Zeit-fuer-einen-Mutausbruch
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Ich bin auf dem Jakobsweg 840 Km von Irun nach Santiago gelaufen, an die Algarve ausgewandert und biete Klangschalen Massagen und Retreats bei mir an
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Im letzten September war ich zum 13. Mal in Arles, und natürlich war ich auch wieder in den Carrières de Lumières.
Dieses Mal gab es dort eine Ausstellung des Fotografen Jimmy Nelson – The Guardians of Humanity / Les Gardiens de l’Humanité.
Es handelte sich um eine immersive Show, die auf Hunderten von Fotografien des britischen Fotografen Jimmy Nelson basierte. Seine Bilder zeigen Porträts und Lebenswelten indigener Völker aus aller Welt und wurden großformatig und künstlerisch in den Steinbrüchen projiziert.
6. und letzter Teil: Suis ton cœur – Folge deinem Herzen
Niemals geht man so ganz – Au revoir France
Der letzte vollständige Tag in Südfrankreich war angebrochen. Noch warteten einige Räume darauf, fotografiert zu werden – und gleichzeitig wollte ich jede Minute Sonne, jede Bewegung des Wassers in meinem heißgeliebten Pool in mich aufsaugen.
Am Vorabend hatte Veronika mir eine Überraschung angekündigt. Mehr nicht. Nur, dass ich am Morgen bereit sein solle. Ich ahnte nicht, was mich erwartete – und genau das machte diesen Tag so besonders.
Ein Geschenk zum Abschied
Unsere Fahrt führte uns an den Fuß der Festung von Les Baux-de-Provence, zu den Carrières de Lumières. Ein alter Steinbruch, der sich in einen Raum verwandelt, in dem Kunst nicht betrachtet, sondern erlebt wird.
Plötzlich waren sie da: Wolken, Sonnen, Farben, Gesichter. Van Goghs Werke wurden überdimensional an Wände und Böden projiziert, begleitet von Musik, die alles miteinander verband. Die Gemälde wirkten lebendig – atmend, fließend, pulsierend.
Neunzig Minuten lang tauchte ich ein in diese Welt. Ich vergaß Raum und Zeit, stand still – und war gleichzeitig innerlich in Bewegung. So etwas hatte ich noch nie erlebt. Diese Verbindung aus Kunst, Klang und Raum berührte mich tief. Allein dieser Besuch wäre die Reise nach Südfrankreich wert gewesen.
Es war ein anhaltender Gänsehautmoment. Und ich bin Veronika von Herzen dankbar für dieses Geschenk zum Abschied.
Van Gogh und das Licht des Südens
Arles und van Gogh – zwei Namen, die heute untrennbar miteinander verbunden sind. Im Februar 1888 kam der Maler hier an, angezogen vom Licht des Südens und auf der Suche nach innerer Erleuchtung.
In Arles begann seine produktivste Zeit: Rund 300 Werke entstanden in nur 15 Monaten. Obwohl kein einziges Originalbild von ihm in der Stadt zu sehen ist, ist er doch überall spürbar. In den Farben der Landschaft, im Licht, in der Atmosphäre.
Vielleicht ist es genau dieses Licht, das Menschen verändert.
Zurück im Hier und Jetzt
Wieder zurück im Landhaus widmete ich mich den letzten Aufnahmen. Ich fotografierte die verbleibenden Räume – und ein letztes Mal den Pool, der mir in diesen Tagen so viel Ruhe geschenkt hatte.
Ich habe die Zeit mit Veronika sehr genossen. Und noch mehr das Gefühl, Teil einer Familie gewesen zu sein – einer multikulturellen, offenen, herzlichen Gemeinschaft.
Zum Abschluss zeige ich Euch das Apartment, in dem ich während meines Aufenthaltes gewohnt habe. Vielleicht versteht Ihr jetzt, warum ich mich hier so aufgehoben gefühlt habe.
Ein Ort, der nachwirkt
Ich kann einen Aufenthalt in dieser wunderschönen Anlage mit ihren vier Gästehäusern von Herzen empfehlen. Für mich: 10 von 10 Punkten.
Es gab nichts zu beanstanden – und alles, was meine Seele brauchte. Dieser Urlaub war wie ein sanftes Streicheln von innen.
Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein.
Johann Wolfgang von Goethe
Und vielleicht ist es genau dieses Gefühl, das mich nicht mehr loslässt.
Denn während ich Abschied nahm, entstand bereits eine leise Vision:
Im September 2026 möchte ich dann zum vierten Mal an diesem besonderen Ort meinen kleinen Gruppen-Retreat mit Klangschalenmassagen anbieten. Tage des Ankommens, des Loslassens, des Innehaltens – getragen von Klang, Stille und dem Licht der Provence.
Noch ist es nur ein Ausblick.
Aber manchmal beginnt alles genau so.
Mit einem Gefühl, das bleibt – auch wenn man längst gegangen ist.
Die Auszeit beginnt gemütlich und Kerzen sind auch an der Algarve sehr beliebt 😁🕯️
Eine süße Spezialität hier an der Algarve, die ihren Ursprung aber eher in Lissabon hat.
Pastel de Nata 🥧
ist ein Blätterteigtörtchen mit Konditorcreme, das vermutlich bereits vor dem 18. Jahrhundert von den Mönchen des Mosteiro dos Jerónimos (Hieronymus-Kloster) in Belém, heute ein Stadtteil Lissabons, hergestellt wurde.
So sah es noch aus im November und lässt erahnen welche Kräfte der Atlantik entwickeln kann.
Vor vier Wochen war an meinem Lieblingsplatz, wie gestern bereits berichtet, knapp 2 Meter höher noch Sand. Heute liege ich auf Steinen und die ehemals kleineren Felsbrocken sind mittlerweile doppelt so hoch geworden.
Heute ist Anreisetag für Nicole und hier ist alles soweit fertig und bereit für eine kleine Auszeit an der Algarve. Herzlich Willkommen und vielleicht schreibt Euch Nicole die Tage mal, wie es ihr hier gefällt.
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Impressionen von der Algarve. Aljezur, Praia da Arrifana, Praia Monte Clérigo, Praia do Canavial, Lagos, Ponta da Piedade, Ponta da Atalaia
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Die Kraft des Atlantiks. Hier kann man gut erkennen, wie innerhalb eines Monats ca 2 Meter Sandstrand vom Atlantik weggespült wurden. Man kann die Linie gut erkennen, wohin Ende November noch der Sand ging. Ich konnte problemlos auf den Felsen steigen, der jetzt ca 2 Meter höher herausragt. Nach viel Regen in den letzten Tagen ist es heute allerdings super sonnig und wolkenlos.
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Heute war ich in Carrapateira und habe dort den Strand Praia do Amado entdeckt. Außerdem gibt es eine Wanderstrecke am Meer entlang mit
traumhaft schönem Ausblick an verschiedenen Aussichtspunkte. Pontal da Carrapateira auch ein Ausflugtipp für meine Besucher.
