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Info Channel des diskurs.cafe - ein Veranstaltungskalender für digital stattfindende linke Subkultur, Workshops und Vorträge. Hier bekommst du täglich um 6:00 Uhr die stattfindenden Veranstaltungen für den heutigen Tag. Kontakt: kontakt@diskurs.cafe

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Heute von 19:00 Uhr bis 21:30 Uhr. Soziale Gerechtigkeit und Klimawandel Der Klimawandel fordert uns und wir möchten noch mehr dazu beitragen, Handlungsbedarf in klare, konkrete und wirksame Handlungsfelder zu übersetzen. Als Forschungseinrichtung steht uns der Wissenstransfer als Hebel zur Verfügung. Diesen möchte das Institut für Akustik und Bauphysik (iabp) der Fakultät mit einer Online-Dialog-Reihe BUILDING A CLIMATE POSITIVE FUTURE TOGETHER aktivieren. Gebäuden, Quartieren und Städten kommt eine zentrale Rolle zu, da sie Verursacher und Opfer des Klimawandels sind. Aber sie bieten auch unzählige konkrete Anknüpfungspunkte für aktive Veränderung. So soll dieser Dialog auf motivierende Weise Denkanstöße liefern, Lösungen aufzeigen und den Austausch zwischen gesellschaftlichen Gruppen fördern. Dazu zählen wir z.B. Wissenschaft und Handwerk, SchülerInnen und StudentInnen, Kommunen und Privatpersonen, die bewusst und bereit sind, unsere gebaute Umwelt mitzugestalten. Auf dem Programm stehen deshalb klimarelevante Aspekte der Bauphysik und vieler anderer Disziplinen, die für eine nachhaltige Erhöhung von Umwelt- und Lebensqualität urbaner Räume wichtig sind. Format Die Reihe liefert in Form von drei kurzen Inputvorträgen aus Wissenschaft und Praxis motivierende Denkanstöße und zeigt konkrete Lösungen innerhalb der Klimawandeldebatte auf. Der Dialog und Austausch wird unter den Vortragenden sowie im Anschluss durch die Beantwortung offener Fragen aus dem Publikum ermöglicht. Online-Dialog mit Franziska Sander (Emanzipation und Frieden e.V.), Nathana [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr. Im Dekolonial-Salon: Der transatlantische Versklavungshandel Joachim Nettelbeck (1738 – 1824) hat als Obersteuermann auf niederländischen Versklavungsschiffen den Handel mit bis zu 750 Menschen befehligt: Mit einem Beiboot ist er die westafrikanische Küste abgefahren, wo er die gefangenen Menschen eingekauft hat; auf den Schiffen hat er das grausame Regime aufrechterhalten, das dort herrschte; auf den Märkten der Karibik hat er die Verschleppten weiterverkauft. Darüber hinaus hat Nettelbeck versucht, drei preußische Könige zum Erwerb von Kolonien zu bewegen (sklavereibasierte Plantagenkolonien in der Karibik und ein Versklavungsstützpunkt in Westafrika), weshalb er zur Zeit der Erfurter Straßenbenennung im Jahr 1905 auch als Pionier des deutschen Kolonialismus verehrt wurde. Über einen mehrere Wochen dauernden Aufenthalt auf einer Plantage in Surinam schreibt er in seiner Autobiographie, es sei die schönste Zeit seines Lebens gewesen. Wie hat der transatlantische Versklavungshandel eigentlich funktioniert? Was waren die Realitäten auf den Schiffen, die die „Mittelpassage“ befuhren? Was für ein ökonomisches System hat dieser Handel ermöglicht? Was hat er mit den afrikanischen Gesellschaften gemacht, die von ihm betroffen waren? Unter welchen Bedingungen haben die Versklavten auf den Plantagenkolonien der beiden Amerikas gelebt und gearbeitet? Und schließlich: Wie steht es um die deutschen Beteiligungen an diesem Menschheitsverbrechen? Über diese Fragen unterhalten wir uns mit Prof. Dr. Michael Zeuske, einem der international renommierte [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Workshop Queere Vielfalt „Wir sind so unterschiedlich wie Regenbogen“ – 1×1 der geschlechtlichen, sexuellen und amourösen Vielfalt Inhaltstext: Das Thema des Workshops ist in aller Munde, aber worum handelt es sich überhaupt dabei? Um einer Antwort näherzukommen, werden wir uns mit folgenden Fragen beschäftigen: Was bedeutet geschlechtliche, sexuelle und amouröse Vielfalt? Welche verschiedenen Identiätskategorien gibt es? Welchen Diskriminerungen sind Menschen mit diesen Identitäten ausgesetzt? Wie kann ich mich für das Thema sensibilisieren und Unterstützung geben? Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr. Protest Policing im Wandel? Konservative Strömungen in der Politik der Inneren Sicherheit am Beispiel des G20-Gipfels in Hamburg Der G20-Gipfel in Hamburg im Juli 2017 wurde zum Medienereignis, jedoch weniger wegen der Ergebnisse des Gipfels oder der Großdemonstrationen, sondern aufgrund der gewaltförmigen Eskalationen im Laufe der Protestwoche. Eine emotionale öffentliche Diskussion schloss sich an, in der u.a. der politische (Nicht-)Gehalt der Riots diskutuert und Maßnahmen gegen die linksradikale Szene gefordert wurden, aber auch starke Kritik an der Polizei, ihren Strategien und der Häufung von Polizeigewalt geäußert wurde. Die Ereignisse in Hamburg haben grundsätzliche Fragen nach dem sicherheitsbehördlichen Umgang mit Protesten aufgeworfen, etwa inwiefern die polizeiliche Einsatztaktik Einfluss auf Gewaltdynamiken politischer Proteste hat oder welche Konsequenzen die repressiven Reaktionen der Hamburger Justiz für zukünftige Protestereignisse hat. Der Vortrag soll vor diesem Hintergrund einen Überblick zu Aspekten der „Protest Policing“-Forschung geben, wesentliche Konfliktlinien in Hamburg aufzeigen sowie mit einer Diskussion der justiziablen Bearbeitung des Protestereignisses als Bestandteil einer Eskalationsdynamik abschließen. Daniela Hunold forscht zu den Themen Polizei in der Einwanderungsgesellschaft, raumorientierte Kriminologie und Institutionen sozialer Kontrolle. Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Hallo Menschen! Wir freuen uns, dass schon so viele von euch über das diskurs.café den Weg zu guten Veranstaltungen finden! Seit November 2020 wurden über 350 Veranstaltungen in den Kalender eingetragen - um das und den neuen Look der Website zu feiern möchten wir eine kleine Share-Aktion starten: Wenn euch das Konzept und die Veranstaltungen gefallen würden wir uns mega freuen, wenn ihr die vorbereitete Share-Nachricht (oben) in eure Freundeskreise und/oder Politgruppen weiterleiten könntet, damit noch mehr Menschen den Weg zu guten Veranstaltungen finden =) Liebe Grüße und genießt die Sonne Philipp vom diskurs.café

Finde Workshops, Vorträge, Lesungen und weitere Veranstaltungen aus Themenbereichen wie Feminismus, Klimagerechtigkeit, Antis
Finde Workshops, Vorträge, Lesungen und weitere Veranstaltungen aus Themenbereichen wie Feminismus, Klimagerechtigkeit, Antisemitismus, Rechtsextremismus, Gesundheitswesen und viele mehr unter https://diskurs.cafe oder direkt in Telegram: https://t.me/diskursCafe

Heute von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr. Karl Korsch: Marxismus ohne Dogma Karl Korsch wurde am 15. August 1886 in Totstedt geboren. Seine Kindheit verlebte er in Meiningen. Am 21. Oktober 1961 verstarb er in Belmont/Massachusetts. Karl Korsch gilt als einer der bedeutendsten linken Intellektuellen der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts. Trotzdem ist er heute fast vergessen, vor allem im Osten Deutschlands. Dies hat Gründe. Als politisch engagierter Intellektueller spielte er eine herausragende Rolle vor allem in den ersten Jahren der Weimarer Republik. Er studierte als Teil der freistudentischen Bewegung in Jena Jura, war Mitglied des Meininger Arbeiter- und Soldatenrats, verfasste Gutachten für die Sozialisierungskommission, und wurde Mitglied der USPD, später der KPD, die ihn – im Zuge der Stalinisierung der Partei – 1926 ausschloss. 1923 verfasste er eines jener Werke, die bis heute als grundlegend für den „westlichen Marxismus“ (Maurice Merlau-Ponty) gelten: Marxismus und Philosophie. Im selben Jahr organisierte er mit anderen die sogenannte „Erste Marxistische Arbeitswoche“, die im Bahnhofshotel von Geraberg in Thüringen stattfand. Sie gilt als die eigentliche Grün-dungsveranstaltung der „Frankfurter Schule“. Als KPD Mitglied der sogenannten Thüringer Arbeiterregierung war er Justizminister im Freistaat. Seine unnachgiebige Haltung gegenüber den diktatorischen Entwicklungstendenzen in der UdSSR der Zwanzigerjahre, brachten ihn in scharfen Gegensatz zum Parteikommunismus Thälmannscher und Ulbrichtscher Prägung. Sein bestimmender Einflus [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr. „Durch Reinheit zur Einheit“. Burschenschaften und Antisemitismus – Vortrag von Bernhard Weidinger Der Antisemitismus stand 1815/1817 an der Wiege der Burschenschaften und begleitet sie in veränderlichen Anteilen bis heute. War die burschenschaftliche Bewegung phasenweise Anziehungspunkt für progressive Juden, denen jüdische Emanzipation und deutsche Einigung Hand in Hand zu gehen schienen, agierten die völkischen Verbindungen um die Jahrhundertwende als Vorhut eines Rassenantisemitismus, der den Weg in das Vernichtungsprojekt des Nationalsozialismus wies. Auch nach 1945 konnte sich jedenfalls der traditionalistische Teil der Burschenschaften, organisiert in der Burschenschaftlichen Gemeinschaft (BG) und zunehmend auch der Deutschen Burschenschaft (DB), nicht vom Antisemitismus lösen. Verantwortlich dafür war nicht zuletzt der Einfluss der österreichischen Burschenschaften als Hort der innerburschenschaftlichen Reaktion. Der Vortrag beleuchtet die wechselvolle Geschichte der Burschenschaften mit Fokus auf die Bedeutung des Antisemitismus, setzt diesen zum Deutschnationalismus völkischer Prägung in Beziehung und analysiert die heutigen Versuche einer Schönfärbung der burschenschaftlichen Geschichte (u.a. in Form der Instrumentalisierung jüdischer Mitglieder des 19. Jahrhunderts). Gefördert von der Amadeu-Antonio-Stiftung. Montag, 1. März 2021, ab 19.00 Uhr per Livestream. Link wird noch bekannt gegeben.   Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr. “Stammtischkämpfer*in werden” “Stammtischkämpfer*in werden” – Argumentationstraining gegen rechte und diskriminierende Parolen – ein Webinar von Aufstehen gegen Rassismus. Die Teilnehmenden lernen bei diesem Online-Workshop schnell auf verletzende und absurde Äußerungen zu reagieren. Der Schwerpunkt liegt bei den aktuell sehr häufig auftretenden (Corona-) Verschwörungsgeschichten. Info und Anmeldung unter: info@freizeithaus-kirchdorf.de Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr. Workshop Positive Politerfahrungen und Mut machen „Und dann sind sie mal vor uns weggerannt…“ – Workshop über positive Erfahrungen und Ermutigungen beim Politik machen Inhaltstext: „Na, wie war die Demo?“ So fängt das Gespräch meistens an. Was ist alles so schiefgelaufen? Wer ist gar nicht erst aufgetaucht? Wo wurde rumgemackert? Und am Ende steht wieder einmal die Frage im Raum, ob das Rumgelaufe, das Frieren, die blauen Flecke, das Drucken von Flyern, die Ausarbeitung eines Redebeitrags oder Artikels, irgendwas gebracht haben. Ob es nun um ein Gespräch mit der Beziehungsperson geht oder die letzte Blockade – Alles ist politisch. Wir wollen uns in diesem Workshop mit den negativen und positiven Aspekten des „Politik machens“ beschäftigen. Dazu werden wir uns mit verschiedenen (körperlichen) Methoden dem Thema nähern und uns gegenseitig zuhören, bestärken, ermutigen, empowern, unterstützen und motivieren. Online-Workshop von 17 Uhr bis 20 Uhr in Kooperation mit dem Bund Deutscher Pfadfinder_innen. Anmeldung unter: mirjam.tutzer[at]bdp.org Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Vom 26.02 - 15:00 Uhr bis 27.02 - 16:00 Uhr. Urban, sozial, grün, gemischt! Nachhaltige neue Stadtquartiere in Berlin und anderswo Die meisten großen Städte in Deutschland (und auch in anderen europäischen Ländern) wachsen. Der Trend wird durch die Corona-Pandemie nur etwas gebremst, aber nicht gebrochen. Neue Quartiere werden gebraucht, um der steigenden Nachfrage nach Wohnungen in Ballungsräumen zu begegnen. Gleichzeitig ist es notwendig, eine klimaneutrale Entwicklung der Städte einzuleiten. Darüber besteht ein weitgehender Konsens in Politik und Gesellschaft. Der Wunsch nach dem schnellen „Bauen, bauen, bauen“ steht dabei im Widerspruch zu einer nachhaltigen Quartiersentwicklung. Es werden weiterhin zu wenig bezahlbare Wohnungen geschaffen. Neue Quartiere sind nicht immer mit lebenswerten öffentlichen Räumen und sozial gemischt geplant. Auch ökologische Kriterien der Siedlungsentwicklung werden häufig nicht ausreichend berücksichtigt. Wie viele und welche Art von neuen Quartieren brauchen Städte? Wie kann man Stadterweiterung sozial und ökologisch gestalten? Die Konferenz „Nachhaltige neue Stadtquartiere in Berlin und anderswo“ beleuchtet diese Fragen am Beispiel von Berlin, Wien, Hamburg und Heidelberg. Die Veranstaltung richtet sich an (Kommunal-)Politiker/innen, Verwaltungsmenschen, Stadt- und Landschaftsplaner/innen, (kommunale) Wohnungswirtschaft, Vereine und Verbände, die sich mit Stadt- und Landschaftsplanung befassen. Mit u.a.: Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Berlin Bettina Jarasch, MdA, grüne Spitzenkandidatin für die Abgeordnetenhauswahl Berlin Jochen Lang, R [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr. Bini Adamczak – Erzählen als politische Praxis. Möglichkeiten und Grenzen linker Narrative Die Veranstaltung wird virtuell über Zoom stattfinden Im Rahmen der Reihe »Linke Narrative für das 21. Jahrhundert« Bini Adamczak, Julia Fritzsche, Lydia Lierke und Massimo Perinelli im Gespräch über »Erzählen als politische Praxis. Möglichkeiten und Grenzen linker Narrative« Eine Veranstaltung des Literaturforum im Brecht-Haus in Kooperation mit undercurrents – Forum für linke Literaturwissenschaft Eintritt: Die Einwahldaten werden nach der Anmeldung übermittelt Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr. LIVESTREAM: Geschichte wird gemacht – aber wie und von wem? Livestream: Geschichte wird gemacht – aber wie und von wem? Stream unter: media.kukoon.de Das Erinnern an die Verbrechen und ein würdiges Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus ist und bleibt wichtig. Darin sind sich ein großer Teil der Bremer:innen und auch viele Politiker:innen einig. Doch wie sollten diese Erinnerung(en) eigentlich gestaltet sein? Wie sollten die heutigen Kenntnisse und die geschichtlichen Perspektiven vermittelt werden? Wie können die Auseinandersetzungen um die historischen Orte in unserer unmittelbaren Umgebung aktuell bleiben? Diese und andere Fragen wollen wir als ein Zusammenschluß freier Mitarbeiter:innen am Denkort Bunker Valentin in einem digitalen Forum mit den Gästen diskutieren. Bewusst wollen wir damit die Konvention einer starren Frontalveranstaltung aufbrechen und miteinander ins Gespräch kommen. In einer anschließenden Podiumsdiskussion wollen wir dann abgleichen, wie es um die „gesellschaftliche Verantwortung“ in Bremen und anderswo praktisch bestellt ist. Wer macht diese Arbeit und unter welchen Bedingungen? Wir diskutieren mit einer Aktiven des „Arisierungs“-Mahnmals in Bremen und der Initiative „Geschichte wird gemacht“ aus Berlin. Gemeinsam sollen Grenzen und Chancen einer Geschichtsvermittlung diskutiert werden, die eine lebendige Erinnerungskultur nicht nur beredet sondern umsetzt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen! Die Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich. Aufgrund der aktuellen Pandemiesituation findet die Veranst [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 15:00 Uhr bis 16:00 Uhr. Urban, sozial, grün, gemischt! Nachhaltige neue Stadtquartiere in Berlin und anderswo Die meisten großen Städte in Deutschland (und auch in anderen europäischen Ländern) wachsen. Der Trend wird durch die Corona-Pandemie nur etwas gebremst, aber nicht gebrochen. Neue Quartiere werden gebraucht, um der steigenden Nachfrage nach Wohnungen in Ballungsräumen zu begegnen. Gleichzeitig ist es notwendig, eine klimaneutrale Entwicklung der Städte einzuleiten. Darüber besteht ein weitgehender Konsens in Politik und Gesellschaft. Der Wunsch nach dem schnellen „Bauen, bauen, bauen“ steht dabei im Widerspruch zu einer nachhaltigen Quartiersentwicklung. Es werden weiterhin zu wenig bezahlbare Wohnungen geschaffen. Neue Quartiere sind nicht immer mit lebenswerten öffentlichen Räumen und sozial gemischt geplant. Auch ökologische Kriterien der Siedlungsentwicklung werden häufig nicht ausreichend berücksichtigt. Wie viele und welche Art von neuen Quartieren brauchen Städte? Wie kann man Stadterweiterung sozial und ökologisch gestalten? Die Konferenz „Nachhaltige neue Stadtquartiere in Berlin und anderswo“ beleuchtet diese Fragen am Beispiel von Berlin, Wien, Hamburg und Heidelberg. Die Veranstaltung richtet sich an (Kommunal-)Politiker/innen, Verwaltungsmenschen, Stadt- und Landschaftsplaner/innen, (kommunale) Wohnungswirtschaft, Vereine und Verbände, die sich mit Stadt- und Landschaftsplanung befassen. Mit u.a.: Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Berlin Bettina Jarasch, MdA, grüne Spitzenkandidatin für die Abgeordnetenhauswahl Berlin Jochen Lang, R [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 18:30 Uhr bis 21:00 Uhr. Das Recht auf Abtreibung in Zeiten eines antifeministischen „Backlash“ In den USA und einigen europäischen Ländern beobachten wir seit einiger Zeit konservativ forcierte Bestrebungen, emanzipatorische Rechte zu beschränken. Besonders ernstzunehmende Auswirkungen hat dieser „Backlash“ auf den Bereich des Schwangerschaftsabbruchsrechts. In den USA könnte mit der Ernennung von Amy Coney Barrett – einer bekennenden Abtreibungsgegnerin – als Richterin für den Supreme Court nun der feministische Albtraum wahr werden, vor dem Beobachter*innen schon seit längerem warnen: Die Grundsatzentscheidung Roe v Wade, in der das Recht auf Abtreibung zu einer fundamentalen Freiheit erklärt wurde, könnte verworfen werden. Doch auch in Europa gibt es bedenkliche Entwicklungen. Ende Oktober hat der Oberste Gerichtshof in Polen entschieden, dass Schwangerschaftsabbrüche aufgrund fötaler Fehlbildung verfassungswidrig seien. Damit müssen Schwangerschaften in Polen nun auch dann ausgetragen werden, wenn feststeht, dass das Kind nicht lebensfähig sein wird, wenn es auf die Welt kommt. Besorgniserregend erscheint zudem das 2013 gegründete ultrakonservative Lobby-Netzwerks „Agenda Europe“. Laut deren Manifest hat sich „der sexuelle Akt von seinem primären Zweck“ getrennt – der Fortpflanzung. Ziel dieses Netzwerkes ist es, in den Bereichen Ehe und Familie, sowie dem Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen, in allen Ländern der Europäischen Union emanzipatorische Gesetze zu blockieren. Einige Erfolge konnten sie hierbei bereits erzielen.   Die Referentin, Katharina Göpfarth, wir [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr. Rassismus wirkt – wir zeigen wie // FOLGE 6 Formen, Seiten, Wirkungsweisen // Webtalkreihe und anschließend als Audio-Podcast // Ein digitales Bildungsangebot von Opferberatung Rheinland und Re_Struct Für unsere vorerst letzte Webtalkfolge laden wir Kolleg:innen der Vielfaltmediathek (https://www.vielfalt-mediathek.de/) ein, um mehr über die Arbeit der Vielfaltmediathek zu erfahren. In dem Gespräch möchten wir über die Bedeutsamkeit einer breitgefächerten Literatur in Zeiten von aktuellen Geschehnissen sowie über die Zielgruppen der Vielfaltmediathek sprechen.     Die Webtalkreihe ist ein digitales Bildungsangebot von der Opferberatung Rheinland und Re_Struct : Rassismus, Antisemitismus und rechte Gewalt zeigen sich in verschiedenen Formen und Ausprägungen, haben eine lange Kontinuität in Deutschland und sind fest in öffentlichen Debatten sowie Institutionen etabliert. Viele Menschen wollen daran etwas ändern, doch was braucht es dafür und wie kann dies gelingen? Dieser Frage widmen sich die Opferberatung Rheinland (OBR) und Re_Struct der Fachstelle Fachstelle IDA-NRW im Rahmen einer Webtalkreihe, die im Anschluss als Podcast zur Verfügung stehen wird. Im Gespräch mit unseren Gästen werden wir aus rassismuskritischer und intersektionaler Perspektive über Rassismus(formen), Wirkungsweisen und Handlungsstrategien in unserer Gesellschaft und aktuelle Fragestellungen diskutieren sowie Möglichkeiten für Empowerment, Solidarität und Veränderungen aufzeigen. Die Expertisen von engagierten BIPoC* und marginalisierte Stim [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Hanau und Halle: ein „Angriff auf uns Alle“? (Digitaler) Fachtag zum Thema Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit Werden die Anschläge von Halle und Hanau als Angriff auf Demokratie und Menschenwürde gewertet? Oder werden Betroffene von rassistischer Gewalt alleine gelassen? Wie gelingt eine pädagogische und gesellschaftliche Auseinandersetzung mit Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit (GMF), wie sie die Vorurteilsforschung untersucht? Wie wirken die spezifischen Formen Antisemitismus, Antiziganismus und Antimuslimischer Rassismus? Wie kann demokratisches Handeln in Solidarität mit den von Rassismus und Antisemitismus Betroffenen in Bildung und Gesellschaft gestärkt werden? Diese Fragen werden vormittags in Vorträgen und Diskussionen erörtert und nachmittags in Workshops vor Ort vertieft. Neben der analogen Teilnahme besteht die Möglichkeit, sich für den ganzen Tag oder auch nur morgens oder nachmittags digital zuzuschalten. Bitte anmelden unter: https://www.seminareonlinebuchen.de/SeminarManagerNet/20796/SMNet/Registration?seminarId=862f469b-2e66-4179-a2bb-a0baac757dae&AspxAutoDetectCookieSupport=1 Veranstalter*innen: Bildungsstätte Anne Frank, Diakonie Hessen, Haus am Dom – Kath. Akademie Rabanus Maurus, Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main K.d.ö.R., Religionspädagogisches Institut der EKKW und der EKHN, Verband Deutscher Sinti und Roma – Landesverband Hessen, Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr. FLINTA* Komitee Nürnberg: Care-Revolution Für den 24. Februar hat das FLINTA* Komitee Nürnberg Frau Gabriele Winker  zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion zum Thema Care-Revolution eingeladen und wir würden uns sehr freuen, viele von euch dabei zu sehen. Die Veranstaltung ist natürlich kostenlos und online. Der Link zur Zoom-Veranstaltung wird ab dem 21. Februar online zu finden sein oder wir schicken ihn euch zu, wenn ihr uns ne Mail an fq-streik-nbg@riseup.net schreibt. Link zur Facebook-Veranstaltung  Für eine Gesellschaft streiten, in der die Bedürfnisse aller Menschen im Mittelpunkt stehen. All die Tätigkeiten rund um Haushalt, Betreuung, Pflege und Erziehung sind für eine funktionierende Gesellschaft unverzichtbar und verlangen das volle Engagement der Care-Arbeiter*innen. Trotzdem wird diese Arbeit wenig anerkannt, wird meist schlecht oder gar nicht bezahlt. Ob in der Familie, im Kindergarten, im Krankenhaus oder im Pflegeheim: Care-Arbeiter*innen fühlen sich überlastet – gleichzeitig erhalten oft Menschen, die auf die Fürsorge anderer angewiesen sind, zu wenig Unterstützung. Die Finanzierung von Care-Arbeit orientiert sich nicht an Bedürfnissen, sondern am Profit. Vorausgesetzt wird, dass FLINT*-Personen immer bereit sind, die Folgen von Mittelkürzungen durch Mehrarbeit aufzufangen. Dies ist nicht neu, wird jedoch in der Corona-Krise besonders sichtbar. Gabriele Winker entwickelt mit dem Konzept der Care-Revolution die Idee einer grundlegenden gesellschaftlichen Umgestaltung. Selbstorganisation von C [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Digitales Foyergespräch „Corona und HIV. Schuld, Diskriminierung und Solidarität in pandemischen Zeiten“ Was können wir vom gesellschaftlichen Umgang mit HIV lernen? Wenngleich sich Corona und HIV in Infektionswegen, Sterblichkeitsrate und Verbreitung unterscheiden, lassen sich dennoch einige lehrreiche Parallelen ziehen. So zeigt sich in aller Deutlichkeit wieder, dass Gesundheit nicht nur ein medizinisches, sondern auch ein gesellschaftliches und politisches Thema ist. Es kann schnell zur Zerreißprobe für den gesellschaftlichen Zusammenhalt werden. Ähnlich wie beim Aufkommen von HIV/Aids haben wir es mit einer sozialen Krisensituation zu tun. Auf diese wird zum Teil mit (irrationalen) Ängsten, Verschwörungsmythen, Schuldzuweisungen und Bestrafungsphantasien sowie mit sozialer Ausgrenzung reagiert – aber auch mit Solidarität, Unterstützung und Aufklärung.   Digitales Videogespräch mit Liveübertragung auf dem IDZ- Youtube Kanal Referent*innen: Franziska Hartung (Buchautorin „HIV und Schuldgefühle. Zur Psychodynamik in der HIV-Testberatung“ und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Positive Stimmen 2.0“ am IDZ) Peter Thürer (Berater bei der Leipziger Aidshilfe und Sexualpädagoge) Moderation: Dr. Janine Dieckmann (IDZ, Bereichsleitung Diversität und Projektleitung „Positive Stimmen 2.0“) Das Foyergespräch ist eine Kooperation zwischen dem Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft mit dem Deutschen Nationaltheater Weimar und Teil einer Veranstaltungsreihe, die im Rahmen des Projektes „Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt“ vom Institut für Demokratie und Ziv [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 18:30 Uhr bis 19:30 Uhr. „Kunst, Kultur und Antisemitismus“ Von der Fassbinder-Kontroverse und Günter Grass bis zum Zentrum für Politische Schönheit und Lisa Eckhart – Antisemitismus-Debatten haben auch im Bereich von Kunst und Kultur eine lange Tradition. Bei all diesen Kontroversen geraten jüdische Perspektiven und antisemitische Erfahrungen Jüdischer Künstler*innen viel zu oft in den Hintergrund. Welche Erfahrungen machen jüdische Künstler*innen im Hinblick auf Kritik und Vermarktung? Wie gelingt es, jüdischen Pluralismus in die Mehrheitsgesellschaft zu tragen, deren Rezeptionserwartung oft durch Stereotype und Vorurteile geprägt ist? Welche Folgen hat das „Label jüdisch“ und gibt es überhaupt „jüdische Kunst“ und „jüdische Künstler*innen“? Was ist das Problematische an der „Initiative GG 5.3. Weltoffenheit“ und wie positionieren sich die Gäste zur Debatte rund um Zensur und Cancel Culture, die häufig auf das Formulieren von Antisemitismus folgt? Wir laden Mirna Funk, Leon Kahane und Prof. Dr. Mirjam Wenzel am 24. Februar (18:30 bis 19:30 Uhr) zum Austausch über all diese Fragen. Unsere Gäste: Prof. Dr. Mirjam Wenzel promovierte am Institut für Deutsche Philologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München zum deutschsprachigen Holocaust-Diskurs der Sechziger Jahre. Von 2007 bis 2015 verantwortete sie im Jüdischen Museum Berlin als Leiterin der Medienabteilung die Vermittlung von jüdischer Geschichte und Kultur in digitalen und gedruckten Medien. Seit 2016 ist Wenzel Direktorin des Jüdischen Museum Frankfurt. Sie ist Autorin und [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/