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Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine zeigt die Gewalt, die das Konzept der âRussischen Weltâ hervorbringen kann.
In den vergangenen Jahren greift Putin nun öfter auf ein zweites Konzept zurĂŒck: das âhistorische Russlandâ.
Was es damit auf sich hat und wohin es fĂŒhren kann, erklĂ€rt dekoder-Redakteur Dmitry Kartsev:
Ob Putin Russlands Angriffskrieg auf Europa ausweiten wird, ist aktuell nicht eindeutig klar. Aber die ideologische Rechtfertigung fĂŒr solch eine Eskalation ist schon vorhanden.>>Zum Beitrag
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Denn drauĂen raucht nicht mehr nur der Schornstein. Es ist Minsk 1986. Es kann jeden Moment losgehen mit der Zukunft, nur ich kleiner Zwerg sitze da und lese.Pawel Antipow ist ein auf Russisch schreibender belarussischer Schriftsteller und Verleger. In seinem Essay fĂŒr unser Projekt âBelarus â Spurensuche in der Zukunftâ mit der S. Fischer Stiftung sucht Antipow nach den prĂ€genden Leitlinien, seit er in den 1980er Jahren in Minsk sein erstes Buch gelesen hat: zwischen Orwell und Alexijewitsch, zwischen Tschernobyl und Krieg, zwischen Protesten, Repressionen und Exil: đ https://www.dekoder.org/de/article/in-den-schloten-der-vergangenheit-essay-belarus-antipov/
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Das GefĂ€ngnis, so heiĂt es, sei immer ein Spiegel der Gesellschaft. In Russland ist die zentrale Logik des Strafvollzugs gesellschaftliche Norm geworden.
Kaum jemand auĂerhalb der Lager kennt das russische Haftsystem so gut wie Olga Romanowa. Im Interview mit dem Onlinemedium 7x7 liefert die Leiterin der Gefangenen-Hilfsorganisation Rus Sidjaschtschaja (Đ ŃŃŃ ĐĄĐžĐŽŃŃаŃ) Hintergrundwissen und beantwortet nur scheinbar naive Fragen:
đ https://www.dekoder.org/de/article/romanowa-russland-haftsystem/
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Aus allen Veröffentlichungen des Jahres 2025 haben wir unsere Favoritentexte ausgewÀhlt. Viel Spaà beim Lesen und Entdecken!
https://www.dekoder.org/de/article/2025-die-top-10-der-dekoder-redaktion/
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Danke, liebe dekoder-Leser:innen, fĂŒr Euer Vertrauen im vergangenen Jahr!
Danke, liebe UnterstĂŒtzer:innen, dafĂŒr dass ihr an unserer Seite steht!
Auf Euch â und auf ein weiteres Jahr, in dem wir Russland, Belarus und den Krieg gegen die Ukraine fĂŒr Euch entschlĂŒsseln
eure dekoderŃiki
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In Russland sitzen auch MinderjĂ€hrige als âStaatsfeindeâ in GefĂ€ngnissen.
Die Jugendlichen wurden etwa wegen âTerrorismusâ oder âExtremismusâ verurteilt. Schon pazifistische FlugblĂ€tter und ĂuĂerungen im Internet werden teils mit langen Haftstrafen geahndet.
Die Novaya Gazeta Europe hat mit MĂŒttern jugendlicher PolithĂ€ftlinge gesprochen. Sie erzĂ€hlen vom Aktivismus ihrer Kinder, von Gewalt und Folter wĂ€hrend der Verhöre, und vom Hunger der Jugendlichen im GefĂ€ngnis.
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For decades now, Russia has tried to legitimise its claim to a sphere of political influence in Eastern Europe by invoking the narrative of the âbrotherly peoplesâ of Russia, Belarus and Ukraine.
Afterall, all three of these peoples arose, in equal measure, from medieval Rus â or so the story goes.
Historian Andrey Doronin takes a close look at the non-Russian perspectives on Rus and explains just how wrong this story is:
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Wissen+: Wie schlÀft man im Krieg?
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Im Schlaf verarbeitet unser Gehirn die Erlebnisse aus dem Wachzustand. Der Mensch braucht ausreichend tiefen #Schlaf, um resilient und gesund zu bleiben. Was bedeutet es fĂŒr die Ukrainer:innen, dass ihre Nachtruhe ĂŒber Jahre stĂ€ndig durch Russlands lebensbedrohliche Luftangriffe gestört wird?
Mit diesem Thema beschÀftigt sich unser aktueller Exklusiv-Newsletter Wissen+:
đ https://wissenplus.dekoder.org/p/schlafen-im-krieg
dekoder-Redakteurin Peggy Lohse setzt darin Schlaferfahrungen in der Ukraine in Kriegskontext, stellt Zahlen und Tendenzen, Folgen und Tipps gegen chronische âZwangs-Schlafstörungenâ in Russlands Krieg gegen die Ukraine zusammen.
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Im Schlaf verarbeitet unser Gehirn die Erlebnisse aus dem Wachzustand. Der Mensch braucht ausreichend tiefen #Schlaf, um resilient und gesund zu bleiben. Was bedeutet es fĂŒr die Ukrainer:innen, dass ihre Nachtruhe ĂŒber Jahre stĂ€ndig durch Russlands lebensbedrohliche Luftangriffe gestört wird?
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In Belarus dauert das Weihnachtsfest ganze zwei Wochen lang: Kaljady geht vom Weihnachtsabend (Wintersonnwende) bis 6. Januar. Es sind Feiertage, deren Ursprung Àlter ist als unsere aktuelle Zeitrechnung.
Die belarussische Journalistin Darja Palynskaja erklĂ€rt die uralten â und die etwas neueren â BrĂ€uche und Symboliken rund um die dunkelste Zeit des Jahres, das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel in Belarus.
Inklusive Rezept gegen einen schiefen Haussegen fĂŒrs ganze Jahr â jetzt nachlesen (und nachkochen):
https://www.dekoder.org/de/article/symbolik-belarussischer-weihnacht/
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Statt purem Konsum willst du dieses Jahr noch in etwas Sinnvolles investieren? Werde dekoder-UnterstĂŒtzer:in!
Kleiner Tipp: Alle Spenden, die bis zum 23. Dezember bei dekoder eingehen, können noch fĂŒr das Jahr 2025 steuerlich geltend gemacht werden.
Nix wie los!
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Wer hat in meinem Bettchen geschlafen? Wer hat von meinem Tellerchen gegessen? ... Wer tritt in schmutzigen Stiefeln ĂŒber meine Schwelle und stellt sein Gewehr in die Ecke, wo frĂŒher meine schöne Stehlampe stand? Wer legt seine blutigen Sachen in unsere neue Waschmaschine und danach in meinen Schrank?Vor Kurzem hat Putin per Gesetz seinen Besatzungsbehörden in der Ukraine die Enteignung ukrainischer WohnhĂ€user erlaubt. Wie sich das anfĂŒhlt, wenn Russlands Truppen die Heimat besetzen und russische Soldaten plötzlich die eigene Wohnung bewohnen, beschreibt die ukrainische Journalistin Jana Radtschenko fĂŒr die Online-Plattform der ukrainischen Menschenrechts-NGO Zmina. Ein sehr persönlicher Text darĂŒber, was es bedeutet, wenn auch der intimste RĂŒckzugsort von Russland besetzt wird: https://www.dekoder.org/de/article/russische-besatzer-ukraine-zuhause/
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So oft Lukaschenko auch verlauten lĂ€sst, dass Belarus sich nicht am Krieg gegen die Ukraine beteilige â es bleibt eine LĂŒge.Recherchen der belarussischen Journalistin Iryna Chalip zeigen, wie das Regime Straflager systematisch in die russische Kriegswirtschaft einbindet â und HĂ€ftlinge dazu zwingt, Kriegszubehör von Munition und Kleidung ĂŒber SĂ€rge bis hin zu Blumen fĂŒr die GrĂ€ber zu produzieren:
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Putin beschwört immer wieder den Mythos eines von der NATO bedrohten Russland. Ausgeblendet bleibt: Moskau suchte jahrelang selbst die AnnĂ€herung und schloss 1997 mit der NATO-Russland-Grundakte sogar eine strategische Partnerschaft mit dem BĂŒndnis.
Trotz der Annexion der Krym und Russlands Ăberfall auf die gesamte Ukraine hat bis heute keine der beiden Seiten die Grundakte offiziell aufgekĂŒndigt â auf dem Papier gilt die Partnerschaft bis heute.
In Teil 3 unseres dekoder-Specials Russlands Geschichtsmythen entlarvt ordnet der Historiker und Publizist Ignaz Lozo das VerhĂ€ltnis zwischen Russland und der NATO ĂŒber die Jahrzehnte ein.
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Am Samstag, dem 13. Dezember 2025, hat das Lukaschenko-Regime insgesamt 123 politische Gefangene freigelassen â darunter prominente Oppositionelle wie Maryja Kalesnikawa.
Warum entlĂ€sst der Machthaber nahezu die gesamte âerste Reiheâ von Oppositionellen, Menschenrechtler:innen und Journalist:innen â obwohl sie ihm gefĂ€hrlich werden könnten und kĂŒnftig als Druckmittel fehlen?
Und was bedeutet die Deportation zahlreicher FĂŒhrungspersönlichkeiten fĂŒr die belarussische Demokratiebewegung?
Ein Ăberblick von dekoder-Belarus-Experte Ingo Petz.
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Was kaum in Debatten um Friedens-Punkte-PlĂ€ne vorkommt, ist der Umgang mit Russlands Besatzungs- und Kriegsverbrechen in der Ukraine. Zum Beispiel, wie Russland mit WillkĂŒrjustiz und durch diskriminierende Schauprozesse die ukrainische Bevölkerung in den besetzten Gebieten unterdrĂŒckt und gleichzeitig die Fortsetzung seines Krieges rechtfertigt.
Mit diesen russlÀndischen Gerichtsverfahren, ihrer wachsenden Zahl und HaftlÀnge beschÀftigt sich unser neuer Exklusiv-Newsletter Wissen+.
Ukraine-Redakteurin Peggy Lohse fasst eine Langzeitstudie ukrainischer Menschenrechtler:innen sowie die journalistische Recherche eines russischsprachigen Exil-Mediums zusammen und ordnet deren Erkenntnisse ein.
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âZu meinem GlĂŒck habe ich schnell begriffen, dass ich von meiner Veranlagung her kein Dichter bin ...â
Also wandte sich Iwan Melesch der Prosa zu â und wurde zu einem der einflussreichsten belarussischen Schriftsteller der Kriegs- und Nachkriegszeit.
In Belarus gibt es noch heute kaum jemanden, der nicht aus seinen Werken zitieren könnte.
Mehr ĂŒber den Autor und sein Werk.
