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Zeit-fuer-einen-Mutausbruch

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Ich bin auf dem Jakobsweg 840 Km von Irun nach Santiago gelaufen, an die Algarve ausgewandert und biete Klangschalen Massagen und Retreats bei mir an

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Blogbeitrag Ich weiß, dass ich nichts weiß – und warum genau darin meine Wahrheit liegt Es gibt Sätze, die begleiten uns wie leise Weggefährten. Einer davon ist für mich: „Ich weiß, dass ich nichts weiß.“ Früher klang dieser Satz für mich fast wie ein Mangel. Heute fühlt er sich eher wie eine Befreiung an. Wir leben in einer Zeit, in der es scheinbar auf alles eine Antwort gibt. Ein Video, eine Meinung, eine neue These ist nur einen Klick entfernt. Ob Weltgeschehen, Spiritualität oder die Zukunft der Menschheit – überall sprechen Menschen mit einer Überzeugung, die kaum noch Raum für Zweifel lässt. Und genau da beginnt für mich etwas zu kippen. Denn je mehr ich mir anhöre, desto mehr spüre ich: Ich kann all das prüfen, fühlen, reflektieren – aber am Ende bleibt etwas ganz Ehrliches übrig: Ich weiß es nicht. Und vielleicht ist genau das der Punkt, an dem etwas Echtes beginnt. Zwischen Reizüberflutung und innerer Leere Das Außen ist laut geworden. Nicht nur durch Nachrichten oder soziale Medien, sondern durch die schiere Menge an Perspektiven. Apokalypse oder Erwachen. Kontrolle oder Befreiung. Angst oder Hoffnung. Alles existiert gleichzeitig. Und irgendwo dazwischen stehe ich – nicht mehr bereit, jede neue Welle sofort zu glauben, aber auch nicht gewillt, mich komplett zu verschließen. Also bleibe ich stehen. Nicht im Außen. Sondern in mir. Der Weg nach innen ist kein Rückzug Lange habe ich gedacht, „nach innen gehen“ bedeutet, sich von der Welt abzuwenden. Heute sehe ich das anders. Es ist kein Weg weg von etwas – sondern ein Weg hin zu etwas. Hin zu dem einzigen Ort, an dem ich wirklich prüfen kann, was für mich stimmig ist. Nicht logisch. Nicht laut. Sondern wahrhaftig. Dieser Weg ist nicht immer ruhig. Manchmal wird es sogar erstmal unruhiger, wenn die äußeren Stimmen leiser werden. Gedanken, Zweifel, alte Muster – alles bekommt plötzlich Raum. Aber genau darin liegt die Tiefe. Wahrheit fühlt sich nicht wie eine Schlagzeile an Ich habe aufgehört zu glauben, dass Wahrheit immer spektakulär ist. Dass sie laut sein muss, eindeutig, endgültig. Stattdessen zeigt sie sich oft ganz anders: leise, unscheinbar, fast unspektakulär. Ein Gefühl von Stimmigkeit. Ein inneres „Ja“, das keinen Beweis braucht. Ein Moment, in dem ich einfach da bin – ohne etwas festhalten zu müssen. Und genau dort wird mein Nicht-Wissen zu etwas sehr Wertvollem. Denn es hält mich offen. Zwischen Wissen und Sein Vielleicht geht es gar nicht darum, immer mehr zu wissen. Vielleicht geht es darum, bewusster zu sein. Weniger festhalten. Weniger sofort einordnen. Weniger reagieren. Und stattdessen mehr spüren. Mehr beobachten. Mehr einfach sein. Das bedeutet nicht, keine Meinung zu haben. Aber es bedeutet, sich nicht vollständig mit ihr zu identifizieren. Ein leiser Moment vor dem Spiegel In letzter Zeit gibt es einen Moment, der mir besonders wichtig geworden ist. Ich stehe vor dem Spiegel. Schaue mich an. Und sage leise: Ich sehe dich. Ohne Bewertung. Ohne Erwartung. Ohne Rolle. Nur ein kurzer Augenblick von Präsenz. Und vielleicht ist genau das mein Anker geworden in einer Welt, die immer schneller, lauter und widersprüchlicher wird. Und das Auswandern? Vielleicht ist dieser innere Weg die ehrlichste Form des Auswanderns. Nicht unbedingt in ein anderes Land – sondern aus alten Mustern, aus übernommenen Wahrheiten, aus der ständigen Suche im Außen. Ein Auswandern zurück zu mir selbst. Ohne fertiges Ziel. Ohne absolute Gewissheit. Aber mit einer stillen Klarheit: Ich weiß, dass ich nichts weiß. Und genau deshalb bin ich offen, wirklich zu sehen.

Heute Abend habe ich einen Video call mit einer Frau in Malaga, die im Juli für zwei Wochen einen Haus und Tiersitter sucht:
Heute Abend habe ich einen Video call mit einer Frau in Malaga, die im Juli für zwei Wochen einen Haus und Tiersitter sucht: "Looking for a pet, plant and housesitter in the north of Malaga, Spain. One cat in the house, outside water for 3 street cats. 1 - 15 of july. Possible also a little longer. A beautiful house in a small village surrounded by the mountains. To have a car is better. But there are also busses to the beach / Malaga" Hab mich gestern darauf gemeldet und schau heute Abend mal, ob wir energetisch zusammen finden.

Am Sonntag findet die nächste Klangreise in Vale da Telha statt – falls jemand zufällig vor Ort ist 😊. Morgen besuche ich ein weiteres Studio an der Südalgarve und hoffe, auch dort den ein oder anderen Termin anbieten zu können.

Heute in Vila do Bispo am Praia do Castelejo

Vorm Sprachunterricht noch schnell die Hausaufgaben erledigen. Früher habe ich es morgens im Bus auf dem Weg zur Schule gemac
Vorm Sprachunterricht noch schnell die Hausaufgaben erledigen. Früher habe ich es morgens im Bus auf dem Weg zur Schule gemacht 🚌 Ich war schon immer sehr fleißig 😅🌊☀️🌴

Letzte Woche in Burgau an der Südalgarve und hier der wundervolle Strand Praia do Canavial bei Lagos. 12 Minuten von Burgau entfernt und aktuell sonnig und warm ☀️🌊🌴❤️

Ola, bom Dia Room with a view 🌊☀️🌴

Ola, bom Dia 🌊 Tief Therese verabschiedet sich und die Sonne kommt wieder zurück an die Algarve ☀️
Ola, bom Dia 🌊 Tief Therese verabschiedet sich und die Sonne kommt wieder zurück an die Algarve ☀️

Hier ist normalerweise der Strand 🌴🌊

In meiner Wahrnehmung zeigen sich im Außen gerade wieder sehr intensive Energien. Gestern hat es mir regelrecht den Stecker gezogen, und selbst nach zwölf Stunden Schlaf lag noch eine tiefe Müdigkeit in mir. Am Morgen war ich im Atlantik, und jetzt sitze ich draußen und lasse meinen Blick über das Wasser schweifen – beobachte, mit welcher Kraft, Weite und lebendigen Dynamik er sich in diesem Moment bewegt.

7 Jahre „Zeit für einen Mutausbruch“ 2019 begann etwas in mir, das ich nicht mehr zurückhalten konnte. Hätte mir 2018 jemand
7 Jahre „Zeit für einen Mutausbruch“ 2019 begann etwas in mir, das ich nicht mehr zurückhalten konnte. Hätte mir 2018 jemand davon erzählt, ich hätte es nicht geglaubt. Heute sehe ich den gesamten Weg: die Zweifel, die Umwege, die kleinen Schritte und den Mut, den ich mir Stück für Stück zurückgeholt habe. Und jetzt? Weiß ich: Es war genau der richtige Moment, loszugehen.

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Impressionen für die Seele
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Impressionen für die Seele

Blogbeitrag "Die dunkle Nacht der Seele – warum sie kein Ende, sondern ein Anfang ist" Es gibt Phasen im Leben, die sich kaum in Worte fassen lassen. Zeiten, in denen nichts mehr trägt. Keine Perspektive, keine Freude, kein Licht. Nur Schwere, Dunkelheit und dieses tiefe Gefühl, völlig verloren zu sein. Ich kenne diese Phasen. Ich habe selbst mehrere Jahre in einer tiefen Depression gelebt. Es gab Momente, in denen ich innerlich gegen Wände gelaufen bin – verzweifelt, ohne Halt, ohne Hoffnung. Und wenn man einmal an diesem Punkt war, weiß man: Das ist nicht einfach nur „schlecht drauf sein“. Es ist eine existenzielle Leere. Rückblickend verstehe ich, dass ich mitten in etwas war, das oft als „dunkle Nacht der Seele“ beschrieben wird. Diese Phase ist mehr als nur eine Krise. Sie ist ein radikaler innerer Umbruch. Alte Bilder von uns selbst beginnen zu bröckeln. Vorstellungen davon, wer wir sind und wie das Leben sein sollte, lösen sich auf. Das kann sich anfühlen wie ein kompletter Verlust – fast wie ein innerer Tod. Und genau das beschreibt es ziemlich gut: Ein Teil von uns stirbt – nicht im wörtlichen Sinne, sondern das alte Selbstbild, alte Muster, alte Sicherheiten. Das, woran wir uns so lange festgehalten haben. So schmerzhaft das ist – es schafft Raum. Raum für etwas Echtes. Für eine Version von uns, die nicht mehr auf Erwartungen, Anpassung oder alten Prägungen basiert, sondern auf etwas Tieferem: unserer eigenen Wahrheit. Irgendwann habe ich begonnen, mich auf den Weg zu machen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Zwei Pilgerreisen, insgesamt über 1100 Kilometer zu Fuß. Nicht, weil ich genau wusste, was ich suche – sondern weil ich gespürt habe, dass ich so nicht mehr weitermachen kann. Schritt für Schritt bin ich mir selbst nähergekommen. Nicht in großen, plötzlichen Erkenntnissen. Sondern in kleinen Momenten. In der Stille. Im Gehen. Im einfachen Dasein. Heute weiß ich: Zuhause ist kein Ort. Es ist ein Zustand. Solange wir im Inneren nicht heilen, werden wir im Außen immer weiter suchen. Nach Antworten, nach Erfüllung, nach diesem einen Gefühl, das uns endlich ankommen lässt. Aber dieses Ankommen passiert nicht irgendwo da draußen – es passiert in uns. Was mir in dieser Zeit geholfen hat, waren oft ganz einfache Dinge – und vielleicht kann das auch für dich ein Anfang sein (auch wenn dein Weg natürlich ganz individuell ist): Nimm dir bewusst Zeit für dich – auch wenn es nur ein paar Minuten am Tag sind. Lerne dich kennen. Wirklich. Auch die Teile, die du lange verdrängt hast. Geh nach draußen. Natur muss nicht spektakulär sein – ein Spaziergang reicht. Spür deinen Körper – zum Beispiel beim Barfußlaufen oder einfach beim bewussten Atmen. Such dir Momente der Ruhe – ohne Ablenkung, ohne ständigen Input. Und vielleicht das Wichtigste: Schaffe bewusst Abstand vom Lärm im Außen. Nachrichten, Meinungen, ständige Reize – all das zieht dich oft weiter weg von dir selbst. Der Weg, den du suchst, führt nach innen. Ich weiß, wie aussichtslos sich das alles anfühlen kann. Ich weiß, wie schwer es ist zu glauben, dass es jemals anders wird. Ich habe selbst lange nicht daran geglaubt. Und trotzdem sitze ich heute hier und kann sagen: Es wird anders. Es wird nicht von heute auf morgen leicht – aber es wird heller. Wir sind stärker, als wir denken. Die dunkle Nacht der Seele hat keine Abkürzung. Jeder geht seinen eigenen Prozess. Aber dieser Weg führt irgendwohin. Und er lohnt sich – mehr, als man sich in den dunkelsten Momenten vorstellen kann. Wenn du gerade mittendrin bist: Du bist nicht allein. Und es gibt einen Weg. Vielleicht beginnt er genau hier. Glaub an dich. :

So sieht Lebensfreude aus 😁. Er ist regelrecht ins Wasser gehüpft.

Die Beachbar hat dennoch aberto für die, die trocken hin kommen 😁🌊
Die Beachbar hat dennoch aberto für die, die trocken hin kommen 😁🌊

There is no beach left today

Wenn wir mit offenen Augen durchs Leben gehen, entdecken wir die vielen, kleinen Wunder.
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Wenn wir mit offenen Augen durchs Leben gehen, entdecken wir die vielen, kleinen Wunder.

Das Leben findet immer einen Weg
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Das Leben findet immer einen Weg