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Info Channel des diskurs.cafe - ein Veranstaltungskalender für digital stattfindende linke Subkultur, Workshops und Vorträge. Hier bekommst du täglich um 6:00 Uhr die stattfindenden Veranstaltungen für den heutigen Tag. Kontakt: kontakt@diskurs.cafe
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Heute von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr.
„Unsere Kämpfe sind meine Kämpfe“
Empowerment-Schreibworkshop für asiatisch markierte Personen
Anmeldung an info@w3-hamburg.de
[in:szene]+, Workshop
Sa, 22.05.2021
15:00 – 18:00
Mit: Limo – Tiger.Riots
Im Rahmen eines Schreibworkshops möchten wir uns Zeit und Raum nehmen, um unsere Gedanken auf Papier zu bringen. Schreibend möchten wir herausfinden, wie es uns aktuell geht und wie wir mit aktuellen Situationen umgehen. Wir möchten eigene Kraftquellen finden und uns Gedanken darüber machen, wie wir uns individuell und als Community schützen können. Wir möchten den Raum eröffnen, um unsere Stimmen und den Austausch in den Mittelpunkt zu stellen.
Um am Workshop teilzunehmen, braucht ihr keine Vorkenntnisse. Vielmehr fokussiert sich der Workshop nicht auf das Verfassen und Bewertungen von fertigen Texten, sondern auf die individuelle Auseinandersetzung mit sich selbst. Der Workshop soll ein safe(r) space von und für asiatisch markierte Menschen sein. Als Teilnehmer*innen braucht ihr einen Schreibblock, einige Stifte und ein technisches Gerät mit Audio- und Webcam-Funktion.
Limo (sie/ihr) ist 22 Jahre alt und kommt aus Hamburg. Als Spoken Word Künstlerin versucht sie Sprache als Empowerment-Werkzeug zu nutzen, um de [...]
Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/
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Heute von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr.
Workshop für gute Klimakommunikation
Kennt ihr das? Da will man andere überzeugen, das Klima zu retten und erntet nur Kopfschütteln oder Unverständnis. Oder teils vielleicht sogar berechtigte Kritik, die uns sprachlos macht.
Gute Klimakommunikation ist faktenbasiert, handlungsorientiert und fühlt sich überwiegend gut an. Sie ist authentisch und empathisch, hat ein Ziel und ist zielgruppenspezifisch. Sie benennt Co-Benefits klimafreundlichen Verhaltens. Und sie dockt an unserer Lebensrealität an.
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Vom 21.05 - 00:00 Uhr bis 23.05 - 00:00 Uhr.
Copbird Hackathon
Hallo Genossinnen und Genossen, liebe Freund*innen
wir möchten euch herzlich zum diesjährigen Copbird Hackathon vom 21.-23.05.2021 (online) einladen.
Der Hackathon sollt eine Möglichkeit sein, sich im laufe von drei Tagen in Teams intensiv mit dem Getwittere der Polizei auseinander zu setzten. Dazu haben wir in den vergangenen Monaten einen umfangreichen Datensatz erstellt, der unter anderem sämtliche Tweets aller deutschen Polizeien enthält. Zweck des Hackathons ist es, in drei verschiedenen Challenges kritische Fragen mithilfe des Datensatzes in den Bereichen der Sprach-, Netzwerk- und Metadatenanalyse beantworten, bspw.:
welche Begriffe verwendet die Polizei in ihren Tweets auffällig häufig?, wer retweetet eigentlich die Polizei?, wen wiederum retweeten die Behörden?
Dabei ist es ganz egal, ob ihr euch mit computergestützer Datenanalyse auskennst oder nicht. Wir setzen auf interdisziplinäre Teams in denen alle voneinander lernen können.
Begleitet wird der Hackathon von einer spannenden Vortragsreihe zu den Themen: Rassismus bei der Polizei, juristischer Rahmen der Social Media Polizeiarbeit, Protest Policing auf Twitter uvm. Außerdem wird es ein kleines autodidaktisches Programm [...]
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Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr.
Can we breathe? Ein Jahr nach George Floyd
Im Mai 2021 jährt sich der Todestag des Afro-Amerikaners George Floyd zum ersten Mal. Dies wollen wir zum Anlass nehmen, um über antirassistischen Aktivismus zu sprechen, die Rolle von Intergenerationalität in diesem Feld zu analysieren und um die neu entfachte Debatte rund um Identitätspolitik zu betrachten.Online-Talk mit Tsepo Bollwinkel, Joel Ghirmay und Hadija Haruna Oelker. Moderation: Aisha Camara.
Auf dem Youtube-Kanal der Bildungsstätte Anne Frank
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Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr.
Systematische Menschenrechtsverletzungen an den EU-Außengrenzen. Was tun?
🔴 Systematische Menschenrechtsverletzungen an den EU-Außengrenzen. Was tun? 🔴
Podiumsdiskussion mit
👉 Dr. Cornelia Ernst (MdEP, DIE LINKE)
👉 Axel Steier (Gründer von Mission Lifeline)
👉 Natascha Dailiani (Rechtsanwältin beim Legal Center Lesbos)
👉 Moctar Dan Yaye (Alarmephone Sahara / afrique-euope-interact)
𝟮𝟭. 𝗠𝗮𝗶 | 𝟭𝟵:𝟬𝟬 ??𝗵𝗿
𝗟𝗜𝗩𝗘 𝗮𝘂𝗳 𝗭𝗼𝗼𝗺 𝘂𝗻𝗱 𝗙𝗮𝗰𝗲𝗯𝗼𝗼𝗸.
Die Probleme der #Menschenrechtsverletzungen durch die europäische Asyl- und Migrationspolitik sind vielfältig: Deutsche und Europäische #Abschottung, Massengräber im #Mittelmeer, Atlantik und der Sahara, tödliche Festungsanlagen an den Grenzen, die Kriminalisierung ziviler Seenotrettung, Militarisierung und Aufrüstung von Frontex, Brände in den ohnehin schon menschenunwürdigen Lagern, der EU-Türkei-Deal, der neue EU-Migrationspakt, die Aushöhlung des Asylrechts, die Auslagerung des tödlichen EU-Grenzregimes bis weit auf den afrikanischen Kontinent, Abschiebungen, u.v.m.
Das »Schwarzbuch Pushbacks« dokumentiert auf 1500 Seiten das völkerrechtswidrige und doch alltägliche, gewaltsame Zurückdrängen von Asylsuchenden aus der EU bzw. dem Schengen-Raum durch die nationale Grenzpolizei oder die EU [...]
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Heute von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr.
Solidarisch Handeln bei anti-Asiatischem Rassismus
Anmeldung an info@w3-hamburg.de
[in:szene]+, Workshop
Fr, 21.05.2021
15:00 – 18:00
Mit: Gladys und Dagat – Tiger.Riots
Der 2-tägige Workshop richtet sich an Personen ohne Asiatisch-diasporische oder Asiatisch-deutsche Perspektive. Wir werden uns zunächst historisch mit dem Phänomen des anti-Asiatischen Rassismus beschäftigen und uns anschauen, wie sich anti-Asiatischer Rassismus gegenwärtig durch unsere Gesellschaft zieht. Dabei betrachten wir auch die eigenen individuellen Berührungspunkte mit anti-Asiatischem Rassismus. Im zweiten Teil erlernen wir nachhaltige Handlungsstrategien für einen solidarischen Umgang mit Menschen, die von anti-Asiatischem Rassismus betroffen sind.
Gladys (sie/ihr) ist Sozialarbeiterin, Ergotherapeutin und Trainerin für politische Bildung aus Hamburg und arbeitet derzeit an einer demokratischen Grundschule als Lernbegleiterin. Dagat (er/ihn) ist künstlerisch und politisch in Hamburg tätig. Beide sind Mitglieder im Hamburger Kunstkollektiv Tiger.Riots, welches sich in seiner Kunst mit anti-Asiatischem Rassismus auseinandersetzt.
Wir freuen uns über Spenden für die Teilnahme
Spendenkonto: W3_Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V.
IBAN: [...]
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Heute von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr.
„Unsere Kämpfe sind meine Kämpfe“
Empowerment-Schreibworkshop für asiatisch markierte Personen
Anmeldung an info@w3-hamburg.de
[in:szene]+, Workshop
Fr, 21.05.2021
15:00 – 18:00
Mit: Limo – Tiger.Riots
Im Rahmen eines Schreibworkshops möchten wir uns Zeit und Raum nehmen, um unsere Gedanken auf Papier zu bringen. Schreibend möchten wir herausfinden, wie es uns aktuell geht und wie wir mit aktuellen Situationen umgehen. Wir möchten eigene Kraftquellen finden und uns Gedanken darüber machen, wie wir uns individuell und als Community schützen können. Wir möchten den Raum eröffnen, um unsere Stimmen und den Austausch in den Mittelpunkt zu stellen.
Um am Workshop teilzunehmen, braucht ihr keine Vorkenntnisse. Vielmehr fokussiert sich der Workshop nicht auf das Verfassen und Bewertungen von fertigen Texten, sondern auf die individuelle Auseinandersetzung mit sich selbst. Der Workshop soll ein safe(r) space von und für asiatisch markierte Menschen sein. Als Teilnehmer*innen braucht ihr einen Schreibblock, einige Stifte und ein technisches Gerät mit Audio- und Webcam-Funktion.
Limo (sie/ihr) ist 22 Jahre alt und kommt aus Hamburg. Als Spoken Word Künstlerin versucht sie Sprache als Empowerment-Werkzeug zu nutzen, um de [...]
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Heute von 00:00 Uhr bis 00:00 Uhr.
Copbird Hackathon
Hallo Genossinnen und Genossen, liebe Freund*innen
wir möchten euch herzlich zum diesjährigen Copbird Hackathon vom 21.-23.05.2021 (online) einladen.
Der Hackathon sollt eine Möglichkeit sein, sich im laufe von drei Tagen in Teams intensiv mit dem Getwittere der Polizei auseinander zu setzten. Dazu haben wir in den vergangenen Monaten einen umfangreichen Datensatz erstellt, der unter anderem sämtliche Tweets aller deutschen Polizeien enthält. Zweck des Hackathons ist es, in drei verschiedenen Challenges kritische Fragen mithilfe des Datensatzes in den Bereichen der Sprach-, Netzwerk- und Metadatenanalyse beantworten, bspw.:
welche Begriffe verwendet die Polizei in ihren Tweets auffällig häufig?, wer retweetet eigentlich die Polizei?, wen wiederum retweeten die Behörden?
Dabei ist es ganz egal, ob ihr euch mit computergestützer Datenanalyse auskennst oder nicht. Wir setzen auf interdisziplinäre Teams in denen alle voneinander lernen können.
Begleitet wird der Hackathon von einer spannenden Vortragsreihe zu den Themen: Rassismus bei der Polizei, juristischer Rahmen der Social Media Polizeiarbeit, Protest Policing auf Twitter uvm. Außerdem wird es ein kleines autodidaktisches Programm [...]
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Vom 21.05 - 00:00 Uhr bis 23.05 - 00:00 Uhr.
Copbird Hackathon
Hallo Genossinnen und Genossen, liebe Freund*innen
wir möchten euch herzlich zum diesjährigen Copbird Hackathon vom 21.-23.05.2021 (online) einladen.
Der Hackathon sollt eine Möglichkeit sein, sich im laufe von drei Tagen in Teams intensiv mit dem Getwittere der Polizei auseinander zu setzten. Dazu haben wir in den vergangenen Monaten einen umfangreichen Datensatz erstellt, der unter anderem sämtliche Tweets aller deutschen Polizeien enthält. Zweck des Hackathons ist es, in drei verschiedenen Challenges kritische Fragen mithilfe des Datensatzes in den Bereichen der Sprach-, Netzwerk- und Metadatenanalyse beantworten, bspw.:
welche Begriffe verwendet die Polizei in ihren Tweets auffällig häufig?, wer retweetet eigentlich die Polizei?, wen wiederum retweeten die Behörden?
Dabei ist es ganz egal, ob ihr euch mit computergestützer Datenanalyse auskennst oder nicht. Wir setzen auf interdisziplinäre Teams in denen alle voneinander lernen können.
Begleitet wird der Hackathon von einer spannenden Vortragsreihe zu den Themen: Rassismus bei der Polizei, juristischer Rahmen der Social Media Polizeiarbeit, Protest Policing auf Twitter uvm. Außerdem wird es ein kleines autodidaktisches Programm [...]
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Heute von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr.
Vortrag und Diskussion von und mit Felicia Ewert im Rahmen der Themenwoche Geschlechter(un)gerechte Hochschulen
Dienstagabend verlassen wir den Fokus auf Hochschulen und zoomen ein bisschen weiter raus, um uns intensiver mit Sexismus und Transfeindlichkeit zu beschäftigen. Zu diesem Zweck wird uns Felicia Ewert einen Vortrag halten, in dem sie zunächst diskriminierende Begriffe erläutert und uns auch gleich Handlungsempfehlungen und respektvollere (und genauere) Definitionen mit auf den Weg gibt. Vorwissen mitzubringen ist also von Vorteil, aber nicht notwendig, um die besprochenen Themen nachvollziehen zu können. Dann wird es noch um offene und versteckte Transfeindlichkeit gehen, darum wie verbreitet diese im Alltag, der Rechtsprechung und den meisten gesellschaftlichen Kontexten ist, darum, welche Argumentationsmuster herangezogen werden, um Transfeindlichkeit auch innerhalb von Kämpfen um eine geschlechtergerechte Welt zu rechtfertigen, um Biologismen, normierte Zweigeschlechtlichkeit, und mal wieder um die Frage: Was hat das eigentlich mit mir zu tun?
Im Anschluss an den Vortrag ist noch Zeit für eine Fragerunde eingeplant.
Felicia Ewert ist Politikwissenschaftlerin, Autorin, Sensitivity Readerin und politische Referentin zu den Themen Transfeindlichkeit, Transmisogynie, Sexismus und Ho [...]
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Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr.
Autorinnen-Lesung: AktenEinsicht. Geschichten von Frauen und Gewalt
Autorinnen-Lesung und Diskussion mit Christina Clemm
Gewalt gegen Frauen ist ein alltägliches Phänomen, auch wenn sie nur selten öffentlich wird. »AktenEinsicht« erzählt Geschichten von Frauen, die körperlicher und sexualisierter Gewalt ausgesetzt waren, und vermittelt überraschende, teils erschreckende Einsichten in die Arbeit von Justiz und Polizei. Nach den neuesten Zahlen des BKA ist jede dritte Frau in Deutschland von physischer und/oder sexualisierter Gewalt betroffen. Welche Lebensgeschichten sich hinter dieser erschreckenden Zahl verbergen, davon erzählt die Strafrechtsanwältin Christina Clemm, empathisch und unpathetisch.
Christina Clemm arbeitet als Strafverteidigerin und als Nebenklagevertreterin von Opfern sexualisierter, lgbtiq*-feindlicher, geschlechtsspezifischer, rechtsextrem und rassistisch motivierter Gewalt. Sie ist Fachanwältin für Strafrecht und Familienrecht in Berlin. Sie war Mitglied der Expertenkommission zur Reform des Sexualstrafrechts des BMJV, ist immer wieder Sachverständige im Deutschen Bundestag, veröffentlicht in Fachpublikationen und hält interdisziplinär Vorträge und Fortbildungen.
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Heute von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr.
Critical Race Theory: Was tut sich in deutschen Rechtsdebatten?
Am 25. Mai 2021 jährt sich der Tod von George Floyd in Minneapolis; am 13. März 2020 ist Breonna Taylor in Louisville gestorben. Nach dem 19. Februar 2021, dem Jahrestag des Anschlags von Hanau, warten die Angehörigen noch immer auf Erklärung und Konsequenzen. Hier ist Recht gefordert und gleichzeitig Teil des Problems. #keinEinzelfall zeigt, wie Polizeigewahrsam in Deutschland Schwarze und People of Color gefährdet, wie rechtsextreme Netzwerke mit dem Nationalsozialismus sympathisieren. Mit der Debatte um den Rassebegriff im Grundgesetz ist die historische Vielschichtigkeit von Rassismen erneut aufgebrochen; der Konflikt um den Palandt-Kommentar zeigt deren enge Beziehung zur alltäglichen Rechtspraxis. Wir fragen: Was kann Critical-Race-Theory im deutschsprachigen Raum leisten? Mit welchem Rassismusbewusstsein, welchen Rechtskritiken und -praktiken fließt sie zusammen? Der Diskussionsfokus liegt auf der traditionellen Schnittstelle von Gender und Race – #sayhername und der Fall von Breonna Taylor zeigten zuletzt wie aktuell sie bis heute ist.
Cengiz Barskanmaz ist Autor von „Recht und Rassismus“ und spricht sich für die Beibehaltung des Rassebegriff im Grundgesetz aus. Nahed Samou [...]
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Heute von 18:00 Uhr bis 18:00 Uhr.
Wir sind jetzt hier – Filmvorführung & gespräch
Als 2015 rund 800.000 Geflüchtete nach Deutschland kamen, waren sie die Angstgegner aller Integrationsskeptiker: Junge Männer, die allein aus Syrien oder Afghanistan, aus Somalia, Eritrea oder dem Irak nach Deutschland kamen. Sie wurden zur Projektionsfläche genauso für ernsthafte Sorgen wie für rassistische Vorurteile. Meistens wurde dabei über sie gesprochen und nicht mit ihnen.
An dieser Leerstelle setzt der FES-Film “Wir sind jetzt hier” an. Sieben junge Männer erzählen von ihrem Ankommen in Deutschland, von lustigen und beglückenden Erlebnissen genauso wie von Momenten tiefster Verzweiflung, von ihren Ängsten und wie sie mit ihnen umgegangen sind, von Rassismus und von der Liebe. Ihre Geschichten lassen die Zuschauer_innen mitfühlen, welche emotionalen Turbulenzen eine Flucht bedeutet und sie zeigen auf, was es auch in den nächsten Jahren noch braucht, damit Integration gelingt.
Im Anschluss an den 45minütigen Film diskutieren wir über das Gesehene mit:
Ahmed Al Sadoon, Mitwirkender im Film
Niklas Schenck, Produzent des Films
Mihaela Milanova, Vorsitzende des Beirats für Migration und Integration der Stadt Trier
Sven Teuber, MdL
Moderation: Helena Marx, Kulturkapelle Korlingen [...]
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Heute von 18:15 Uhr bis 20:00 Uhr.
(Um)Wege über den Mars in die deutsche Zukunft Utopische Entwürfe in den 1920er Jahren
Livestream auf YouTube
https://youtu.be/bmiiV4WvAlI
Die Zwischenkriegszeit war geprägt von Veränderungen und Ambivalenzen. Im Schnittfeld von Literatur, Wissen und Gesellschaft entwickelten sich in dieser Zeit politische Vorstellungen, deren Schlüsselthema die Idee »Zukunft« wurde. Im Mittelpunkt des Vortrags steht eine Analyse der Weltentwürfe in den sogenannten Zukunftsromanen, einer neuen Literaturgattung. Bilder von Weltrisiken, Bedrohungen, Erfindungen und Rettungen werden konfrontiert mit zeitgenössischen kulturphilosophischen Diskursen. Die wahrgenommene »Unruhe« der Zeit zeigte sich in der Auseinandersetzung mit Konflikten zwischen Natur und technischem Fortschritt, Moral und Freiheit, Abendland und neuen universalen Werten. Die Utopien dieser Zeit wurden in die Ideologie des Nationalsozialismus integriert.
PD Dr. Kristin Platt
ist Privatdozentin am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt Universität zu Berlin. Zudem leitet sie das Institut für Diaspora- und Genozidforschung an der Ruhr-Universität Bochum.
Eine Kooperation mit der Arbeitsstelle Holocaustliteratur der Universität Gießen
Technische Veranstaltungsinformation
Die Veranstaltung wird über den Videodienst Zo [...]
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Heute von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr.
Selfcare wirklich umsetzen – aber wie? Online-Workshop
„Self Care wirklich umsetzen? Aber wie?“ – Workshop zu Selbstfürsorge
Inhaltstext:
Mal langsamer machen, auf meine eigenen Bedürfnisse achten, Meditation,…
Eigentlich weißt du, was du zur Self Care machen könntest, aber irgendwie setzt du es nicht genug um? Wie kommt das?
Im Workshop schauen wir uns an was Self Care für uns sein kann und auch welche (un)bewussten Annahmen uns von mehr Self Care abhalten. Wir wollen auch einen Fokus darauf legen wie wir unsere Gewohnheiten und Glaubenssätze Stück für Stück ändern können.
Selfcare wirklich umsetzen – aber wie? Online-Workshop von 18 Uhr bis 21 Uhr in Kooperation mit der Abteilung Visuelle Kommunikation der KunstUni in Linz. Anmeldung unter: oeh.stv-grafikdf@ufg.at
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Heute von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr.
Online-Workshop “Klimagerechtigkeit” mit Daniel Tesfai, Eritrea
Ziel dieses Online-Workshops (Zoom) ist es, mit Menschen in einen interkulturellen Austausch zum Thema Klimakrise, deren Auswirkungen und individuellen Handlungsmöglichkeiten zu kommen.
Der Referent thematisiert die KlimaGerechtigkeit am Beispiel mehrerer Länder Nordafrikas. Es werden konkrete Auswirkungen des globalen Temperaturanstiegs vorgestellt und Fragen zu den Verursachern aufgeworfen. Außerdem wird verdeutlicht, wer global betrachtet hauptverantwortlich und wer am stärksten betroffen ist. Ist dies gerecht?
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Themenwoche “Klimaflucht” (https://portal.weltweitwissen.net/group/forum/e…) in Kooperation mit der Jugendwerkstatt Felsberg, die Teil des Projekts “KlimaGesichter – interkulturelle Umweltbildung” ist, statt.
Anmeldungen bitte an rossmanith@arbeitundleben-thueringen.de
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Heute von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr.
Mobility as a (Public) Service?
// Zur Rolle digitaler Plattformen für eine Mobilitätswende von unten
// Das Podium findet im Rahmen des Projekts digital bewegt statt
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Angesichts der Klimakrise sollen der Autoverkehr reduziert und ÖPNV sowie Fuß- und Radverkehr gestärkt werden. Die Mobilitätswende muss her, darin sind sich alle einig. Was macht sie aber aus? Viele reden von „Mobility as a Service“ und meinen damit, dass durch digitale Angebote unsere Mobilität effizienter, flexibler und nachhaltiger gestaltet wird. Mit einer einzigen App multimodale Mobilität zugänglich machen. Also einen Rufbus bestellen, anschließend ein Tramticket online lösen und die letzten Meter mit einem Leihfahrrad zurücklegen, das wäre die Zukunft. Aber welche Daten sind dafür nötig? Wem gehören sie? Und wie viel Ressourcen braucht diese App? Wir brauchen klare Kriterien, um den Einsatz digitaler Technik sozial und ökologisch gerecht zu gestalten. Sonst drohen immer mehr Verkehrsdaten unter die Kontrolle großer Techkonzernen zu gelangen, anstatt als kollektive Daten im Sinne einer Mobilitätswende eingesetzt zu werden. Wir müssen also herausarbeiten, wie digitale Plattformen den nötigen Aufbau eines „ÖPNV für alle“ unterstützen können. [...]
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Heute von 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr.
Unterstützung und Stärkung geflüchteter Frauen* und Migrantinnen* bei frauen*spezifischer Gewalt
Im Kontext von Flucht gibt es Menschenrechtsverletzungen, die geschlechtsspezifisch sind und fast ausschließlich Frauen* und Mädchen* betreffen. Sie sind eng mit Körper, Geschlecht und Sexualität der Mädchen* und Frauen* verbunden. Geflüchtete Frauen* und Migrantinnen* die sich im Migrationsprozess befinden sind häufig Gewaltsituationen ausgesetzt und haben oft wenige Möglichkeiten sich dagegen zu wehren. Die oftmals schwierige Lebenssituation der Betroffenen verstärkt sich durch Diskriminierung und Ausgrenzung basierend auf rassistischer Gesetzgebung, diskriminierendes Agieren von Seiten der Behörden und insgesamt der Gesellschaft. Gleichzeitig wird den Mädchen* und Frauen* oft ihre Handlungsfähigkeit abgesprochen und sie werden immer wieder als Opfer markiert.
In diesem Workshop möchten wir uns, vor dem Hintergrund unserer Praxiserfahrung, u.a. mit folgenden Fragen beschäftigen: Wie kann eine Unterstützung und Stärkung geflüchteter Frauen* und Migrantinnen* aussehen? Vor welchen Herausforderungen stehen die Betroffenen und auch wir als Unterstützer*innen?
Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/
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Vom 19.05 - 00:00 Uhr bis 19.05 - 00:00 Uhr.
Samstags-Uni: Der Klimawandel: Antworten auf eine Menschheitsfrage
Die vergangenen Monate standen völlig im Zeichen der Corona-Krise, und sie wird uns noch eine Weile in Atem halten. Aber darüber darf nicht jene andere Herausforderung aus dem Blick geraten, die unsere Lebenswirklichkeit und die der kommenden Generationen mutmaßlich stärker bestimmen wird als jedes andere beherrschende Thema unserer Zeit: die globale Erwärmung und der weltweite, zu beträchtlichen Teilen menschengemachte Klimawandel mitsamt seinen weitreichenden Auswirkungen auf die Ökosysteme der Erde. Dieser buchstäblichen „Menschheitsfrage“ des 21. Jahrhunderts und möglichen wissenschaftlichen, ethischen und handlungspraktischen Antworten darauf widmet sich die Samstags-Uni im Sommersemester 2021 mit 12 Vorträgen von (überwiegend Freiburger) Expertinnen und Experten aus einem weiten Spektrum von Umweltwissenschaften, aber auch aus der Medizin, den Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sowie der philosophischen Klimaethik. Die Vortragsreihe kann das ungemein komplexe Problemfeld nicht erschöpfend ausloten, aber sie wird Einsichten vermitteln in zentrale Zusammenhänge, die zu bedenken sind, wenn wir über unsere künftigen Lebensgrundlagen und unsere eigene gesellschaftliche wie indi [...]
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Heute von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr.
Rechts, das sind nur die anderen?!
Eröffnungsveranstaltung der Veranstaltungsreihe “KLIMA und RECHTS. How dare you?!”
zu rechter Ökologie, Klimagerechtigkeit und Antifaschismus
Veranstaltungsbeschreibung:
Die Klimabewegung gibt sich gerne als progressiv und links. Gut so. Aber wie schaut es aus mit der Geschichte der Umweltbewegung? Und wo bedarf es Abgrenzung zu rechten Akteur*innen die sich ebenfalls das Öko-Thema auf die Fahnen schreiben? Wo sollte die Klimabewegung wachsam sein um nicht nur den Kapitalismus sondern auch rechtes Gedankengut auf Distanz zu halten? Diesen Fragen wird sich Hanna Poddig in der Eröffnung der Veranstaltungsreihe widmen.
Zugangslink findet ihr auf der Website:
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