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Info Channel des diskurs.cafe - ein Veranstaltungskalender fĂŒr digital stattfindende linke Subkultur, Workshops und VortrĂ€ge. Hier bekommst du tĂ€glich um 6:00 Uhr die stattfindenden Veranstaltungen fĂŒr den heutigen Tag. Kontakt: kontakt@diskurs.cafe

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Heute von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr. Die Grenzen des Klimaschutzes in einer wachstumsfixierten Wirtschaft in Szenarien und Praxis // Eine Veranstaltung der HTW Berlin // Mit Kai Kuhnhenn vom Konzeptwerk —– Beim zweiten Termin mit Kai wird es darum gehen, inwiefern der Fokus auf Wirtschaftswachstum eine effektive Klimapolitik erschwert und welche Rolle die Wissenschaft dabei spielt, in dem sie keine alternativen Pfade aufzeigt. Nebenbei könnt ihr dabei noch etwas ĂŒber Energiesysteme und Klimamodelle lernen. + GOOGLE KALENDER Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 18:15 Uhr bis 19:45 Uhr. Muslimisch-Queere Momente Untersuchen wir die Geschichte, die Literatur oder die Theologien der muslimisch geprĂ€gten Gesellschaften, dann stellen wir fest, dass die HeteronormativitĂ€t nicht immer die Norm war. Denn wir finden zahlreiche kulturelle und gesellschaftliche PhĂ€nomene, die aus heutiger Perspektive als queer bezeichnet werden können. Diese PhĂ€nomene stellen ihrerseits unsere Auffassungen von Geschlecht, Gender und SexualitĂ€t im muslimischen Kontext infrage. Der Vortrag mit dem Titel “Muslimisch-Queere Momente” möchte einen Einblick in diese Vielfalt gewĂ€hren, die im heutigen Diskurs ĂŒber Islam und Muslime entweder ignoriert oder vergessen wird. ALI GHANDOUR wurde 1983 in Casablanca geboren. Er studierte von 2004 bis 2009 an der UniversitĂ€t Leipzig Arabistik und Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Islamwissenschaft. Von 2012 bis 2017 wurde er in der Islamischen Theologie im Rahmen des Graduiertenkollegs Islamische Theologie promoviert. Außerdem studierte er von 2014 bis 2017 am Tibetischen Zentrum Hamburg den systematischen Buddhismus. Zurzeit ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut fĂŒr Islamische Theologie an der WestfĂ€lischen Wilhelms-UniversitĂ€t MĂŒnster. Ort & Zeit 23.06.2021, 18-20 Uh [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Workshop SexualitĂ€t und Kritischen MĂ€nnlichkeiten Online-Workshop von 18 Uhr bis 21 Uhr in Kooperation mit dem other nature in Berlin. Anmeldung unter: https://other-nature.de/de/info/workshops   „Den Weg ins Ungewisse wagen“ – Workshop zu kritischen MĂ€nnlichkeiten Inhaltstext: In diesem Workshop wollen wir uns mit dem Thema MĂ€nnlichkeiten beschĂ€ftigen. Was ist eigentlich MĂ€nnlich*keit? Wie kann ich kritisch mit (meinen) MĂ€nnlich*keiten umgehen? Wie und wann nutze/performe ich sie? Wo schrĂ€nken mich (meine) MĂ€nnlich*keiten ein? Diese und andere Fragen werden im Workshop mithilfe von Theatermethoden und Methoden aus der machkritischen Bildungsarbeit bearbeitet. Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr. (Digitale) Transformation von Arbeit – Wege aus der Gig Economy Emails, Online-Meetings, kollaborative digitale Anwendungen – das alles sind Bestandteile des digitalen Arbeitsalltags vieler Menschen, gerade seit der Corona-Pandemie. Doch die Digitalisierung von Arbeit geht noch viel weiter: Die zunehmende digitale Steuerung von ArbeitsablĂ€ufen in Warenlagern oder von Fahrradkurier*innen, die steigenden Überwachungsmöglichkeiten der BeschĂ€ftigten, die Vermittlung von (Gelegenheits-)Jobs ĂŒber digitale Plattformen oder die Bewertung von Mitarbeiter*innen oder Kolleg*innen ĂŒber digitale Anwendungen fĂŒr sogenannte „360-Grad-Feedbacks“ sind Beispiele fĂŒr VerĂ€nderungen in der Arbeitswelt, die durch digitale Technik erst möglich wurden. WĂ€hrend ihre Funktionsweise meist intransparent fĂŒr die BeschĂ€ftigten ist, hat sie wiederum große Auswirkungen auf deren ArbeitsrealitĂ€ten. Wie mĂŒsste digitale Technik hingegen gestaltet sein, damit sie die Möglichkeit fĂŒr gute Arbeit unterstĂŒtzt? Welche Bedingungen mĂŒsste sie erfĂŒllen, um sozialen, aber auch ökologischen Kriterien im Bereich der Liefer- und Lagerlogistik gerecht zu werden? Welche alternativen AnsĂ€tze, VorschlĂ€ge und gelebte Alternativen gibt es bereits fĂŒr eine Neuorganisation der Logistik? Und wer sin [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr. Living my faboulus Fat, Black, queer Disabled life! – Intersektionen zwischen Rassismus, Fett sein, Queerness und Behinderung In diesem Vortrag wird SchwarzRund einige Verbindungen offenlegen, die “IntersektionalitĂ€t” von einem sinnentleerten Buzzword zurĂŒckbringen zu einer Beschreibung von AlltĂ€glichkeiten. Aus dekolonialer Perspektive wird aufgebröselt wie UnterdrĂŒckungen sich verstĂ€rken, verĂ€ndern und Biographien beeinflussen. Fasia Jansen, Gladys Bentley und Schwarze Deutsche Stimmen der Gegenwart zeigen durch Poesie, Musik und Widerstand und leb(t)en, was zu oft als “zu kompliziert” weggewischt wird. Der Vortrag ist ein erster Schritt aus der eigenen GemĂŒtlichkeit heraus, hinein in die RealitĂ€t der meisten Menschen außerhalb des eigenen Privilegs. SchwarzRund (sie/they/@) kam als Schwarze Deutsche Dominikaner*in mit drei Jahren nach Bremen, lebt seit ĂŒber einem Jahrzehnt in Berlin. Auf schwarzrund.de und in diversen Magazinen schreibt sie zu Mehrdimensionale LebensrealitĂ€ten inner- und außerhalb von Communitys. Das verhandelt sie auch auf der BĂŒhne als Referent*in und Poet*in. Im Bachelor und Master studierte sie Kulturwissenschaften und Gender Studies. Ihr Forschungsschwerpunkt sind Queere Schwarze Interventionen und Afrx-Latinx IdentitĂ€ten. 2016 Afroqueerer Roman BISKAYA, 2020 Afroqueere Novelle Qu [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr. „Die Grenzen und das Klima schĂŒtzen“ – Das Konzept „Klimaflucht“ zwischen Anerkennung und rechter Vereinnahmung Durch den Klimawandel nehmen Umweltkatastrophen zu, lebenswichtige Ressourcen wie Wasser und fruchtbarer Boden werden knapp und ganze Regionen unbewohnbar. Nicht erst in der Zukunft, sondern schon heute. Daran knĂŒpft die Forderung an: Die Klimakrise soll als Fluchtgrund anerkannt werden. Aktivist*innen und Migrationsforscher*innen warnen jedoch, dass mit der Bezeichnung als „Klimaflucht“ soziale und ökonomische Faktoren unsichtbar gemacht werden. Und gleichzeitig versuchen rechte Gruppen und Parteien „Klimamigration“ fĂŒr ihre nationalistische Ideologie zu instrumentalisieren und fabulieren von einer Bedrohung Europas durch „KlimaflĂŒchtlinge“. So legitimieren sie weitere Abschottung und Grenzschutz und betreiben Klimaschutz  als „BekĂ€mpfung von Migration“.  Kann vor diesem Hintergrund eine progressive Position zu Klima und Flucht entwickelt werden? Eine Position, die die zerstörerische Kraft des vor allem im globalen Norden verursachten Klimawandels in den Blick nimmt und sich zugleich gegen eine Vereinnahmung von rechts wehren kann?      Zu der Brauchbarkeit des Begriffs „Klimaflucht“ sprechen Dr. Maya Goodfellow (University College London) und ein*e Aktivist*in von Afrique-Euro [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr. Entwicklungszusammenarbeit dekolonisieren Anmeldung an info@w3-hamburg.de arbeit global, Diskussion Di, 22.06.2021 19:00 – 20:30 Mit: Nina van der Puije – UniversitĂ€t Kassel und Francisco Mari – Brot fĂŒr die Welt; Moderation: Anke Schwarzer Nach 70 Jahren ist die Kritik an der bisherigen deutschen und internationalen „Entwicklungszusammenarbeit“ zwischen dem Globalen Norden und SĂŒden immer lauter geworden. Vertreter*innen postkolonialer AnsĂ€tze und von Post-Development Theorien weisen seit langem darauf hin, dass die europĂ€ische Vormachtstellung bei der Definition und Umsetzung von „Entwicklungsvorhaben” in einer kolonialen KontinuitĂ€t steht. Damit reproduziert sie Ungleichheiten anstatt diese aufzubrechen. HĂ€ufig wird die Kritik als zu abstrakt zurĂŒckgewiesen, jedoch gibt es Bestrebungen verschiedene AnsĂ€tze in der heutigen Zusammenarbeit umzusetzen. Dabei geht es z.B. um Transparenz und Rechenschaft sowie einen gegenseitigen Wissensaustausch im Zuge internationaler Kooperation.   Zusammen mit Nina van der Puije (UniversitĂ€t Kassel) und Francisco Mari (Brot fĂŒr die Welt) diskutieren wir ĂŒber das Konzept der Entwicklungszusammenarbeit und nehmen es aus einer dekolonialen Perspektive kritisch unter die Lupe. Welche andere [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr. “Iwans Kindheit” – FilmvorfĂŒhrung prĂ€senz „Iwans Kindheit“, 1962, UdSSR, s/w, Regie: Andrej Tarkowski 1962 hatte „Iwans Kindheit“ Premiere, der erste abendfĂŒllende Spielfilm von Andrej Tarkowski. Der Schwarz-Weiß-Film war Teil der „Tauwetter“ – Periode sowjetischer Filmkunst, die nach dem Tod Stalins einsetzte. Er war, wie einige andere Filme dieser Zeit, darunter „Die Kraniche ziehen“, eine Sensation und zeigt die Zerstörung der Menschen durch den Krieg in einer besonders eindringlichen Bildsprache. Als erster Film ĂŒberhaupt erzĂ€hlt „Iwans Kindheit“ den Krieg aus der Perspektive eines Kindes, das alles verloren hat und aus diesem Trauma einen Schutzpanzer entwickelt und mit seinen elf Jahren zum Kundschafter der Roten Armee wird. Eine lebensgefĂ€hrliche Aufgabe. Der Film verwebt die SchlaftrĂ€ume des Kindes mit der HĂ€rte des Kriegsalltags. Hin und her gerissen zwischen Kindlichkeit und erwachsener HĂ€rte ist Iwans Geschichte eine Anklage des Vernichtungskriegs der Deutschen und im Subtext eine Kritik der MissstĂ€nde des Stalinismus. Der Film bekam den Großen Preis des Filmfestivals in Venedig. Der Film wird prĂ€sentiert von Angelika Nguyen, die auch folgende sehr lesenswerte Filmkritik zu „Iwans Kindheit“ im telegraph veröffe [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Alternativen zu Strafe: Restorative Justice Veranstaltungsreihe: Who protects us from you? Kritik an der Polizei und warum das nicht reicht.// mit Rehzi Malzahn Dass wir strafen, erscheint uns als SelbstverstĂ€ndlichkeit. Manchmal erfĂŒllt sie uns mit Unbehagen, aber wirklich in Frage stellen wir sie nicht. Dabei ist Strafe ist ein wichtiger Bestandteil von Herrschaft. Sie bedarf Institutionen, die sie ermöglichen und ausfĂŒhren (Gerichte, GefĂ€ngnisse, Polizei) und sie setzt die herrschenden Regeln durch. WĂ€hrend einzelne Institutionen der Strafe (wie z.B. das GefĂ€ngnis oder auch die ZĂŒchtigung in der Schule) konjunkturell kritisiert werden, ist die Kritik der Strafe selbst eine Seltenheit. Auch die Revolutionsversuche des 20. Jahrhunderts kamen ohne Strafkritik aus, vielmehr wurden oft sogar drakonische Strafsysteme praktiziert. Es geht jedoch auch anders. In antikolonialen BefreiungskĂ€mpfen, indigenen Kulturen und marginalisierten Communities finden sich jedoch eine Menge Verfahren der »UnrechtsbewĂ€ltigung« oder »Gerechtigkeitsfindung«, die den Weg fĂŒr einen emanzipatorischen Umgang weisen können. Als »Restorative Justice« und »Transformative Justice« werden sie heute auch in weißen Mehrheitsgesellschaften diskutiert. Dass si [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr. Entwicklungszusammenarbeit dekolonisieren Anmeldung an info@w3-hamburg.de arbeit global, Diskussion Di, 22.06.2021 19:00 – 20:30 Mit: Nina van der Puije – UniversitĂ€t Kassel und Francisco Mari – Brot fĂŒr die Welt; Moderation: Anke Schwarzer Nach 70 Jahren ist die Kritik an der bisherigen deutschen und internationalen „Entwicklungszusammenarbeit“ zwischen dem Globalen Norden und SĂŒden immer lauter geworden. Vertreter*innen postkolonialer AnsĂ€tze und von Post-Development Theorien weisen seit langem darauf hin, dass die europĂ€ische Vormachtstellung bei der Definition und Umsetzung von „Entwicklungsvorhaben” in einer kolonialen KontinuitĂ€t steht. Damit reproduziert sie Ungleichheiten anstatt diese aufzubrechen. HĂ€ufig wird die Kritik als zu abstrakt zurĂŒckgewiesen, jedoch gibt es Bestrebungen verschiedene AnsĂ€tze in der heutigen Zusammenarbeit umzusetzen. Dabei geht es z.B. um Transparenz und Rechenschaft sowie einen gegenseitigen Wissensaustausch im Zuge internationaler Kooperation.   Zusammen mit Nina van der Puije (UniversitĂ€t Kassel) und Francisco Mari (Brot fĂŒr die Welt) diskutieren wir ĂŒber das Konzept der Entwicklungszusammenarbeit und nehmen es aus einer dekolonialen Perspektive kritisch unter die Lupe. Welche andere [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr. Visual reflections on masculinity About the speaker Denisse Ariana PĂ©rez is a Caribbean-born, Barcelona-based copywriter and photographer. In her most recent work she has wilfully taken on a personal mission to use photography and storytelling to highlight the beauty of marginalized groups that she feels inspired by and connected to such as Afro-communities and LGBTQI+ groups. Her work finds itself between the intersection of fantasy and reality, of art and social commentary. Exhibitions: Red Hood Labs New Artists III 2019, New York. Zona Maco 2020, Mexico City. PhotoZĂŒrich Black Art Matters Exhibition 2020, ZĂŒrich. Foto Europea 2020, Reggio Emilia. Fotografiska 2021, Stockholm. Upcoming Awards & Grants: Finalist Musee du quai Branly Grant, 2019 Finalist Taylor Wessing Prize 2019 Winner BarTur Award 2020 Shortlist Portraits of Humanity 2020 by British Journal of Photography Tuesday, 22 June 2021, 6-8pm (CEST) online. We start at 6.15pm (CEST). The event will be held in English. Probably we will provide English captions and a translation into German text live. Link to the online seminar: – coming – Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Vom 22.06 - 00:00 Uhr bis 22.06 - 00:00 Uhr. Samstags-Uni: Der Klimawandel: Antworten auf eine Menschheitsfrage Die vergangenen Monate standen völlig im Zeichen der Corona-Krise, und sie wird uns noch eine Weile in Atem halten. Aber darĂŒber darf nicht jene andere Herausforderung aus dem Blick geraten, die unsere Lebenswirklichkeit und die der kommenden Generationen mutmaßlich stĂ€rker bestimmen wird als jedes andere beherrschende Thema unserer Zeit: die globale ErwĂ€rmung und der weltweite, zu betrĂ€chtlichen Teilen menschengemachte Klimawandel mitsamt seinen weitreichenden Auswirkungen auf die Ökosysteme der Erde. Dieser buchstĂ€blichen „Menschheitsfrage“ des 21. Jahrhunderts und möglichen wissenschaftlichen, ethischen und handlungspraktischen Antworten darauf widmet sich die Samstags-Uni im Sommersemester 2021 mit 12 VortrĂ€gen von (ĂŒberwiegend Freiburger) Expertinnen und Experten aus einem weiten Spektrum von Umweltwissenschaften, aber auch aus der Medizin, den Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sowie der philosophischen Klimaethik. Die Vortragsreihe kann das ungemein komplexe Problemfeld nicht erschöpfend ausloten, aber sie wird Einsichten vermitteln in zentrale ZusammenhĂ€nge, die zu bedenken sind, wenn wir ĂŒber unsere kĂŒnftigen Lebensgrundlagen und unsere eigene gesellschaftliche wie indi [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr. #IchBinKeinVirus – anti-asiatischer Rassismus vor und wĂ€hrend der Corona Pandemie Trotz verstĂ€rkter anti-asiatisch rassistischer Angriffe wĂ€hrend der Corona-Pandemie ist anti-asiatischer Rassismus fĂŒr die weiße Dominanzgesellschaft weiterhin unsichtbar. In diesem Vortrag werden wir uns mit dem Thema anti-asiatischer Rassismus und der Verbindung zur Corona-Pandemie beschĂ€ftigen. Wo liegt der Ursprung? Welche Erscheinungsformen und Auswirkungen gibt es? Was ist im Zuge der Corona-Pandemie speziell daran? Im Anschluss an den Vortrag auf Zoom wird es eine Fragerunde geben.   Zur Person: Thá»§y-TiĂȘn Nguyễn (sie/ihr) ist eine queere Asiatische Deutsche und arbeitet als Aktivistin, politische Bildnerin, freie TanztheaterpĂ€dagogin und Choreografin in den darstellenden KĂŒnsten, in der kulturellen und politischen Bildung sowie in der ehrenamtlichen Communityarbeit. Sie hĂ€lt VortrĂ€ge zu anti-asiatischem Rassismus, leitet (Tanz-)Theaterworkshops zu Antirassismus und Empowerment und macht als Teil des Beratungskollektivs DisCheck diskriminierungssensible und intersektionale Beratungen fĂŒr Medieninhalte. Außerdem engagiert sie sich ehrenamtlich bei korientation e.V., eine (post)migrantische Selbstorganisation und ein Netzwerk fĂŒr Asiatisch-Deutsche Perspektiven mit einem gesell [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

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Heute von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr. Die (Un-)Möglichkeit von SolidaritĂ€t in der Externalisierungsgesellschaft Eine digitale Diskussion mit Eva Fleischmann, Fabian Georgi, Nikolai Huke, Stephan Lessenich, Wolfgang Menz und Sarah Nies Moderation: Norma Tiedemann 18.06.2021, 18:00-20:00 Uhr Um den Link zur Teilnahme zu erhalten, bitte hier registrieren: https://uni-kiel.zoom.us/meeting/register/u5Mqd-qgqz4sGd3KB1qntq0XpYe2Sv1Da5KI Die gegenwĂ€rtige Gesellschaftsformation ist durch ein hohes Ausmaß globaler sozialer Ungleichheit geprĂ€gt. Wie Fabian Georgi in einem Text zum „autoritĂ€ren Festungskapitalismus“ beschreibt, nĂ€hert sie sich zunehmend dystopischen Zukunftsszenarien an, wie sie in Science-Fiction-Filmen portrĂ€tiert werden: „WĂ€hrend die Mehrheit der Weltbevölkerung [
] im Elend lebt, existieren territorial wie sozial erodierende Inseln relativen Wohlstands, deren StabilitĂ€t durch Polizei, MilitĂ€r und Grenzwachen festungsgleich und zunehmend autoritĂ€r nach innen und außen abgesichert wird.“ Auf den ‘Inseln relativen Wohlstands’ dominiert mit Ulrich Brand und Markus Wissen eine „imperiale Lebensweise“, die Arbeitskraft oder Ressourcen andernorts vernutzt. Die gravierenden ökologischen und sozialen Folgen dieser Lebensweise werden mit Stephan Lessenich grĂ¶ĂŸtenteils „externalisiert“, sie ze [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Vom 16.06 - 18:00 Uhr bis 18.06 - 20:00 Uhr. “Der arbeitende SouverĂ€n. Eine demokratische Theorie der Arbeitsteilung” Benjamin Lectures mit Axel Honneth Im Rahmen seines Aufenthalts als Benjamin Chair am Humanities and Social Change Center wird Axel Honneth am 16., 17. und 18. Juni 2021 (jeweils von 18 – 20Uhr) die Benjamin Lectures zu „Der arbeitende SouverĂ€n. Eine demokratische Theorie der Arbeitsteilung“ halten. Es gehört zu den grĂ¶ĂŸten MĂ€ngeln fast aller Theorien der Demokratie, mit einer gewissen HartnĂ€ckigkeit immer wieder zu vergessen, dass die meisten Mitglieder des lauthals beschworenen SouverĂ€ns stets auch arbeitende Subjekte sind. So gerne man sich auch vorstellt, die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger wĂ€ren vor allem damit beschĂ€ftigt, sich engagiert an politischen Auseinandersetzungen zu beteiligen, so falsch ist dies in der sozialen RealitĂ€t; nahezu alle, von denen da die Rede ist, gehen tagtĂ€glich und viele Stunden lang einer bezahlten oder unbezahlten Arbeit nach, die es ihnen aufgrund von Anstrengung und Dauer unmöglich macht, sich in die Rolle einer Teilnehmerin an der demokratischen Willensbildung auch nur hineinzuversetzen. Deshalb ist der blinde Fleck der Demokratietheorie dasjenige, was ihrem Gegenstand stets vorausliegt und ihn doch bis in seine feinsten Kapillaren hinein durchdringt: eine soziale Arbeitsteilung, die auf [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 19:30 Uhr bis 22:00 Uhr. Eine kurze Menschheitsgeschichte vom Neolithikum zum AnthropozĂ€n Wann und unter welchen UmstĂ€nden begann der Aufstieg der Menschheit zur weltbeherrschende Spezies und welche Konsequenzen hatte dies in der Vergangenheit und hat dies in der Gegenwart? FĂŒhrt der Fortgang der Geschichte in die Katastrophe, ins Nichts oder sind wir als Menschheit in der Lage und bereit den Gang der Geschichte zu verĂ€ndern? Bernd Löffler diskutiert diese Fragen bei dieser Veranstaltung im Rahmen der Reihe »Zukunft Menschheit«. Die Reihe wird vom Bildungskollektiv Biko in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung ThĂŒringen und der Offenen Arbeit Erfurt durchfĂŒhrt. Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr. “Vom Scheitern, Zweifeln und Ändern – Kritische Reflexionen zu MĂ€nnlichkeiten“ „Den Weg ins Ungewisse wagen“ – Workshop zu kritischen MĂ€nnlichkeiten Inhaltstext: In diesem Workshop wollen wir uns mit dem Thema MĂ€nnlichkeiten beschĂ€ftigen. Was ist eigentlich MĂ€nnlich*keit? Wie kann ich kritisch mit (meinen) MĂ€nnlich*keiten umgehen? Wie und wann nutze/performe ich sie? Wo schrĂ€nken mich (meine) MĂ€nnlich*keiten ein? Diese und andere Fragen werden im Workshop mithilfe von Theatermethoden und Methoden aus der machkritischen Bildungsarbeit bearbeitet. Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr. OECONOMIA Ein Film ĂŒber die Spielregeln des Kapitalismus und darĂŒber, wie Geld entsteht. Mit anschließendem FilmgesprĂ€ch. Der Dokumentarfilm OECONOMIA, der auf der Berlinale 2020 seine Premiere feierte und von der Kritik hoch gelobt wurde, legt die Spielregeln des Kapitalismus offen und macht sichtbar, dass die Wirtschaft nur dann wĂ€chst, dass Gewinne nur dann möglich sind, wenn wir uns verschulden. Jenseits von distanzierten Phrasen der Berichterstattung, die ein Verstehen des Ungeheuerlichen letztlich immer wieder verunmöglichen, macht sich OECONOMIA daran, den Kapitalismus der Gegenwart zu durchleuchten. Erkennbar wird ein Nullsummenspiel, das uns und unsere ganze Welt in die Logik einer endlos fortwĂ€hrenden Kapitalvermehrung einspannt – koste es was es wolle. Mit diesem Film öffnet Regisseurin Carmen Losmann den Blick jenseits der gĂ€ngigen ErklĂ€rungsmuster und Dogmen auf den Nucleus eines hochexplosiven Systems: Schuldner:innen als zentrale Akteur:innen. 19:00 Uhr Filmstreaming OECONOMIA (Deutschland 2020, 89 Minuten) 20:30 Uhr FilmgesprĂ€ch mit Regisseurin Carmen Losmann Informationen ĂŒber den Online-Zugang zu dieser Veranstaltung finden Sie spĂ€testens eine Woche vorher hier. Die Veran [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/