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Info Channel des diskurs.cafe - ein Veranstaltungskalender für digital stattfindende linke Subkultur, Workshops und Vorträge. Hier bekommst du täglich um 6:00 Uhr die stattfindenden Veranstaltungen für den heutigen Tag. Kontakt: kontakt@diskurs.cafe

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Heute von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr. „How to Frauen*streik“ (online) Online-Veranstaltung: „How to Frauen*streik – Wie organisiere ich meine Kolleginnen*?“ Welche Formen der politischen Aktivität im Betrieb gibt es? Wie können feministische und betriebliche Kämpfe verbunden werden? Und wie gelingt es, Mitstreiterinnen* im Job zu organisieren? Bei der Veranstaltung berichten Betriebsrätinnen, Beschäftigte und politisch aktive Frauen* von ihren Erfahrungen und geben Einblicke in vergangene sowie aktuelle Aktionen, erzählen von Herausforderungen und Hürden und zeigen Wege auf, wie Frauen* sich gegen betriebliche und gesellschaftliche Missstände zur Wehr setzen können. Es wird auch die Möglichkeit geben, Fragen an die Referent*innen und an uns zu stellen. Weitere Infos sowie den Link veröffentlichen (letzteres am Tag der Veranstaltung) findet ihr unter: https://aktionfrauen.wordpress.com Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Hoffnung Europa? Zur Situation an den Außengrenzen Europas. Die Situation an den Außengrenzen Europas hat sich nicht erst durch die Corona Pandemie erheblich verschlimmert. In Bosnien leben tausende Geflüchtete in unbeheizten Zelten bei Minustemperaturen. Die Regierung tut nichts gegen die unmenschlichen Zustände und die EU lässt sie nicht einreisen, im Gegenteil: Immer wieder wird von illegalen Push Backs durch kroatische Sicherheitskräfte berichtet. Auf Lesbos, im Lager Moria II, harren noch immer Menschen aus, deren Hauptanliegen die Fortsetzung ihres Asylverfahrens ist und stellen die berechtigte Frage: „Haben wir keine Rechte als Menschen und Flüchtlinge in Europa, die eine Grundversorgung für alle beinhalten?“ Die Liste der Mißstände ließe sich fortsetzen. Im Jahr 2012 wurde die EU für ihren Einsatz für Frieden, Versöhnung, Demokratie und Menschenrechte in Europa mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Angesichts der Lage an den Außengrenzen innerhalb und außerhalb der EU fragen sich viele, welche Schlussfolgerungen daraus gezogen wurden bzw. gezogen werden müssten. In dieser Veranstaltung wollen wir darüber sprechen, was eine humanitäre Antwort auf Moria und Lipa sein kann. Welche Maßnahmen kurzfristig zu einer deutlichen Verbesserung für Flüchtlinge führen könnten, wer diese katastrophalen Zustände organisiert und warum. Mit: Neda Noraie-Kia, Heinrich-Böll-Stiftung Griechenland, Thessaloniki Judith Brand, Heinrich-Böll-Stiftung Bosnien-Herzegowina, Sarajevo Petra Bendel, Politikwis [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Heute von 18:15 Uhr bis 20:00 Uhr. Briefe aus der Hölle. Die Aufzeichnungen des jüdischen Sonderkommandos in Auschwitz Als 2017 das Zeugnis Marcel Nadjaris an die Nachwelt mit aufwändiger Technik entziffert werden konnte, war dies eine Sensation: Die letzte der »Aufzeichnungen aus der Hölle«, der geheimen Botschaften der jüdischen Häftlinge des Sonderkommandos in Auschwitz-Birkenau, war wieder lesbar gemacht. Dieser Band versammelt erstmals alle neun Zeugnisse von Mitgliedern des Sonderkommandos in deutscher Übersetzung und bettet sie mit ausführlichen Essays in den Entstehungszusammenhang ein. Es sind die zentralen Dokumente des Mordes an den Juden, an dem mitzuhelfen die Sonderkommandos gezwungen waren – und Schriftstücke zutiefst bewegender Humanität. Prof. Dr. habil. Pavel Markovich Polian ist Zeithistoriker, Kulturgeograph, Literaturwissenschaftler und Dichter, der unter dem Pseudonym Nerler publiziert. Er ist langjähriger Mitarbeiter der Russischen Akademie der Wissenschaften und der Universität Freiburg, Gründer und Vorsitzender der Mandelstam-Gesellschaft und Direktor des Mandelstam-Zentrums an der Nationalen Forschungsuniversität Hochschule für Wirtschaft in Moskau. Pavel Polian Briefe aus der Hölle. Die Aufzeichnungen des jüdischen Sonderkommandos Auschwitz Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft (wbg Theiss), 2019, 632 S., € 48,– Technische Veranstaltungsinformation Die Veranstaltung wird über den Videodienst Zoom Meetings mit anschließender Diskussion via Chatfunktion stattfinden. Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff »Vortrag am 17.02.2021« an: h.heck [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Heute von 17:30 Uhr bis 18:30 Uhr. Das Ganze der Arbeit – feministische Ökonomie Und was machst du so? Schon beim ersten Kennenlernen fällt oft die Frage nach unserem Beruf. Arbeit bestimmt, wer wir sind und ob wir etwas gelten. Doch was ist, wenn wir kein Geld verdienen oder einen unbequemen Job haben? Wenn wir ein Kind erziehen oder den Flur im Krankenhaus wischen? Alle diese Tätigkeiten sind Teil der Wirtschaft: Nicht nur Bürojobs, Industriearbeitsplätze, Banken und Handwerk – auch Putzen, Kochen und das Sorgen für Mitmenschen gehören dazu. Ohne diese Erfüllung menschlicher Bedürfnisse ist weder ein gutes Leben möglich, noch die Produktion von Industriegütern. Diese hauptsächlich von (migrantischen) Frauen verrichtete „Sorge-Arbeit“ bleibt oft unsichtbar, unbezahlt und wenig wertgeschätzt. Feministische Perspektiven in den Debatten um Postwachstum fordern, dass Sorge-Arbeit im Zentrum der Wirtschaftspolitik stehen soll– statt Profite und Wirtschaftswachstum. Aber wie kommen wir da hin? Das Bedingungslose Grundeinkommen ist eine Strategie, eine andere ist die Abschaffung/Umdeutung von Erwerbsarbeit. Wir blicken auf unterschiedliche Hebel und Wirkungsweisen und fragen, ob sie zu einer gerechten, sozialen und ökologischen Gesellschaft führen können. Zur Veranstaltung gehts hier. Veranstaltung im Rahmen der WWF-Jugend-Netzgespräche // den Zukunftsmutigen Gespräch mit Charlotte Hitzfelder // Konzeptwerk Neue Ökonomie Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Heute von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Workshop Queere Ängste „Ich fürchte mich das zu zeigen…“ – Workshop zum Austausch über Queere Ängste und Unterstützung nur für Queers (LesbischSchwulBiPanAsexuellTrans*TranssexuellInter*QuestiongQueer+) Inhaltstext: In diesem Workshop wollen wir uns queere Ängsten beschäftigen. Dazu wollen wir uns mit den folgenden Fragen auseinandersetzen: Wo und wann haben ich als queere Person angst? Wie hängen queere Ängste mit bestehenden Machtverhältnissen zusammen? wie ist mein Umgang damit? Wie kann ein anderer Umgang damit aussehen? Wie können wir uns supporten? Wir werden uns diesen Fragen mit Gesprächen, Körperarbeit und theaterpädagogischen Elementen aus dem Theater der Unterdrückten annähren. Du solltest also Lust auf Theater-methoden haben:) Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Lesung | Drei Steine – Graphic Novel Zeichnerisch gegen rechte Gewalt Der Illustrator Nils Oskamp verarbeitete eigene Erfahrungen mit Nazis in seinem grafischen Roman Drei Steine. Anfang der 1980er Jahre, nach einer Geschichtsstunde über die Zeit des Nationalsozialismus, an einer Dortmunder Realschule, leugnet ein 13-jähriger Mitschüler den Holocaust und lobt Hitler vor der ganzen Klasse. Nils Oskamp sagt ihm daraufhin klar seine Meinung gegen Nazis. Dies löst eine Spirale der Gewalt aus und ruft auch ältere Neonazis auf den Plan. Diese wurden von einem ehemaligen SS-Offizier radikalisiert. Die Lehrer schauen weg, und die Eltern sind mit anderen Dingen beschäftigt. Erst nach einem zweiten Mordanschlag, als Nils im Krankenhaus landet, wird ihm geglaubt.   Weitere Informationen und Leseprobe Artikel in der kontext:wochenzeitung Arte-Journal   Die Lesung ist multimedial und dauert ca. 90 Minuten. Es können Fragen an Nils Oskamp gestellt werden.   Wir weisen darauf hin, dass die Online-Veranstaltung im Programm Zoom stattfindet. Für die Teilnahme benötigen Sie je nach Veranstaltung (mit Beteiligung des Publikums) optional eine Kamera und/oder ein Mikrofon. Sie können entweder das Client-Programm oder die App nutzen. Mit den Browsern Chrome und Edge können Sie direkt über den Zugangslink teilnehmen. Weitere Information zur Handhabung von Zoom finden Sie hier. Bitte achten Sie darauf, dass Sie die neueste Version von Zoom verwenden, damit Sie über die nötigen Einstellungen verfügen. Es gelten unsere Datenschutzbestimmungen. Für die Verwendung der [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Heute von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Workshop angenehmes Flirten „Flirten wir eigentlich gerade miteinander?“ – Workshop zum austausch über angenehmes Flirten Inhaltstext: Wie funktioniert das eigentlich mit dem (queeren) Flirten und was bedeutet dieses Wort? Können alle Menschen flirten oder kann das gelernt und verlernt werden? Wie kann ich mit unangenehmen Situationen umgegangen werden? Wie kann ich flirten ohne über Grenzen zu gehen oder Menschen abzuschrecken? Und wie sieht eigentlich meine Utopie von einem schönen Flirt aus? Mit diesen Fragen wollen wir uns in dem Workshop beschäftigen und zusammen erste Schritte zu einer angenehmen Flirt-Atmosphäre machen. Dabei möchten wir uns in kleinen (Rollen-) Spielen dem Konsens-Prinzip (Zustimmungs-Konzept|sexual consent) nähern, Erfahrungen Austauschen und herumexperimentieren. Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Heute von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr. Ausblick: der Wiederaufbau unserer gemeinsamen Zukunft Die Abschlussveranstaltung wird Projekte und Visionen der Zivilgesellschaft sowie anderer demokratischer Initiativen präsentieren, die Strategien im Umgang mit und zur Überwindung der multiplen Krisen in Brasilien entwickeln und umsetzen. Die Referent/innen werden noch bekannt gegeben Moderation: Luiz Ramalho (Brasilien Initiative Berlin -BIB) Abschlussworte und Ko-Moderation: Renata C. Motta (FU Berlin) Die Reihe wird als Zoom-Veranstaltung durchgeführt. Bitte melden Sie sich über den Button „Anmeldung“ auf dieser Seite für die Veranstaltung an. Die Teilnahme ist kostenfrei. In Zoom ist eine Portugiesisch-Deutsch Simultandolmetschung verfügbar. Zusätzlich wird ein Livestream im O-Ton der Veranstaltung über den YouTube-Kanal von Mecila gesendet. Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung mit: Lateinamerika-Institut (LAI) der Freien Universität Berlin (FU Berlin), Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS), Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika/Brasilien Initiative Berlin (FDCL/BIB), katholisches Hilfswerk Misereor (MISEREOR), Lateinamerika-Forum (LAF), Global South Studies Center (GSSC) der Universität zu Köln (UzK), Maria Sibylla Merian Centre Conviviality-Inequality in Latin America (mecila) Information Heinrich-Böll-Stiftung   Julia Ziesche, Projektbearbeitung Lateinamerikareferat, Heinrich-Böll-Stiftung E-Mail ziesche@boell.de Telefon +49(0)285 34 -322 Zur Reihe Berliner Brasiliendialog: Brasilien im multiplen Krisenmodus Brasilie [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Heute von 16:30 Uhr bis 19:30 Uhr. Einführungsveranstaltung zu Verschwörungsideologien und Antisemitismus In Zeiten globaler Krisen und den damit verbundenen Unsicherheiten werden Verschwörungsideologien besonders häufig geteilt. Vermeintlich wird Kritik geübt, doch in Wirklichkeit werden komplexe Zusammenhänge auf das Wirken einzelner Personen oder Gruppen reduziert. Verschwörungsideologien entwerfen ein apokalyptisches Bild, aus dem es nur einen Ausweg zu geben scheint: den Kampf der Guten gegen die „Verschwörung“. Im Online-Workshop wird zunächst aufgeschlüsselt, welche Funktionen Verschwörungsideologien für jene erfüllen, die an sie glauben und daraus abgeleitet, warum sie sie (zumindest potentiell) gefährlich sind. Daran anschließend erarbeiten wir uns eine Struktur, die die Konfrontation mit Verschwörungserzählungen und vor allem den Dissens erleichtern. Der zweite Teil des Webinars ist den konkreten Handlungsoptionen gegen Verschwörungsideologien gewidmet und baut auf dem zuvor gelernten auf. Es wird jedoch auch Raum geboten, um sich über persönlich Erfahrungen, Problemstellungen und Bedarfe auszutauschen und in diesen Konflikten zu stärken. Referentin ist Melanie Hermann. Sie arbeitet seit 2017 bei der Amadeu Antonio Stiftung zu Verschwörungsideologien – zunächst mit einem Fokus auf „Reichsbürger“ und Souveränist*innen, seit 2018 im Projekt No World Order, das sie seit August 2020 leitet. Eine Anmeldung im Voraus ist notwendig und hier möglich. Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Heute von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Von Utøya bis Hanau: Rechtsterroristische Online-Subkulturen Am 19. Februar jährt sich der rechtsterroristische Anschlag von Hanau. Er ist allerdings nicht der einzige seiner Art, sondern zeigt eine Kontinuität internationaler rechtsterroristischer Anschläge auf, die von Utøya, über Christchurch und Halle bis nach Hanau reicht. Das Besondere dieser Anschläge: Die Täter wurden durch rechtsterroristische Online-Subkulturen geprägt, die popkulturelle Elemente adaptiert und sich eigener Codes, Bilder und Sprache bedient. Vor allem Jugendliche finden über diese Netzwerke den direkten Weg in den gewaltbereiten Teil der Szene, ohne zuvor persönliche Kontakte zu Rechtsextremen zu haben. Doch rechtsterroristische Netzwerke sind nicht nur ein Fall für Sicherheitsbehörden, sondern auch für die Zivilgesellschaft und die pädagogische Prävention. Denn Veränderungen im (Online-)Verhalten fallen am meisten im direkten Umfeld wie Schule, im Freundeskreis oder in der Familie auf – wenn die entsprechenden Anzeichen erkannt werden. Mit unserer neuen Analyse “Rechtsterroristische Online-Subkulturen – Analysen und Handlungsempfehlungen möchten wir dabei unterstützen, rechtsterroristische Tendenzen im eigenen Umfeld zu erkennen. In der Veranstaltung geben wir einen Überblick über das Phänomen und die Funktionsweise von rechtsterroristischen Online-Subkulturen und erklären anhand von praktischen Beispielen, wie Pädagog*innen mit Jugendlichen umgehen können, bei denen sie entsprechende Affinitäten vermuten oder gar vorfinden. Darüber sprechen am Dienstag, den [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Heute von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr. Online-Workshops zum Thema Fake News Das Bildungsprojekt spreu X weizen lädt zu Online-Workshops zum Thema Fake News ein: In Zeiten von Querdenken-Demos, sich rasant verbreitenden Fake News und dem „Lügenpresse”-Vorwurf ist es wichtiger denn je, einen kühlen Kopf zu bewahren und die Spreu vom Weizen zu trennen. Wenn ihr euch fragt, was ihr gegen Fake News tun könnt oder welche politischen Motive hinter ihrer Verbreitung stecken, seid ihr herzlich eingeladen, an einem unserer Workshops teilzunehmen. In beiden Workshops habt ihr Raum, um euch über eure Erfahrungen mit Fake News auszutauschen und Handlungsoptionen gegen ihre Verbreitung zu erarbeiten. No. 1 Fit gegen Fake News Was genau sind eigentlich Fake News und Desinformationen? Welche Interessen stecken hinter ihrer Verbreitung? Wie erkenne ich sie und was kann ich gegen sie tun? All das und noch mehr erfahrt ihr in unserem Workshop Fit gegen Fake News. Online-Termine: 16.02.21 (Di), 16-19h 16.03.21 (Di), 15-18h No. 2 Fake News als politisches Instrument Fragt ihr euch, was es eigentlich mit sogenannten Alternative Medien auf sich hat und wie sie funktionieren? Und wieso ihnen manche Menschen mehr Glauben schenken als den Qualitätsmedien? Dann seid ihr im Workshop Fake News als politisches Instrument genau richtig. Neben ein paar Basics zu Fake News liegt der Fokus vor allem auf ihrer politischen Dimension. Online-Termine: 23.02.21 (Di), 15-18h 12.03.21 (Fr), 10-13h FACTS – Online-Workshops  – Teilnahme ist kostenlos – Teilnehmen können alle, die inter [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Heute von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr. Unverzichtbar Feministisch – 30 Jahre Ostberliner Frauenzentren Vortragsreihe – Feminismus 2021 “30 Jahre Ostberliner Frauenzentren” geben den Anlass, die Geschichte und die Zukunft dieser Orte und ihr frauenpolitisches bzw. feministisches Wirken in den Fokus zu rücken. Astrid Landero (ehem. Projektleiterin Paula Panke) und Anne Wizorek (freie Beraterin für digitale Strategien und Autorin) sind zwei Generationen von Feministinnen, die über die gesellschaftliche Notwendigkeit von Frauenzentren und die Entwicklung von Feminismus diskutieren werden. Der Online-Zugang wird vor Veranstaltungsbeginn ermöglicht. Veranstaltet wird diese Reihe vom EWA-Frauenzentrum in Kooperation mit dem Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung. Realisiert werden die Veranstaltungen mit Mitteln der Lotto-Stiftung Berlin. Zu dieser Reihe: Diese Veranstaltungsreihe besteht aus 5 Abendveranstaltungen, die sich über die Monate Februar bis Juni 2021 erstrecken. Einmal im Monat, montags, wird zu einer Veranstaltung ab 19:00 Uhr bis 21:30 Uhr geladen. Im Februar ist zum Auftakt eine Debatte zweier Feministinnen zweier Generationen geplant. Folgen werden Vorträge zu verschiedenen Aspekten des heutigen Feminismus mit anschließender Debatte. Geplant sind 1,5-stündige, interaktive Vorträge mit wissensbasierenden Inhalten und anschließenden Fragerunden. Ziel dieser Projektreihe ist es, einige Facetten des neuen Feminismus aufzuzeigen und zu debattieren, die Rolle der feministischen Frauenzentren in der Debatte und für eine geschlechtergerechte Gesellschaft herauszustellen, und die neue Stoßrichtung de [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Heute von 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr. Worum geht es im Buch „Das Kapital“ von Karl Marx und für wen ist es heute gefährlich? Analysiert man die wirtschaftliche Entwicklung der letzten 2 Jahre, so zeigt sich, dass die sogenannte „Corona-Krise“ tatsächlich die auf die „Finanzkrise“ 2007-9 folgende nächste zyklische kapitalistische Wirtschaftskrise ist. Der Corona-Ausbruch verstärkt den Effekt bloß und legt dabei unbarmherzig die Schwächen unseres wirtschaftlichen, sozialen und politischen Systems frei. Liegt es dann nicht nahe, wie bei der letzten Wirtschaftskrise 2007-9, Karl Marx‘ Analysen der ökonomischen, sozialen und politischen Bewegungsgesetze des Kapitalismus genauer zu kennen und stärker zu nutzen, um die offenkundigen Schwächen zu analysieren und Lösungen zu finden? Tatsächlich bietet sich das gegenteilige Bild. Obwohl Marxens Auffassungen immer wieder in öffentlichen Debatten auftauchen, wird er aus der offiziellen und wissenschaftlichen Debatte rausgehalten. Ja, die Beschäftigung mit ihm und seinen Theorien wird zunehmend kriminalisiert, wie z.B. die Aberkennung der Gemeinnützigkeit für die MASCH zeigt.   Der Vortrag gibt einen kurzen Überblick über die Inhalte des Buches „Das Kapital“ von Karl Marx und diskutiert, wer wohl heutzutage das „Kapital“ zu fürchten hat.   Der Autor engagiert sich seit 40 Jahren in der MASCH Hamburg, u.a. in Kapital-Lesekreisen.   Referent: Ulf Brandenburg Datum: 15.2.2021, 18.30 – 20:00 Vortrag mit anschließender Diskussion       Die Veranstaltung kann coronabedingt nur als reine Online-Veranstaltung stattfinden. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine Anmeld [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Heute von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr. Feministischer Lesenachmittag online Bei unserem ersten Lesenachmittag 2021 wollen wir das 1. Kapitel (S.9-37) des japanischen Romans “Brüste und Eier” von der Autorin Mieko Kawakami mit euch diskutieren. Hier ein kurzer Rezensionsausschnitt: “”Brüste und Eier” ist ein Roman, der sich inneren und äußeren Konflikten von Frauen in der sich wandelnden japanischen Gesellschaft annimmt. Dabei kommt der[die)] Leser[*in] der Protagonistin Natsuko sehr nahe und erhält viele, auch intime Details aus ihrem Alltag. Und auch, wenn der umgangssprachliche Ton an einigen Stellen irritiert, ist der Roman eine echte Empfehlung für alle, die sich für das heutige Japan und insbesondere die Rolle der Frau darin interessieren.” (Barbara Geschwinde, WDR”) Mehr Infos zum Buch: https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/buecher/lesefruechte/brueste-und-eier-100.html Wenn ihr Interesse habt, dabei zu sein, schickt uns eine kurze Email an frauen@asta.uni-wuppertal.de Wir schicken euch auch gerne das Material zu. Hier der Zoomlink zum Treffen: Zoom-Meeting beitreten https://uni-wuppertal.zoom.us/j/94827799322?pwd=MHV1c3JpdEZVUXorVncrOVViTzByUT09 Meeting-ID: 948 2779 9322 Passwort: S3NgG6Ak Wir freuen uns auf einen super Nachmittag/ Abend mit euch 🙂 Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Heute von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr. Stream zum Jahrestag, live aus Hanau Am 14. Februar legen die Angehörigen, Überlebenden und die Initiative 19. Februar die Ergebnisse ihrer Recherche offen und zeichnen die Kette des Versagens nach. Wir klagen an und klären auf! Wir fordern politische Konsequenzen! Ab 14:00 Uhr übertragen wir den Stream von der Veranstaltung in Hanau. Wir laden alle dazu ein, die Übertragung zu verfolgen, zu teilen, zu verbreiten und selbst für politische Konsequenzen einzutreten und den Druck zu verstärken. Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Heute von 11:30 Uhr bis 13:00 Uhr. Die (Re)konstruktion der Welt: Hilfe. Solidarität. Politik. Im Rahmen der Online-Konferenz »Die (Re)konstruktion der Welt: Hilfe. Solidarität. Politik.« Achille Mbembe hält einen Vortrag zum Thema »Von der Not und der Lust, die Welt zu reparieren: Voraussetzungen für ein planetarisches Bewusstsein« Eine Veranstaltung der Organisation medico international in Zusammenarbeit mit ECCHR, der Friedrich Ebert Stiftung, der Goethe Universität Frankfurt am Main, IIPM und der Rosa Luxemburg Stiftung Eintritt: Vorherige Anmeldung über die Webseite des Veranstalters erforderlich Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Vom 12.02 - 08:00 Uhr bis 14.02 - 18:00 Uhr. Die (Re)konstruktion der Welt – Hilfe. Solidarität. Politik. Online-Konferenz Hilfe. Solidarität. Politik. Online-Konferenz u. a. mit Achille Mbembe, Susan Buck-Morss, Rita Segato, Ulrike Herrmann, Sandro Mezzadra. Eine Konferenz nicht nur miserablen Lage der Welt, sondern auch und vor allem zu den Möglichkeiten ihrer Rekonstruktion zu einem Ort, den zu bewohnen sich endlich lohnen wird. In Vorträgen und Foren geht darum, das Verhältnis von Hilfe, Solidarität und Politik aus dem Versprechen zu bestimmen, das wir uns in der Erklärung der Menschenrechte selbst gegeben haben: Das Versprechen einer globalen und sozialen Ordnung, in der die uns allen zuerkannten Rechte voll verwirklicht wären   Viele Krisen fügen sich derzeit zu einer Weltkrise, die sich in der Corona-Pandemie verdichtet. Der Zerfall der alten Weltordnung und der suprastaatlichen Strukturen, das Eindringen der Ökonomie in jeden Winkel des Lebens, die Rückkehr einer autoritären Nationalstaatlichkeit, die Klimakrise und die Kapitulation der Politik – alle Symptome dieser Krise bringt das Virus auf ihren Punkt. Unausweichlich und handgreiflich wird die Weltkrise dort, wo das Überleben von Abertausenden, manchmal sogar Millionen Menschen an der Hilfe hängt, die ihnen gewährt oder verweigert wird. In welcher Welt leben wir, wenn Hilfe nur noch eine Weltordnung stabilisiert, die immer hilfsbedürftiger wird? Und: Was ist das für eine Welt, in der Hilfe nur noch Ausdruck der Unfähigkeit ist, sie anders und besser zu machen? Hilfe muss heute schon Zeugnis von der Welt ablegen, die sie vorfindet und [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Heute von 17:00 Uhr bis 23:00 Uhr. “Women: The Longest Revolution” (Virtual Coffeebreak) Nachdem die Frage des Zuammenhangs von Frauenbefreiung und reproduktiver Arbeit bei der letzten Lesekreis-Sitzung (https://platypus1917.org/2020/10/12/platypus-rheinland-lesekreis-wise-20-21-was-ist-die-linke-was-ist-marxismus/) zu Marx’ Kapital aufgetaucht ist, wollen wir dies aufgreifen und anhand eines Artikels aus der Platypus Review in lockerer Runde darüber reden. Also schnapp Dir einen Kaffee oder ein Bier und öffne den Zoom-Link zum virtuellen Cafétisch. Am 13.2. nehmen wir diesen Text zum Ausgangspunkt für unsere Diskussion: Women: the Longest Revolution (Frankfurt) Transkribierte Podiumsdiskussion mit Cornelia Möser, Lucy Parker, Ursula Jensen, Joy McReady (auf Englisch) https://platypus1917.org/2016/03/07/women-longest-revolution-frankfurt/ Es gibt auch eine Audio-Aufzeichnung: http://platypus1917.org/2015/12/18/11-07-2015-women-longest-revolution/. Als Hintergrund zu dem Artikel, hier der gleichnamige Text von Juliet Mitchell: http://platypus1917.org/wp-content/uploads/archive/rgroups/2008-chicago/mitchelljuliet_womenlongestrevolution_nlr40.pdf Die selbe Podiumsdiskussion wurde bereits auch in Chicago veranstaltet: https://platypus1917.org/2016/03/07/women-longest-revolution-chicago/ Und hier zwei Interviews mit Juliet Mitchell aus der Platypus Review: https://platypus1917.org/2011/08/05/emancipation-in-the-heart-of-darkness-an-interview-with-juliet-mitchell/ https://platypus1917.org/2009/02/14/2006-interview-with-juliet-mitchell/ Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Heute von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Die (Re)konstruktion der Welt – Hilfe. Solidarität. Politik. Online-Konferenz Hilfe. Solidarität. Politik. Online-Konferenz u. a. mit Achille Mbembe, Susan Buck-Morss, Rita Segato, Ulrike Herrmann, Sandro Mezzadra. Eine Konferenz nicht nur miserablen Lage der Welt, sondern auch und vor allem zu den Möglichkeiten ihrer Rekonstruktion zu einem Ort, den zu bewohnen sich endlich lohnen wird. In Vorträgen und Foren geht darum, das Verhältnis von Hilfe, Solidarität und Politik aus dem Versprechen zu bestimmen, das wir uns in der Erklärung der Menschenrechte selbst gegeben haben: Das Versprechen einer globalen und sozialen Ordnung, in der die uns allen zuerkannten Rechte voll verwirklicht wären   Viele Krisen fügen sich derzeit zu einer Weltkrise, die sich in der Corona-Pandemie verdichtet. Der Zerfall der alten Weltordnung und der suprastaatlichen Strukturen, das Eindringen der Ökonomie in jeden Winkel des Lebens, die Rückkehr einer autoritären Nationalstaatlichkeit, die Klimakrise und die Kapitulation der Politik – alle Symptome dieser Krise bringt das Virus auf ihren Punkt. Unausweichlich und handgreiflich wird die Weltkrise dort, wo das Überleben von Abertausenden, manchmal sogar Millionen Menschen an der Hilfe hängt, die ihnen gewährt oder verweigert wird. In welcher Welt leben wir, wenn Hilfe nur noch eine Weltordnung stabilisiert, die immer hilfsbedürftiger wird? Und: Was ist das für eine Welt, in der Hilfe nur noch Ausdruck der Unfähigkeit ist, sie anders und besser zu machen? Hilfe muss heute schon Zeugnis von der Welt ablegen, die sie vorfindet und dabei sich und anderen Rechenschaft über die eigenen Erfahrungen und das eigene Tun ablegen. Wir wollen diese Erfahrungen politisch zur Diskussion stellen. Dabei kann es aber nicht nur um die Krise, es muss ihr stets auch um deren Lösung gehen: zumindest um Versuche einer Lösung. Von solchen Lösungsversuchen wissen wir immerhin, dass sie global sein müssen, Lösungsversuche für ausnahmslos alle, wenn sie gerecht und deshalb tragfähig sein sollen. Und die erste Frage, die von uns allen zu beantworten ist, ist die Frage nach den Möglichkeiten, eine Politik zu beenden, die das Ende von Politik bedeutet, weil sie die Bearbeitung der globalen Probleme aufgibt und Hilfe als Müllabfuhr für die globalen Verwüstungen des Kapitalismus instrumentalisiert. Die Diskussion der in der Hilfe gesammelten Welterfahrung spürt die Anfänge einer erneuerten Politik in den Praktiken der Solidarität auf, die in den globalen Protesten für Klimagerechtigkeit, den transnationalen feministischen und antirassistischen Bewegungen, den lokalen Aufständen für Demokratie, Menschenrecht und ein würdiges Leben aufscheinen. Von dort her will unser Kongress „Die (Re)konstruktion der Welt“ das Verhältnis von Hilfe, Solidarität und Politik aus dem Versprechen bestimmen, das wir uns in der Erklärung der Menschenrechte selbst gegeben haben: Das Versprechen einer globalen und sozialen Ordnung, in der die uns allen zuerkannten Rechte voll verwirklicht wären.     Programm Das Programm vom 12.-14. Februar 2021 wird laufend ergänzt und aktualisiert. Mit Ihrer Konferenz-Voranmeldung erhalten Sie Details zum Ablauf. Freitag, 12. Februar 2021 Auftakt 17:00 – 17:30 Wegweiser durch die Online-Konferenz medico international Perspektiven auf die Welt aus der Sicht der Hilfe „Die (Re)konstruktion der Welt“ beschäftigt sich insofern mit der Hilfe, als sie uns besonders eindringliche Erfahrungen und damit ein vertieftes Verständnis ihres gegenwärtigen Zustands erschließt. Wie unsere Welt heute eigentl [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Heute von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Community Organizing – Basisorganisierung In den sich zuspitzenden Krisen wird die Notwendigkeit von Basisorganisierung deutlich. Egal ob Mieter*innen Initiativen, die Verhinderung von Großprojekten, wie Autobahn Neubau oder anti-faschistische Arbeit im Kiez: Organisierungprozesse bedeuten immer auch Aushandlungsprozesse über Unterschiede hinweg und unterschiedliche Rollen. Die Corona Pandemie bringt zudem die Herausforderung vermehrt online sich zu organisieren. Wie können wir in der Großgruppenbegleitung dem gerecht werden? Welche Formate und welche Sprache braucht es? Welche Elemente aus transformativer Strategieentwicklung können unterstützen? Wie gehen wir in der Begleitung mit unterschiedlichen Rollen und einem machtkritischem Ansatz um? In diesem Workshop wollen wir online ausprobieren und schauen, welche Elemente aus der Großgruppenbegleitung sinnvoll in Organisierungsprozesse eingebracht werden können. Und wo wir flexibel unsere Formate und Formen der Begleitung von großen Gruppen anpassen müssen, um der Unterschiedlichkeit der Menschen, wie auch den begrenzten Ressourcen gerecht werden zu können. Anmeldung unter: weiterbildung@rosalux.org   / Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung mit Mia Smettan als Referentin vom Konzeptwerk Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe