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| 4 | Du hast bereits fortgeschrittene Sprachkenntnisse, möchtest diese in einem nächsten Schritt vertiefen und möchtest nun wissen, ob du das Niveau B1/B2 beherrschst.
Niveaustufe C1
Hören: Ich kann längeren Redebeiträgen folgen. Ich kann ohne große Mühe Fernsehsendungen und Spielfilme verstehen.
Lesen: Ich kann lange, komplexe Texte der unterschiedlichsten Stilrichtungen
verstehen. Ich kann Fachartikel und längere technische Anleitungen verstehen.
Sprechen: Ich kann mich spontan, fließend und präzise ausdrücken. Ich kann komplexe Sachverhalte ausführlich darstellen und Redebeiträge angemessen abschließen.
Schreiben: Ich kann in Briefen, Aufsätzen oder Berichten über komplexe Sachverhalte schreiben. Ich kann dabei den jeweils angemessenen Stil wählen. | 542 |
| 5 | Einen einheitlichen Referenzrahmen für Europa zu schaffen, diese Idee existiert schon seit Langem. 1991 wurde diese Idee erstmals durch die Initiative der Schweizer Bundesregierung in Rüschlikon diskutiert. Zehn Jahre später, 2001, wurde der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen in deutscher Fassung vorgelegt. Mittlerweile ist er in über 25 Sprachen übersetzt.
Der “Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen“ macht sprachliche Kompetenzen europaweit vergleichbar und teilt die wichtigsten, europäischen Sprachtests in sechs Schwierigkeitsstufen ein: A1, A2, B1, B2, C1 und C2. Die Einstufung der Niveaustufen erfolgte sprach- und länderübergreifend. Dabei wurde genau beschrieben, welche Kenntnisse in den Bereichen Lesen, Schreiben, Sprechen und Hören vorhanden sein müssen, um die jeweilige Niveaustufe erreicht zu haben.
Referenzrahmen - Anfänger
Wenn du eine Sprache lernen möchtest, fängst du erst einmal bei dem Sprachniveau A0, als absoluter Anfänger an. Das Sprachniveau A1 erreichst du bei regelmäßigen Lerneinheiten relativ schnell.
Die Niveaustufen A1 und A2 stehen für eine elementare Sprachverwendung. Hier kannst du die Kann-Beschreibungen des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) in Kurzform nachlesen:
Niveaustufe A1
Hören: Ich kann vertraute Wörter und ganz einfache Sätze verstehen, vorausgesetzt es wird langsam und deutlich gesprochen.
Lesen: Ich kann einzelne vertraute Namen, Wörter und ganz einfache Sätze verstehen, z. B. auf Schildern, Plakaten oder in Katalogen.
Sprechen: Ich kann mich auf einfache Art verständigen. Ich kann einfache Sätze gebrauchen, um bekannte Leute zu beschreiben und um zu beschreiben, wo ich wohne.
Schreiben: Ich kann eine kurze, einfache Postkarte schreiben, z. B. Feriengrüße.
Niveaustufe A2
Hören: Ich kann sehr einfache Informationen verstehen. Ich verstehe das Wesentliche von kurzen, klaren und einfachen Mitteilungen und Durchsagen.
Lesen: Ich kann in einfachen Texten (Prospekten, Speisekarten, Fahrplänen, etc.) konkrete Informationen auffinden und einfache persönliche Briefe verstehen.
Sprechen: Ich kann mich in einfachen, routinemäßigen Situationen verständigen. Ich kann mit einer Reihe von Sätzen mein persönliches und berufliches Umfeld beschreiben.
Schreiben: Ich kann kurze, einfache Notizen und Mitteilungen schreiben. Ich kann einen
ganz einfachen persönlichen Brief schreiben, z.B. um mich für etwas zu bedanken.
Referenzrahmen - Fortgeschrittene
Die Niveaustufen B1 und B2 stehen für eine selbstständige Sprachverwendung. Hier kannst du die Beschreibungen des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen für die Niveaustufen B1 und B2 in Kurzform nachlesen.
Niveaustufe B1
Hören: Ich kann die Hauptinformationen verstehen, wenn es um vertraute Dinge wie beispielsweise um die Arbeit, Schule und Freizeit geht. Ich kann Sendungen verstehen, wenn deutlich gesprochen wird.
Lesen: Ich kann Texte in Alltags- oder Berufssprache verstehen. Ich kann private Briefe verstehen, in denen von Ereignissen und Wünschen berichtet wird.
Sprechen: Ich kann an Gesprächen über die Familie, Hobbys, Arbeit, Reisen oder aktuellen Ereignissen teilnehmen. Ich kann alltägliche Situationen bewältigen und komme auf Reisen zurecht.
Schreiben: Ich kann einfache Texte über vertraute Themen schreiben. Ich kann in persönlichen Briefen von meinen Erfahrungen und Eindrücken berichten. Ich kann zu Plänen und Ansichten Begründungen abgeben, sowie Hoffnungen und Ziele beschreiben.
Niveaustufe B2
Hören: Ich kann längeren Redebeiträgen und Vorträgen folgen und Nachrichtensendungen, Reportagen und Spielfilme verstehen.
Lesen: Ich kann Artikel und Berichte lesen und dabei Standpunkte des Autors verstehen. Ich kann zeitgenössische literarische Prosatexte verstehen.
Sprechen: Ich kann mich mit Muttersprachlern spontan und fließend verständigen, sodass ein gutes Gespräch möglich ist. Ich kann mich aktiv an Diskussionen beteiligen.
Schreiben: Ich kann in Berichten Informationen wiedergeben und Argumente darlegen. Ich kann mich zu einem breiten Themenspektrum klar und detailliert ausdrücken. | 466 |
| 6 | https://www.sprachtest.de/einstufungstest-deutsch | 393 |
| 7 | Wichtiger als Begabung sind Durchhaltevermögen, eine hohe Leistungsbereitschaft und gute Lerntechniken. | 1 |
| 8 | Das Lernen lernen
Selbstmotivation, Selbstorganisation und Lernstrategien
Wer richtig lernt, kann viel erreichen, das weiß auch Matthias. Um Wissen nicht nur reinzupauken, sondern auch zu behalten, dazu muss er ein paar Dinge beachten.
Von: Norbert Haberger
Stand: 18.01.2021 |Bildnachweis
07:17
07:17
Alle
Funktionen
Tipps:
Das Lernen lernen
Das A und O beim Lernen ist, Lerninhalte so zu verarbeiten, dass die neuen Informationen mit bereits vorhandenem Wissen verknüpft werden. Umgekehrt bedeutet das: Alles, was im Gehirn nicht mit schon bestehendem Wissen verlinkt werden kann, wird wieder vergessen.
Basics
Bei der Körperhaltung fängt es an: Gerade hinsetzen, tief durchatmen und das Chaos um einen herum möglichst gering halten. Also: Schreibtisch aufräumen und sich vor Ablenkungen schützen – indem man an einen ruhigen Ort geht und Handy und Internet ausschaltet. Multitasking beim Lernen funktioniert nicht!
Planung
Wichtig für effektives Lernen ist, gut zu planen: Sich eine Übersicht über den Stoff verschaffen, um daraus zu schließen, wie lange vor einer Prüfung man anfangen sollte. Auf jeden Fall: Zeit für Wiederholungen und Pausen einplanen, damit sich das Wissen auch setzen kann.
Häppchenweise ist besser als en bloc
Effektiver als zehn Stunden am Stück zu lernen, ist es, sich den Stoff einzuteilen und die Lerneinheiten zeitlich zu verteilen. D.h. immer wieder Pausen machen, auch mal einen ganzen Tag den Kopf ausschalten. Wer erst kurz vor der Prüfung anfängt und durchpauken muss, läuft Gefahr, das schnell angeeignete Wissen gleich wieder zu vergessen.
Und um sich in den Pausen zu entspannen, bitte kein Computerspiel machen! Studien haben ergeben, dass soeben Gelerntes nicht abgespeichert wird, wenn das Gehirn gleichzeitig mit aufregenderem, stark emotionalisierendem Stoff gefüttert wird.
Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper
Schokolade und Gummibärchen als Motivationsspritze? - sind natürlich nicht förderlich. Zu viel Zucker etwa wirkt sich einer Studie der Universität von Los Angeles zufolge negativ auf die kognitiven Fähigkeiten aus. Sich lieber nach dem erreichten Lernziel mit etwas belohnen, z.B. mit Ausgehen oder Sport.
Warum ist die Banane krumm?
Für Anfänger sind Warum-Fragen gut. Warum ist dieses oder jenes zutreffend? Und: Beim Erwerb von Können spielt das Problemlösen eine wichtige Rolle. Deshalb ist es hilfreich, mit ausgearbeiteten Lösungsbeispielen zu arbeiten, um nachvollziehen zu können, wie ein anderer bei der Lösung einer Aufgabe vorgegangen ist.
Auch Prüfungsaufgaben zu üben, ist eine erfolgreiche Lernstrategie. Beim Abrufen von Wissen strukturiert sich das Wissen sogar nochmal um, d.h. man lernt die Inhalte dadurch noch besser. Sinnvoll ist auch, sich auf einem weißen Blatt aufzuschreiben, woran man sich erinnert.
Handschrift statt Laptop!
Überhaupt ist die gute alte Handschrift besser als das Laptop! Das belegt eine Studie der Princeton-Universität in New Jersey: Studenten, die sich Notizen mit dem Laptop machten, schnitten bei konzeptionellen Fragen schlechter ab als solche, die sich handschriftliche Anmerkungen machten. Außerdem ist die Tendenz von Laptop-Benutzern, Vorlesungen Wort für Wort mitzuschreiben anstatt die Informationen in eigene Worten zu fassen, dem Lernen abträglich.
Spickzettel?
Sie sind gut und sinnvoll. Denn beim Spickzettel Schreiben macht man sich Gedanken, was das Wesentliche ist, fasst zusammen. In der Regel kann man sich die Sachen, die auf dem Spickzettel stehen, dann sowieso merken und braucht den Zettel gar nicht mehr. Wirklich sinnvoll für den langfristigen Lernerfolg sind Zusammenfassungen allerdings nur dann, wenn man sich selbst erarbeitet hat, was das Wesentliche an einem Thema ist.
Mit richtigen Lernstrategien garantiert zum Erfolg?
Es gibt fast keinen Studiengang, in dem Begabung die zentrale Rolle spielt. Wer richtig lernt, kann viel erreichen. Menschen, die auf lange Sicht richtig gute Leistungen bringen, sind meist nicht überdurchschnittlich begabt. | 1 |
| 9 | Wichtiger als Begabung sind Durchhaltevermögen, eine hohe Leistungsbereitschaft und gute Lerntechniken. | 1 |
| 10 | Das Lernen lernen
Selbstmotivation, Selbstorganisation und Lernstrategien
Wer richtig lernt, kann viel erreichen, das weiß auch Matthias. Um Wissen nicht nur reinzupauken, sondern auch zu behalten, dazu muss er ein paar Dinge beachten.
Von: Norbert Haberger
Stand: 18.01.2021 |Bildnachweis
07:17
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Funktionen
Tipps:
Das Lernen lernen
Das A und O beim Lernen ist, Lerninhalte so zu verarbeiten, dass die neuen Informationen mit bereits vorhandenem Wissen verknüpft werden. Umgekehrt bedeutet das: Alles, was im Gehirn nicht mit schon bestehendem Wissen verlinkt werden kann, wird wieder vergessen.
Basics
Bei der Körperhaltung fängt es an: Gerade hinsetzen, tief durchatmen und das Chaos um einen herum möglichst gering halten. Also: Schreibtisch aufräumen und sich vor Ablenkungen schützen – indem man an einen ruhigen Ort geht und Handy und Internet ausschaltet. Multitasking beim Lernen funktioniert nicht!
Planung
Wichtig für effektives Lernen ist, gut zu planen: Sich eine Übersicht über den Stoff verschaffen, um daraus zu schließen, wie lange vor einer Prüfung man anfangen sollte. Auf jeden Fall: Zeit für Wiederholungen und Pausen einplanen, damit sich das Wissen auch setzen kann.
Häppchenweise ist besser als en bloc
Effektiver als zehn Stunden am Stück zu lernen, ist es, sich den Stoff einzuteilen und die Lerneinheiten zeitlich zu verteilen. D.h. immer wieder Pausen machen, auch mal einen ganzen Tag den Kopf ausschalten. Wer erst kurz vor der Prüfung anfängt und durchpauken muss, läuft Gefahr, das schnell angeeignete Wissen gleich wieder zu vergessen.
Und um sich in den Pausen zu entspannen, bitte kein Computerspiel machen! Studien haben ergeben, dass soeben Gelerntes nicht abgespeichert wird, wenn das Gehirn gleichzeitig mit aufregenderem, stark emotionalisierendem Stoff gefüttert wird.
Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper
Schokolade und Gummibärchen als Motivationsspritze? - sind natürlich nicht förderlich. Zu viel Zucker etwa wirkt sich einer Studie der Universität von Los Angeles zufolge negativ auf die kognitiven Fähigkeiten aus. Sich lieber nach dem erreichten Lernziel mit etwas belohnen, z.B. mit Ausgehen oder Sport.
Warum ist die Banane krumm?
Für Anfänger sind Warum-Fragen gut. Warum ist dieses oder jenes zutreffend? Und: Beim Erwerb von Können spielt das Problemlösen eine wichtige Rolle. Deshalb ist es hilfreich, mit ausgearbeiteten Lösungsbeispielen zu arbeiten, um nachvollziehen zu können, wie ein anderer bei der Lösung einer Aufgabe vorgegangen ist.
Auch Prüfungsaufgaben zu üben, ist eine erfolgreiche Lernstrategie. Beim Abrufen von Wissen strukturiert sich das Wissen sogar nochmal um, d.h. man lernt die Inhalte dadurch noch besser. Sinnvoll ist auch, sich auf einem weißen Blatt aufzuschreiben, woran man sich erinnert.
Handschrift statt Laptop!
Überhaupt ist die gute alte Handschrift besser als das Laptop! Das belegt eine Studie der Princeton-Universität in New Jersey: Studenten, die sich Notizen mit dem Laptop machten, schnitten bei konzeptionellen Fragen schlechter ab als solche, die sich handschriftliche Anmerkungen machten. Außerdem ist die Tendenz von Laptop-Benutzern, Vorlesungen Wort für Wort mitzuschreiben anstatt die Informationen in eigene Worten zu fassen, dem Lernen abträglich.
Spickzettel?
Sie sind gut und sinnvoll. Denn beim Spickzettel Schreiben macht man sich Gedanken, was das Wesentliche ist, fasst zusammen. In der Regel kann man sich die Sachen, die auf dem Spickzettel stehen, dann sowieso merken und braucht den Zettel gar nicht mehr. Wirklich sinnvoll für den langfristigen Lernerfolg sind Zusammenfassungen allerdings nur dann, wenn man sich selbst erarbeitet hat, was das Wesentliche an einem Thema ist.
Mit richtigen Lernstrategien garantiert zum Erfolg?
Es gibt fast keinen Studiengang, in dem Begabung die zentrale Rolle spielt. Wer richtig lernt, kann viel erreichen. Menschen, die auf lange Sicht richtig gute Leistungen bringen, sind meist nicht überdurchschnittlich begabt. | 1 |
| 11 | Lerntechniken | 121 |
| 12 | Lerntechniken | 390 |
| 13 | No text... | 187 |
| 14 | B1+ | 149 |
| 15 | No text... | 159 |
| 16 | No text... | 1 299 |
| 17 | https://podcasts.apple.com/de/podcast/hypnose-und-hypnosetherapie-lernen/id1573942124?i=1000621215089 | 123 |
| 18 | Die Fortsetzung folgt auf der Webseite der Deutschakademie Engel 👼 | 113 |
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