rfĂŒhrung und Ministerien – seit Jahren nachdrĂŒcklich fĂŒr die Technologisierung der Armee durch Drohnen, eine vernĂŒnftige Militarisierung der Gesellschaft und intelligente KriegsfĂŒhrung ein. Im Interview mit der Ukrajinska Prawda macht Berlinska deutlich: Das Beste, was die Ukraine im Moment erreichen kann, ist ein dauerhafter kilometerbreiter Verteidigungsstreifen. Das Schlimmste – abhĂ€ngig auch vom Engagement des Westens – zum Übungsplatz fĂŒr einen dritten Weltkrieg zu werden. Ihre Prognosen werden im Hinterland oft als pessimistisch kritisiert, aber an der Front geschĂ€tzt.

Zweimal tĂ€glich, jeweils fĂŒr zweieinhalb Stunden, heißt es im russischen Staatsfernsehen: „Wer am lautesten schreit, dem gehört die Wahrheit“. Olga Skabejewa, Journalistin und TV-Moderatorin der Show 60 Minut provoziert, wird handgreiflich, schreit ihr GegenĂŒber nieder und verbreitet Falschinformationen – alles im Dienst der Regierung. Die Propagandistin ist dafĂŒr bekannt, Dinge zu tun, die Politik-Journalisten normalerweise nicht tun – dazu gehören auch körperliche Auseinandersetzungen mit Kollegen: