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Medien und Kompetenz Russland, Belarus und zum Krieg in der Ukraine - ohne Paywall Dieser Channel wurde bis auf weiteres stillgelegt. -> Folge unseren Inhalten ĂŒber Insta, FB, bsky - oder ĂŒber unseren Newsletter!
Ko'proq ko'rsatish504
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Diktatur ohne Diktator â das politische System in Belarus hat Alexander Lukaschenko auf sich und seine Macht ausgerichtet. Was passiert, wenn der Machthaber stirbt? WĂŒrde das System implodieren, wĂ€re die Machtelite paralysiert? HĂ€tte die Opposition dann eine Chance auf den Machtwechsel oder wĂŒrde ihr der Kreml in die Quere kommen? Der Politanalyst Artyom Shraibman spielt fĂŒr das Online-Medium Zerkalo Szenarien fĂŒr einen plötzlichen Abgang Lukaschenkos durch.
https://www.dekoder.org/de/article/lukaschenko-gesundheitszustand-zukunft-belarus
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Alexander Lukaschenko will nach eigenen Angaben die ersten taktischen Atomwaffen aus Russland erhalten haben. Im russischen Staatsfernsehen drohte er dem Westen, diese bei einer Aggression gegen Belarus einzusetzen. Ende MĂ€rz dieses Jahres hatte Putin beschlossen, Nuklearwaffen in das Nachbarland verlegen zu wollen. Die BeweggrĂŒnde des russischen PrĂ€sidenten erörtert Artyom Shraibman in seiner Analyse (Archivtext).
https://www.dekoder.org/de/article/belarus-atomwaffen-stationierung-shraibman
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Tausende Menschen in der gesamten DDR strömten heute vor 70 Jahren auf die StraĂen und PlĂ€tze ihrer StĂ€dte. âAus Unzufriedenheit wurde Protestâ, schreibt Robert Kindler. Sowjetische Panzer schlugen die Demonstrationen gemeinsam mit Einheiten der ostdeutschen Volkspolizei brutal nieder. Was trieb die Menschen auf die StraĂe? Und welche Nachwirkungen hatte der Volksaufstand des 17. Juni in der DDR?
https://www.dekoder.org/de/gnose/volksaufstand-juni-1953-hintergruende
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Der erbitterte ukrainische Widerstand gegen den russischen Angriffskrieg lĂ€sst sich auch anhand der jahrzehntelangen ukrainischen Protestgeschichte erklĂ€ren, schreibt Susann Worschech. Anfangend in der frĂŒhen Sowjetzeit zeichnet sie diese Geschichte nach: vom ukrainischen Dissidententum ĂŒber die erkĂ€mpfte UnabhĂ€ngigkeit 1991 bis hin zur Revolution der WĂŒrde, wie der Euromaidan in der Ukraine genannt wird. Immer wieder habe die ukrainische Gesellschaft innerhalb der letzten Jahrzehnte gegen Fremdbestimmung, Autokratie und UnterdrĂŒckung gekĂ€mpft.
https://specials.dekoder.org/freiheit-protest/ukraine/
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Die russische Region Belgorod steht schon seit Beginn des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine regelmĂ€Ăig unter Beschuss. Die russische Regierung tut derweil so, als hĂ€tte sie die Grenze unter Kontrolle und als gĂ€be es auf russischem Territorium keinen Krieg, schreibt The Insider. Viele in Belgorod seien wĂŒtend: Das demonstrative Desinteresse der staatlichen Medien verĂ€rgere sogar diejenigen, die der Regierung gegenĂŒber ansonsten loyal sind.
Zur Reportage:
https://www.dekoder.org/de/article/schebekino-krieg-grenzgebiet-belgorod
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Um seinen Machterhalt zu sichern, muss Lukaschenko dem russischen Einfluss immer weiter die TĂŒr öffnen, schreibt der belarussische Journalist Alexander Klaskowski. Den russischen Staat unterstĂŒtzt der belarussische Machthaber nahezu uneingeschrĂ€nkt â und lĂ€sst Belarus somit mutwillig an den Kreml fesseln.
https://www.dekoder.org/de/article/klaskowski-analyse-russki-mir-belarus
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đ ZunĂ€chst war der Amoralismus in den 2000er Jahren nur eine LĂŒcke, eine weltanschauliche Leerstelle nach dem Zusammenbruch der UdSSR, schreibt Andrej Archangelski. Dann stellte sich heraus: Diese Leere funktioniert besser als sĂ€mtliche Dogmen. Heute fuĂe Putins gesamte Ideologie auf dem Amoralismus: âUnd er ist das beste Mittel gegen die Zukunft.â
https://www.dekoder.org/de/article/unmoral-system-ideologie-putinismus
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Ob die militÀrische Intervention in Georgien 2008, die Annexion der Krim 2014 oder der kurz darauf begonnene Krieg Russlands im Osten der Ukraine.
Der Kreml begann schon lange vor dem 24. Februar 2022, den vermeintlichen Schutz russichsprachiger Menschen als Vorwand fĂŒr die eigenen Interessen zu missbrauchen, schreiben Alessandro Achilli, Miriam Finkelstein und Nina FrieĂ.
Viele Menschen weltweit wollen ihre Sprache aber nicht von Putins Russland vereinnahmen lassen.
https://www.dekoder.org/de/gnose/russophonie-russische-sprache
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Ăberall, wo Maria Kolesnikowa auftrat, formte sie mit ihren Fingern ein Herz, selbst hinter Gittern und im Gerichtssaal. Das Herz wurde zum Symbol einer neuen belarussischen Opposition. Wer ist diese Frau, die mittlerweile seit ĂŒber 1000 Tagen in Haft ist, die aber nie aufzugeben scheint? Das belarussische Medium Zerkalo zeichnet ihren Lebensweg nach.
https://www.dekoder.org/de/article/belarus-opposition-kolesnikowa-portrait
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Seit mehr als 20 Jahren versucht der Kreml, das Konzept der russischen Welt ideologisch aufzuladen und es zur Durchsetzung seines Einflusses im postsowjetischen Raum einzusetzen. Die ursprĂŒngliche Idee der ârussischen Weltâ liegt in den 1990er Jahren, schreibt Historiker Ilja Budraitskis â und sah ganz anders aus.
Der Historiker hat die Geschichte des Konzepts des ârusski mirâ skizziert: von seinen AnfĂ€ngen in Moskauer Intellektuellenkreisen bis hin zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine.
https://www.dekoder.org/de/article/russische-welt-konzept-geschichte-untergang
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Kinder, die Amulettpuppen fĂŒr russische Soldaten basteln oder sich in Z-Form aufstellen mĂŒssen:
Das ist RealitÀt in russischen Schulen und KindergÀrten.
Die Kriegspropaganda fĂ€ngt dort schon im Vorschulalter an. Und die Militarisierung der âpatriotischenâ Veranstaltungen fĂŒr Kinder nimmt zu, schreibt Irina Nowik.
Wie entwickeln sich Kinder, die schon im jungen Alter einer derart militarisierten Propaganda ausgesetzt sind? Und welchen Handlungsspielraum haben Eltern, die damit nicht einverstanden sind?
https://www.dekoder.org/de/article/militarisierung-kindergarten-erziehung-patriotismus
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Swetlana Alexijewitsch wird heute 75 Jahre alt!
Schon als Schulkind hat die LiteraturnobelpreistrÀgerin Gedichte und ErzÀhlungen geschrieben. Ihr spÀteres Schaffen zeichnet sich vor allem durch die vielstimmigen Erinnerungsberichte ganz gewöhnlicher Menschen aus, sagt Slawistin und Literaturwissenschaftlerin Nina Weller.
âAlexijewitschs Schaffen kreist um das Alltagsleben des sowjetischen Menschen im Ausnahmezustand der historischen Katastrophen.â FĂŒr jedes ihrer BĂŒcher habe die Autorin zahlreiche Zeitzeugen interviewt: âzu ihren persönlichen Erfahrungen im Zweiten Weltkrieg, dem Afghanistankrieg, der Tschernobyl-Katastrophe.â
Wie wurde Swetlana Alexijewitsch zur Schriftstellerin? Wie hat sie ihre dokumentarische Prosa entwickelt? Und wie steht sie heute zu ihrer Heimat Belarus?
https://www.dekoder.org/de/article/swetlana-alexijewitsch-schriftstellerin-belarus
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Nach wie vor genieĂt Putin unter Russen und Russinnen eine breite UnterstĂŒtzung. Das belegen Umfragen. Ein Grund dafĂŒr: die massive Propaganda.
đ Jelena Kostjutschenko, Journalistin der Novaya Gazeta, erklĂ€rt im Interview, wie die Propaganda alle erreicht: selbst die Menschen, die den LĂŒgen des Kremls nicht glauben. âSie will dich ĂŒberzeugen, dass dein Leben zerstört wird, wenn du dich widersetzt.â
Als unabhĂ€ngige Journalistin hat sie die staatlichen Repressionen am eigenen Leib erfahren. Im Interview spricht sie ĂŒber Schuld und Verantwortung â und darĂŒber, welches Zukunftsszenario ihr am meisten Angst bereitet. đ
https://www.dekoder.org/de/article/krieg-ukraine-verantwortung-kostjutschenko
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âïž âDie UnfĂ€higkeit, rechtzeitig zu begreifen, dass frĂŒhere Tabus nicht mehr aktuell sind, hat viele Belarussen die Freiheit gekostet. Sie konnten nicht rechtzeitig vor der Bedrohung fliehen, weil sie es einfach nicht fĂŒr möglich hielten, dass es so etwas geben kann.â Das schreibt Politikanalyst Artyom Shraibman ĂŒber die ungeheure Repressionswelle, die seit 2020 jeglichen Widerstand in Belarus niederschlĂ€gt.
FĂŒr Meduza erklĂ€rt er, mit welchen Mitteln das System Lukaschenko gegen Opposition, Medien und Zivilgesellschaft vorgeht â und inwiefern das als Blaupause fĂŒr Wladimir Putin dienen könnte.
https://www.dekoder.org/de/article/shraibman-belarus-repressionen-gewalt
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đâIch habe Russland nicht aus freiem Willen verlassen⊠Ich bezweifle, dass jemand entzĂŒckt ist, wenn er aus seinem Zuhause hinausgeworfen wird ... Egal, unter welchen UmstĂ€nden du gehst â Zuhause bleibt Zuhause.â
Das schrieb Joseph Brodsky im Jahr 1972, nachdem die sowjetischen Behörden ihn zwangen, sein Heimatland zu verlassen. Seine Familie hat er nie wieder gesehen â und auch nach Russland kehrte er nicht mehr zurĂŒck. 1987 erhielt der Dichter den Literaturnobelpreis. Schon als Jugendlicher wagte er Ausbruchsversuche aus dem monolithischen sowjetischen System.
Heute wÀre Joseph Brodsky 83 Jahre alt geworden. In unserem Special zeichnen wir seine bewegte Lebensgeschichte nach.
đ https://dissident.dekoder.org/joseph-brodsky/
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Viel zu lange habe sich die russische Gesellschaft nur um sich selbst gekreist, schreibt Maxim Trudoljubow. âDass die Propagandisten das machen, ist ja klar. Aber oft machen die freien Russen dasselbe, nur unter anderem Vorzeichenâ, so der Journalist.
Es sei an der Zeit, das imperiale Prisma endlich hinter sich zu lassen und zu versuchen, eine ukrainische Perspektive auf sich selbst einzunehmen. Das verhelfe zu Demut: âDas bedeutet, sich selbst mit den Augen eines Menschen zu sehen, der tĂ€glich mit dem Tod konfrontiert ist.â
https://www.dekoder.org/de/article/krieg-russland-selbstbezogenheit-emigration-kultur
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Viel zu lange habe sich die russische Gesellschaft nur um sich selbst gekreist, schreibt Maxim Trudoljubow. âDass die Propagandisten das machen, ist ja klar. Aber oft machen die freien Russen dasselbe, nur unter anderem Vorzeichenâ, so der Journalist.
Es sei an der Zeit, das imperiale Prisma endlich hinter sich zu lassen und zu versuchen, eine ukrainische Perspektive auf sich selbst einzunehmen. Das verhelfe zu Demut: âDas bedeutet, sich selbst mit den Augen eines Menschen zu sehen, der tĂ€glich mit dem Tod konfrontiert ist.â
<img src="assets/img/emoji/1f449.png" class="emoji" alt="đ"> https://www.dekoder.org/de/article/krieg-russland-selbstbezogenheit-emigration-kultur
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Kurz nach dem Beginn des groĂflĂ€chigen Angriffskrieges gegen die Ukraine hat sich ein GroĂteil der westlichen Kulturindustrie aus Russland zurĂŒckgezogen. Womit konnte man also die leer gewordenen Kinoprogramme fĂŒllen? Beispielsweise mit âBratâ, einem Zweiteiler von Alexej Balabanow. Dessen Werke genieĂen in der russischen Gesellschaft Kultstatus â und das seit mehr als zwei Jahrzehnten. HĂ€ufig wird der Regisseur sogar mit Dostojewski verglichen. Genau wie dieser fragt Balabanow in seinen Filmen nach gesellschaftlichen Normen und VerstöĂen. Heute vor zehn Jahren ist Balabanow verstorben. Zum PortrĂ€t đ https://www.dekoder.org/de/gnose/alexej-balabanow
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Ein heimgekehrter Wagner-Söldner soll in seinem Heimatort einen Mord begangen haben. Die Journalistin Alina Ampelonskaja hat das Dorf in Unruhe besucht. Protokoll einer Recherche, auf der niemand mit ihr reden will â und sie doch Antworten findet.
đ https://www.dekoder.org/de/article/wagner-kaempfer-haeftling-krieg-ukraine
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Wie stabil ist das System Putins? Welche Zukunftsszenarien sind denkbar? Und was muss passieren, damit die Macht des Autokraten ins Wanken gerÀt?
Der Journalist Pawel Kanygin hat darĂŒber mit der Politikwissenschaftlerin Ekaterina Schulmann gesprochen. Sie sagt: âDie Mobilisierung der Gesellschaft konnte nicht gelingen, weil unser politisches System seit 20 Jahren auf Entpolitisierung setzt, auf die Trennung von Bevölkerung und Regierung, auf die VerdrĂ€ngung der Menschen aus der Politik, auf die Verfolgung jeglicher Vereinigungen, jeglicher sozialer Verbindungen.â
https://www.dekoder.org/de/article/schulmann-analyse-zukunft-legitimitaet-putin
