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Medien und Kompetenz Russland, Belarus und zum Krieg in der Ukraine - ohne Paywall Dieser Channel wurde bis auf weiteres stillgelegt. -> Folge unseren Inhalten ĂŒber Insta, FB, bsky - oder ĂŒber unseren Newsletter!

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Heute vor zwei Jahren verstarb der belarussische KĂŒnstler und Aktivist Ales Puschkin in Haft. Sein Tod erschĂŒtterte die Zivilgesellschaft in Belarus tief. Was Puschkin zu einer prĂ€genden Figur machte – und warum er im GefĂ€ngnis war. (Archiv)

Die Zukunft des Menschen muss man in seiner Vergangenheit suchen. Und die Vergangenheit der Menschheit ist eine Projektion ihrer Gegenwart.
Maryja Martysievič ist eine der bekanntesten zeitgenössischen Lyrikerinnen in Belarus. In ihren Arbeiten macht sich die selbsternannte „VergangenheitsgrĂ€berin“ immer wieder auf die Suche nach den UrsprĂŒngen ihrer Landsleute. So auch in ihrem Gedankenspiel fĂŒr unser Projekt mit der S. Fischer Stiftung Spurensuche in der Zukunft.
Alle, die wissen wollten, wie ich die Zukunft von Belarus sehe, haben vielleicht eine andere Perspektive von mir erwartet – mehr aktuelle Prognosen, frische News, ein GemĂ€lde der Stimmungen im Land. Aber dafĂŒr bin ich wohl nicht die passende Autorin.
Illustration: „Knoten der Hoffnung“ © Antanina Slabodchykava

Ob aus politischer Überzeugung oder Hoffnung auf eigene Marktchancen: Irina Lukjanowa berichtet fĂŒr die Novaya Gazeta, wie ei
Ob aus politischer Überzeugung oder Hoffnung auf eigene Marktchancen: Irina Lukjanowa berichtet fĂŒr die Novaya Gazeta, wie eine russische Kinderbuchautorin per Socialmedia ihre Kolleg:innen aus der Branche cancelt: 👉 https://www.dekoder.org/de/article/krieg-ukraine-aktuelle-leseempfehlungen

Aus den belagerten KrankenhĂ€usern Mariupols in die Kliniken Lettlands: Zahlreiche ukrainische Ärzt·innen setzen ihre Arbeit im Exil fort und retten weiterhin Leben. Dabei stehen sie vor der zusĂ€tzlichen Herausforderung, den erlebten Schrecken zu verarbeiten und fern der Heimat neu anzufangen – immer in Angst, dass ihnen der Krieg nach Lettland folgt und in Sorge um zurĂŒckgebliebene Angehörige. https://www.dekoder.org/de/article/ukraine-krieg-aerztinnen-exil-lettland

🔮 Doppelt hĂ€lt besser: Zivilgesellschaft ist Sicherheitsstrategie! 📣 Gemeinsam mit renommierten deutschen NGOs fordern wir: StĂ€rkt das ÖPR-Programm – jetzt! In einem offenen Brief an Bundestagsabgeordnete machen wir deutlich: Eine kluge Außen- und Sicherheitspolitik braucht mehr als Diplomatie und Verteidigung – sie braucht starke zivilgesellschaftliche Partnerschaften in Osteuropa, dem SĂŒdkaukasus und Zentral- und Nordasien. 🛡 Zivilgesellschaft schafft Resilienz, öffnet DialogrĂ€ume – selbst unter autoritĂ€ren Bedingungen – stĂ€rkt demokratische Strukturen und ermöglicht gesellschaftliche FrĂŒhwarnsysteme. In Zeiten von Krieg und Repression ist sie systemrelevant fĂŒr StabilitĂ€t und Sicherheit. 💡 Unser Aufruf: Verdoppelt das ÖPR-Budget! Als strategisches Signal fĂŒr VerlĂ€sslichkeit, Partnerschaft und den Schutz demokratischer Werte – dort, wo sie tĂ€glich unter Druck stehen. 📎 Zum offenen Brief: https://austausch.org/2025/07/07/doppelt-haelt-besser-zivilgesellschaft-ist-sicherheitsstrategie/

Serhij Zhadan gibt dem Schrecken des Krieges und der unsichtbaren, allumfassenden Angst eine literarische Sprache.
DafĂŒr erhĂ€lt der ukrainische Schriftsteller nun den Österreichischen Staatspreis fĂŒr EuropĂ€ische Literatur 2025. „Zhadan ist einer der prĂ€gnantesten Schriftsteller der europĂ€ischen Gegenwartsliteratur, der zur literarischen Stimme der Ukrainer·innen geworden ist“, erklĂ€rte der österreichische Kulturminister Andreas Babler (SPÖ) bei der Bekanntgabe. Mehr ĂŒber den ukrainischer Lyriker, Prosaschriftsteller, Musiker und Übersetzer, ĂŒber sein Schaffen und seine aktive Rolle im Krieg erfahrt ihr in unserer Gnose:

SAVE THE DATE: 🗓 09.10.2025 📍 Club der Polnischen Versager, Berlin Weniger Kreml, mehr Kuchen – dekoder wird zehn Jahre alt
SAVE THE DATE: 🗓 09.10.2025 📍 Club der Polnischen Versager, Berlin Weniger Kreml, mehr Kuchen – dekoder wird zehn Jahre alt! Und das feiern wir mit Euch am 9. Oktober in Berlin. Freut euch auf gute Musik, spannende Einblicke hinter die Kulissen und natĂŒrlich: viel Kuchen. Merkt euch den Termin – wir freuen uns schon auf Euch! ❀

Ja, wir sind der Abschaum unseres Landes und haben schlimme Dinge gemacht, aber wir sind keine VerrÀter!
Wie Olexii saßen Tausende Menschen in ukrainischen Haftanstalten jener Gebiete ein, die Russland im FrĂŒhjahr 2022 besetzte. Das ukrainische Onlinemedium Graty verfolgt die Odyssee ukrainischer GefĂ€ngnisinsassen, die erst unter russische Besatzung und dort nach der Entlassung schnell wieder in Haft geraten.

Nach fast vier Jahren Haft ist der belarussische Journalist Ihar Karnei wieder frei. Er gehört zu 14 politischen Gefangenen, die kurz nach dem Besuch des US-Sonderbeauftragten in Minsk freigelassen wurden. WĂ€hrend einzelne politische Gefangene freikommen, bleibt die Lage fĂŒr unabhĂ€ngige Medien in Belarus angespannt. Seit den Protesten von 2020 geht das Lukaschenko-Regime systematisch gegen Journalist·innen, Redaktionen – und selbst gegen Leser·innen – vor. Wie steht es um die ins Exil geflohenen Medien, nachdem die US-Regierung Förderprogramme eingestellt hat? Und was bedeutet das fĂŒr die belarussische Gesellschaft? dekoder hat mit Natalia Belikova vom Press Club Belarus gesprochen. Zum Interview: 👉 https://www.dekoder.org/de/article/belarus-exilmedien-unabhaengiger-journalismus-interview

„Frauen in die Bergwerke“ heißt es in den Kohlegebieten der #Ukraine. Der Fotograf Philippe de Poulpiquet portrĂ€tiert Lilia,
„Frauen in die Bergwerke“ heißt es in den Kohlegebieten der #Ukraine. Der Fotograf Philippe de Poulpiquet portrĂ€tiert Lilia, die nach Russlands Überfall auf die Ukraine vom Nagelstudio ins Bergwerk wechselte, um mobilisierte Kumpels zu ersetzen. Nun gefĂ€hrden nĂ€her rĂŒckende russische Truppen die Kohleförderung in der Region: 👉 https://www.dekoder.org/de/article/philippe-de-poulpiquet-fotografie-krieg-ukraine

Statt Ursachenforschung fĂŒr die akute Kartoffelkrise im Land in der eigenen Politik zu betreiben, beschuldigt Lukaschenko neu
Statt Ursachenforschung fĂŒr die akute Kartoffelkrise im Land in der eigenen Politik zu betreiben, beschuldigt Lukaschenko neuerdings die belarussische Bevölkerung: Warum versorgen sie sich denn nicht selbst, anstatt zu jammern? Der Journalist Alexander Klaskowski nimmt dies zum Anlass, mit der verfehlten Wirtschaftspolitik abzurechnen – und mit dem Diktator selbst: Ein Lese-Tipp unseres Belarus-Experten Ingo Petz.

Das Konzept der „guten Russen“ wird mit jenen Exil-Russ·innen verknĂŒpft, die sich gegen Putins Regime stellen und auf eine demokratische Zukunft Russlands hoffen. Seit ihrer EinfĂŒhrung sorgt die Selbstbezeichnung fĂŒr Spott und harte Kritik. Auch der ukrainische Schriftsteller Boris Chersonski hat keine große Hoffnung in eine russlĂ€ndische Opposition – und plĂ€diert dennoch dafĂŒr, diese Menschen nicht pauschal zur Zielscheibe zu machen. Sein Text – jetzt auf dekoder.org

Vor 30 Jahren, am 7. Juni 1995, sorgte Belarus fĂŒr eine Sensation: Inmitten postsowjetischer Umbruchsjahre und fußballerischer Neuorientierung besiegte das Nationalteam ĂŒberraschend die Niederlande mit 1:0. Der Sieg fiel in eine Phase tiefgreifender politischer VerĂ€nderungen – kurz zuvor hatte Alexander Lukaschenko die StaatsfĂŒhrung ĂŒbernommen und brachte nun Staat und Gesellschaft zunehmend unter seine Kontrolle – auch den Sport. Eine fußballerisch-politische Analyse.

📣HEUTE! 🕕 18:30 Uhr 📍 ZOiS – Zentrum fĂŒr Osteuropa- und internationale Studien, Berlin 👇

Sergej Tichanowski ist frei – nach fĂŒnf langen Jahren in belarussischen GefĂ€ngnissen. Die Freilassung des bekannten Oppositionellen kam ĂŒberraschend und plötzlich – nach einem Besuch des US-Gesandten Kellogg in Belarus. Warum hat Lukaschenko ausgerechnet Tichanowski freigelassen? Wieso jetzt? Und was erhofft sich das Regime im Gegenzug von den USA? AuszĂŒge aus aktuellen Analysen der belarussischen Journalisten und Analytiker Alexander Klaskowski und Artyom Shraibman:

Heute vor 84 Jahren in den frĂŒhen Morgenstunden marschierte die Wehrmacht in die Sowjetunion ein. Was folgte, war ein brutaler Vernichtungskrieg auf sowjetischem Boden: eine Besatzung, die Millionen von Menschen das Leben kostete – Soldatinnen und Soldaten, JĂŒdinnen und Juden, Roma und Romnja, Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen, Hungeropfer, Kommunistinnen und Kommunisten, Frauen, Kinder 
 Wir erzĂ€hlen zehn ihrer Geschichten – stellvertretend fĂŒr die schĂ€tzungsweise fast 27 Millionen Opfer dieses Krieges in der Sowjetunion. Mehr dazu unter: war.dekoder.org

📅 Dienstag, 24. Juni 2025 🕕 18:30 Uhr 📍 ZOiS – Zentrum fĂŒr Osteuropa- und internationale Studien, Berlin Wohin fĂŒhrt der Weg – fĂŒnf Jahre nach der belarussischen Revolution? Ein GesprĂ€ch mit dekoder-Redakteur Ingo Petz, ZOiS-Direktorin Gwendolyn Sasse, der belarussischen Lyrikerin Volha Hapeyeva sowie der Literaturwissenschaftlerin Nina Frieß ĂŒber die Lage in Belarus, die Rolle von Kultur im Exil und die Frage: Was bleibt vom Aufbruch von 2020? 👉https://www.zois-berlin.de/veranstaltungen/quo-vadis-belarus-5-jahre-revolution-und-die-folgen

Das sei das Erbe, das Putin in Russland zurĂŒcklassen wird, auch wenn politische Freiheit einkehren sollte: Millionen Neoputinisten und grassierende Kriegsnostalgie. Den ĂŒbersetzten Beitrag gibt's auf dekoder.org:

Russlands RĂŒstungsindustrie sorgt in vielen Provinzregionen fĂŒr höhere Löhne und bessere Jobchancen – fĂŒr manche bedeutet das
Russlands RĂŒstungsindustrie sorgt in vielen Provinzregionen fĂŒr höhere Löhne und bessere Jobchancen – fĂŒr manche bedeutet das sogar sozialen Aufstieg. Journalist und Regimekritiker Maxim Katz warnt: Genau darin liegt eine der grĂ¶ĂŸten Herausforderungen fĂŒr ein Russland nach dem Krieg und nach Putin: Denn wer vom Krieg profitiert hat, wird sich auch in Zukunft an diese Zeit erinnern – als „die beste seines Lebens“.