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Hilf uns, vergessene Geschichte zu erzÀhlen!
Viele sowjetische Biografien, in die die Nazis gewaltsam eingegriffen haben, sind mehr als 80 Jahre nach dem Deutsch-Sowjetischen Krieg in Vergessenheit geraten. Einige #besetzte_leben hat dekoder im Rahmen des Erinnerungsprojekts âDer Krieg und seine Opferâ bereits rekonstruiert:
Zehn Geschichten â stellvertretend fĂŒr fast 27 Millionen Kriegsopfer.
Aber das ist noch lange nicht genug â deshalb brauchen wir Deine Hilfe:
Du kannst eine Geschichte von Vorfahren erzĂ€hlen, die dem Vernichtungskrieg der Nazis zum Opfer gefallen sind â oder ĂŒberlebt haben? Du kannst sie sogar mit Fotos oder Briefen belegen?
Du hast im Rahmen einer Forschungsarbeit Kriegsbiografien aus der Sowjetunion recherchiert?
Dann melde Dich bei uns!
Wir machen Deine Geschichte zu einem Teil des Projekts.
Teile unseren Beitrag und trage dazu bei, noch mehr #besetzte_leben sichtbar zu machen.đ
Instagram @derkriegundseineopfer
mail@dekokder.org
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FĂŒr die meisten Menschen in Deutschland endet die Landkarte der Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg rund um Auschwitz.
Dabei fielen den Nationalsozialisten nach dem Ăberfall auf die Sowjetunion dort rund 27 Millionen Menschen zum Opfer, ganze Ortschaften verschwanden in Flammen.
Gemeinsam mit einem Team internationaler Historikerâinnen der UniversitĂ€t Heidelberg hat dekoder zehn Biografien â stellvertretend fĂŒr Millionen â aus dem Deutsch-Sowjetischen Krieg von 1941 bis 1945 rekonstruiert.
Entstanden ist eine zehnteilige Doku-Reihe.
Wer nichts verpassen will, folgt uns auf:
https://www.instagram.com/derkriegundseineopfer/
Weitere Infos:
https://war.dekoder.org/
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âVielleicht werde ich meinem Kind, wenn es irgendwann einmal Politikunterricht in der Schule hat, davon erzĂ€hlen, wie wir unsere Unterschrift fĂŒr Nadeshdin abgegeben haben â vielleicht wird das in zehn Jahren ein wichtiges Ereignis gewesen sein?â
Ohne den Segen des Kreml dĂŒrfte Boris Nadeshdin wohl noch nicht einmal als Kandidat fĂŒr die russischen PrĂ€sidentschaftswahl kandidieren.
Dennoch haben sich im Januar zehntausende Menschen in ganz Russland in lange Schlangen gestellt, um ihn mit ihrer Unterschrift zu unterstĂŒtzen.
Holod hat einige davon gefragt, warum:
https://www.dekoder.org/de/article/praesidentschaftswahl-nadeshdin-kandidatur-unterschriftensammlung-stimmen
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dekoder startet ein neues Projekt:
Mit der zehnteiligen Dokumentationsreihe âDer Krieg und seine Opferâ erzĂ€hlen wir im Laufe des Jahres Geschichten und Biografien aus dem Zweiten Weltkrieg, die in der deutschen Erinnerungskultur bislang vernachlĂ€ssigt wurden:
Solche, die sich zwischen 1941 und 1945 unter nationalsozialistischer Besatzung auf dem Gebiet der Sowjetunion ereigneten. Folgt uns auf Instagram @derkriegundseineopfer
und besucht uns unter:
https://war.dekoder.org/
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Die belarussischen Geheimdienste erhalten immer mehr Macht zur Ăberwachung der Gesellschaft. Wer im staatlichen Sektor arbeiten will, muss politische LoyalitĂ€t nachweisen können.
Der belarussische Beobachter Artyom Shraibman sieht deutliche Zeichen, dass sich das System Lukaschenko weiter in Richtung Totalitarismus entwickelt.
In seiner Analyse zeigt er, wie tief der belarussische Staat mittlerweile in das Leben der Menschen eingreift.
Ein Ende der Entwicklung sieht er nicht.
đhttps://www.dekoder.org/de/article/shraibman-belarus-totalitarismus-lukaschenko
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Mitte MÀrz wird in Russland eine PrÀsidentschaftswahl abgehalten, von der alle wissen, dass sie keine ist.
Derweil entwickeln sich Schlangen vor den UnterstĂŒtzerbĂŒros eines unbekannten Herausforderers zum stillen Protest gegen Putin und seinen Krieg. Holod hat die Wartenden gefragt, was sie sich davon erhoffen:
https://www.dekoder.org/de/article/praesidentschaftswahl-nadeshdin-kandidatur-unterschriftensammlung-stimmen
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"Man muss sich bewusst sein, dass das nicht einfach nur irgendwelche Texte sind â sondern dass sie polit-wissenschaftlich durchdacht sind. Und das muss man auch erhalten."
Wie arbeitet eigentlich unsere Ăbersetzungsredaktion? DarĂŒber spricht dekoder-Ăbersetzungsredakteurin Friederike Meltendorf beim Podcast âĂber Ăbersetzenâ.
Neben der redaktionellen Arbeit mit journalistischen Ăbersetzungen koordiniert sie auch das dekoder-Ăbersetzer*innen-Team. Beim Neustart Kultur-Projekt âJournalismus Ăbersetzenâ lĂ€sst sie sich in ihre Karten schauen.
Zum Podcast:
https://ueberuebersetzen.de/
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Bilanz nach zwei Jahren Krieg: "Heute ist der Krieg fĂŒr viele nur noch ein weiterer Krieg an der europĂ€ischen Peripherie, Ă€hnlich etwa dem Jugoslawienkrieg in den 1990er Jahren"
Alexander Baunow von der Carnegie-Stiftung blickt auf die aktuelle Lage und was sich seit Russlands Ăberfall auf die Ukraine geĂ€ndert hat - auch in Europa.
Die wichtigsten Take-aways im Text:
https://www.dekoder.org/de/article/die-grosse-relativierung-der-krieg-im-zerbrochenen-spiegel
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Russland verlegt Truppen nach Burkina Faso.
Das berichtet heute morgen die internationale Nachrichtenagentur Reuters.
Welche Ziele Moskau in Afrika verfolgt, das erklÀrt Wladislaw Inosemzew:
www.dekoder.org/de/article/afrika-kreml-ambitionen-wagner
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Scham und Stolz zur gleichen Zeit: Eine Mehrheit der Russinnen und Russen empfindet laut Meinungsumfragen gleichzeitig Scham und Stolz, wenn es um das eigene Land geht.
Scham, weil sie trotz der ungeheuren Ressourcen Russlands in vergleichsweise Àrmlichen VerhÀltnissen leben.
Und Stolz, weil Russland eine Weltmacht ist, vor der sich andere fĂŒrchten.
Der Soziologe Lew Gudkow erklĂ€rt, wie beide GefĂŒhle zusammenhĂ€ngen und wie das Regime sie instrumentalisiert:
https://www.dekoder.org/de/article/lewada-umfrage-grossmacht-armut-krieg
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Herzlich Willkommen, lieber Julian!
dekoder begrĂŒĂt den JournaÂlisten und Russland-Kenner Julian Hans als Redakteur im Team. Seit Beginn des Jahres bereichert der ehemalige Zeit-Redakteur und langjĂ€hrige KorresÂpondent der SĂŒdÂdeutschen Zeitung in Moskau die Arbeit von dekoder mit seiner fundierten Russland-Expertise.
âJulian ist einer der besten Russland-Experten im deutschÂsprachigen Raum. Seine KomÂpetenz und ProÂfessionaÂlitĂ€t stĂ€rkt unsere Stellung als eine wichtige Stimme im deutschen Russland- und Belarus-Diskursâ, sagt dekoder-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Anton Himmelspach. âDass sich Julian fĂŒr dekoder entschieÂden hat, zeigt auch, dass wir uns zu einer festen GröĂe im deutschÂsprachigen MedienÂraum entwickelt haben.â
Mehr ĂŒber die Gesichter hinter dekoder findet ihr auf unserer Homepage:
https://www.dekoder.org/de/mehr-ueber-uns
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84 Menschen wurden nach Informationen der Menschenrechtsorganisation Wjasna am gestrigen Dienstag in Belarus festgenommen. Darunter Angehörige von politischen Gefangenen.
âDie UnfĂ€higkeit, rechtzeitig zu begreifen, dass frĂŒhere Tabus nicht mehr aktuell sind, hat viele Belarussen die Freiheit gekostetâ, schreibt Artyom Shraibman in seiner Analyse der immer weiter um sich greifenden Repressionsmaschinerie. Ein Text aus dem dekoder-Archiv:
https://www.dekoder.org/de/article/shraibman-belarus-repressionen-gewalt
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Die Angst im Nacken: Belarussen, die ins Ausland geflohen sind, spielen nicht selten mit dem Gedanken, in die Heimat zurĂŒckzukehren. Die GrĂŒnde können vielfĂ€ltig sein.
Allerdings ist die Gefahr groĂ, dabei im GefĂ€ngnis zu landen.
Das Online-Medium Zerkalo hat die Berichte zweier Belarussen aufgeschrieben, die eine RĂŒckkehr gewagt haben:
https://www.dekoder.org/de/article/belarus-emigration-heimkehr-angst-repressionen
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Die einstigen KolonialmĂ€chte Europas hinterlassen in Afrika eine Leerstelle, in die jetzt Russland vorstöĂt: Wladislaw Inosemzew ĂŒber die wachsenden wirtschaftlichen und geopolitischen Ambitionen Moskaus auf dem Kontinent:
https://www.dekoder.org/de/article/afrika-kreml-ambitionen-wagner
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Nach Beginn des russischen Ăberfalls auf die Ukraine saĂ der Schock tief. Europa und die ganze freie Welt fĂŒhlten sich bedroht.
Im zweiten Jahr des Krieges hat sich Europa offenbar an den Krieg in der Nachbarschaft gewöhnt. Der Zusammenhalt bröckelt.
Dazu hat auch der neue Krieg im Nahen Osten beigetragen, argumentiert Alexander Baunow von der Carnegie-Stiftung:
https://www.dekoder.org/de/article/die-grosse-relativierung-der-krieg-im-zerbrochenen-spiegel
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Eine Geschichte, die fĂŒr kalte Winterabende geschrieben ist: âDie Feldlercheâ (1914) stammt aus der Feder der belarussischen Schriftstellerin und Aktivistin Alaisa Paschkewitsch (1876â1916) unter ihrem bekanntesten Pseudonym Zjotka. Sie erzĂ€hlt von Belarus, der Natur und vom Leben auf dem Dorf.
dekoder hat die Kurzgeschichte fĂŒr euch ĂŒbersetzt:
https://specials.dekoder.org/de/belarus-literatur/zjotka-feldlerche/
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Laut Meinungsumfragen sind ĂŒber 80 Prozent der Russen fĂŒr Putin und Krieg. Der Rest, so heiĂt es oft, sei entweder geflohen oder sich ohnmĂ€chtig verkrochen. Deshalb gebe es in Russland auch keine nennenswerte Antikriegsbewegung mehr.
Was an dieser Rechnung nicht stimmt, dröselt Margarita Sawadskaja in einem Beitrag fĂŒr unser Protest-Special auf:
https://specials.dekoder.org/freiheit-protest/russland/
