Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Drei weitere Ortschaften befreit
Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord die Ortschaft Chrapowschtschina im Gebiet Sumy unter seine Kontrolle gebracht und ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Sadki, Wakalowschtschina, Ulanowo und Kijaniza im selben Gebiet sowie Sosnowy Bor, Bereschnoje, Podsredneje, Tokarewka und Slisnewo im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe mehr als 250 Armeeangehörige verloren. Zudem seien neun Autos und ein Geschütz außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband West habe günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Studenok im Gebiet Charkow sowie Swjatogorsk, Sidorowo, Tatjanowka, Krymki und Bogoroditschnoje in der DVR getroffen habe. Dabei seien mehr als 220 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus zwei Geschütze, ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug und 14 Autos zerstört.
Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position verbessert und dabei ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Wassiljewskaja Pustosch, Krasny Molotschar, Slawjansk, Kramatorsk, Nikolajewka, Druschkowka und Wyssokoiwanowka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 200 Kämpfer. Der Gegner habe zudem fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 24 Autos und zwei Geschütze verloren.
Der Truppenverband Mitte seinerseits habe die Ortschaften Rubeschnoje und Nowoandrejewka in der DVR befreit. Außerdem seien Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Beloserskoje, Wessjoloje Pole, Sergejewka, Dobropolje, Nowogrigorowka, Solotoi Kolodes und Swjatogorowka in der DVR getroffen worden. Der Gegner habe bis zu 395 Armeeangehörige verloren. Ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug und sieben Autos seien zerstört worden.
Der Truppenverband Ost habe seinen Vormarsch fortgesetzt und zuletzt ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Wolnjanka, Nikolskoje, Obschtscheje, Rosowka, Wassilewskoje und Sorewka im Gebiet Saporoschje sowie Iwanowka und Wassilkowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 310 Kämpfer. Sechs Autos seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Preobraschenka und Orechow im Gebiet Saporoschje sowie Antonowka im Gebiet Cherson getroffen. Dabei seien bis zu 50 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 13 Autos und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf militärisch relevante Energieanlagen, Logistikzentren, Drohnenwerke und 147 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den vergangenen 24 Stunden fünf Lenkbomben, zwei HIMARS-Raketen, acht Flamingo-Marschflugkörper und 715 Drohnen abgefangen.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 674 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 222.352 Drohnen, 670 Flugabwehrraketenkomplexe, 30.748 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.775 Mehrfachraketenwerfer sowie 36.304 Geschütze und Mörser verloren.
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