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Zeit-fuer-einen-Mutausbruch

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Ich bin auf dem Jakobsweg 840 Km von Irun nach Santiago gelaufen, an die Algarve ausgewandert und biete Klangschalen Massagen und Retreats bei mir an

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Neuzugänge für die Klangreisen 😁

Ola, bom Dia Starten wir mit einigen Vitaminen in den Tag 🌞 Für Kurzentschlossene habe ich nächste Woche noch eine Auszeit W
Ola, bom Dia Starten wir mit einigen Vitaminen in den Tag 🌞 Für Kurzentschlossene habe ich nächste Woche noch eine Auszeit Woche bei mir an der Algarve zur Verfügung 😊

Typisch Mann, liebe ich es zu Dekorieren 😁. Heute frische Blumen vom Fisher Trail

https://youtu.be/LPn0KFlbqX8?si=1eyJ-ZptH_kI8oxR Der Song „True Colors“ von Cyndi Lauper handelt im Kern von Ehrlichkeit, Authentizität und emotionaler Offenheit. Er ermutigt Menschen, ihre wahren Gefühle und ihre wahre Persönlichkeit zu zeigen, ohne Angst vor Ablehnung oder Verurteilung zu haben. Ein paar zentrale Botschaften des Songs: Selbstakzeptanz: Jeder Mensch hat „wahre Farben“, also seine inneren Gefühle und Eigenschaften. Diese zu zeigen, bedeutet, sich selbst zu akzeptieren. Unterstützung für andere: Der Song vermittelt auch Mitgefühl und Ermutigung – man soll andere Menschen sehen und ihre Gefühle anerkennen. Mut zur Verletzlichkeit: Es ist in Ordnung, Gefühle zu zeigen, selbst wenn man sich unsicher fühlt. Verletzlichkeit wird nicht als Schwäche, sondern als Ausdruck von Echtheit dargestellt

Dann zumindest in der Wohnung etwas für Farbe sorgen
Dann zumindest in der Wohnung etwas für Farbe sorgen

Für mich persönlich sind diese "merkwürdigen" Energien auch im Außen sichtbar.

Krasse Energien aktuell – zumindest in meiner Wahrnehmung. Ich hatte gestern Nachmittag meine erste Gruppen-Klangreise, die s
Krasse Energien aktuell – zumindest in meiner Wahrnehmung. Ich hatte gestern Nachmittag meine erste Gruppen-Klangreise, die sehr schön war und auch bei allen gut ankam. Am frühen Abend bin ich nach Hause und muss gegen 22 Uhr auf der Couch eingeschlafen sein. Gegen 1 Uhr wurde ich kurz wach und bin ins Bett gegangen. Normalerweise wache ich morgens ohne Wecker zwischen 7:30 und 8:00 Uhr auf. Heute stand ich auf, ging ins Bad und stellte dort fest, dass es bereits 10:45 Uhr war – einfach mal 13 Stunden Schlaf. Grundsätzlich ist das kein Problem, wenn der Körper danach verlangt. Gleichzeitig habe ich in meiner persönlichen Wahrnehmung das Gefühl, dass energetisch gerade etwas Größeres in Bewegung ist (oder ist es alleine auf die Gruppenarbeit mit Klang, Präsenz und Nervensystem zurück zu führen?. Eine Klangreise ist nicht nur „Tun“, sondern auch ein starkes Resonanzfeld, in dem man viel wahrnimmt, reguliert und mitträgt). Mich würde interessieren, wie sind eure energetischen Wahrnehmungen aktuell?

Noch nicht wieder zu 100% fit, aber weitestgehend wieder hergestellt 😁🌊 Boa noite 💫
Noch nicht wieder zu 100% fit, aber weitestgehend wieder hergestellt 😁🌊 Boa noite 💫

Morgen ist Premiere. 90 Minuten Klangreise mit Gong, Zimpel, tibetischen Klangschalen, Stimme, Kristallschalen, Regenmacher, Muscheln, Koshi und Vogelgezwitscher. Ich freue mich auf die internationale Kooperation mit meiner italienischen Kollegin und bin in der Vorfreude 😍

Der Atlantik tobt immer noch ziemlich heftig und Strand gibt es aktuell auch nicht mehr. Was für eine Energie 🌟

Um Café abatanado e um sumo laranja naturais
Um Café abatanado e um sumo laranja naturais

Grapefruit, Orangen, Clementinen, Zitrone, Mango, Avocado, Tomate, Äpfel, Birnen, Süßkartoffel, Eier, Datteln und zwei Muffin
Grapefruit, Orangen, Clementinen, Zitrone, Mango, Avocado, Tomate, Äpfel, Birnen, Süßkartoffel, Eier, Datteln und zwei Muffins. 16,-€ alles zusammen und direkt von den lokalen Erzeugern. Vom Markt geht es nun zum zentralen Kirchplatz für einen after Kaffee 😍☕

Samstag ist Markttag in Aljezur 😊

Blogbeitrag 50 Meter Strand Manchmal ist man sich selbst das größte Rätsel. Die letzten Tage waren grau. Viel Regen, schwerer Himmel, zwei ordentliche Stürme. Und ich war flachgelegen. Körperlich leer, energetisch auch nicht gerade auf Empfang. Diese Art von Tagen, an denen selbst das Nichtstun anstrengend ist. Heute bin ich trotzdem zum Meer runtergelaufen. Kaffee an der Strandbar, mehr war nicht geplant. Dann kam plötzlich die Sonne raus – zum ersten Mal seit Tagen – und ohne großes Nachdenken bin ich weiter an den Strand gegangen. Ich war allein. Der Strand auch. Und er war übersät mit dem, was die Stürme dagelassen hatten: Plastik, Müll, Reste unseres Alltags. Irgendwann habe ich angefangen, die ersten Teile aufzuheben. Nicht aus Pflichtgefühl. Nicht, weil ich mir vorgenommen hatte, „etwas Gutes zu tun“. Es war eher ein Automatismus. Fast so, als würde man einem Freund die Jacke aufheben, die ihm runtergefallen ist, ohne darüber nachzudenken. Während ich sammelte, kam mir der Gedanke, wie absurd das eigentlich ist. Ein einzelner Mensch an einem endlosen Strand. Sinnlos, könnte man sagen. Und gleichzeitig lag am Ende doch ein ordentlicher Haufen Plastik da. Etwa 50 Meter Strand waren wieder halbwegs sauber. 50 Meter. Nicht die Welt. Aber real. Als ich später völlig verschwitzt den gut einen Kilometer nach Hause lief, stellte sich die nächste Frage: War das jetzt eigentlich clever? Nach drei Tagen flachliegen? Habe ich mir gerade den letzten Rest rausgeschwitzt – oder mir selbst den Rest gegeben? Und noch eine andere Frage tauchte auf: War das ein Herzensimpuls – oder wieder dieses Unvermögen, einfach nichts zu tun? Vielleicht ist es beides. Und vielleicht ist genau das okay. Denn was mich im Nachhinein mehr beschäftigt hat als mein Kreislauf, war ein anderer Gedanke: Was wäre gewesen, wenn heute noch zehn andere so „unvernünftige“ Menschen unterwegs gewesen wären? Dann wären es 500 Meter Strand gewesen. Hundert Menschen hätten fünf Kilometer geschafft. Und vermutlich hätte jeder Einzelne gedacht, dass sein Beitrag eigentlich nichts bringt. Ich musste an ein Video denken, das ich vor Kurzem gesehen habe. Eine Bushaltestelle, etwa zwölf Menschen. Jeder für sich, Blick aufs Handy, in Gedanken woanders. Dann fängt einer an zu lachen. Einfach so. Kurz darauf lachen die ersten mit. Und wenig später lacht die ganze Bushaltestelle. Frequenzen sind ansteckend. Vielleicht ist das mit Verantwortung, Mitgefühl und kleinen Taten genauso. Nicht geplant. Nicht organisiert. Sondern ausgelöst durch jemanden, der einfach anfängt. Ohne Anspruch, ohne Applaus, ohne Mission. Meine 50 Meter Strand werden die Welt nicht retten. Aber sie haben etwas verändert – zuerst in mir. Und vielleicht ist das der Punkt, an dem Wirkung überhaupt erst beginnt. Wer glaubt, alleine nichts bewirken zu können, hat vielleicht einfach noch nicht verstanden, wie mächtig ein einzelner Impuls sein kann. Manchmal räumt man keinen Strand auf. Man räumt einen inneren Raum frei.

So was ähnliches wie einen blauen Himmel hatten wir jetzt schon seit Tagen nicht mehr. Es gibt noch Hoffnung 😍🌊☀️

Blogbeitrag Den Widerstand aufgeben – und in die Hingabe gehen Manchmal kündigt sich eine Pause nicht sanft an. Sie kommt nicht als Einladung, sondern als Unterbrechung. Von einer Minute auf die andere. Der Körper zieht den Stecker. Grippesymptome, Erschöpfung, Nebel im Kopf, inneres Frieren – und gleichzeitig Hitze. Nichts davon gewollt. Alles davon da. Ich war im Widerstand. Gegen die Symptome. Gegen die unfreiwillige Pause. Gegen das Nicht-leistungsfähig-Sein. Gegen das Grau draußen – und das Grau in mir. Widerstand fühlt sich oft aktiv an. Stark. Kontrolliert. In Wahrheit kostet er unglaublich viel Energie. Nach Monaten – eigentlich nach fast einem Jahr – im Funktionieren, im inneren Alarmzustand, im fight or flight, hat mein Körper offensichtlich beschlossen: Jetzt nicht mehr. Und so lag ich da. Schlafend. Ruhend. Wach. Wieder schlafend. Mit dem Gefühl, dass auch die Welt im Außen langsamer geworden ist – als hätte jemand auf Pause gedrückt. Hingabe ist nicht meine Komfortzone. Vor allem dann nicht, wenn sie bedeutet, nichts zu leisten, nichts zu optimieren, nichts voranzubringen. Und doch hat sich leise etwas verändert. Nicht von heute auf morgen. Nicht vollkommen. Aber spürbar. Statt weiter zu kämpfen, habe ich begonnen, milde zu werden. Mit mir. Mit meinem Körper. Mit diesem Moment. Ich musste nichts. Außer da sein. Ruhen. Zeit geben. Ich habe kleine Dinge getan – ohne Plan, ohne Ziel, ohne Druck: eine lange warme Dusche, Wärme durch die Rotlichtlampe, einen Kaffee und ein Croissant im Café nebenan, einen langsamen Spaziergang bis zum Meer, frisches Obst mit Joghurt, eine Wärmflasche, Musik, und immer wieder Stille. Nichts davon war spektakulär. Und doch war es nährend. Am Abend habe ich bemerkt: Ich bin ruhiger, als ich es von mir kenne. Nicht euphorisch. Nicht erleuchtet. Aber präsenter. Weicher. Vielleicht ist Hingabe gar kein großes spirituelles Konzept. Vielleicht ist sie einfach der Moment, in dem wir aufhören, gegen das zu kämpfen, was ohnehin da ist. Mein innerer Widder tut sich noch schwer damit. Er will weiter, schneller, produktiver sein. Und gleichzeitig kann ich anerkennen: Ich nehme diese Pause an – so gut ich es gerade kann. Nicht perfekt. Aber ehrlich. Manchmal ist Hingabe kein Fallenlassen. Sondern ein Waffen niederlegen. Ein Anerkennen, dass der Körper weiß, was er tut. Dass Ruhe kein Rückschritt ist – sondern Regulation.

https://youtu.be/YjLlfapGj30?si=pO_Lqxu_JP29GLRZ Wer kennt sie nicht diese Szene aus dem Film "Club der toten Dichter". Der Club der toten Dichter handelt von einer Gruppe Schüler an einer strengen Elite-Internatsschule in den USA der 1950er-Jahre. Im Mittelpunkt steht der unkonventionelle Englischlehrer John Keating (Robin Williams). Er ermutigt seine Schüler, selbstständig zu denken, ihre Leidenschaften zu entdecken und das Leben bewusst zu leben – sein Leitspruch: „Carpe Diem“ (Nutze den Tag). Inspiriert von Keating gründen die Schüler heimlich den „Club der toten Dichter“, in dem sie Gedichte lesen, frei denken und über ihre Träume sprechen.