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Medien und Kompetenz Russland, Belarus und zum Krieg in der Ukraine - ohne Paywall Dieser Channel wurde bis auf weiteres stillgelegt. -> Folge unseren Inhalten ĂŒber Insta, FB, bsky - oder ĂŒber unseren Newsletter!

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Weil die Existenz einer eigenstĂ€ndigen ukrainischen Nation nicht ins politische Narrativ der russischen FĂŒhrung passt, ist allein ukrainisch zu sein und sich als Ukrainer:in zu prĂ€sentieren, Grund genug, ins Visier der Verfolgung zu geraten.
FĂŒr dekoder erklĂ€rt die Soziologin und Journalistin Lieselotte Hasselhoff ausfĂŒhrlich, mit welchen Mechanismen und Strukturen Russland in den besetzen Gebieten systematisch ukrainische Zivilist:innen im eigens dafĂŒr aufgebauten Haftsystem verschwinden lĂ€sst.

Der 73-jĂ€hrige Wassil Dsemidowitsch ist aktuell der Ă€lteste Mensch auf der „Terroristenliste“ des belarussischen KGB. Die letzten drei Jahre hat er in diversen Untersuchungshaftanstalten, vor zahlreichen Gerichten und in verschiedenen Straflagern verbracht. Wegen Online-Kommentaren, die – so die Anklage – Lukaschenko und Beamten beleidigten oder zu Unruhen aufriefen. Eine Dokumentation der kafkaesken Ohnmacht eines Rentners inmitten Lukaschenkos Repressionsmaschinerie.

Russian society locked itself into a toxic view of itself and the world, by stories and myths that the country has been telling itself for centuries. In a series of letters, Russian historian Sergei Medvedev and journalist Andrei Arkhangelsky analyze these deadly myths, which are leading Russia down a path all too familiar to those aware of the history of Nazi Germany and the geopolitical consequences of a fascist national ideology based on blood, language and destiny.

Ab jetzt auch auf Englisch: Teil 1 unseres Specials ĂŒber Russlands Geschichtsmythen! Jetzt teilen mit englischsprachigen Freund:innen und Bekannten! 👇👇👇

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Unser Newsletter liefert dir jede Woche unabhĂ€ngige Inhalte direkt aus Russland, Belarus und dem Krieg in der Ukraine – journalistisch eingeordnet und mit wissenschaftlichem Kontext. Außerdem: persönliche Einblicke in die dekoder-Redaktion und Tipps fĂŒr einschlĂ€gige Veranstaltungen, Musik, Podcasts und vieles mehr! 👉 Jetzt abonnieren! 👈

Russland 2022: Der als Rapper bekannte Musiker Mischa Mawaschi grĂŒndet in Russland die Bewegung Mensch des Nordens. Die Bewegung wĂ€chst rasant. Viele StĂ€dte haben heute ihre eigene Ortsgruppe mit Mitgliederzahlen bis in die Zehntausenden. Das Profil der Gruppierung: Esoterisch-okkultistisch, rechtsextrem und kriegsbefĂŒrwortend. Mensch des Nordens – Russlands esoterische Neonazi-Schmiede, staatlich gefördert.

Eine „dörfliche MentalitĂ€t in ihrer schlimmsten AusprĂ€gung“ – das sei allen MĂ€chtigen in Belarus gemein. Was hat die Gesellschaft dem entgegenzusetzen? „Die Zukunft liegt in der Kultur, nicht im Kuhstall“, sagt der belarussische Autor Siarhiej Dubaviec. Die ganze Kolumne des Autoren gibt es jetzt auf Deutsch:

Janis ist in Russland aufgewachsen – heute kĂ€mpft er aufseiten der Ukraine. Dem russischen Medium Holod erzĂ€hlt er nicht nur von seinen eigenen Erlebnissen, sondern vor allem davon, wie die Soldat:innenkultur an der Front funktioniert: von ungeschriebenen Regeln ĂŒber soziale Dynamiken bis hin zu Details, die ĂŒber Leben und Tod entscheiden. Wie er und seine Kamerad:innen den Krieg erleben und was sie antreibt.

Was fĂŒr ein Abend! Spannender und bewegender hĂ€tte unsere Veranstaltung mit der DGO, der bpb, der EKD und der taz zur Freiheitsbewegung fĂŒr Belarus kaum sein können. Ein großes Dankeschön an all unsere GĂ€ste fĂŒr ihre klugen und leidenschaftlichen BeitrĂ€ge – und an alle, die vor Ort oder im Livestream dabei waren!
Unsere Idee war es, in dieser Collage aus Stimmen zu zeigen, womit sich Belarussinnen und Belarussen beschĂ€ftigen – und welche Kraft in der Zivilgesellschaft und Demokratiebewegung steckt. Ich hoffe, davon ist etwas angekommen. Und ich hoffe, es bleibt so prĂ€sent, dass man kĂŒnftig wieder öfter auf Belarus schaut.
— dekoder-Redakteur Ingo Petz Du möchtest die Collage aus Musik, Lyrik und Politik, alle EindrĂŒcke, Geschichten, Einordnungen und Hoffnungen aus Belarus jetzt auch selbst sehen und hören? Hier geht’s zur Aufzeichnung des taz-Talk: https://www.youtube.com/live/pZcY6MSHOmI Fotos & Videos: dekoder-Redakteurin Peggy Lohse und Dmitry Brushko

Ein Appell an die belarussische Demokratiebewegung AnlÀsslich unserer gemeinsamen Veranstaltung zusammen mit der DGO und der bpb sowie der EKD und der taz unter dem Titel Freiheitsbewegung in Belarus richtet sich der Philosoph und Oppositionelle Uladsimir Matskewitsch in seiner Eröffnungsrede an alle Belarussinnen und Belarussen im Land und im Exil.

Ein Appell an die belarussische Demokratiebewegung: AnlÀsslich unserer gemeinsamen Veranstaltung zusammen mit der DGO und der BpB sowie der EKD und der taz unter dem Titel Freiheitsbewegung in Belarus richtet sich der Philosoph und Oppositionelle Uladsimir Matskewitsch in seiner Eröffnungsrede an alle Belarussinnen und Belarussen im Land und im Exil: https://www.dekoder.org/de/article/die-revolution-der-existenzform-eine-rede-zur-lage-von-belarus/

Viele Menschen in Belarus sind der Meinung, dass die heutige Lage mit dem stalinistischem Terror von 1937 vergleichbar sei. Andere halten diesen Vergleich fĂŒr ĂŒbertrieben. Immerhin werde in Belarus heute niemand aus politischen GrĂŒnden erschossen. Zwei Jurist:innen und Menschenrechtsaktivist:innen sehen sich die Repressionen und Gewalt von damals und heute genauer an: Was ist dran an dem Vergleich? 👉 https://www.dekoder.org/de/article/folter-saeuberungen-und-angst/ Diese Übersetzung veröffentlicht dekoder in Kooperation mit Voxeurop.

Alexander Fedotow arbeitete jahrelang beim russischen Inlandsgeheimdienst: in jener Abteilung, die unter anderem fĂŒr die Verfolgung von Andersdenkenden und fĂŒr politische Morde verantwortlich ist. Jetzt geht der ehemalige Geheimdienstoffizier mit seinem Wissen an die Öffentlichkeit, um Schutz in der EU zu bekommen. Das Investigativ-Medium The Insider hat mit dem Whistleblower gesprochen, seine Aussagen ĂŒberprĂŒft und seine Geschichte aufgeschrieben: https://www.dekoder.org/de/article/fsb-geheimpolizei-vergiftungen-morde/

Seit 2020 unterdrĂŒckt das Lukaschenko-Regime die eigene Bevölkerung immer mehr. Wie lĂ€sst sich das Ausmaß an Staatsgewalt einordnen? Ist ein Vergleich mit den Stalinschen SĂ€uberungen gerechtfertigt? Wie stark Lukaschenkos Repressionen wirken: Das bespricht das belarussische Online-Medium Salidarnasc/GazetaBY mit Zivilgesellschaft, Menschenrechtsaktivist·innen und ehemaligen politischen Gefangenen. Im ersten Teil spricht Aleh Aheeu, Leiter der Rechtsabteilung des Belarussischen Journalistenverbandes. Die Übersetzung veröffentlicht dekoder in Kooperation mit Voxeurop.

ENDLICH IST ES SOWEIT! Nach Monaten voller Ideen, Diskussionen, mit RĂŒckschlĂ€gen, Fortschritten und unzĂ€hligen „Schaut mal, was wir noch verbessern könnten ist die neue dekoder-Website da! Warum die Neugestaltung nötig war und wie sie hinter den Kulissen abgelaufen ist, erfahrt ihr in unserem Editorial zum Thema – unserer ersten Veröffentlichung im neuen Look! Zu finden, wie gewohnt auf dekoder.org.

Seit zehn Jahren ist dekoder online – und genauso lange begleitet uns schon unsere aktuelle Website in Rot und Blau. Nach einem Jahrzehnt darf’s nun mal was Neues sein: ĂŒbersichtlicher, sortierter, praktischer und schicker. In den letzten Monaten haben wir also nicht nur Geburtstag gefeiert, sondern dekoder auch ein frisches Design verpasst. Heute gibt’s eine kleine Preview, nĂ€chste Woche den großen Relaunch: dekoder in NeonmintgrĂŒn und Dunkellila – gewohnt fundiert, aber moderner und nutzerfreundlicher als je zuvor. Wir freuen uns riesig drauf – und hoffen, euch gefĂ€llt’s genauso, wie uns! Euch gefĂ€llt auch inhaltlich, was dekoder macht? Dann unterstĂŒtzt uns jetzt, damit auf unserer Seite weiter regelmĂ€ĂŸig unabhĂ€ngiger Journalismus erscheint, der anders kaum seinen Weg in die deutschsprachige Debattenlandschaft findet!

Lukaschenko will im neuen Historischen Nationalmuseum in Minsk seine „Helden der Geschichte“ verewigen – sorgfĂ€ltig ausgewĂ€hlt nach dem Motto: „Man muss wissen, wer Held und wer Feind ist.“ Der belarussische Journalist und Propaganda-Experte Pavlyuk Bykovsky analysiert, wen Lukaschenko neuerdings zum Helden erhebt, welche etablierten Persönlichkeiten er vom Sockel stĂ¶ĂŸt und was das mit Russland und einem Lukaschenko-Kult zu tun hat:

Seit Beginn des Krieges gegen die Ukraine gibt es an vielen russischen Hochschulen (oft kostenfreie) Kurse und FĂ€cher rund um „Kriegsjournalismus“: Laut Studienbeschreibungen sollen Studierende lernen, wie Journalismus unter den Bedingungen eines bewaffneten Konflikts funktioniert, welche rechtlichen und ethischen Besonderheiten auf sie warten und wie sie sich im Krisengebiet sicher verhalten. Der Journalistenverband der Russischen Föderation fĂŒhrt außerdem seit einigen Jahren Kurse durch, bei denen angehende Kriegsreporter·innen zu Übungszwecken „gefangengenommen“ und dann gefesselt und mit einem Sack ĂŒber dem Kopf zum Verhör gefĂŒhrt werden. Auch fĂŒr MinderjĂ€hrige gibt es einschlĂ€gige Ausbildungsangebote. Das Medium Ljudi Baikala hat die Erfahrungen einer 19-jĂ€hrigen „Kriegsjournalismus“-Studentin aufgeschrieben:
Ich bin nicht mit allem einverstanden, das an der Uni und im Land passiert, aber ich finde mich damit ab. Ich schweige lieber, bis ich meinen Abschluss habe.
– die 19-jĂ€hrige „Kriegsjournalismus“-Studentin Maria Den ganzen Artikel jetzt auf Deutsch auf dekoder.org. Und hier geht`s zum Original auf Russisch.

Seit genau fĂŒnf Jahren entschlĂŒsseln wir auch Belarus. Mit unserem Quiz kannst du herausfinden, ob das dekoder-Wissen dich be
Seit genau fĂŒnf Jahren entschlĂŒsseln wir auch Belarus. Mit unserem Quiz kannst du herausfinden, ob das dekoder-Wissen dich bereits zum Belarus-Nerd gemacht hat. Zhadajem pospechau i nowych wedau! Wir wĂŒnschen viel Erfolg und neue Erkenntnisse! https://specials.dekoder.org/belarus-quiz/