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Ko'proq ko'rsatish1 823
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geliefert wie gewählt, wann lernt Ihr das wählen gehen der falsche Weg ist. Wann kommt Ihr in die Selbstverantwortung, wir brauchen keine Parteien die uns Ausplündern uns Almosen zukommen lassen von unserem Geld um es nach belieben wieder wegzunehmen. Aber die Glotze einschalten und sich weiter verdummen zu lassen ist ja auch einfacher. Ihr werdet erst aufwachen wenn es zu spät ist , in Eurem 15 Minuten Freiluftgefängnis mit digitalem Euro mit Verfallsdatum und Social Credi System und man wird Euch vorschreiben für was Ihr Euer Geld auszugeben habt , sonst wird es gestrichen , was natürlich wenn Ihr nicht brav befolgt was verkündet wird auch passiert. Vorschlag sucht mal zu Ostern Eure Eier und verwendet sie entsprechend
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Jene, die man kulturell seit Jahren mit einer Mischung aus Verachtung und Misstrauen überzieht, die man steuerlich melkt, moralisch umerzieht und politisch als latente Problemzone behandelt – warum sollen gerade sie im Ernstfall plötzlich wieder die tragende Substanz des Gemeinwesens sein?
Der moderne deutsche Staat pflegt nämlich ein eigentümliches, fast schizophrenes Verhältnis zum jungen Mann.
Im Alltag gilt er als toxischer Restposten, als Privilegienrest, als Optimierungsobjekt mit hohem Störpotenzial.
Wenn es jedoch personell eng wird, wenn die Infrastruktur knirscht und die sicherheitspolitische Lage plötzlich Haltung verlangt, dann entdeckt derselbe Staat in ihm wie aus dem
Nichts eine kostbare, unverzichtbare Ressource.
Nur bitte nicht entwischen lassen.
Nicht für drei Monate nach Neuseeland.
Nicht ohne Akte.
Vielleicht liegt genau hier der politische Kern dieser unscheinbaren Reform.
Wahlen sind mehr als das ritualisierte Ankreuzen verblasster Parolen.
Sie sind gelegentlich die letzte zivile Gelegenheit, einem Staat mitzuteilen, dass man nicht als potenzieller Untertan auf Abruf verwaltet werden möchte.
Wer heute jung ist, sollte sehr genau hinschauen, wem er seine Stimme gibt.
Denn morgen kommt vielleicht schon die Post vom Karrierecenter.
Und übermorgen könnte der Reisepassstempel ohne vorherige seelische und administrative Begutachtung durch die Republik der Formulare verweigert werden.
Man kann all das natürlich für übertrieben erklären.
Man kann sagen: Das ist doch nur Verwaltung. Nur Vorsorge. Nur ein kleiner Antrag. Nur zu deinem Besten.
So fangen solche Dinge immer an – nie mit dem vollen Zugriff, immer scheibchenweise, immer vernünftig begründet, immer mit dem sanften Lächeln der Fürsorge.
Bis der Bürger eines Tages feststellt, dass er noch alle Freiheiten besitzt. Nur eben keine mehr ohne Genehmigung.
Moin moin, bitte endlich aufwachen, sonst bleibst du mit dem Arsch zu Hause...
Gruss M.M.
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Wählen, marschieren, Antrag stellen, das ist der neu gewählten Status lieber männlicher Jungwähler...
Früher, in jenen halb vergessenen Zeiten, da der Staat seine jungen Männer noch mit einer gewissen rauen Direktheit ansprach, fragte er sie schlicht:
Was wollt ihr werden?
Heute fragt er zuerst etwas anderes, etwas leiser, bürokratisch Gepudertes: Dürft ihr überhaupt noch weg?
Und wenn ja – bitte nur nach ordnungsgemäßer Meldung beim zuständigen Karrierecenter, jenem sprachlichen Meisterstück, in dem sich Verwaltungskälte, zynische Euphemistik und die letzte verbliebene Rekrutierungsromantik so innig umschlingen, dass man fast geneigt wäre, darüber zu lachen, wäre der Gegenstand nicht die eigene Bewegungsfreiheit.
Deutschland 2026:
Ein Land, das keine Scheu kennt, jeden Winkel der Erde moralisch zu belehren, das aber seinen eigenen 19-jährigen aus Landau oder sonstwo, der für vier Monate nach Australien oder Kanada will, vorsichtshalber erst einmal um Erlaubnis bitten lässt.
Der gleiche Staat, dem es nicht gelingt, einen Bahnhof pünktlich, eine Brücke solide oder einen Abschiebeflug verlässlich zu organisieren, beansprucht nun die lückenlose Aktenführung über den Weggang seiner jungen Männer.
Als wäre der Reisepass plötzlich ein Lehen, das nur unter Vorbehalt gewährt wird.
Man muss sich diese Wendung mal genau durch den Kopf gehen lassen, langsam, wie einen bitteren Tropfen.
Die Ausreise aus einem freien Land wird nicht verboten – selbstverständlich nicht, wir sind ja modern, rechtsstaatlich, mit allen europäischen Insignien geschmückt.
Nein, sie wird lediglich verwaltungstechnisch umstellt, moralisch eingerahmt und unter den sanften Vorbehalt der Bürokratie gestellt.
In der neuen Republik ist dies die höflichere, die zivilisierte Form derselben alten Zumutung.
Früher galt eine solche Meldepflicht nur im Ernstfall:
Im Spannungsfall, im Verteidigungsfall, im Ausnahmezustand, wenn die Sirenen heulten und die Geschichte ernst wurde.
Heute gilt sie bereits im Normalbetrieb, in jener gemütlichen Friedensroutine, in der uns jeden Abend versichert wird, es gebe keinen Grund zur Panik – während gleichzeitig genug Grund zu bestehen scheint, die jungen Männer schon jetzt wie ein strategisches Bestandsgut zu erfassen. Aktenkundig. Verfügbar. Jederzeit abrufbar.
Das eigentlich Bemerkenswerte ist nicht einmal der bloße Inhalt dieser Regelung.
Es ist die Methode.
In diesem Land kommt der große Eingriff längst nicht mehr mit Stiefeln und Fanfare durch die Tür.
Er kommt als Formblatt, in ministeriellem Grau, mit Dienstsiegel und höflichem Anschreiben.
Er sagt nicht: „Wir greifen nach dir.“
Er sagt: „Wir verbessern die Wehrerfassung.“
Und während der Bürger noch darüber sinnt, ob das vielleicht nur ein technisches Detail sei, hat der Haken sich bereits leise, fast zärtlich, ins Fleisch des Rechts gesenkt.
Genau so vollziehen sich die neuen Freiheitsverluste in der späten Bundesrepublik:
Nicht dramatisch, nicht pathetisch, nicht mit dem Pathos vergangener Diktaturen.
Sondern schleichend, geschniegelt, in jener grauen, administrativen Eleganz, die jeden Protest sofort altmodisch, übertrieben, beinahe geschmacklos erscheinen lassen soll.
Wer hier von DDR-Reflexen spricht, wird prompt belehrt, das sei maßlos.
Gewiss, die Mauer steht noch nicht.
Aber die Denkrichtung steht bereits im Flur – poliert, mit Aktenzeichen versehen und mit jenem kalten, wohlwollenden Verwaltungsblick, den dieses Land zur höchsten Kunstform entwickelt hat:
„Haben Sie denn Ihren Antrag auf längere Abwesenheit ordnungsgemäß gestellt?“
Und so beginnt bei manchen jungen Männern ein leises, aber folgenreiches Nachdenken.
Nicht primär über das Vaterland oder Europas Werte.
Sondern ganz pragmatisch über Fluchtwege, Zweitwohnsitze, Auslandssemester, doppelte Staatsbürgerschaften und die schlichte, fast banale Frage:
Warum ausgerechnet wir?
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Wählen, marschieren, Antrag stellen, das ist der neu gewählten Status lieber männlicher Jungwähler...
Früher, in jenen halb vergessenen Zeiten, da der Staat seine jungen Männer noch mit einer gewissen rauen Direktheit ansprach, fragte er sie schlicht:
Was wollt ihr werden?
Heute fragt er zuerst etwas anderes, etwas leiser, bürokratisch Gepudertes: Dürft ihr überhaupt noch weg?
Und wenn ja – bitte nur nach ordnungsgemäßer Meldung beim zuständigen Karrierecenter, jenem sprachlichen Meisterstück, in dem sich Verwaltungskälte, zynische Euphemistik und die letzte verbliebene Rekrutierungsromantik so innig umschlingen, dass man fast geneigt wäre, darüber zu lachen, wäre der Gegenstand nicht die eigene Bewegungsfreiheit.
Deutschland 2026:
Ein Land, das keine Scheu kennt, jeden Winkel der Erde moralisch zu belehren, das aber seinen eigenen 19-jährigen aus Landau oder sonstwo, der für vier Monate nach Australien oder Kanada will, vorsichtshalber erst einmal um Erlaubnis bitten lässt.
Der gleiche Staat, dem es nicht gelingt, einen Bahnhof pünktlich, eine Brücke solide oder einen Abschiebeflug verlässlich zu organisieren, beansprucht nun die lückenlose Aktenführung über den Weggang seiner jungen Männer.
Als wäre der Reisepass plötzlich ein Lehen, das nur unter Vorbehalt gewährt wird.
Man muss sich diese Wendung mal genau durch den Kopf gehen lassen, langsam, wie einen bitteren Tropfen.
Die Ausreise aus einem freien Land wird nicht verboten – selbstverständlich nicht, wir sind ja modern, rechtsstaatlich, mit allen europäischen Insignien geschmückt.
Nein, sie wird lediglich verwaltungstechnisch umstellt, moralisch eingerahmt und unter den sanften Vorbehalt der Bürokratie gestellt.
In der neuen Republik ist dies die höflichere, die zivilisierte Form derselben alten Zumutung.
Früher galt eine solche Meldepflicht nur im Ernstfall:
Im Spannungsfall, im Verteidigungsfall, im Ausnahmezustand, wenn die Sirenen heulten und die Geschichte ernst wurde.
Heute gilt sie bereits im Normalbetrieb, in jener gemütlichen Friedensroutine, in der uns jeden Abend versichert wird, es gebe keinen Grund zur Panik – während gleichzeitig genug Grund zu bestehen scheint, die jungen Männer schon jetzt wie ein strategisches Bestandsgut zu erfassen. Aktenkundig. Verfügbar. Jederzeit abrufbar.
Das eigentlich Bemerkenswerte ist nicht einmal der bloße Inhalt dieser Regelung.
Es ist die Methode.
In diesem Land kommt der große Eingriff längst nicht mehr mit Stiefeln und Fanfare durch die Tür.
Er kommt als Formblatt, in ministeriellem Grau, mit Dienstsiegel und höflichem Anschreiben.
Er sagt nicht: „Wir greifen nach dir.“
Er sagt: „Wir verbessern die Wehrerfassung.“
Und während der Bürger noch darüber sinnt, ob das vielleicht nur ein technisches Detail sei, hat der Haken sich bereits leise, fast zärtlich, ins Fleisch des Rechts gesenkt.
Genau so vollziehen sich die neuen Freiheitsverluste in der späten Bundesrepublik:
Nicht dramatisch, nicht pathetisch, nicht mit dem Pathos vergangener Diktaturen.
Sondern schleichend, geschniegelt, in jener grauen, administrativen Eleganz, die jeden Protest sofort altmodisch, übertrieben, beinahe geschmacklos erscheinen lassen soll.
Wer hier von DDR-Reflexen spricht, wird prompt belehrt, das sei maßlos.
Gewiss, die Mauer steht noch nicht.
Aber die Denkrichtung steht bereits im Flur – poliert, mit Aktenzeichen versehen und mit jenem kalten, wohlwollenden Verwaltungsblick, den dieses Land zur höchsten Kunstform entwickelt hat:
„Haben Sie denn Ihren Antrag auf längere Abwesenheit ordnungsgemäß gestellt?“
Und so beginnt bei manchen jungen Männern ein leises, aber folgenreiches Nachdenken.
Nicht primär über das Vaterland oder Europas Werte.
Sondern ganz pragmatisch über Fluchtwege, Zweitwohnsitze, Auslandssemester, doppelte Staatsbürgerschaften und die schlichte, fast banale Frage:
Warum ausgerechnet wir?
Jene, die man kulturell seit Jahren mit einer Mischung aus Verachtung und Misstrauen überzieht, die man steuerlich melkt, moralisch umerzieht und politisch als latente Problemzone behandelt – warum sollen gerade sie im Ernstfall plötzlich
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