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Medien und Kompetenz Russland, Belarus und zum Krieg in der Ukraine - ohne Paywall Dieser Channel wurde bis auf weiteres stillgelegt. -> Folge unseren Inhalten über Insta, FB, bsky - oder über unseren Newsletter!

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Der heutige #Hieronymustag ist der internationale Feiertag der Übersetzer und Übersetzerinnen – und auch er hat bei dekoder in diesem Jahr 10-Jähriges: Seit zehn Jahren arbeiten unsere Übersetzer:innen – manche vom ersten Tag an – daran, den Kontakt zwischen den Ländern aufrechtzuerhalten. 🎊 Wir danken euch! Lasst uns feiern und feiert euch 🎉 Ihr betreibt in eurer Arbeit tagtäglich Kommunikation auf Augenhöhe: Und das ist in diesen Zeiten keine Option, sondern notwendig. Denn hinter ach so selbstverständlich daherkommenden Texten stehen oft viele Überlegungen und Entscheidungen, die jeden Tag getroffen werden wollen.

Heute vor 84 Jahren, am 29. September 1941, drängen die deutschen Besatzer in Kyjiw zehntausende jüdische Menschen in eine Schlucht nahe der Stadt. In 48 Stunden töten sie mehr als 33.000 von ihnen. Und suchen dann nach neuen Wegen, ihren Massenmord zu vertuschen. Das Massaker von Babyn Jar gilt als eine der größten Mordaktionen der Nationalsozialisten gegen die jüdische Bevölkerung auf dem Gebiet der Sowjetunion. Und das Schweigen über die wahren Opfer bis zum Zerfall der UdSSR als Element des sowjetischen Antisemitismus. Im Erinnerungsprojekt Der Krieg und seine Opfer rekonstruiert Bert Hoppe die Vorgeschichte und deutsche Besetzung der ukrainischen Metropole sowie den Ablauf und die Folgen des Massakers von Babyn Jar anhand der Biografien von Dina Pronitschewa und Wladimir Dawydow. Beide mussten aus unterschiedlichen Gründen vor Ort sein: 👉 https://war.dekoder.org/de/die-schlucht

PS: Wir freuen uns auch über (anonyme) Geburtstagsgeschenke 😉 👉 https://specials.dekoder.org/geburtstagsspenden/

Komm vorbei am 9. Oktober, 18:30 Uhr in Berlin – für weniger Kreml und mehr Geburtstagskuchen!

Er versammelt keine Schüler um sich, predigt nicht, meidet Auftritte. Er gehört zu den Stillsten der Stillen. Aber glücklich, wen seine Worte erreichen.
(Ilma Rakusa) Ales Rasanau ist ein belarussischer Dichter, der mit Punktierungen, Quantemen, Versetten und Gnomischen Zeichen eigene literarische Formen schuf – und dabei immer wieder bei den Regimen aneckte, zuerst dem sowjetischen, später bei Lukaschenko. Er ist einer der Großen der belarussischen Poesie, vor dem sich die damalige wie heutige literarische Szene verneigt. In seiner dekoder-Gnose stellt der Übersetzer und Literaturvermittler Thomas Weiler diese faszinierende belarussische Persönlichkeit vor:

Iwan Shdanow war einer der engsten Mitstreiter von Nawalny und langjähriger Geschäftsführer der größten oppositionellen russi
Iwan Shdanow war einer der engsten Mitstreiter von Nawalny und langjähriger Geschäftsführer der größten oppositionellen russischen Organisation. Bis vor kurzem. Meduza spricht mit ihm über die internen Konflikte – die viel über den generellen Zustand der Opposition erzählen: 👉 https://www.dekoder.org/de/article/krieg-ukraine-aktuelle-leseempfehlungen

Новый текст в беларуском проекте дekoder'a: Борьбу против режима Лукашенко в 2020 году нередко называют «женской революцией».
Новый текст в беларуском проекте дekoder'a: Борьбу против режима Лукашенко в 2020 году нередко называют «женской революцией». Но какую роль беларуски играют в политике сегодня? Изменение уже необратимы, или маятник может качнуться в обратную сторону? «И то, и другое», — говорит Ольга Шпарага, авторка книги «У революции женское лицо». И приводит такие цифры: в Беларуси доля женщин на высоких государственных должностях — всего 17%.
«Но и в демократических структурах ситуация непростая. У Светланы Тихановской среди советников — одна женщина и четверо мужчин».
«И все же за эти пять лет мы прошли большой путь», — считает активистка Юлия Мицкевич и напоминает, чем, например, гендерные квоты в Координационном совете беларуской оппозиции отличаются от разнарядки в СССР или при Лукашенко. Читайте их двойное интервью на дekoder´е.

Während Armeniens Samtener Revolution 2018 tauchte Nikol Paschinjan als Protestführer auf und wurde plötzlich zum Premiermini
Während Armeniens Samtener Revolution 2018 tauchte Nikol Paschinjan als Protestführer auf und wurde plötzlich zum Premierminister des Landes. In Moskau damals – anders als sein Vorgänger – ein völlig Unbekannter. Einige Jahre lang aber gelang es Russland trotzdem, den Politiker mit eigentlich prowestlichem Hintergrund auf eigene Linie zu bringen: Das Land galt bis vor kurzem als Russlands einziger wirklicher Verbündeter in der Region. Heute ist Armenien zum offenen Kreml-Kritiker geworden. Jerewan sieht in Russland inzwischen sogar eine Bedrohung, die einstige Partnerschaft ist zerbrochen. Und jetzt? Eine dekoder-Gnose über die Ursachen des Bruchs – und was das Land im Südkaukasus künftig vom Kreml zu erwarten hat.

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dekoder Wissen+ dekoder gibt es bald auch speziell für all diejenigen, die Wissen und Kontext über Russland und Belarus im beruflichen und professionellen Kontext brauchen! Du hast dir so etwas schon lange gewünscht und willst jetzt mitreden, wie das exklusiv-Format dekoder Wissen+ inhaltlich aufgestellt sein soll? Dann mach jetzt mit bei unserer Meinungsumfrage: 📢 https://tally.so/r/wd71BD

dekoder übersetzt und erklärt, was sonst unverständlich bliebe – und das seit mittlerweile zehn Jahren! Doch aktuell ist die Kernarbeit bei dekoder nur zu einem Bruchteil finanziert. Zum Jubiläum wünschen wir uns daher eure Unterstützung, um euch auch in Zukunft mit einer stattlichen Anzahl an Reportagen, Analysen, Meinungsstücken oder Hintergrundartikeln versorgen zu können! Schenkt dekoder Zukunft – hier entlang

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dekoder gibt es bald auch speziell für all diejenigen, die Wissen und Kontext über Russland und Belarus im beruflichen und professionellen Kontext brauchen: Mit dekoder Wissen+ rufen wir ein exklusives Angebot ins Leben – gerichtet an Vertreter·innen aus Politik, Medien, Wirtschaft, Militär, Verwaltung, dem Bildungssystem oder anderen Bereichen. In Zusammenarbeit mit Wissenschaftler·innen und etablierten Expert·innen werden wir aktuelle Entwicklungen und Hintergründe derart beleuchten, dass sie die speziellen Anforderungen im Berufsalltag und für Entscheidungsträger·innen erfüllen. Du hast dir so etwas schon lange gewünscht und willst jetzt mitreden, wie das exklusiv-Format dekoder Wissen+ inhaltlich aufgestellt sein soll? 👉 Dann mach jetzt mit bei unserer Meinungsumfrage! 👈

Nach dem Tod von Alexej Nawalny im Februar 2024 hat sich seine Ehefrau Julia Nawalnaja nun mit weiteren Hinweisen auf Ermordung gemeldet:
Labore in zwei Ländern sind zu dem Schluss gekommen, dass Alexej getötet wurde. Genauer gesagt: vergiftet.
Laut Nawalnaja basieren die Analysen auf biologischen Proben, die Vertraute des Verstorbenen vor der Beerdigung heimlich entnommen und außer Landes gebracht haben. Schon vor seinem Tod entging der Oppositionspolitiker 2020 in seiner Heimat einem Vergiftungsanschlag. Und dennoch kehrte er nach seiner Genesung im Ausland zurück nach Russland – in den Tod. Die Chronologie eines angekündigten Todes: 👉 https://specials.dekoder.org/de/nawalny-chronik-tod/

Der 17. September ist einer der umstrittensten Tage der belarussischen Geschichte. Ein Tag, der in Westeuropa – besonders in Deutschland – kaum Beachtung findet, der aber maßgeblich aus der Politik Nazi-Deutschlands folgte: Am 17. September vor 86 Jahren besetzte die Rote Armee die westlichen Gebiete des heutigen Belarus, die damals zu Polen gehörten und verleibte sie der Sowjetunion ein. Lukaschenko nennt den Tag heute „Tag der nationalen Einheit“. Dabei zielt der Diktator damit gar nicht auf ein Einheitsgefühl in der Gesellschaft ab – sondern auf eine weitere Spaltung. Viktor Schadurski ordnet den Tag in seiner Gnose für dekoder ein. Die Veröffentlichung dieser Gnose in deutscher Übersetzung entstand in Kooperation mit dem Forum für historische Belarus-Forschung bei der DGO, das am heutigen Mittwoch ab 16 Uhr eine Online-Diskussion zur Thematik veranstaltet. Mit dabei ist auch der Autor der Gnose Viktor Schadurski!

10 Jahre gibt es dekoder nun schon😍 Du willst, dass wir auch weiterhin so arbeiten können wie bisher? Dann kannst du dekoder
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10 Jahre gibt es dekoder nun schon😍 Du willst, dass wir auch weiterhin so arbeiten können wie bisher? Dann kannst du dekoder jetzt mit einer Geburtstagsspende #Zukunft schenken: 👉 https://specials.dekoder.org/geburtstagsspenden/ 🎁

dekoder feiert 10. Geburtstag – und ihr seid EINGELADEN! KOMMT VORBEI am 9. Oktober in Berlin und stoßt ab 18:30 Uhr mit uns
dekoder feiert 10. Geburtstag – und ihr seid EINGELADEN! KOMMT VORBEI am 9. Oktober in Berlin und stoßt ab 18:30 Uhr mit uns an! 👉Hier geht’s zur ANMELDUNG👈 Freut euch auf Live-Musik von der belarussischen Künstlerin Sveta Ben, Überraschungen zum Anfassen und einen Abend voller Einblicke in die unerwünschteste Redaktion jenseits von Schtschutschynschtschyna.🙃 Mit euch tanzen wir der Zukunft entgegen! Sa nas, sa vas!

Ein Jahr, zwei Femizide. Grausame Verbrechen in einem sibirischen Dorf, das laut seinen Einwohnern das Wort „Mord“ bis dato nicht kannte. Im Ort selbst: patriotische Losungen und Plakate mit Appellen zur Mobilisierung, der Buchstabe „Z“ an Zäune und Haustüren gemalt.
Ist doch allen klar, warum so was passiert, aber zu sagen traut sich’s keiner. Was soll der Krieg sonst mit den Menschen anrichten? Diese Anspannung immer, und die Männer dürfen sich ja nicht fürchten, also bahnt sich diese ganze Angst und Anspannung ihren Weg in die Aggression. Das ist erst der Anfang.
Das Sibirien-Portal Ljudi Baikala war in dem rund 1.000 Einwohner zählenden Dorf Kaljonowo in Burjatien – und hat die Menschen gefragt, wie sie mit den Morden umgehen, darüber reden und sie sich erklären. Eine Reportage

Wie gefährlich ist Belarus als Aufmarschgebiet russischer Truppen? Was kann die Opposition vom Exil aus erreichen? Unser Belarus-Redakteur Ingo Petz im Gespräch mit den Osteuropa-Expertinnen Olga Dryndova und Gesine Dornblüth im SWR Kultur Forum. 👉Heute auf Sendung um 17:05 Uhr.👈

„Kleinrussisch“, „Bauernsprache“, „künstlich“ oder „vom Einfluss Polens verdorbenes Russisch“ – Warum wird der ukrainischen Sprache immer wieder ihre Eigenständigkeit abgesprochen? 40 bis 45 Millionen Menschen sprechen heute Ukrainisch – eine Sprache, um die sich viele Mythen und Vorurteile ranken. In seiner Gnose für dekoder räumt der Sprachwissenschaftler Michael Moser mit Klischees auf und erzählt die spannende Geschichte der ukrajinska mowa. Eine Veröffentlichung in Kooperation mit dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS).