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Alle zusammen gegen den Faschismus - #riseup4rojava

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Krieg in Kurdistan hält weiter an Auch nach der massiven Angriffswelle halten die Angriffe auf Kurdistan und die Revolution weiter an. Der Konflikt im Nahen Osten ist ebenfalls zu spüren. Neben beinahe tägliche Artillerieangriffen auf Städte nahe der besetzten Gebiete in Nordsyrien wie Til Rifaat oder Til Temir, kommt es auch weiterhin zu Drohnenschlägen auf die Region. In Qamişlo wurde am Sonntag bei einem Autobombenanschlag eine Frau getötet und eine Person verletzt. Nachdem die Guerilla erklärt hatte, die Berge in der Nähe des Mexmûr-Camps in Südkurdistan verlassen und die Verteidigung an die Jugend des Camps übergeben zu haben, kam es dort zu Gefechten. Sowohl die KPD, die mit der Türkei kooperiert, als auch iranische Milizen, die mit der irakischen Armee verbunden sind, versuchen die verlassenen Stellungen für sich zu besetzen. Im Camp selbst gab es keine Gefechte. Pro-iranische Milizen verüben zudem im Zuge der Spannungen in der Region Angriffe auf US-Basen im Irak, aber auch in Nordostsyrien.

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Pressekonferenz mit abgeschobenen Internatinalist:innen in Göttingen Am 12. Oktober wurden 35 Menschen in der nordkurdischen
Pressekonferenz mit abgeschobenen Internatinalist:innen in Göttingen Am 12. Oktober wurden 35 Menschen in der nordkurdischen Stadt Riha festgenommen. Unter ihnen waren 15 Jugendliche einer internationalistischen Delegation aus Europa. Sie waren auf dem Weg zu einer Pressekonferenz gegen die Angriffe der Türkei gegen die Selbstverwaltung in Nord- und Ostsyrien. Nach drei Tagen in Gewahrsam, wo sie misshandelt und von der Außenwelt abgeschnitten wurden, wurden sie nach Italien, Frankreich und Deutschland abgeschoben. In Hamburg wurden sie noch am Flughafen von der Bundespolizei abgefangen und stundenlang verhört. Am Dienstag werden Delegierte aus Göttingen auf einer öffentlichen Pressekonferenz über ihre Erlebnisse sprechen. Zudem wird ein Anwalt dies rechtlich einordnen und eine kurdische Aktivistin wird über die Repression in Deutschland berichten. Die Pressekonferenz findet um 16 Uhr im Apex (Burgstraße 46) statt.

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AANES veröffentlicht Ausmaß türkischer Angriffe Bei den Angriffen der türkischen Armee zwischen dem 5. und 9. Oktober sind in
AANES veröffentlicht Ausmaß türkischer Angriffe Bei den Angriffen der türkischen Armee zwischen dem 5. und 9. Oktober sind in Rojava nach Angaben der Autonomen Administration Nord- und Ostsyrien über 100 Einrichtungen zerstört und Dutzende Menschen ermordet worden. Die insgesamt 580 Angriffe zerstörten demnach elf Kraftwerke, zwei Kliniken und ein Fortbildungszentrum für Anti-Drogen-Einsätze. 48 Bildungsstätten für über 8000 Kinder mussten zwischenzeitlich die Arbeit einstellen. Insgesamt 17 Ölförderungsanlagen wurden angegriffen. Durch diese Angriffe auf die Stromversorgung, sowie auf die Wasserversorgung waren laut AANES rund fünf Millionen Menschen von den Auswirkungen der Angriffe betroffen. Die Vertretung der AANES in Deutschland ruft angesichts dieser Lage die Internationale Gemeinschaft zur Hilfe auf, um die zerstörten Anlagen möglichst von dem Winter wieder zum Laufen zu bringen. Die AANES sieht in den Angriffen einen Versuch die Region zu destabilisieren und das demokratische Projekt zu zerstören.

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Revolutionäre Solidarität mit Rojava aus Myanmar Nach den Angriffen der türkischen Armee gegen zivile Einrichtungen und Infrastruktur in Rojava in den vergangenen Wochen hat sich die Karenni Nationalities Defence Force aus Myanmar zu den Angriffen geäußert und ihre Solidarität mit Rojava bekundet. "Von einer revolutionären Bewegung zur anderen, [...] wollen wir euch sagen: Wir sehen euren Kampf um Befreiung und Gerechtigkeit." Die KNDF prangern zudem das internationale Schweigen zu den Verbrechen an. Die KNDF sind Teil der Peoples Defence Forces, die seit 2021 gegen die Militärjunta und für ein föderales Myanmar kämpfen. Unter ihrem Banner haben sich eine große Anzahl lokaler Kräfte verschiedener Ethnien zusammengeschlossen. Sie repräsentieren knapp 65.000 Kämpfer:innen. Die Junta setzt immer wieder gezielt Gewalt gegen Zivilist:innen ein, um den Widerstand zu brechen. Die internationale Aufmerksamkeit für diesen Konflikt ist äußerst gering.

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Heute vor 4 Jahren starb Andok Cotkar Andok (Konstantin Gedig) wurde am 10. Februar 1995 in Kiel geboren und machte sich erst
Heute vor 4 Jahren starb Andok Cotkar Andok (Konstantin Gedig) wurde am 10. Februar 1995 in Kiel geboren und machte sich erstmals im Jahr 2016 auf den Weg nach Rojava. Er nahm als Kämpfer der YPG am Kampf gegen den IS in Minbic, Cerablûs Raqqa teil und ließ sich zum Kriegssanitärer ausbilden. Er nannte sich Andok, der Name des höchsten Berges in Amed und „Cotkar“ (Bauer). Nach einer Verletzung kehrte er in seine Heimat zurück, um sich im März 2019 erneut auf den Weg zu machen, diesmal um sich an der Verteidigung des ezidischen Volkes in Şengal zu beteiligen. Als am 9. Oktober der Angriff der faschistischen Türkei zusammen mit dschihadistischen Söldnern auf die Stadt Serêkaniye begann, meldete er sich als Freiwilliger. Am 16. Oktober 2019 ließ Konstantin in Serêkaniyê sein Leben. Er sicherte die Evakuierung des Şehîd-Roj-Hospitals, als er durch den völkerrechtswidrigen Luftangriff des türkischen NATO- Staates getötet wurde. Er wurde nur 24 Jahre alt. Andok ist unsterblich und unvergessen!

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Festgenommene Internationalist:innen in Deutschland angekommen Am Donnerstag wurden 15 Jugendliche aus Deutschland, Frankreich und Italien bei einer Pressekonferenz gegen den Krieg gegen Nord- und Ost-Syrien in Riha von der türkischen Polizei festgenommen. Bis gestern waren sie inhaftiert und wurden nun abgeschoben. Sie waren auf Einladung der Grünen Linkspartei YSP als eine Delegation nach Nordkurdistan gereist, um an einem gestrigen Kongress teilzunehmen und um sich ein Bild der Unterdrückung und des Freiheitskampfs der Kurd:innen zu machen. Nun berichteten die Jugendlichen aus Deutschland, kurz nach ihrer Ankunft in Hamburg, von ihrer Festnahme, den Haftbedingungen und der Schikane in der Türkei. Unter anderem wurden sie körperlich gefoltert: "Wir wurden geschlagen, wir wurden gewürgt, wir wurden getreten, männliche Freunde wurden nackt zusammengeschlagen.“ Doch auch die deutsche Polizei setzte die Kriminalisierung am Flughafen fort, wo die Delegierten von solidarischen Menschen begrüßt wurden.

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Gemeinschaft der Gesellschaften Kurdistans gibt Stellungnahme zur palästinensischen Frage ab Die Gemeinschaft der Gesellschaf
Gemeinschaft der Gesellschaften Kurdistans gibt Stellungnahme zur palästinensischen Frage ab Die Gemeinschaft der Gesellschaften Kurdistans (KCK), teilte ihren Schmerz über die Kämpfe welche sich in den letzten Tagen zwischen der Hamas und dem israelischen Staat in ein "regelrechtes Massaker" verwandelt haben, mit. Sie erklärte, dass "das schreckliche Bild der letzten Tage das Ergebnis der Ausweglosigkeit" seie, "in die die pal. Frage gedrängt wurde". Während das Vorgehen der Hamas verurteilt und ein sofortiges Ende der israelischen Angriffe und der Belagerung Gazas gefordert wurde, erklärte die KCK, dass sie "als kurd. Freiheitsbewegung [...] immer an der Seite der gerechten Sache des pal. Volkes" stünden und dass, "die Lösung der pal. Frage [...] ebenso wie die der kurd. Frage für [...] eine Demokratisierung der Region entscheidend" sei. Der Ursprung der Probleme sei die "nationalstaatliche Mentalität" und nur mit dem Modell der 'Demokratischen Nation', könne ein freies Zusammenleben erreicht werden.

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🔴Update zur Situation der verhafteten internationalistischen Jugenddelegation in Kurdistan Die Jugendlichen der Delegation wurden mittlerweile zur Ausländerbehörde gebracht und befinden sich dort in Gewahrsam. Sie haben ebenfalls Antwalt:innen an ihrer Seite und ihnen geht es den Umständen entsprechend. Die Situation ist jedoch weiterhin unklar. Eine mögliche Abschiebung steht im Raum. Ebenfalls hat eine spontane Solidaritätsaktion vor dem türkischen Konsulat in Berlin stattgefunden. Und es wurde "Freiheit für alle politischen Gefangenen" lautstark gefordert. Wir halten euch weiterhin auf dem Laufendem. Gemeinsam stehen wir gegen ihre Repression!

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🔴Eilmeldung: Repression gegen Proteste in Kurdistan - Internationalistische Jugenddelegation verhaftet! Die demokratische Op
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🔴Eilmeldung: Repression gegen Proteste in Kurdistan  - Internationalistische Jugenddelegation verhaftet! Die demokratische Opposition in der Türkei und Kurdistan hat heute in verschiedenen Städten zu Pressekonferenzen aufgerufen um den türkischen Angriffskrieg auf Nord- und Ostsyrien zu verurteilen. Die türkischen Sicherheitskräfte begegneten den Pressekonferenzen, welche von der Demokratischen Partei der Regionen (DBP), der Demokratischen Partei der Völker (HDP) und der Grünen Linkspartei (YSP) organisiert wurden, mit harscher Repression. Die Polizei versuchte die Pressekonferenzen durch Blockaden und Festnahmen zu unterbinden und es kam zu zahlreichen Festnahmen. In der nordkurdischen Stadt Riha (Şanlıurfa) wurde eine Gruppe internationalistischer Jugendlicher aus Deutschland, Italien und Frankreich, die als Gäste zum Kongress der YSP am 15. Oktober angereist waren, von der Polizei angegriffen. Die Jugendlichen wurden gefesselt und zusammen mit weiteren Jugendlichen verhaftet und auf die Wache gebracht.

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Die Bevölkerung in Nordostsyrien leistet Widerstand Anders als in den Medien der Türkei behauptet, leistet die Bevölkerung in Nordostsyrien ununterbrochenen Widerstand gegen die seit dem 05.10. gestartete Angriffswelle auf Nordostsyrien, seitens der Türkei. Die Menschen sind nicht bereit zu fliehen, sondern verteidigen entschlossen die Revolution. Diese Entschlossenheit wird immer wieder deutlich, wie gestern Abend, als tausende Menschen die getöteten Asayîş-Kräfte von Dêrik in Kobanê in Empfang nahmen. Am Samstag fand eine Beerdigung von 14 Gefallenen ebenfalls in Kobanê statt, welche sich trotz der ständigen Gefahr vor Angriffen, zu einer Massendemonstration entwickelte. Auch gingen am Samstag die Bewohner:innen Mexmûrs auf die Straßen, nachdem eine Moschee im Lager bombardiert worden war. Am 09.10., dem Jahrestag des Beginns des Komplotts gegen Abdullah Öcalan, gingen tausende Menschen in Qamischlo auf die Straßen. All dies trotz der ständigen Gefahr vor Drohnenschlägen oder Bombardements.

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Erdogan spricht von erfolgreicher "ersten Phase" Nach Tagen der Angriffe auf Rojava hat Erdogan in einer Rede von einer "erfo
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Erdogan spricht von erfolgreicher "ersten Phase" Nach Tagen der Angriffe auf Rojava hat Erdogan in einer Rede von einer "erfolgreichen ersten Phase der Operation" gesprochen, dies könnte auf eine weitere Eskalation in den kommenden Tagen hinweisen. Bei den Angriffen in den letzten Tagen waren 44 Menschen getötet und Dutzende verletzt worden, darunter viele Zivilpersonen. Besonders zynisch behauptete er, in der Geschichte der Türkei, hätte das Militär "noch nicht einer unschuldigen Person geschadet". Eine Aussage, die vermitteln soll, dass alle, die das türkische Militär trifft, egal ob Kind oder Zivilist:in von der Türkei als legitimes Ziel betrachtet werden. In den letzten Tagen ist es auch in Nordkurdistan und der Türkei zu Aktionen gegen die Angriffe in Rojava gekommen. Die YCWK griffen in der Nacht des 8. Oktober eine Textilfabrik eines Faschisten in Adana, sowie ein gepanzertes Fahrzeug in Mersin an. Das Fahrzeug ergriff nach dem Angriff mit Molotowcocktails die Flucht, die Fabrik brannte nieder.

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🔴+++EIL+++🔴 Massaker der Türkei in Nord- und Ostsyrien Wie die Autonome Administration Nord und Ostsyrien in einem Statemen
🔴+++EIL+++🔴 Massaker der Türkei in Nord- und Ostsyrien Wie die Autonome Administration Nord und Ostsyrien in einem Statement mitteilte sind bei einem Luftschlag der türkischen Armee sind in der vergangenen Nacht 29 Mitglieder der Asayish, der internen Sicherheitskräfte in Nord- und Ostsyrien getötet wurde und 28 weitere verletzt worden. Gestern hatten nach dem Angriff die Krankenhäuser der Region in Derik und Qamishlo zu Blutspenden aufgerufen. Die Selbstverwaltung rief eine dreitägige Trauerperiode aus. Die Asayish sind ausschließlich für die innere Sicherheit in der Selbstverwaltung verantwortlich, die bewachen Checkpoint oder gehen gegen Drogenhandel vor. Damit sind sie ein integraler Bestandteil gegen die Reorganisierung des IS. Die Türkei versucht mit solchen Aktionen die Region weiter zu destabilisieren.

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🔴Angriffe auf Nordostsyrien – Update 7.10. 20:15 Uhr Auch den Tag über haben sich die Angriffe der Türkei in Nordostsyrien fortgesetzt, wenn auch weniger stark als in der Nacht. In der Region um Derik wurden erneut Ölquellen gezielt bombardiert. Am frühen Nachmittag bombardierte die türkische Armee Dörfer in der Region westlich von Girê Spi, entlang der Besatzungszone von 2019, hierbei wurde eine 65-jährige Bewohnerin ermordet. Auch aus Şehba und der Region um Til Rifaat wurden Angriffe auf Dörfer gemeldet. Die Selbstverwaltung erklärte in einem Statement erneut, die Angriffe der Türkei gefährdeten auch den Kampf gegen den Islamischen Staat. In der Nacht auf Freitag hatte die türkische Luftwaffe zum Beispiel den Eingang des Roj Camps in Derik bombardiert, das tausende IS-Familien beherbergt. Bei der Invasion 2019 hatte der türkische Staat gezielt Gefängnismauern bombardiert, damit IS-Anhänger die Region destabilisieren können. Am Abend bombardierte die Türkei eine Moschee im Flüchtlingscamp Mexmur im Irak

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🔴Angriffe auf Nordostsyrien – Update 7.10. 9 Uhr In der Nacht hat es weiter Angriffe des türkischen Staates auf Nordostsyrien gegeben. In Kobanê wurden um kurz nach 22 Uhr eine Zementfabrik, sowie das Coronakrankenhaus, das auch für die generelle Versorgung der Bevölkerung zuständig ist, bombardiert. In Amude wurde ein Weizensilo von Luftschlägen getroffen. Das türkische Kriegsministerium spricht zu diesem Zeitpunkt von "Schlägen mit eiserner Kralle". Im Gebiet des einzigen Grenzübergangs zwischen der Selbstverwaltung und dem Irak wurde in diesem Zeitraum bombardiert. Am späten Abend begann die türkische Armee fast am gesamten Grenzstreifen auch vom Boden aus mit Mörsern und Artillerie anzugreifen. Ab 23 Uhr kam es daraufhin zu Reaktionen von Seiten der SDF, SDF-Sprecher Ferhad Şami erklärte, alle Stützpunkte in den besetzten Gebieten seien Ziele im Rahmen der legitimen Selbstverteidigung. Es kam zu heftigen Gefechten in Til Rifaat, Minbic und Ain Issa. Zahlen zu Opfern werden im Laufe des Tages erwartet.

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Neue Angriffswelle in Nordsyrien Nachdem der türkische Staat über den gesamten Tag wiederholt die Infrastruktur der selbstverwalteten Gebiete Nord- und Ostsyriens unter Beschuss genommen hat sind vor wenigen Minuten erneut Kampfflugzeuge in den Luftraum Syriens eingedrungen. Das Stadtzentrum Kobanês sowie die Grenzlinie wird mit Fliegerbomben bombardiert, auch das Dorf Merga Mira bei Derik wurde von Explosionen erschüttert. Vor etwas mehr als einer Stunde wurde zudem das Wasserwerk in Xaneserê bei Derik zerbombt. Aus Amude wurden Luftangriffe auf die Weizensilos der Stadt gemeldet. Die Angriffe heute Morgen und am Nachmittag haben über 2 Millionen Menschen von der Strom- und Wasserversorgung abgeschnitten sowie das größte Gasförderzentrum der Region zerstört. Diese Kriegsverbrechen sind dem Erdogan-Regime nicht genug und so wird weiter zugeschlagen. Das Ziel der Angriffe scheint die Entvölkerung der Region zu sein. Von der "Weltgemeinschaft" und der deutschen Politik kommt weiter nur gähnendes Schweigen.

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Protest gegen die Angriffe auf Nordostsyrien Bereits gestern gingen in zahlreichen Städten in Deutschland und Europa Menschen auf die Straße, um gegen die Angriffe in Nord- und Ostsyrien zu demonstrieren. Auch in für die kommenden Tage sind weitere Protestaktionen geplant: Freitag, 6.10.: Basel: 17 Uhr Marktplatz Bern: 16 Uhr Bahnhofplatz Bremen: 16:30 Uhr, Marktplatz Frankfurt a.M.: 18 Uhr, HBF Genf: 18 Uhr, Rue Pécolat Hannover: 18 Uhr, HBF Kassel: 17 Uhr Königsplatz Lausanne: 17 Uhr, Saint Lourent Leipzig: 19 Uhr, Willy Brandt Platz München: 17 Uhr, Stachus Winti: 19 Uhr, Bahnhofplatz Samstag, 7.10.: Berlin: 17 Uhr, Alexanderplatz Bremen: 15 Uhr Domshof 25 Darmstadt: 14 Uhr, Luisenplatz Dresden: 14 Uhr, Prager Straße Duisburg: 14 Uhr, Hauptbahnhof Freiburg: 14 Uhr, Europaplatz Gießen: 18 Uhr, Kirchplatz Hamburg: 16 Uhr, Hachmannplatz Hannover: 13 Uhr, Steintor Kiel: 15 Uhr, Matrosenplatz/Bahnhof Kassel: 16 Uhr, Halitplatz Saarbrücken: 15 Uhr, Europa Galerie Dienstag, 10.10.: Köln: 18:30 Uhr, Domplatte Stand: 6.10. 15:00 Uhr, wir versuchen die Liste aktuell zu halten.

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Angriffe gegen Nordostsyrien halten an Die Angriffe der türkischen Armee auf die selbstverwalteten Gebiete reißen den zweiten Tag in Folge nicht ab. In der Nacht führte der türkische Staat in der Region Cizire weitreichende Luftschläge durch. Für gestern meldete ANHA-News Bombardierungen von 29 Dörfern und Städten, 5 Umspannwerken, 7 Ölförderanlagen, 2 Trinkwasserstationen, einem Gasförderwerk sowie dem Staudamm von Cil Axa. Bis jetzt sind 12 Tote bestätigt. Diese Aufzählung ist noch immer nicht vollständig. Im Dorf Gire Vira bei Derik wurde das Corona-Krankenhaus durch Luftschläge vollständig zerstört. Die Gasförderanlage bei Swediye, die Gasflaschen für die Bevölkerung befüllt, wurde heute Morgen um 11 Uhr erneut zerstört, nachdem sie nach den Angriffen letztes Jahr wieder aufgebaut worden war. Es wird erneut von Drohnenbewegung berichtet, weitere Angriffe sind zu erwarten. Trotz der offensichtlichen Kriegsverbrechen ist aus der internationalen Gemeinschaft bis jetzt keinerlei Reaktion zu vernehmen.

💥Audiobotschaft aus Rojava: Einschätzungen zur türkischen Angriffswelle💥 Nach den gestrigen türkische Angriffen auf die Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien haben uns aktuelle Einschätzungen von vor Ort erreicht. Verbreitet die Informationen und organisiert Widerstand!