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Zeit-fuer-einen-Mutausbruch

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Ich bin auf dem Jakobsweg 840 Km von Irun nach Santiago gelaufen, an die Algarve ausgewandert und biete Klangschalen Massagen und Retreats bei mir an

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Blogbeitrag Manchmal erinnert sich der Körper an etwas, das der Kopf längst vergessen hat. Gestern lag ich drei Stunden lang im warmen Sand. Nackt, ohne Handtuch, ohne Uhr, ohne Plan. Der Atlantik war nur ein paar Schritte entfernt. Immer wieder bin ich ins Wasser gelaufen – hinein in diese kalte, salzige Weite, die sofort den Atem klärt und den Körper wach macht. Wenn man so direkt auf der Erde liegt, passiert etwas Eigenartiges. Der Körper wird still. Nicht müde – eher ruhig. Als würde das Nervensystem langsam in einen älteren, natürlicheren Rhythmus zurückfinden. Viele nennen das Erden oder Earthing. Im Grunde bedeutet es einfach, mit der Haut direkten Kontakt zur Erde zu haben. Unser Körper trägt elektrische Ladung – genauso wie der Planet, auf dem wir leben. Wenn wir uns direkt auf den Boden legen oder barfuß gehen, kann ein Ausgleich entstehen. Ob man das nun wissenschaftlich betrachtet oder einfach intuitiv wahrnimmt – das Gefühl ist dasselbe: eine tiefe, schwer zu erklärende Ruhe. Der Sand speichert die Wärme der Sonne. Während man dort liegt, arbeitet der Körper leise weiter. Unter dem Sonnenlicht beginnt die Haut, Vitamin D3 zu produzieren – ein Stoff, der eigentlich eher wie ein Hormon wirkt und an unzähligen Prozessen im Körper beteiligt ist: Immunsystem, Knochen, Stimmung, Energie. Es ist faszinierend, wie einfach dieser Prozess ist: Licht trifft auf Haut – und der Körper beginnt, etwas zu bilden, das er dringend braucht. Und dann ist da noch das Meer. Der Atlantik fühlt sich jedes Mal ein wenig wie eine Wiedergeburt an. Kaltes Wasser, voller Salz und Mineralien, das den Körper umhüllt und gleichzeitig trägt. Die Haut kribbelt, die Muskeln lassen los, der Atem wird tiefer. Salzwasser reinigt nicht nur äußerlich – es hat auch innerlich etwas Klärendes. Vielleicht liegt es an den Mineralien. Vielleicht an der Bewegung der Wellen. Oder vielleicht einfach daran, dass unser Ursprung im Meer liegt. Wenn man danach wieder im Sand liegt, trocknet das Salz langsam auf der Haut. Die Sonne wärmt, der Wind streicht über den Körper, und irgendwo zwischen Möwenrufen und Wellenrauschen passiert etwas Einfaches: Man kommt wieder bei sich an. Ein kleiner persönlicher Gedanke noch zur Sonne: Ich selbst verzichte bewusst auf Sonnenbrille und Sonnencreme. Für mich fühlt es sich natürlicher an, die Sonne direkt wahrzunehmen – mit den Augen und mit der Haut. Wenn wir die Helligkeit künstlich abdunkeln, verändert sich auch die Art, wie unser Körper das Licht registriert. Unser Gehirn bekommt weniger Signal, dass es sonnig ist – und Prozesse wie die Vitamin-D-Produktion können dadurch beeinflusst werden. Wenn wir zudem unsere Haut vollständig mit Creme bedecken, unterbrechen wir ein Stück dieser direkten Beziehung zwischen Sonnenlicht und Körper. Vielleicht geht es am Ende gar nicht um Begriffe wie Earthing, Biohacking oder Optimierung. Manchmal vergessen wir einfach, wie wenig es eigentlich braucht. Erde unter den Füßen. Sonne auf der Haut. Salz im Wasser. Und plötzlich fühlt sich alles wieder ein bisschen stimmiger an. 🌊

Nach dem Sprachunterricht geht es an den Lieblingsstrand in Lagos

Ein Träumchen heute 🌞🏖️🌊
Ein Träumchen heute 🌞🏖️🌊

Heute ist wieder Sprachunterricht und vorher geht es noch eine Runde an den Strand noch meine Hausaufgaben vom letzten Mal fe
Heute ist wieder Sprachunterricht und vorher geht es noch eine Runde an den Strand noch meine Hausaufgaben vom letzten Mal fertig machen.

Fühlt sich einfach gut an, wenn man angekommen ist.
Fühlt sich einfach gut an, wenn man angekommen ist.

Ola, bom Dia 😍🌊

Ich liebe dieses Geräusch der Wellen, welches mich die ganze Nacht im Schlaf begleitet 😍🌊

Wieder so ein wunderschöner, erfüllender Tag 🌊 Dieses Geräusch ist einfach Balsam für die Seele ❤️

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Blogbeitrag Der gegenwärtige Moment: Der vielleicht friedlichste Ort der Welt Neulich bin ich über eine Zahl gestolpert, die mich nachdenklich gemacht hat: Ein 65-jähriger Mensch hat im Durchschnitt etwa sieben Jahre seines Lebens vor dem Fernseher verbracht. Sieben Jahre. Zeit, in der wir uns von der „Tele-Vision“ unterhalten lassen. Wenn man das Wort einmal auseinander nimmt, steckt darin etwas Interessantes: eine Vision aus der Ferne. Bilder, Geschichten und Nachrichten, die meist wenig mit unserem eigenen, realen Moment zu tun haben – und uns dennoch emotional beschäftigen. Oft sogar verunsichern. Viele dieser Visionen erzeugen Angst. Angst vor Krisen, vor der Zukunft, vor Dingen, die vielleicht irgendwann passieren könnten – oder vielleicht auch nie. Und so verbringen wir noch mehr kostbare Lebenszeit damit, uns Sorgen zu machen. Dabei sind wir wieder einmal nicht im Hier und Jetzt. Eine einfache Frage Es gibt eine kleine Frage, die ich mir immer wieder stelle: Was ist genau in diesem Moment das Problem? Nicht das Problem, das mein Kopf gerade produziert. Nicht die Geschichten über morgen oder nächstes Jahr. Sondern ganz konkret: Was ist jetzt, in dieser Sekunde, wirklich los? Sehr oft lautet die ehrliche Antwort: Eigentlich nichts. Ich sitze vielleicht draußen. Die Sonne scheint. Der Wind bewegt die Blätter. Ich atme. Und plötzlich wird klar: Die meisten Sorgen existieren nur in Gedanken über eine Zukunft, die noch gar nicht da ist. Die Natur holt uns zurück Vielleicht ist das einer der Gründe, warum mich die Natur immer wieder zurückholt. Wenn ich draußen unterwegs bin – am Meer, im Wald oder einfach nur auf einem ruhigen Weg – verändert sich etwas. Der Kopf wird leiser, und die Gedanken verlieren ihre Schwere. In der Natur existiert nur der gegenwärtige Moment. Ein Vogel denkt nicht darüber nach, was morgen passieren könnte. Ein Baum macht sich keine Sorgen über das nächste Jahr. Alles ist einfach da. Und genau dort passiert etwas Interessantes: In diesem Moment verschwindet auch die Angst. Wenn unser Kopf ständig in der Zukunft lebt, hilft auch der schönste Ort nur begrenzt. Wirkliche Veränderung beginnt nicht nur im Außen, sondern mit einer neuen Aufmerksamkeit. Mit der Entscheidung, immer wieder zurückzukehren. Zurück zum Atem. Zurück zum Moment. Zurück zu sich selbst. Immer wieder in unsere Mitte kommen Auch mir passiert es noch regelmäßig, dass ich mich von Gedanken, Nachrichten oder Sorgen aus dem Moment ziehen lasse. Das ist menschlich. Doch ich versuche immer wieder, mich zu erinnern: Zurück in die Mitte. Zurück in die eigene Kraft. Manchmal reicht dafür schon eine kurze Pause. Ein paar tiefe Atemzüge. Ein Spaziergang draußen. Und dann stelle ich mir wieder diese eine Frage: Was ist genau jetzt das Problem? Sehr oft lautet die Antwort: Keins. Und genau dort beginnt ein Stück Freiheit. Denn Angst frisst Seele auf – und war noch nie ein guter Ratgeber. Gerade in Zeiten, in denen sich die Ereignisse im Außen scheinbar überschlagen und die Nachrichten kaum noch zur Ruhe kommen, kann es heilsam sein, ganz bewusst eine Pause einzulegen. Eine Pause von Schlagzeilen, von Prognosen und von all den Geschichten über eine Zukunft, die noch gar nicht da ist. Und stattdessen für einen Moment wieder dort anzukommen, wo das Leben wirklich stattfindet: Im Hier und Jetzt.

Im April/Mai gibt es vorerst die letzte Möglichkeit einer Auszeit Woche bei mir in Vale da Telha an der Südwestalgarve und da
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Im April/Mai gibt es vorerst die letzte Möglichkeit einer Auszeit Woche bei mir in Vale da Telha an der Südwestalgarve und danach dann wieder ab Oktober.. Bei Interesse bitte melden und für beide Seiten gibt es im Vorfeld einen Video call zum gegenseitigen Kennenlernen.

Zum Start in den Tag ein farbenfrohes Frühstück und ein kleiner Tipp: Die Kerne der Papaya sind essbar und sehr gesund. Zusam
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Zum Start in den Tag ein farbenfrohes Frühstück und ein kleiner Tipp: Die Kerne der Papaya sind essbar und sehr gesund. Zusammen mit Zitronensaft bilden sie eine wirkungsvolle Kombination zur Förderung der Verdauung, Stärkung des Immunsystems und Entgiftung des Körpers. Verdauungsfördernd & Antiparasitär: Papayakerne enthalten das eiweißspaltende Enzym Papain sowie das Alkaloid Carpain. Diese helfen, Proteine besser zu verdauen, Parasiten (wie Würmer) und Amöben im Darm zu bekämpfen und das Darmmilieu zu normalisieren. Natürliche Entgiftung: Die Kombination wirkt entschlackend und darmreinigend. Zitronensaft wirkt laut Ayurveda reinigend und regt das Verdauungsfeuer an. Leberunterstützung: Papayakerne können die Leber entlasten und deren Regeneration unterstützen. Reiche Inhaltsstoffe: Die Kerne sind reich an Vitalstoffen, Ballaststoffen und Senfölen, die antimikrobiell wirken.

Ola, bom Dia mit dem Blick aus meinem Bett. Das sieht doch schon recht freundlich aus heute 😍🌊
Ola, bom Dia mit dem Blick aus meinem Bett. Das sieht doch schon recht freundlich aus heute 😍🌊

Boa tarde 🙋🌊❤️

Den Ort meines Sprachuntereichts mag ich sehr gerne 😁😍🌊
Den Ort meines Sprachuntereichts mag ich sehr gerne 😁😍🌊

Blogbeitrag Die stille Lektion des Auswanderns: Wenn deine Sprache plötzlich nicht mehr reicht Heute Morgen hatte ich ein Gespräch mit einem Amerikaner. Wir saßen zusammen, sprachen über ein interessantes Thema – und ich merkte plötzlich etwas sehr deutlich: Ich konnte nur einen Bruchteil von dem sagen, was eigentlich in meinem Kopf war. Mein Englisch ist passabel, mein Portugiesisch steckt noch in den Kinderschuhen. Und so saß ich dort, hörte zu, suchte nach Worten, formte einfache Sätze – während ich gleichzeitig wusste, dass ich in meiner Muttersprache viel mehr hätte sagen können. Ich bin ein Mensch, der Worte liebt. Die deutsche Sprache ist für mich ein wunderbares Werkzeug. Sie bietet unzählige Möglichkeiten, Gedanken präzise auszudrücken, Gefühle zu beschreiben und Nuancen sichtbar zu machen. Worte sind für mich nicht nur Kommunikation – sie sind auch ein Teil meiner Persönlichkeit. Und genau dieses Werkzeug steht mir im Moment nur eingeschränkt zur Verfügung. Das hat innerlich etwas mit mir gemacht. Es war kein dramatischer Moment, aber ein stiller. Einer dieser Augenblicke, in denen man merkt, dass Auswandern nicht nur bedeutet, den Wohnort zu wechseln. Es bedeutet auch, Teile von sich selbst neu zu entdecken – oder vorübergehend zu verlieren. Ich bin nicht stumm. Und doch fühlte es sich für einen Moment so an, als hätte ich eine meiner größten Stärken nicht vollständig zur Verfügung. Interessanterweise hat mich dieser Gedanke sofort zu etwas anderem geführt. Es gibt Menschen, die wirklich mit großen Einschränkungen leben. Menschen, die nicht hören können. Menschen, die nicht sehen können. Menschen, die nicht sprechen können. Und dennoch finden sie Wege, sich auszudrücken, zu kommunizieren und ihre Welt zu gestalten. Plötzlich wurde mir klar: Vielleicht ist das hier einfach meine neue Challenge. Eine Einladung, neue Wege zu finden. Vielleicht geht es gerade nicht darum, perfekt zu sprechen. Vielleicht geht es darum, geduldiger zu werden. Einfacher zu sprechen. Klarer zu denken. Mehr zuzuhören. Und vielleicht ist diese Phase auch eine kleine Lektion in Demut. Denn wenn man auswandert, verlässt man nicht nur seine Komfortzone. Man verlässt auch die Sprache, in der man sich am sichersten fühlt. Man wird wieder ein Stück weit Anfänger. Und genau darin liegt vielleicht auch etwas Schönes. Es erinnert uns daran, dass Entwicklung immer dort beginnt, wo wir noch nicht perfekt sind. Dass Wachstum Geduld braucht. Und dass wir manchmal einen Schritt zurückgehen müssen, um später zwei Schritte weiter zu kommen. Ich weiß, dass mein Englisch besser werden wird. Und vielleicht wird eines Tages sogar mein Portugiesisch so weit sein, dass ich damit Gedanken ausdrücken kann, die heute noch in meinem Kopf feststecken. Bis dahin übe ich mich in etwas, das für mich eine ganz neue Disziplin ist: Geduld. Und vielleicht ist genau das eine der stillen Lektionen, die das Auswandern für mich bereithält.

Boa noite 💫
Boa noite 💫

Heute gibt es kleine Tintenfische, Dorade, Rotkohlsalat, Baguette und ein selbstgemachtes Knoblauch Dip
Heute gibt es kleine Tintenfische, Dorade, Rotkohlsalat, Baguette und ein selbstgemachtes Knoblauch Dip

Boa noite, aktuell sind die Energien wieder etwas herausfordernder. Deshalb schicke ich heute noch einmal ein bisschen Atlantik-Energie. Aufgenommen auf dem Fisher Trail in Burgau, wo ich mich zurzeit aufhalte. Sorgt gut für euch. Herzliche Grüße 🌊