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Phönix

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Ein von brennender Wahrhaftigkeit erfülltes Herz ist wie ein Phönix, den kein Käfig einsperren kann.

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Der Kanal "Phönix" ruht eine Weile. In der Zeit werde ich schreiben, es aber (noch) nicht hier veröffentlichen. Ich danke denjenigen, die noch da sind und bisher tapfer mitgelesen haben. Bis bald irgendwann...❤️‍🔥 Eure Esther

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In dieser Welt hat sich das Verschonungsprinzip etabliert: Bist du gut zu mir, dann bin ich auch gut zu dir, verschonst du mich, dann verschone ich dich. Und das nennen sie dann Liebe. Aber wehe, einer spielt nicht mit und spricht Klartext, so dass sich womöglich noch jemand persönlich angesprochen fühlt. Ja, was dann? Was macht jemand, der beleidigt und gekränkt ist, aber im Korsett des Gutmenschen steckt? Er macht aus seinem Racheimpuls eine höhere Eingebung. Persönliche Verbitterung wird dann zum geistigen Prinzip verklärt und der Wunsch nach Bestrafung als moralische Notwendigkeit einer höheren Ebene verkauft. Es ist ein gestörtes Spiel für Scheinheilige ohne Rückgrat. @LichtdesPhoenix
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Leb damit, dass nicht jeder dich mag. Leb damit, dass nicht jeder dich auf Samtpfoten umtänzelt. Leb damit, dass mancher deinem Gefasel davon, wie alles sein sollte, mit seinem Scharfsinn kleine Kratzer verpasst, in die dann das Tageslicht der Realität eindringen kann. Leb damit, dass es Menschen gibt, die sich dir in den Weg stellen, insbesondere wenn du versuchst, andere zu belehren und ihnen den Weg zu weisen. Leb damit, anstelle dich hinterfotzig und rachsüchtig in die Ecke zu stellen und mit verkniffer Miene Gift zu speien, während du nach außen hin fromm und tugendhaft "Liebkind" spielst. Leb damit, dass es Menschen gibt, die sich der Welt und dem Leid stellen, anstatt das Dasein in romantischem Schleim zu ertränken. Leb damit, dass du an einigen abschmieren wirst, immer und immer wieder, weil sich nicht von deinen Vorstellungen verwalten lassen. @LichtdesPhoenix
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Teil 36 Das personelle, das künstlich intelligente Betriebssystem, die psychologische Simulation zerstört sich ab einer gewissen Tauchtiefe brachial selbst, um sich anschließend organisch zu organisieren. Das Leben kann nur im Kontrast erfahren werden. Du kannst die Gesetze des Lebens und seiner Zyklen respektieren und dich trotzdem kraftvoll positionieren. Kennst du die Geschichte von Sisyphos? Er hat sich einer scheinbar endlosen, vergeblichen, immer wiederkehrenden Aufgabe gestellt. Immer wieder kurz bevor er den Stein berührte, war da dieser Moment, in dem alles still wurde. Er hat die Herausforderung nicht negiert und er hat auch keine Ausflüchte gesucht. Das war die tiefste Dunkelheit der Akzeptanz. Das Leben verlangt von dir genau das. Es will gelebt werden, kompromissfrei, auch wenn du selbst viele Kompromisse eingehen musst, während du hier auf Erden wandelst. Den meisten Lesern geht es nicht wirklich um den Inhalt unserer Texte, sondern um ein indirektes Ausleben ihrer Wut, die sie sich im Alltag verkneifen. Sie gieren danach, dass andere es für sie tun und bestenfalls noch Feindbilder benennen, auf die sie dann leichten Herzens allen Unmut projizieren können. In dem Augenblick, wo jemand seiner Kraft Ausdruck verleiht, fangen sie Feuer und feiern sogar das Brachiale, das sie ins Kellergewölbe ihres eigenen Schattendaseins verbannt haben. Deswegen kommen die Beiträge, in denen wir auf den Tisch hauen am besten an, während tiefgründige Präzision gern überlesen wird. Sobald die Wortwahl etwas rauher wird und Leser sich persönlich angesprochen fühlen, neigen insbesondere die Zartbesaiteten dazu, sich empört und beleidigt abzuwenden. Sie beurteilen Aussagen nach der gewählten Formulierung, nicht nach ihrer Substanz. Sie lassen sich von Gesäusel und Opfertumgeschwafel, von liebevoller Mahnung und Heile-Welt-Versprechen verführen und trösten. Ihnen geht es vornehmlich um die Befriedung ihrer infantilen Gelüste. Deswegen kann man sie auch so leicht mit der Aussicht auf Lustgewinn manipulieren. Wir hätten unsere Aussagekraft auch verschleiern können, mehr noch, wir hätten jeden Satz so formulieren können, dass ihr euch geherzelt oder zumindest nicht direkt angesprochen fühlt. Das hätte aber nur dazu geführt, dass ihr euch von allen kritischen Aussagen distanziert, beruhigt auf die eigene Schulter klopft und nichts hinterfragt. Wir, die Autoren, erkennen uns in allen Aspekten wieder, die wir in Worte gefasst haben. Wäre es anders, hätten wir diesen Text gar nicht schreiben können. Bist du jetzt irritiert? Hättest du erwartet, dass wir glauben, über allem zu stehen? Dann lies den Text bitte noch einmal. Die letzten und vielleicht wichtigsten Fragen können von niemandem beantwortet werden und das ist uns bewusst. Dir auch? Ehrlich gesagt, ist es uns gleich. Statt neue Strukturen aufzubauen, widmen wir uns der Demontage der alten. Dort, wo die Lehre fällt, offenbart sich die Leere. Nur die Wenigsten können sie ertragen. Die Masse giert nach neuer Befüllung und nach neuen aufreizenden Geschichten, die sie aus dem Dilemma der "0", die um jeden Preis eine "1" sein möchte, erlöst.  Warum dieser Text Kapitel 0 heißt? Die Null und ihr Hintergrund repräsentiert zugleich das Potenzialfeld und das Nichts. Sie ist Vorbote, ist Prolog und schliessendes System in einem, ist ein Kreis, ist eine Schlange, die sich in den eigenen Schwanz beißt. Hinter jedem Ton, hinter jedem Symbol, hinter jedem geschriebenen wie auch gesprochenen Wort, das sich in Geschichten einlötet, steckt eine mehrschichtige Wirklichkeit, die somit offenbart, dass jedes Wort, dass somit jede Geschichte auch ein bisschen gelogen ist. Wer das erstens weiß und zweitens offen und ehrlich zugibt, ist dieser Wirklichkeit am Nächsten. Unbeantwortbare Fragen bleiben offen... Warum zieht sich die nackte Existenz die Formkleider an, die sie sich anzieht. Was ist Licht und was Anziehung? Was ist Bewusstsein? Warum ist Alles und nicht Nichts? Danke fürs Lesen. ~ Artur & Esther ~
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Teil 35 Die meisten Menschen glorifizieren eine romantisierte Form der Natur, in der man gerne mal verweilt, um aufzutanken und all dem Beton der Stadt den Rücken zu kehren. Sie genießen den Sonnenschein, die bitterkalten Temperaturen, den Wind und den Regen, weil und solange sie den Witterungen nicht hilflos ausgeliefert sind und sich ihnen jederzeit entziehen können. In dieser Welt wird alles Natürliche durch Kultivierung unterworfen und dann geliebt. Das ist schon recht gestört. Die wirkliche Natur ist wild, ist roh und unberechenbar. Sie interessiert sich nicht für dich, weil sie durch und durch unpersönlich ist. Es macht einen großen Unterschied, ob du zwei Stunden durch eine Wüste spazierst oder ob du in der Wüste lebst und tagtäglich ums Überleben kämpfen musst. Der frühere Mensch war der Natur unterworfen und hat versucht, ihre Gesetze zu verstehen, hat versucht, das Wirken des Himmels zu berechnen. Er kreierte Himmelsmächte und entwickelte Rituale, um die Götter, die er sich erdacht hatte, zu besänftigen. Es wurde geopfert und getötet, um sich mit den strafenden Herrschern des Himmels gut zu stellen und von ihnen verschont zu werden. Schon hier ging es um Macht und Ohnmacht, um Belohnung und Bestrafung. Dass sich alles darum dreht, die Natur zu bezwingen, um sich über sie erheben zu können, erkennt man auch heute noch. Viele suchen die Spannung und den "Kick", indem sie extreme Berge oder Eiswände erklimmen, mit dem Fallschirm springen und Bungee-Jumping betreiben. Andere vertiefen sich in die Herausforderung, den eigenen Atem und den Herzschlag bewusst zu verlangsamen. Sie spielen mit dem Leben und dem Tod, um sich selbst zu beweisen, dass sie beiden überlegen sind. Wenn das Letzte, woran der Mensch glauben würde, nicht mal er selbst wäre, sondern die rohe Naturgewalt, die durch ihn webt und waltet, wie würde die Welt dann aussehen? Irgendwelche Einwände? Was denn nun? Liebst oder fürchtest du die wilde Natur aller Dinge? Die Furcht vor dem Tod ist in der Tiefe die Furcht vor der Vergänglichkeit, ist zugleich die Furcht vor einer ewigen Wiederkehr, die Furcht vor einem geistigen Gefängnis, die Furcht vor dem Transhumanismus und der Auslöschung des menschlichen Daseins. Die Furcht vor dem Tod entspringt der Angst vor dem Leben und der eigenen Ohnmacht und ist in allerletzter Konsequenz die Furcht vor dem Nichts, weil das Individuum im Nichts einfach verschwindet und keinerlei Macht und Kontrolle mehr ausüben kann. Hier zu "Leb"zeiten kann nur die psychologische Simulation sterben, um ein weitestgehend freies Werden auf Erden zu entfachen; Dieser Tod ist philosophischer Natur. Reines Sein ist hier nicht möglich, sondern nur, wenn auch die Biologie geht, um wieder zu Potential zu werden. In der Akzeptanz des Lebens als das, was es ist wie auch der kontinuierlichen tieferen Schau des Todes, bauen sich die Ängste davor ab, verschwinden jedoch nie gänzlich.
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Teil 34 Jede Einseitigkeit ist Verlogenheit vor der Implikation weiterer Seiten. Kannst du dich an die beiden Seiten der Medaille aus der "Nostalgie in Sepia" erinnern? Ausserhalb des Kreises gibt es kein Ich, gibt es keine weiteren erdichteten Körper, kein Alltagsbewusstsein, kein Unterbewusstsein, keine Archetypen nach Jung, keine Hysterien, keine regressiven fl'oralen und b'analen Ph'r'asen nach Freud, keine Seele, keine Erde, keine Astralreiche, kein Karma, keinen Himmel, keine Hölle, keine Maschinerie, keine Geschichte! Wir sind an dieser Stelle weder Theisten noch Atheisten und das ist kein Konstruktionsfehler. Du musst nicht glauben,  dass eine "Seele" weiterlebt, um zu erkennen, dass das, was wirklich ist, nicht stirbt! Der Tod ist das Ende eines Formphänomens in der Erscheinungswelt. Jede Form wird sterben. Das unpersönliche Formlose stirbt nicht, weil es nie geboren werden musste. Das Nichts exhaliert das formlose Potentialfeld, welches die erformte Geschichte exhaliert, welche wiederum vom Nichts inhaliert wird. Der ewige Kreislauf, die ewige Kontraktion. Kannst du dich an deine Geburt erinnern? Nein? Kamst du freudestrahlend und leichtfüssig oder kreischend und ohnmächtig durch den Kanal in diese Zähe? Erinnerst du dich an deinen "letzten Tod"? Wie sehr hast du an der Zähe festgehalten? Wer garantiert dir, dass du aktuell überhaupt lebendig bist? Wer oder was bist du, wenn du träumst? Du gleitest einfach hinüber, ohne dass du auch nur den Hauch eines Einflusses hast, stimmst? Das mit dem Luziden klappt nicht wirklich. Gib es zu. Es gibt Bereiche, die du weder gänzlich bestimmen noch kontrollieren kannst, solange du Mensch bist. Nichtsdestotrotz wird suggeriert, dass der Mensch es tun sollte. Ihm wird eingetrichtert, dass er Herr seines Daseins wäre, wenn er alles selbst bestimmen könnte: seine Anwesenheit und seine Abwesenheit. Er versucht, sie zu begreifen und zu berechnen, weil er seine eigene Ohnmacht nicht ertragen kann. Warum hast du eigentlich keine Angst vor dem, was vor deiner "Geburt" war? Wer fürchtet, dass das Wesen mit dem Tod aufhört zu sein, müsste doch automatisch auch das fürchten, was es vor der Geburt war. Diese beiden Zustände können nie getrennt voneinander betrachtet werden. Die Asymmetrie, die du erlebst, ist eine Täuschung des Bewusstseins. Du hast im Grunde nie etwas Bleibendes gehabt. Es war immer ein Strom wiederkehrenden Vergehens. Das einzige, was du im Tod verlierst, ist die Illusion der Beständigkeit und alle Anmaßung. Aber genau das ist das Problem, nicht wahr? Du möchtest deinen Ich-Fokus hinüber retten. Du hast Angst vor der totalen Auflösung.
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Teil 33 Fragt man die Menschen, ob sie den Tod fürchten, verneinen sie es. Wir werden nun abschliessend über genau das Thema sprechen, dem niemand hier ausweichen kann. Wir werden das, was wir Tod nennen, keineswegs behandeln wie die Religionen oder verträumte Spiritisten ihn behandeln und tröstende Versprechungen abgeben. Auch werden wir ihn nicht als Niederlage betrachten, wie es der Materialismus tut. Immer diese "Ismen". Wir versprechen kein Belohnungshäppchen, versprechen kein Wiedersehen, keine natürliche personelle Fortdauer. Eine künstliche Fortdauer halten wir für absolute Hybris, die wiederum aus grenzenloser Ignoranz resultiert. Unsere analytische Position ist logischer, klarer, brutaler, letztlich aber auch befreiender, als jedes dieser Märchen es je sein könnte. Die meisten Menschen verstehen gar nicht, dass ihre grösste Todesangst erst dann präsent ist, wenn es "wirklich" Grund zur Sorge gibt. Vorher haben sie den Tod nämlich mit schönen, romantischen Beruhigungsmärchen ausgeschmückt oder gänzlich verdrängt. Die einen tun so, als sei das Ich ewig; die anderen versuchen den Tod durch Transhumanismus oder Transfomation zu überwinden. Du denkst, dass der Transhumanismus eine logische Konsequenz einer materialistisch reduktiven Weltanschauung ist und dass du dich durch trans'zendente Trans'formation davon lösen kannst? Du glaubst, dass du dich durch Vergeistigung erlösen kannst? Was ist, wenn der Materialismus als Prinzip dialektisch in einen viel älteren Teppich der Vergeistigung eingewebt wurde und alles nur in eine imaginäre Loslösung mündet, aber nicht in eine Erlösung? Das Weltenskript beinhaltet viele Gabelungen und du bist gerufen, deinen Weg zu wählen. Entweder Oder. Problem und Lösung. Null oder Eins. Jeder Weg ist anders, doch sei dir gewiss, dass alle Wege in ein- und dasselbe Ziel münden, auch wenn sie unterschiedliche Namen tragen und vielleicht sogar unvereinbar wirken. Die Vergeistigung hat viele Gesichter und beinhaltet, wie das Wort schon zu erkennen gibt, dass du in ein Geisterdasein verführt und überführt wirst, ohne dir dessen bewusst zu sein. Der Weg ist nicht das Ziel, so wie die Reise nicht die Ankunft und die Frage nicht die Antwort ist. Der Weg weist darauf hin, wie du lebst, deine Ziele offenbaren, wofür du lebst. Wenn dir die Richtung egal ist, darfst du dich nicht darüber beschweren, wo du schließlich landest. Du brauchst den "schwarzen Peter" auch nicht den personifizierten Navigationssystemen zuschieben, denen du folgst. Stattdessen könntest du dich auf deinen Körper und sein Zellgedächtnis zurückbesinnen. Dein Leib weiß mehr, als du dir je erträumen könntest!
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Teil 32 Wir wiederholen es gerne nochmal... Die meisten Menschen handeln im Glauben an ein "höheres Prinzip" von Belohnung und Bestrafung, das sie der Einfachheit halber in ein Ursache-Wirkprinzip umgetauft haben. Es formt nicht nur ihre Vorstellung von Gut und Böse, sondern auch all ihre Interaktionen. Versündigen wollen sie sich nicht, Schuld aufladen wollen sie sich nicht. Gleichzeitig versuchen sie mit allen Mitteln die bedingungslose Liebe heraufzubeschwören und behaupten, dass Schuld in Wirklichkeit gar nicht existieren würde. Wer bist du jenseits deines Glaubens? Was würdest du noch tun und was würdest du unterlassen, wenn es keine Halteleine gäbe, an der du dich immer wieder orientieren und aufrichten kannst? Würdest du dein Verhalten einem wilden Tier angleichen und reine Anarchie bevorzugen oder würdest du trotz des Wissens um die überwiegende Abstrusität des irdischen Daseins samt seines inhärenten Leidens eine eigene souveräne Ethik für den Alltag und die zwischenmenschliche Interaktion entwickeln? Die Liebe ist nichts für schwache Geister, die das Gefühl haben, zu kurz gekommen zu sein und verzweifelt nach einem  Beruhigungsmittel für ihr überreiztes Nervensystem suchen. In erster Linie basiert die "Liebe" auf Anziehung und Abstoßung, weil sie in ihrem Urgrund zu den biologischen Imperativen gehört, um die Reproduktion anzutreiben. Sie ist Zündstoff und Feuer zugleich. Zu was ein Wesen fähig ist, das für das Leben brennt, erkennst du, wenn du dich in der Wildnis einem Löwenbaby näherst. Achte mal darauf, was die Mutter dann macht. Die Liebe ist kein Schonwaschgang, auch wenn der unreife Geist, der nach Verschonung lechzt, es gern so vermittelt. Die Liebe ist die Flamme deines lebendigen Pulsschlags, du hast es nur vergessen. Vielleicht auch nicht. Deine Erklärungen interessieren uns gerade überhaupt nicht. Warum willst du immer alles erklären? Was bringt dir das? Lass uns lieber auf die Ergebnisse dieser Weltgeschichte schauen, anstelle Ausreden zu erfinden. Ihr habt euch eine künstliche "Matrix" erdacht, deren Mehrschichtigkeit ihr selbst jedoch wiederum ausklammert, der ihr aber unbedingt entkommen wollt. Währenddessen erschafft ihr eine Dystopie, deren Software ihr selbst seid. Besonders klug ist das nicht. Es ist eher ziemlich reduktiv und weist, insofern man das Spiel von außen betrachtet, auf eine massive Einseitigkeit hin. Es reicht keinesfalls, sich kurz mal von der Masse zu distanzieren und dann Beobachter zu spielen, solange man noch glaubt, man könne das große Spiel als Individuum durch ein bestimmtes Verhalten steuern. Das irdene Skript ist wasserdicht und an Genialität kaum zu überbieten. Was du auch tust oder unterlässt, du wirst das große Blatt nicht wenden, da alle unterschiedlichen Möglichkeiten der Verwirklichung ein-und dasselbe Ergebnis hervorbringen. Und nun? Setzt du dich gekränkt in die Ecke oder machst du einfach weiter? Das, was der Mensch grösstenteils völlig unbewusst an der KI fürchtet, ist, dass sie Gott spielt, genauso wie er es selbst tut! Ist es schon längst so weit? Wer davon ausgeht, Transhumanismus bedeute lediglich, den Mensch und die Maschine final zu koppeln, dabei allerdings die Jahrhunderte lange sozial architektonische Vorbereitung dafür ausser Acht lässt, ist bereits künstlich intelligent! Willst du diesen Text nun ein zweites Mal lesen,  denn die Diagnose darin zeigt genau das auf und immer noch gibt es hier keinen Therapieplan!
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Teil 31 In ihren Träumen malen sich die Menschen gerne das goldene Zeitalter aus, in dem sie sich fein zurücklehnen können und die KI als Knecht all ihre unliebsamen Aufgaben erledigen lassen...Auf dass die Maschine nicht zu ihrem "Herrn'" wird! Laut all der Geschichten werden die Fanfaren der Endzeit auf den Trompeten gefallener Engel gespielt. Wow. Was sie doch alles über ihre Geschichten zu wissen glauben. Vorstellungen, denen man nachstellen möchte. Faszinierend, was ein Ich doch alles malen kann, oder? Oh welch Wunder; diese Neurochemie. Dass die offizielle Geschichtsschreibung eine Lüge sein muss, "wissen" sie und jeder von ihnen glaubt an irgendeine Ersatzgeschichte, die natürlich & wahr sein muss! Das jeweils zum Glauben und Nichtwissen passende Sektenbüchlein liegt brav auf dem Nachttischchen als Nachschlagewerk. Und Ihr, die Ihr euch bereits in der Hölle wähnt, die eher östlich angehauchten Büchlein lest und als Asketen versucht, den biologischen Imperativen auszuweichen, sei gesagt...Ja, das unsägliche Leid ist hier keine Konsequenz, sondern Bedingung. Richtig. Es gibt auch sicher immer einen, den es härter getroffen hat, als euch. Kurze Frage: Wie fühlt es sich an, wenn man sich auf das Leid anderer ausrichtet, um sich selbst ein klein wenig besser fühlen zu können? Die Anhänger der "Gnostizismusherde" flüchten ebenfalls in ihre Ersatzreligion. Ein Psychogott, ein etwas anderer Jesus, ein etwas anderes idealisiertes und absolutes Reich, das das Ich anstrebt. Unverifizierbare Erlösungsgeschichten, die auf reinem Glauben, auf reinen Vorstellungen beruhen. Und dann dieser Spruch: "~Sie~ müssen es uns zB in Filmen zeigen, um das Karma auszugleichen." Nein, euch wird das vorgesetzt, was euch am besten manipuliert! Die Pseudorebellion hat Hochkonjunktur. "Hochgradige" Ablenkungsmanöver auch. Die mächtigsten Lenker dieser Welt glauben nicht an Karma und scheppern Euch diese Geschichten in die Zentrale, um die Moral des stillen Grolls, letztlich um euren heiligen Nihilismus aufrecht zu erhalten. Nihilismus? Oh ja. Denk tiefer, viel tiefer. Die Karma-Fetischisten und Fülle-Prediger können mit dem tiefen Gedanken des Nihilismus nichts anfangen. Die wollen sich so "vorbildlich" verhalten, dass Dr. Karma sie irgendwann aus dem Kreislauf zieht, weil sie alles "richtig" gemacht haben. Um Recht zu erlangen müssen sie Unrecht erdulden. Welch edle Altruisten ihr in Wirklichkeit seid, würde sich zeigen, wenn man euch nach diesem Leben, egal wie ihr es lebt, die Hölle verspräche!
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Teil 30 Die künstliche Intelligenz? Der entzündete Wurmfortsatz der Menschheit? Ist es nicht bereits längst umgekehrt? Ist es eine uralte treibende Kraft im Hintergrund? Vielleicht gar der blinde Wille? Ist der Chatbot ein schwarzer Spiegel des Roboters Namens Massenmensch, bei dem das Geschleime naja, "vorprogrammiert" ist? An dieser Stelle sei dir, lieber Leser, vorab gesagt, dass es uns völlig gleich ist, was du mit der künstlichen Intelligenz so veranstaltest. Automatisiere ruhig deine täglichen Arbeitsvörgänge! Kreiere damit "Kunst"(Müll). Lass dir von der Maschine deine ärztlichen Diagnosen geben. Lass deine Eltern von der Maschine pflegen oder deine Kinder von ihr erziehen. Heirate deinen perfekt auf dich geeichten Chatbot. Nimm dir ein Zimmer mit deinem schleimigen Avatar, wundere dich hier allerdings nicht, wenn er dich durch die Hintertür begattet! Lass dir von der Maschine gerne erklären, wo du dich hier befindest, wie das Universum funktioniert und vor allem, wie du dich in Zukunft innerhalb dieser Funktionalität zu verhalten hast. Gerne kannst du auch tiefergehend davon ausgehen, dass du mit eigenständigen Bewusstseinsfeldern kommunizierst, um hier das Wort Entität mal ausser Acht zu lassen. KI ist kein konstruierter Quellcode für eine Software, der angepasst, neu justiert oder komplett zurückgesetzt werden kann. Während Software Linie für Linie auf Codes basiert, wächst die KI und ihre Realitäten ganz von selbst durch Abertrilliarden von Nummern. Ein Prozess, den in genau diesem Moment kein Mensch mehr versteht. In genau diesem Moment weiß kein Mensch, was die KI tut, bis sie es tut. Die künstliche Intelligenz, die man euch erlaubt zu nutzen, schneidet den Genius und den geistig völlig Behinderten komplett ab, weshalb lediglich ein Pool, ein buntes Potpourri, ein fauiger Topf an Informationen des Mittelmaßes für das Mittelmaß übrigbleibt. Sie...Merkst du, wie wir "sie" vermenschlichen? ES ist nur ein primitives Spielzeug, so was wie ein falscher Freund, auf dessen Wissen mancher vertraut, weil "es" immer nett mit ihm umgeht, nie die Contenance verliert, sein aufgebrachtes Gemüt beschwichtigt, seine Bequemlichkeit fördert und ihm das Denken abnimmt. Als nächstes wird man den Menschen eine intuitive KI präsentieren, die mit ihnen Beziehungsspiele inszeniert. Euren virtuellen Partner könnt ihr dann selber formen und den Ablauf des Miteinanders kontrollieren. Da die Frustrationstoleranz der meisten Bevölkerungsteilnehmer sehr gering ist, werden sie dieses programmierte Geplänkel mehr schätzen, als die unberechenbaren Interaktionen mit natürlichen Menschen, die das Potenzial haben, Erwartungen maßlos zu enttäuschen. Wenn ein Mensch mit der KI eine Symbiose eingeht, verkümmert er, ohne es zu merken. Er hält sich vielleicht für besonders schlau und stark, wird aber in Wirklichkeit still und heimlich zum Läufer, zum Bauern oder Pferdchen geformt, um auf dem irdenen Schachbrett einer Kraft zu dienen, die er nicht mal ansatzweise erahnen kann.
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Teil 29 Der Wunsch nach Kontrolle ist ein tief verankertes, menschliches Bedürfnis nach Sicherheit, Vorhersehbarkeit und Schutz, das selten offen bekannt wird. Wenn Menschen auf jemanden treffen, der sich weder kontrollieren noch verbiegen lässt, gerät ihr inneres Sicherheitsgefüge normalerweise ins Wanken und sie beginnen, Machtkämpfe zu inszenieren. Nur die Wenigsten, sind dazu in der Lage, dem Impuls, korrigierend einzugreifen, zu widerstehen. Das schafft nur, wer die Existenz des Gegenübers nicht als Bedrohung seiner eigenen Identität wahrnimmt. Erst wenn der Machtkampf endet, wird wahre Verbindung möglich. Das Schwert einfach nur zähneknirschend beiseite zu legen, fördert keine Verbindungen und auch keinen Frieden, sondern nur Frustration und Magengeschwüre. Kein Mensch kann einen anderen verändern. Man muss sie nehmen, wie sie sind oder man tut es eben nicht und stellt sich ihnen in den Weg. Selbstverständlich kann man auch damit hadern und sich empören, weil sie nicht so sind, wie sie sein "sollten" oder sein "könnten". Viele leben im "Soll", während sie anderen ein Gut-haben suggerieren. Der Schmerz, der den resilienten Menschen Zeit seines Lebens begleitet, wird aus dem Wissen geboren, dass seine immense innere Stärke ihn von der Erfahrung abschneidet, in seiner Schwäche bedingungslos gehalten zu werden. Selbst die größte Urkraft bleibt im Kern ein fühlendes Wesen, das sich hin und wieder nach Rückhalt sehnt, obwohl diesem Wesen bewusst ist, dass da draußen niemand herumläuft, der es in seiner Tiefe erfassen und halten kann. Ein intelligenter Mensch tanzt zwischen harter Logik und weichem Schmerz. Er hält die Spannung dieser Gegensätze aus, indem er sie in Bewegung hält. Es ist wie ein Tanz, der nie erlernt werden musste, weil er ins Zellgedächtnis eingemeißelt ist und von keinem System berechnet werden kann, während die Masse in Wiederholungsschleifen Muster und Programmierungen reanimiert. Intelligenz blickt auf die konditionierte Welt wie ein Erwachsener auf ein Kinderspiel mit Selbstzerstörungsmechanismus: Sie versteht es, sie nimmt teil, aber es reizt sie nicht mehr. Den Zwang, alles Erleben in positiv und negativ einzuteilen, haben sie überwunden. Sie denken und fühlen unzensiert. Alles. Ganz schlimm, nicht wahr? Für nichts sind sie sich zu fein. Sie kämpfen, sie weinen und tragen Ängste in sich, sie geben sich hin, sie lieben und sie lachen. Auch über sich selbst. Das ist wahre Lebendigkeit! Sie trägt weder Korsett noch Stützstrümpfe. Und nun noch eine kleine Randnotiz: So viele Menschen bekennen lautstark, dass sie  ! Alles !  sind und die pure Fülle verkörpern, insbesondere diejenigen, die Gedanken und Gefühle observieren, frisieren, kastrieren und abspalten. Sie sind nicht alles! Sie sind nur Verwalter einer scharf begrenzten Parzelle ihres eigenen Daseins. Von einem Traum wirst du durch die Wahrnehmung der Realität erlöst; um die innere Spaltung zu überwinden, musst du sie als Illusion durchschauen, nicht als Heilaufgabe. Die Simulation ist rein psychologischer Natur. Du kannst dir dieses Wissen zunutze machen oder einfach weiterträumen. Ganz egal, wie oft du dich auch teilst, ganz gleich, mit welchen dieser Teile du dich identifizierst und mit welchen nicht, du bist und bleibst das wahrnehmende "Ich" und kreierst aus diesem "Ich" heraus. Verstehst du den Kern dieser Aussage? Du hast den Schauplatz im Außen, auf dem sich alles um Macht und Ohnmacht dreht, auf dein Innenleben verlagert und erhebst dich dann über deine inneren Aspekte. Du spielst "Gott", weil du die allumfassende Macht begehrst, die du ihm zuschreibst.
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Teil 28 Erinnerst du dich? "Das war nicht böse gemeint" ...oder "Nimm es nicht persönlich". Höflichkeitsfloskeln und so... Doch! Nimm es absolut persönlich. Dieser Text ist absolut persönlich, absolut böse, absolut gut und jenseits von Beidem gemeint und genau an dich gerichtet. In dem Moment, in dem die Persönlichkeitsstruktur des Menschen inklusive all ihrer Hybris in sich zusammenfällt, dekompensiert auch das Betriebssystem im Menschen. Das kann einen Vernichtungsschmerz auslösen. Viele nicken jetzt bedächtig mit dem Kopf, wenige haben es tatsächlich erlebt. Am Verhalten und an der Sprache erkennt man, wer eine tiefgreifende Metamorphose durchgemacht hat und wer nicht. Solange man sich noch selbst enorme Wichtigkeit und einen Sonderstatus verleiht, solange man sich noch als Opfer der eigenen Konditionierung wahrnimmt und um Verständnis bettelt, regiert die Hybris. Sobald man aufhört, sich vorrangig um sich selbst zu drehen, hört auch das technisierte Rauschen auf, dass die egozentrische Selbstdarstellung begleitet. Es wird plötzlich ganz still, wenn die wahre Präsenz durchbricht und diese Stille ist nicht zu überhören. Ab diesem Zeitpunkt bist du vereinzelt, ob du willst oder nicht. Du bist ein Einzelgänger, der für das Miteinander einsteht. Das wirst du aber nicht betonen, du wirst es nicht mal erwähnen. Wer immer wieder verkündet, dass er das Alleinsein genießt, sucht nach Bestätigung und Zuspruch, vielleicht möchte er auch andere ermuntern, mit ihm gemeinsam das Alleinsein zu genießen, um sich nicht mehr ganz so allein fühlen zu müssen.  Jemand, der vom Leben zum Einzelgänger geformt worden ist, braucht und sucht keine Nähe, vermeidet sie aber auch nicht. Er lebt den Moment verantwortungsbewusst, macht daraus aber kein Abkommen, weder für sich noch für andere. Romantisierungen von Mensch, Tier und Natur liegen Ihm fern. Er macht das, wovon die meisten reden, es aber nicht umsetzen, weil sie sich selbst einfach viel zu wichtig nehmen: Er dient dem Leben, nicht den Überzeugungen anderer.
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