Billy Six 📸
- INDIANA JONES DES JOURNALISMUS - unabhängig, investigativ, risikobereit Anbieter & inhaltlich verantwortlich: BILLY SIX LLC Memed-Koncelidze-Straße 56 აჭარის ავტონომიური რესპუბლიკა Batumi, Georgien @Billy_Six ( Kontakt zum Chefredakteur )
إظهار المزيد📈 نظرة تحليلية على قناة تيليجرام Billy Six 📸
تُعد قناة Billy Six 📸 (@billysix) في القطاع اللغوي الألمانية لاعباً نشطاً. يضم المجتمع حالياً 10 789 مشتركاً، محتلاً المرتبة 17 780 في فئة الأخبار والوسائط والمرتبة 1 066 في منطقة ألمانيا.
📊 مؤشرات الجمهور والحراك
منذ تأسيسه في невідомо، حقق المشروع نمواً سريعاً وجمع 10 789 مشتركاً.
بحسب آخر البيانات بتاريخ 21 يوليو, 2026، تحافظ القناة على نشاط مستقر. خلال آخر 30 يوماً تغيّر عدد الأعضاء بمقدار -57، وفي آخر 24 ساعة بمقدار -2، مع بقاء الوصول العام مرتفعاً.
- حالة التحقق: غير موثّقة
- معدل التفاعل (ER): يبلغ متوسط تفاعل الجمهور 14.44%. وخلال أول 24 ساعة من النشر يحصد المحتوى عادةً N/A% من ردود الفعل نسبةً إلى إجمالي المشتركين.
- وصول المنشورات: يحصل كل منشور على متوسط 1 558 مشاهدة. وخلال اليوم الأول يجمع عادةً 0 مشاهدة.
- التفاعلات والاستجابة: يتفاعل الجمهور بانتظام؛ متوسط التفاعلات لكل منشور يبلغ 43.
- الاهتمامات الموضوعية: يركز المحتوى على مواضيع رئيسية مثل venezuela, maduro, ort, bundesregierung, german.
📝 الوصف وسياسة المحتوى
يصف المؤلف القناة بأنها مساحة للتعبير عن الآراء الذاتية:
“- INDIANA JONES DES JOURNALISMUS -
unabhängig, investigativ, risikobereit
Anbieter & inhaltlich verantwortlich:
BILLY SIX LLC
Memed-Koncelidze-Straße 56
აჭარის ავტონომიური რესპუბლიკა
Batumi, Georgien
@Billy_Six ( Kontakt
zum Chefredakteur )”
بفضل وتيرة التحديث المرتفعة (أحدث البيانات بتاريخ 22 يوليو, 2026) تحافظ القناة على حداثتها ومستوى وصول مرتفع. وتُظهر التحليلات تفاعلاً نشطاً من الجمهور، ما يجعلها نقطة تأثير مهمة ضمن فئة الأخبار والوسائط.
جاري تحميل البيانات...
| التاريخ | نمو المشتركين | الإشارات | القنوات | |
| 22 يوليو | +2 | |||
| 21 يوليو | +2 | |||
| 20 يوليو | 0 | |||
| 19 يوليو | +1 | |||
| 18 يوليو | +1 | |||
| 17 يوليو | 0 | |||
| 16 يوليو | 0 | |||
| 15 يوليو | +1 | |||
| 14 يوليو | +2 | |||
| 13 يوليو | +2 | |||
| 12 يوليو | 0 | |||
| 11 يوليو | +1 | |||
| 10 يوليو | +1 | |||
| 09 يوليو | +2 | |||
| 08 يوليو | +4 | |||
| 07 يوليو | +4 | |||
| 06 يوليو | +2 | |||
| 05 يوليو | +4 | |||
| 04 يوليو | +2 | |||
| 03 يوليو | +1 | |||
| 02 يوليو | +2 | |||
| 01 يوليو | +4 |
| 2 | ⬆️ . . . Dennoch war es vorab notwendig, noch rechtzeitig meine Feststellungsklage gegen die BRD anzupassen: Verfassungsrechtler hatten mir geraten, die Verstöße gegen das Konsulargesetz während meiner Venezuela-Haft 2018/19 nicht (wie zuletzt beantragt) aus dem Klagekatalog herauszunehmen. Grund: Für das Gericht wäre die Hürde, die Bundesregierung wegen ihres Angriffs auf meine Grundrechte zu verurteilen (Antragspunkt 1) ohne Zwischenetappe viel zu hoch, – da die gesetzlich und juristisch verankerte „Einschätzungsprärogative“ der BRD seit 1949 fast unbeschränkte Rechte einräumt, Deutsche im Ausland nach Gutdünken behandeln zu dürfen.
Aus diesem Grund trage ich nun doch die juristisch greifbarste Verfehlung der damaligen Heiko-Maas-Truppe während ihrer „konsularischen Betreuung“ (Antragspunkt 2) vor: die Verweigerung, mir wenigstens Rechtsschutz zu vermitteln . . . ⬇️ | 1 566 |
| 3 | Lebenszeichen aus Weißrussland
Ich komme in letzter Zeit leider nicht mehr dazu, Eure Nachrichten zu beantworten. Jeden Tag gibt es hier Programm und Ausflüge. Und hoffentlich bald genügend Ruhe und besseres Netz, um die neuen Erkenntnisse auch zu publizieren.
Dank Klaus, einem lieben Berliner Auswanderer in Belarus, konnte ich immerhin noch rechtzeitig einen wichtigen Schriftsatz für das Verwaltungsgericht Berlin im Ping-Pong-Spiel mit der Bundesregierung ausdrucken, unterschreiben und digitalisieren. Und ohne Kamerad Jörg aus dem Odenwald – meinem BRD-Briefkasten – wäre ich ohnehin aufgeschmissen: Er ist derjenige, der alles für mich vom Gericht empfängt und dorthin versendet. Ein GROẞER DANK gilt diesen beiden Männern, die das Herz am rechten Fleck tragen!
Dank Jörg erfuhr ich auch, dass die Vertreter der Bundesregierung wegen „bestehenden Abstimmungsbedarfs“ das Fristende vom 30. Juni überraschend auf den 16. Juli verlegen ließen. Klingt vielsprechend. Und verschafft auch mir weitere Zeit . . . ⬇️ | 1 635 |
| 4 | Dabei zeigt sich wieder mal, dass der Revisionismus ein ständiger Begleiter der Geistesgeschichte war und ist. Während in der Ukraine, dem Baltikum und bei der weißrussischen Opposition zum Teil offen gegen den Geist unseres §130 StGB rebelliert wird, stört sich Moskau auch daran, dass „der kollektive faschistische Westen“ die Rolle der US-Armee am Sieg über das Deutsche Reich zusehends überbetont – und so tatsächlich unter den Tisch fallen lässt, dass es ohne die „Rote Armee“ wohl nicht zur deutschen Niederlage gekommen wäre. Dabei hat sich die Interpretation auch in Russland längst verändert: Nicht mehr Deutschland allein – immer öfter wird der ab dem 22. Juni 1941 laufende wohl blutigste Krieg aller Zeiten nun als „europäischer Kreuzzug“ gesehen. Zu Recht: Denn neben Soldaten des Deutschen Reiches marschierten damals auch Truppen Rumäniens, Finnlands, Ungarns, der Slowakei, Italiens, Spaniens und Kroatiens in das Sowjetreich ein. Hinzu kamen Hunderttausende Freiwillige weiterer Länder – vor allem aus Frankreich, Belgien, der Ukraine und Lettland.
Auch wenn der jüngste Auftritt für manch Zartbesaitete teils martialisch wirkte: Im Grunde plagen das kleine Weißrussland Sorgen, wieder mal in einem Krieg zwischen zwei Lagern aufgerieben zu werden. Einen Krieg, den es weder damals wollte – noch heute will. Ein Viertel bis ein Drittel der Bevölkerung soll die Zeit von 1941 bis 1944 nicht überlebt haben.
*
👉Fotos:
https://t.me/billysix/2402
👉Bericht der weißrussischen Nachrichtenagentur BELTA:
https://deu.belta.by/society/view/wolodin-unsere-pflicht-ist-es-die-geschichte-und-die-wahrheit-uber-diesen-krieg-zu-verteidigen-84755-2026/
👉Billys Direkt-Übertragung von vor Ort:
https://www.youtube.com/watch?v=tkRYsvLoP0k | 2 481 |
| 5 | So begingen Russland & Belarus den 85. Jahrestag von Hitlers Angriff
Mit seinem Dokumentarfilm „Russland im Zangengriff“ hatte der große Peter Scholl-Latour schon 2006 mit der ihm eigenen Weitsicht die neuen Probleme zwischen Ost und West vorweggenommen. Darin beschrieb er auch das Trauma des Ostens, „wo die Toten des Zweiten Weltkrieges noch nicht zur Ruhe kamen“.
Seit 2014 haben in der Russländischen Föderation, auf der Krim, in Weißrussland, im Donbass und in Transnistrien die Erinnerungen an „den Großen Vaterländischen Krieg“ sogar noch merklich zugenommen: Siegesparaden – jetzt jährlich, statt nur einmal pro Jahrzehnt. Dauerthema in Medien und öffentlichen Debatten. Strafen für Geschichtsrevisionismus. Ausgrabungen und Anklagen gegen längst Verstorbene. Straßen und Plätze, die nach den alten Helden benannt werden. Selbst Monumente für Stalin kehren zurück.
Eher stiefmütterlich ist hier in den ersten Nachkriegsjahren noch die erbitterte Gegenwehr der Brester Festung – acht Tage nach deutscher, 31 Tage nach sowjetischer Darstellung – behandelt worden. Rund 2.000 Rotarmisten starben (auf deutscher Seite 453 Soldaten), 6.800 gingen in Gefangenschaft, nachdem die heute legendäre rote Backstein-Militäranlage unmittelbar an der alten Demarkationslinie schließlich doch fiel.
Die Frage, wie es die Feinde trotz zahlenmäßiger, waffentechnischer und materieller Unterlegenheit schaffen konnten, anschließend bis nach Leningrad, das Moskauer Umland und Stalingrad zu gelangen, nagte noch lange tief.
In den letzten Jahren ist das Erinnerungsprogramm an den Kriegsbeginn hier – vis-à-vis zur polnischen Grenze – schließlich merklich ausgebaut worden: Politische Seminare am Vortage, ein Segen von Patriarch Kyrill, Theater- und Musikvorstellungen mit Lichtspielen durch die ganze Nacht, die Ansprache eines letzten Augenzeugen ... und dann in den frühen Morgenstunden, exakt zur gleichen Zeit, ein reales Nachspiel des überraschenden Einmarsches der Deutschen Wehrmacht. Die Nachstellung der Kämpfe, Explosionen, Rauchschwaden und auch Zivilisten-Erschießungen wirken drastisch. Sie hat Tausende von Zuschauern angezogen, darunter ganze Familien mit Kindern. Und viele adrett gekleidete junge Leute.
Auch politische Delegationen aus 15 nicht-westlichen Ländern sind gekommen. Putin und Lukaschenko aber nicht. 200 Journalisten aus 20 Ländern sind akkreditiert worden – aus Deutschland bin ich der einzige. Aber dafür ist die Enkeltochter von Ex-KPD-Führer Ernst Thälmann als Teil einer deutschen Reisegruppe dabei.
„Es ist die Pflicht von uns allen, den Enkeln, Urenkeln und künftigen Generationen, alles zu tun, um die Geschichte und die Wahrheit über diesen Krieg zu verteidigen. Einen Krieg, in dem 27 Millionen Bürger verschiedener Nationalitäten und Religionen starben“, betont Wjatscheslaw W. Wolodin, der Vorsitzende der Staatsduma in Bezug auf die Opfer der Sowjetunion. „Sie gaben ihr Leben, damit wir heute Zukunftspläne schmieden und leben können“, so Wolodin, der in seiner Ansprache unterstrich, es werde nicht zugelassen, dass „die Geschichte umgeschrieben und die Leistung des sowjetischen Volkes vergessen wird“. | 1 820 |
| 6 | Dabei zeigt sich wieder mal, dass der Revisionismus ein ständiger Begleiter der Geistesgeschichte war und ist. Während in der Ukraine, dem Baltikum und bei der weißrussischen Opposition zum Teil offen gegen den Geist unseres §130 StGB rebelliert wird, stört sich Moskau auch daran, dass „der kollektive faschistische Westen“ die Rolle der US-Armee am Sieg über das Deutsche Reich zusehends überbetont – und so tatsächlich unter den Tisch fallen lässt, dass es ohne die „Rote Armee“ wohl nicht zur deutschen Niederlage gekommen wäre. Dabei hat sich die Interpretation auch in Russland längst verändert: Nicht mehr Deutschland allein – immer öfter wird der ab dem 22. Juni 1941 laufende wohl blutigste Krieg aller Zeiten nun als „europäischer Kreuzzug“ gesehen. Zu Recht: Denn neben Soldaten des Deutschen Reiches marschierten damals auch Truppen Rumäniens, Finnlands, Ungarns, der Slowakei, Italiens, Spaniens und Kroatiens in das Sowjetreich ein. Hinzu kamen Hunderttausende Freiwillige weiterer Länder – vor allem aus Frankreich, Belgien, der Ukraine und Lettland.
Auch wenn der jüngste Auftritt für manch Zartbesaitete teils martialisch wirkte: Im Grunde plagen das kleine Weißrussland Sorgen, wieder mal in einem Krieg zwischen zwei Lagern aufgerieben zu werden. Einen Krieg, den es weder damals wollte – noch heute will. Ein Viertel bis ein Drittel der Bevölkerung soll die Zeit von 1941 bis 1944 nicht überlebt haben.
*
👉Fotos:
https://t.me/billysix/2402
👉Bericht der weißrussischen Nachrichtenagentur BELTA:
https://deu.belta.by/society/view/wolodin-unsere-pflicht-ist-es-die-geschichte-und-die-wahrheit-uber-diesen-krieg-zu-verteidigen-84755-2026/
👉Billys Direkt-Übertragung von vor Ort:
https://www.youtube.com/watch?v=tkRYsvLoP0k
*
( E N G . ) – ( Russia and Belarus marked the 85th anniversary of the 1941 Axis invasion of the Soviet Union at the Brest Fortress with expanded, highly dramatic, all-night commemorations lasting until morning. The highlight was a realistic and drastic reenactment of the battles. The event highlighted a reinforced, state-driven memory culture that increasingly frames the war as a confrontation with a 'European crusade' rather than just Germany. ) | 1 |
| 7 | So begingen Russland & Belarus den 85. Jahrestag von Hitlers Angriff
Mit seinem Dokumentarfilm „Russland im Zangengriff“ hatte der große Peter Scholl-Latour schon 2006 mit der ihm eigenen Weitsicht die neuen Probleme zwischen Ost und West vorweggenommen. Darin beschrieb er auch das Trauma des Ostens, „wo die Toten des Zweiten Weltkrieges noch nicht zur Ruhe kamen“.
Seit 2014 haben in der Russländischen Föderation, auf der Krim, in Weißrussland, im Donbass und in Transnistrien die Erinnerungen an „den Großen Vaterländischen Krieg“ sogar noch merklich zugenommen: Siegesparaden – jetzt jährlich, statt nur einmal pro Jahrzehnt. Dauerthema in Medien und öffentlichen Debatten. Strafen für Geschichtsrevisionismus. Ausgrabungen und Anklagen gegen längst Verstorbene. Straßen und Plätze, die nach den alten Helden benannt werden. Selbst Monumente für Stalin kehren zurück.
Eher stiefmütterlich ist hier in den ersten Nachkriegsjahren noch die erbitterte Gegenwehr der Brester Festung – acht Tage nach deutscher, 31 Tage nach sowjetischer Darstellung – behandelt worden. Rund 2.000 Rotarmisten starben (auf deutscher Seite 453 Soldaten), 6.800 gingen in Gefangenschaft, nachdem die heute legendäre rote Backstein-Militäranlage unmittelbar an der alten Demarkationslinie schließlich doch fiel.
Die Frage, wie es die Feinde trotz zahlenmäßiger, waffentechnischer und materieller Unterlegenheit schaffen konnten, anschließend bis nach Leningrad, das Moskauer Umland und Stalingrad zu gelangen, nagte noch lange tief.
In den letzten Jahren ist das Erinnerungsprogramm an den Kriegsbeginn hier – vis-à-vis zur polnischen Grenze – schließlich merklich ausgebaut worden: Politische Seminare am Vortage, ein Segen von Patriarch Kyrill, Theater- und Musikvorstellungen mit Lichtspielen durch die ganze Nacht, die Ansprache eines letzten Augenzeugen ... und dann in den frühen Morgenstunden, exakt zur gleichen Zeit, ein reales Nachspiel des überraschenden Einmarsches der Deutschen Wehrmacht. Die Nachstellung der Kämpfe, Explosionen, Rauchschwaden und auch Zivilisten-Erschießungen wirken drastisch. Sie hat Tausende von Zuschauern angezogen, darunter ganze Familien mit Kindern. Und viele adrett gekleidete junge Leute.
Auch politische Delegationen aus 15 nicht-westlichen Ländern sind gekommen. Putin und Lukaschenko aber nicht. 200 Journalisten aus 20 Ländern sind akkreditiert worden – aus Deutschland bin ich der einzige. Aber dafür ist die Enkeltochter von Ex-KPD-Führer Ernst Thälmann als Teil einer deutschen Reisegruppe dabei.
„Es ist die Pflicht von uns allen, den Enkeln, Urenkeln und künftigen Generationen, alles zu tun, um die Geschichte und die Wahrheit über diesen Krieg zu verteidigen. Einen Krieg, in dem 27 Millionen Bürger verschiedener Nationalitäten und Religionen starben“, betont Wjatscheslaw W. Wolodin, der Vorsitzende der Staatsduma in Bezug auf die Opfer der Sowjetunion. „Sie gaben ihr Leben, damit wir heute Zukunftspläne schmieden und leben können“, so Wolodin, der in seiner Ansprache unterstrich, es werde nicht zugelassen, dass „die Geschichte umgeschrieben und die Leistung des sowjetischen Volkes vergessen wird“. | 1 |
| 8 | So begingen Russland & Belarus den 85. Jahrestag von Hitlers Angriff
Mit seinem Dokumentarfilm „Russland im Zangengriff“ hatte der große Peter Scholl-Latour schon 2006 mit der ihm eigenen Weitsicht die neuen Probleme zwischen Ost und West vorweggenommen. Darin beschrieb er auch das Trauma des Ostens, „wo die Toten des Zweiten Weltkrieges noch nicht zur Ruhe kamen“ . . . ⬇️Fortsetzung folgt unten⬇️
*
( E N G . ) – ( Russia and Belarus marked the 85th anniversary of the 1941 Axis invasion of the Soviet Union at the Brest Fortress with expanded, highly dramatic, all-night commemorations lasting until morning. The highlight was a realistic and drastic reenactment of the battles. The event highlighted a reinforced, state-driven memory culture that increasingly frames the war as a confrontation with a 'European crusade' rather than just Germany. ) | 1 648 |
| 9 | Grüße aus Weißrussland 🇧🇾
Herzlichen Dank für die vielen, vielen lieben Nachrichten und die Einladungen in den Umkreis von Leverkusen. 🙏 Ich bin überwältigt von dieser Zuneigung. So stelle ich mir eine funktionierende deutsche Volksgemeinschaft vor! ❤️
Da ich aktuell unterwegs bin, fällt es mir schwer, die Ruhe zu finden, alle Nachrichten persönlich zu beantworten. Aber sobald sich Zeit und Möglichkeit ergeben, werde ich mich bei jedem von Euch melden.
Und von hier gibt´s demnächst dann auch Spannendes zu berichten!
Herzlichen Dank! Большое спасибо!
*
( E N G . ) - ( Greetings from Belarus! )
( Thank you so much for the many, many lovely messages and the invitations to the Leverkusen area. I am truly overwhelmed by this affection. This is exactly how I imagine a supportive and thriving German community!
Since I am currently traveling, it is difficult for me to find the time to reply to everyone personally. But as soon as time and opportunity allow, I will get back to each and every one of you. ) | 2 028 |
| 10 | Wer ist aus Leverkusen/NRW - und hätte Zeit, Lust & Möglichkeit, mich im Juli kennenzulernen + für eine Nacht bei sich daheim Asyl zu gewähren?
👉Kontakt: Billy@six-newhagen.de
👉@billy_six (Telegram)
( E N G . ) - ( Who is from Leverkusen/Germany and would like to meet up and put me up at their place for a night in July? ) | 2 323 |
| 11 | لا يوجد نص... | 1 |
| 12 | Im „Kontrafunk“ bin ich immer wieder gern zu Gast.
Die leisten wichtige Arbeit.
Nur mit KI-Bildern mag ich mich nicht anfreunden. 😅
*
👉https://www.youtube.com/watch?v=73lTd3ccVPY
👉https://kontrafunk.radio/de/sendung-nachhoeren/politik-und-zeitgeschehen/18-20/18-20-das-abendjournal-live-2026-06-18
*
( E N G . ) - ( Interview with German alternative radio show "Kontrafunk" about my detention lawsuit against the Federal Government of Germany. ) | 2 691 |
| 13 | Das darf ich aus der Akte veröffentlichen: BUNDESTAGS-ABGEORDNETER DR. RAINER ROTHFUSS PACKT AUS
Dieser Mann weiß, worum es geht: Der Diplom-Geograf & Ex-Juniorprofessor für Entwicklungsländerforschung an der Uni Tübingen hat Teile seines Studiums im südamerikanischen Venezuela absolviert, spricht fließend Spanisch & verfolgt seit jeher die Lage im Land. Er ist einer der besten Landeskenner unter den Abgeordneten & hat nun vor Gericht in meiner Sache eine vernichtende Sachverständigen- & Zeugenaussage über die zerstörerische Außenpolitik der Bundesregierung in Südamerika abgegeben:
Sie habe - so sagte er es schon 2018/19 - einen (gescheiterten) Putschversuch vor Ort unterstützt & so alle deutschen Staatsbürger vor Ort in Gefahr gebracht. Den früheren BRD-Botschafter in Venezuela - Daniel Kriener - nennt auch er einen „politischen Aktivisten“, der damals zu Recht des Landes verwiesen worden sei. Rothfuß wörtlich: „Gegenüber keinem anderen Land ergriff die Führung Venezuelas seinerzeit eine derart ernste Maßnahme.“
Nachdem damals klar geworden war, dass mich die Bundesregierung bewusst in der politischen Haft zu halten suchte, entbrannten innerhalb der AfD Initiativen zu meiner Befreiung: Rothfuß & der Abgeordnete Hemmelgarn entschieden sich schließlich dafür, nach Venezuela zu reisen, um vor Ort tätig zu werden. Die erfolgreiche Initiative der Bystrons, den russischen Außenminister zu aktivieren, kam dem zuvor.
Rainer Rothfuß erinnert sich auch noch genau an sein Treffen mit dem venezolanischen Botschafter in Berlin, der „sehr verwundert darüber (war), dass sich die Bundesregierung erstaunlich wenig für Herrn Six eingesetzt habe und insbesondere einen Prozess statt einer Freilassung verlangte“. Genau an diesem Punkt wird es spannend.
Denn: Die Bundesregierung schickt den früheren BDI-Präsidenten Hans-Olaf Henkel als Zeugen gegen mich ins Rennen. Dieser hat ausgesagt (Original darf nicht gezeigt werden), dass der venezolanische Botschafter ihm gegenüber die Bundesregierung gelobt habe. Die AfD, der Henkel 2014/15 selbst angehörte, habe den Fall dagegen instrumentalisiert. Was stimmt denn nun?
Henkel hat offene Rechnungen mit der „Alternative für Deutschland“, die er heute erbittert bekämpft. Allerdings ist aus den Akten zu ersehen, dass er sich als EU-Abgeordneter & engagierter Förderer von „Amnesty International“ sehr energisch für meine Freilassung eingesetzt hatte & die über Wochen fehlende Berichterstattung „der meisten deutschen Medien“ als „skandalöse Ignoranz“ charakterisierte. In der Kommunikation mit ihm - wobei ich mich herzlich bedankte - wurde mir klar, dass er von BRD-Botschafter Kriener mit Märchen eingelullt worden ist.
Und das Rätsel um den Chefdiplomaten der Latinos in Berlin? Ramón O. Maniglia Ferreira war Marine-Admiral & Verteidigungsminister unter Chávez. Ich halte ihn für einen Apparatschik, der im Zweifel jedem erzählt, was er hören will.
Am Ende bleibt der Streit darum, was der Botschafter wirklich dachte, eine weitere bittere Note in einem durch & durch kafkaesken Verfahren: Wären wir Deutschen nicht so gestraft mit einer antideutschen Bundesregierung & kaltherzigen Behörden, die ihr eigenes Volk verachten, wäre von Anfang an niemals ein so überflüssiger Wust entstanden, der nun mit der Aufarbeitung immer umfangreicher wird. Ein normaler Staat hätte - wie es seinerzeit alle anderen Botschaften in Caracas taten - einfach angerufen & sich für die Freilassung eingesetzt. Die BRD dagegen lehnte meine Freilassung ab, bevor nicht „die Vorwürfe“ juristisch geklärt wären.
Rainer Rothfuß jedenfalls ist ein Mann des Volkes geblieben: Schon damals half er, Teile meines Gepäcks zurück nach Deutschland zu retten - ohne einen Vorteil davon zu haben. Als früherer CSU-Lokalpolitiker & Initiator der „Druschba-Friedensfahrten“ nach Russland macht er die AfD darüber hinaus als Volkspartei über gesellschaftliche Grenzen hinweg anschlussfähig.
Fotos: https://t.me/billysix/2389
( ENG. ↗️ ) | 2 703 |
| 14 | 👉https://t.me/billysix/2389
( Fotos )
*
( E N G L I S H ) - ( What is allowed to be shown from the Venezuela Files: MP Dr. Rainer Rothfuß speaks out! . . . ↗️ ) | 1 |
| 15 | Das darf ich aus der Akte veröffentlichen: BUNDESTAGS-ABGEORDNETER DR. RAINER ROTHFUSS PACKT AUS
Dieser Mann weiß, worum es geht: Der Diplom-Geograf und ehemalige Juniorprofessor für Entwicklungsländerforschung an der Uni Tübingen hat Teile seines Studiums im südamerikanischen Venezuela absolviert, spricht fließend Spanisch und verfolgt seit jeher die Lage im Land. Er ist einer der besten Landeskenner unter den Bundestagsabgeordneten und hat nun vor Gericht in meiner Sache eine vernichtende Sachverständigen- und Zeugenaussage über die zerstörerische Außenpolitik der Bundesregierung in Südamerika abgegeben:
Sie habe - so sagte er es schon 2018/19 - einen (gescheiterten) Putschversuch vor Ort unterstützt und damit alle deutschen Staatsbürger vor Ort in Gefahr gebracht. Den früheren BRD-Botschafter in Venezuela - Daniel Kriener - nennt er einen „politischen Aktivisten“, der damals zu Recht des Landes verwiesen worden sei. Rothfuß wörtlich: „Gegenüber keinem anderen Land ergriff die Führung Venezuelas seinerzeit eine derart ernste Maßnahme.“
Nachdem damals klar geworden war, dass mich die Bundesregierung bewusst in der politischen Haft zu halten suchte, entbrannten innerhalb der AfD Initiativen zu meiner Befreiung: Rothfuß und der Abgeordnete Hemmelgarn entschieden sich schließlich dafür, nach Venezuela zu reisen, um vor Ort tätig zu werden. Die erfolgreiche Initiative der Bystrons, den russischen Außenminister zu aktivieren, kam dem zuvor.
Rainer Rothfuß erinnert sich auch noch genau an sein Treffen mit dem venezolanischen Botschafter in Berlin, der „sehr verwundert darüber (war), dass sich die Bundesregierung erstaunlich wenig für Herrn Six eingesetzt habe und insbesondere einen Prozess statt einer Freilassung verlangte“. Genau an diesem Punkt wird es spannend.
Denn: Die Bundesregierung schickt den früheren BDI-Präsidenten Hans-Olaf Henkel als Zeugen gegen mich ins Rennen. Dieser hat ausgesagt (Original darf nicht gezeigt werden), dass der venezolanische Botschafter ihm gegenüber die Bundesregierung gelobt habe. Die AfD, der Henkel 2014/15 selbst angehört hatte, habe den Fall dagegen instrumentalisiert. Was stimmt denn nun?
Henkel hat offene Rechnungen mit der „Alternative für Deutschland“, die er heute erbittert bekämpft. Allerdings ist aus den Akten zu ersehen, dass er sich als EU-Abgeordneter und engagierter Förderer von „Amnesty International“ sehr energisch für meine Freilassung eingesetzt hatte und die über Wochen fehlende Berichterstattung „der meisten deutschen Medien“ als „skandalöse Ignoranz“ charakterisierte. In der Kommunikation mit ihm - wobei ich mich herzlich bedankte - wurde mir klar, dass er von BRD-Botschafter Kriener mit Märchen eingelullt worden ist.
Und das Rätsel um den Chefdiplomaten der Latinos in Berlin? Ramón Orlando Maniglia Ferreira war Marine-Admiral und Verteidigungsminister unter Chávez. Ich halte ihn für einen Apparatschik, der im Zweifel jedem erzählt, was er hören will.
Am Ende bleibt der Streit darum, was der Botschafter wirklich dachte, eine weitere bittere Note in einem durch und durch kafkaesken Verfahren: Wären wir Deutschen nicht so gestraft mit einer antideutschen Bundesregierung und kaltherzigen Behörden, die ihr eigenes Volk verachten, wäre von Anfang an niemals ein so überflüssiger Wust entstanden, der nun mit der Aufarbeitung immer umfangreicher wird. Ein normaler Staat hätte - wie es seinerzeit alle anderen Botschaften in Caracas taten - einfach angerufen und sich für die Freilassung eingesetzt. Die BRD dagegen lehnte meine Freilassung ab, bevor nicht „die Vorwürfe“ juristisch geklärt wären.
Rainer Rothfuß jedenfalls ist ein Mann des Volkes geblieben: Schon damals half er, Teile meines Gepäcks zurück nach Deutschland zu retten - ohne einen Vorteil davon zu haben. Als früherer CSU-Lokalpolitiker und Initiator der „Druschba-Friedensfahrten“ nach Russland macht er die AfD darüber hinaus als Volkspartei über gesellschaftliche Grenzen hinweg anschlussfähig.
* | 1 |
| 16 | *
👉https://t.me/billysix/2389
( Fotos )
*
( E N G . ) - ( What is allowed to be shown from the Venezuela Files: MP Dr. Rainer Rothfuß speaks out! ⚖️ )
( The truth about my political detention in Venezuela is finally coming to light. Step by step. Member of Parliament Dr. Rainer Rothfuß recently gave a devastating testimony for my case, exposing the toxic role of the German government.
While the German embassy deliberately dragged its feet and practically refused to help me, Rothfuß and other AfD colleagues stepped up to fight for my freedom. He testified that Germany’s 2018/19 foreign policy endangered its own citizens and called the former German ambassador a mere "political activist".
The files also show the bizarre contradictions we are fighting: while Rothfuß recalls the Venezuelan ambassador being shocked by Germany's lack of support for me, the government’s witness, Hans-Olaf Henkel, claims otherwise — though Henkel himself heavily criticized the mainstream media's scandalous silence back then.
This entire Kafkaesque process proves one thing: while cold-hearted authorities abandoned their own citizen, real leaders like Rainer Rothfuß stayed true to the people and actually helped.
The truth will prevail! ✊ ) | 1 |
| 17 | Das darf ich aus der Akte veröffentlichen: BUNDESTAGS-ABGEORDNETER DR. RAINER ROTHFUSS PACKT AUS
Dieser Mann weiß, worum es geht: Der Diplom-Geograf und ehemalige Juniorprofessor für Entwicklungsländerforschung an der Uni Tübingen hat Teile seines Studiums im südamerikanischen Venezuela absolviert, spricht fließend Spanisch und verfolgt seit jeher die Lage im Land. Er ist einer der besten Landeskenner unter den Bundestagsabgeordneten und hat nun vor Gericht in meiner Sache eine vernichtende Sachverständigen- und Zeugenaussage über die zerstörerische Außenpolitik der Bundesregierung in Südamerika abgegeben . . . ⬇️⬇️⬇️
*
( E N G . ) - ( What is allowed to be shown from the Venezuela Files: MP Dr. Rainer Rothfuß speaks out! ⚖️ )
( The truth about my political detention in Venezuela is finally coming to light. Step by step. Member of Parliament Dr. Rainer Rothfuß recently gave a devastating testimony for my case, exposing the toxic role of the German government . . . ⬇️⬇️⬇️ ) | 6 169 |
| 18 | Klargemacht wurde mir aber auch eines: Falls ich auf die Idee käme, Fotos aus der Akte öffentlich zu machen, würde ich schnell zu spüren bekommen, dass rot-grüne Richter manchmal auch in der Lage sein können, sehr hart zu agieren. Das weiß ich auch so.
*
Zu guter Letzt: Großer Dank an alle Unterstützer, die damals Briefe an das Auswärtige Amt geschickt haben, um Druck zu machen. 🙏 Von denen sind interessanterweise so einige archiviert worden. Und das, ohne sie in der Mitte durchzuschneiden.
*
Fotos: https://t.me/billysix/2380
*
( E N G . ) – ( German journalist Billy Six discovered significant irregularities, missing documentation and chaotic file management while inspecting 2,979 pages of his lawsuit case against the German government in the Berlin Administrative Court records. It’s about his 2018/19 detention in Venezuela and the intentional failure of German authorities to support his release. Now, a formal complaint has been filed as the court awaits a statement from the German Foreign Office regarding the redacted and incomplete files. ) | 2 562 |
| 19 | Endlich Akteneinsicht bei Gericht – hat das Auswärtige Amt gezielt Dokumente frisiert? 💥
Das war mein Traum der letzten sieben Jahre gewesen: Endlich mal in die internen Unterlagen reinschauen, was unsere Eliten im Auswärtigen Amt so gesagt und gedacht haben, als es für mich während der Geheimdienst-Haft 2018/19 inmitten einer Staats-/Versorgungskrise in Venezuela und Kriegsdrohungen seitens der USA um mehr ging als nur darum, aus einem üblen Kerker wieder ans Sonnenlicht zu kommen . . . Soviel vorab: Eine gute Meinung hatten und haben die von mir nicht. Und ich kenne jetzt auch ein paar Namen der damals Verantwortlichen. Interessant: Minister Heiko Maas soll angeblich gar nichts mit der Sache zu tun gehabt haben. Allein das kann ich bereits mithilfe der AfD-Anfragen widerlegen.
Durch den Umstand, dass ich seit 2024 den Feststellungsklage-Prozess ohne Anwalt weiterführe, konnte ich nunmehr selbst Zugang zu allen Verwaltungs- und Verfahrensakten einfordern – was die Kammer irgendwann dann auch genehmigte. Und vor Ort, im Verwaltungsgericht Berlin, verhielt sich das Personal überraschend zuvorkommend. Ich durfte Fotos machen, erhielt einen eigenen, ruhig abgelegenen Gerichtssaal und extra Zeit: Von 10 bis 15 Uhr statt nur von 13 bis 15 Uhr. Grund: Der enorme Umfang der Akte.
* 2.979 Seiten – und unfassbare Funde 💥 *
Es sind 2.979 Seiten – 2018 bis 2024 auf Papier, der Rest digitalisiert (am Tischrechner abrufbar). Da mir Teile der Unterlagen bereits bekannt waren, konnte ich nun selektiv vorgehen . . . und stieß dabei auf Unglaubliches: Die Dokumentation weist an verschiedenen Ecken und Enden Lücken auf!
Diese Mängel beschränken sich nicht nur auf Schwärzungen – manchmal schlicht einzelne Wörter, manchmal fast komplette Seiten. Nein: Ich habe dazu mehrere interne Nachrichten gelesen, die mitten im Text einfach aufhören. Kommentarlos.
Überhaupt wirkt die Akte zusammengeschustert. Einen „Band 3“ gibt es komischerweise gleich zwei Mal; die Seitenzählung fängt wieder bei null an. Die meisten Beweisanlagen von Dr. Vosgerau aus dem Jahre 2020 sind nicht katalogisiert und nummeriert, sondern als „Beiakte zu Bl. 69“ in Form eines Papierstapels mit einem dicken Gummi drumherum beigefügt worden.
Der Verhandlungsvorgang vor dem Bundesverfassungsgericht 2024/25 fehlt komplett. Und auch ein von mir eingereichtes Beweisstück ist nur als nichtssagender „Ersatzbeleg Dokumentenklasse C“ vermerkt. Immerhin diese beiden Probleme, so schrieb mir einer der Richter mittlerweile, würden nun behoben.
Grund: All die Mängel habe ich anschließend in einer schriftlichen Rüge angeprangert. Was die Lücken in der Außenamtsakte anbelangt, so warte das Gericht nun auf eine Stellungnahme der Bundesregierung, heißt es.
* Insider-Infos vom Justizwachtmeister 🤫 *
Die ganze Zeit während der Akteneinsicht sitzt ein Justizwachtmeister in meiner Nähe. Er soll achtgeben darauf, dass ich ja keine Aktenstücke entwende. Jede Stunde kommt ein neuer Mann zur Ablöse hinein. Meist sind diese Wächter die ganze Zeit über mit ihren Schlauphones beschäftigt. Einer von ihnen sucht jedoch das Gespräch – und packt aus, nachdem ich ihm verspreche, seine Identität da rauszuhalten.
Er berichtet mir, dass dieses Gericht hier für die internationale Visa-Vergabe an ausländische „Schutzsuchende“ zuständig sei. Die Richter seien durchweg rot-grün angehaucht – und würden jeden „Asylfall“ durchwinken, selbst bei absurdesten Tatsachenbehauptungen.
Im Falle Billy Six waren diese Richter 2023 leider nicht so zuvorkommend. Wie kommt das?
Der gute Mann rollt mit den Augen. Er berichtet auch von seinen Einsätzen in der benachbarten JVA Moabit, wo sich das Ergebnis der offenen Grenzen gut ablesen lasse: „Weniger als zwei Prozent“ der Häftlinge dort würden biodeutsch aussehen – „und das sind meist Sexualstraftäter“. Für mich ebenfalls interessant: Organisierte Einbrecher seien „zu 90 Prozent Georgier“. Kann man sich in dem Südkaukasus-Land deshalb so sicher fühlen, weil alle Ganoven als Gäste in die BRD gezogen sind? | 2 192 |
| 20 | Klargemacht wurde mir aber auch eines: Falls ich auf die Idee käme, Fotos aus der Akte öffentlich zu machen, würde ich schnell zu spüren bekommen, dass rot-grüne Richter manchmal auch in der Lage sein können, sehr hart zu agieren. Das weiß ich auch so.
*
Zu guter Letzt: Großer Dank an alle Unterstützer, die damals Briefe an das Auswärtige Amt geschickt haben, um Druck zu machen. 🙏 Von denen sind interessanterweise so einige archiviert worden. Und das, ohne sie in der Mitte durchzuschneiden.
*
Fotos: https://t.me/billysix/2380 | 3 |
