WORTE LEBEN
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"Denn ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend; ich will lieber an der Schwelle im Haus meines Gottes stehen, als wohnen in den Zelten der Gottlosen!" Psalm 84, 11
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Als Christ gerĂ€t man oftmals in Diskussionen mit Andersdenkenden. Dann prallen Meinungen aufeinander, es wird widerlegt, manchmal auch gestritten. Dabei kann es leicht passieren, dass wir anfangen, Menschen mit Hass zu begegnen, weil sie andere Ansichten haben, weil sie keine Christen sind oder weil sie Werte vertreten, die nicht mit dem christlichen Glauben ĂŒbereinstimmen.
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Doch genau davor hat uns Jesus gewarnt. Er sagte: "Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet fĂŒr die, welche euch beleidigen und verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel seid. Denn er lĂ€sst seine Sonne aufgehen ĂŒber Böse und Gute und lĂ€sst es regnen ĂŒber Gerechte und Ungerechte. Denn wenn ihr die liebt, die euch lieben, was habt ihr fĂŒr einen Lohn? Tun nicht auch die Zöllner dasselbe?" MatthĂ€us 5, 44-46.
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Wir dĂŒrfen und sollen falsche Ansichten klar ablehnen und auch deutlich kritisieren. Aber das bedeutet nicht, dass wir den Personen dahinter mit Hass begegnen sollen, im Gegenteil, der Herr Jesus will, dass wir ihnen mit Liebe begegnen. Denn der Herr liebt auch diese Menschen. Er will, dass sie zu ihm finden und gerettet werden. Durch unsere Liebe können wir ein Licht sein, das zu auf Ihn zeigt. Es sollte nicht darum gehen nur eine Diskussion oder einen Streit zu gewinnen, sondern darum, die Menschen fĂŒr Jesus zu gewinnen.
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"Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euer himmlischer Vater euch auch vergeben." MatthÀus 6, 14
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Jesus spricht: "Jeder nun, der sich zu mir bekennt vor den Menschen, zu dem werde auch ich mich bekennen vor meinem Vater im Himmel; wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den werde auch ich verleugnen vor meinem Vater im Himmel." MatthÀus 10, 32-33
"So geht nun hin und macht zu JĂŒngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit! Amen." MatthĂ€us 28, 19-20
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Die Geschichte wiederholt sich. 1933 hingen in Deutschland Schilder mit der Aufschrift "Juden sind hier unerwĂŒnscht". Heute, fast ein Jahrhundert spĂ€ter, sehen wir wieder Ă€hnliche Bilder. In Flensburg hat ein Ladenbesitzer ein Schild in sein Schaufenster gehĂ€ngt mit den Worten: "Juden haben hier Hausverbot". Darunter schrieb er, es sei nichts Persönliches und auch kein Antisemitismus, er könne Juden nur nicht ausstehen. Genau das zeigt, wie tief der Hass inzwischen wieder in unserer Gesellschaft angekommen ist.
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Statt aus der eigenen Geschichte zu lernen, erleben wir erneut, dass Juden ausgegrenzt und behandelt werden, als wĂ€ren sie Menschen zweiter Klasse. Antisemitismus breitet sich in Deutschland wieder aus, befeuert durch den Gazakonflikt und durch die zunehmende Islamisierung in unserer Gesellschaft. Dabei spielt es keine Rolle, wie man zu politischen Entscheidungen oder militĂ€rischen Auseinandersetzungen steht, niemals darf das dazu fĂŒhren, dass Menschen einfach nur wegen ihrer Herkunft oder ihres Glaubens ausgeschlossen oder verachtet werden.
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Als Christen haben wir aus biblischer Sicht einen besonderen Bezug zum Volk Israel. Das heiĂt nicht, dass wir politische Entscheidungen der israelischen Regierung gutheiĂen mĂŒssen, aber wir dĂŒrfen nicht zulassen, dass Juden in unserem Land diskriminiert oder ausgegrenzt werden, nur weil sie Juden sind. Genau hier ist der Unterschied wichtig: Kritische Auseinandersetzung an Politik darf niemals in Hass gegen ein Volk umschlagen.
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Gerade in Deutschland sollte man wissen, wohin solch ein Denken fĂŒhrt. Darum muss man ganz deutlich sagen: Antisemitismus ist SĂŒnde. Juden sind Menschen wie jeder andere, von Gott geschaffen, geliebt und der Herr Jesus möchte auch ihnen begegnen, sodass sie zu Ihm finden und gerettet werden. In 1. Mose 12, 3 sagt Gott zum Volk Israel: "Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf der Erde!"
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"Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefĂŒgt werden!" MatthĂ€us 6, 33
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Ein Ereignis, das in den Medien fast unterging, weil der Tod von Charlie Kirk an diesem Tag alle Schlagzeilen bestimmte: In Lyon wurde der 45-jĂ€hrige irakische Christ Ashur Sarnaya brutal ermordet, wĂ€hrend er live auf TikTok streamte. Ashur war ein Assyrer-ChaldĂ€er, der im Rollstuhl saĂ und seine Heimat verlassen hatte, nachdem der IS die Christen im Irak vertrieben hatte. Er lebte seit vielen Jahren in Frankreich und ging regelmĂ€Ăig auf TikTok live, um ĂŒber seinen Glauben zu sprechen und andere zu ermutigen.
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Doch wĂ€hrend einer Live-Ăbertragung am Abend des 10. Septembers kam es in Lyon zur Tragödie: Ein Islamist griff ihn an und stach ihm mit einem Messer in den Hals. Vor laufender Kamera, mitten in seinem Zeugnis des Glaubens, wurde Ashur brutal hingerichtet. Dieser Mord hat kaum Aufmerksamkeit bekommen, doch er darf nicht vergessen werden. Er zeigt, wie Christen auch in Europa zunehmend Zielscheibe von Gewalt werden, wenn sie zu ihrem Glauben stehen oder den Islam kritisieren. Diese Entwicklungen hĂ€ngen unter anderem mit der illegalen Massenmigration und der damit verbundenen, zunehmenden Islamisierung in Europa zusammen, die das Klima fĂŒr Christen immer gefĂ€hrlicher macht.
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Der Tod von Ashur Sarnaya ist ein mahnendes Zeichen, dass Religionsfreiheit und Sicherheit von Christen auch im westlichen Europa keine SelbstverstĂ€ndlichkeit mehr sind. Man mag sich kaum vorstellen, was in Frankreich los gewesen wĂ€re, wenn die Rollen vertauscht wĂ€ren, wenn ein Christ einen glĂ€ubigen Muslim beim Glaubensbekenntnis live vor laufender Kamera aus Hass getötet hĂ€tte. Es hĂ€tte Ausschreitungen, Proteste und Gewalt auf den StraĂen gegeben, doch bei einem Christen bleibt es still. Und wie traurig ist es, dass ein Mensch seine Heimat verlĂ€sst, weil er dort vom IS wegen seines Glaubens verfolgt wird, nur um dann im vermeintlich sicheren Europa von einem Islamisten genau aus demselben Grund ermordet zu werden.
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Wir sehen, dass Gewalt gegen Christen im einst sicherem Europa lĂ€ngst RealitĂ€t ist. Die Zeiten, in denen Christenverfolgung nur fern geschah, sind vorbei. Doch wir antworten nicht mit Hass oder Gewalt, sondern beten, fĂŒr die, die uns hassen. Unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die MĂ€chte der Finsternis (vgl. Epheser 6, 12). Deshalb wollen wir standhaft bleiben, das Unrecht weiter klar benennen und mutig zu unserem Herrn Jesus Christus stehen.
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Als ich neu zum Glauben gekommen bin, da war man so erfĂŒllt mit Freude, weil ein neues Leben begonnen hat und alles war noch so neu und aufregend fĂŒr einen. Besonders der Kontakt mit anderen Christen war etwas, dass ich davor so gar nicht kannte und es war schön Gleichgesinnte kennenzulernen und Gemeinschaft mit ihnen zu haben. Man war auch begeistert davon, zu sehen wie anders die Christen sind und wie sie miteinander umgehen.
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Doch nach einigen Jahren im Glauben und vielen Erfahrungen spĂ€ter musste ich feststellen, dass vieles davon nur Ă€uĂerer Schein war. RĂŒckblickend betrachtet muss ich leider sagen, dass ich teilweise in der Welt nicht so einen Umgang und solche Verhaltensweisen erlebt habe wie unter den Christen. Ich habe teilweise in der Welt nicht so viele Streitigkeiten, so viele Spaltungen, so viele LĂŒgen, so viel LĂ€stereien, so viel Falschheit, so viel Heuchelei, so viel fehlende LoyalitĂ€t, fehlende Liebe, usw. erlebt wie unter Christen. Das soll natĂŒrlich nicht verallgemeinernd fĂŒr alle Christen gelten, es geht hier um verschiedene persönliche Erfahrungen, die man im Verlauf seines Glaubenslebens so beobachtet hat.
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Ist das nicht ein Armutszeugnis, wenn Christen auf so viele negative Erfahrungen in Bezug auf die Christenheit zurĂŒckblicken mĂŒssen? Nicht nur mir geht es so, ich bekomme zahlreiche Nachrichten von Christen, die schlimm von anderen Christen enttĂ€uscht und verletzt wurden. Es geht sogar so weit, dass einige von ihnen gar keine Gemeinschaft mehr mit anderen Christen haben möchten, weil sie Angst davor haben, so etwas nochmal zu erleben. Noch schlimmer: In manchen FĂ€llen kommt es sogar dazu, dass Betroffene gar nichts mehr mit dem Glauben an sich zu tun haben wollen, weil sie so vom Verhalten der Christen abgeschreckt wurden.
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Jeder von uns sollte sich aufrichtig selbst reflektieren, wie man sich als Christ verhĂ€lt und wie man mit anderen Christen umgeht. Man hat eine groĂe Verantwortung, wenn man sich Christ nennt: Man nennt sich ja Nachfolger Christi, sollte man Christus dann nicht auch in seinem Verhalten und in seinem Umgang mit anderen nachfolgen?
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Der Tod von Charlie Kirk hat nicht dazu gefĂŒhrt, dass er zum Schweigen gebracht wurde oder dass das, wofĂŒr er stand, verstummt ist, im Gegenteil, seine Reichweite ist gröĂer als je zuvor. Das ganze Internet und die Medien sind voll mit seinen Videos, mit seinen Aussagen und mit seinen Debatten. Der Mörder hat ihn nicht zum Schweigen gebracht, sondern erreicht, dass er noch lauter wird und die ganze Welt seine Worte hört.
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Der Tod von Charlie Kirk hat bewirkt, dass viel mehr Menschen ihn kennen, dass sie sehen, wofĂŒr er stand, dass seine Debatten gehört werden und dass sie sich mehr mit ihm beschĂ€ftigen. Am wichtigsten ist, dass viele Menschen dadurch auch die christliche Botschaft hören, dass sie hören, wie Christen fĂŒr Jesus einstehen und wie der Glaube an Jesus Christus in Debatten verteidigt und verkĂŒndigt wird. Viele Menschen, die davor nicht viel von Jesus wussten oder sich nicht mit Ihm beschĂ€ftigt haben, hören nun Debatten, in denen Jesus und die Bibel verteidigt werden. Sie befassen sich damit und machen sich ihre Gedanken.
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Den Menschen ist auch deutlich bewusst geworden, wie gefĂ€hrlich linke Gewalt ist. Gruppen, die immer so besonders fĂŒr Toleranz werben, aber gleichzeitig keine Toleranz gegenĂŒber Andersdenkenden haben. Sie akzeptieren sie sogar so wenig, dass sie nicht in einem Dialog mit Worten antworten können, sondern nur mit brutaler Gewalt. Die Menschen haben jetzt noch mehr die Schnauze voll, sich den Mund verbieten zu lassen, sie wollen sich nicht mehr in Schubladen stecken lassen, in denen man nichts mehr sagen darf, ohne direkt als Rechtsradikaler, Faschist oder sonst etwas abgestempelt zu werden. Dieser Trick, um andere Meinungen zu canceln, funktioniert nicht mehr, die Menschen fallen nicht mehr darauf rein.
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Viele Menschen wachen auf, viele Menschen sehen, wie böse die Welt ist, viele erkennen, was die SĂŒnde alles anrichtet, viele sehen, wie verloren die Welt und die Menschen sind, viele verstehen, dass es einen Retter braucht. Viele hören von Jesus Christus und fangen an, sich mit Ihm zu beschĂ€ftigen, weil Er der Retter ist, der die Macht der SĂŒnde besiegt hat. Viele Menschen kehren um, nehmen Jesus als ihren Herrn und Erlöser an und werden gerettet. Diese Botschaft wird niemals verstummen.
