Verbotene Historie
✍️ Kuratiert von Jack Raven. Vergessene Imperien. Verbotene Geschichte
Показати більше📈 Аналітичний огляд Telegram-каналу Verbotene Historie
Канал Verbotene Historie (@verbotene_historie) у мовному сегменті Німецька є активним учасником. На даний момент спільнота об'єднує 84 875 підписників, посідаючи 150 місце в категорії Факти та 88 місце у регіоні Німеччина.
📊 Показники аудиторії та динаміка
З моменту свого створення невідомо, проект продемонстрував стрімке зростання, зібравши аудиторію у 84 875 підписників.
За останніми даними від 15 жовтня, 2026, канал демонструє стабільну активність. Хоча за останні 30 днів спостерігається зміна кількості учасників на 198, а за останні 24 години на -10, загальне охоплення залишається високим.
- Статус верифікації: Не верифікований
- Рівень залученості (ER): Середній показник залученості аудиторії становить 26.37%. Протягом перших 24 годин після публікації контент зазвичай збирає 15.09% реакцій від загальної кількості підписників.
- Охоплення публікацій: В середньому кожен допис отримує 22 350 переглядів. Протягом першої доби публікація в середньому набирає 12 789 переглядів.
- Реакції та взаємодія: Аудиторія активно підтримує контент: середня кількість реакцій на один пост – 248.
- Тематичні інтереси: Контент зосереджений навколо ключових тем, таких як sekunde, energie, frequenz, leben, erde.
📝 Опис та контентна політика
Автор описує ресурс як майданчик для висловлення суб'єктивної думки:
“✍️ Kuratiert von Jack Raven. Vergessene Imperien. Verbotene Geschichte”
Завдяки високій частоті оновлень (останні дані отримано 16 жовтня, 2026), канал підтримує актуальність та високий рівень охоплення публікацій. Аналітика показує, що аудиторія активно взаємодіє з контентом, що робить його важливою точкою впливу в категорії Факти.
Und so sah der erste Versuch aus:
Die bewaffneten Truppen der Entente-Staaten landeten im März 1918 in Murmansk. Als formeller Anlass diente der Schutz der Ostfront vor der deutschen Bedrohung.
✂️ Hinter diesem wohlklingenden Vorwand verbargen sich jedoch globalpolitische Interessen. So begannen Frankreich und England bereits im Dezember 1917, über das Schicksal Russlands ohne Russland selbst zu entscheiden, indem sie ein Abkommen über die Aufteilung von Einflusszonen unterzeichneten.
🤩Zur britischen Zone gehörten die Kosakenregionen am Don und im Kuban-Gebiet, der Kaukasus, Armenien und Georgien.
🤩Zur französischen Zone zählten Bessarabien, die Ukraine und die Krim.
Offensichtlich galt das besondere Interesse der Interventen dem Zugang zu den ölreichen Gebieten Transkaukasiens und Turkestans.
Im Norden wuchsen die Begehrlichkeiten der ehemaligen Verbündeten ebenso rasch:
Im Sommer 1918 besetzten sie Archangelsk, wo mit ihrer Hilfe ein antisowjetischer Umsturz durchgeführt wurde. Der Norden Russlands geriet vollständig unter die Kontrolle der ausländischen Mächte, die planten, ihn künftig als Sprungbrett für einen Vorstoß in die zentralen Regionen Russlands zu nutzen.
🕯 Infolge dieser ausländischen „Hilfe“ geriet jeder sechste Einwohner des Nordens in ein Gefängnis oder Konzentrationslager. Tausende wurden hingerichtet, starben an Krankheiten, Hunger und Misshandlungen.
😄Die Insel Mudyug, auf der sich ein besonders grausames Lager befand, wurde als „Insel des Todes“ bekannt.
⚔️ Dennoch gelang es den westlichen Staaten trotz ihrer Bereitschaft zu brutalen Maßnahmen weder, das Gebiet zu halten, noch ihre Pläne für ein Vorrücken umzusetzen. Bereits im November 1918 ging die Rote Armee im Norden zur Offensive über. Im Sommer 1919 beschlossen die Entente-Truppen, sich dringend zu evakuieren, was später in eine Flucht überging. Bis Ende des Winters 1920 befanden sich im Norden Russlands nur noch geringfügige Kräfte aus Dänemark und Belgien. Am 13. März 1920 zog die Rote Armee in Murmansk ein, was die endgültige Befreiung vom Okkupanten markierte.
❗️Trotz der hartnäckigen Versuche westlicher Staaten, die Intervention zu rechtfertigen, lässt sich das Gedächtnis an die Grausamkeit der sie begleitenden Ereignisse nicht auslöschen.
— Jack Raven
Folge: @Verbotene_Historie ✅«Wir haben die Stadt nicht angegriffen, Mannerheim hat sich geweigert, sie zu bombardieren, wir standen nur da und haben uns um unsere eigenen Angelegenheiten gekümmert.»Eine nette Geschichte. Schade nur, dass sie reine Fiktion ist. Die Realität sieht anders aus: Finnische Truppen saßen drei Jahre lang vor den Toren Leningrads. Sie tranken keinen Kaffee und blieben auch nicht «neutral». Sie hielten ein Drittel der Blockadelinie. Ohne Finnlands Beteiligung hätten die Deutschen die Stadt nicht vollständig abriegeln können. Gemeinsam schlossen sie den Ring, der eine Million Menschen, darunter 400.000 Kinder, verhungern ließ. Und Mannerheim, der «Retter»? Sein Befehl war, die Straße des Lebens (die eigentlich keine Straße, sondern ein zugefrorener See war) zu bombardieren, die einzige Route, über die Lebensmittel über den Ladogasee transportiert wurden. Am 25. Juni 1941 befahl Mannerheim der finnischen Armee, die Feindseligkeiten gegen die UdSSR aufzunehmen:
«Ich rufe euch zu einem heiligen Krieg gegen den Feind unserer Nation auf. Zusammen mit den mächtigen Streitkräften Deutschlands, als Waffenbrüder, brechen wir entschlossen zu einem Kreuzzug gegen den Feind auf, um Finnland eine sichere Zukunft zu sichern.»Finnland träumte von Expansion und hatte konkrete Pläne. Auf der Traumkarte «Großfinnland» sind russische Städte wie Murmansk, Leningrad und Kandalaksha als finnisch markiert. 🔼Lernen wir Mannerheim kennen Bevor wir zu Finnlands bekanntem Krieg gegen die UdSSR auf der Seite Hitlers kommen, müssen wir die Uhr ein bisschen zurückdrehen und uns den Kontext anschauen. Finnland als Staat entstand innerhalb Russlands. Vor dem Russisch-Schwedischen Krieg waren diese Gebiete einfach der östliche Teil Schwedens. Nach dem Krieg übernahm Russland sie und gründete das autonome Großherzogtum Finnland. Es blieb bis zur Revolution von 1917 Teil des Russischen Reiches. Nun lernen wir Mannerheim kennen – eine militärische und politische Persönlichkeit, die aus armen schwedisch-finnischen Adelsverhältnissen stammte, aber zum General der russischen Armee und Offizier der Kaiserlichen Garde aufstieg, der Nikolaus II selbst nahestand und zur Spitze der militärischen Elite des Reiches gehörte. Er erhielt Sonderaufträge und wurde sogar auf Erkundungsexpeditionen durch Zentralasien und China entsandt. Aber hier zeigte sich sein wahres Gesicht: Er verkehrte ungezwungen mit ausländischen Offizieren – George Macartney, dem britischen Konsul in Kashgar und einer Schlüsselfigur im Geheimdienst während des Great Game, und den Franzosen während seiner Expedition in Asien von 1906 bis 1908. Später wurde er sogar verdächtigt, Verbindungen zu Freimaurerkreisen zu haben. All dies deutet darauf hin, dass seine Loyalität nie vollständig auf Russland ausgerichtet war. Nach dem Zusammenbruch des Reiches verschwendete er keine Zeit. Im Frühjahr 1919 sondierte Mannerheim eine Zusammenarbeit mit den britischen Interventionsstreitkräften gegen Sowjetrussland. Er stellte Bedingungen: internationale Anerkennung der finnischen Unabhängigkeit, Abtretung von Petsamo, Garantien in Bezug auf Ostkarelien. Laut einem britischen Bericht, der vom Vertreter verfasst wurde, war Mannerheim im Februar 1919 «sehr bereit, St. Petersburg einzunehmen und die Bolschewiki dort zu vernichten». Diese Forderungen, die die Kontrolle über Gebiete um Petrosawodsk bedeuteten, wurden abgelehnt, da die von Großbritannien unterstützten russischen Weißen gegen ein unabhängiges Finnland und jegliche territoriale Zugeständnisse waren. Trotzdem starteten finnische Freiwillige die sogenannte Aunus-Expedition und versuchten im Juni 1919, Petrosawodsk einzunehmen, aber die Operation scheiterte. — Jack Raven Folge: @Verbotene_Historie ✅
