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Lesen stärkt die Seele

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Die Szene stammt aus dem Werk Meisterbuch Deutscher Götter und Heldensagen von Gustav Schalk, das 1938 veröffentlicht wurde.
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Die Szene stammt aus dem Werk Meisterbuch Deutscher Götter und Heldensagen von Gustav Schalk, das 1938 veröffentlicht wurde.

Runenmagie. Handbuch der Runenkunde Karl Spiesberger und Richard Schikowski
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Runenmagie. Handbuch der Runenkunde Karl Spiesberger und Richard Schikowski

Lesen ,,Das Lesen war mir immer wichtiger als das Schreiben. Ich habe sehr viel gelesen und gern gelesen. Das strengt mich in
Lesen ,,Das Lesen war mir immer wichtiger als das Schreiben. Ich habe sehr viel gelesen und gern gelesen. Das strengt mich inzwischen sehr an. Ich hatte einen Augeninfarkt, habe etwas Mühe mit der Koordination der Augen, und ich lese nicht mehr sehr viel. Fast nur noch Sachen, die ich schon mal gelesen habe und wieder lesen möchte. Die ‹Wanderjahre› von Goethe. Jean Paul. Auch das inzwischen in kleinen Dosen. Ich bin froh, dass ich das schon mal gelesen habe und darin rumlesen kann. Wenn ich heute eines dieser Bücher lese, erinnere ich mich fast Satz für Satz, in was für einer Situation ich war, als ich diesen Satz zum ersten Mal gelesen habe. Nichts erinnert mich so heftig an mich selbst wie die Bücher, die ich gelesen habe." - Peter Bichsel https://t.me/FreigeistMidgardAlteGoetter

Buchvorstellung Das Buch ,,Naturgeister" von Annekatrin Puhle und Mary Tulloch hat mir bestätigt was mein Herz lange gespürt
Buchvorstellung Das Buch ,,Naturgeister" von Annekatrin Puhle und Mary Tulloch hat mir bestätigt was mein Herz lange gespürt und vermisst hat: Naturgeister gibt es wirklich und sie sind allgegenwärtig - wir haben nur verlernt sie wahrzunehmen. Ein schönes Buch um sich zurückzuerinnern. t.me/HeileErde

,Schenk uns dich selber, schenk uns die Flamme der reinen, göttlichen, welterneuernden Liebeskraft!’’ Georg Stammler in ,,Deu
,Schenk uns dich selber, schenk uns die Flamme der reinen, göttlichen, welterneuernden Liebeskraft!’’ Georg Stammler in ,,Deutsche Sonnenwende" https://t.me/URnatUR https://t.me/URArtwerk https://t.me/URbuecher

„Der Angang“ - Alltagsschamanismus bei den Germanen https://youtube.com/watch?v=0CJFhABr1CM&si=miiP-IUA_HRm2Ail

ich durch die Welten kluger, zankender Zwerge und mächtiger Riesen, und flog hoch am Himmel über der Stadt. Ich wusste, es waren keine normalen Träume, sondern Wahrnehmungen verborgener Welten. Als einmal ein eisiger Winter den Haaren? und sämtliche anderen Wasserwege zufrieren ließ, schraubte ich die Schlittschuhe an und flitzte voller Begeisterung durch die frostige Marschund Moorlandschaft, bis ich merkte, dass es Abend wurde. In Petersfeen klopfte ich an die Tür eines niedrigen Häuschens, dessen Dach mit Riedgras gedeckt war. Die plattdeutsch schnackenden Torfstecher, die da in einer Kate mit ihren zwei Kühen lebten, ließen mich am Torffeuer aufwärmen und gaben mir eine heiße Tasse Schwarztee — zuhause war mir, als Kind, diese Droge verwehrt - und schickten mich auf den Rückweg. Immer, wenn ich verspätet nach Hause kam, gab es eine Tracht Prügel. Aber diesmal — es war schon gegen Mitternacht — als ich völlig erschöpft ankam, wurde ich mit Freuden empfangen. Die besorgten Eltern hatten schon die Polizei alarmiert. ..." Wolf Dieter Storl in ,,Streifzüge am Rande Midgards, Geschichten aus meinem Leben", Seite 13 & 14

Auf Wotans Pfaden ,,Ja, als Völkerkundler hat mich das Schamanentum schon immer interessiert. Auch eine Dissertation habe ich
Auf Wotans Pfaden ,,Ja, als Völkerkundler hat mich das Schamanentum schon immer interessiert. Auch eine Dissertation habe ich zu dem Thema geschrieben (Storl 1974). Aber als Schamane habe ich mich nie gesehen. Der echte Schamane ist ja nicht nur ein Meister, der die Kunstfertigkeit beherrscht, willentlich in die »anderen Welten« zu reisen und mit den Geistern und Göttern in Kontakt zu treten, sondern er ist auch eingebettet in einer Gemeinschaft, der er helfend zur Verfügung steht. Dennoch war ich immer ein Wanderer. Vielleicht war es Wotan, der Wanderer und Zauberer, der mich immer wieder hinaus rief? Ich weiß es nicht, Schon als kleines Kind zog es mich hinaus, in die Wiesen, auf die Bäume und den Bachläufen entlang. Als Sechsjähriger wanderte ich am Pestacker und der Auferstehungskirche vorbei, über die Grenzen der Stadt Oldenburg hinaus, und als ich abends wieder heimkam und erzählte, wo ich gewesen war, glaubte man mir nicht, denn so weit kann ein kleiner Junge alleine nicht laufen. Nachts wanderte

dieser uralten Eiche bildeten. Ich fühlte, wie Frieden mich jedes Mal überflutete, wenn ich das Landgut betrat, auf dem die Eiche lebt. In den folgenden Monaten fing ich an, die Eiche zu besuchen, wie man eine Freundin besucht. Ich wurde mit ihr vertraut. Ich lernte ihre Eigentümlichkeiten kennen und die Geschöpfe, die in ihrem Reich lebten. Bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit saß ich an der Eiche, zu jeder Tages- und Nachtstunde, bis ich diesen Baum kannte wie ein Familienmitglied. Inzwischen sind Jahre vergangen, und im Rückblick kann ich erkennen, was mit mir geschah. Es gab noch einen weiteren Grund, warum ich die Umarmung jener Eiche suchte. Damals war die Beziehung zu meiner langjährigen Partnerin brüchig geworden und begann, sich aufzulösen. Jeder von uns lebte sein eigenes Leben. Und irgendwoher kam mir die Idee, Zeit an der Honywood - Eiche zu verbringen. Heute kann ich nicht mehr sagen, ob sie dem Wunsch entsprang, mein Zuhause zu meiden, oder dem Bedürfnis nach Einsamkeit. In Wahrheit dürfte beides eine Rolle gespielt haben. Wo immer auf diesem Planeten Eichen wachsen, haben die Menschen eine Beziehung zu ihnen entwickelt. In der gesamten Menschheitsgeschichte wurden außergewöhnliche Eichen geschätzt - wegen ihrer Lage, ihres Alters, ihrer Größe. Eichenveteranen waren immer etwas Besonderes. Menschen versammeln sich unter ihren Kronen. Vielleicht treffen sie sich dort, weil es sich um bedeutende Orte in der Landschaft handelt, vielleicht auch einfach, um Schutz zu suchen. Wir Menschen sind Geschöpfe der Bewegung, Eichen statische Wesen. Sie verlagern ihren Standort nicht. Sie werden auf genau dem Fleckchen Erde geboren, auf dem sie auch sterben. Diese Standfestigkeit macht sie so reizvoll. Alte Eichen strahlen ein kraftvolles Gefühl von Langlebigkeit aus. Dieses Gefühl der Sicherheit, der Zugehörigkeit zu einem einzigen Ort über die Zeit hinweg bezaubert uns. Wir fühlen uns zu alten Eichen hingezogen. Unter einem prächtigen Eichenbaum stehen wir in dem Wissen, dass unsere fernen Vorfahren das Gleiche taten. Eichen bewahren die Erinnerungen früherer Generationen. Wenn wir über ihre Rinde streichen, können wir einen flüchtigen Hauch all derer spüren, die schon gegangen sind. Menschen und Eichen leben seit URalten Zeiten als Nachbarn zusammen und tun das weiterhin. Wir brauchen die Stämme der Eichen nicht mehr, um unsere Häuser zu bauen oder unsere Feuer zu nähren, und wir brauchen keine Eicheln mehr, um uns während harter Jahre und magerer Ernten zu ernähren. Dennoch stützen wir uns auf einer anderen Ebene nach wie vor auf Eichen. Auf eine Art und Weise, die wir selbst nicht ganz verstehen, brauchen wir sie. Aus: ,,Biografie einer Eiche - Was alte Bäume uns lehren" von James Canton https://t.me/WeltenkreisBifroest

Vor ungefähr fünf Jahren suchte ich Trost vom Lauf der Welt, indem ich mich von einer alten Eiche umfangen ließ. Es handelt s
Vor ungefähr fünf Jahren suchte ich Trost vom Lauf der Welt, indem ich mich von einer alten Eiche umfangen ließ. Es handelt sich um einen verehrungswürdigen Baum, achthundert Jahre alt, der auf einem kleinen Landgut am Waldrand wächst, wenige Kilometer von meinem Wohnort entfernt. Aus diesem ersten Treffen erwuchs ein seltsames Gefühl der Nähe, das ich erst bewusst wahrnahm, als ich erkannte, welche Bedeutung Bäume, insbesondere Eichen, für unser Leben haben können. Anfangs ging ich einfach wegen des sanften Trostes hin, den das Sitzen neben diesem prachtvollen Baum lieferte. Ich konnte meine Arbeit als Dozent, mein Leben und meine Verantwortung hinter mir lassen und mich in eine Welt begeben, die etwas vom Garten Eden hatte. Ich konnte meine eigene Welt verlassen und in die der Eiche eintreten. Ich fühlte, wie sich Ruhe auf mich herabsenkte. Sobald ich dort war, wollte ich nur noch das Hin und Her der Vögel beobachten, der Bienen und der anderen Lebewesen, die das Ökosystem im Inneren und in der Umgebung

,,Die meisten Menschen schrecken vor diesen unwegsamen Pfaden zurück und haben daher entweder keine, oder eine völlig unzurei
,,Die meisten Menschen schrecken vor diesen unwegsamen Pfaden zurück und haben daher entweder keine, oder eine völlig unzureichende, oder eine falsche Vorstellung der Philosophie. Weltfremd, unverständlich ohne Bezug zum praktischen Leben – so sehen die üblichen Etiketten aus, die man der Philosophie anhängt. ... Philosophen, große zumal, haben mit ihrer Gabe des gründlichen Nachdenkens über die Erfassung komplexer Zusammenhänge stets das Ziel verfolgt, nicht nur eine Deutung der Welt, sondern auch eine Positionierung und sozusagen eine Neujustierung des Menschen vorzunehmen …“ - Werner Kunze Philosophie für Neugierige: Geist, der die Welt bewegt

Eine Buchempfehlung unsererseits: Géza von Neményi: Lieder der Neuzeit Inhalt: Über 300 Lieder in Hochdeutsch überwiegend aus
Eine Buchempfehlung unsererseits: Géza von Neményi: Lieder der Neuzeit Inhalt: Über 300 Lieder in Hochdeutsch überwiegend aus dem deutsch - germanischen KultURraum. Aber auch aus Skandinavien, Baltikum (Daynas) und anderen Ländern. https://t.me/BdAhnen

kennen als unsere direkten Nachbarn. Wir sitzen nicht mehr mit unserer Gruppe am Lagerfeuer vor der Höhle. Die Annehmlichkeiten unserer Lebensbedingungen liegen auf der Hand. Ihre Nebenwirkungen - von Angst und Bewegungsmangel über Einsamkeit und Entfremdung bis hin zu Zivilisationskrankheiten - sind weitaus schwieriger zu fassen. Denn negative Auswirkungen entfalten sich nicht unmittelbar, sondern über längere bis sehr lange Zeiträume hinweg. Nun neigen Menschen dazu, den Spatz in der Hand mehr zu schätzen als die Taube auf dem Dach; das heißt, bei der Frage ,,Esse ich jetzt Vanilleeis oder lebe ich lieber einen Tag länger?" entscheiden sich nahezu alle Menschen für das Eis. Der Fachausdruck hierfür heißt Diskontierung der Zukunft: Menschen entwerten Ereignisse in der Zukunft, die Gegenwart ist ihnen am wichtigsten. Eine Annehmlichkeit in der Gegenwart übertrifft eine größere Annehmlichkeit, die sich in der Zukunft einstellen würde, wenn man auf die kleine Annehmlichkeit in der Gegenwart verzichtet. Dass dies schon immer so war, sieht man schon an den ersten Zivilisationskrankheiten vor mehr als 10000 Jahren. Auch heute gibt es Zivilisationskrankheiten - wieder. Ganz neue und vor allem völlig unvorhergesehen auftretend. Mehr als jede andere Innovation jemals zuvor bestimmt digitale Informationstechnik unser Leben. Es weckt uns nicht mehr der Wecker, sondern das Smartphone, mit dem wir auch schriftliche Botschaften verschicken und viele andere Dinge tun: Wir verabreden uns, finden mittels Suchmaschinen Antworten auf Fragen, lesen die Nachrichten, schauen fern, orientieren uns in einer fremden Stadt, erhalten Werbung, versenden Fotos unserer Erlebnisse und Freunde, hören Musik, machen Notizen oder verwalten unsere Termine. Demnächst wird das Smartphone auch unsere Heizung kontrollieren - sie einschalten, wenn es uns weckt, und ausschalten, wenn es bemerkt, dass wir das Haus verlassen -, es wird für uns den Kaffee - Automaten einschalten und Lebensmittel bestellen, wenn im Kühlschrank etwas für die Party fehlt, von der es aus unserem Terminkalender weiß. So kann es am Morgen vorher die Zahl der Freunde, die per SMS oder E-Mail zugesagt haben, ermitteln und die benötigten Mengen an Lebensmitteln und Getränken besorgen. Das Schlaraffenland erscheint dagegen mühselig und um Größenordnungen weniger ,,hip". Auszug aus ,,Cyberkrank" (2015) von Manfred Spitzer https://t.me/WeltenkreisBifroest

Buchempfehlung Vor etwa 12000 Jahren haben wir Menschen damit begonnen, zivilisiert zu leben: Heute werden wir nicht mehr von
Buchempfehlung Vor etwa 12000 Jahren haben wir Menschen damit begonnen, zivilisiert zu leben: Heute werden wir nicht mehr von der Sonne geweckt, sondern vom Wecker. Wir gehen ins Bad, wo wir uns mit warmem Wasser waschen, und frühstücken in angenehm klimatisierten Räumen eine Nahrung, die weit entfernt produziert und aufbereitet wurde - man denke nur an die Wege und Produktionsschritte, die ein lediglich mit Butter bestrichenes Brötchen vom Feld und der Kuh bis zu unserem Esstisch hinter sich hat. Dann fahren wir mit Bahn, Bus oder Auto ,,zur Arbeit", so bezeichnen wir den spezialisierten, oft hochtechnisierten Ort der Produktion und Verteilung von Waren und Dienstleistungen. Nach der Heimfahrt verbringen wir den Abend zu Hause — viele von uns allein - und lassen uns in der verbleibenden Freizeit in vielfältiger Weise von Schauspielern unterhalten, also von fremden Menschen, deren Verhalten in der Regel erfunden, mit viel Mühe aufgezeichnet und medial verbreitet wird. Oft meinen wir diese Menschen besser zu

,,Man liest viel zu viel geringe Sachen, womit man die Zeit verdirbt und wovon man weiter nichts hat. Man sollte eigentlich i
,,Man liest viel zu viel geringe Sachen, womit man die Zeit verdirbt und wovon man weiter nichts hat. Man sollte eigentlich immer nur das lesen, was man bewundert." - Johann Wolfgang von Goethe

Strahl die ganze, mich umgebende Welt mit der schönsten Purpurfarbe überzog, da verwandelte sich die Schattenfarbe in ein Grün, das nach seiner Klarheit einem Meergrün, nach seiner Schönheit einem Smaragdgrün verglichen werden konnte. Die Erscheinung ward immer lebhafter, man glaubte sich in einer Feenwelt zu befinden, denn alles hatte sich in die zwei lebhaften und so schön übereinstimmenden Farben gekleidet, bis endlich mit dem Sonnenuntergang die Prachterscheinung sich in eine graue Dämmerung und nach und nach in eine mond- und sternhelle Nacht verlor.“