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Medien und Kompetenz Russland, Belarus und zum Krieg in der Ukraine - ohne Paywall Dieser Channel wurde bis auf weiteres stillgelegt. -> Folge unseren Inhalten ĂŒber Insta, FB, bsky - oder ĂŒber unseren Newsletter!

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Sie finden kaum noch Arbeit und mĂŒssen sich von Angehörigen unterstĂŒtzen lassen oder fĂŒrchten jeden Morgen, auf dem Weg zur A
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Sie finden kaum noch Arbeit und mĂŒssen sich von Angehörigen unterstĂŒtzen lassen oder fĂŒrchten jeden Morgen, auf dem Weg zur Arbeit verhaftet zu werden: Der 38-jĂ€hrige Pawel und die 55-jĂ€hrige Janna erzĂ€hlen, wie es ist, seit 2020 auf der schwarzen Liste des Lukaschenko-Regimes zu stehen – wĂ€hrend sie weiterhin in Belarus leben und dabei versuchen, ihren Protest am Leben zu erhalten. 👉 EindrĂŒcke direkt aus Belarus – Teil zwei der Interviewreihe auf dekoder.

Wie (ĂŒber)leben Menschen unter einem Regime, das jede Abweichung abstraft? Was denken und fĂŒhlen sie? Wie ist ihr Alltag? Iwan (22) ist nach 2020 in Belarus geblieben, obwohl mindestens zehn seiner Freunde das Land verlassen haben. Marina (42, Mutter von vier kleinen Kindern) fĂŒhrt ihren Protest fĂŒr Belarus durch kleine-große Alltagsgesten weiter und versucht, ihre Kinder vor der Staatspropaganda zu schĂŒtzen. Beide erzĂ€hlen in sehr persönlichen Interviews, wie sie trotz Angst und Gefahren weitermachen – und warum. Seltene Einblicke direkt aus Belarus – Teil 1 der Interviewreihe. Morgen in Teil 2: Pawel (38) und Janna (55) berichten, wie sie als „Persona non grata“ unter stĂ€ndiger Beobachtung ĂŒberleben, welche Schlupflöcher sie nutzen – und welche Sicherheitsvorkehrungen lĂ€ngst Alltag geworden sind.

Vor fĂŒnf Jahren rebellierte die belarussische Gesellschaft gegen Machthaber Lukaschenko – friedlich und kreativ. Sie protestierte fĂŒr faire und freie Wahlen, gegen die ausufernde Gewalt, mit der Lukaschenkos Machtapparat versuchte, den Aufstand niederzuschlagen. In unseren beiden Specials zu den Protesten und den Folgen aus dem Jahr 2021 lassen sich die Ereignisse von damals nachverfolgen und nachlesen: 👉Hier kommt Belarus! – dekoder lĂ€sst Vielfalt und Höhepunkte der Protestkultur in einem visuellen RĂŒckblick Revue passieren. 👉Am Ende eines Sommers – ĂŒber ein Jahr des Aufruhrs, des Aufbruchs, der Eskalation in Belarus.

Die Anerkennung von Schuld muss kein Akt der nationalen Erniedrigung sein – im Gegenteil, sie kann Ausdruck nationaler WĂŒrde und Reife sein.
Doch so weit ist die Aufarbeitung der Massaker von Wolhynien 1943 noch lange nicht. Die Massaker von Wolhynien gehören zu den blutigsten Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung im von den Nationalsozialisten besetzten Europa: In der westukrainischen Region töteten sich Ukrainer und Polen gegenseitig, wĂ€hrend die jĂŒdische Bevölkerung dem Holocaust zum Opfer fiel. Eine dekoder-Gnose vom Historiker Andrii Portnov:

„Die Anerkennung von Schuld muss kein Akt der nationalen Erniedrigung sein – im Gegenteil, sie kann Ausdruck nationaler WĂŒrde und Reife sein.“ Doch so weit ist die Aufarbeitung der Massaker von Wolhynien 1943 noch lange nicht. Die Massaker von Wolhynien gehören zu den blutigsten Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung im von den Nationalsozialisten besetzten Europa: In der westukrainischen Region töteten sich Ukrainer und Polen gegenseitig, wĂ€hrend die jĂŒdische Bevölkerung dem Holocaust zum Opfer fiel. Eine dekoder-Gnose vom Historiker Andrii Portnov: https://www.dekoder.org/de/gnose/wolhynien-massaker-1943-ukraine-polen

Das sind skrupellose Werkzeuge, die eingesetzt werden, diejenigen zu diskreditieren, zu diffamieren und zu schÀdigen, die die
Das sind skrupellose Werkzeuge, die eingesetzt werden, diejenigen zu diskreditieren, zu diffamieren und zu schÀdigen, die die Russen als ihre Gegner betrachten, allen voran die Ukraine.
Ein Interview von Texty.org.ua mit US-Experte Todd Leventhal ĂŒber sowjetische und russlĂ€ndische Desinformationskampagnen: Wie der KGB damals und der FSB heute weltweit „aktive Maßnahmen“ durchfĂŒhrte, wie die Vereinigten Staaten in den 1980er Jahren dagegen vorgingen und warum sie das heute so nicht mehr tun: Eine neue dekoder-Leseempfehlung.

Wir haben den Drachen besiegt – und dann sahen wir, dass ringsum lauter Ratten waren. Weder unsere Literatur noch unsere Kuns
Wir haben den Drachen besiegt – und dann sahen wir, dass ringsum lauter Ratten waren. Weder unsere Literatur noch unsere Kunst weiß, wie man Ratten bekĂ€mpft. Diese Monster sitzen in jedem von uns.
Die belarussische LiteraturnobelpreistrĂ€gerin Swetlana Alexijewitsch sprach bei einer Veranstaltung in Warschau ĂŒber das Fortwirken sowjetischer Denkmuster – und warum der „rote Mensch“ noch immer lebt. Sie reflektiert, wie tief das Erbe von Diktatur, Gewalt und wirtschaftlicher Entbehrung im Bewusstsein vieler Menschen verankert ist – und wie daraus heute neue Rechtfertigungen fĂŒr Krieg, Gehorsam und Ungleichheit entstehen. Eine Perspektive auf die Gegenwart in Russland und der Welt – von einer Schriftstellerin, die seit Jahrzehnten das postsowjetische Trauma in der Literatur begleitet.

In lĂ€ndlichen Regionen in Belarus gehörten Webteppiche und BettĂŒberwĂŒrfe lange zu den wertvollsten BesitztĂŒmern eines Haushalts. Frauen fertigten sie in mĂŒhevoller Handarbeit an – als GebrauchsgegenstĂ€nde, aber auch als Ausdruck von KreativitĂ€t und der Sehnsucht nach Schönheit und Geborgenheit. Zwischen den Weltkriegen und in der Nachkriegszeit dienten die wertvollen und oft ĂŒber Generationen weitergegebenen Textilien auch als schicker Hintergrund fĂŒr Familienfotos: Fahrende Fotografen nutzten sie als mobile Kulisse, oft mitten im Dorf. So wurden Teppiche Teil einer besonderen Bildtradition. Das Onlinearchiv VEHA beleuchtet die Geschichte der Wandteppiche durch Foto-FundstĂŒcke aus privaten Familienarchiven – und öffnet den Blick auf die Alltags- und Erinnerungskultur in Belarus: 👉 https://www.dekoder.org/de/article/belarus-fotografie-familienarchive-provinz-veha Fotos: VEHA-Archiv, The Best Side Bildredaktion: Andy Heller Interview: Ingo Petz

Jahrzehntelang ist der Export von russischem Erdgas nach Europa kontinuierlich gestiegen. Dabei war stets klar: Die genutzten
Jahrzehntelang ist der Export von russischem Erdgas nach Europa kontinuierlich gestiegen. Dabei war stets klar: Die genutzten Pipelines sind mehr als nur Transportwege, sie sind Politik. Und es war bereits frĂŒh erkennbar, dass die FĂŒhrung in Moskau ihre dadurch erlangte politische Macht einzusetzen gedachte. Bis 2022, als Russland einen großen Teil seines Erdgas-Imperiums verlor. Infolge des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine liegen einige Pipelines heute komplett brach. 👉 Eine detaillierte Timeline ĂŒber die Einsatz- und Liefergeschichte der Pipelines aus Sibirien nach Europa.

Ich denke, es wird besser werden, irgendwann muss der Krieg ja zu Ende gehen und sich alles normalisieren. Also ...
Einwandfreie soziologische Umfragen sind in Russland unmöglich. Dennoch stellt sich die Frage: Was denken die Menschen in Russland eigentlich? Das Sibirien-Portal Ljudi Baikala hat allen Schwierigkeiten zum Trotz Interviews und GruppengesprĂ€che gefĂŒhrt, um herauszufinden, wie sich die Menschen im militarisierten Getriebe des Kreml-Regimes verorten, wie sie sich ein Kriegsende vorstellen – und wie eine Zukunft danach.

Kurz bevor man ihn wohl verhaftet hĂ€tte, hat sich Russlands Verkehrsminister Roman Starowoit – zuvor 2019–2024 Gouverneur der
Kurz bevor man ihn wohl verhaftet hĂ€tte, hat sich Russlands Verkehrsminister Roman Starowoit – zuvor 2019–2024 Gouverneur der umkĂ€mpften Oblast Kursk – Anfang Juli 2025 selbst getötet. Ein bedrohliches Zeichen fĂŒr Russlands politische Eliten, wie die zwei Analystinnen Tatjana Stanowaja und Alexandra Prokopenko fĂŒr 'Carnegie Politika' erlĂ€utern. Eine doppelte Leseempfehlung von dekoder-Redakteur Dmitry Kartsev: 👉 https://www.dekoder.org/de/article/krieg-ukraine-aktuelle-leseempfehlungen

„Ich will dieses Regime brechen!” – Nach seiner ĂŒberraschenden Freilassung gibt sich der belarussische Oppositionspolitiker S
„Ich will dieses Regime brechen!” – Nach seiner ĂŒberraschenden Freilassung gibt sich der belarussische Oppositionspolitiker Siarhej Zichanouski kĂ€mpferisch, so auch in einem aktuellen Interview mit der Wochenzeitung Die Zeit.      Welchen Einfluss aber hat dies auf die belarussische Gesellschaft und die Demokratiebewegung? Lassen sich die USA und die EU auf einen Dialog mit dem Lukaschenko-Regime ein, auch um die Befreiung der in Haft verbliebenen ĂŒber 1200 politischen Gefangenen zu erwirken?  Ein Interview des Online-Portals von Radio Svaboda mit dem Politologen Andrei Kasakewitsch.  👇    https://www.dekoder.org/de/article/belarus-interview-kasakewitsch-opposition-freilassungen 

„Wir kĂ€mpfen um jedes Wort. Denn es geht um die Zukunft des ukrainischen Journalismus und um eine starke, tatsĂ€chlich informi
„Wir kĂ€mpfen um jedes Wort. Denn es geht um die Zukunft des ukrainischen Journalismus und um eine starke, tatsĂ€chlich informierte Gesellschaft“ Was Russlands Krieg langfristig fĂŒr die – besonders lokalen und regionalen – ukrainischen Medien bedeutet, umreißt Wadym Pelech, Chefredakteur der Lokalzeitung Bukowyna in Tscherniwzi, in seinem Leitartikel zum ukrainischen Tag der Journalist:innen im Juni. Ein Appell fĂŒr unabhĂ€ngigen Journalismus – wegen und trotz des Krieges: 👉 Zwischen Front und Fakes

Das neue dekoder-Special ĂŒber Erdgas – und den Bau einer gigantischen Pipeline-Infrastruktur, der den Weg in die AbhĂ€ngigkeit
Das neue dekoder-Special ĂŒber Erdgas – und den Bau einer gigantischen Pipeline-Infrastruktur, der den Weg in die AbhĂ€ngigkeit ebnete: 👉 https://specials.dekoder.org/de/russlands-unsichtbare-kriege/gas-pipelines-sowjetunion-deutschland/

Vor fĂŒnf Jahren ließ sich Swetlana Tichanowskaja als PrĂ€sidentschaftskandidatin registrieren – der Auftakt zu historischen Massenprotesten. Im Interview spricht sie ĂŒber ihren unverhofften Lebenswandel zur FĂŒhrungsfigur der Protestbewegung. (Archivtext)

Fake News, KI und Influencer im Auftrag der Kreml-Propaganda: Unser dekoder-Redakteur Anton Himmelspach hat mit SR kultur ĂŒber russische Desinformationskampanen gesprochen, die sich auch zunehmend gegen Deutschland richten.

Hamburg, Juni 1967: Auf dem „10. Internationalen Kongress der Gasindustrie“ verblĂŒfft der sowjetische Delegierte Alexej Sorokin die Weltöffentlichkeit: Die UdSSR, erklĂ€rt er, verfĂŒge ĂŒber 60.000 Milliarden Kubikmeter Gas. Das ist fast achtmal mehr Gas auf Vorrat, als in den USA.
Wir haben Gas fĂŒr die ganze Welt,
verkĂŒndet der Abgesandte der Gasindustrie der Sowjetunion und verteilt WerbebroschĂŒren an die Vertreter westlicher Energiekonzerne. Auch wenn es bis zu den ersten VertrĂ€gen noch eine Weile dauert: Der Grundstein fĂŒr den Siegeszug des sowjetischen Gases nach Westeuropa ist gelegt. Eine Reise in die Zeit, als mehrere tausend Kilometer lange Pipelines gebaut wurden, die bis heute so viel mehr sind, als reine Infrastruktur: Der erste Teil des neuen dekoder-Specials ĂŒber Gas, Macht und die Geschichte der Pipelines ist raus!

Gas, Macht & die Geschichte der Pipelines: Wie aus sowjetischem und russischem Gas eine geopolitische Waffe wurde – und warum uns das bis heute betrifft. Der erste Teil des neuen dekoder-Specials ist raus: 👉 https://specials.dekoder.org/de/russlands-unsichtbare-kriege/gas-pipelines-sowjetunion-deutschland/

Es ist die Belarus-Kernfrage schlechthin: Wie könnte ein Machtwechsel nach Lukaschenko aussehen, wenn der belarussische Machthaber stirbt oder abtritt? Welche Organe und Gruppierungen sind in einem hochzentralisierten System wie dem Lukaschenko-Regime am ehesten in der Lage, die politische Kontrolle zu ĂŒbernehmen? WĂ€ren die Söhne Lukaschenkos in der Lage, dabei ein Wörtchen mitzureden? In einem GesprĂ€ch mit dem belarussischen Online-Portal GazetaBY liefert der Politikwissenschaftler Ryhor Astapenia Antworten:

An den Ufern des Amur im Fernen Osten Russlands leben indigene Gemeinschaften bis heute in enger Verbundenheit mit der Natur.
An den Ufern des Amur im Fernen Osten Russlands leben indigene Gemeinschaften bis heute in enger Verbundenheit mit der Natur. Fischfang, Jagd und das Leben mit dem Fluss prĂ€gen ihren Alltag – doch ihre Lebensweise gerĂ€t zunehmend unter Druck. Die französische Fotografin Claudine Doury hat einige Dörfer ĂŒber 30 Jahre hinweg mehrmals besucht. In poetischen, fast traumartigen Bildern erzĂ€hlt ihre Serie A Siberian Odyssey (2018-2020) von Erinnerung und IdentitĂ€t, von der Schönheit des Alltags – und von leisen VerĂ€nderungen durch Klimawandel und Globalisierung. Zur Fotostrecke: 👉https://www.dekoder.org/de/article/sibirien-odyssee-claudine-doury-fotografie Fotos: Claudine Doury Bildredaktion: Andy Heller