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Das Kriegstagebuch

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Hier werden euch Kriegstagebücher und Neuerscheinungen vorgestellt. Zusätzlich erhaltet ihr Informationen über Zeitzeugen und Ritterkreuzträger und deren Geschichten. Aber auch Kriegsschauplätze und Soldatenfriedhöfe werde thematisiert.

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„Ich will zurück zu meinen Soldaten!“ Als Generalleutnant Eberhard Thunert im Januar 1943 aus dem Kessel von Schlacht von Stalingrad ausgeflogen wurde, wollte er sofort zu seinen Männern zurückkehren. Doch das Oberkommando untersagte ihm die Rückkehr. Thunert hatte als Chef des Generalstabes des XIV. Panzerkorps den Vormarsch bis an die Wolga begleitet und die schweren Kämpfe um Stalingrad miterlebt. Am 13. Januar 1943 verließ er den Kessel mit dem Kriegstagebuch des Korps, um außerhalb Nachschubprobleme zu lösen. Gleichzeitig wurde ihm ausdrücklich verboten, wieder in den Kessel zurückzufliegen. Nach seiner Auszeichnung mit dem Deutschen Kreuz in Gold übernahm er erneut hohe Stabs- und Truppenkommandos. Anfang 1945 führte er die 1. Panzer-Division, erhielt für den Ausbruch seiner Division aus der Einschließung am Plattensee das Ritterkreuz und bewahrte zahlreiche seiner Soldaten vor sowjetischer Kriegsgefangenschaft. Seine Soldaten beschrieben ihn als menschlichen, mutigen und stets präsenten Kommandeur, der bei seinen Männern war und ihr Vertrauen genoss. 🕯️ Gegen das Vergessen. #Geschichte #ZweiterWeltkrieg #Stalingrad #Panzerdivision #DasKriegstagebuch

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Kapitänleutnant Rolf Thomsen, Kommandant von U1202, erhält am 29. April 1945 vom FdU West Gerd Rösing das Eichenlaub zum Ritterkreuz. Das Eichenlaub wurde vorher aus einem 5 Mark-Stück, welches eingeschmolzen wurde, gegossen. In ganz Norwegen gab es kein Eichenlaub zur Verleihung, also machte der Flottillenzahnarzt einen Abdruck von Lehmann-Willenbrocks Stück und es wurde ein Neues gegossen. Bergen/Norwegen am 29.04.1945.
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Einer von 10 Ärzten mit dem Ritterkreuz... Und der Einzige, der im Krieg sein Leben verloren hatte. Stabsarzt Dr. med. Heinrich Hüls (14.08.1915-16.08.1944) aus Münster vom Panzerregiment 11. "40 Verwundete mit seinem Leben gerettet" Oberarzt Dr. Heinrich Hüls gab als Abteilungsarzt einer westfälischen Panzerabteilung bei den Kämpfen um Raseinen in höchster Pflichterfüllung sein Leben, um 40 Verwundete zu retten. Für sein vorbildlich tapferes, zum Letzten entschlossenes Handeln verlieh man ihm noch nachträglich das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes." Aus einem Schreiben von Hauptmann Klaus Michaelis an die Eltern von Dr.Hüls: Am 16.8.1944 trat die Abteilung aus dem Raum Asmoniskiai (7km nordwestlich Schirwindt an der deutschen Reichsgrenze) zu einem Stoß in allgemein südlicher Richtung an. Der Angriff, den Dr.Hüls als vorbildlicher Arzt in einem Schützenpanzerwagen begleitete, ging anfänglich gut und schneidig voran, bis durch zahlenmäßig weit überlegene feindliche Panzerabwehr, die zum Großteil in die Flanke des Angriffsverbandes schoß, ein Panzer nach dem anderen durch Volltreffer ausfiel und ausbrannte. In selbstlosem und vorbildlichem Einsatz versorgte Dr.Hüls im stärksten Feindfeuer eine große Anzahl verwundeter Kameraden. Rings von feindlichen Soldaten umgeben, tat er dies in derselben selbstverständlichenj Ruhe, die man an ihm bewunderte. Schließlich, gegen 9.30 Uhr, wurde auch sein Schützenpanzerwagen abgeschossen. Dr.Hüls konnte sich mit geringfügigen Verwundungen retten und ging seinem Samariterwerk weiter nach. Bei einem Angriff von etwa 100 Russen auf seine zusammengeschmolzene Gruppe baute er das MG aus und verteidigte seine Verwundeten mit großem Erfolg. Nun galt es die eigenen Linien zu erreichen, ein Unternehmen, dem sich fast unüberwindliche Schwierigkeiten entgegenstellten durch die vielen Verwundeten, die es mitzunehmen galt. Kilometerweit schleppte Dr.Hüls mit einem anderen Offizier den verwundeten Abteilungsführer Hauptmann Schmidt. Immer wieder mußte vor feindlichen Granaten in Deckung gegangen werden, immer wieder mußten rücksichtlos angreifende Russen mit dem MG niedergekämpft werden. In einem Graben mit den anderen Verwundeten Deckung suchend, wurde Dr.Hüls durch Splitter am rechten Oberschenkel getroffen. Diese Wunde band er ab und verband sie mit Hilfe seines ebenfalls verwundeten Sanitäts-Unteroffiziers. Er verbat sich aber jede Hilfe beim Weitermarsch. Beim Sprung in ein Kornfeld wurde er in einen Nahkampf mit einem russischen Soldaten verwickelt und fiel durch Kopfschuß.
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🩺 Einer von nur zehn Ärzten mit dem Ritterkreuz – und der Einzige, der im Krieg sein Leben verlor. Stabsarzt Dr. med. Heinrich Hüls (14.08.1915 – 16.08.1944) aus Münster Panzer-Regiment 11 „40 Verwundete mit seinem Leben gerettet.“ Oberarzt Dr. Heinrich Hüls gab als Abteilungsarzt einer westfälischen Panzerabteilung während der Kämpfe um Raseinen in höchster Pflichterfüllung sein Leben, um rund 40 verwundete Kameraden zu retten. Für sein außergewöhnlich tapferes und selbstloses Handeln wurde ihm das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes postum verliehen. Aus einem Schreiben von Hauptmann Klaus Michaelis an die Eltern von Dr. Hüls geht hervor, dass die Abteilung am 16. August 1944 aus dem Raum Asmoniškiai zu einem Angriff in südlicher Richtung antrat. Anfangs verlief der Vorstoß erfolgreich, doch geriet der Verband bald in das Feuer einer zahlenmäßig weit überlegenen sowjetischen Panzerabwehr. Ein Panzer nach dem anderen wurde vernichtet. Mitten im schwersten Beschuss versorgte Dr. Hüls unermüdlich zahlreiche Verwundete. Selbst als sein Schützenpanzerwagen abgeschossen wurde und er selbst nur knapp mit leichten Verletzungen entkam, setzte er seine Arbeit unbeirrt fort. Als feindliche Soldaten seine kleine Gruppe angriffen, baute er ein MG aus und verteidigte die Verwundeten erfolgreich. Anschließend versuchte die Gruppe, die eigenen Linien zu erreichen. Kilometerweit trug Dr. Hüls gemeinsam mit einem anderen Offizier den schwer verwundeten Abteilungsführer Hauptmann Schmidt. Trotz eigener Verwundung am Oberschenkel lehnte er jede Hilfe für sich selbst ab und stellte weiterhin das Wohl der Verwundeten über sein eigenes. Beim Versuch, ein Kornfeld zu erreichen, geriet Dr. Hüls in einen Nahkampf mit einem sowjetischen Soldaten und fiel durch einen Kopfschuss. Sein Einsatz gilt bis heute als Beispiel außergewöhnlicher Pflichterfüllung und persönlicher Opferbereitschaft. #Kriegsgeschichte #Zeitgeschichte #Militärgeschichte #Ritterkreuz #DasKriegstagebuch
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An seinem 66. Geburtstag starb er an den Folgen eines schweren Autounfalls … Oberleutnant Josef Gollas (1914–1980) aus Niedernberg bei Aschaffenburg Ritterkreuzträger seit dem 18.11.1941 als Feldwebel und Zugführer der 6./Infanterie-Regiment 106 Josef Gollas wurde am 12. Dezember 1914 geboren. Für seine Leistungen in der Schlacht um Mogilew erhielt er am 18. November 1941 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Im Divisionsgeschichtsband „Der Weg der Division 1939–1942“ heißt es: „Eine besondere Leistung vollbrachte in diesen Tagen Feldwebel Gollas, der dem Feind trotz mehrfacher Verwundung aus eigenem Entschluss einen zum Stützpunkt ausgebauten Häuserblock entriss.“ Für diese Tat wurde er mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Nach dem Krieg war Gollas Mitbegründer der Kameradschaft der ehemaligen „106er“ in Aschaffenburg. Zudem gehörte er zu jener Delegation, die in Épernay Kontakt mit dem französischen Veteranenverband „Revenants et Anciens du 106“ aufnahm. Das französische und das deutsche Infanterie-Regiment 106 hatten sich bereits im Frankreichfeldzug 1940 zeitweise gegenübergestanden. Seit 1958 führte Josef Gollas eine eigene Kleiderfabrik und
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Zur Erinnerung an einen der größten deutschen Schauspieler... Joachim "Blacky" Fuchsberger (1927-2014) aus Zuffenhausen, der im Krieg als Fallschirmjäger diente. Mit 17 Jahren eingezogen, wurde er Ausbilder für Nahkampf (er war ein Judoka) und später im Kampfeinsatz. „ … In seinen Lebenserinnerungen berichtete der damalige Fallschirmjäger der Deutschen Wehrmacht, Fuchsberger, dass er nach ersten Einsätzen an der Ostfront zu einer Sabotageeinheit abkommandiert wurde. „Wir wurden eingekleidet mit amerikanischen Uniformen und Stahlhelmen. Es folgte die Ausbildung an amerikanischen Sturmgewehren und Handfeuerwaffen. … Wir erhielten amerikanische Erkennungsmarken und Decknamen. Ich hier plötzlich Jack Conolly … Was mir blieb war der Vorname Jacky, daraus wurde nach einem feuchtfröhlichen Abend „Blacky“ ….“ Er wurde an der Ostfront eingesetzt, kam verwundet in Stralsund ins Lazarett und geriet dann in britische Kriegsgefangenschaft. (Zusammenschnitt, entnommen seiner Biografie "Denn Erstens kommt es anders")
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Ritterkreuzträger und Senatspräsident, ebenso der Urgroßvater von Nationalspieler Joshua Kimmich... Hans-Jörg Kimmich wurde am 08.03.1920 geboren und trat mit 18 Jahren als Fahnenjunker dem Infanterieregiment 119 in Stuttgart bei. Zum Leutnant befördert, erhält er im Frankreichfeldzug seine Feuertaufe. Für Tapferkeit vor dem Feind erhält er hier beide Eisernen Kreuze. Am 28.06.1944 hielt er mit einer Kampfgruppe eine Dnjepr-Brücke südlich Orscha gegen starke Feindangriffe und ermöglichte so ca. 3000 eigenen Soldaten den Übergang. Dafür wird er, als Regimentsadjutant und Hauptmann, am 28.01.1945 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Nach dem Krieg studiert er Rechtswissenschaften, wird Richter und schließlich Senatspräsident am Verwaltungsgerichtshof des Landes Baden-Württemberg. Hier wurde er 1985 in den Ruhestand verabschiedet. Unter anderem war er stellvertretender Vorsitzender im Kameradenkreis ehemaliger 119`er und Geschäftsführer der TG 25. Weiterhin war er Gründer der Arbeitsgemeinschaft für Kameradenwerke und Traditionsverbände. Hans-Jörg Kimmich starb am 06.02.2004 in Stuttgart. (Foto links Besitz P.H.) ..... Gegen das Vergessen- Deutsche Soldaten in den Kriegen 1813-1945 Bitte folgt uns, klickt auf den FOLGEN Button, für weitere Beiträge zum Thema Militärgeschichte, Denkmäler, militärische Fakten, Kriegsgräberstätten und militärische Zeitgeschichte. Dieser Beitrag wird ausschließlich zu Zwecken der historischen Dokumentation, Forschung und Diskussion veröffentlicht. Er verherrlicht weder Personen, Organisationen, noch Ideologien oder Symbole. Wir distanzieren uns von jeglicher Politik, Hass und Hetze. Wir stehen für Versöhnung über den Gräbern, respektieren und achten alle Soldaten, die ehrenvoll kämpften
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Am Wochenende vom 08. & 09. August 2026 startet die III Edition von Wheels & Tracks in Laubus-Eschbach nahe Frankfurt. Im Mittelpunkt stehen hierbei die Technik und der Spaß an Fahrzeugen aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Besucher haben die Möglichkeit an Mitfahrten teilzunehmen, den großen Markt zu besuchen, auf dem Ersatzteile, Bücher und vieles mehr angeboten werden oder sich auf dem restlichen Gelände in die Zeit der 40er Jahre zurückversetzen zu lassen. Tickets findet ihr hier https://wheels-tracks.reservix.de/events⁠� #wheelsandtracks #militaria #zweiterweltkrieg #ww2 #historischefahrzeuge
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In Erinnerung an Hans Schönfeld . . . . In Demjansk und Breslau Erinnerungen aus meiner Kriegszeit Hans Schönfeld war Angehör
In Erinnerung an Hans Schönfeld . . . . In Demjansk und Breslau Erinnerungen aus meiner Kriegszeit Hans Schönfeld war Angehöriger der 13. Kompanie des . .Totenkopf-Infanterie-Regimentes 3, als er den Beginn des Ostfeldzuges erlebte. Trotz einiger Erinnerungslücken, die seinem hohen Alter geschuldet sind, läßt er in seinen Erinnerungen erahnen, welch einen aufopferungsvollen und entbehrlichen Weg er und seine Kameraden in diesen wechselvollen Schicksalsjahren gegangen sind. Er überstand die harten Wintermonate im Kessel von Demjansk und geriet zum Ende des Krieges in die Festung Breslau. Auch hier sollte ihn sein Soldatenglück nicht verlassen. Auch seine Erinnerungen an die Kriegsgefangenschaft, die Flucht aus dieser und die unmenschliche Behandlung in einem polnischen Gefängnis werden geschildert. 50 Seiten, einige Bilder und Dokumente, Broschur 10,00 EUR Bei Interesse eine kurze Mail an: traditionsbuchreihe2013@googlemail.com
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