Jenny Friedheim
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Dies ist kein Nachrichtenportal, sondern eher ein politisches Tagebuch mit meinen Gedanken zu den Vorgängen in der Welt. Die Kanaladresse ist leider ein bißchen unglücklich gewählt, weil ich Telegram nicht kannte und das als Versuch ansah.
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Ach nee … jetzt will die Bahn ein Alkoholverbot in Bahnhöfen erlassen, wird auf deren Webseite verkündet. Natürlich nur zu unserer Sicherheit. Vom Verkauf in Zügen (Speisewagen) oder Alkohol IM Zug ist allerdings nicht die Rede. Ich lach’ mich schlapp.
Ich bezweifle, daß Alkohol in Bahnhöfen die Hauptursache für Gewalt in Zügen ist. Wenn die Religion Reisenden den Alkoholgenuß verbietet, dürfte Alkohol als Gewaltursache wohl keine Rolle.spielen. In der Regel steht in Berichten über Gewalttaten in Zügen nichts davon, daß der Täter alkoholisiert war, sondern die haben ein psychisches Problem, heißt es oft hinterher. Es ist auch wenig wahrscheinlich, daß jemand sich erst im Bahnhof besäuft, während er auf den Zug wartet. Diese Leute haben lange vorher angefangen, sich ihren Rausch zuzulegen. Wer sich besaufen will, kann auch vor dem Bahnhofsgebäude die Flasche noch schnell aussüppeln.
Derartige Verbote sind lächerlich, weil sie so leicht zu umgehen sind, das gilt auch für das Messerverbot. Was will man denn machen, um diese Verbote durchzusetzen? Muß jeder Reisende erst einen Alkoholtest machen und ins Röhrchen pusten? Braucht man einen Wesenstest? Gibt es Leibesvisitationen und Gepäckkontrollen? Immerhin könnte der Alkohol oder das Messer ja auch in einem Koffer stecken. Wer sich unbedingt besaufen oder Leute abstechen will, wird durch solche Vorschriften nicht gehindert, der findet Wege um sie zu umgehen.
Wie will man eigentlich Vergewaltigungen in öffentlichen Verkehrsmitteln verhindern, die es ja auch schon gegeben hat? Schwanzverbot ist ja kaum möglich, aber wie wäre es mit einem verpflichtenden Keuschheitsgürtel während der Reise? Den Schlüssel bekommt der Zugbegleiter und aufgesperrt wird erst am Ende der Fahrt. Befreit ist davon nur, wer ein ärztliches Attest über Impotenz vorweisen kann. Das wäre doch mal was.
Verbrecher sind es übrigens auch, die in der TRT Schußwaffen haben. Die interessieren sich nicht für Waffenscheine und die sichere Unterbringung der Waffen in Spezialschränken, die echten Verbrecher werden nicht vom Ordnungsamt zu Hause besucht, um die ordnungsgemäße Verwahrung zu prüfen. Unbewaffnet sind nur die normalen Bürger, also diejenigen, die angegriffen werden. So stellt man sicher, daß die Verbrechensopfer sich nicht wehren können, das wiederum sorgt immerhin für die Sicherheit der Täter.
Wie sagte Volker Pispers einmal? „Wenn Zahnbürsten verboten wären, gäbe es eine Zahnputzszene hinterm Bahnhof“.
1355
| 2 | So langsam wird es bei den Altparteien Mode, möglicherweise erfolgreiche Opponenten bei Wahlen auszuschließen, sich die Konkurrenz also vom Hals zu schaffen, weil man gerade noch die Macht dazu hat. Wir haben es schon bei einigen Bürgermeisterwahlen erlebt und nun wird Martin Siechert mit fadenscheinigen Begründungen von der Kandidatur zur Landratswahl in Niedersachsen ausgeschlossen - ihm wird hauptsächlich zur Last gelegt, der AfD anzugehören.
Die Argumente für den Ausschluß sind so haarsträubend billig, da hätten sie genau so gut sagen können, er wird ausgeschlossen, weil er Segelohren hat oder er das falsche Auto fährt. Was sind das bloß für armselige Wichte, die zu solchen Mafia-Mitteln greifen müssen, um eine Wahl nicht zu verlieren? Diese moralbefreiten Luschen trauen sich nicht mal selber und argwöhnen wohl zu recht, daß der Wähler es auch nicht tut. Denn wenn sie der Überzeugung wären, daß sie gute Politik machen, hätten sie derartig dreckige, unwürdige Manöver und Winkelzüge gar nicht nötig. Sich einer fairen Wahl zu stellen trauen sie sich nicht.
Ich halte diese Nachricht für extrem wichtig, denn sie macht deutlich, wie heruntergekommen und niederträchtig die Leute sind, die gewählt werden wollen. Sie zeigt, wie es wirklich um deren Demokratieverständnis und Verfassungstreue bestellt ist. Gleichzeitig wird klar, daß diese verkommenen Dreckpäckchen ganz offen Nazi-, Sowjet- und DDR-Methoden übernehmen, also eine Tyrannei als Regierungsform wollen. Es ist übrigens eine üble Lücke im Gesetz, daß der ausgeschlossene Kandidat sich erst NACH der Wahl juristisch wehren darf. Vorher ist (soweit ich gehört habe) kein Einspruch, keine Berufung möglich. Das ist auch eine Art Wahlmanipulation, bloß das man sich nicht die Mühe machen muß, Stimmzettel zu fälschen oder verschwinden zu lassen,
„Unsere Demokratie“ können die Labermentarier sich echt an den nassen Hut stecken, den sie aufhaben, auf die verzichte ich nur zu gerne. Jetzt kann man nur hoffen, daß die Niedersachsen erst recht zur Wahl gehen und den nächstbesten AfD-Kandidaten wählen – oder wenn es den nicht gibt, die Kandidaten der Basis, der Tierschutzpartei oder der Grauen Panther. Alles, aber bloß nicht diese widerwärtigen, mickerigen Gammel-Würstchen, die sich derartige Unverschämtheiten erlauben.
Wenn man die Wahl boykottiert, kommt dabei nur raus, daß die tyrannischen Kanalratten mit 10% an der Macht bleiben, das hat man ja schon bei den Bürgermeisterwahlen irgendwo in Süddeutschland gesehen und das darf nicht wieder passieren. Also bitte liebe Niedersachsen, verpaßt denen einen Wahl-/Denkzettel, der sich gewaschen hat. Aus Bock, aus Trotz und jetzt erst recht!
1354 | 219 |
| 3 | Der Umgang mit unseren Kindern nimmt immer haarsträubendere Formen an. Eine der wenigen Politikerinnen, die sich unermüdlich dem politischen Druck der Kinderficker entgegenstellt, ist Vanessa Behrendt. Die hier verlinkte Rede gibt einen recht umfassenden Überblick über den Zustand des „Kinderschutzes“ in diesem Land. Wenn auch nur die Hälfte dessen stimmt, was Frau Behrendt hier beschreibt, dann ist es einfach unfaßbar, wes kranken Geistes Kind die derzeitige Politikerklasse ist. Wahrscheinlich ist jedoch, daß alles stimmt, was sie sagt.
Es gibt mittlerweile viele Stimmen, die über die Zustände in Jugendämtern, Kriminalämtern, Staatsanwaltschaften usw. berichten – ENDLICH!!! Man KANN einfach nicht mehr ignorieren, was hierzulande (und nicht nur hier) den Kindern angetan wird, ohne seine eigene Menschlichkeit zu verraten. Es geht ja nich tnur um physische Gewalttaten, was schon schlimm genug ist, es geht um Gewalt gegen die Seelen der Kinder.
Diese Schäden sind kaum zu beheben, denn die Akteuere achten genau darauf, daß sie die Kinder „erwischen“ wenn sie in den prägsamsten Phasen ihres Lebens sind, um sie seelisch in einer Weise zu derangieren, die sich kaum je wieder gut machen läßt. Ein unsensibler oder unerfahrener ;Mensch kann sich gar nicht vorstellen, welche Folgen die Indoktination der Kleinen für ihr ganzes späteres Leben haben kann. Verkorkste Beziehungen, deren Ursachen gar nicht erkannt werden, sind noch das Harmnloseste.
Man kann Frau Behrendt für ihr Engagement gar nicht genug danken, denn sie setzt sich damit auch direkten Gefahren aus. So drohte ihr z. B. eine Anklage wegen Volksverhetzung, sie wird aber auch anonym physisch bedroht – und macht trotzdem weiter. In anderen Reden – auf YT zu finden – prangert sie u. a. das Abstimmungsverhalten der SPD an, wenn es um Kinderschutz geht. Man sollte sich wirklich auch die Doku „Tatort KiTa: Der woke Angriff auf unsere Kinder“ ansehen, wo gezeigt wird, wie weit dieser Wahnsinn sich schon in die Gesellschaften gefressen hat. Das muß ein Ende haben.
Nach Posts zum Thema Kindesmißbrauch vor etlichen Jahren habe ich übrigens PNs von betroffenen Eltern bekommen, wo mir Ähnliches über Vorgänge in KiTas und Schulen berichteten.
Das Einzige, was wir tun können (und als verantwortungsbewußte Erwachsene tun müssen) ist, solche Informationen so weit wie möglich zu verbreiten und Frau Behrendt damit in ihren mutigen Bemühungen zu unterstützen.
1355
https://www.youtube.com/watch?v=NPa-MygPgG8&pp
die Doku:
https://www.youtube.com/watch?v=4glffL9P_jo | 314 |
| 4 | Biddeschön … sie hören einfach nicht auf! Wahrscheinlich wird die ich-hab-nix-zu-verbergen-Fraktion fragen, warum das bei ihnen jemand tun sollte, unwichtig wie sie sind. Die 16-jährigen schnallen sowieso nicht, was sie anrichten können, wenn sie sich anwerben lassen und das Plenarstimmvieh denkt auch nur von der Tapete bis zur Wand, ihr Vorstellungsvermögen, was man auch ihnen damit alles anhängen kann, ist ungefähr das einer Nacktschnecke.
Die Abstimmung über das hier beschriebene Gesetz ist also gleichzeitig ein Intelligenztest für Labermentarier – und wie der ausfällt ist nicht schwer vorauszusagen.
Für mich ist die logische Konsequenz: wer mich besuchen will, muß sein Spyphone draußen im Auto lassen und das meine ich ernst! Nicht, weil ich was zu verbergen habe, sondern weil ich meine Privatspäre schätze. Ich will nicht darüber nachdenken müssen, ob das, was ich sagen will jeder wissen darf. Wer sein Handy lieber hat als mich, kann mich mal gerne haben.
1357 | 714 |
| 5 | Mal wieder eine unglaublich bravouröse Rede von Frau Krone-Schmalz bei „Stopp Air Base Ramstein“. Jeder Satz sitzt, die überwiegende Mehrheit ist zitierwürdig. Solche Reden gehören im ÖRR an prominenter Stelle platziert, sie gehören in jeden Gemeinschaftskunde-/Geschichtsunterricht und vor allem in alle Parlamente. Es ist ein Jammer, daß solche Reden verhältnismäßig geringe Reichweiten haben, aber wenigstens ein kleines bißchen möchte ich zur Verbreitung beitragen.
Auch die Aufklärer unter uns werden in dieser Rede Argumente und Informationen für Diskussionen finden, denn diese Frau ist eine Diplomatin par excellence.
1356
https://www.youtube.com/watch?v=3DdqkwC_NbE&pp | 1 739 |
| 6 | Wie ich es manchmal hasse, Recht zu behalten. Anfang 2012 fing ich an, gegen einen übergriffigen Überwachungsstaat auf die Straße zu gehen. Damals war es das Thema ACTA, bald danach ergänzt durch INDECT. Letzteres war ein EU-Forschungsprojekt, das – platt gesagt – herausfinden sollte, wie man eine Bevölkerung am besten total überwachen kann. Dieses Projekt wurde 2013 abgeschlossen. Im selben Jahr sagte Merkel einmal vor laufender Kamera zum Thema Überwachungstechniken „Es kann nicht sein, daß technisch etwas möglich ist und wir es dann nicht nutzen“.
Damals tippte sich so ziemlich jeder, mit dem ich darüber sprach, an die Stirn. Verschwörungstante, Panikmacherin hieß es. Wir haben ein Grundgesetz, das sowas verbietet, hieß es. Ich habe ja nichts zu verbergen, hieß es. Und nun? Kriegen wir sowas wie die EU-Chatkontrolle und Autos mit Innenraumüberwachung übergeholzt. Mit Hilfe schmutziger, rechtswidriger Tricksereien im EU-Parlament geht es Schritt für Schritt weiter, aber immer noch regt sich Otto Normal nicht auf – man hat dafür gesorgt, daß der andere Sorgen hat, die ihm viel dringlicher sind, als das bißchen Überwachung.
Sind die Leute wirklich so dämlich, daß sie nicht begreifen, was die digitale ID, das digitale Zentralbankgeld usw. in letzter Konsequenz bedeuten? Ja, entweder sind sie dämlich oder sie denken, es betrifft sie nicht, weil sie ja keine Straftat begehen. Wie schnell sich das ändern kann, indem z. B. Kritik an der Herrscherkaste einen in den Knast bringt, oder zumindest viel Geld kostet, wollen sie immer noch nicht wahrhaben. Auch diese Denke ist dämlich, denn
‼️ob Du etwas verbrochen hast, entscheidest nicht Du‼️
Ja es gibt eine kleine Anzahl Menschen, die den Ernst der Lage begreifen. Aber selbst die wehren sich kaum bis gar nicht, sie sind anderweitig beschäftigt. Keine Zeit für eine Demo oder auch nur öffentlich sichtbaren Protest. Sie hängen an ihrem Spyphone wie das Baby an der Mutterbrust, nutzen Googler Maps als Navi, fragen die KI um jeden kleinen Scheiß, nehmen sich nicht mal die Zeit, Interviews mit Leuten wie Regenauer anzuhören und sacken zu lassen, die Videos sind ja viel zu lang. Keine Zeit, bloß nicht nachdenken … es reicht nicht mal für einen Aufkleber auf dem Auto oder ein Protestschild im Wohnzimmerfenster.
Genau das hat uns dahin gebracht, wo wir jetzt sind. Ich weiß nicht, wie oft ich gesehen habe, daß jemand das berühmte Junckers-Zitat gepostet hat … das ist der ganze Protest und deswegen können sie weitermachen, Schritt um Schritt, bis es zu spät ist. Ich sagte 2015 mal in einer Demo-Rede „NOCH haben wir nicht die Todesstrafe zu erwarten, wenn wir was gegen die Regierung sagen“. Ich sage es heute wieder. Es fragt sich nur, wie lange noch, bis es soweit ist. Und wieder wird es heißen, daß ich übertreibe. „Das können sie doch gar nicht tun“. Ach wirklich? Wer das denkt, ist bescheuert wie eine Bürste.
2015 konnte man sich immerhin noch straflos äußern und wo sind wir jetzt? Die Sanktionierung von Leuten wie Baud, Röper, Lipp, Kilinc oder Dogru (z. T. samt ihren Angehörigen) kommen einer Todesstrafe schon verdammt nahe. Ihnen zu helfen, und sei es bloß durch die Zuwendung von Lebensmitteln, kann einen bereits in den Knast bringen. Dich betrifft es nicht? Na dann hör’ bloß nicht auf, Dich nach der Seife zu bücken und Deinen Kindern zu zeigen, wie man das tut, anstatt ihnen vorzuleben und beizubringen, wie man sich wehrt.
Nochmal:
‼️ob Du etwas verbrochen hast, entscheidest nicht Du‼️
1356 | 578 |
| 7 | Heute mal wieder echte Verbesserungsvorschläge:
Gesetze … wohin es kommen kann, wenn einer Regierung erlaubt wird, Gesetze zu erlassen, haben wir vor 90 Jahren gesehen und wir sehen es seit Jahren wieder. Weil seit ca. 30 Jahren so gut wie gar kein Gesetz erlassen wurde, das uns Bürger erfreut oder wenigstens nützlich ist (mir fällt in der Tat kein einziges ein), bin ich strikt dagegen, daß Gesetze von Regierungen erlassen werden, ohne daß das Volk gefragt wird, ob es diese Gesetze auch will. Und damit meine ich ALLE Gesetze, auch die scheinbar harmlosen, die nur „Kleinigkeiten“ regeln oder ändern. Man sieht es ja gerade wieder, daß die herrschende Klasse (die es auch nicht geben dürfte) nur Murks fabriziert, soweit es unsere Interessen betrifft.
Im Grunde sollten es sogar NUR die Bürger sein, die Gesetzesvorschläge einbringen dürfen, über die dann im vorgeschlagenen Geltungsbereich alle wahlberechtigten Einwohner abstimmen. Das würde nämlich auch bedeuten, daß Gesetze weitgehend in verständlichem Deutsch abgefaßt sind und nicht in irgendwelchen schwammigen Formulierungen und hochgestochenem Behördendeutsch Fallstricke versteckt werden, die man als Normalbürger nicht erkennen kann..
Die Rechtsprechung muß ebenfalls dringend auf ganz andere Füße gestellt werden. Richter, die von der Regierung ernannt werden, taugen in Zeiten wie unseren nämlich weitgehend nichts. Auch das wurde vor dem letzten Weltkrieg deutich. Sie sollten von der Bevölkerung des Ortes, des Bezirks oder Bundeslandes gewählt werden, in dem sie tätig sein wollen. Ein Jurastudium wäre nicht mal unbedingt notwendig. Wenn die Zahl der Gesetze 1. überschaubar und 2. verständlich formuliert ist, kann jeder normalbegabte Bürger sie anwenden. Dadurch wäre es auch möglich, daß die Amtszeit begrenzt wird, so daß ein Richter, der unsinnige oder schlechte Urteile spricht, nicht wiedergewählt wird.
Die seit Jahrzehnten immer schlimmer werdenden Zustände zeigen allzudeutlich, daß Justiz und Gesetzgebung schon wieder auf einem schlechten Weg sind. Wir haben die Anfänge nicht oder zu spät gesehen und uns nicht ausreichend gegen sie gewehrt. Selbst heute, wo die Mehrzahl der Menschen die Ungerechtigkeit der Gerichte beklagt, regt sich kaum Widerstand, wehren sich nur wenige gegen den Moloch der deutschen Tyrannei, der hinter jedem Busch lauert.
Wie sagt man so schön? Drei mal ist Bremer Recht – ich hoffe, daß wir im dritten (kommenden) Versuch endlich eine Form der Regierung installieren können, die uns wirklich nützt, anstatt uns zu schaden, ja die uns gar nicht mehr schaden KANN. Der Paragraphendschungel mit seinem stetig wucherndem Gestrüpp aus unsinnigen, schädlichen oder übergriffigen Gesetzen gehört gründlichst gerodet und neu gepflanzt. Der Juristen-Filz gehört auf dem Müllhaufen der Geschichte entsorgt. Eine Regierung, die es mit dem Wohl des Volkes ernst meint, muß die Kettensäge in die Hand und Radlader in Betrieb nehmen. Je eher, desto besser.
Damit habe ich jetzt Ideen in die Welt gesetzt, von denen ich hoffe, daß sie breit diskutiert und vielleicht eines Tages umgesetzt werden. Deren Schicksal lege ich in Eure Hand ❤️❤️❤️.
1354 | 595 |
| 8 | König Kunde … ich habe solche Zeiten aufgrund meines Alters noch erlebt. Insbesondere bei Reklamationen waren Geschäfte immer bemüht, kulant zu sein und ihren Kunden den Einkauf möglichst angenehm zu machen. Die Zeiten sind leider vorbei.
Besonders kraß nahm ich das nach meiner Rückkehr aus den USA wahr, wo Service für den Kunden immer noch im Vordergrund steht. Da wird dem Kunden geholfen, wo Hilfe gewünscht wird, z. B. beim Tragen von größeren Gegenständen. Den Einkauf in Tüten zu packen, sortiert nach Warengruppen, gehört zum Service und kostet keinen Cent extra. Selbstverständlich sind auch kostenlose Parkplätze und das Einsammeln der nicht mehr benötigten Einkaufswagen durch Personal. Da gibt es keine mürrischen Gesichter beim Personal, egal ob im Laden oder an der Kasse, egal ob sie am Anfang oder Ende ihrer Schicht standen. Ich habe dort nie erlebt, daß jemand mürrisch guckte oder patzige Antworten gab, weswegen die ersten Einkäufe hier in Deutschland fast schon ein Schock waren.
Nun gibt es immer mehr Geschäfte, die ihre Parkplätze verpachten. Der Pächter hängt ein paar Schilder auf und wer die „maximale Parkzeit“ überschreitet, stellt fest, daß die verlangten „Strafgebühren“ jeden Einkauf enorm verteuert. Eine Bekannte hat es gerade erlebt, daß sie für 7 Minuten Überschreitung der erlaubten Parkdauer von 1 Stunde knapp 30 € zahlen soll. Dabei hat sie die Schilder, auf denen die Parkbedingungen stehen, nicht mal gesehen. Wenn manb auf einen Parkplatz fährt guckt man ja auch nicht nach oben, sondern nach vorne, wie es sich im Straßenverkehr gehört. Man will ja niemanden überfahren, bzw. sucht eine Parklücke.
Das Pachten von Parkflächen ist inzwischen ein Geschäftsmodell geworden und weil viele nicht mit solchen Bedingungen auf einem Supermarktparkplatz rechnen, tappen sie prompt in die Falle – und die meisten zahlen, weil sie keinen Bock auf Hickhack mit den Betreibern haben. Ich boykottiere jedes Geschäft, das seinen Parkplatz an diese Halsabschneider verpachtet. Wenn ich diese Schilder sehe, fahre ich stumpf weiter und kaufe woanders ein. Es gibt kein Supersonderangebot, daß mich verleiten könnte, Läden zu frequentieren, denen der normale Geschäftsgewinn nicht genügt.
Im Übrigen zahle ich auch niemals Gebühren für Parkplätze auf öffentlichen Straßen und Plätzen. Die Straßen wurden mit (auch meinen) Steuergeldern gebaut und werden mit Steuergeldern unterhalten. Dazu zahle ich auch noch Kfz-Steuern. Die Straßen gehören der Stadt, also den Bürgern dieser Stadt, damit auch mir. Warum in drei Teufels Namen soll ich für die Benutzung dieser Parkplätze noch zusätzlich zahlen? Ich denke nicht daran!
“Ja, aber dann gibt es doch ein Ticket“ (affiger Tonfall) … na und? Bisher gab es keines und wenn, werde ich dagegen erst mal Widerspruch einlegen – mit eben dieser Begründung. Schaun wir mal, was dann passiert. Und andererseits: wenn das Ticket 20 € und die Parkgebühr 1 € ist, bin ich beim 21. Verstoß schon im Plus. Beim Anschnallen sieht meine Bilanz jedenfalls gut aus: 40 Jahre ohne Gurt gefahren, insgesamt 60 € Strafe bezahlt – also 1,50 € pro Jahr dafür, daß ich 4 Jahrzehnte getan habe, was ICH wollte, ein billiger Preis. No risk no fun J
Verwaltungsgebühren irgendwelcher Art werde ich aus demselben Grund auch nicht mehr zahlen. Alle öffentlichen Verwaltungen werden mit dem Geld der Steuer-/Beitragszahler bezahlt, jeder Stempel, jedes Blatt Papier, jede kw/h Strom, alle Gehälter bis hin zum Klopapier ist bereits von uns bezahlt. Mit welchem Recht wollen die noch extra was für ihre Arbeit haben? Nur weil sie das irgendwo aufschreiben? Na wenn das so ist, schreibe ich auch auf, daß ich für jeden Besuch und jedes Telefonat mit denen bezahlt werden muß.
1353 | 482 |
| 9 | Nein, die Altparteien und ihre Anhänger verteidigen NICHT die Demokratie mit ALLEN Mitteln, um ihre Macht und die Plätze an den Futtertrögen zu sichern. Das einzig richtige und wirksame Mittel, nämlich im Sinne des Volkes Gesetze zu erlassen (oder zu streichen), für das Wohl des Volkes Entscheidungen zu treffen, benutzen sie genau und willentlich nicht.
Die Worte „mit allen Mitteln“ treffen nur insofern zu, als sie dem Land und seinen Bewohnern Schaden zufügen. Wie endgestört muß man eigentlich sein, jemandem bestmöglich zu schaden und dann zu erwarten, daß man dafür gemocht und gewählt wird? Das ist ja ungefähr so, als würde ein brutaler, sadistischer Vergewaltiger und Folterer erwarten, daß sein Opfer hinterher freudig mit ihm vor den Traualtar treten will. So eine Geisteshaltung ist mit unheilbar krank freundlich umschrieben.
Um den Zustand dieser hirnkastrierten Gewaltverbrecher einordnen zu können, braucht man sich nur die aktuellen Kommentare zum anstehenden AfD-Parteitag anzusehen, wie z.B. auf den Kanälen von „Politik mit Kopf“, „Vermietertagebuch – Alexander Raue“, „Apollo News“ oder „Weltwoche“ anzusehen, wo nicht nur gewaltbereite Demonstranten und ihre Organisationen zitiert werden, sondern auch die „Verteidiger“ der Demokratie.
Wenn ich nur höre, daß auf dem G20 Gipfel in Hamburg über 30.000 Polizisten im Einsatz waren, für Erfurt aber nur ca. 6000 eingeplant sind und scheinbar keine Anstalten gemacht werden, die 100 + x Reisebusse aus dem In- und Ausland an der Fahrt nach Erfurt zu hindern, dann sagt das viel aus. Es wird öffentlich dazu aufgerufen, Polizisten von Hausdächern mit Gehwegplatten o. Ä. zu bewerfen, es gibt Tipps für Sprengstoffanschläge und wie man es vermeidet, erwischt zu werden … wo bleiben eigentlich die Bademäntaleinsätze für diese Leute?
Der Gewaltleitfaden der Schutzkampagne „Widersetzen“, der mit Steuergeldern gefördert wird, empfiehlt sogar, nicht strafmündige Kinder Anschläge ausführen zu lassen. Die KSM reden allerdings überwiegend „nur“ von „friedlichen Blockaden“, nicht von der Gewalt zu der öffentlich aufgerufen wird. Mir fehlen offen gestanden gerade 99 Pfennig an der Mark.
Ein gewollter Nebeneffekt wird sicherlich sein, das Städte künftige Veranstaltungen der AfD nicht zu erlauben, weil der gewalttätige Mob sich erfahrungsgemäß nicht darauf beschränkt, den Veranstaltungsort anzugreifen, sondern auch gegen Geschäfte, Fahrzeuge und Einwohner randaliert.
1349 | 497 |
| 10 | Reden wir mal über Arschlöcher. Ergänzend zu meinem letzten Post kam mir vorhin noch etwas in den Sinn. 2014 habe ich in Wien eine Rede gehalten, die später die Arschloch-Rede genannt wurde, denn ich habe die Friedensbewegung mit einem Organismus verglichen.
Unser Körper besteht ja nicht nur aus Gehirn, Herz, Nieren, Lungen u. a. nützlichen Organen, er hat auch ein Arschloch – und ohne dessen ordentliche Funktion nützt einem der Rest nichts. Es ist nun mal notwendig, den Körper von Abfallstoffen und unnützem Zeug zu befreien, damit er richtig funktionieren und gesund bleiben kann. Wer das nicht versteht, kann ja mal überlegen, wie unsere Landschaft aussähe, gäbe es die Müllabfuhr nicht.
Arschlöcher gab es schon immer, allerdings wurden damit bis vor einigerZeit meist Leute betitelt, die andere z.B. bestohlen, belogen, im Stich gelassen, verraten oder betrogen haben. Solche Arschlöcher wurden gesellschaftlich geächtet und wenn sie ihr Verhalten nicht änderten, wurden sie nur unter ihresgleichen akzeptiert und geduldet. Man lernte schon als Kind, was man anderen antun darf und was nicht.
Seit geraumer Zeit hat sich die Palette der Delikte, die einen zum Arschloch machen, mehr und mehr ausgedehnt. Wir sind an einem Punkt angekommen, an dem man sich nicht einmal den kleinsten Fehltritt erlauben darf. Wer nur 2 Geschlechter kennt, einen dicken 8-Zylinder fährt, wer der Regierung oder „der Wissenschaft“ nicht traut, wer ungespritzt bleiben wollte oder die AfD wählt ist bereits mit solchen Harmlosigkeiten nicht mehr gesellschaftsfähig und damit quasi Arschloch. Immer neue Stöckchen werden hingehalten, die man überspringen muß, um kein Arschloch zu sein. Das nächste wird wohl die digitale ID, Kriegswilligkeit o. Ä. sein.
Das hat fatale Folgen, denn diejenigen, die unter den ehemals geltenden Regeln Arschloch sind, werden damit verharmlost. Ihr teilweise kriminelles Fehlverhalten wird auf eine Stufe mit z.B. Klimaleugnung gestellt. In der veröffentlichten Meinung ist der Kriegsgegner viel schlimmer als der Kriegstreiber, obwohl Ersteres gesetzlich (noch) nicht verboten ist. Es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis Friedensaktivisten zum Vaterlandsverräter umdeklariert werden.
Wie jeder gesunde Körper brauchen wir Arschlöcher (nach früherer Bedeutung); sie sind wichtig für den moralischen Kompaß. Woran soll man sonst erkennen, was richtig und was falsch ist? Ein JA ist wertlos, wenn das NEIN nicht existiert. Das Gut verliert seinen Wert, wenn es kein schlecht oder böse gibt. Man muß die Arschlöcher nicht mögen, doch sie haben ihre Daseinsberechtigung, weil sie uns zeigen, wo die Grenzen sind. Das Arschlochsein darf nicht in Mode kommen. Die Verharmlosung der echten Arschlöcher führt am Ende dazu, daß jeder meint, sich wie eines benehmen zu dürfen, ohne das es Konsequenzen hat. Man sieht es an der Politik: sie gehen in der schieren Masse der neudeklarierten Arschlöcher unter und letztlich gerät jeder ins Hintertreffen, der sich nicht so benimmt.
Wenn wir ehrlich mit uns selbst sind, sind wir alle manchmal (wenigstens ein klitzekleines) Arschloch gewesen, haben es vielleicht irgendwann bereut und uns im besten Fall sogar bei dem entschuldigt, dem wir Böses angetan haben. Seien wir also ein bißchen vorsichtiger damit, jemanden als Arschloch anzusehen, der sich nicht der Lüge, des Betruges, des Verrats etc. schuldig gemacht hat, sondern dessen Ansichten bloß von unseren abweichen. Unterscheiden wir die echten Arschlöcher sauber von den anderen.
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PS: Natürlich gibt es Grenzen dessen, was noch zu akzeptieren ist. Absichtliche Beleidigung z.B. muß man nicht hinnehmen, aber man muß auch nicht jeden Satz so lange auseinanderpfriemeln, bis man eine Beleidigung daraus stricken kann. In der Politik wurde auch die Definition von Beleidigung immer weiter ausgedehnt, die Dünnhäutigkeit der Machthaber wächst. Müssen wir denen das nachmachen? | 490 |
| 11 | Von uns wird Toleranz und Akzeptanz bei einigen Themen verlangt, ganz besonders wenn es z.B. um den Islam, LGBTDingsbums, Israel und Klima geht. So weit so gut. Von mir aus kann jeder seiner Lieblingsreligion frönen und über das Klima, Israel und sexuelle Ausrichtung denken, was er will. Solange ich davon halten darf, was ich will ist alles gut.
Das sehen die meisten Klimajünger, etliche Diverse, manche Israelis und einige Islamgläubige ganz anders. Sie sind nicht damit zufrieden, das man sie denken, beten und sein läßt, wie sie wollen. Sie bestehen darauf, daß man ihre Ansichten übernimmt und wer das nicht tut, ist Nazi, Rechts, Faschist aber auf jedenfalls ganz ganz böse. Da ist bei mir Schicht im Schacht, wer mir so kommt, wird feststellen, daß ich mir von NIEMANDEM vorschreiben lasse, wie ich Dinge zu betrachten habe.
Deren Haltung hat mit Toleranz und Akzeptanz absolut nichts zu tun, es ist reine Meinungs-Diktatur und teilweise artet das schon in Tyrannei aus. Die haben ja wohl einen nassen Hut auf, was bilden die sich eigentlich ein, wer sie sind? Irgendwelche Honks meinen, das sie das Recht hätten, mir ihre Ansichten aufzuzwingen. Manche von ihnen sitzen sogar in Ämtern und Parlamenten und sorgen z. B. dafür, daß Ungehorsame zensiert, mindestens aber mit Shadowban gedrosselt werden.
Kommen wir zur Justiz. Es heißt doch im GG, daß eine Zensur nicht stattfindet. Wir wissen, daß die Meinungstyrannen einen Trick angewandt haben, indem sie nicht selbst zensieren, sondern das den Socialmedia-Portalen unter Strafandrohung aufs Auge drücken. Helfershelfer sind die Meldemuschis der NGOs. Das dürfte aber eigentlich gar nicht funktionieren, denn jede Plattform, die zensiert – egal in welcher Form – verstößt damit gegen das GG, weil dieses Gesetz ja eigentlich nicht nur für die Regierung (*höhnischgrins*), sondern für alle gelten sollte, ODER?.
Das ist scheinbar nicht der Fall. Interessanterweise ist mit Zensur nach Art.5 GG nur ein Verbot VOR Veröffentlichung gemeint, nicht die nachträgliche Zensur durch andere nicht-staatliche Stellen. Solche Zensur steht – soweit ich sehen konnte – nicht unter Strafe. Das zeigt einmal mehr, wie verlogen das GG und wie verrottet die gesamte Politik und besonders die Justiz ist.
Damit bin ich beim AfD-Parteitag in Erfurt. Es wird seit Wochen angekündigt, daß beabsichtigt wird, gegen Gesetze zu verstoßen. Gewalt, auch gegen die Polizei, wird explizit nicht ausgeschlossen, um diesen gesetzlich vorgeschriebenen Parteitag zu verhindern. Gewerkschaften entblöden sich nicht, dieses Vorhaben auch noch zu unterstützen. Wie kommt es, daß kein Staatsanwalt wegen Planung von und Anstiftung zu Straftaten tätig wird (rhetorische Frage)? Ich bin schon gespannt, ob da wenigstens hinterher was passiert. Wie ich die verkommene deutsche Justiz kenne, besteht da wenig Hoffnung.
Wie im Großen so im Kleinen. Selbst auf kleinster zwischenmenschlichen Ebene ist es zur Gewohnheit geworden, für sich selber jede Toleranz zu FORDERN, sie aber selber nicht aufbringt, wenn es darum geht, den Anderen so zu akzeptieren, wie er ist. So mancher Pipifax-Unterschied wird zum Anlaß genommen, einen Kontakt zu beenden. Auch wenn der Gegenpart in fast allem mit einem übereinstimmt: sobald eine Differenz auftaucht, ist Ende im Gelände.
Es ist an der Zeit, sich solche Haarspaltereien abzugewöhnen. Ein Sprichwort lautet „Not schafft seltsame Bettgenossen“. Wir sind uns alle absolut darüber im Klaren, daß wir als Gesellschaft/Volk/Menschheit in Gefahr/Not sind und nur gemeinsam etwas erreichen können, um unsere Welt zu verbessern. Dann müssen wir aber auch ertragen lernen, daß unsere Mitstreiter in einigen Bereichen anders denken, als wir.
Wenn das eigentliche Ziel ein gemeinsames ist, müssen wir aufhören allzu pingelig zu sein, wo es um Nebensächlichkeiten geht und aufhören Mitstreiter auszugrenzen weil sie nicht 100% auf unserer Linie sind. Damit kommen wir nämlich nirgends hin.
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| 12 | In der verlinkten Ausgabe der Free21 sind zwei Artikel, die im Zusammenhang darstellen, wie es um Europa allgemein und Deutschland im Besonderen bestellt ist und welche Mechanismen am Werk waren und sind. Der eine Artikel heißt „Trump verstehen“ und der andere „Das imperiale Franchise: die Ukrainisierung Europas“.
Es wird ja viel darüber spekuliert, was Trump für Pläne hat. Letztlich kann wohl keiner in seinen Kopf gucken und darüber etwas mit Bestimmtheit sagen, vielleicht sogar nicht mal er selber. Ich kann und will gar nicht bewerten, wie es um seinen Geisteszustand bestellt ist, ob und vom wem er gesteuert wird etc. Fakt ist für mich nur, daß zumindest Deutschland in der Falle sitzt und vermutlich jede Regierung ein ernstes Problem damit hätte, das Land da wieder raus zu holen. Das zeigen die beiden Artikel ziemlich deutlich auf.
Mit dem derzeitigen Personal ist das jedenfalls nicht zu machen. Dafür bräuchte es wirklich raffinierte Leute, die imstande sind, quasi von hinten durch die Brust ins Auge zu arbeiten und auch einen wirklich ausgefuchsten, listigen Plan dafür haben. Der dürfte natürlich keinesfalls offen gelegt werden, weil er dann angesichts der übermächtigen Gegenspieler selbstverständlich scheitern muß. Deren vor langer Zeit angelegte Strategie ist so vielfältig und perfide, daß es schwierig ist, überhaupt nur das Ende des verhedderten Wollknäuels ausfindig zu machen, also den Punkt, an dem man ansetzen muß. Eine einfache oder gar schnelle Lösung gibt es nicht, zumindest sehe ich derzeit keine solche Möglichkeit.
Was ich aber sehe ist, daß unser Land tatsächlich komplett an die Wand gefahren werden muß, um für Beutemacher möglichst unattraktiv zu werden. Ein wirtschaftlich und militärisch starkes Land ist jedenfalls denkbar ungeeignet, die Ketten abzuwerfen und insofern gibt die aktuelle desolate Situation mir Grund zur Hoffnung, das am Ende doch noch alles gut werden kann. Unbewußt unterstützt die Bevölkerung durch ihre flächendeckende Lethargie eine Chance auf Befreiung aus dem Dilemma, in dem wir stecken.
Es läuft wirklich gar nichts mehr rund. Reparaturen an einzelnen Baustellen sind unnütz und können nur Flickwerk sein. Da hilft nur neu bauen und die Fehler im System, die jetzt deutlich werden, von vorneherein zu vermeiden. Es gibt einige Dinge, wo Widerstand trotzdem nötig ist. Das kostet nicht unbedingt Energie, sondern bloß Sturheit oder Bockigkeit, wie z. B. bei der Erhaltung des Bargeldes oder der Verweigerung von Wehrdienst, Spritzenpflicht und anderen Unzumutbarkeiten. LmaA ist nicht die schlechteste Strategie.
Wir haben als Volk mittlerweile einige Übung darin, nach einem Reset wieder neu durchzustarten. Schonen wir also unsere Kräfte dafür, anstatt sie jetzt in unnützen Streitereien (mit Institutionen und privat) zu verschleißen oder sich über einzelne Personen oder Gruppen aufzuregen. Aktivität macht derzeit nur noch Sinn, wenn es z. B. um die Sicherung der private Versorgung mit dem Notwendigen geht. Den Frust, der beim Lesen von Nachrichten unvermeidlich aufsteigt, kann man auch mit angenehmeren Dingen abbauen – z. B. mit einer krachenden, weinseligen Party 😎🥳😬. Also Kinners, kauft Kämme, es kommen lausige Zeiten – aber die gehen auch wieder vorbei.
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https://free21-magazin.de/magazine/02-2026/ | 437 |
| 13 | Man darf hoffen .... wenn das alles so stimmt, erklärt das einerseits Trumps Bereitschaft, den Iran zu besänftigen und bedeutet auf der anderen Seite, daß weder die USA noch die europäischen Streitkräfte fähig sind, einen Krieg zu führen.
Im Hinblick auf meine gerade veröffentlichen Überlegungen wird die europäische Kriegstreiberei noch absurder und die in den KSM (Kloschüsselmedien) auftretenden "Experten" machen sich noch lächerlicher, als sie ohnehin schon sind. Wären sie Experten, würden sie um die Ressourcenknappheit wissen und das gilt auch für die regierende Junta.
Was sich da gerade in den führenden Positionen tummelt und sein Unwesen treibt, ist an Absurdität echt kaum noch zu überbieten. Monty Python ist im Vergleich geradezu ein Ausbund an Vernunft und Rationalität.
https://uncutnews.ch/strategische-oelreserven-stehen-kurz-vor-dem-zusammenbruch-die-usa-muessen-sich-entscheiden-waffen-oder-butter/ | 490 |
| 14 | Vor geraumer Zeit hatte ich mal den Verdacht geäußert, daß die Altparteien absichtlich die Wähler in die Arme der AfD treiben; der Eindruck verfestigt sich von Tag zu Tag. Wie sonst ist es zu erklären, daß die Regierungs-Labermentarier wirklich ALLES tun, um uns zu ärgern, zu kujonieren und auszuplündern? Jede Regierung, die gerne an der Macht bleiben würde, täte genau das nicht – zumindest nicht so offen und unverblümt. Angeblich bekämpfen sie die AfD, tun aber gleichzeitig alles, um bloß nicht wiedergewählt zu werden.
Nun kann man sich fragen, warum sie der AfD so in die Karten spielen. Naja, wenn man sich die Taschen richtig vollgestopft hat und das Hauptziel, nämlich die Zerstörung Deutschlands, sowohl gesellschaftlich als auch wirtschaftlich, erreicht ist, kann man der AfD die Schuld in die Schuhe schieben, wenn sie die Drecksarbeit, den Laden wieder auf die Füße zu stellen, nicht sofort bewältigt, nicht?
Roger Köppel von der Weltwoche hat am 19.6. in einem Video „den Zweihänder ausgepackt“ und die Zustände in der TRT drastisch, sehr treffend und nahezu vollständig beschrieben. Im Zorn wiegt der 5 Zentner. Wer immer noch Deutschland und Demokriatie in Zusammenhang bringt, hat definitiv einen an der Marmel. Die IQ-befreiten Flitzpiepen, die uns regieren wollen, wissen gar nicht, was Demokratie ist. Sie predigen Toleranz und Vielfalt, sind aber selber intolerant und einfältig.
Eine andere Erklärung des absurden Verhaltens dieser Kanaillen wäre noch die Hoffnung auf kriegsbedingte Aussetzung von Wahlen. Den provozieren sie ja mit geradezu verzweifelter Energie und verhehlen das auch nicht mehr. Vielleicht ist das der Plan B für die Vernichtung Deutschlands. Nach dem Krieg kräht auch kein Hahn mehr danach, welche Verbrechen das miese Rattenpack begangen hat, weil man vollauf beschäftigt ist, die Trümmer wegzuräumen und das Leben wieder notdürftig in normale Bahnen zu lenken. So oder so ist der Plan, Deutschland gründlich an die Wand zu fahren. In anderen EU-Ländern sieht es aber ähnlich aus.
Es gibt „Experten“ die sagen, der Russe hätte nicht die Ressourcen, um in Täuschland einzumarschieren. Allerdings erklären sie nicht, warum die Russen das überhaupt wollen sollten. Wer will sich denn eine Witschaftsruine ans Bein binden oder sich mit einer so durchgeknallten Bevölkerung rumärgern?
Wie man gerade z. B. in Moskau sieht, braucht man gar keine Bodentruppen, um heftige Schäden zu verursachen, ein paar Drohnen tun das auch. Der Unterschied zwischen der Ukraine und Rußland ist aber, daß Rußland sich nicht mit Drohnen begnügen muß, die haben viel größere Sprengkörper auf Lager. Entweder wissen die „Experten“ das nicht, oder sie vergessen es bloß zu erwähnen. Was sie auch nicht wissen oder sagen ist, daß diese Raketen nicht abgefangen werden können. Wer von einer bedingungslosen Kapitulation Rußlands schwafelt, gehört in eine geschlossene Anstalt.
Unsere Militärs scheinen wild entschlossen zu sein, Krieg mit Rußland vom Zaun zu brechen und hoffen wohl, daß Rußland auf die dreisten Provokationen reagiert und den ersten Schritt tut. Wir können nur hoffen, daß Putin dem Drängeln seiner Militärs, Berater und des russischen Volkes wiedersteht und gelassen abwartet, bis der Winter kommt und Gas, Öl und damit die Energie bei uns knapp werden. Bei den aktuellen Füllständen der Gasspeicher und den schwindenden strategischen Ölreserven ist die Wahrscheinlichkeit dafür hoch.
Ich frage mich gerade, was schlimmer ist: nur großflächige Blackouts oder ein Oreschnik-Regen, der auch Blackouts zur Folge haben kann? Die Wahnsinnigen in Berlin und Brüssel riskieren unseren Kopf und Kragen – sie selber verkrümeln sich garantiert feige in ihre Refugien und wir kriegen bloß noch KI-generierte Videos mit Durchhalteparolen von ihnen zu sehen. Das hatten wir schon mal.
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PS: scheinbar drosselt auch Telegram Reichweiten. Fast gleiche Abonnentenzahl, aber halbierte bzw. geviertelte Aufrufzahlen in 4 Wochen legen das nahe. Ich bin wohl zu böse ^.^ | 491 |
| 15 | Am 15.1.26 habe ich auf diesem Kanal über den Fall des Journalisten Hüseyin Doğru berichtet. Nun bin ich mehr oder weniger zufällig bei den Nachdenkseiten auf den Vortrag seines Anwaltes bei einer Gewerkschaftsveranstaltung gestoßen. Unter anderem schildert der Anwalt, wie es mit Dogru weitergegangen ist und welche Bedeutung dieser Fall für den Artikel 5 GG und damit für alle Journalisten darstellt.
Der Anwalt schildert auch einen anderen seiner Fälle, in dem es um den Artikel 16 GG (Asylrecht etc.) geht. Der Mann ist meilenweit davon entfernt, „irgendwie rechts“ zu sein und trotzdem wird anhand seiner Ausführungen glasklar, wie weit der Repressionsstaat, die TRT (TyrannenRepublikTäuschland) bereits fortgeschritten ist. Insofern paßt er thematisch zu dem Spruch, den ich vorhin gepostet habe, wie die Faust aufs Auge.
Aber nicht nur Richter und Staatsanwälte tragen eine erhebliche Verantwortung für den Abbau der Rechte die UNS schützen sollen und mithilfe juristischer Tricksereien nun die Obermacker/innen in Berlin und Brüssel schützen. Auch all die Anwälte, die Fälle ablehnen, weil sie irgendwie problematisch sind, indem sie Vollbeschäftigung oder Bauchnabelsausen vorschützen, um nicht ins Visier der Machthaber zu geraten, müssen sich Kritik gefallen lassen. Sie sind zu feige, Menschen zu verteidigen, die eine von der Staatsgewalt abweichende Meinung haben und sorgen so dafür, daß die Mutigen überlastet sind und die Rechtsuchenden ihrem Schicksal überlassen müssen.
Man muß scheinbar schon in der komfortablen Position eines Joachim Steinhövel sein, also eine große Kanzlei und ausgesorgt haben, um es mit dem Unrechtsstaat aufzunehmen. Leider hat er quasi eine Alleinstellung als Experte in Sachen Medienrecht und zu Recht einen Ruf wie Donnerhall. Dessen Beistand kann sich aber kaum jemand leisten – eben weil es so wenige von seiner Sorte gibt, ist das nämlich verdammt teuer und die finanziellen Voraussetzungen für höhere Instanzen muß man ja auch noch wuppen können.
Sein neues Buch „Der Staat gegen Steinhövel“ kann ich übrigens nur jedem wärmstens empfehlen, dann da stehen durchaus Hinweise (auch für Anwälte) drin, die hilfreich in Prozessen sind, in denen Meinungsfreiheit, Informationsfreiheit usw. eine Rolle spielen. Es gibt aber auch einen sehr guten und verständlichen Überblick über die wirkmächtigen Strukturen in der EU und der TRT, sowie die Strafjustiz als Einschüchterungsinstrument und wie sie juristisch zu bewerten sind.
Wenn Ihr nächstes mal Kartoffeln schält, Fenster putzt oder Auto fahrt, hört Euch den Vortrag an, den ich eingangs erwähnte. Er wirft ein Schlaglicht auf die Grundrechte, die gerade auf ihrem Sterbelager vor sich hinröcheln. Das tödliche Unrechtsvirus, das bislang nur einige von ihnen befallen hat, ist hochansteckend für alle anderen. Die nötigen Gegenmittel heißen Information + Mut zum Ungehorsam als Kombipräparat und beide Komponenten müssen wir schon selber liefern, die TRT schützt uns nicht vor dieser Seuche.
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https://www.youtube.com/watch?v=SKHkejnyeLk | 497 |
| 16 | Solche Richter machen gesetzwidrige Handlungen und Entscheidungen von Regierungen überhaupt erst möglich | 543 |
| 17 | Oijoijoi, Bremerhaven ist ja total rechtsextrem – in jeder Straße, die ich in den letzten Tagen befahren habe, hatten Autos deutsche Flaggen angesteckt und auch aus manchen Wohnungsfenstern hing dieses Zeichen rechtsextremer Gesinnung. Nach Regierungs- und KSM-Sprech sind nicht nur Deutschland-Fahnen, sondern auch Panninibilder-Tausch an Schulen, Stammtische, Vorratshaltung, Schützen- und Kleingartenvereine, Kinder mit Manieren rechtsextrem und Nazi.
Ganz schlimm sind aber Frauen und Mädchen, die einer Gruppenvergewaltigung zum Opfer fallen und dann die Frechheit haben, mit ihre Geschichte öffentlich zu machen. Wie können sie es wagen, die armen traumatisierten Flüchtlinge an den Pranger zu stellen, das ist rassistische Hetze. Die Ärmsten können doch nichts dafür, die müssen so handeln. Seltsam, daß traumatisierte deutsche Soldaten nach den Weltkriegen nicht gruppenweise über Frauen und Mädchen hergefallen sind, nachdem sie aus dem Krieg heimkamen. Ach ja, die konnten (im Gegensatz zu den neuzeitlichen Traumatisierten) ihre Agressionen ja im Schützengraben abbauen.
Ende des ironischen Teils, Spaß beiseite!
ICH BIN ANGEPISST BIS HINTENGEGEN - ES REICHT!
Gruppenvergewaltigung durch übergriffige Zuwanderer finden seit der Domplatten-Geschichte 2015/16 immer häufiger, inzwischen täglich, statt. Erst kam der Ratschlag von oben „eine Armlänge Abstand“ zu halten, wenn solche Fälle tatsächlich mal in den KSM landeten, waren das immer bedauerliche Einzelfälle. Jetzt ist es Alltagskram, der keiner Erwähnung bedarf. Es heißt offiziell, man müsse Verständnis für die armen traumatisierten Männer haben - entsprechend milde waren die Urteile der Gerichte, wenn es ausnahmsweise keinen Freispruch gab.
In unserer Zeit werden nicht die Vergewaltiger bestraft, sondern deren Opfer wegen Hatespeech vor Gericht gezerrt, wenn sie ihren Fall mit der gebotenen Empörung öffentlich machen. Die „virtuelle Vergewaltigung“ von dieser Tussi, deren Namen ich mir nicht gemerkt habe, wurde hingegen als ultimatives Verbrechen durch alle KSM-Kanäle gepeitscht. Das ist ja viel schlimmer, als eine echte Vergewaltigung, hieß es. Es sind oft gerade Frauen des öffentlichen Lebens, die dann auch noch auf Mädchen rumhacken, die physisch vergewaltigt wurden. Diese Maul-Schlampen sind echt widerlich.
Ich hatte es vor Jahren schon mal vorgeschlagen: Frauen, die soviel Verständnis für die traumatisierten Vergewaltiger haben, sollen denen doch freiwillig als Opferschlampe dienen, damit die Ärmsten ihre Traumata verarbeiten können. Sagen wir ein mal pro Woche immer reihum in 2-3 Schichten? Es werden sich doch wohl 14-21 Asylantenhätschlerinnen (oder Nyphomaninnen) unter 40 in jeder Stadt finden, die das abwechselnd machen. Überzählige verständnisvolle Großstädterinnen können auch an unterversorgte Regionen ausgeliehen werden. Damit tun sie doch ein richtig gutes Werk und verhindern obendrein ganz viel Haßrede. Mal gucken, was die wohl sagen, wenn sie so eine Schicht mit 15, 20 oder mehr Vergewaltigungen hinter sich haben.
Schändlich sind auch die Richterinnen, die vergewaltigte Frauen für Haßrede verurteilen und/oder die Täter freisprechen. Journalistinnen und Politikerinnen, die diese Praxis bejubeln sind ebenfalls das Letzte. Die sollten sich in den Asylpuffs verpflichtend in die erste Reihe legen müssen und dann sehen wir mal, wie die künftig in solchen Prozessen urteilen, bzw. sich dazu äußern. Mich kotzen diese Frauendarstellerinnen an.
Und die Männer? Die öffentlichkeitswirksamen halten meist die Klappe. Die anderen sagen auch kaum was. Denkt doch mal ein bißchen weiter! Das nächste Opfer könnte die Frau sein, in die Ihr Euch verliebt – oder Eure Tochter. Und dann müßt Ihr auch die Klappe halten, wie der Fall eines Mannes zeigt, der seine abgestochene Tochter öffentlich betrauert und für sie und alle anderen Opfer von Messerattacken einen Jahresgedenktag initiierten will – der wird jetzt heftig angegriffen. Wie lange macht Ihr das noch mit?
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| 18 | Mich zwicken gerade Fragen, die schon lange hin und wieder auftauchen. Es ist öfter mal die Rede davon, daß Flüchtlinge aus z. B. Afrika tausende Dollar für die Schleuser bezahlen und sich die Familien dafür u.U. verschulden müssen. Ich habe mich oft gefragt, warum die Flüchtlinge nicht einfach einen Flug buchen. Das wäre 1. sicherer, 2. schneller und 3. viel billiger. Man braucht idafür nur einen Reisepaß.
Eine flüchtige Suche bei Skyscanner für einen One-way-Economyflug von Kinshasa (DR Kongo) nach Frankfurt ergibt, das der mit Aufgabegepäck schon für 530 € (9.7.26) zu haben ist, und wenn man eine lange Flugdauer von 32 Stunden in Kauf nimmt, kostet das Ticket sogar nur 402 €. Von Nairobi geht es sogar für unter 300 €.
Selbst wenn jemand das eigene Land legal nicht verlassen darf, gibt es immer einen Weg über die grüne Grenze in den Nachbarstaat. Immerhin schaffen sie es von z. B. Zentralalfrika bis an die nordafrikanische Küste, also dürfte es kein allzugroßes Problem sein, in der nächsten großen Stadt einen Flug zu buchen. Unterm Strich besteht also kaum eine Notwendigkeit, per Boot über das Mittelmeer zu fahren, sich damit in allerlei Gefahren zu begeben und die Familie unnötig zu verschulden.
Kardinalfrage: warum machen die Flüchtlinge das nicht so? Oder anders gefragt: wenn die NGOs so gerne Flüchtlingen helfen wollen, warum zahlen sie ihnen den Flug nicht? Schiffe zu betreiben kostet sehr viel Geld. Neben Treibstoff, Personal und Versicherung muß auch noch die Charter oder der Ankauf bezahlt werden. Das summiert sich zu Millionenbeträgen. Wahrscheinlich kann man für dasselbe oder sogar weniger Geld auch Flugzeuge chartern, für Großkunden gibt es sicherlich auch noch kräftige Rabatte. Damit fielen die Zahlungen an Schleuser, die Belastung der Familien und die Gefahren des Seeweges weg. So könnten übrigens auch Kinder und Frauen gefahrlos reisen und zwar ohne Umwege direkt in das Land ihrer Wahl. Was soll das also alles?
Eigentlich fallen mir dafür nur zwei „rationale“ Gründe ein: entweder zahlen die Schleuser einen Anteil ihrer Einnahmen (Schwarzgeld natürlich) an die Organisatoren, oder man legt Wert darauf, daß sie ohne Ausweispapiere hierher kommen (oder beides). Es geht jedenfalls nicht um die „Rettung“ bedauernswerter Menschen. Das auf diese Weise gerechtfertigt wird, wenn überwiegend junge, kräftige Männer herkommen, lassen wir mal außen vor, da kann sich jeder seine eigenen Gedanken drüber machen.
Erstaunlicherweise sind Flüchtlinge z. B. aus dem krisengeschüttelten Libyen unter den ersten 15 Ländern der offiziellen Flücjhtlingsstatistik nicht mal vertreten. Soweit ich Daten aus den Mittelmeer-Anrainerstaaten finden konnte, stammt die große Mehrzahl der von dort kommenden Migranten aus Ländern südlich davon. Einhellig wird von allen Anrainerstaaten berichtet, daß die Durchreise dort sehr gefährlich ist. Das wird sich in den Herkunftsländern inzwischen auch rumgesprochen haben. Warum geht jemand dieses Risiko ein, wenn es doch sichere Reisewege gäbe?
Mir waren die Seetransporte schon immer suspekt, vor allem dann, wenn mal wieder Mitleid heischende Bilder von halbverhungerten oder fast ertrunkenen Leuten durch die Medien gingen. Solche Bilder wären mit einem Lufttransport gar nicht möglich.
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| 19 | Billige Wichtigtuer, die um Aufmerksamkeit betteln, beherrschen die Medien, Ständig kommen sie mit abstrusen oder empörenden Ideen und Vorhaben um die Ecke, von denen klar ist, daß sie viele Zuhörer verärgern müssen. Und weil es heutzutage gar nicht mehr so leicht ist, Empörung zu wecken, werden ihre Aussagen, Pläne und Warnungen immer abenteuerlicher und blödsinniger.
Ob es nun die Ankündigung von gruseligen und schäbigen Gesetzesvorhaben, die Warnung vor dem neusten Virus, der Klimakatastrophe oder vor dem 3. Weltkrieg ist – andauernd drängelt sich irgend eine IQ-befreite Pfeife in den Vordergrund, um sich irgendwie Gehör zu verschaffen und im Rampenlicht der Öffentlichkeit zu stehen. So kommt es mir mittlerweile vor. Kinder, denen zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird, neigen übrigens auch dazu, Dinge kaputt zu machen oder sich unmöglich zu benehmen, damit Eltern oder Lehrer sie beachten
Auffallend ist insbesondere bei Amtsinhabern, daß sie keinerlei erkennbare nützliche Leistung vorzuweisen haben, von Expertise (außer in Gaunerdisziplinen) ist auch wenig bis nichts zu sehen. Erfahrung haben sie nur im Maulaufreißen, aber nicht im alltäglichen Leben der Bürger. Von Tuten und Blasen keine Ahnung. Sie bemühen sich nicht einmal, etwas auf den Weg zu bringen, was ihnen Anerkennung und Lob einträgt, denn dafür wären ja Fleiß, Geduld und/oder Hirnschmalz nötig. Das ist aber mühselig und anstrengend, damit kommt man nicht in die Schlagzeilen. Mit bescheuerten Plänen und halbgaren Sprechblasen aus der Hüfte zu kommen, macht viel weniger Mühe und bringt schnelle, weitreichende Medienpräsenz.
Hohe Militärs und Verteidigungsminister sind in Sachen Wichtigtuer eine eigene Unterkategorie, denn indem sie z. B. vor Putin und dem machthungrigen Rußland warnen, stellen sie sich als Beschützer dar, als Experten der Verteidigung des Landes, der damit endlich eine nachweisbare Daseinsberechtigung hat. Sie verbreiten Panik, um nur bloß nicht den Gedanken aufkommen zu lassen, daß man auch mit diplomatischen Mitteln den Frieden sichern kann. Das wäre nämlich 1. viel billiger, würde 2. keine Menschenlaben kosten und 3. das Militär und damit sie selbst weitgehend entbehrlich machen. Kann ein Militär, der auf den nächsthöheren Dienstgrad schielt, das wollen?
Es dreht sich alles nur noch um Propaganda, man will um jeden Preis in der öffentlichen Wahrnehmung präsent. also berühmt sein. Wenn das bedeutet, daß man z.B. Leute wegen Majestätsbeleidigung verklagen, Gesetze brechen oder sonstwie Empörung verursachen muß, dann wird das in Kauf genommen. Lieber ein schlechter Ruf, als gar keiner. Normalerweise haben sonst nur Möchtegern-Promis mit Skandalen dafür gesorgt, daß sie von der Schmierenpresse wahrgenommen werden (man denke nur an den Pinkel- und Prügel-Prinzen), jetzt machen Politiker es ihnen nach, weil sie damit „Erfolg“ haben. Was für armselige Würstchen.
Die Promis waren bloß harmlose Aufmerksamkeitshascher, leider sind die Regierungszecken nicht nur armselige Würstchen, sondern durch ihre Machtbefugnisse auch gefährlich. Man sieht inzwischen ja sehr deutlich, wohin deren Irrsinn und Eitelkeit unser Land steuert. Wie schon oft von mir gesagt: unsere wirksamste Waffe gegen diese machtbesessenen Wichtigtuer ist Ignoranz und Hand in Hand damit der Ungehorsam. Damit strafen wir zugleich die KSM ab, wenn wir ihre Artikel nicht mehr lesen und ihre Videos nicht mehr ansehen.
Mit den Ergüssen dieser Schmeißfliegen will ich mir nicht das Hirn verschmutzen. Von mir daher keine Klicks für Medien, die sich zum Schleimspur-Rutscher der Machthaber erniedrigen, egal wie brisant oder sensationell die Schlagzeilen sind
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| 20 | Fehler sind eine wichtige Voraussetzung für alles Lernen. Egal ob es eigene Fehler oder die von anderen sind. Tod ist der Grundstoff allen Lebens. Es müssen Lebewesen sterben und sich auflösen, damit andere Lebewesen Nahrung haben und leben können. Wie sehr sich der moderne Mensch von seiner eigenen Natur entfernt hat, zeigt sich darin, das Fehler und der Tod als böse oder doof angesehen werden, dem will man möglichst aus dem Weg gehen, aber das kann niemand.
Fehler werden oft geleugnet, obwohl sie offensichtlich gemacht wurden. Wird jemand darauf hingewiesen, das er etwas falsch gemacht hat, ist er mindestens beleidigt, aber so gut wie nie bereit, wenigstens darüber nachzudenken, ob das wahr ist, geschweige denn, es zuzugeben. Oft genug wird die Schuld auch noch jemand anderem, zur Not dem Weltall, in die Schuhe geschoben. Die Fehlertoleranz ist nahe bei Null. Die besten öffentlichen Beispiele dafür sind die führenden Labermentarier, aber das passiert in jeglicher Art menschlicher Beziehung.
Die Sache wird dadurch schädlich, daß man die Fehler anderer Leute nicht mehr verzeiht. Einmal versagt, einmal was Falsches gesagt und für immer verschissen und vor allem wird alles, was der andere künftig sagt oder tut auf die schlimmstmöglichste Weise interpretiert. Und weil der eine nicht wahrhaben will, das er was falsch gemacht hat und der andere unversöhnlich ist, beißt sich die Katze in den Schwanz. Sich entschuldigen geht gar nicht, denn das würde ja eine „Niederlage“ bedeuten und wer will schon „Verlierer“ sein? Mit dieser Denke verlieren aber alle, so erledigen sich unzählige Beziehungen, ob zwischen Freunden, Nachbarn, Partnern und sogar Eltern und Kindern.
Wer diesen Teufelskreis nicht durchbrechen kann oder will, ist am Ende immer allein, denn an allen Menschen gibt es etwas auszusetzen. Unversöhnlichkeit führt immer in eine Sackgasse. Da freut sich doch jedes tyrannische System, denn den Einzelnen kann man viel leichter knechten, als eine Gruppe.
Wer nicht bereit ist zu lernen, macht zwar andere, aber grundsätzlich trotzdem Fehler. Von manchen Fehlern ahnt man oft gar nichts oder merkt erst viel später, womöglich zu spät, das man sie gemacht hat. Wenn man davon erfährt, wünscht man sich natürlich, das einem verziehen wird und jemand sagt „Schwamm drüber“. Wer intolerant gegenüber anderer Leute Unzulänglichkeiten ist, sollte sich mal fragen, ob er bei eigenen Fehlern auch will, das sie nicht vergeben werden.
Wir sind nun mal „fehlerhafte“ Wesen, einfach weil unsere Entwicklung als Spezies längst nicht beendet ist. Der Weg zur Perfektion ist noch sehr weit. Wir können darauf beharren, daß uns Unrecht angetan wurde und uns in Selbstmitleid und Klagen suhlen oder wir können versuchen zu akzeptieren, daß das zur Entwicklung unserer Persönlichkeit beigetragen hat. Wir sind geworden wie wir sind, WEIL es diese Ereignisse gab – und das ist eine der wichtigsten Erkenntnisse aus meinem eigenen Leben. Darum konnte ich mit meiner Vergangenheit und all den Menschen, die darin eine Rolle spielten, Frieden machen und lebe seitdem viel gelassener.
Ähnlich ist es mit dem Tod. Er ist unausweichlich und am Ende zählt nur, welche Spuren wir im Leben der Anderen hinterlassen haben. Ich glaube nicht, daß es in den letzten Stunden und Tagen wirklich befriedigt, zu wissen, daß man einem Anderen so richtig eins auf die Zwölf gegeben oder Schaden zugefügt hat. Unsere alltäglichen Animositäten sind dann ganz unwichtig und vor allem kommt jegliche Reue meist zu spät. Wenn man sich das vor Augen hält, fällt es leichter, etwas versöhnlicher mit seinen Mitmenschen umzugehen. Vermutlich sieht dem zweitwichtigsten Ereignis seines Lebens gelassener entgegen, wenn einem die eigenen Fehler dann vergeben worden sind.
Wir können so viel tun, um die Welt besser zu machen und es kostet nur ein bißchen Überwindung, mal ein paar Hühneraugen zuzudrücken. Warum tun wir es dann nicht einfach?
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