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Zeit-fuer-einen-Mutausbruch

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Ich bin auf dem Jakobsweg 840 Km von Irun nach Santiago gelaufen, an die Algarve ausgewandert und biete Klangschalen Massagen und Retreats bei mir an

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Blogbeitrag Zwischen den Welten: Vom Umtopfen, Wurzeln und dem Mut, neu zu erblühen Ich fühle mich gerade wie ein Baum, der nach Jahren aus seinem zu klein gewordenen Topf versetzt wurde. Der neue, größere Topf steht an einem schönen, sonnigen Platz. Und doch fühlt sich an den Wurzeln noch alles etwas wackelig und unsicher an. Nach intensiven Monaten in Deutschland, meiner anschließenden Reise im Van, der Ankunft an der Algarve und noch zwei weiteren Fahrten zurück nach Deutschland hat mein Körper nun offenbar die Zeit gefunden, krank zu werden. Oder ist es nicht vielmehr ein Heilungsprozess? Als wolle mein Körper mir sagen: Jetzt darfst du wirklich loslassen. Jetzt darfst du dich neu sortieren. Wenn der Körper heilt und die Seele nachzieht Ich glaube, wir unterschätzen oft, wie sehr unser Körper auf Lebensveränderungen reagiert. All die Anstrengung, die inneren Prozesse, die Entscheidungen und das Loslassen bleiben nicht spurlos. Erst wenn Ruhe einkehrt, beginnen Körper und Seele, all das zu verarbeiten. Es fühlt sich anstrengend an. Aber vielleicht ist genau das Heilung. Das Alte und Verbrauchte darf gehen, damit Neues Wurzeln schlagen kann. Zwischen den Welten In mir und auch im Außen spüre ich starke Spannungen, die sich teilweise tatsächlich wie Stromwellen anfühlen. Es ist, als würde die Welt gerade die Luft anhalten, kurz bevor etwas Neues geboren wird. Ich habe das Gefühl, wir stehen kollektiv an einem Wendepunkt. Die alte Welt bröckelt, die neue ist noch nicht ganz da. Und wie bei jeder Geburt braucht es Wehen, Schmerz und Chaos, bevor etwas Neues das Licht der Welt erblickt. In dieser Zwischenzeit fühle ich mich frei und gleichzeitig verletzlich. Ich liebe meine Unabhängigkeit und brauche Stille und Raum, um mich selbst zu spüren. Doch manchmal sehne ich mich auch danach, mich einfach fallen zu lassen. In Nähe. In Vertrauen. Heilung im Alleinsein Die letzten Tage war ich wieder unterwegs, habe wunderschöne Orte besucht und Momente des Friedens erlebt. Und trotzdem bleibt vieles noch etwas fragil. Hier, in der neuen Umgebung, gibt es nichts, was mich von mir selbst ablenkt. Alles darf da sein: Freude, körperliche Unsicherheit, Dankbarkeit und Erschöpfung. Es ist eine Herausforderung, all das zu fühlen, zuzulassen und zu transformieren. Gleichzeitig ist es ein großes Geschenk. Denn am Ende nehme ich mich überall mit. Es geht nicht darum, dass alles perfekt ist. Es geht darum, bereit zu sein, sich auf das Unperfekte einzulassen. Neue Wurzeln Die Pflanze ist umgetopft. Der Platz ist hell und freundlich. Doch bevor neue Triebe entstehen, müssen sich die Wurzeln wieder tief mit der Erde verbinden. Und genau das ist mein Prozess gerade: mich neu zu verwurzeln. Im Außen und im Innen. Es braucht Geduld. Vertrauen. Hingabe. Vielleicht ist das die wichtigste Lektion des Auswanderns: Dass Veränderung nicht nur geografisch passiert, sondern tief in mir. Schicht für Schicht. Wurzel für Wurzel. Wenn du dich auch gerade zwischen den Welten fühlst, dann erinnere dich: Wachstum ist nicht immer sichtbar. Oft passiert das Wesentliche unter der Oberfläche. Und irgendwann, wenn du es am wenigsten erwartest, treibt ein neuer Zweig. Heilung fühlt sich nicht immer gut an. Manchmal zeigt sie sich in Müdigkeit, Unsicherheit und dem Gefühl, noch keinen festen Boden unter den Füßen zu haben. Doch genau dort, im Verborgenen, entstehen neue Wurzeln. Und aus ihnen wächst mit der Zeit ein neues Zuhause. In der Welt und in uns selbst.

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Samstag Morgen geht es auf den Markt und anschließend zu Maria auf einen Kaffee ☕

Naturgewalten 🌊🌊🌊

⬆️⬆️⬆️ Ich wurde heute unfreiwillig beim Kampf gegen die Wellen gefilmt 🌊😅. Die Szene, in der mich eine Welle komplett durch die Luft gewirbelt hat, ist der Kamera allerdings entgangen.

Gerne, hier eine geglättete und etwas flüssiger formulierte Version: Ich feiere das gerade total und habe die Lautstärke erst einmal voll aufgedreht. 😊 Ich hatte mal wieder einen wundervollen Tag: In Lagos habe ich eine alte Bekannte aus Deutschland zum Frühstück getroffen und ihr anschließend meinen Lieblingsstrand, den Praia do Canavial, gezeigt. Am Abend durfte ich dann noch eine Klangreise durchführen und hatte nue zufriedene und tief entspannte Teilnehmer. Außerdem kam heute Nachmittag die Benachrichtigung, dass die Instrumente angekommen sind, die ich vor drei Wochen bestellt hatte. Am Montag kann ich sie im Postlädchen abholen. Natürlich möchte ich die neuen Instrumente dann direkt ausprobieren. Ich werde euch deshalb ein oder zwei kleine Videos mit kurzen Klangreisen aufnehmen und hier in die Gruppe stellen. Boa noite und schöne Träume. Um grande abraço 🌙✨ https://youtu.be/8ui9umU0C2g?is=JnV-afgqvY1FO3eK

Blogbeitrag „Andreas, du wohnst hier.“ – Mein Weg vom Jakobsweg zum Leben an der Algarve Ich weiß nicht, wie oft ich mir diesen Satz in den letzten Wochen innerlich gesagt habe: „Andreas, du wohnst hier.“ Und selbst jetzt, während ich diese Zeilen schreibe, kann ich es manchmal kaum glauben. Ich lebe hier. Ich habe es tatsächlich getan. Alles, was ich in den vergangenen Jahren erlebt, gewagt, losgelassen und neu begonnen habe, hat mich genau an diesen Punkt geführt. Ein Blick zurück: Der Anfang meiner Reise Vor sieben Jahren begann alles. Ohne genau zu wissen, was mich erwartet, zog ich los – mit einem Rucksack auf dem Rücken und 840 Kilometern Jakobsweg vor mir. Mit nur zwei Paar Socken, zwei Unterhosen, zwei T-Shirts, einer Wanderhose, einer Zipjacke, einem Regencape, einem Paar Sportschuhen, einem Paar Flip-Flops und einem kleinen Kulturbeutel im Gepäck zog ich los. Rückblickend brauchte es nicht mehr, um eines der größten Abenteuer meines Lebens zu beginnen. Eine Entscheidung, die mein Leben nachhaltig verändert hat. Danach reiste ich weitere drei Monate durch Europa: über Südfrankreich, Madrid und Andalusien bis nach Fuerteventura. Dort arbeitete ich schließlich zwei Monate in einer kleinen Club-Boutique. 2021 zog es mich erneut auf den Jakobsweg – diesmal 300 Kilometer von Porto nach Santiago. Doch diese Reisen waren nie nur geografische Reisen. Sie waren immer auch Reisen zu mir selbst. Portugal: Von der Idee zur Realität 2023 kam ich zum ersten Mal an die Algarve – ein Ort, der mich sofort tief berührt hat. Schon damals wusste ich: Ich werde zurückkommen. Also mietete ich mir für den Winter 2024/2025 ein Apartment und verbrachte sechs Monate hier. Und heute? Heute bin ich ganz hier. Ich habe mich in Deutschland abgemeldet, mir ein One-Way-Ticket gebucht und bin losgezogen. 13 Tage, 3000 Kilometer, ganz bei mir Um hierherzukommen, war ich 13 Tage mit meinem Van unterwegs – wieder ganz einfach, ohne großen Komfort. 3000 Kilometer, die mir erneut gezeigt haben, wie wichtig es ist, sich selbst Raum zu geben. Zeit zum Nachdenken. Zeit zum Fühlen. Zeit zum Sein. In dieser Zeit habe ich mich intensiv mit meinen Zweifeln, meinen alten Mustern und meinen Ängsten auseinandergesetzt. Und heute kann ich sagen: Ich bin stolz auf mich. Denn nichts davon war selbstverständlich. Ich bin diesen Weg nicht gegangen, weil er leicht war, sondern weil er sich für mich richtig angefühlt hat. Weil ich wachsen wollte und vielleicht auch wachsen musste. Fehler gehören dazu Ich bin nicht perfekt. Ich habe Fehler gemacht und werde weiterhin Fehler machen. Früher hätte ich mich dafür verurteilt. Heute übe ich mich in Milde und Verständnis für mich selbst. Ich darf anerkennen, dass ich in jedem Moment nach bestem Wissen und mit offenem Herzen gehandelt habe. Ich muss nicht alles zerdenken oder bereuen. Neulich fragte mich jemand: „Was ist, wenn du es irgendwann bereust, ausgewandert zu sein?" Meine Antwort war einfach: Warum sollte ich eine Entscheidung bereuen, die mich weitergebracht hat? Ob sie sich am Ende als „richtig“ oder „falsch“ herausstellt, ist für mich nicht entscheidend. Sie schenkt mir Erfahrungen. Wachstum. Erkenntnisse. Und ich glaube, wir bereuen im Leben oft weniger die Entscheidungen, die wir getroffen haben, als die Chancen, die wir nie ergriffen haben. Glück ist eine Entscheidung Vieles im Leben beginnt mit einer Entscheidung. Auch das Glücklichsein. Ich habe mich entschieden, meinem Herzen zu folgen. Ich habe mich entschieden, meinen Ängsten nicht das letzte Wort zu überlassen. Ich habe mich entschieden, meinem Leben die Richtung zu geben, die sich für mich stimmig anfühlt, auch wenn dafür ein Mutausbruch nötig ist. Oder vielleicht gerade deshalb. „Andreas, du wohnst hier.“ Und das ist längst nicht mehr nur ein Ort. Es ist ein Gefühl. Es ist meine Art von Freiheit. Es ist Ankommen.

Abendessen mit Meerblick und Wellenrauschen
Abendessen mit Meerblick und Wellenrauschen

Links Praia das Adegas und rechts Praia de Odeceixe

Ein wunderschöner, kleiner Strand. Im Gepäck ein Sumol und frische Feigen 🌊🌴☀️♥️
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Ein wunderschöner, kleiner Strand. Im Gepäck ein Sumol und frische Feigen 🌊🌴☀️♥️

Heute zieht es mich an einen der weniger bekannten Strände bei Odeceixe – den Praia das Adegas

Kigo liegt auf den kühlen Fliesen und genießt eine kleine Kuschelrunde 😍

30 Grad heute und windstill ☀️☀️☀️
30 Grad heute und windstill ☀️☀️☀️

Mir fällt ein Hand Zeichen (Daumen und Zeigefinger berühren sich und die drei anderen Finger bleiben gestreckt) in letzter Zeit immer häufiger auf – und zwar auch bei Menschen und auf Kanälen, bei denen ich es nicht erwarten würde. Ich selbst gestikuliere ebenfalls viel beim Sprechen, aber ich kann mich nicht erinnern, jemals „zufällig“ eine solche Handbewegung gemacht zu haben. Meiner Ansicht nach entsteht sie nicht einfach so, sondern wird eher bewusst ausgeführt. Ist diese Geste tatsächlich eindeutig als „666“ zu verstehen, oder gibt es auch andere mögliche Interpretationen? Besonders interessant finde ich, dass ich sie aktuell vermehrt in der sogenannten „Aufklärer-Szene“ beziehungsweise bei Menschen wahrnehme, die sich selbst als „aufgewacht“ bezeichnen. Ebenso überrascht mich, dass sich in den Kommentaren kaum jemand an der deutlich sichtbaren Symbolik zu stören scheint. Hat noch jemand diese Beobachtung gemacht oder in letzter Zeit verstärkt wahrgenommen?

Farbenfroh geht's in den neuen Tag heute mit Avocado/Tomate in Olivenöl, Pfirsich mit Ziegenkäse, Maracuja, Papaya, frisch ge
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Farbenfroh geht's in den neuen Tag heute mit Avocado/Tomate in Olivenöl, Pfirsich mit Ziegenkäse, Maracuja, Papaya, frisch gepresstem Orangensaft und Minzwasser. "Gesündigt" wird erst hinterher an der Bakery, wo es die leckeren Croissants gibt. Habt einen wundervollen Tag. Um grande abraço e beijinhos 😘 aus meinem aktuellen Wohlfühlnest. Beijinhos auch so ein schönes portugiesisches Wort: Küsschen

Farbenfroh in den Tag
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Farbenfroh in den Tag