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Info Channel des diskurs.cafe - ein Veranstaltungskalender für digital stattfindende linke Subkultur, Workshops und Vorträge. Hier bekommst du täglich um 6:00 Uhr die stattfindenden Veranstaltungen für den heutigen Tag. Kontakt: kontakt@diskurs.cafe
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Heute von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr.
FLINTA*- Lesekreis zu Silvia Federicis “Caliban und die Hexe”
Wir freuen uns sehr, euch zu unserem (online) FLINTA* Lesekreis zu Silvia Federicis “Caliban und die Hexe” einladen zu können. Damit ihr eine grobe Vorstellung davon habt, womit wir uns beschäftigen und was euch erwartet ein paar einleitende Worte:
Bei “Caliban und die Hexe” handelt es sich um eines der aktuell meist rezepierten Werke materialistisch feministischer Theorie. In diesem zeichnet Federici die Notwendigkeit von Hexenverfolgung und Kolonialismus für die Entstehung des modernen Kapitalismus nach.
Wenn ihr mehr über das Buch und die Autorin erfahren wollt können wir euch diese Folge des “to long didm’t read” Podcasts der Rosa-Luxemburg Stiftung sehr ans Herz legen: https://www.rosalux.de/mediathek/media/element/1689
Mitmachen können alle FLINTA*s, unabhängig von Studierendenstatus oder Wohnort. Ihr könnt also gerne diese Mail weiterleiten und Menschen bescheid sagen, die nicht an der RUB studieren! Grundsätzlich ist eine möglichst hierarchiearme Vorgehensweise geplant. Das bedeutet, dass es keine anleitende Person geben wird, sondern wir versuchen werden uns das Werk anhand unserer Fragen und Gedanken in der Gruppe zu erschließe [...]
Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/
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Vom 10.02 - 10:00 Uhr bis 11.02 - 18:00 Uhr.
Die Pandemie und globale Demokratie
Die Corona-Pandemie hat den bereits bestehenden Trend schwächer werdender Demokratien und immer repressiveren Autokratien weiter verstärkt. Die Konferenz beleuchtet diese globalen Trends und die Auswirkungen von COVID-19 auf demokratische Governance in den folgenden vier Panels:
Teil 1
Donnerstag, 10. Februar 2022, 10.00 – 10.45 Uhr (MEZ)
Auftaktdiskussion: Demokratie in der Krise?
Wie hat die Pandemie die globale Demokratie und Menschenrechte beeinflusst?
Hat die gesundheitliche Ungleichheit die Demokratiekrise verstärkt?
Wie bereiten wir uns auf die bevorstehenden großen Herausforderungen vor?
Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich Böll Stiftung diskutiert diese Fragen in einem Gespräch mit:
(TBA) Eamon Gilmore, EU Sonderbeauftragter für Menschenrechte, Brüssel
Fatima Hassan, Health Justice Initiative, Südafrika
Panel 1
Die Pandemie: Herausforderungen für die Demokratie
Welche neuen Herausforderungen stellen sich global für die Demokratie dar?
Was sagen uns die jüngsten Indizes über den Status quo und zukünftige Trends?
Welche Risiken bestehen auch in Europa?
Mit:
Sabine Donner, Bertelsmann Transformation Index, Gütersloh
Péter Krekó, Political Capital Institute, [...]
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Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr.
Veranstaltung der MASCH-Hochschulgruppe: Einführung in die materialistische Rassismuskritik
Marxismus und Antirassismus werden in deutschen akademischen und aktivistischen Kontexten selten zusammen gedacht. Oft gibt es die Unterstellung, Marxist:innen würden im Rassismus lediglich einen Nebenwiderspruch sehen und sich deshalb nicht würdig damit beschäftigen. Eine historisch materialistische Auseinandersetzung könnte aber Antworten bieten auf die Fragen: Was ist Rassismus und wie ist er entstanden? Können wir überhaupt von dem einen Rassismus, statt von Rassismen, sprechen? Und was hat kapitalistische Produktionsweise mit rassistischer Gewalt zu tun? Was bedeutet die sogenannte “Wiedervereinigung” für die rassistische Entwicklung in den 90er Jahren in Deutschland?
Warum Rassismus mehr ist, als nur eine Ideologie oder ein falsches Bewusstsein und was das Problem mit bürgerlichem Antirassismus ist, soll in diesem Vortrag erläutert werden.
Bafta Sarbo ist Sozialwissenschaftlerin aus Berlin. Sie ist im Vorstand der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD), leitet für die Rosa-Luxemburg-Stiftung Lesekurse zum Marx’schen „Kapital“ und ist Autorin diverser Beiträge zum Verhältnis von Marxismus und Antirassismus.
Eine Veranstaltung der Marxistischen Abendschu [...]
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Heute von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr.
“Einführung in die Critical Agrarian Studies – kritische Perspektiven auf Landwirtschaft und ländliche Räume” – Critical Agrarian Studies weiter denken – Agrarian (Post-)Humanities
Referent*in: Sophie von Redecker
Der in diesem Vortrag vorgestellte Ansatz der Agrarian (Post-)Humanities schlägt vor, die Critical Agrarian Studies (CAS) durch weitere machtkritische Analysen zu ergänzen und vor allem anthropozentrische Sichtweisen stärker zu hinterfragen. Bauen die CAS stärker auf marxistische Theorien auf und beantworten politisch-ökonomische Fragen, betrachten die Agrarian (Post-)Humanities eher sozialökologische Verflechtungen und beginnen mit einer Kritik des derzeitigen (post-)kolonialen Mensch-Natur-Verhältnisses. Im Rückgriff auf die Environmental Humanities, posthumane Ansätze und indigene Ontologien wird in diesem Vortrag vorgeschlagen, kritische Agrarwissenschaften bei einem veränderten Verständnis von Natur und Umwelt ansetzen zu lassen und neue Wege der Wissensproduktion zu fokussieren. Um hegemoniale und machtvoll aufgeladene Binaritäten (nicht nur die zwischen Mensch/Natur) aufzudecken und kritisch zu hinterfragen, knüpfen die Agrarian (Post-)Humanities an die CAS-Forschung an, ergänzen sie aber um aktuelle Theoriekonzepte.
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Heute von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr.
Djalila Boukhari: Ich bin soviel mehr als „nur“ queer – Vom Verhältnis queerer und rassismuserfahrener Perspektiven
In diesem Workshop wird der Blick auf die Schnittstelle „Rassismus & Queerfeindlichkeit“ gerichtet und die damit einhergehenden gesellschaftlichen Herausforderungen beleuchtet. Lebensrealitäteten von marginalisierten Menschen werden meist eindimensional betrachtet und behandelt, welche negative Auswirkungen für mehrfachdiskriminierten Personen mit sich bringt. Dabei spielt Intersektionalität und das Verständnis für Mehrfachzugehörigkeit eine große Rolle, um Überschneidungen, Verschränkungen und die damit einhergehenden Diskriminierungen verstehen und wahrnehmen zu können.
Der Workshop findet digital statt; Anmelden über leonie.ruhland@asta.uni-hamburg.de
Um einen Barrierefreien Zugang zu ermöglichen, kann ggf. auf Nachfrage eine Dolmetschung in deutscher Gebärde angeboten werden. Bitte meldet euch dafür bis spätestens 7 Tage vor der Veranstaltung an.
Diese Veranstaltung ist Teil der Workshop-Reihe „Queer-Feminismus im Alltag“, die zwischen Januar und März 2022 stattfindet und in Kooperation mit dem Antidiskriminierungsreferat sowie dem Queerreferat des AStA Uni Hamburg organisiert wird. Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen gibt’s unter: https://www.asta.uni-hamburg [...]
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Heute von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr.
Wie weit gehen wir? | Até onde a gente vai?
Dokumentarfilm des / Documentário do Coletivo da Quebrada (Brasilien/Brasil 2020, 73 Mi, OT mit eng. UT/ com Leg. eng.)
Anmeldung erforderlich
Austausch, Film
Do, 10.02.2022
18:00 – 21:00
Anmeldung / Inscrição (guestoo)
Há uma tradução portuguesa mais abaixo na página.
Amanda, Lília und Rogério leben am Stadtrand von Jd. João XXIII, am Rande des äußersten Westens von São Paulo. Der Dokumentarfilm verfolgt den Alltag der drei Menschen, die täglich bis zu vier Stunden mit öffentlichen Verkehrsmitteln von ihrem Wohnviertel ins Zentrum von São Paulo und wieder zurück pendeln. Der Film thematisiert diese lange und anstrengende Reise mit der Buslinie Jd. João XXIII, die Beziehung der einzelnen Personen zum öffentlichen Verkehr und auch die Dilemmata, die damit einhergehen: Verspätungen, volle Buslinien und die Zeit des Pendelns, die je nach Verkehr variiert. Mit der Buslinie 7545 pendeln sie zu ihrem Arbeitsplatz, zum Studium und zu ihren Freizeitaktivitäten. Dabei werden Themen wie Gentrifizierung, der überteuerte Preis für öffentliche Verkehrsmittel, Wohnraum und der fehlende Zugang zu grundlegenden Rechten für diejenigen, die weit entfernt vom Zentrum einer der größ [...]
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Heute von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr.
Die Pandemie und globale Demokratie
Die Corona-Pandemie hat den bereits bestehenden Trend schwächer werdender Demokratien und immer repressiveren Autokratien weiter verstärkt. Die Konferenz beleuchtet diese globalen Trends und die Auswirkungen von COVID-19 auf demokratische Governance in den folgenden vier Panels:
Teil 1
Donnerstag, 10. Februar 2022, 10.00 – 10.45 Uhr (MEZ)
Auftaktdiskussion: Demokratie in der Krise?
Wie hat die Pandemie die globale Demokratie und Menschenrechte beeinflusst?
Hat die gesundheitliche Ungleichheit die Demokratiekrise verstärkt?
Wie bereiten wir uns auf die bevorstehenden großen Herausforderungen vor?
Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich Böll Stiftung diskutiert diese Fragen in einem Gespräch mit:
(TBA) Eamon Gilmore, EU Sonderbeauftragter für Menschenrechte, Brüssel
Fatima Hassan, Health Justice Initiative, Südafrika
Panel 1
Die Pandemie: Herausforderungen für die Demokratie
Welche neuen Herausforderungen stellen sich global für die Demokratie dar?
Was sagen uns die jüngsten Indizes über den Status quo und zukünftige Trends?
Welche Risiken bestehen auch in Europa?
Mit:
Sabine Donner, Bertelsmann Transformation Index, Gütersloh
Péter Krekó, Political Capital Institute, [...]
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Heute von 18:15 Uhr bis 21:00 Uhr.
»Hautnah«, »in Echtzeit«, »authentisch«? Tendenzen des Umgangs mit der NS-Vergangenheit in der Geschichtskultur
Vortrag von Prof. Dr. Josef Memminger
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend
Hybridveranstaltung, Teilnahme vor Ort nur nach Anmeldung und mit 2G+-Nachweis!
Anmeldeschluss ist der 7. Februar 2022.
Lesen Sie bitte die technischen Veranstaltungsinformationen.
Livestream auf YouTube
https://youtu.be/0FFp6HximrM
Der geschichtskulturelle Umgang mit Themen zur NS-Vergangenheit verändert sich: Digitalisierung und Virtualisierung; alternative Zugänge für das historische Lernen; die Tatsache, dass bald keine Zeitzeugen mehr zur Verfügung stehen – das sind nur einige Schlagworte, die ursächlich genannt werden können. In dem Vortrag sollen exemplarisch Tendenzen vorgestellt und diskutiert werden. Nicht zuletzt soll es um didaktische Implikationen für die Geschichtsvermittlung und den Geschichtsunterricht gehen.
Prof. Dr. Josef Memminger
ist Professor für Didaktik der Geschichte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Technische Veranstaltungsinformation
Die Veranstaltung findet als Hybridveranstaltung statt.
Für die Teilnahme in Präsenz schicken Sie bitte bis zum 7. Februar 2022 eine E-Mail unter Angabe Ihres Namens, mit dem Betreff »9. Februar 2022« an: anmeldung(at)frit [...]
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Heute von 18:15 Uhr bis 20:00 Uhr.
How to Do a Feminist Festival?
Das Gespräch How to Do a Feminist Festival? mit Sonja Lewandowski und Svenja Reiner findet am 09.02.2022 statt. Eine Anmeldung für das Webinar ist erforderlich: https://kurzelinks.de/cgc0209.
Interessierte sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen können Sie dem Programmheft entnehmen.
How to Do a Feminist Festival?
Sprache: Deutsch; Moderation: Miriam Zeh
Fusion, LitCologne, Ruhrtriennale – Festivals sind populär, kein Monat vergeht ohne Festivals – braucht es da noch eins, dann noch ein feministisches, dann noch ein Literaturfestival?
Im Jahr 2018, der Festivalsommer war fast vorbei, der Abend hatte gerade angefangen, stießen wir an und sagten: Ja, es braucht noch ein Festival und ja, ein feministisches, und ja: ein Literaturfestival! Eins mit Programm und Agenda, eins, das nicht nur vorlesen lässt, sondern erforscht, in den Dialog mit benachbarten Künsten tritt und so den male gaze des Literaturbetriebs und anderer Künste angreift. Im Jahr 2019 beschäftigten wir uns in der Alten Feuerwache Köln mit Selbst- und Fremderzählungen von Autorinnen, stellten kritische Fragen zu Kanonisierungsprozessen in den Kunstwissenschaften und in der Gegenwartsliteratur, untersuchten kritis [...]
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Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr.
bewirk – Wir gemeinsam vor Ort fürs Klima!
Webinarreihe – Part 4 – „Bürger-Netzwerke: Mobilisierung und partizipatives Arbeiten“
Die Einschränkungen während der Corona-Pandemie haben uns vor Augen geführt, was für die „Zukunftsfähigkeit“ bzw. Resilienz von Städten und Kommunen wichtig ist: Sie müssen „näher“, „öffentlicher“ und „agiler“ sein. Bürger-Netzwerke können dabei einen vielfältigen Beitrag leisten. Die Bürgerenergie bietet vielfältige Chancen für die Stärkung der Soziokultur vor Ort. Dafür steht schon allein, dass die Bürger*innen aus ihrer Zuschauerrolle herausgeholt und in die Rolle der Handelnden überführt werden. Gleichzeitig wird damit ein hohes Maß an Akzeptanz für die Maßnahmen im Sinne der Energiewende und für Erneuerbare-Energie-Anlagen erzielt. Sie können aber auch einen wichtigen Beitrag dazu leisten die lokale Wirtschaftskreisläufe zu stärken. Hierfür ist es erforderlich, den Bürger*innen auf Augenhöhe zu begegnen, ihnen Energieexpert*innen zur Seite zu stellen und den Prozess insgesamt gut zu moderieren.
Lernziel: In diesem Webinar werden konkrete Beispiele von Bürger-Netzwerke für Erneuerbare Energien präsentiert. Die Herausforderungen, sowie die Lösungsansätze dieser Netzwerke werden bel [...]
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Heute von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr.
Sexualität und Kritischen Männlichkeiten
„Den Weg ins Ungewisse wagen“ – Workshop zu kritischen Männlichkeiten
Inhaltstext:
In diesem Workshop wollen wir uns mit dem Thema Männlichkeiten beschäftigen.
Was ist eigentlich Männlich*keit? Wie kann ich kritisch mit (meinen) Männlich*keiten umgehen? Wie und wann nutze/performe ich sie? Wo schränken mich (meine) Männlich*keiten ein?
Diese und andere Fragen werden im Workshop mithilfe von Theatermethoden und Methoden aus der machkritischen Bildungsarbeit bearbeitet.
Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/
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Heute von 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr.
Lesekreis Online zum Thema Klassismus
Lasst uns lesen und darüber reden!
Unser Lesekreis geht in die zweite Runde! Ein Lesekreis, bei dem man sich traut, vermeintlich dumme Fragen zu stellen. Bei dem Wissensunterschiede nicht zur Angeberei genutzt werden, sondern zum gemeinsamen Verstehen beitragen. Bei dem wir etwas über uns und die Gesellschaft, in der wir leben, herausfinden.
Zur Teilnahme sind keine besonderen Voraussetzungen notwendig, außer die Möglichkeit und Bereitschaft, sich regelmäßig wöchentlich am Montag um 18.30 Uhr online zu treffen und jedesmal ein gewisses Textpensum zu lesen, das wir gemeinsam festlegen. Wer gerade kein Geld hat, um ein Buch zu kaufen, kriegt es unkompliziert von uns gestellt. Schreibt dazu einfach eine E-Mail an kontakt@arfake-koeln.de. Da die ausgewählte Literatur dazu einlädt, persönliche Geschichten zu erzählen und Betroffene bei der Selbstorganisation gegen Klassismus unterstützt, richtet sich der Lesekreis nur an Menschen mit Klassismuserfahrungen. Schreibt uns auch gern, wenn ihr euch unsicher seid, ob ihr dazugehört.
Als Anfang hatten wir Die Bedeutung von Klasse von bell hooks gelesen. Jetzt lesen wir den Sammelband Solidarisch gegen Klassismus – organisieren, intervenier [...]
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Heute von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr.
Arbeit und Nachhaltigkeit – geht das zusammen?
arbeit global, Workshop
Sa, 05.02.2022
10:00 – 14:00
Mit: Tobi Rosswog vom BildungsKollektiv imago
Anmeldung
Seit 1972 und dem Bericht des Club of Rome ist klar, dass es auf einem begrenzten Planeten kein unendliches Wachstum geben kann. Die Wachstumslogik wird Dank der degrowth-Bewegung immer mehr hinterfragt. Dabei wird jedoch ein entscheidendes Puzzleteil außen vor gelassen: die Arbeitslogik wird nicht in Frage gestellt, die mit ihrem Produktivitäts- und Beschäftigungsfetisch dafür verantwortlich ist, dass nicht sinnvolle oder sogar destruktive Arbeit weiterhin legitimiert und praktiziert wird. Die ökosoziale Perspektive dieser Arbeitsverhältnisse wird außer Acht gelassen. Dabei sollte allen bewusst sein: Auf einem toten Planeten gibt es keine Arbeitsplätze. In diesem online-Workshop nähern wir uns den Zusammenhängen zwischen Arbeit und Umwelt, Gesundheit, Sozialem und vielem mehr. Wir laden ein sich Gedanken jenseits der heutigen Arbeitsnorm hin zu einer radikal nachhaltigen Post-Work-Gesellschaft zu machen und praktisch zu werden. Dabei versuchen wir herauszufinden: Was macht Arbeit mit uns? Was macht Arbeit mit der Welt? Warum arbeiten wir? Und ganz wichtig: Wie [...]
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Heute von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr.
Die politische Wirkung großer Prozesse am Beispiel Nürnberg und NSU (Teil 1)
Gespräch mit Annette Ramelsberger über ihre Erfahrungen mit dem NSU-Prozess
04.02.2022, 18 Uhr, auf Zoom: „Wirkung und Erkenntnisgewinn? Prozesse gegen rechts“ mit Annette Ramelsberger
30.03.2022, 19 Uhr, Schwurgerichtssaal: „Die Nürnberger Prozesse – Geschichte und Aktualität internationaler Strafgerichtsbarkeit“ mit Ronen Steinke ➔ zur Veranstaltung
„Siegerjustiz“ oder der Beginn einer legitimen internationalen Strafgerichtsbarkeit im Namen und zum Schutz der Menschenrechte? Der Nürnberger Prozess, in dem vor 75 Jahren die Urteile verkündet wurden, und die Folgeprozesse waren von Beginn an hoch umstritten; vor allem natürlich in Deutschland. Aber der Grundgedanke einer supranationalen Verfolgung von Völkermord und Kriegsverbrechen hat sich durchgesetzt und zur Gründung des Internationen Strafgerichtshofs in Den Haag geführt. Aber wie sieht heute die Erfolgsbilanz dieser Idee und ihrer Umsetzung aus?
Ronen Steinke hat über das Thema „Politik der internationalen Strafgerichtsbarkeit. Deutsche Perspektiven von Nürnberg bis Den Haag“ promoviert. Heute arbeitet er als Redakteur bei der „Süddeutschen Zeitung“. Dazu hat er mehrere Bücher veröffentlicht: „Fritz Bauer oder Auschwit [...]
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Heute von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr.
“Einführung in die Critical Agrarian Studies* – kritische Perspektiven auf Landwirtschaft und ländliche Räume” – Mehr als “alle satt”: Ernährungssouveränität
Referent*in: Steffen Kühne
In kaum einem anderen Bereich treten die Widersprüche des Wirtschaftssystems so offen zutage wie in Landwirtschaft und Ernährung. Lebensmittel werden darin zur Ware, deren Zusammensetzung die
allermeisten genauso wenig überblicken wie die sozialen und ökologischen Bedingungen ihrer Herstellung. Gleichzeitig geraten die Produzierenden – Bäuer*innen, Landarbeiter*innen und Weiterverarbeitende – immer stärker unter den Preisdruck globaler Lieferketten, und die Vision einer klimaneutralen Landwirtschaft liegt in weiter Ferne. Unter dem umkämpften Begriff der Ernährungssouveränität formieren sich seit einem Vierteljahrhundert weltweit Bewegungen, die diesen Entwicklungen Konzepte eines nachhaltigen Umbaus und die umfassende Demokratisierung der Ernährungssysteme entgegensetzen. An diesem Abend soll es darum gehen, was es mit den Debatten auf sich hat und wieso eine Beschäftigung mit dem Ansatz unbedingt lohnt.
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Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr.
Stigmatisierung von Frauen als ‘asozial’ im Nationalsozialismus
Historische Perspektiven und Kontinuitäten – Vortrag und Diskussion mit der Politikwissenschaftlerin Elke Rajal
Online via Zoom: https://us02web.zoom.us/j/81015079339?pwd=cVd3TDU3Zi82M3ovNitZR25vcGFIZz09
Die nationalsozialistische Idee vom „reinen Volkskörper“ kannte viele Ausschlusskriterien. In erster Linie waren diese rassistisch und antisemitisch begründet und die „Volksgemeinschaft“ exklusiv „arisch“ konzipiert. In zweiter Linie galt es, die „schädlichen Elemente“ innerhalb der eigenen Reihen zu entfernen. Darunter fielen auch Mädchen und Frauen, die aufgrund ihrer vermeintlich fehlenden Arbeitsmoral („arbeitsscheu“) oder eines „amoralischen“ Lebenswandels in den Fokus der Behörden gerieten. Dieses Verhalten wurde als „gemeinschaftsfremd“ eingestuft und seine erbliche Veranlagung zu belegen versucht. Einweisungen in Erziehungs- und Arbeitsanstalten, Gefängnis- und KZ-Haft wie auch Zwangssterilisationen waren die Folgen.
Elke Rajal
Der Vortrag beschreibt die Grundzüge der nationalsozialistischen „Asozialenpolitik“ und erläutert die Kriterien, anhand derer Mädchen und Frauen in die Verfolgungsmaschinerie gerieten. An einzelnen Fallbeispielen wird das behördliche Vorge [...]
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Heute von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr.
Nachhaltigkeit in der Zukunft der Arbeit
Jenseits der Arbeit hin zu einer radikal nachhaltigen Post-Work-Gesellschaft?
Anmeldung erforderlich
arbeit global, Diskussion, Vortrag
Do, 03.02.2022
19:00 – 20:30
Mit: Tobi Rosswog – BildungsKollektiv imago
Anmeldung
Auf einem begrenzten Planeten kann es kein unendliches Wachstum geben. Die Wachstumslogik wird dank der degrowth-Bewegung immer öfter kritisch diskutiert. Wir stellen allerdings die Arbeitslogik selbst nicht in Frage, die mit ihrem Produktivitäts- und Beschäftigungsfetisch dafür verantwortlich ist, dass destruktive Arbeit weiterhin legitimiert und praktiziert wird. Die ökosoziale Perspektive wird im Namen der angeblich doch so notwendigen Arbeit außer Acht gelassen und vollkommen ignoriert. Dabei sollte allen klar sein: Auf einem toten Planeten gibt es keine Arbeitsplätze.
Tobi Rosswog diskutiert in seinem interaktiven online-Vortrag die Fragen „Warum arbeiten wir?“ und „Wie können Lebensmodelle aussehen, ohne Arbeit zu leben?“
Vertiefend findet am Samstag, den 5. Februar von 10-14 Uhr der online-Workshop “Arbeit und Nachhaltigkeit – geht das zusammen?” statt.
Für die Durchführung der online-Veranstaltungen nutzen wir die Plattform zoom.
Referent*i [...]
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Heute von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr.
Corona: Verschwörungstheorien und rechtsextreme Agitation
Verschwörungsideologen, radikale Impfgegner und Staatsfeinde und Rechtsextreme nutzen die Coronakrise, um Stimmung gegen die Demokratie zu machen. Skurrile Theorien zum Virus scheinen ihnen dafür ein willkommenes Werkzeug zu sein. Auch in Bayern werden diese Verschwörungserzählungen weiterverbreitet, an Demonstrationen nahmen mehrere tausend Menschen teil. Der Vortrag von Jonas Miller skizziert, wie sich die Szene vernetzt, welche Inhalte verbreitet werden und wie unter anderem Rechtsextreme versuchen, diese Stimmung zu nutzen.
Mit:
Jonas Miller
arbeitet als Autor, Reporter und Redakteur für den Bayerischen Rundfunk (BR/ARD). Seine Interessen und Schwerpunktthemen sind: Innere Sicherheit, Justiz, Kriminalität, Rechtsextremismus und Terrorismus.
Begrüßung: Renate Grasse, Vorstand Petra-Kelly-Stiftung
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Heute von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr.
Kritische Männlichkeiten Online-Workshop
„Den Weg ins Ungewisse wagen“ – Workshop zu kritischen Männlichkeiten
Inhaltstext:
In diesem Workshop wollen wir uns mit dem Thema Männlichkeiten beschäftigen.
Was ist eigentlich Männlich*keit? Wie kann ich kritisch mit (meinen) Männlich*keiten umgehen? Wie und wann nutze/performe ich sie? Wo schränken mich (meine) Männlich*keiten ein?
Diese und andere Fragen werden im Workshop mithilfe von Theatermethoden und Methoden aus der machkritischen Bildungsarbeit bearbeitet.
03.02.2022 Kritische Männlichkeiten Online-Workshop von 18 Uhr bis 21 Uhr in Kooperation mit dem Frauen*Referat der TU Berlin. Auf English! Anmeldung unter: frauenreferat@asta.tu-berlin.de
Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/
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Heute von 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr.
Verschobener Diskurs- verlorene Empathie?
Mechanismen von Rassismus entdecken
Der Workshop „Verschobener Diskurs – verlorene Empathie?“ analysiert am Beispiel der Berichterstattung über geflüchtete Menschen eine Diskursverschiebung in der Öffentlichkeit. Aber wo verläuft diese Verschiebung eigentlich? Und wie können wir uns für solche Vorgänge sensibilisieren, um selbst dazu beizutragen die Menschenwürde ins Zentrum der Diskussion zu stellen.
Die sogenannte „Krise“ im Jahre 2015 mit den Themen Zuwanderung und geflüchtete Menschen und die aktuelle Situation an den Außengrenzen Europas verdeutlicht wiederholt, wie eine Bildersprache assoziativ die gesamtgesellschaftliche Stimmung verändern kann. Mit plakativen Titeln diverser Zeitungsartikel wurde die Bildersprache in den Medien auch zu einem Instrument des Stimmungswandels.
Wie groß ist also die Gefahr, dass Empathie gegenüber den vermeintlichen „Anderen“ verloren geht? Was macht die Bildersprache mit den Leser:innen? Welchen Einfluss hat die Bildersprache in den Medien auf uns?
Das Ziel dieses Workshops liegt darin, die Medienrezeption mit einer „sensibilisierten Brille“ zu analysieren und mögliche Gegenentwürfe zu erarbeiten. Gleichzeitig soll dieser Workshop auch als Ra [...]
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