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Info Channel des diskurs.cafe - ein Veranstaltungskalender fĂŒr digital stattfindende linke Subkultur, Workshops und VortrĂ€ge. Hier bekommst du tĂ€glich um 6:00 Uhr die stattfindenden Veranstaltungen fĂŒr den heutigen Tag. Kontakt: kontakt@diskurs.cafe
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Heute von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr.
Geschichte(n) und LebensrealitÀten von Rom:nja und Sinti:ze
Wer sind Rom:nja und Sinti:ze âŠ
âŠund was sind ihre Geschichten?
Seit Jahrhunderten sind rassistische Stereotype gegenĂŒber der heterogenen Minderheit auf institutioneller, struktureller und gesellschaftlicher Ebene tief verwurzelt und werden bis heute wenig bis gar nicht gesellschaftlich geĂ€chtet. Daher beschĂ€ftigen wir uns in dem Vortrag âGeschichte(n) und LebensrealitĂ€ten von Rom:nja und Sinti:zeâ mit den AusmaĂen, Formen und WirkungsmĂ€chten des Rassismus gegen Rom:nja und Sinti:ze, dessen radikalste AusprĂ€gung der NS-Völkermord ist. GleichermaĂen werden wir historische und aktuelle Strategien gegen den Antiziganismus beleuchten, die sich beispielsweise in Widerstandsaktionen zur Zeit des Nationalsozialismus und in der Zeit nach 1945 durch die BĂŒrger:innenrechtsbewegung zeigen. Der Vortrag möchte einen rassismuskritischen Zugang zu den Geschichte(n) und LebensrealitĂ€ten von Rom:nja und Sinti:ze ermöglichen, zu einer Sensibilisierung fĂŒr rassistische Bilder und Praxen beitragen und dem Rassismus gegen Rom:nja und Sinti:ze in all seinen Erscheinungsformen entgegenwirken.
Referent:innen: Serçe Berna ĂznarçiçeÄi und Lisa Willnecker (RomBuK â Bildung und Kultur im Rom e.V.)
Diese Veran [...]
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Vom 26.05 - 10:00 Uhr bis 28.05 - 16:00 Uhr.
Bildungsurlaub: Anti-Diskriminierung im Alltag: Was tun?!
Die QueerSchool e.V. Hamburg bietet einen digitalen Bildungsurlaub an:
Unser Alltag ist Ă€hnlich und doch so verschieden. Sexismus, Trans*-, Inter*- und Homophobie, Rassismus oder Klassismus prĂ€gen unsere Erfahrungen und Vorstellungen. FĂŒr jede*n von uns sind sie auf unterschiedliche Weise wirkmĂ€chtig. Wie können wir darauf aufmerksam werden? Wie können wir achtsam und solidarisch miteinander umgehen? Wie kann ich mich fĂŒr mich einsetzen? Was kann in Situationen von Diskriminierung fĂŒr Betroffene unterstĂŒtzend sein? Wir setzen uns mit Diskriminierungen auseinander und erfahren, wie wir aktiv an ihrem Abbau arbeiten und wie wir unterstĂŒtzend handeln können. U.a. mit Diskussionsmaterial, Filmausschnitten, theaterpĂ€dagogischen Methoden und Fallbesprechungen suchen wir nach Perspektiven fĂŒr einen selbstkritischen, achtsamen und respektvollen Umgang und Handlungsmöglichkeiten fĂŒr den Alltag.
Format: Digital
Zielgruppe: Erwachsene
Teilnehmer*innenzahl max. 12
Kosten : 87,-
Termine: 26.05.21 â 28.05.21 von 10- 16 Uhr
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Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr.
»Dann mach halt âne Anzeige!« Patriarchatskritik und Rechtssystem
Vortrag und Diskussion mit Koschka Linkerhand
Das deutsche Rechtssystem erhebt den Anspruch, geschlechtsneutral zu sein. Grundgesetz und Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz besagen eindeutig, dass Justitia nicht hinter ihrer Augenbinde hervorspÀhen darf, ob Beschuldigte und Angeklagte eines Strafverfahrens mÀnnlich, weiblich oder divers sind.
Dass das nicht der RealitĂ€t entspricht, zeigt die Tatsache, dass nur 8,4 % der Frauen, die 2012 Anzeige wegen Vergewaltigung erstatteten, die Verurteilung des TĂ€ters erlebten. Femizide â Morde an Frauen aufgrund ihres Geschlechts â werden regelmĂ€Ăig als Totschlag, nicht als Mord geahndet. Dazu werden die Taten in der öffentlichen Wahrnehmung hĂ€ufig verharmlost, der TĂ€ter wird pathologisiert bzw. rassifiziert oder dem Opfer wird eine Mitschuld zugesprochen.
Wie kann es sein, dass der grundsĂ€tzlichen juristischen Geschlechtsblindheit eine oftmals patriarchale Gesetzgebung und Rechtsprechung gegenĂŒberstehen?
Der Vortrag beleuchtet unsere Gesellschaft als kapitalistisches Patriarchat, das sich konstitutiv im Widerspruch zwischen der Gleichheit aller BĂŒrger_innen und den spaltenden Ideologien Sexismus, Homo- und Transfeindlichkeit, Rassismus und An [...]
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Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr.
Deutsche Wohnen & Co enteignen: Kann so das Grundrecht auf Wohnen verwirklicht werden?
WĂ€hrend sich Menschenrechtsinitiativen seit Jahrzehnten fĂŒr die Unterzeichnung des UN-Sozialpaktes engagieren, indem das Recht auf angemessenen Wohnraum zu erschwinglichen Preisen fĂŒr Alle verbindlich festgeschrieben wird, werden in Berlin selbst in Pandemie-Zeiten weiterhin Menschen zwangsgerĂ€umt. RĂŒcksichtslos durchgesetzte private Profitinteressen treiben die Menschen auf die StraĂe. Der rot-rot-grĂŒne Senat streitet derweilen jegliche politische Handhabe u.a. gegen die Machenschaften ominöser Immobilienfirmen ab. Auch Versuche seitens der Landesregierung, eine Marktregulierung durch sozial vertrĂ€glichere Gesetze zu schaffen, scheitern, wie uns das Debakel um den sogenannten Berliner Mietendeckel zuletzt vor Augen fĂŒhrte.
Umso mehr Hoffnung weckt deshalb die aktuelle Kampagne âDeutsche Wohnen & Co Enteignenâ (DWE). Um als Volksentscheid zu den Wahlen im Herbst zugelassen zu werden, mĂŒssten bis Ende Juni 175.000 Unterschriften gesammelt werden. Das Volksbegehren verspricht, bezahlbaren Wohnraum fĂŒr Alle zu schaffen, indem es Immobilienunternehmen mit mehr als 3000 Wohneinheiten in Bezugnahme auf Art. 15 GG enteignen, entschĂ€digen und dann vergesellschaften will.
Nach Art. 15 GG kö [...]
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Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr.
Zivile Seenotrettung von GeflĂŒchteten auf dem Mittelmeer â die Arbeit von Sea-Eye e.V.
Sea-Eye e.V. ist eine zivile Seenotrettungsorganisation, die dem Sterben auf dem Mittelmeer entgegen treten möchte. Die Abschottungspolitik der EU zwingt Menschen, den gefĂ€hrlichen Weg ĂŒber das Mittelmeer zu nehmen. Durch Kriminalisierung der Seenotrettung und illegale Pushbacks trĂ€gt die EU maĂgeblich zum Massensterben im Mittelmeer bei. Da diese Politik auf rassistischen Strukturen beruht, ist unser Einsatz immer auch als antirassistische Arbeit zu verstehen.
In unserem Vortrag gewĂ€hren wir Einblicke in die Arbeit von Sea-Eye. ZunĂ€chst werden persönliche Erfahrungen wĂ€hrend eines Rettungseinsatzes im Mittelmeer geschildert. Danach wird berichtet, wie wir als Lokalgruppe in Köln Sea-Eye e.V. unterstĂŒtzen.
Diese Veranstaltung findet im Rahmen des, diesmal digitalen, festival contre le racisme des AStA der UniversitÀt zu Köln statt. Zwischen dem 24.5. und dem 30.5.2021 gibt es zahlreiche Workshops, VortrÀge und weitere Veranstaltungen zum Thema Rassismus.
Wie war die Rolle der Uni Köln im Nationalsozialismus? Welche kolonialen Spuren finden sich heute noch im Stadtbild Kölns wieder? Was sind die Geschichten von Rom:nja und Sinti:ze? Wenn ihr euch dafĂŒr interessiert, guckt euch auch [...]
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Heute von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr.
Die UniversitÀt Köln und der Nationalsozialismus
Nach dem Ende des Nationalsozialismus haben sich die deutschen UniversitĂ€ten lange Zeit als intakte, politikferne Institutionen prĂ€sentiert, die ein Opfer des Regimes waren, statt sich in das neue System integriert zu haben. Doch zeigen inzwischen weitreichende Forschungen, wie die UniversitĂ€ten in vielen Bereichen auch unter aktiver Mitwirkung des wissenschaftlichen Personals zur UnterstĂŒtzung des Regimes, von AufrĂŒstung und Verfolgung beigetragen haben. Der Vortrag wird dies fĂŒr die Kölner UniversitĂ€t nĂ€her beleuchten, die einen Sonderstatus hatte: Sie war erst 1919 neu gegrĂŒndet worden. Hatten die damit verbundene GrĂŒndungsidee und die kurze Geschichte bis 1933 Auswirkungen auf das VerhĂ€ltnis von Nationalsozialismus und UniversitĂ€t?
Referent:in: Prof. Dr. Professor Habbo Knoch ist Professor fĂŒr Neuere und Neueste Geschichte an Philosophischen FakultĂ€t der UniversitĂ€t zu Köln und forscht zur Sozial- und Politikgeschichte Deutschlands und Europas.
Diese Veranstaltung findet im Rahmen des, diesmal digitalen, festival contre le racisme des AStA der UniversitÀt zu Köln statt. Zwischen dem 24.5. und dem 30.5.2021 gibt es zahlreiche Workshops, VortrÀge und weitere Veranstaltungen zum T [...]
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Vom 26.05 - 10:00 Uhr bis 28.05 - 16:00 Uhr.
Bildungsurlaub: Anti-Diskriminierung im Alltag: Was tun?!
Die QueerSchool e.V. Hamburg bietet einen digitalen Bildungsurlaub an:
Unser Alltag ist Ă€hnlich und doch so verschieden. Sexismus, Trans*-, Inter*- und Homophobie, Rassismus oder Klassismus prĂ€gen unsere Erfahrungen und Vorstellungen. FĂŒr jede*n von uns sind sie auf unterschiedliche Weise wirkmĂ€chtig. Wie können wir darauf aufmerksam werden? Wie können wir achtsam und solidarisch miteinander umgehen? Wie kann ich mich fĂŒr mich einsetzen? Was kann in Situationen von Diskriminierung fĂŒr Betroffene unterstĂŒtzend sein? Wir setzen uns mit Diskriminierungen auseinander und erfahren, wie wir aktiv an ihrem Abbau arbeiten und wie wir unterstĂŒtzend handeln können. U.a. mit Diskussionsmaterial, Filmausschnitten, theaterpĂ€dagogischen Methoden und Fallbesprechungen suchen wir nach Perspektiven fĂŒr einen selbstkritischen, achtsamen und respektvollen Umgang und Handlungsmöglichkeiten fĂŒr den Alltag.
Format: Digital
Zielgruppe: Erwachsene
Teilnehmer*innenzahl max. 12
Kosten : 87,-
Termine: 26.05.21 â 28.05.21 von 10- 16 Uhr
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Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr.
âRefugee activism from a feminist perspectiveâ with Women in Exile
As a warm-up event for the Internationalism Festival N°2 we invite you to âRefugee Activism from a Feminist Perspectiveâ.
Lecture with activists from Women in Exile in English with German interpretation.
Registration under anmeldung[Ă€t]iz-dresden.org
While migrating we expected to have freedom of choice to live in dignity, but contrary to our expectation we are facing dilemma. We are confronted with feeling not being accepted due to isolation and discrimination. In such a situation empowerment is very important and that is why Women In Exile was founded 2002 in Brandenburg.
Our main goal is to bring refugee policy demands to the public. We are coming from a Feminist perspective and we want to build a just society without exclusion and with equal rights for all people no matter where they come from and where they are going.
In this session we are going to talk about how refugee women navigate through the system in self organised groups with coordination of other networks, thereby making sure the choice of adapting to a culture and integration as well as retaining our own identities is happening based on free will â not as a compromise.
â-
Als Warm-Up- Veranstaltung zum International [...]
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Heute von 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr.
Antisemitismus und Sexismus in der Musik
Mit Nava Zarabian (Bildungsreferentin, BildungsstÀtte Anne Frank) und Miriam Davoudvandi (Musikjournalistin). Moderation: ShaNon Bobinger.
Der Talk findet statt im Rahmen der digitalen Veranstaltungsreihe âNormaler Hass. StreifzĂŒge durch Alltagsorte der Entwertungâ zu diskriminierenden Ideologien und Praktiken in öffentlichen RĂ€umen. Organisiert durch das Projekt âVielfalt bildet! Rassismuskritische Bildungsarbeit gemeinsam gestaltenâ an der TU Darmstadt.
Die Veranstaltung ist kostenlos und lĂ€uft via Zoom. Kontakt fĂŒr RĂŒckfragen: tatjana.kasatschenko-at-tu-darmstadt.de.
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Heute von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr.
1Ă1 der VerbĂŒndetenschaft Online-Workshop
âZusammen sind wir stĂ€rkerâ â 1Ă1 der VerbĂŒndetenschaft
Inhaltstext:
Das konzept der VerbĂŒndetenschaft (engl. allyship) beschreibt Strategien, wie Menschen mit gewissen Privilegien mit Menschen zusammen kĂ€mpfen können, die diese Privilegien nicht haben.
Dazu werden wir folgende Fragen bearbeiten:
Was bedeutet VerbĂŒndetenschaft? Wo liegen die Ursprungsideen? Wer kann mit wem VerbĂŒndet-Sein und warum? Wie kann ich mit meinen Privilegien achtsam umgehen und sie teilen? Wie kann ich mich mit anderen verbĂŒnden?
1Ă1 der VerbĂŒndetenschaft Online-Workshop von 18 Uhr bis 21 Uhr in Kooperation mit der Abteilung Visuelle Kommunikation der KunstUni in Linz. Anmeldung unter: oeh.stv-grafikdf@ufg.at
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Heute von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr.
Bildungsurlaub: Anti-Diskriminierung im Alltag: Was tun?!
Die QueerSchool e.V. Hamburg bietet einen digitalen Bildungsurlaub an:
Unser Alltag ist Ă€hnlich und doch so verschieden. Sexismus, Trans*-, Inter*- und Homophobie, Rassismus oder Klassismus prĂ€gen unsere Erfahrungen und Vorstellungen. FĂŒr jede*n von uns sind sie auf unterschiedliche Weise wirkmĂ€chtig. Wie können wir darauf aufmerksam werden? Wie können wir achtsam und solidarisch miteinander umgehen? Wie kann ich mich fĂŒr mich einsetzen? Was kann in Situationen von Diskriminierung fĂŒr Betroffene unterstĂŒtzend sein? Wir setzen uns mit Diskriminierungen auseinander und erfahren, wie wir aktiv an ihrem Abbau arbeiten und wie wir unterstĂŒtzend handeln können. U.a. mit Diskussionsmaterial, Filmausschnitten, theaterpĂ€dagogischen Methoden und Fallbesprechungen suchen wir nach Perspektiven fĂŒr einen selbstkritischen, achtsamen und respektvollen Umgang und Handlungsmöglichkeiten fĂŒr den Alltag.
Format: Digital
Zielgruppe: Erwachsene
Teilnehmer*innenzahl max. 12
Kosten : 87,-
Termine: 26.05.21 â 28.05.21 von 10- 16 Uhr
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Vom 26.05 - 00:00 Uhr bis 26.05 - 00:00 Uhr.
Samstags-Uni: Der Klimawandel: Antworten auf eine Menschheitsfrage
Die vergangenen Monate standen völlig im Zeichen der Corona-Krise, und sie wird uns noch eine Weile in Atem halten. Aber darĂŒber darf nicht jene andere Herausforderung aus dem Blick geraten, die unsere Lebenswirklichkeit und die der kommenden Generationen mutmaĂlich stĂ€rker bestimmen wird als jedes andere beherrschende Thema unserer Zeit: die globale ErwĂ€rmung und der weltweite, zu betrĂ€chtlichen Teilen menschengemachte Klimawandel mitsamt seinen weitreichenden Auswirkungen auf die Ăkosysteme der Erde. Dieser buchstĂ€blichen âMenschheitsfrageâ des 21. Jahrhunderts und möglichen wissenschaftlichen, ethischen und handlungspraktischen Antworten darauf widmet sich die Samstags-Uni im Sommersemester 2021 mit 12 VortrĂ€gen von (ĂŒberwiegend Freiburger) Expertinnen und Experten aus einem weiten Spektrum von Umweltwissenschaften, aber auch aus der Medizin, den Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sowie der philosophischen Klimaethik. Die Vortragsreihe kann das ungemein komplexe Problemfeld nicht erschöpfend ausloten, aber sie wird Einsichten vermitteln in zentrale ZusammenhĂ€nge, die zu bedenken sind, wenn wir ĂŒber unsere kĂŒnftigen Lebensgrundlagen und unsere eigene gesellschaftliche wie indi [...]
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Heute von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr.
Zwischen Leugnung und âĂkofaschismusâ â die extreme Rechte und der Klimawandel
//English below//
WĂ€hrend sich die radikale und extreme Rechte in Deutschland bis vor einiger Zeit kaum fĂŒr den Klimawandel interessiert hat, hat dieser in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Innerhalb des klimapolitischen Meinungsspektrums rechtsradikaler und -extremer Akteur*innen in Deutschland konnte sich das Lager der Klimaleugner*innen durchsetzen: WĂ€hrend der Klimawandel durchweg geleugnet wird, werden Klimaaktivist*innen diffamiert und teilweise sogar physisch angegriffen.
Gleichzeitig instrumentalisieren Rechte in anderen Teilen Europas den Klimawandel fĂŒr ihre rassistische Politik, verbinden ihn mit âökofaschistischenâ Ideen oder propagieren einen âgrĂŒnen Patriotismusâ.
Hilary Moore ist Organizerin und Schriftstellerin und gab unter anderem die BroschĂŒre âDie Welt lĂ€uft heiĂ, Europas Rechte lĂ€uft sich warm â Wie die rassistische Rechte die Klimakrise fĂŒr sich nutzt und was wir dagegen tun könnenâ heraus. In ihrem Vortrag wird sie darĂŒber sprechen, wie sich das aktuelle VerhĂ€ltnis der Rechten zur Klimafrage gestaltet und was das ganz praktisch fĂŒr eine emanzipatorische Klimagerechtigkeitsbewegung bedeutet.
*Between denial and âeco-fascismâ â the far right and climate [...]
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Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr.
»Das hat doch nichts mit uns zu tun!« Zur Notwendigkeit einer feministischen Rechtswissenschaft
Vortrag und Diskussion mit Nora Wienfort
Was sehen wir, wenn wir Recht aus feministischen Perspektiven betrachten? Warum ist das wichtig? Was macht geschlechtergerechtes Recht aus, und wie kommen wir dahin? Welche Kritik haben feministische Jurist:innen an der juristischen Ausbildung? Was können wir alle gegen Sexismus in der universitÀren Ausbildung tun?
Nach einer kurzen EinfĂŒhrung in Themen, Argumente und Ziele feministischer Rechtswissenschaft fĂŒr Jurist:innen und Nicht-Jurist:innen nehmen wir die universitĂ€re Jurist:innenausbildung in den Blick. Dabei soll es zunĂ€chst darum gehen, sexistische Strukturen und Stereotype in der Ausbildung zu erkennen und zu benennen, etwa bezĂŒglich juristischer Ăbungssachverhalte: Diese handeln weit ĂŒberwiegend von MĂ€nnern, die z.B. als Unternehmer Ulrich, Arzt Achim oder Rechtsanwalt Robert auftreten. Frauen kommen als Ehefrau Elke, SekretĂ€rin Susi oder Geliebte Gabi vor. In einem zweiten Schritt richten wir den Blick auf eigene Handlungsoptionen und ĂŒberlegen, was wir gegen sexistische Stereotype in der Ausbildung tun können.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich!
Nora Wienfort ist Doktorandin im Ăffentlichen Recht an der HU Berlin und engagier [...]
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Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr.
Kritisches WeiĂsein und VerbĂŒndetenarbeit â Was bedeutet das?
FĂŒr Menschen, die keine eigenen negativen Rassismuserfahrungen machen, bleibt Rassismus hĂ€ufig unsichtbar. Werden sie auf Rassismus aufmerksam gemacht, reagieren sie oftmals mit Abwehrmechanismen. Die kritische WeiĂseinsforschung beschĂ€ftigt sich u.a. mit der Frage, wie es dazu kam, dass WeiĂsein hĂ€ufig unbenannt bleibt und als ânormalâ wahrgenommen wird und was dies mit weiĂen Menschen macht. Der Vortrag bietet einen ersten Einblick in die kritische WeiĂseinsforschung und zeigt gĂ€ngige Abwehrmechanismen weiĂer Menschen auf. Er beschĂ€ftigt sich zudem mit der Frage, was eine gute verbĂŒndete Person ausmacht und was dies fĂŒr den eigenen Alltag bedeuten kann. Er richtet sich an Menschen, die selbst keine Rassismuserfahrungen machen und sich noch nicht oder sehr wenig mit dem Thema auseinandergesetzt haben.
Referent:in: Ilka Simon (sie/ihr) arbeitet seit 2012 als Koordinatorin, Referentin und Beraterin beim ADB Köln. Ihre Schwerpunkte liegen im Bereich VerbĂŒndetenarbeit und kritisches WeiĂsein, Rassismus und Sprache, institutioneller Rassismus bei der Polizei sowie rassistische Ausschlusspraxen im Bereich GĂŒter- und Dienstleistungen. Sie hat darĂŒber hinaus Erfahrungen als systemische Be [...]
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Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr.
Auf der Suche nach einer kollektiven profeministischen Praxis von (cis-)MĂ€nnern
Wenn es um den Kampf gegen das Patriarchat mit all seinen beschissenen Auswirkungen geht, machen FLINTA* die Erfahrung, dass sie auf sich alleine gestellt sind. Das ist erstmal nicht allzu verwunderlich, da (die meisten) (cis-)MÀnner von ihrer Position in diesem MachtverhÀltnis profitieren oder sie ihnen zumindestens nicht (negativ) auffÀllt. Ein Armutszeugnis ist es aber, wenn sich (cis-)MÀnner auch in linken Kreisen, in denen sich HERRschaftsfreiheit zum Ziel gesetzt wird, auf ihren Privilegien ausruhen und die Konsequenzen ignorieren. Die Antwort scheint klar: Es braucht (wieder) eine kollektive profeministische Praxis von (cis-)MÀnnern. Aber mit welchem Ziel? Wie schaffen wir es, zu einer tatsÀchlichen antipatriarchalen und antisexistischen Praxis zu kommen, die nicht der Herstellung einer positiven profeministischen mÀnnlichen IdentitÀt dient? Welche Rolle sollte dabei der Umgang mit mÀnnlicher TÀterschaft spielen?
Mit diesen und vielen weiteren Fragen wollen wir uns bei der Veranstaltung beschĂ€ftigen. Und zwar nicht im luftleeren Raum, sondern konkret an der Praxis von zwei Gruppen aus Bremen und Leipzig, die bisher vor allem UnterstĂŒtzungsarbeit fĂŒr den Queerfeministischen K [...]
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Heute von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr.
Militarisierung der Polizei
Veranstaltungsreihe: Who protects us from you? Kritik an der Polizei und warum das nicht reicht.//
Das Begriffspaar von Militarisierung und Polizei taucht in den Texten deutscher Leitmedien seit den Unruhen in Ferguson 2014 regelmĂ€Ăig auf. Allerdings immer im Kontext rassistischer Polizeigewalt und der AufrĂŒstung des Sicherheitsapparates in den USA. Dort arbeiten Wissenschaftler*innen bereits seit den 1990er Jahren zur AufrĂŒstung der Polizei und deren gesellschaftlichen Folgen. So wie die deutschen Polizeibehörden â in Abgrenzung zu den USA â in den hiesigen Medien explizit nicht mit dem Begriff der Militarisierung in Verbindung gebracht werden, tut sich auch die wissenschaftliche Community hierzulande schwer, die AufrĂŒstung des Sicherheitsapparates nach militĂ€rischem Vorbild zu erkennen und zu benennen. Analysiert mit den gleichen Methoden, wie sie in den USA entwickelt wurden, lĂ€sst sich jedoch, spĂ€testens seit den AnschlĂ€gen von 2015 und 2016, eine AufrĂŒstungswelle in den deutschen Polizeibehörden nachweisen. Die Polizei rĂŒstet nicht ab â sie rĂŒstet auf. Die Strukturen, die Einsatzverfahren und das Selbstbild werden nicht ziviler â sondern militĂ€rischer.
Martin Kirsch ist Mitarb [...]
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Heute von 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr.
âKolonialmetropole des Westensâ â Köln und der deutsche Kolonialismus
Die deutsche Kolonialvergangenheit ist im Bewusstsein der Ăffentlichkeit lange Zeit kaum prĂ€sent gewesen. Auch in der Kölner Lokalgeschichtsschreibung spielte diese Epoche keine Rolle. Dabei kann man Köln als ehemalige âKolonialmetropole des Westensâ bezeichnen. Die einflussreichen Kölner Familien und Wirtschaftsunternehmen beteiligten sich am âkolonialen Projektâ des Deutschen Reiches; koloniale Themen spielten an der UniversitĂ€t, in den Missions- und Kolonialgesellschaften sowie in der Presse ĂŒber viele Jahre eine groĂe Rolle. Auch nach dem Verlust der Kolonien mit dem Ende des 1. Weltkriegs engagierte man sich auf vielfĂ€ltige Weise fĂŒr die RĂŒckgewinnung der verlorenen Gebiete. WĂ€hrend der NS-Zeit beteiligte man sich auch in Köln an den Planungen fĂŒr ein afrikanisches GroĂreich. An der UniversitĂ€t gab es noch bis 1943 eine âZentralstelle fĂŒr Kolonialfragenâ. Der Vortrag fĂŒhrt in die vielschichtige koloniale Vergangenheit Kölns ein und stellt die verschiedenen kolonialen Akteure und Institutionen vor.
Referent:in: Marianne Bechhaus-Gerst ist Afrikanistin, Historikerin und Kulturwissenschaftlerin. Seit vielen Jahren forscht und schreibt sie zu afrodeutscher Geschichte, zu deutsch-a [...]
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