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Zeit-fuer-einen-Mutausbruch

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Ich bin auf dem Jakobsweg 840 Km von Irun nach Santiago gelaufen, an die Algarve ausgewandert und biete Klangschalen Massagen und Retreats bei mir an

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Heute ist bad hair, surfer day 🏄 und natürlich barfuß wie immer 👣
Heute ist bad hair, surfer day 🏄 und natürlich barfuß wie immer 👣

Heute liebe ich die "Leere", das Weite und das Sein hier am Meer 🌊☀️

Im ersten Step bin ich noch bis Ende Mai in Vale da Telha und habe bis dahin noch zwei mögliche Auszeit Wochen frei. Denkbar
Im ersten Step bin ich noch bis Ende Mai in Vale da Telha und habe bis dahin noch zwei mögliche Auszeit Wochen frei. Denkbar ist jeweils in den ersten drei Wochen im Februar und im Mai. 7 Übernachtungen, 7x Frühstück, 1x Abendessen am ersten Tag, 2 Klangschalen Massagen und 2 Yogakurse. Interesse? Dann schreib mir und bei weiterem Interesse führen wir einen Video call.

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Blogbeitrag Das Cottage im Wald – wenn Entscheidungen sich von selbst vertagen Vor ein paar Tagen las ich in einer Algarve-Gruppe eine Anzeige, die mich auf eine ganz leise Art innehalten ließ. Ein Cottage, langfristig zu vermieten. Zwölf Monate oder mehr. Wer die Algarve kennt, weiß: Das ist selten. Der Sommer gehört hier den Kurzzeitgästen, und was im Juli und August vermietet wird, finanziert oft das ganze Jahr. Es gab keine Bilder. Normalerweise bin ich dann raus. Doch es gab eine Telefonnummer – mit dem Hinweis, man könne schreiben, auch für Fotos und weitere Infos. Also schrieb ich. Vielleicht, weil ich gerade selbst in einer Phase bin, in der sich vieles neu sortiert. Vielleicht, weil ich offen bin für das, was mich findet – auch wenn es noch keinen klaren Namen hat. Ein Ort „am Arsch der Welt“ – und doch nicht ganz Die Antwort kam schnell. Ein Video, eine Beschreibung, eine Lage: Cerca dos Pomares. Mitten in der Natur. Weit weg von allem. Oder genau richtig nah an sich selbst. Das Video zeigte ein kleines, schnuckliges Apartment. Holzboden. Holzkamin. Eine große, überdachte Terrasse mit Grill und Sitzgelegenheiten. Umgeben von Ruhe, Bäumen, Weite. Ein Ort, an dem Sommer leicht und Winter gemütlich sein können. Und doch: nicht direkt am Meer. Fünf Minuten hinter Aljezur, Richtung Berge. Achtzehn Minuten mit dem Auto bis zum Strand. Ich liebe das Meer. Und so war da kein klares Ja. Aber auch kein Nein. Wenn man sich etwas anschaut, ohne es festhalten zu wollen Am Freitag fuhr ich spontan hin. Keine Besichtigung, nur ein Gefühl. Ich stand vor dem Cottage, schaute es mir von außen an – und ließ es wirken. Später schrieb ich mit der deutschen Eigentümerin, Sigrid, und wir vereinbarten eine Besichtigung für Montag. Am Sonntag dann die Absage. Ihre Schwester aus Deutschland habe überraschend Interesse bekundet. Sie fände es schade, schrieb sie, ich sei so ein bisschen ihr heimlicher Favorit gewesen. Und genau in diesem Moment passierte etwas Interessantes: Mir wurde die Entscheidung abgenommen. Ich hatte kein inneres Ja formuliert. Kein Nein. Und trotzdem spürte ich von Anfang an eine feine Anziehung – nicht rational, eher energetisch. Also schrieb ich zurück. Bedankte mich für ihre Offenheit. Und schlug vor, uns trotzdem zu treffen. Einfach so. Ohne Erwartung. Sie fand die Idee gut. Begegnungen, die keinen Zweck brauchen Am Montag fuhr ich morgens noch zum Praia da Arrifana. Meer. Wind. Weite. Danach um 13 Uhr zu Sigrid. Ich stand vor dem Cottage, als mich irgendwo zwischen den Bäumen eine freundliche Stimme begrüßte. Wieder so eine dieser Begegnungen, bei denen man das Gefühl hat, sich schon zu kennen. Eine Stunde verging wie im Flug. Kein Mietvertrag. Keine Zusage. Kein Plan. Nur ein angenehmes, vertrautes Gespräch. Offen, leicht, ehrlich. Als wäre das Treffen an sich der Sinn gewesen – nicht das Ergebnis. Vertrauen statt Festhalten Am Abend schrieb sie mir: „Ich fand unser Kennenlern-Treffen sehr nett. Schauen wir mal, was noch so alles geschieht… Beste Grüße! Sigrid ☀️“ Und genau das tue ich jetzt. Ich lasse los. Ich habe gelernt – besonders auf diesem Weg des Auswanderns –, dass nicht alles sofort entschieden werden muss. Manche Orte, Menschen oder Möglichkeiten treten in unser Feld, um uns etwas zu spiegeln. Um uns zu zeigen, wo wir gerade stehen. Nicht unbedingt, um sofort gewählt zu werden. Wenn ich meiner inneren Stimme vertraue, dann weiß ich: Diese Geschichte ist noch nicht zu Ende. Vielleicht wird es ein weiteres Kapitel. Vielleicht auch nur eine schöne Randnotiz. Und beides wäre vollkommen in Ordnung.

Repost from Licht - Musik
Juli - Perfekte Welle Mit jeder Welle kam ein Traum Träume gehen vorüber Dein Brett ist verstaubt Deine Zweifel schäumen über Hast dein Leben lang gewartet Hast gehofft, dass es sie gibt Hast den Glauben fast verloren Hast dich nicht vom Fleck bewegt Jetzt kommt sie langsam auf dich zu Das Wasser schlägt dir ins Gesicht Siehst dein Leben wie ein Film Du kannst nicht glauben, dass sie bricht Das ist die perfekte Welle Das ist der perfekte Tag Lass dich einfach von ihr tragen Denk am besten gar nicht nach Das ist die perfekte Welle Das ist der perfekte Tag Es gibt mehr als du weißt Es gibt mehr als du sagst Deine Hände sind schon taub Hast Salz in deinen Augen Zwischen Tränen und Staub Fällt es schwer noch dran zu glauben Hast dein Leben lang gewartet Hast die Wellen nie gezählt Das ist alles nicht gewollt Hast viel zu schnell gelebt Jetzt kommt sie langsam auf dich zu Das Wasser schlägt dir ins Gesicht Siehst dein Leben wie ein Film Du kannst nicht glauben, dass sie bricht Das ist die perfekte Welle Das ist der perfekte Tag Lass dich einfach von ihr tragen Denk am besten gar nicht nach Das ist die perfekte Welle Das ist der perfekte Tag Es gibt mehr als du weißt Es gibt mehr als du sagst Du stellst dich in den Sturm und schreist Ich bin hier ich bin frei Alles was ich will ist Zeit Ich bin hier ich bin frei Du stellst dich in den Sturm und schreist Ich bin hier ich bin frei Ich bin hier ich bin frei Das ist die perfekte Welle Das ist die perfekte Welle Das ist der perfekte Tag Lass dich einfach von ihr tragen Denk am besten gar nicht nach Das ist die perfekte Welle Das ist der perfekte Tag Es gibt mehr als du weißt Es gibt mehr als du sagst Das ist die perfekte Welle Das ist der perfekte Tag dafür Das ist die perfekte Welle Das ist der perfekte Tag

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Juli - Perfekte Welle Quelle Mehr auf @Es geht ins Licht

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Blogbeitrag Die Welle lesen – was ich von Surfern über das Leben lernen darf. Heute saß ich am Surferstrand Praia da Arrifana und beobachtete die Wellenreiter. Eine scheinbar einfache Szene – und doch lag darin eine tiefe Weisheit. Die Surfer kommen oft einzeln an den Strand. Jeder mit seinem Brett unter dem Arm, jeder für sich. Und doch bilden sie draußen auf dem Wasser eine Einheit. Eine lose Gemeinschaft, verbunden durch den Rhythmus des Meeres. Es wirkt, als wollten sie keine Zeit verlieren, als gäbe es einen inneren Ruf, dem sie folgen. Im Wasser geschieht etwas Faszinierendes: Sie lesen die Wellen. Sie kämpfen nicht gegen sie. Sie erzwingen nichts. Sie warten, beobachten, spüren – und wenn der Moment passt, stehen sie auf und lassen sich tragen. Ich mag ihren Ausdruck. Diese Mischung aus Präsenz, Vertrauen und Hingabe. Surfen scheint weniger ein Sport zu sein als ein Lebensgefühl. Ein stilles Einverständnis mit dem, was ist. Ich kenne dieses Gefühl nur zu gut. Auch das Leben bringt Wellen mit sich. Manche sind sanft, andere überraschend kraftvoll. Und oft stehen wir vor derselben Entscheidung wie die Surfer draußen im Wasser: Tauche ich unter die Welle hindurch – oder richte ich mich so aus, dass ich sie reiten kann? Beides ist kein Zeichen von Schwäche oder Stärke. Beides ist Bewusstsein. Nicht jede Welle will geritten werden. Nicht jede Herausforderung verlangt Aktion. Manche Situationen fordern Rückzug, Vertrauen und Geduld. Andere laden uns ein, mutig aufzustehen und mitzugehen. Was ich von den Surfern gelernt habe, ist dies: Das Leben lässt sich nicht kontrollieren, aber es lässt sich lesen. Und wenn wir aufhören, gegen jede Welle anzukämpfen, entdecken wir, dass sie uns oft genau dorthin trägt, wo wir sein sollen. Vielleicht ist Leben genau das: Ein Schritt ins Wasser. Ein Lauschen auf den Rhythmus. Und die Bereitschaft, dem Leben nicht zu widerstehen, sondern mit ihm zu fließen.

https://youtu.be/7-OfACE4ASQ?si=UAcsLO_tajpaNF67 Wenn "silence" nicht bedrückend sondern wunderschön klingt dann beginnt Heilung im Innen.

Traumwetter heute ☀️🌊❤️

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Blogbeitrag Zwischen Verantwortung und Leere Ich sitze am Rande des Atlantiks, der Wind bläst mir kräftig ins Gesicht, und die Weite des Meeres scheint endlos zu sein. In dieser Szenerie kommen die Bilder der letzten Monate zurück. Der Moment, als meine Mutter plötzlich aufgehört hat zu atmen, ist eines dieser Bilder, das sich in mein Gedächtnis eingebrannt hat. Ich hielt ihre Hand, während sie ging, und fühlte mich, als hätte ich gleichzeitig ihre letzte Verbindung zur Welt und meine eigene verloren. Die letzten Monate waren eine ständige Mischung aus Angst, Verantwortung und der Frage, wie lange ich noch funktionieren konnte. Ich fand meine Mutter oft hilflos in ihrer Wohnung – oft war ich es, der sie vom Boden aufhob, sie in den Sessel setzte, nur um dann zu sehen, wie sie sich plötzlich übergab. Es war die ständige Auseinandersetzung mit einem unaufhaltsamen Verfall, der mich nicht nur körperlich erschöpfte, sondern auch innerlich aufzehrte. Ich funktionierte, ohne mir wirklich Zeit zu nehmen, wahrzunehmen, was in mir vorging. Es war nicht nur die Betreuung, die mich herausforderte, sondern auch das ständige Ringen mit dem System. Ich hatte das Gefühl, gegen Wände zu laufen, wenn es um Unterstützung ging. Die Pflegekasse sah meine Mutter lange als „topfit“ an und verweigerte jede Hilfe, obwohl ich wusste, dass sie nicht mehr in der Lage war, sich selbst zu versorgen. Es war ein Gefühl der Ohnmacht, alles zu geben und dennoch ständig das Gefühl zu haben, nicht genug zu tun. Ich hatte das Gefühl, kein eigenes Leben mehr zu haben. Die Wochenenden verbrachte ich mit Arbeit, unter der Woche war ich der Betreuer, der keine Pause hatte. Mein Körper schrie vor Erschöpfung, und gleichzeitig wusste ich, dass ich keine Wahl hatte. Meine Mutter brauchte mich, und ich war einer der wenigen, der noch für sie da war. Doch jetzt, nach ihrem Tod, stehe ich hier – an der Küste von Portugal, allein. Die Weite des Meeres lässt mich die Leere spüren, die in mir entstanden ist. Meine Mutter ist nicht mehr da, und mit ihr scheint auch ein Teil von mir selbst gegangen zu sein. Wer hält mich jetzt? Der Verlust meiner Mutter hat mich nicht nur um sie gebracht, sondern mir auch meine Wurzeln entzogen. Ich war der Sohn, der alles gehalten hat, und jetzt frage ich mich, wo ich selbst geblieben bin. Ich fühle mich haltlos – ein Mann, der lange getragen hat und aktuell selbst wenig Halt findet. Und doch, in dieser Leere, spüre ich etwas Größeres. Die Wellen, die an die Küste schlagen, erinnern mich daran, dass alles zu Fließen hat – dass Leben, Sterben und Trauer Teil eines unendlichen Kreislaufs sind. Vielleicht ist die Leere kein Nichts, sondern ein Raum, in dem Heilung geschehen kann. Vielleicht hält mich nicht ein Mensch, sondern das Leben selbst – das Universum, die Stille, der Atem des Meeres. Es ist schwer, diese Leere zu füllen, doch ich beginne zu verstehen, dass ich mich selbst tragen lernen muss. Jetzt ist es an der Zeit, mich selbst wiederzufinden, zu heilen und mir Raum zu geben. Es ist der Weg, der noch vor mir liegt – nicht als der Sohn, der alles getragen hat, sondern als der Mann, der sich in dieser neuen Realität neu orientiert, der sich vom Fluss des Lebens halten lässt und die Leere als Anfang von etwas Neuem erkennt.

https://youtu.be/PGYhP6Frj7A?si=3haiGR-jvadsHcd_ Anscheinend hat euch das Lied in meinem letzten Video gefallen 😊. Die Band hat einige wunderschöne Lieder

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Kleiner Fotowalk am Hafen
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Kleiner Fotowalk am Hafen

Praia da Arrifana

Solange es die Sonne nicht schafft hinter den Wolken hervorzukommen ist es auch hier eher kühl und ich trage heute sogar mal
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Solange es die Sonne nicht schafft hinter den Wolken hervorzukommen ist es auch hier eher kühl und ich trage heute sogar mal die Winterjacke. Gestern mit Sonne am Strand gelegen und heute eingepackt zu Fuß auf dem Fisher Trail unterwegs. Das geht hier in beide Richtungen recht schnell und manchmal innerhalb von Minuten. Hinzu kommt, dass sich der Körper schnell an die neuen Temperaturen gewöhnt und für mich mittlerweile 14 Grad sich sehr kalt anfühlen.