NatUrKultur im Keltischen Jahreskreis
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Ich habe schönes Holz gefunden und in den Garten gelegt. Es wurde sofort begutachtet und getestet :))
Die großen und auch schon die kleinen Eidechsen beobachten und registrieren alles was hier im Garten geschieht... 👀
| 2 | ✨🌾🌾🌾✨
Ich wünsche euch eine erfüllte, wundervolle Zeit der ersten Ernte mit den Gaben der Erdenmutter, die wir nun im Überfluss genießen dürfen.
Wir können jetzt noch weiter fleißig Kräuter sammeln, die uns in kalten Zeiten als Tee, für die Heilung und zum räuchern dienen können.
Gemüse ist jetzt reichlich auf den Märkte zu finden. Es macht Sinn und gerade in diesem Jahr einiges an Vorräten anzulegen für die kalte Jahreszeit.
Die reichhaltigen Gaben der Erdenmutter sind unerschöpflich und sie liebt es, wenn auch wir ihr Aufmerksamkeit, Dank und Liebe schenken.
Es ist ein Geben und Nehmen und bringt das Rad des Lebens in Schwung und ins Gleichgewicht.
✨🌾🌾🌾✨ | 266 |
| 3 | https://www.youtube.com/watch?v=8kwWC8QL72o&list=RD8kwWC8QL72o&start_radio=1 | 262 |
| 4 | https://www.youtube.com/watch?v=QbE03jjw15M&list=PL912342F36D50323E&index=7 | 202 |
| 5 | Sif ist in der nordischen Mythologie die Gattin des Donnergottes Thor. Mit ihm zeugt sie eine Tochter namens Thrud ‚Kraft‘. Als Loki ihr hinterlistig das schöne, goldglänzende Haar abschor, zwang ihn Thor, ihr einen neuen Haarschmuck aus Gold von kunstreichen Zwergen machen zu lassen, der wie Haar wachsen konnte.
In der älteren Forschung wurden die goldenen Haare als Symbol des reifen Ährenfeldes gedeutet, dessen goldener Schmuck in der Glut des Spätsommers abgeschnitten, dann aber von unsichtbar wirkenden Erdkräften neu gewoben wird.
Caiva ist eine wenig bekannte keltische Göttin aus dem Gebiet der Treverer. Sie ist wahrscheinlich eine Muttergottheit, da an ihrem Heiligtum Matronenfiguren gefunden wurden.
Rosmerta ist der Name einer gallischen Muttergöttin.
Maria als Nachfolgerin der Großen Göttin (M. Himmelfahrt, Kräuterweihe)
Lugh Sohn des Dagda ist einer der höchsten keltischen Götter. Er stammt von den beiden großen Urvölkern Irlands, den Fomorern und den Tuatha de Danaan, ab. | 289 |
| 6 | Demeter
Die Gottheiten, die zur Zeit der ersten Ernte, Lughnasadh/Lammas besonders geehrt wurden
Alle Göttinnen der Fülle und Erntegöttinnen:
Demeter (griechisch) ist die Große Mutter in ihrer dreifaltigen Gestalt:als Kore (Jungfrau), Demeter (Mutter) und Persephone (Gattin des Hades und Herrin über das Totenreich). Als Demeter ist sie die Kornmutter, ihr Kult bildete das Herzstück der Eleusinischen Mysterien | 220 |
| 7 | https://www.youtube.com/watch?v=t7HVtfE94EU | 153 |
| 8 | Spiraltänze um leuchtende Steine
Es gibt Hexensagen die von aufgerichteten Steinen berichten, die von selber leuchteten. Das Feuer war nicht heiß und verbrannte niemanden. Es leuchtete aber heller als der Vollmond und beleuchtete den ganzen Platz.
Und die Volkserinnerung aus dem Berner Oberland hält fest, daß die Hexen zu bestimmten Zeiten um einen Stein, "auf dem ein Feuer ohne Kohlen brannte", Spiraltänze aufgeführt hätten.
Daraus kann man auch wieder schließen, daß noch bis zur Neuzeit teilweise die starke Energie dieser "Hexentanzplätze" bekannt war. Diese Tanzplätze haben viele Namen, einer davon ist z.B. "Hexenbödele", der auf Bergspitzen aber auch an besonderen Lichtungen vorkommen kann.
An vielen Orten wurde dieses Fest mit Spiral-Tänzen gefeiert. Tänze zu Ehren der Sonne. Tänze, die die kraftvollen, aufgeladenen Orte noch mehr aktivieren sollten. | 154 |
| 9 | Im alten Ägypten war das Sternbild Jungfrau das Sommersternzeichen, das nachts vom Himmel dominant herunter strahlte.
Es wurde als Himmelkönigin, als Magna Mater bezeichnet, welche die Ähre (Spika) als Zeichen der Fruchtbarkeit in der Hand hielt.
Am 15. August wurde der Geburtstag der Isis gefeiert, der Großen Mutter und Königin des Himmels.
In Griechenland haben wir das Bild der Demeter mit der Ähre.
Mit Maria-Himmelfahrt erlosch dieses Jungfrau-Sternbild in den Strahlen der aufgehenden Sonne.
Mit Maria-Geburt am 8. September taucht die Spika, der Ährenstern wieder auf der anderen Sonnenseite auf.
Damit sieht man, daß das ganze Fest auch kosmisch ausgerichtet ist und der Himmel mit seinen Gestirnen, vorne weg die Sonne, sehr genau beobachtet und in die rituellen Handlungen mit einbezogen wurde.
Maria-Schnee-Kirchen
In den Alpen-Gebieten weisen die vielen "Maria-Schnee-Kirchen" auf dieses Fest - Lughnasadh - hin.
Sie beinhalten in ihrem Namen das Helle, Strahlende.
Das Fest "MARIA-SCHNEE" wurde am 5. August gefeiert, also sehr nah zu Lughnasadh. Und gerade diese "Maria-Schnee-Kirchen" werden oft mit den seltsamsten Sagen und Mythen verbunden. Sehr oft kommt ein heiliger, strahlender Stein vor, der mittlerweile in die Kirche integriert ist, von ihr überbaut oder ganz in der Nähe steht. Scheinbar war dort zu bestimmten Zeitpunkten, und wohl besonders an Lughnasadh oder eben an den nahe darum gelegenen Festtagen die Energie auf ihrem Höhepunkt und in der Lage, bestimmte Trancezustände zu fördern, die Lichterscheinungen und Energiewahrnehmungen ermöglichten.
An solchen Orten wurden dann je nach Kultur und Religion entweder Götter, Engel oder die Heilige Mutter Maria gesehen - siehe Lourdes.
Die heilige Bernadette erblickte die Maria in Lourdes auf einem Felsen, dessen Name "Massabielle" ist, was "strahlender Stein" bedeutet. Maria-Schnee-Kirchen liegen stets auf exponierten, windumjaulten kargen Bergspitzen mit weiter Sicht. | 221 |
| 10 | Sternbild Jungfrau
Frauendreißiger
Warum war gerade der 1. August ein Fest mit diesem Thema der Verbindung von Himmel und Erde und dieser Lichtverehrung?
Interessant sind in diesem Zusammenhang die vielen Marien-Feiertage, die im Umfeld von Lughnasadh liegen, weil sie Themen dieses Festes mit ausdrücken. Es gibt vom 5. August bis 15. September die bekannten Marienfeiertage, "Frauendreißiger" genannt.
"Maria-Himmelfahrt" am 15. August wurde gefeiert, wenn der Ährenstern "Spika" aus dem Sternbild der Jungfrau in den morgendlichen Sonnenstrahlen unterging. | 157 |
| 11 | https://www.youtube.com/watch?v=4x0pNsj3NTI | 154 |
| 12 | Lughnasadh – die Hochzeit des Lichts
Was bedeutet Lughnasadh?
Lughnasadh [gesprochen: Luu-na-sah] bedeutet „Hochzeit des Lichts“. Die erste Silbe – „Lugh“ – ist der Name für den Gott des Feuers und des Lichts, ein wichtiger Gott bei den Kelten. Sein rivalisierender Widerpart ist der Gott der Dunkelheit, beide zusammen bilden den Sonnengott.
Der Name des Festes bedeutet im Gälischen den Monatsnamen „August“.
Das Jahr ist in die helle Periode „Sommer“ und die dunkle „Winter“ geteilt, die entscheidende Bedeutung für das Leben in einer bäuerlich geprägten Gesellschaft haben. Der Keltische Jahreskreis beginnt mit Samhain, dem ersten dunklen Monat.
Lughnasadh dagegen bedeutet Helligkeit und wird als Fest meistens bereits am 31. Juli begonnen und in den 1. August hinein gefeiert.
Für dieses Jahrtausende alte keltische Fest, dass genau zwischen der Sommersonnenwende und der Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche liegt gibt es verschiedene Namen: Lughnasadh - Lammas Fest - Schnitterfest - Kornfest - Opferfest - Erntedank - Mariä Himmelfahrt.
Es ist die Zeit den Göttern/ dem Gott, Mutter Erde zur Erntezeit zu danken, indem ihnen traditionell die ersten geernteten Früchte dargeboten werden.
Nach dem alten keltischen Kalender beginnt am 1. August der Herbst. Der Sommer, die nach außen gerichtete rote Zeit, geht zu Ende. Hinter uns liegen heiße Tage und Nächte. Nun beginnt die blaue Zeit, in der wir unseren Blick wieder eher nach innen richten.
Lughnasadh Rituale werden auf energiegeladenen Plätzen gefeiert Für die Kelten haben Quellen, Flüsse, Seen, Bäume, Wälder und Steine eine religiöse Bedeutung. In der Natur zeigen sich ihre Götter. Keltische Heiligtümer befinden sich oft versteckt in Eichenhainen oder an markanten Felsen. In jedem Fall wird ein Ort ausgesucht, an dem Energie besonders fließt.
Entsprechend der Lughnasadh Bedeutung als Dankfest, sind Gaben , wie z. B. Schalen mit Früchten und Getränken, Kräuterbündel aber auch hölzerne oder metallene Statuen zu Ehren der große Mutter und anderen göttlichen Wesen verbreitet. Die Festtage wurden mit Musik, Gesängen und Spielen gefeiert. | 244 |
| 13 | Lughnasadh ist das erste der drei Erntefeste (Lughnasadh/Lammas, Mabon, Samhain), man feiert die Getreideernte.
Lughnasadh meint “Zusammenkunft mit Lugh”, dem keltischen Sonnen- und Erntegott. Im Keltischen ist Lugdunum der Name für August.
Ursprünglich war dieses Fest von Gott Lug zu Ehren seiner Ziehmutter und Amme eingerichtet worden und fand auf ihrem Grabhügel statt. Sie war die ältere Erdgöttin, die kulturell gesehen vor ihm verehrt wurde. Somit ist dieses Fest in seinem Ursprung ein uraltes Fest der Großen Mutter, der Beschützerin des Ackerbaus und der Ernte.
Der Name Lammas leitet sich ab vom Wort “loaf-mass” oder “hlaef-mass” und meint soviel wie Brotlaibfest. Man erntet das Getreide, um es in Brot zu verwandeln. Es ist eine heilige Handlung, denn Brot sicherte das Leben.
Der Zeitraum der Getreideernte, regional unterschiedlich zwischen der Sommersonnenwende und der Herbst-Tag und Nachtgleiche, wurde auch als Lammastide bezeichnet. | 221 |
| 14 | Lugh Der keltische Gott der Sonne und der Ernte.
Sein Name bedeutet „der Helle“, und die Macht dieses Gottes ist untrennbar mit der Sonne verbunden.
Er gehört zu den Tuatha de Danann und ist nach der irischen Mythologie der Stammvater einiger alter irischer Familien.
In der irischen Mythologie gilt er als die Personifizierung des Getreides, das bei der Ernte sterben muss, damit der Mensch leben kann. | 257 |
| 15 | Im Keltischen Jahreskreis finden wir in dieser Zeit Lughnasadh, eines der vier Mondfeste im Jahreskreis.
Lughnasadh ['Luɣnasað], (Altirisch, „Tod des Lugh“), auch Lugnásad, Lughnasa, heutige neuirische Form Lúnasa, angloirisch Lammas;
Es ist das dritte der vier großen irischen Feste und wird beginnend am Vorabend in der Nacht zum 1. August und an diesem Tage gefeiert. Es markiert den Herbstbeginn.
Nach dem Mond ausgerichtet, fällt es auf den 8. Vollmond nach der Wintersonnenwende.
Die Zeit ist vergleichbar mit dem Schnitterfest, welches je nach Wetter und Region zwischen Juli und September stattfand, zum Zeitpunkt, wenn das Korn geschnitten wird. | 175 |
| 16 | https://www.youtube.com/watch?v=PhtHmAIY-V4&list=RDPhtHmAIY-V4&start_radio=1 | 200 |
| 17 | Die älteren in unserer Gegend angebauten Getreidearten sind Weizen mit seinen Urformen Einkorn, Emmer und Dinkel - auch Spelz oder F(V)esen genannt - sowie Gerste und Hirse, im Regelfall Rispenhirse.
Roggen und Hafer wanderten zunächst als Beikräuter in Weizen- und Gerstenbeständen ein und wurden erst später, beginnend mit der Eisenzeit (7.– 5. Jahrhundert v. Chr.), als "sekundäre Kulturpflanzen" angebaut.
Als das Bier den Wein als wichtigstes Getränk ablöste, erfuhr die Gerste einen Anbauschub. Hafer diente vornehmlich als Pferdefutter. In bestimmten Gegenden, vor allem in Schwaben, hielt sich der Dinkel ("Schwabenkorn") und, vor allem in Ostbayern, die Hirse. | 166 |
| 18 | Anfänge des Getreidebaus
Getreide ist die bedeutendste Gruppe der Kulturpflanzen. Es wurde um die Wende von der Mittel- zur Jungsteinzeit aus Gräsern gezogen, schwerpunktmäßig im Vorderen Orient. Getreide ist lagerfähig. Dies ermöglichte Vorratswirtschaft und Sesshaftwerdung sowie die Versorgung des Menschen mit den Grundnahrungsmitteln Brei und Brot.
Nach der Zeit der Völkerwanderungen wuchs die Bevölkerung der sesshaften Stämme und sie verlagerten den Schwerpunkt von der Viehzucht hin zum Ackerbau. Der Getreideanbau wurde ausgeweitet.
In Bayern wird seit etwa 7.000 Jahren Getreide angebaut. | 150 |
| 19 | Vor nicht allzu langer Zeit, als die Schnitter das Korn noch mit der Sense schnitten.
Jeder half mit, es war eine schweißtreibende Angelegenheit. Die Vorfreude auf Brot und Brotgetränke war groß und wurde nach der Ernte ausgiebig gefeiert. Das Sensen ist tierschonender und die Böden verdichten nicht. Mittlerweile besinnen sich einige Landwirte, Naturfreunde und greifen auf alte Praktiken zurück, denn unsere Ackerböden wandeln sich mehr und mehr in festgefahrene, ausgelaugte Flächen, die das Wasser nicht mehr aufnehmen und speichern können. | 149 |
| 20 | Das Rad des Lebens
Es gibt keinen Anfang und kein Ende.
Alles Neue entsteht auf dem Boden des Alten.
Dieses Wissen finden wir in vielen alten Bräuchen des Schnitterfestes, die Zeit der Kornernte:
🌾 In das neue Brot werden noch ein paar Krumen des alten Brotes mit eingebacken.
🌾 In ein neues Webstück ein paar Fasern des alten.
🌾 auf dem Feld werden ein paar Ähren mit reifen Körnern stehen gelassen als Dank und auch als Wunsch für ein neu keimendes Leben im nächsten Jahr.
🌾 ein paar der alten Körner werden als "Glückshämpfele", wie sie genannt werden, in das neue Saatkorn mit beigemischt. | 154 |
