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Phönix

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Ein von brennender Wahrhaftigkeit erfülltes Herz ist wie ein Phönix, den kein Käfig einsperren kann.

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Teil 27 Unsere Diagnose für die gesamte Zivilisation ist eine Wut, die sich nicht nach außen schlagen kann und sich deshalb nach innen gefressen hat. Eine Therapie ist ausgeschlossen! Ein Volk, das keine eigenen Entscheidungen trifft sondern vergleicht, das nicht mehr schafft sondern richtet, das nicht mehr lebt sondern verleugnet, folgt einer Moral, in der alles Starke, Stolze, Selbstbehauptende und Schaffende zur Sünde deklariert und alles Feige, Träge und Kümmerliche zum Guten ernannt wird. Das ist der wahre stille Krieg, das wahre eingeimpfte Gift! Demut, Sanftheit und Geduld sind die Tugenden der Schwachen. Ups...Hab ich jetzt was Böses gesagt? Wer hat bestimmt, was Gut und Böse ist? Du lehnst das mit der Demut und Sanftheit als Tugend der Schwachen ab, ich weiß. Deine Ablehnung ist mir bereits Bestätigung genug. Mitleid im Einzelnen ist menschlich. Mitleid als System ist pures Gift. Ich sehe, wie du dich selbst stutzt, bevor jemand auch nur ankündigt,  die Schere anzusetzen. Ich sehe, dass dein Kopf schon aufrecht steht, dein Körper aber noch kniet. Ich höre, wie du dich für dein Atmen entschuldigst. Wenn du von Gerechtigkeit sprichst, meinst du keine natürliche Ordnung, sondern flächendeckende Nivellierung. Wenn du "gut" sagst und ungefährlich meinst, sitzt du bereits im Käfig. Gefährlich? Wie lange hat es wohl gedauert, aus Kraft Schuld zu formen? Verstehst du diese Frage? Erkennst du dich eigentlich in deiner Scham im Alltag? Woher stammt sie? Ist sie Resultat deines selbständigen Denkens oder eine Peitsche der Glaubenssekten? Das von mir beschriebene Gift erkennt sich nicht. Es hält sich immer für etwas anderes. Für Gerechtigkeit, für Moral, für Wahrheit. Genau deshalb ist es so gefährlich. Es ist nicht "böse". Es erkennt sich nicht. Dein Schmerz sucht einen Schuldigen und wenn du keinen findest, erfindest du einen, indem du kausale Zusammenhänge knüpfst. Eine schuldige Elite, einen schuldigen Gott, eine schuldige und falsche Matrix. Emotional verlangst du nach einer Ursache für deinen Schmerz. Das ist absolut verständlich. Doch hier unterscheiden wir beide uns enorm. Dein Schmerz sucht die Ursache bei anderen. Mein Schmerz hat sich gestaltlos in mir selbst gefunden! Natürlich existiert Ungerechtigkeit, aber ich unterscheide ganz klar zwischen Menschen, die sie sehen, benennen, Mut und Kraft aufbringen, sich ihr entgegenzusrellen und Menschen, die chronisch jammern und sich durch die Bennenung eines Schuldigen befrieden. Der erste kämpft und gestaltet, der zweite wird zuerst krank! Das Gift hat Gedächtnis. Es ist verdichtet und alt. Es atmet für die einen aus Schutz, für die meisten aus Rache. Aus ohnmächtiger Wut werden die Gesetze des Himmels verbissen ins Steintäfelchen gemeißelt. Die Ersten werden die Letzten sein. Gerechtigkeit? Seit wann erzählen die Letzten hier den Ersten ihre Wertegeschichten? Seit wann peitscht die Priesterschaft die Schuld leisetreterisch um die glattgerundeten Ecken? Welche psychologischen Meister gossen diese Schuld in Rituale der modernen Menschheit? Wann wurde aus der Rache ein Chorgesang? Aus dem Bewusstsein der eigenen Schwäche erwächst wahre Stärke. Das bedeutet nicht, dass du deine Schwächen in Stärken transformierst, sondern dass du sie kennst, dich von ihnen aber nicht aufhalten lässt. Begreifst du den Unterschied? Mut wird nicht aus Angstfreiheit geboren, sondern durch die Anwesenheit der Angst, von der sich der Mutige nicht ausbremsen lässt. Wachsen oder Welken, Schaffen oder Verzehren, Tragen oder Getragenwerden. Seit wann hat die Liebe die Zerstörung abgegeben? Hier wird beschrieben, nicht verordnet. Hier wird vieles beantwortet, was zu selten gefragt wird und vieles gefragt, wovon wir haargenau wissen, dass ein Mensch es nie beantworten kann.  Vielleicht zeigt dieser Text auf, welche Worte wir im Alltag nutzen,  ohne sie je hinterfragt zu haben.

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Teil 26 Wer ist eigenlich gefährlicher? Der intellektuelle Schwache, also der emotionale Halbweise oder der ignorante Starke, also der kognitive Vollwaise? Hast du die vielen lauten Stimmen der sogenannten Intellektuellen während der Schnupfenpsychose 2020 vernommen? Nein? Hmmm. Die Schwachen wollen oft zugleich die Guten sein, spielen sich stark, echauffieren sich den ganzen Tag über Systeme und leben in einem erbärmlichen Elend aus Ignoranz oder blinder Reaktivität auf alles, was man ihnen vor die Linse setzt. Aus ihrer Sicht leben sie in einem Palast, der dauerhaft einen Tapetenwechsel benötigt. Aus meiner Sicht leben sie in einem goldenen Käfig mit unsichtbaren Gitterstäben und sind wenig strapazierfähig. Einige sind emotional offenkundig so gläsern befrachtet, dass sie anfangen zu klirren, sobald man auch nur einen klaren Standpukt offenbart, der ihre kleinen, infantilen Weltbilder in Schutt und Asche legt! Sie sind die Hinterwäldler, die Hintermondler oder Hinterweltler, weil sie eben auch gern in feinere Welten flüchten wollen und sich diese Himmelreiche auch versprechen lassen, insofern sie denn nur tugendhaft und fromm bleiben, andernfalls auch so viel Angst vor der eigenen Looshproduktion haben, dass auch sie nur noch auf Samtpfoten durch die Gegenwart laufen. Ihre Kontrahenten sollen natürlich in der Hölle schmoren, sagt zumindest der "freie Wille" der Schwachen! Die Starken bauen Systeme, manipulieren, erfinden Geschichten, steuern, töten, vergewaltigen den Massengeist, errichten Belohnungs-und Bestrafungssysteme, um immer wieder Macht über andere zu generieren und zu erhalten und zwar ohne jede Rücksichtnahme auf die Schwachen, allerdings auch ohne ein Wissen darüber, welcher kühlen und blindwillentlichen systemischen Mechanik sie selbst unterliegen, weshalb das Spiel aus ganz wenig Stark und ganz viel Schwach hier auf Erden nie versiegen wird. Obwohl Prinzipien eigentlich zusammenwirken, stellt der Mensch sie einander diametral gegenüber und lässt sie dann in seiner Vorstellung gegeneinander antreten. Ein wachsendes Phänomen unserer Zeit ist, dass viele Menschen nicht mehr in der Lage sind, das, was sie behaupten, konsequent zu durchdenken. Sie übernehmen unreflektiert Phrasen und Dogmen und merken nicht, dass sie sich am laufenden Band selbst widersprechen. Das führt zu logischen Sackgassen, die mancher als unumstößliche Wahrheit wie ein Werbeplakat vor sich herträgt. Das Paradebeispiel für diesen kollektiven, gedanklichen Kurzschluss zeigt sich in einer der ältesten Fragen der Menschheit: Wer ist Satan, wenn Gott alles ist? Wer diese Frage mit der naiven Vorstellung eines personifizierten Teufels beantwortet, der als eigenständiger Gegenspieler gegen ein allumfassendes Prinzip kämpft, entlarvt die eigene kognitive Einschränkung. In einem System, in dem Gott als die absolute, allumfassende Realität definiert wird, kann es kein "Außenhalb" geben. Dass Satan ein Teil Gottes sei, der sich gegen sich selbst gerichtet hat, klingt nach der Ego-Selbst-Problematik, die der Mensch in seinem Spaltungswahn erschaffen und auf das Himmelreich projiziert hat.

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Teil 25 Der ruhelose Geist sucht nach Heimat und wird sie doch nie ganz finden, eben weil er ruhelos ist, sein Unwohlsein aber auf die Welt der Begrenzungen seines Daseins schiebt, manchmal sogar auf die eigenen biologischen Merkmale. Ein Mensch, der sich nicht wohl in seiner Haut fühlt, (er)findet immer Gründe und Strategien, um das, was ihm und anderen eingeboren ist, verbessern und korrigieren zu können, in der Annahme, dann endlich Frieden zu finden. Das Bäumchchen-wechsel-dich-Spiel zwischen Begierde und Erfüllung, zwischen Langeweile und neuer Begierde lässt dich nie ganz zur Ruhe kommen. Wenn die Gedanken rotieren und die Gefühle brennende Spuren ihrer Anwesenheit in deine Wahrnehmung zeichnen, verpufft die Illusion des inneren Friedens im Bruchteil einer Sekunde. Wahrscheinlich fummeln die Menschen deswegen so viel an ihren Gedanken und Gefühlen herum, so als wären sie ein DJ, der die Knöpfchen am Mischpult ständig neu justieren muss. Ein fühlendes Wesen kann zutiefst verwundet werden. Da hilft keine Lebenserfahrung und auch keine Entwicklung. Du kannst dich nur automatisieren, kannst dich der Maschine versuchen anzugleichen, um Schmerz vermeiden zu können. Dass du es versuchst, bedeutet aber nicht, dass es dir gelingen wird. Es bedeutet nicht mal, dass dir bewusst ist, was du da machst. Ich gehe sogar davon aus, dass die meisten Menschen nicht planen, sich von ihrem menschlichen Dasein abzuspalten und in ein Kunstprodukt zu verwandeln. Wieso passiert es trotzdem? Weil sie zu labil sind, um dem tatsächlichen Erleben und der damit zusammenhängenden Ohnmacht standhalten zu können. Sie entwirklichen die Realität und schließlich sich selbst... ...um sie selbst werden zu können. Ganz großes Kino in den Augen manches Kleingeistes mit Hauptdarstellerallüren. Ja ja, ich weiß, ihr seid Schöpfer und tragt den göttlichen Funken in euch. Wenn man vom "Herr" auf das "Gescherr" schließt, fragt man sich früher oder später, was für einem "Herren" die meisten Menschen wohl dienen. Kurze Zwischenfrage: Wenn ein Gott den Menschen nach seinem Ebenbild erschaffen hat und der Mensch die KI nach seinem Ebenbild erschaffen hat, wer ist dann Gott? Ihr seid so voller Liebe zu allem, was ist? Glaub ich nicht. Die Mehrheit ist voller Angst und erregt sich daran. Das erkennt man an den Geschichten, die kursieren. Wie Charaktere eines Computerspiels arbeiten sie sich von Level zu Level, um der "täuschenden Matrix" entkommen und den eingebildeten Endgegner überlisten zu können. Die ganz "Schlauen" holen sich Tipps von der künstlichen Intelligenz, um mit ihrer Hilfe das System zu knacken. Genausogut könnten sie einen Psychopathen bitten, Mitgefühl zu entwickeln. Letzteres hätte wohl mehr Aussicht auf Erfolg als zuerst Genanntes. Ihr glaubt vielleicht, dass es den destruktiven Kräften an Empathie fehlen würde, aber das stimmt nicht. Ihr macht euch etwas vor. Diejenigen, an deren Fäden ihr kränkelt, haben die menschliche Psychologie zu 100% geblickt und maßgeschneiderte parasitäre Programme entwickelt. In der Stille. Ganz ohne Selbstbeweihräucherung. Solange du die menschliche Natur romantisierst, wirst du dich immer in deine Vorstellungen vom Menschen einfühlen, nicht in den Menschen selbst. Manipulatoren wissen, wer du bist und auch, wer du sein möchtest. Sie blicken dich tiefgehend, kennen deine Ängste und deine Sehnsüchte,. Sie wissen, was dir fehlt und wonach es dich dürstet, ohne ein Detail auszublenden. Das verschafft ihnen einen klaren Vorteil. Na, kotzt ihr schon Knochen? Zieht ihr schon knurrend die Lefzen hoch? Kommt der Dampf aus eueren Nüstern? Scharrt ihr schon mit den Hufen? Es ist etwas zu früh dafür. Geh die Sache ruhiger an. Wir sind noch nicht am Ende des Textes.

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Teil 24 Wie fühlt es sich an, wenn dein Nervensystem wieder das Kostüm eines Clowns überstülpt, nur um zu funktionieren. Du magst ja Berechnungen, deswegen nenne ich dir jetzt Zahlen. 100% der Menschen sind leibliche Träger eines Betriebssystems. Nur 0,1% sind in der Lage, dies zu begreifen, es zuzugeben und den Rahmen ihres kleinkarierten Denkens zu sprengen. Das war immer so und es wird immer so sein. Die Geschichten wiederholen sich von Generation zu Generation, ganz einfach, weil die meisten Menschen sich liebend gern in Geschichten von Macht und Ohnmacht verwickeln lassen und sich selbst nonstop erklären, anstatt die eigenen Schwachstellen zu erfassen und anzunehmen. Stattdessen singt das weit aufgerissene Schnäbelchen die schönsten Melodien von Rechtfertigung und zaubert aus jedem Laster eine Tugend. Was sich nicht so leicht verzaubern lässt, wird ausgeblendet und ignoriert. "Das "höhere Sein" kennt weder Angst noch Schmerz und auch keine Kritik", flüstert es lieblich aus schleimtriefenden Korridoren geistiger Umnachtung, die extra dafür erbaut worden sind, um Menschen zu dankbaren Opfern zu formen, die nichts hinterfragen und jeder Gefahr freudig in die Arme laufen. In der Annahme, dass Wissen Macht verleiht, sind sie begierig, alles zu verstehen, auch und insbesondere das schädlich Wirkende. Denn wer versteht, dem droht kein Kontrollverlust. Wer versteht, fühlt sich erhaben. Der goldene Schuss der intellektuellen Erhabenheit ist das Beruhigungsmittel derjenigen, die ihrer eigenen Ohnmacht entfliehen wollen. Und nun ein paar ganz persönliche Worte... Hör auf, hier im Text nach einer Nische zu suchen, in die du dich verflüchtigen kannst, um dich der Verantwortung entziehen zu können. Wir alle sind verantwortlich, ohne Ausnahme. Wenn du glaubst, dass du das alles bereits weißt, möchte ich dich enttäuschen. Du weißt es eben nicht, ansonsten würdest du diesen Text gar nicht lesen. Mach dir keine Sorgen. Niemand weiß irgendetwas Wesentliches, so wie auch niemand über alles erhaben ist. Ein intelligenter Mensch ist sich dessen bewusst. Der anmaßende Geist blendet und verblendet, indem er den Anschein erweckt, dass der Mensch sich freibewillt zu etwas "Höherem" vergeistigen könne und dann weniger leiden würde. Gehörst du zu jenen, die dem Moment des Erlebens erlauben, ihre Vorstellungen und Erwartungen ständig neu zu rahmen oder bist du jemand, der sich Kraft seines freien Willens auf das ausrichtet, was seine Vorannahmen positiv bestätigt? Wie frei bist du? Wie frei ist dein Wille? Wie kannst du einen Willen frei nennen, der durch den persönlichen Widerstand gegen etwas Ungewolltes geboren wird? Weißt du nicht erst, was du willst, wenn dir klar geworden ist, was du nicht willst? Wieso fassen so viele Kinder auf eine heiße Herdplatte oder sollte ich vielleicht lieber fragen, wieso sie nach dieser Erfahrung wissen, was sie nicht mehr tun wollen? Wie frei bist du, wenn du von Schmerzvermeidung und Lustgewinn angetrieben wirst, deine eigenen Intentionen aber nicht durchschaust, während andere es tun und dein Verhalten ohne viel Aufwand berechnen, um dich an ihren Fäden tanzen zu lassen?

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Teil 23 Die folgenden Zeilen sind nichts für schwache Gemüter, die sich selbst allzu wichtig nehmen und in ihrem Dasein einen höheren Sinn suchen. Gehörst du zu dieser Sorte Mensch, empfehle ich dir, nicht weiterzulesen. Falls du es doch tust, rechne mit einer immensen Enttäuschung. Ich schreibe nicht, um deinen Erwartungen gerecht zu werden, auch nicht, um irgendein Konstrukt zu beatmen, in das du all deine Hoffnungen investieren kannst. Ich will nichts von dir, nicht mal deinen Segen. Wahrscheinlich wirst du meine Worte anzweifeln, weil du nicht begreifen kannst, dass es Menschen gibt, denen deine positive oder negative Aufmerksamkeit nichts bedeutet. Warum sie ihre Sichtweise dennoch formulieren und sogar veröffentlichen? Fragst du einen Vulkan, warum er ausbricht und die Erde, warum sie bebt? Erzähl mir jetzt nichts von Messungen. Deine Versuche, alles berechnen und erklären zu wollen, offenbaren dich nur als Betriebssystem. Du glaubst, dass du ein fühlender Mensch bist? Ja, doch vor allem bist du ein Mensch, der sich laufend fragt, was er fühlt. Das ist was komplett anderes. In einem kognitiv beschränkten Geist dreht sich alles um das Prinzip "Belohnung und Bestrafung" inklusive all seiner Auswüchse. Um Strafen und Schmerz zu vermeiden, stellen sich viele mit dem, was sie für übermächtig halten, gut. Sie gleichen sich an, um zu gefallen und verschont zu werden. Möglicherweise sehen wir genau deswegen so viele kleine selbsternannte Schöpfer aus dem Boden sprießen, die bemüht sind, das natürliche Menschsein zu überwinden. Werde dir mal klar darüber, wieso du alle Empfindungen in positiv und negativ einteilst, so wie eine Protokollier- und Analysemaschine. Und warum willst du überhaupt wissen, wie es Menschen geht, wenn du fürchtest, mit negativen Einflüssen kontaminiert zu werden? Ich sag es dir. Du tust das und erwartest von anderen das, was dein Kontroll-Programm erlaubt. Nicht mehr und nicht weniger.

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Teil 22 Je weniger innere Widerstände vorhanden sind, desto unmittelbarer zeigt sich Intelligenz. Stopp! Das bedeutet nicht, dass der Mensch alles geschehen lässt und jeden lieb hat. Er wird auch nicht zum reinen Beobachter oder verkriecht sich in eine stille Ecke. Es geht um was ganz anderes, drum schenk mir bitte kurz deine volle Aufmerksamkeit... Widerstand entsteht oft genau dort, wo Überzeugungen das Lebendige verwalten. Jeder Glaube zieht eine Grenze: Er erklärt etwas für wahr und verschließt sich zugleich gegenüber dem, was dem Glauben widerspricht. Ein intelligenter Mensch haftet weder an Glaubensvorstellungen noch an Ideologien, braucht keine Ideale und auch keine Vorbilder. Seine Sicherheit liegt nicht in Identifikationen oder Gewissheiten, sondern in der Fähigkeit, sich vom Leben selbst berühren zu lassen. Und selbst so? Bist du offen für das, was sich im gegenwärtigen Augenblick tatsächlich zeigt oder schwelgst du vornehmlich in Ideen davon, wie es eigentlich sein sollte? Jeder Mensch spürt sofort, wenn er mit einem flexiblen Geist konfrontiert wird. Wenn du selbst-bewusst vielseitig und dynamisch bist, wirst du dich öffnen. Wer starr ist, mobilisiert automatisch Widerstände, weil er sich in die Enge gedrängt fühlt und weil ihm durch die Konfrontation mit der Weite des Gegenübers die eigene Verengung überhaupt erst bewusst wird. Er wird versuchen, die Sichtweise seines Gesprächspartners mit seiner eigenen Sicht der Dinge zu verwässern und zu deckeln, das Thema wechseln oder das Gespräch beenden. Wer den Blick vor dem Schmerz verschließt, bleibt blind für die Wahrheit. Um ein Gespräch "auf Augenhöhe" möglich machen zu können, muss der bewegliche Geist sich selbst dimmen, wenn er mit kognitiver Einschränkung konfrontiert wird. Im Alltag, um Interaktion zu ermöglichen und ganz besonders dann, wenn ihm jemand wichtig ist. Ansonsten nicht. Er liebt die Einsamkeit. Sie spielt eine große Rolle in seinem Leben, vielleicht gerade, weil er in der Einsamkeit keine Rolle spielen muss.

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Teil 21 Hier geht es um die wahre Intelligenz, nicht um die Aneignung von Wissen und auch nicht um vermeintlich verschüttetes Potential, das im Dornröschenschlaf liegt und auf seine Erweckung wartet. Die Klarheit wahrer Intelligenz wird in einer Welt, in der die Scheinheiligkeit regiert, immer als Bedrohung wahrgenommen und schnell für gnadenlos und boshaftig erklärt. Genau hier liegt allerdings ein wichtiges Paradox begraben, das geschaut werden darf. Der Scheinheilige will Macht. Der Klare sucht keine Macht mehr und übt auch keine Macht an Schwächeren aus, weil er sie hat! Seine Stärke sucht nicht nach Beweisen für ihre eigene Existenz, insbesondere nicht auf Kosten anderer. Das Spiel, in welchem es darum geht, das Gefühl der eigenen Ohnmacht loszuwerden, indem man Macht über andere ausübt, reizt ihn nicht, zumal es trügerisch ist. Am Ende unseres Lebens sind wir alle ohn-mächrig. Und was ist am Anfang? Die Intelligenz von Kindern und Heranwachsenden kann man an zwei wesentlichen Punkten erkennen. Zum ersten sind diese jungen Menschen ernster als andere Gleichaltrige und in der Lage, sich schon als kleine Kinder mit sich selbst zu beschäftigen. Zum zweiten können sie sich, im Gegensatz zur Masse, nicht ablenken, wenn sie innerlich zutiefst ergriffen sind. Die normalen Ablenkungsmanöver, derer sich Menschen bedienen, um auf andere Gedanken zu kommen, greifen bei ihnen nicht. Sie sind ihren Gefühlen ausgeliefert, auch und insbesondere dem Schmerz. Und weil es kein Entkommen gibt und keine Vermeidungsstrategie greift, müssen sie sich ihren Gefühlen stellen und sie ungebremst aushalten. Ihr Nervensystem wird durch die konsequente Überreizung für das Leben sensibilisiert und gleichzeitig wird die Persönlichkeit desensibilisiert. Kurzum: Resilienz entwickelt sich. Der resiliente Mensch weiß um die fundamentale Ohnmacht des Lebens, nimmt sie an und findet genau darin eine unerschütterliche Gelassenheit. Während die meisten Leute versuchen, ihre Realität mit positiven Gedanken zu steuern oder zumindest umzudeuten und immer mehr Widerstand gegen die "negativen" Aspekte des Daseins mobilisieren, blickt der resiliente Mensch widerstandsfrei und unvoreingenommen das, was der Augenblick ihm offenbart, ohne das reale Erleben mit Vorstellungen oder "höheren Prinzipien" zu überlagern.

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Teil 20 Wahre Intelligenz entspringt nicht dem Denken allein. Sie lebt im ganzen Wesen. Der Verstand, das Gefühl, der Körper und die unmittelbare Wahrnehmung sind keine getrennten Bereiche, sondern Ausdruck derselben lebendigen Bewegung. Wer sie separiert, wird sein Leben damit verbringen, eine Selbstlüge zu erforschen und zu nähren; die illusorische Spaltung wird er nicht überwinden. Er wird auch niemals initial zünden können, weil er durch die widersprüchlichen und gegenläufigen Impulse seiner selbst gehemmt und ausgebremst wird. Bist du einer der Forscher, die sich im Rausch selbst sezieren? Hangelst du dich von Ideologie zu Ideologie, von einer Glaubensvorstellung zur nächsten, tauschst mit den anderen die in Umlauf gebrachten Informationen aus und fühlst dich dabei wie ein Mystiker, der die Geheimnisse des Lebens entschlüsselt hat und andere mit seinen Erkenntnissen gnädig befruchten nöchte? Zeigst du mit erhobenem Zeigefinger auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse und Medienberichte der Neuzeit und stellst sie in Frage, während du wissenschaftliche Errungenschaften und Bücherwissen der Vorzeit für fundiert und seriös hältst ? Glaubst du, dass du dein Gehirn nur zu 10% nutzt und noch viel Potential in dir schlummert? Wie würdest du dich fühlen, wenn du erfahren würdest, dass du dich irrst? In den Kreisen geistiger Wiederkäuer findet sich nichts eigenes, keine Intelligenz, keine organische Kreation, nur nachgeplapperstes pseudointellektuelles Bücherwissen für grenzdebile Halbmenschen oder Hybridaffen, die einander nachahmen und das mit Intelligenz verwechseln.

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Teil 19 Wenn du dich selbst tiefgehend blicken möchtest, wähle die Einsamkeit als Raum für die Reflexion und verweile dort, gerade dann, wenn es weh tut und alles in dir nach Ablenkung verlangt. Stelle dich dem, was sich zeigt, auch wenn es dich bloßstellt. Es wird nicht nur positiv sein und dieses Mal ist da niemand, dem du die Verantwortung für dein inneres Erleben zuschieben kannst. Im Alltag lebst du das Positiv eines Bildes, dessen Negativ im Urgrund deines eigenen Daseins lauert. Was denkst du gerade? Dass du gar nicht negativ bist? Dass jedes Negativ in Wirklichkeit positiv ist? Dass du voll gut all-ein-sein kannst und es ab und zu sogar brauchst? Bitte halt mal kurz inne und hör auf, zu konfabulieren. Das meiste ist sowieso Wortsalat, ist antrainiertes Programm, das in dein Sprachverständnis implantiert worden ist, weshalb du automatisch deutest und umdeutest. Du schätzt das Alleinsein, solange du glaubst, dass du es selbst gewählt hast und jederzeit einen neuen Kreis formen oder in den alten zurückkehren kannst, um dich dort austauschen und bespaßen lassen zu können. Deswegen existiert für dich ein Unterschied zwischen dem Alleinsein und der Einsamkeit. Letztendlich sind diese beiden Worte nur zwei Parkplätze für unterschiedliche Befindlichkeiten. Ob du die Einsamkeit wirklich schätzt, erfährst du erst dann, wenn du ihr nicht mehr ausweichen kannst, nicht, solange du das Gefühl hast, selbst bestimmen zu können, ob du einsam sein möchtest oder nicht. Und? Kennst du die ultimative, existentielle Einsamkeit? Genießt du Besuchsrechte oder ist sie dein ständiger Begleiter, ganz egal, ob du alleine bist oder tief in das Miteinander des Weltentrubels eintauchst? Das ist die wohl härteste, aber auch ehrlichste Wahrheit über das menschliche Dasein. Einsamkeit und Schmerz sind der Preis für diesen Hauch von Unabhängigkeit. Wer sich weigert, die künstlichen Betäubungsmittel der Gesellschaft zu schlucken – die falschen Harmonien, die Machtspiele, das Mitläufertum – der spürt die Existenz in ihrer reinsten Form und das fühlt sich nicht nur paradiesisch an. Am Wegesrand deines Lebens stehen keine jubelnden Engelschöre und es gibt auch keine Belohnungen. Tiefe Erkenntnis reißt Wunden, die keiner sehen will. Genau diese unheilbaren Wunden sind die Kehrseite der sogenannten "Freiheit".  Innerhalb der Geschichte herrschen das zähe und schwere Funktionieren im Alltag, das Reiben an den parasitären Strukturen, Schmerzvermeidungsprogramme und die Konfrontation mit Menschen, die in ihre Spiele von Macht und Ohnmacht vertieft sind. Diese Spannungsdynamiken müssen ausgehalten werden. Wer sich selbst zu wichtig nimmt, versucht sich innerhalb der parasitären Strukturen Bedeutung zu verleihen. Von sich selbst geblendet, verliert er schnell das Augenmerk für alles, was seiner Sicht der Dinge zuwiderläuft.

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Teil 18 Geistesgegenwart kann sich nicht an Verblendungspraktiken erfreuen. Alles Aufgesetzte langweilt sie und stößt sie ab. Dieses "ich bin gut drauf um jeden Preis, komme, was wolle" wirkt wie ein zwanghafter Verrat am Leben, den das Gegenüber ebenfalls begehen muss. Wenn es das nicht tut, wird es gemieden. Was nicht ausdrücklich gut tut und womöglich den "inneren Frieden" antastet, wird zur Lüge erklärt. In Wahrheit sind die Frequenzjunkies und Realitätsverweigerer auf der Flucht vor allem, was sie daran erinnern könnte, dass sie nur eine drittklassige Rolle in einer Seifenoper spielen. Die Menschen verarschen sich gegenseitig, damit sie sich gut fühlen können. Dass sie emotional verkümmern, begreifen sie nicht. Intelligente Menschen schon. Sie blicken all die Schauspielerei und wissen auch, dass die Masse Mensch hochgradig kognitiv eingeschränkt ist und dass es sich bei der sogenannten Entwicklung in Wahrheit um eine Regression handelt. Menschen spielen sich auf und suggerieren, dass sie Wissende wären, die ihr Leben fest im Griff hätten. Niemand hat das. Es gibt keinen wirksamen Schutz vor dem Leben. Es kann jeden jederzeit umhauen, ganz egal, wie erfahren derjenige ist. Ein Mensch mit Scharfsinn und Tiefblick weiß darum und würde den Mund niemals zu voll nehmen oder sich erhaben fühlen. Sicherheit findet man nirgendwo, nicht mal in sich selbst. Das Dasein ist im ständigen Wandel. Leb damit oder mach dir weiterhin was vor, such nach Auswegen, schau dir Heilbilder an und sprich Affirmationen und Mantren, meditiere dich in die Besinnungslosigkeit und reinige deine Chakren, säubere deine Gedanken, bis du dich "clean" und dem Leben gewachsen fühlst, Mensch. Es braucht nur einen einzigen Augenblick, um all deine gewonnene Selbstsicherheit in Schutt und Asche zu legen, wenn sie auf Vorstellungen basiert, die lebensfern sind und nur Halt versprechen, solange du vom Leben nicht am Kragen gepackt und in die Knie gezwungen wirst.