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US-Außenminister Marco Rubio rechnet in München mit Freihandel, Klimapolitik und Migration ab. Der Westen habe Souveränität ausgelagert, eine „Klimasekte“ beschwichtigt und sich einer beispiellosen Massenmigration geöffnet. „Wir haben diese Fehler gemeinsam gemacht“, sagt er – nun müsse man gemeinsam erneuern und wiederaufbauen. Unter Präsident Trump wolle die USA diesen Kurs einschlagen, notfalls allein – „aber lieber zusammen“. Europa und die USA seien Teil „einer westlichen Zivilisation“ – „Europa muss überleben.“
Entscheidende Frage: Was verteidigen wir?“
„Nationale Sicherheit ist nicht nur eine technische Frage. Wie viel wir für Rüstung ausgeben, wie wir es einsetzen – das sind wichtige Fragen, aber es sind nicht die entscheidenden Fragen. Die entscheidende Frage, die wir beantworten müssen: Was genau verteidigen wir? Armeen kämpfen für Menschen, Armeen kämpfen für Nationen, Armeen kämpfen für eine Art zu leben.
Rubio weiter: „Und das ist es, was wir verteidigen: unsere großartige Zivilisation.“
Marco Rubio fordert in München eine Reform der internationalen Zusammenarbeit. Man müsse die Institutionen nicht abschaffen, aber „reformieren und neu aufbauen“. Die UN könne weiter Gutes bewirken, habe jedoch zentrale Krisen nicht gelöst. Beim Waffenstillstand in Gaza und bei Ukraine-Verhandlungen habe es US-Führung gebraucht, so Rubio.
US-Außenminister Marco Rubio weist die Idee eines westlichen Abstiegs entschieden zurück. Schon nach 1945 habe man geglaubt, die Dominanz des Westens sei vorbei – „Decline is a choice“, sagt er. Die USA wollten keine „Verwalter eines gemanagten Niedergangs“ sein. Man brauche starke, selbstverteidigungsfähige Verbündete – stolz auf Kultur und Erbe und bereit, die gemeinsame Zivilisation zu verteidigen.
Rubio: Weltordnung muss erneuert werden.💯
US-Außenminister Marco Rubio betont, Washington wolle sich nicht abwenden, sondern die alte Freundschaft mit Europa erneuern. Man dürfe den „kaputten Status quo“ nicht länger schönreden, sondern müsse ihn reparieren. Es gehe nicht nur um falsche Politik, sondern um „Hoffnungslosigkeit und Selbstzufriedenheit“ im Westen. Ziel sei eine erneuerte, handlungsfähige Allianz.
„Niedergang ist eine Entscheidung“
Standing Ovations für Rubio!
Der Außenminister hat seine Rede beendet, im Saal stehen Regierungsschefs, Top-Diplomaten und ranghohe Militärs auf, applaudieren Rubio für seine viel beachtete Rede zur Betonung von Einigkeit zwischen USA und Europa.🫵
Auf Rubio folgt Chinas Außenminister-
Der Auftritt von US-Außenminister Rubio ist beendet. Der nächste Redner auf der Bühne: Wang Yi, Außenminister der Volksrepublik China.
Zum Abschluss nach China gefragt, antwortet Rubio: Als zwei große Wirtschaftsnationen sei es ihre Pflicht, miteinander zu sprechen. Er macht aber deutlich: „Wir sind zwei große Länder mit großen globalen Interessen. Unsere und Chinas nationalen Interessen werden dabei oft nicht übereinstimmen. Wir schulden der Welt, dass wir versuchen, die Interessen bestmöglich zu managen – und Konflikte zu vermeiden, wirtschaftlich und schlimmer. Es ist also wichtig, dass wir miteinander reden.“💯
🫵Rubio beschwört die historische Schicksalsgemeinschaft. Europa und die USA seien Teil „einer westlichen Zivilisation“. Dann der Satz, der hängen bleibt: „Europa muss überleben.“ Er betont die gemeinsamen Wurzeln: „gemeinsame Geschichte, christlicher Glaube, Kultur, Erbe, Sprache, Abstammung und vergangene Opfer“.
Warum Washington manchmal schroff auftrete? Rubio erklärt es selbst: „Deshalb kommen wir Amerikaner manchmal vielleicht etwas direkt und dringlich in unseren Ratschlägen daher … Der Grund ist, meine Freunde, dass wir zutiefst Anteil nehmen.“
Und weiter: „Wir kümmern uns zutiefst um Ihre Zukunft und um unsere. Und wenn wir uns manchmal nicht einig sind, dann entspringen unsere Meinungsverschiedenheiten unserer tiefen Sorge um ein Europa, mit dem wir nicht nur wirtschaftlich und militärisch verbunden sind – wir sind geistig und kulturell verbunden.“👍
By Henning Riediger
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