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Digitale Ausbeutung und die neue Logik der Unterentwicklung
Die Einbindung Afrikas in den globalen Kapitalismus war nie neutral. Vom atlantischen Sklavenhandel über die Kolonialherrschaft bis hin zur Zeit nach der Unabhängigkeit wurde der Kontinent strukturell eher als Quelle von Wert für andere positioniert denn als Ort autonomer Akkumulation. Was oft missverstanden wird, ist nicht, ob diese Ausbeutungslogik beendet ist, sondern wie sie sich verändert hat. Im 21. Jahrhundert haben sich Daten, digitale Arbeit und algorithmische Infrastrukturen als neue Vektoren der Akkumulation herausgebildet. In diesem Beitrag argumentiert Prince Ifoh, dass eine Neuinterpretation von Walter Rodney, Kwame Nkrumah und Achille Mbembe uns erkennen lässt, wie der digitale Kapitalismus die Geschichte der Unterentwicklung Afrikas neu konfiguriert, anstatt mit ihr zu brechen.
Rodney, Nkrumah und Mbembe im Zeitalter des Datenkapitalismus neu gelesen
Walter Rodneys How …
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4 081
Das explizite Manifest des digitalen Faschismus: Palantir und das Bündnis des Monopolkapitals mit der extremen Rechten
Eine linke Einschätzung des Palantir Technologies Manifests
Das von Palantir Technologies veröffentlichte Manifest ist weder ein technisches Dokument noch eine wirtschaftliche Vision. Es ist ein explizit…
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4 081
Menschheit am Scheideweg: Kurzeinführung in die Technokratie
Über den größten und einschneidendsten Umbruch der Zivilisationsgeschichte
Als Donald John Trump, der 45. und seit dem 20. Januar 2025 der 47. Präsident der Vereinigten Staaten von…
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4 081
KEIN PLATZ AM TISCH
Die Ohrfeige von New York
Es gibt Niederlagen, die man wegmoderieren kann. Und es gibt Niederlagen, die etwas über den tatsächlichen Zustand eines Landes…
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4 081
Die Bilanz des kollektiven Westens in Bezug auf Menschenrechte und Völkerrecht
Ein unvoreingenommener Beobachter, der beurteilen möchte, wie sich Länder zu grundlegenden Fragen der Menschenrechte, des Völkerrechts, des Friedens, der Entwicklung und des Multilateralismus verhalten, braucht lediglich die Abstimmungsergebnisse der Staaten im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, in der Generalversammlung, im Menschenrechtsrat und in anderen internationalen Gremien zu betrachten.
Genau darum geht es. Die Abstimmungen sind das Wesentliche – ein verlässlicher Lackmustest, um herauszufinden, wofür Länder wirklich stehen,…
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4 081
Der Krieg gegen den Iran verändert den „Krieg um die Verkehrskorridore“
Der Krieg gegen den Iran beeinträchtigt die Handels-, Verkehrs- und Energiekorridore, die das Herzstück der eurasischen Integration bilden.
Der von den USA selbstgewählte Krieg gegen den Iran verändert nicht nur die Geopolitik, sondern greift auch in das…
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4 081
„Kollektives Paranoid“ – Nach 45 Jahren wiedergelesen: „Alle redeten vom Frieden“ von Horst-Eberhard Richter
(Anmerkung der Globalbridge Redaktion): Vieles in der heutigen Konfrontation zwischen dem Westen und Russland und dem neuen Wettrüsten erinnert dramatisch an die Zeit des (ersten) Kalten Krieges. Bereits damals erschienen Klassiker zur atomaren Situation und zur Psychologie des Friedens. Das Rad muss durchaus nicht zum hundertsten Male neu erfunden werden!
Unter der Rubrik „Wiedergelesen“ veröffentlichen wir in unregelmäßigen Abständen Besprechungen von Büchern, die jetzt wieder brandaktuell sind und die man sich unbedingt (wieder) ansehen sollte. Heute geht es um den Band „Alle redeten vom Frieden – Versuch einer paradoxen Intervention“, der im Herbst 1981 erstveröffentlicht wurde. Die Leser sind eingeladen, die dort entwickelten Thesen auf die aktuelle Kriegsgefahr zu übertragen.
Im Oktober 1981 – einer ebenfalls sehr angespannten Zeit…
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4 081
Die Nächte von Mukran
Kurz nach Mitternacht sitzt ein Mann in Mukran am offenen Fenster und schaut auf die Anzeige seines Messgerätes. Draußen…
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4 081
Entkernen, Umfunktionieren und (feindlich) Übernehmen – Warum die heutige Bundesrepublik Deutschland (so gut wie) nichts mehr mit der ‚Bonner Republik‘ zu tun hat
Die wiedervereinte Bundesrepublik Deutschland hat mit dem Land gleichen Namens, das zwischen 1949 und 1990 existierte, nur noch den Namen gemeinsam. Auf den ersten Blick fällt das allerdings nicht auf. Weil die Fassaden noch stehen. Die heutige Bundesrepublik ist nichts Anderes als ein komplett entkernter Altbau.
Ich habe lange gebraucht, bis es mir langsam dämmerte. Und auch jetzt tue ich mich immer noch schwer, mental…
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4 081
Europas Kalte Kriegs-Falle
Wie Sanktionen, beschlagnahmte Vermögenswerte und Druck seitens der USA die EU auseinanderbrechen lassen
Dialogue Works mit Gastgeber Nima Alkhorshid im Gespräch mit Richard Wolff und Michael Hudson
Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=2nuSEy9GjIM&t=6s
Nima Alkhorshid: Willkommen zurück, Richard und Michael.
Richard Wolff: Auch Ihnen…
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4 081
(Un)Sicherheit neu denken: Sicherheit für Menschen, nicht für Staaten
Im Vorfeld der Gegenkonferenz „Von Palästina bis zum Schwarzen Meer“ reflektieren Aktivisten der rumänischen Kampagne „Elbit Out!“ über die wahre Bedeutung von Sicherheit.
Was bedeutet es eigentlich, sicher zu sein? Ist es das Vorhandensein von Armeen, Waffen und befestigten Grenzen; oder vielleicht…
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4 081
Zwischen Moral und Diplomatie
Warum selbst Gespräche mit Moskau inzwischen Empörung auslösen.
Gerhard Schröder genügt inzwischen oft schon als Name, um politische Reflexe auszulösen. Kaum eine andere Figur der deutschen Nachkriegspolitik…
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4 081
Friedensfrech und worteputzend – Zum „Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit“
Unser Gastautor Leo Ensel hat gerade ein Buch veröffentlicht, in dem er den uns aktuell aus allen Ecken und Enden entgegenwabernden Jargon der Kriegsertüchtigung kritisch unter die Lupe nimmt und friedensfrech entlarvt [1]. Im vorliegenden Text beschreibt er, was ihn dazu motiviert hat und was er damit bezweckt, wie er dabei vorging und zu welchen Resultaten er gekommen ist.
„Worte zu putzen, das überlasse ich dir“, meinte der Halbphilosoph. „Mir liegt allein an der Wahrheit.“
„Ärmster!“ rief der…
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4 081
Was ist eine 15-Minuten-Stadt?
Die 15-Minuten-Stadt (FMC) ist ein städtebauliches Konzept, das darauf abzielt, die Nachhaltigkeitsziele und -indikatoren [1] gemäß dem Ziel 11 für nachhaltige Entwicklung (SDG 11) zu erreichen. Der internationale Aufbau von 15-Minuten-Städten ist ein globales Projekt, das in Großbritannien in Städten wie Oxford und Bath umgesetzt wird.
Das Fifteen-Minute City-Ziel des Gemeinderats in Bath [2] besteht darin, eine „Mobilitätsstrategie“ zu entwickeln, um zu gestalten, „wie sich…
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4 081
China, Iran, USA: Ein komplexes Spiel der Macht
Aus Washingtons Sicht ist das Bündnis zwischen Teheran und Peking ein strategischer Albtraum.
Die strategische Lage des Konflikts
Der anhaltende Krieg der USA gegen den Iran geht weit über eine bloße regionale…
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4 081
Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit (VI-IX)
Vokabelkritik ist zu Kriegszeiten das Gebot der Stunde. Ich veröffentliche ab jetzt in unregelmäßigen Abständen eine Sammlung teils verharmlosender, teils lügenhafter Wörter oder Formulierungen, deren Sinn und Funktion es ist, unsere Gesellschaft – uns alle – möglichst geräuschlos in Richtung „Kriegstüchtigkeit“ umzukrempeln.
„Worte zu putzen, das überlasse ich dir“, meinte der Halbphilosoph. „Mir liegt allein an der Wahrheit.“
„Ärmster!“…
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4 081
Entlastung oder Täuschung? Warum 17 Cent kaum etwas ändern
17 Cent weniger pro Liter Kraftstoff, es ist eine Zahl, die auf den ersten Blick nach Entlastung klingt. Eine Zahl, die politisch verwertbar ist, die sich in Überschriften eignet und die den Eindruck vermittelt, die Regierung habe auf die wachsende Belastung der Bevölkerung reagiert. Doch wer sich nicht mit der Oberfläche zufriedengibt, erkennt schnell: Diese Maßnahme ist weniger eine wirtschaftliche Korrektur als vielmehr ein politisches Signal und möglicherweise sogar ein Beispiel dafür, wie Entlastung inszeniert wird, ohne die grundlegenden Mechanismen anzutasten.
Denn während die Politik über Centbeträge spricht, hat sich im Hintergrund ein System etabliert, in dem der Staat strukturell…
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Hinrichtung mit Vorurteilen: Israels Gesetz zur Todesstrafe
Es wurde mit morbider Schadenfreude gefeiert. Am 30. März verabschiedete die israelische Knesset den Strafgesetzentwurf (Ergänzung – Todesstrafe für Terroristen) [1] – ein Gesetz, das die Anwendung der Todesstrafe auf Straftaten terroristischer Natur ausweitet.
Die Todesstrafe war zuvor im israelischen Recht für Kriegsverbrechen vorgesehen, wurde jedoch 1954 für gewöhnliche Straftaten in Friedenszeiten abgeschafft.…
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Während alle auf den Iran schauen, verschiebt sich die Welt im Hintergrund
Die Aufmerksamkeit folgt in diesen Tagen einem vertrauten Muster. Ein Konflikt eskaliert, Bilder dominieren die Schlagzeilen, politische Statements überschlagen sich und für einen Moment scheint die Welt auf einen einzigen Punkt reduziert. Der aktuelle Fokus liegt auf dem Iran. Doch wer genauer hinsieht, erkennt schnell: Das eigentliche Geschehen spielt sich nicht dort ab, sondern dahinter.
Der Krieg ist sichtbar. Die Veränderungen, die er auslöst, sind es nicht.
Während diplomatische Formulierungen von „Waffenruhe“ und „Deeskalation“ sprechen, verschieben sich gleichzeitig globale Strukturen, die weit über den aktuellen Konflikt…
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Die UNO erklärt den transatlantischen Sklavenhandel zum „schwersten Verbrechen gegen die Menschlichkeit“
Die UNO hat eine von Ghana eingebrachte wegweisende Erklärung verabschiedet, in der der transatlantische Sklavenhandel als „schwerstes Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ anerkannt wird – ein Schritt, der die Forderungen afrikanischer und karibischer Länder nach Wiedergutmachung verstärkt hat.
Am 25. März 2026 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen eine wegweisende Resolution, in der der transatlantische Menschenhandel und…
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