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Info Channel des diskurs.cafe - ein Veranstaltungskalender für digital stattfindende linke Subkultur, Workshops und Vorträge. Hier bekommst du täglich um 6:00 Uhr die stattfindenden Veranstaltungen für den heutigen Tag. Kontakt: kontakt@diskurs.cafe

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Heute von 19:30 Uhr bis 20:45 Uhr. „Wie hättet ihr uns denn gerne? Ein Gespräch zur deutschen Realität. Muslimisch, jüdisch, deutsch.“ Wann? 14. November 2022, 19:30 Uhr Wo? Online Wer? Dom- und Pfarrgemeinde, Förderverein des Ernst-Barlach-Theaters, Freie Schule Güstrow e.V., Anmut.Bar, Volkshochschule des Landkreises Rostock, Kunst- und Altertumsverein Güstrow e.V. und Villa Kunterbündnis in Kooperation mit der Barlachstadt Güstrow Online-Gespräch mit Özlem Topcu und Richard C. Schneider und anschließender Diskussion. Özlem Topcu wurde 1977 als Tochter türkischer „Gastarbeiter“ in Flensburg geboren. Sie ist stellvertretende Leiterin des Auslandsresorts beim Spiegel. Richard Schneider wurde als Kind ungarischer Holocaustüberlebender in München geboren. Von 2006 bis 2015 war er Chef-korrespondent im ARD-Studio Tel-Aviv. Anmeldung unter: post@stolpernmitherz Alle Veranstaltungen der Jüdischen Gedenktage in Güstrow sind hier zu finden. Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr. PostOst in Zeiten von Krieg PostOst zwischen Propaganda, rechter Mobilisierung, Antislawismus und Russlands imperialer Ambition Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine stellt Menschen mit postsowjetischem und osteuropäischem Migrationshintergrund auch hierzulande vor Herausforderungen. Einige bangen um Freund*innen und Verwandte, andere geraten unter pauschalisierenden Rechtfertigungsdruck für das völkerrechtswidrige Handeln der russischen Regierung. Krieg und kremlnahe Propaganda treiben außerdem einen Keil zwischen Familien und Freundeskreise. Problematische Reaktionen beobachten wir zudem auch von anderen Teilen der Gesellschaft. Zum einen leugnen gewisse Milieus –  beeinflusst durch russische Desinformationskampagnen und Medien, die in Deutschland diese Verschwörungserzählungen aufgreifen ­– Russlands Kriegsschuld. Zum anderen wird diskriminierenden Stereotypen folgend häufig angenommen, dass jede*r, die*der (vermeintlich) Russisch spricht, Russin oder Russe sein muss und damit für den Krieg mitverantwortlich ist. Mit dieser Online-Fachtagung fördern das Projekt o[s]tklick des Zentrums Liberale Moderne und die Amadeu Antonio Stiftung deshalb den Austausch zu diesem Themenkreis. Die Veranstaltung bündelt [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Erlernte Diskriminierung? Adultismus-Workshop / Thementresen Adultismus als erste erlebte Diskriminierungsform ebnet bereits in den Köpfen der jüngsten den Weg für alle weiteren -ismen und strukturell bedingte Benachteiligungen unserer Gesellschaft. Kindlicher Trotz und Jugendliche Rebellion sind oft Reaktionen auf tatsächlich erlebte Ungerechtigkeiten. Wieso Erziehende oft selbst adultistisch agieren und so die Konflikte mit ihren Schützlingen verstärken und mit welchen einfachen Tricks sich adultistische Verhaltensweisen verhindern lassen wird genauso Gegenstand des Seminars sein wie eine Auseinandersetzung mit der Pädagogik der Achtung (J. Korczak) und der demokratischen Erziehung. Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

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Heute von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr. #everynamecounts – wir bauen ein digitales Denkmal für die Verfolgten des NS-Regimes Referent*in: Christian Höschler Moderation: Marc Machold Gemeinsam mit Unterstützer*innen weltweit wollen wir den Verfolgten des NS-Regimes ein digitales Denkmal setzen. Die historischen Originaldokumente der Arolsen Archives bieten Hinweise zu über 17,5 Millionen Menschen. Diese sollen online sichtbar und verfügbar gemacht werden. Dafür brauchen wir Unterstützung.In diesem Online-Workshop zeigen wir, wie Interessierte in wenigen Minuten einfach mitmachen können und was sich aus der Auseinandersetzung mit den Dokumenten aus Konzentrationslagern, zur Zwangsarbeit oder auch zu Überlebenden ergibt. Mehr unter: https://enc.arolsen-archives.org/ Anmeldung jederzeit unter https://tinyurl.com/2ycl2f2h oder Mail an: enc@arolsen-archives.org Nach der Anmeldung erhalten Sie den Zoom-Link zur Veranstaltung. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren o [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Vom 10.11 - 13:00 Uhr bis 11.11 - 13:30 Uhr. Fachtagung: Antifeminismus und Hasskriminalität Anmeldung über Veranstaltungslink erforderlich. Fachtagung des FGZ-Teilinstituts Jena am 10. und 11. November 2022 | hybrid Antifeminismus wird als Brückenideologie verstanden, die der Gleichstellungs- und Emanzipationspolitik von Frauen und LGBTIQ+ entgegenwirkt und dabei unterschiedliche politische Milieus miteinander vereint. Die reale Bedrohung antifeministischer Bestrebungen zeigt sich in politischen und gesellschaftlichen Strukturen und Praktiken der Ausbeutung, Unterdrückung und Diskriminierung aufgrund der Zuschreibung von Geschlechtsidentität, aber auch direkt in Hassrede und Gewalttaten. Im aktuellen Koalitionsvertrag der Bundesregierung ist verankert, dass die Erfassung politisch motivierter Kriminalität, z. B. in Hinblick auf frauen- und queerfeindliche Hasskriminalität, verbessert werden soll. Frauen- und Queerfeindlichkeit wird somit als Hasskriminalität bewertet und als die demokratiegefährdende Bedrohung ernst genommen, die sie seit Jahren für unsere Gesellschaft darstellt. Das ist ein wichtiger Schritt gegen Antifeminismus und Ungleichwertigkeitsdenken. Auf der interdisziplinären Fachtagung „Antifeminismus und Hasskriminalität“ werden ideologische und strukturel [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Einführung in linke Theorien über Faschismus und Nationalsozialismus Veranstaltung der RLS Sachsen-Anhalt in Kooperation mit der RLS Brandenburg Weltweit haben autoritäre Bewegungen Konjunktur: Putin, Trump, Erdogan – in vielen Ländern regieren Präsidenten, die nicht als Freunde der liberalen Demokratie bezeichnet werden können. In Europa feiern in vielen Ländern Parteien Wahlerfolge, die politisch rechts vom klassischen Konservatismus stehen. Sind autoritäre Entwicklungen bereits Vorboten eines kommenden Faschismus? Wenn Faschismus mehr bedeuten soll als ein Kampfbegriff gegen allerlei unliebsame Entwicklungen zu sein, dann lohnt sich die Auseinandersetzung über theoretische Interpretationen. Besonders in Deutschland und Österreich ist antifaschistische Kritik und Praxis immer wieder mit der Verherrlichung, Verklärung oder gar Verharmlosung des historischen Faschismus und Nationalsozialismus konfrontiert. Kenntnisse über den Nationalsozialismus und seine historische Interpretation durch linke Faschismustheorien sind daher aus verschiedenen Gründen von Nutzen: Sowohl um antifaschistische Positionen im Kampf um Erinnerung und Deutung der deutschen Geschichte zu formulieren als auch um postnazistische Traditionen und aktuelle Entwicklungen angem [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Gender and the City Anmeldung über Veranstaltungslink erforderlich. Für Frauen*, die über weniger als 2% des globalen Landbesitzes verfügen, ist die Migration in die Stadt nicht selten mit Hoffnungen auf ein besseres Leben verbunden: hier werden mittlerweile 70% des weltweiten Bruttosozialprodukts produziert. Jedoch sind Frauen* auch in Städten überwiegend im informellen Sektor sowie in der unbezahlten Sorgearbeit tätig sowie in den Armenvierteln überrepräsentiert. Der öffentliche Raum ist zudem nicht nach ihren Bedürfnissen gestaltet: Sorgetätigkeiten gehen bspw. mit einer höheren Anforderung an Barrierearmut der Infrastruktur einher. Auch werden spezifische Erfahrung von Frauen* und trans*/inter*/nicht-binären Menschen nicht berücksichtigt. Wie können Aspekte des täglichen Lebens in Bezug auf Wohnraum, Arbeitswelt, Verkehr oder Gesundheit geschlechtergerechter werden? Wir wollen uns Beispiele aus dem globalen Süden anschauen, in denen geschlechtersensible Perspektiven in Stadtplanungsprozesse einbezogen wurden. Im Projekt „Femmedina“, werden öffentliche Räume in der Altstadt („Medina“)  von Tunis von Frauen* geschlechtergerechter (um)gestaltet. Am Beispiel von Delhi schauen wir auf die „Gender Into [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 13:00 Uhr bis 13:30 Uhr. Fachtagung: Antifeminismus und Hasskriminalität Anmeldung über Veranstaltungslink erforderlich. Fachtagung des FGZ-Teilinstituts Jena am 10. und 11. November 2022 | hybrid Antifeminismus wird als Brückenideologie verstanden, die der Gleichstellungs- und Emanzipationspolitik von Frauen und LGBTIQ+ entgegenwirkt und dabei unterschiedliche politische Milieus miteinander vereint. Die reale Bedrohung antifeministischer Bestrebungen zeigt sich in politischen und gesellschaftlichen Strukturen und Praktiken der Ausbeutung, Unterdrückung und Diskriminierung aufgrund der Zuschreibung von Geschlechtsidentität, aber auch direkt in Hassrede und Gewalttaten. Im aktuellen Koalitionsvertrag der Bundesregierung ist verankert, dass die Erfassung politisch motivierter Kriminalität, z. B. in Hinblick auf frauen- und queerfeindliche Hasskriminalität, verbessert werden soll. Frauen- und Queerfeindlichkeit wird somit als Hasskriminalität bewertet und als die demokratiegefährdende Bedrohung ernst genommen, die sie seit Jahren für unsere Gesellschaft darstellt. Das ist ein wichtiger Schritt gegen Antifeminismus und Ungleichwertigkeitsdenken. Auf der interdisziplinären Fachtagung „Antifeminismus und Hasskriminalität“ werden ideologische und strukturel [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr. Dämonisierung durch Vergleich? Kolonialismus- und Apartheidsanalogien im israelbezogenen Antisemitismus Auch wenn die Analogisierung Israels als „Apartheids-“ und „Kolonialregime“ bereits eine lange Tradition hat, wird sie in Deutschland und Europa in den letzten Jahren (wieder) zunehmend virulent: Entsprechende Plakate und Verweise waren nicht nur auf zahlreichen Protesten anlässlich der letzten Eskalationen des arabisch-israelischen Konflikts 2021 präsent, die Analogien werden auch von der anti- israelischen Boykott-Bewegung BDS und mit postkolonialen Bezügen innerhalb des Kunst- und Kulturbetriebs verwendet. Auch Amnesty International hat den Begriff der Apartheid genutzt, um die Verhältnisse in Israel und den palästinensischen Gebieten zu beschreiben. Der historische Apartheidbegriff geht auf die rassistische südafrikanische Politik zurück und beschreibt die Segregation von Menschen nach rassistischen Merkmalen, um eine ungleiche Verteilung von Macht, Ressourcen und Aufgaben zu legitimieren. 1967 in Folge des „Sechs-Tage-Kriegs“ wurde der Begriff erstmals von der UdSSR auf Israel übertragen, um die arabischen Verbündeten zu unterstützen und Israel im Kontext des Kalten Krieges zu isolieren und delegitimieren. Derartige Analogisierungen sind nicht zuletzt deshalb gefährlich, weil [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr. BARCAMP – 360° politische Bildung in M-V | Rassismuskritische Bildungsarbeit Rassismuskritische Bildungsarbeit – 30 Jahre nach dem Pogrom in Rostock-Lichtenhagen „Erinnern heißt Verändern“ so das Motto zum Gedenken an Rostock-Lichtenhagen 30 Jahre nach dem Pogrom. Kontinuitäten rassistischer Gewalt zeigen einen wichtigen Bedarf für gemeinsamen Austausch und neue Perspektiven. Welche rassismuskritischen Ansätze und dekolonialen Fragestellungen gibt es? Wie kann Globales Lernen gestaltet sein, um Menschen für eine solidarische Gesellschaft der Vielen zu sensibilisieren und zu empowern? Interessierte an politischer Bildung sind eingeladen, an dem partizipativ gestalteten Online-Barcamp dabei zu sein. Unter dem diesjährigen weltwechsel-Thema „Utopien – von Möglichkeit zur Wirklichkeit“ bietet das Format Raum zum Informieren, Diskutieren, Reflektieren und Vernetzen. Veranstalter:innen: Soziale Bildung e.B.. Tutmonde e.V., Dien Hong e.V., Ökohaus e.V., Eine-Welt-Landesnetzwerk Ort: ONLINE / Die Anmeldedaten erhalten Sie unmittelbar vor der Veranstaltung & wenn Sie sich angemeldet haben. Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

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Heute von 18:15 Uhr bis 20:00 Uhr. Offene Wunden Osteuropas. Reisen zu Erinnerungsorten des Zweiten Weltkriegs Präsenzveranstaltung und Livestream auf YouTube Lesen Sie bitte die technischen Veranstaltungsinformationen. Livestream auf YouTube https://youtu.be/_xLd-DzLG5Y Moderation: Dr. Jörg Osterloh, Fritz Bauer Institut Die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg ist das Fundament unseres freien, geeinten Europas. Die Referentinnen bereisten zahlreiche Stätten Osteuropas, an denen deutsche Soldaten oft vergessene Kriegsverbrechen begingen. Mit Fakten, Rückgriffen auf Familiengeschichten und Gesprächen unter anderem mit Überlebenden veranschaulichen sie die Dimensionen des Vernichtungskriegs. Sie zeigen, warum wir diese Verbrechen und die Opfer des Krieges im Gedächtnis behalten müssen – gerade jetzt, wo mit Russlands Angriff auf die Ukraine ein neuer Krieg Europa erschüttert! Dr. Franziska Davies ist Akademische Rätin auf Zeit am Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte am Historischen Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität München. Dr. Katja Makhotina ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Geschichte Osteuropas der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Franziska Davies, Katja Makhotina: Offene Wunden Osteuropas. Reisen zu Erinnerungsorten des Zweiten Weltkriegs [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr. 2-teiliger Online-Workshop Klimakommunikation Wie geht gute Klimakommunikation? Ein interaktiver Online-Workshop in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen und dem BUND Hessen 2-teilig! Mittwochs 9.+16.11.2022, jew. 18-21 Uhr Mehr und mehr Menschen wollen etwas für‘s Klima tun. Die Schwierigkeiten treten oft dann auf, wenn es darum geht, ein Projekt konkret umzusetzen. Oft hängt es an der Akzeptanz oder Begeisterung der Beteiligten. Hier setzt gute Klimakommunikation an: Wie kann man klimafreundliche Projekte und die Kommunikation darüber so gestalten, dass es Menschen Lust macht, zu handeln? Vor dem Hintergrund einer sich zuspitzenden Klima- und Energiepreiskrise ist ein demokratischer Aushandlungsprozess sehr wichtig, um alle mitzunehmen und eine Spaltung der Gesellschaft vorzubeugen. Klimathemen haben immer auch eine soziale Komponente, die mitkommuniziert werden sollte – von technischem Klimaschutz hin zu solidarischer Klimagerechtigkeit! Gute Klimakommunikation ist faktenbasiert & fühlt sich (überwiegend) gut an, sie ist authentisch & einfühlsam, ziel- & zielgruppenspezifisch. Sie zeigt Handlungsmöglichkeiten auf & benennt Vorteile klimafreundlichen Verhaltens. Und sie dockt an unserer Alltagswe [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Israelbezogener Antisemitismus. Wie kann ich ihn erkennen? Wann? 9. November 2022, 17 Uhr Wo? Online Wer? Eine Kooperationsveranstaltung: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Fachhochschule Kiel mit den Asten der Hochschulen, LIDA-SH und ZEBRA e.V. Wenn die Lage zwischen Israelis und Palästinenser*innen sich in Nahost wieder zuspitzt, merken wir dies auch unmittelbar in Deutschland. Ob online in Social Media oder auf den Straßen: Gewalt, immer wieder auch antisemitische Gewalt eskaliert. Wir erleben dann häufig die Erscheinungsform des israelbezogenen Antisemitismus. Er kommt aus unterschiedlichen Richtungen und mit unterschiedlichen Intentionen. Doch wie erkennen wir diese Form des Antisemitismus? Wir wollen in diesem Online-Vortrag gemeinsam die häufigsten Situationen und Formulierungen, in denen es sich um israelbezogenen, aber auch andere Formen des Antisemitismus handelt, anschauen. Wir arbeiten dabei mit antisemitischen Vorfällen aus Schleswig-Holstein, die bei LIDA-SH gemeldet und dokumentiert wurden. Wir wollen Unterstützung beim Erkennen und Definieren von Antisemitismus geben.   Ein Vortrag von Wencke Stegemann, Stories for tomorrow mit Sigrid Richolt, Landesweite Informations- und Dokumentationsstelle Antisemitismus in Sch [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

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Heute von 20:30 Uhr bis 22:30 Uhr. Chemische Waffen und die Systematik der Kriegsführung in Kurdistan Anmeldung über Veranstaltungslink erforderlich. Eine Delegation der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) Deutschland und Schweiz reiste Ende September in die Kurdistan Region des Irak, um Vorwürfen über den Einsatz chemischer Waffen durch die Türkei nachzugehen. In ihrem Bericht wird eine internationale Untersuchung gefordert. Kurze Zeit später werden Aufnahmen von kurdischen KämpferInnen veröffentlicht, deren Symptome mit einer tödlichen Vergiftung durch chemische Agenzien vereinbar sind. Die Veranstaltung wird sich mit den Ergebnissen der Delegationsreise befassen, die jüngsten Aufnahmen von getöteten kurdischen KämpferInnen evaluieren und all dies in den übergeordneten Kontext antikurdischer Kriegsführung einordnen. DiskutantInnen: – Dr. Jan van Aken, wissenschaftlicher Beirat IPPNW Deutschland – Dr. med. Beppe Savary-Borioli, Präsident PSR/IPPNW Schweiz – Dersim Dağdeviren, Ärztin, Co-Vorsitzende von Kurd-Akad   Eine Kooperationsveranstaltung von Netzwerk kurdischer AkademikerInnen e.V. und Civaka Azad – Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit e.V. Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Brasilien am Scheideweg – Wahl zwischen Demokratie und Autoritarismus Am 30. Oktober 2022 wurde in Brasilien ein neuer Präsident gewählt. Das Ergebnis war äußerst knapp. Mit weniger als 2 Prozent Vorsprung setzte sich der ehemalige Gewerkschafter und zweimalige Ex-Präsident Luiz Inácio Lula da Silva, Kandidat einer breiten Allianz von weit links bis ins konservativ-bürgerliche Lager, gegen den amtierenden Präsidenten, Jair Bolsonaro, durch. Doch noch einen Tag nach Verkündigung des offiziellen Wahlergebnisses hat dieser seine Niederlage noch nicht anerkannt. Unter der Regierung des rechtsradikalen Bolsonaro hat sich Brasilien verändert: Zahlreiche Militärs besetzen führende Positionen in Regierung und Staatsapparat. Fundamentalistische religiöse Werte wurden zur Staatspolitik erklärt. Die Menschenrechtssituation hat sich verschlechtert, soziale Programme wurden abgebaut und die Armut hat wieder zugenommen. Die Umweltbilanz, vor allem bezogen auf die Amazonasregion, ist katastrophal. Trotz dieser negativen Bilanz kann sich Bolsonaro auf eine breite Anhängerschaft stützen, wie die Ergebnisse der Wahlen zeigen. Die Herausforderungen für die neue Regierung sind enorm. Demokratie und Rechtsstaatlichkeit müssen wiederhergestellt, die soziale Schieflage ko [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/