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Das Erntekörbchen-Pflanzen, Natur, Wildkräuter, Rezepte, Seminare, Düfte, Naturkosmetik, NRW usw

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Das Erntekörbchen ist gefüllt mit den vielfältigen Wildkräutern der Natur, mit viel Herz und dem Wissen um ihr Potenzial 💚 Rezepte 💚 Kräuterführungen, Rezepte, Workshops, Düfte, Nachhaltigkeit, Kinderprojekte, Mitmachaktionen, Jahreskreis usw

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Oftmals denkt man, das eine Pflanze, die Milchsaft enthält, giftig ist. Das stimmt bei Pflanzen wie den Wolfsmilchgewächsen oder auch beim Schlafmohn, aber zB herrscht immer noch die Vermutung, das die Löwenzahnstängel auch giftig sind. Und dieser Annahme begegne ich auch immer wieder auf Kräuterwanderungen. Dabei ist alles vom Löwenzahn essbar. Ein weiteres Beispiel, wie Gift wirken kann. Wenn ein Mensch 10Liter Wasser trinkt, kann das tödlich sein. Genauso gibt es in der Tierwelt auch Gifte, die sogar heilsam sind. Ein Blutdrucksenker namens Captopril, ist ursprünglich an ein Schlangengift angelehnt & wurde dann synthetisch aufbereitet. Einer der spannendsten Kapitel in der Kräuterkunde ist das von den wissenden Frauen, den Zaunreiterinnen oder den Hexen, die auch immer wieder um das Wissen der Giftpflanzen, teilweise auch klischeehaft dargestellt & umschrieben wurden. Da gab es die Flugsalbe wahrscheinlich mit Bilsenkraut, Stechapfel, Tollkirsche, usw, wodurch ua ein Gefühl entstand, fliegen zu können, aber auch die sexuelle Phantasie anregte. "Es ist Arznei, nicht Gift, was ich dir reiche." -aus Nathan, der Weise Die giftigste Pflanze Europas ist der blaue Eisenhut (Aconitum napellus)

"Wenn ihr jedes Gift wollt recht auslegen, was ist, das nit Gift ist? Alle Ding sind Gift und nichts ohn Gift. Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist." Das hat Paracelsus damals gesagt. In vereinfachter Form ist es heute der Satz: Die Dosis macht das Gift. Es ist in der Pflanzenkunde eine wichtige Richtlinie. Und im Grunde gilt es für alles & jeden! Gift, in der Fachsprache als Toxikum bezeichnet, umfasst weite Gebiete des täglichen Lebens. In der Pflanzenkunde werden Pflanzen als giftig bezeichnet, was durchaus seine Berechtigung hat. Doch gibt es große Unterschiede in der Intensität des Giftes. Die legendäre Frage: welches ist die giftigste Pflanze Europas? Auflösung weiter unten! Der Schädel mit einem gekreuzten Knochen ist das traditionelle Piktogramm für das Gift. Interessant ist, das im indoeuropäischen Kontext das Wort Geschenk bedeutet, was sich heute zB im Englischsprachigen noch bewährt. So war es früher schon bekannt, das ein Heilmittel sowohl heilend als auch schädigend sein könnte, je nach Dosis. Es ist auch unterschiedlich, was für Menschen giftig ist & für Tiere nicht -oder umgekehrt. Als Beispiel ist der Gundermann für uns Menschen ein schmackhaftes Wildkraut, ebenso heilsam, für Pferde wiederum sehr giftig. Und zB die Beeren der Eibe sind für uns giftig, insbesondere der Kern (nicht das Fruchtfleisch), doch für Vögel nicht. Davon gibt es unzählige Beispiele. Unterschiedliche Gifte haben auch unterschiedliche Giftwirkungen, auch welche Organe primär betroffen sind. Digitoxin, welches aus dem Fingerhut extrahiert wurde, wird in der Herzmedizin bei Erwachsenen therapeutisch eingesetzt, bei Kindern könnte diese Dosis giftig sein. So verrückt das klingt: Es werden immer wieder alte Geschichten von Frauen erzählt, die ihre Männer mit Giftpflanzen um die Ecke gebracht haben. Und das ganz unauffällig. Eines der krassesten Gifte, die ich im Laufe meiner Berufserfahrung als Krankenschwester erfahren habe, ist der Alkohol. Es ist individuell kaum einschätzbar, wann aus einer Gewöhnung eine Sucht entsteht. Habe Frauen mitbekommen, die normal im Beruf standen, gepflegt waren & dem Alkohol verfallen waren. Und Verwahrlosung entstand. Oder ein 30Jähriger, der mit einer fortgeschrittenen Leberzirrhose durch Alkoholkonsum am Sterben war. Des weiteren findet sich die -zu viel- Dosis auch bei Messies, im Umgang mit dem Handy & anderen Handlungen. Es gibt ein super Buch mit Kurzgeschichten über pflanzliche Giftmorde, welches ich gerne gelesen habe. Nach jeder Kurzgeschichte wird auch über die Botanik & Giftigkeit der Pflanze berichtet. (Böse Blumen). Es ist im Allgemeinen auch ein Thema für diejenigen, die sich gerne berauschen. Ich bin der Meinung, das es zur Natürlichkeit des Menschen gehört, sich berauschen zu wollen. Ich habe auf der letzten Kräuterwanderung kurz den Schlafmohn angerissen, wie diese Pflanze im Laufe der Geschichte bis in unsere heutige Zeit mit einem sozialen Absturz, Persönlichkeitsveränderungen usw einhergeht. Dabei hilft die Pflanze va bei Schmerzen, womit man sich früher ganz natürlich beholfen hat. Erst vorletzte Woche hab ich das 1.Mal von Spice gehört, einer Droge, die ua synthetische Cannabinoide enthält. Diese werden wohl als Räuchermischungen verkauft. Alte Giftverabreichnungen finden sich in dem höchst gefährlichen gefleckten Schierling. Deswegen gelten die Doldenblütler auch immer noch als gesonderte, mit Vorsicht zu genießende, Pflanzenfamilie, weil sich einige der Arten sehr ähnlich sehen. Es gab auch Pfeilgifte zB. Oder den Schierlingsbecher, der durch Sokrates berühmt wurde, war damals ein Todesurteil. Ihr seht, das Thema ist äußerst spannend & vielfältig. Es ist auch spannend, als Kräuterfrau zu erfahren, wie das Lernen mit den Pflanzen niemals aufhört. Und irgendwann kommen dann auch die Giftpflanzen vermehrt zu Tage.

Ein wesentliches Thema im Jahreskreis ist für mich die Musik. Meine vielfältige Musik begleitet mich tagtäglich, von morgens bis abends. Ich brauche sie. Ich liebe es, stundenlang neuen Klängen zu folgen. Dieses Jahr kann es nicht das eine Lieblingslied geben, weil einfach so viel Wundervolles bei mir angekommen ist. Und diese Lieblingsmusik fließt ja hier auch immer wieder ein.

Eine Frage, die mir in der morgendlichen Reflexion gekommen ist: Wie kann ich in der Winterzeit leer werden, um daraus was Neues zu schöpfen?

Es sind Erinnerungen vom letzten November an. Besondere Momente & besondere Erfahrungen. Der letzte Jahreskreis war in vielerlei Hinsicht besonders. Ich musste auch nach einer langjährigen intensiven Freundschaft meine Freundin gehen lassen, ebenso meine geliebte Toffyfee. Mit dem Erntekörbchen gab es viel zu tun. Ich war 2* in Marokko. Ich bin gesund. Es hat sich viel verändert & doch bin ich immer noch dieselbe, immer öfter mit einem offenen Herzen & viel Sinnstiftendes für das Leben.❤️🙏

September 2026/Sie heute ichvstundenlang beobachten können

Juli 2026/Toffy & ich haben uns verabschiedet. Sie ist in meinen Armen eingeschlafen.
Juli 2026/Toffy & ich haben uns verabschiedet. Sie ist in meinen Armen eingeschlafen.

Die 1. Hitzwelle/Juni 2026...im Bach hinterm Haus mit Ghassoul gebadet. Göttlich. Hat sehr gut getan!
Die 1. Hitzwelle/Juni 2026...im Bach hinterm Haus mit Ghassoul gebadet. Göttlich. Hat sehr gut getan!

Mai 2026-mein Lieblingsmonat. Links in Essaouira im Kräuterladen/rechts bei der Gartenarbeit
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Mai 2026-mein Lieblingsmonat. Links in Essaouira im Kräuterladen/rechts bei der Gartenarbeit

Mai 2026-mein Lieblingsmonat. Links in Essaouira im Kräuterladen/rechts bei der Gartenarbeit
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Mai 2026-mein Lieblingsmonat. Links in Essaouira im Kräuterladen/rechts bei der Gartenarbeit

Die Wildkräutersaison & all die schönen Erlebnisse, hier mit dem Heimatverein Nähe Hennef/April 2026
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Mmmh...Sahnejoghurt mit Kardamom, Magnolienblüte & Rose/Ein Gedicht im März 2026
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