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Ko'proq ko'rsatish504
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An diesem Samstag sind es 20 Jahre, dass Wladimir Putin ein- und denselben Mann als AuĂenminister beschĂ€ftigt.
Insgesamt steht Sergej Lawrow aber schon seit 50 Jahren im diplomatischen Dienst von Sowjetunion und Russland.
Ăber den Politiker, seine teils undurchsichtigen Haltungen und Handlungen ĂŒber eine Zeitspanne, die etwa sieben amerikanische AuĂenminister kommen und gehen sah, schreiben die dekoder-Redakteure Julian Hans und Anton Himmelspach in ihrer Gnose:
https://www.dekoder.org/de/gnose/sergej-lawrow-aussenminister-russland
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Kennt ihr Alexandra Kollontai?
â Vor mehr als 100 Jahren waren es Frauen, die mit ihren Demonstrationen am 8. MĂ€rz Ereignisse in Gang setzten, welche zum Sturz des letzten Zaren und zu einem radikalen Politikwechsel fĂŒhren sollten.
â Eine der bedeutendsten Vertreterinnen dieser Frauenbewegung war Alexandra Kollontai.
Von ihr stammt die Losung: âNur durch die Befreiung der Arbeiterklasse wird sich auch die Lage der Arbeiterinnen verbessern.â
Dazu bedĂŒrfe es aber auch einer eigenen Agitation der Frauen.
Die ĂŒberzeugte Feministin und Sozialistin forderte Gleichberechtigung â damals vor allem in Form des Wahlrechts sowie des Zugangs zu höherer Bildung und neuen Berufen.
â Auch wenn die Themen heute andere sind â und sich doch manchmal gleichen: Wir wĂŒnschen allen Frauen, Queers und Demonstrierenden einen kraftvollen Internationalen Frauentag, an dem Kollontai ihre Freude gehabt hĂ€tte!
âïž Warum viele ihrer Schriften ĂŒbrigens bis heute nicht leicht zu finden sind, das könnt ihr in unserer Gnose zur BerufsrevolutionĂ€rin nachlesen:
https://www.dekoder.org/de/gnose/alexandra-kollontai-feminismus-sozialismus-revolution (aus aunseren Archiv)
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âWir mĂŒssen bereit sein fĂŒr das Grauen, wenn wir erfahren, was das Schweigen vor uns verbirgt, wenn es endlich gebrochen wird.â
Hanna Yankuta ist Autorin, Ăbersetzerin und Literaturkritikerin aus Belarus.
In ihrem Essay fĂŒr unser Projekt âSpurensuche in der Zukunftâ in Kooperation mit der S. Fischer Stiftung spricht sie ĂŒber ein Belarus, das sich immer mehr trennt und spaltet: Zwischen denen, die im Land geblieben sind, und denjenigen, die das Land verlassen mussten.
Eine gemeinsame Zukunft sei dabei erst wieder möglich, wenn das groĂe Schweigen ĂŒber die GrĂ€ueltaten und die Unfreiheit gebrochen werde.
Zum Essay:
https://www.dekoder.org/de/article/yankuta-essay-zukunft-belarus
Illustration © Tosla
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Alltag nach zwei Jahren unter russischer Besatzung:
Der Film â20 Tage Mariupolâ ist als bester Dokumentarfilm fĂŒr einen Oskar nominiert. Darin zeigt der Regisseur Mstyslav Chernov die ersten drei Wochen nach dem russischen Ăberfall auf die ukrainische Hafenstadt.
Wie aber geht das Leben in der Stadt heute weiter, nach zwei Jahren Besatzung?
Das Portal Mediazona hat sich in der Bevölkerung umgehört:
https://www.dekoder.org/de/article/mariupol-immobilien-wiederaufbau-entschaedigung
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Heute vor 71 Jahren ist Stalin gestorben.
Sein Ableben löste nicht nur unter den engsten Vertrauten Chaos aus:
Tausende strömten zu seinem Abschied, dabei war der Andrang so groĂ, dass es zu mehr als einhundert TodesfĂ€llen kam.
Selbst unter Opfern der stalinistischen Ordnung herrschte eine bedrĂŒckende Mischung aus Erleichterung und Trauer.
Ungewissheit ĂŒber die Zukunft prĂ€gte die AtmosphĂ€re im ganzen Land.
Tiefere Einblicke in die Tage rund um den Tod des Sowjetischen FĂŒhrers findet ihr in unserer Gnose:
https://www.dekoder.org/de/gnose/stalins-tod (aus unserem Archiv)
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Wie funktionieren Alternativmedien in Deutschland â und inwieweit ist der Kreml involviert?
In einem Interview mit dekoder spricht die Kommunikationswissenschaftlerin Arista Beseler ĂŒber die sogenannten Alternativmedien:
Warum klingen NachDenkSeiten, Compact und Co. hÀufig ganz Àhnlich wie Propagandamedien aus Russland? Und was kann man dem entgegensetzen?
https://www.dekoder.org/de/article/deutsche-alternativmedien-russische-propaganda
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Wie funktionieren Alternativmedien in Deutschland â und inwieweit ist der Kreml involviert?
In einem Interview mit dekoder spricht die Kommunikationswissenschaftlerin Arista Beseler ĂŒber die sogenannten Alternativmedien:
Warum klingen NachDenkSeiten, Compact und Co. hÀufig ganz Àhnlich wie Propagandamedien aus Russland? Und was kann man dem entgegensetzen?
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Proteste gegen Diktaturen fĂŒhren nur selten zur Ablösung eines ansonsten stabilen Regimes: Nur die wenigsten gewinnen den Freiheitskampf, wie etwa die Protestierenden auf dem Euromaidan in der Ukraine â die meisten scheitern, so wie in Belarus, Kasachstan und Russland. Warum ist das so?
đđ» https://specials.dekoder.org/freiheit-protest/diktaturen/
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âDas Russland, von dem ich getrĂ€umt habe, wird es nicht mehr gebenâ: Die russische Journalistin @olga_beshley nimmt Abschied â von Nawalny und einem Teil ihrer Lebensgeschichte.
đ https://www.dekoder.org/de/article/beschlej-kommentar-beerdigung-nawalny
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Selbst im Tod fĂŒrchtet der russische Staat den OppositionsfĂŒhrer Alexej Nawalny.
Erst weigerten sich die Behörden, seine Leiche den Angehörigen zu ĂŒbergeben, dann war keine Kirche bereit, den Beerdigungsgottesdienst auszurichten, und kein Bestattungsunternehmen wollte den Sarg mit dem Toten transportieren.
Wie sich die Russisch-Orthodoxe Kirche zu diesem unwĂŒrdigen Umgang mit einem Verstorbenen verhĂ€lt, erklĂ€rt die Theologin Regina Elsner.
đđ» https://www.dekoder.org/de/article/alexej-nawalny-beerdigung-kirche-repressionen
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dekoder-Ăbersetzerin Jennie Seitz ist in der Sparte Ăbersetzung nominiert fĂŒr den Preis der Leipziger Buchmesse 2024 â mit ihrer Ăbertragung ins Deutsche von Katerina Gordeeva: Nimm meinen Schmerz. Geschichten aus dem Krieg.
đ https://www.dekoder.org/de/person/jennie-seitz
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âSchon in frĂŒher Kindheit hatte ich eine furchtbare Schokoladenallergie.â
Weiter geht es in unserem Belarus-Literatur Special: Diesmal prĂ€sentieren wir zusammen mit dem Goethe-Institut im Exil Texte aus dem Prosaband âTraumwerkeâ, das die renommierte belarussische Autorin Vera Burlak 2011 veröffentlicht hat. Thomas Weiler und Tina WĂŒnschmann haben die absurd-komischen Texte erstmals aus dem Belarussischen ins Deutsche ĂŒbertragen. Viel SpaĂ beim literarischen Traumwandeln!
https://specials.dekoder.org/de/belarus-literatur/burlak-traumwerke/
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âAber dann gingen Menschen zu Boden, und es wurde klar, dass dieses machthungrige Regime nicht durch Moral oder Verfassungstexte aufzuhalten sein wĂŒrde. Es hatte den eigenen BĂŒrgern den Krieg erklĂ€rt.â
Soziologin Diana Kudaibergenowa ĂŒber das politische und zivilgesellschaftliche VermĂ€chtnis der Proteste in Kasachstan im Januar 2022.
đđ» https://specials.dekoder.org/freiheit-protest/kasachstan/
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Heute vor neun Jahren wurde der Oppositionspolitiker Boris Nemzow unweit des Kreml ermordet, die Auftraggeber wurden bis heute nicht zur Rechenschaft gezogen. Nemzow kritisierte 2014 lautstark die Krim-Annexion und forderte den Abzug aller russischen Truppen aus der Ostukraine, deren Existenz der Kreml damals versuchte zu vertuschen. Bis zu seiner Ermordung hat Nemzow an einem Aufsatz zu diesem Thema gearbeitet, der im Mai 2015 unter dem Titel âPutin. Kriegâ posthum veröffentlicht wurde â von seinem WeggefĂ€hrten Ilja Jaschin (rechts im Bild). Jaschin selbst sitzt seit Dezember 2022 in Haft fĂŒr seine Kritik am russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine.
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âEs bilden sich neue Kontakte, neue Formen der Vernetzung und der gegenseitigen UnterstĂŒtzung.â Dies sagt Igor, ein belarussischer Kulturschaffender, der trotz der politischen Verfolgungen in seiner Heimat geblieben ist. Mediazona Belarus hat mit ihm und anderen Belarussen gesprochen, die sich gegen die Flucht ins Exil entschieden haben. Diese Stimmen geben einen seltenen Eindruck von der AtmosphĂ€re in Belarus und darĂŒber, was dort unter einem hochrepressiven System noch an Widerstand und Aktivismus möglich ist.
https://www.dekoder.org/de/article/belarus-aktivisten-stimmung-repressionen
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âIch stehe wegen eines Zeitungsartikels vor Gericht, in dem ich das politische Regime, das sich in Russland herausgebildet hat, totalitĂ€r und faschistisch genannt habe. Doch jetzt ist völlig offensichtlich â ich habe kein bisschen ĂŒbertrieben.â
Dem Memorial-MitbegrĂŒnder Oleg Orlow drohen zwei Jahre und elf Monate Haft wegen angeblicher âDiskreditierung der Armeeâ. Hier sein Schlusswort vor Gericht:
https://www.dekoder.org/de/article/oleg-orlow-memorial-gericht-schlusswort
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âDie Parlaments- und Regionalwahlen verliefen ganz im sowjetischen Geiste: kein Kampf um die Macht, sondern ein Festtag.â So beschreibt Alexander Klaskowski die âScheinwahlâ, die am gestrigen Sonntag in Belarus stattfand und bei der Alexander Lukaschenko seine Kandidatur fĂŒr eine weitere Wahl bekannt gab, die ebenfalls ohne Opposition auskommen muss: 2025 will er sich abermals âkrönenâ lassen, wie Swetlana Tichanowskaja es nannte.
In seiner Analyse zeigt der belarussische Journalist Klaskowski, dass die gestrigen Wahlen eben fĂŒr diese sogenannte PrĂ€sidentschaftswahl bereits ein Testlauf waren, der nur ein Ziel hat: jegliche Ăberraschung zu verhindern.
đđ»https://www.dekoder.org/de/article/parlamentswahl-belarus-klaskowski-analyse
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Als der Krieg begann, war Dima elf Jahre alt. Er ist im Gebiet Donezk in der Ostukraine geboren und aufgewachsen.
Mit 18 hat er sich freiwillig zu den Grenztruppen gemeldet.
Mit 20 ist er gefallen.
Sein Grab liegt in seinem Heimatort.
Jetzt hofft seine Mutter, dass die Russen ihr ihren Sohn nicht ein zweites Mal nehmen, sagt sie: Erst haben sie ihn getötet, jetzt drohen sie, auch den Ort einzunehmen, wo er beerdigt ist.
An diesem Wochenende jĂ€hrt sich der Beginn der russischen GroĂinvasion zum zweiten Mal.
Die Fotografin Johanna-Maria Fritz arbeitet an einem Bildband ĂŒber die Jugend an der Front.
Im dekoder-Interview erzÀhlt sie, wann sie den Schmerz des Krieges einfÀngt und wann es ihr dann doch nicht gelingt, die Geschehnisse mit der Kamera zu dokumentieren:
https://www.dekoder.org/de/article/johanna-maria-fritz-fotografie-krieg-ukraine
Foto: Johanna-Maria Fritz: http://www.johannamariafritz.com/
Bildredaktion und Konzept: Andy Heller: https://andy-heller.de/
