Zeit-fuer-einen-Mutausbruch
رفتن به کانال در Telegram
Ich bin auf dem Jakobsweg 840 Km von Irun nach Santiago gelaufen, an die Algarve ausgewandert und biete Klangschalen Massagen und Retreats bei mir an
نمایش بیشترکشور مشخص نشده استدسته بندی مشخص نشده است
218
مشترکین
+224 ساعت
اطلاعاتی وجود ندارد7 روز
+430 روز
آرشیو پست ها
Nachdem ich zwei Tage komplett außer Gefecht war, kann ich heute immerhin wieder aufstehen und zum Strand gehen. Nach so viel Liegen habe ich nun starke Rückenschmerzen und musste einfach mal raus. Vordergründig hatte bzw. habe ich typische Grippesymptome, die ich persönlich eher als Reaktion auf die aktuellen Energien empfinde.
Blogbeitrag
Erkältung als energetischer Prozess – Wenn der Körper mehr spricht als nur Symptome
Gestern machte sich mein Körper bemerkbar.
Erst eine Steifigkeit, ein rauer Hals – und dieses feine, kaum greifbare Spüren: Da ist etwas im Anmarsch.
Am Abend führte ich noch eine Klangreise durch, getragen von Ruhe und Präsenz. Danach fiel ich auf der Couch schnell in einen tiefen Schlaf, als hätte sich etwas in mir einfach abgeschaltet.
Heute bin ich den ganzen Tag ausgeknockt.
Viel Schlaf, Schüttelfrost, Hals- und Kopfschmerzen, Gliederschmerzen.
Der Körper fordert Raum – ohne Kompromisse.
Und doch fühlt es sich nicht nur nach „Erkältung“ an.
Es beginnt oft ganz leise
Ein Kratzen im Hals, eine ungewohnte Müdigkeit, ein Gefühl von „nicht ganz in meiner Kraft sein“.
Und gleichzeitig diese leise innere Wahrnehmung: Da passiert mehr.
Gerade in Phasen intensiver äußerer Veränderungen – viel Sonne, Weite, Bewegung, vielleicht auch innere Öffnung – kann auch energetisch etwas ins Fließen kommen.
Und dieses Fließen verläuft nicht immer sanft oder linear.
Manchmal braucht Energie einen Gegenpol.
Einen Moment des Rückzugs.
Ein Innehalten, um sich neu zu ordnen.
Der Körper als Übersetzer
Wenn wir beginnen, den Körper als Resonanzraum zu sehen, verändert sich die Perspektive.
Ein rauer Hals kann mehr sein als ein Symptom.
Vielleicht zeigt sich hier etwas, das noch keinen Ausdruck gefunden hat.
Etwas, das sich wandelt.
Eine Wahrheit, die näher rückt.
Die Müdigkeit, das Bedürfnis zu schlafen, das Frösteln von innen – all das kann darauf hinweisen, dass das System herunterfährt.
Nicht aus Schwäche, sondern aus Intelligenz.
Integration geschieht selten im Tun.
Sie geschieht im Sein.
Wenn Energie dichter wird
Es gibt diese Phasen von Weite – leicht, offen, durchlässig.
Und dann folgen oft Momente der Verdichtung.
Der Körper wird schwer.
Der Geist langsamer.
Alles zieht sich nach innen.
Fast so, als würde etwas sagen:
„Bleib hier. Geh nicht weiter. Lass es erst ankommen.“
Dieser Wechsel ist kein Rückschritt.
Er ist Teil eines natürlichen Rhythmus.
Ein inneres Ein- und Ausatmen.
Rückzug ist kein Stillstand
In solchen Momenten entsteht oft ein Spannungsfeld:
Zwischen dem Wunsch, weiterzumachen – und dem Bedürfnis, still zu werden.
Doch genau in diesem Rückzug liegt eine Qualität, die im Alltag oft keinen Platz findet.
Der Körper zwingt uns nicht – er lädt ein.
Radikal ehrlich.
Alles, was wir erleben – Eindrücke, Begegnungen, Prozesse – braucht Raum, um sich zu setzen.
Und manchmal geschieht genau das in diesen scheinbar „stillgelegten“ Tagen.
Eine andere Beziehung zu Symptomen
Wenn wir beginnen, Symptome nicht nur zu bewerten, sondern zu beobachten, verändert sich etwas.
Nicht im Sinne von „alles ist nur Energie“.
Sondern im Sinne von: Alles trägt auch eine energetische Ebene in sich.
Der Körper wird nicht zum Gegner.
Sondern zum Begleiter.
Zu einer Instanz, die spürt, bevor wir verstehen.
Ein Raum dazwischen
Vielleicht liegt die eigentliche Einladung genau hier:
Nicht alles sofort einzuordnen.
Nicht alles erklären zu müssen.
Sondern wahrzunehmen.
Wie fühlt sich mein Körper wirklich an?
Was bewegt sich gerade in mir?
Wo zieht es mich hin – nach innen oder nach außen?
Und vielleicht entsteht genau dort etwas Neues:
Ein feineres Hinhören.
Ein tieferes Vertrauen.
Ein bewussteres Erleben des eigenen Rhythmus.
Und vielleicht… ist genau das genug.
Wie hast du die Ostertage körperlich und energetisch erlebt?
Und wenn du das nächste Mal in einer scheinbar ausweglosen Situation bist, erinnere dich daran, dass das Universum oft einen unerwarteten Helfer bereithält – in meinem Fall ein Held, der mir hier an der Algarve begegnete, obwohl wir 2800 Kilometer entfernt in Deutschland quasi aus der Nachbarschaft stammen.
Blogbeitrag
Ein unerwartetes Abenteuer – oder: Wie ein Pirmasenser mein Osterheld wurde
Es gibt Tage, da scheint das Universum mit einem zu spielen – als wäre das Leben selbst ein Abenteuer. Manchmal reicht eine kleine Unachtsamkeit, ein Augenblick der Hektik, und plötzlich findet man sich in einer Situation wieder, die man sich nicht einmal im Traum ausgedacht hätte. Genau das ist mir gerade passiert – und es fühlt sich fast wie eine Lektion in Geduld und Vertrauen an.
Seit einiger Zeit habe ich mit einem kleinen, aber nervigen Problem an meinem Van zu kämpfen: Das Schloss auf der Fahrerseite funktioniert nicht richtig. Sobald die Tür zugeht, geht auch der Knopf runter. Ein technisches Manko, das mich zwingt, immer den Autoschlüssel bei mir zu haben, wenn ich den Van verlasse. Denn ohne Schlüssel kann ich nicht zurück ins Auto.
So weit, so gut. Doch heute, als ich wie üblich den Van zum Strand steuerte, passierte genau das, was passieren musste: Ich sprang schnell aus dem Auto, um zu schauen, wie viel Platz noch hinter mir war – mit laufendem Motor und dem Schlüssel steckend im Zündschloss. Und dann, im Bruchteil einer Sekunde, passierte es: Die Tür schloss sich von selbst. Der Motor lief, der Schlüssel steckte – und mein Ersatzschlüssel? Der ist in meiner Wohnung. Der einzige Schlüssel, den ich noch hatte, war der Haustürschlüssel – und der liegt, wie durch Schicksal, im Auto. Jackpot!
Die Situation ist alles andere als ideal, besonders da ich das Fenster nur einen winzigen Spalt geöffnet habe. Der Arm reicht einfach nicht, um mir zu helfen. In solchen Momenten kann sich eine gewisse Panik breitmachen. Wer kennt das nicht? Wenn alles schiefgeht und du das Gefühl hast, dass dir jede Kontrolle entgleitet.
Aber inmitten dieser Panik fand ich eine Lösung: Ein altes Antennenkabel, das ich ein paar Meter weiter fand, wurde mein Werkzeug der Hoffnung. Eine Schlaufe basteln, um den Knopf zu erreichen. Doch so sehr ich mich auch anstrengte, es gelang mir einfach nicht. Die Panik wuchs.
Und genau in diesem Moment, als ich das Gefühl hatte, alles verloren zu haben, passierte etwas, das mich wirklich zum Staunen brachte: Ein Pärchen, das ebenfalls auf dem Weg zum Strand war, gesellte sich zu mir. Sie hatten gesehen, wie ich mich versuchte, und boten sofort ihre Hilfe an. Was mich besonders erstaunte: Als sie sich vorstellten, sagten sie: „Wir kommen aus Pirmasens!“
Pirmasens – nur ein paar Kilometer von Landau entfernt, wo ich in Deutschland wohnte. Auch wenn ich nun an der Algarve lebe, haben wir uns also sozusagen „aus der Nachbarschaft“ getroffen. Sie machen gerade Urlaub hier und es war, als hätte das Schicksal uns an diesem Strand zusammengeführt.
Zusammen versuchten wir es mit ihrem VW-Schlüssel – doch leider ohne Erfolg. Dann hatte der Pirmasenser Mann eine Idee: „Schau mal, da oben ist eine Plastikabdeckung. Die kann man rausdrücken, und der Spalt wird größer.“ Und plötzlich war der Spalt groß genug. Gemeinsam schauten wir uns an, und der Mann, der deutlich größer war als ich, streckte sich und erreichte den Knopf. In diesem Moment wusste ich: Mein Osterheld war geboren!
Was mich an dieser Geschichte besonders fasziniert, ist, wie das Leben uns manchmal auf so unerklärliche Weise die richtigen Menschen zuschickt. In der Panik und dem Chaos des Moments fand sich jemand, der mir ohne Zögern half. Und dieser Moment – dieser kleine Akt der Hilfe – erinnert mich daran, dass wir oft genau dann unterstützt werden, wenn wir es am meisten brauchen. Manchmal führt uns das Leben auf wunderbare Weise zusammen, ohne dass wir es planen.
Vielleicht ist das der Fluss des Lebens, von dem so viele spirituelle Traditionen sprechen. Es ist dieser Fluss, der uns trägt, auch wenn wir in der Hektik des Alltags vergessen, dass wir geführt werden.
Nächste Woche Freitag starten unsere Klangreisen im neu gefundenen Studio in Espiche an der Südalgarve.
+6
Auf dem Weg zum Strand zeigt sich die Schönheit der Natur. Ich bin wirklich verliebt ❤️🌴🌊☀️
Olá, bom dia ☀️
O sol está a brilhar no Algarve e no meu coração 🌊🌴
Guten Morgen ☀️
Die Sonne scheint – an der Algarve und in meinem Herzen 🌊🌴
Blogbeitrag
Was, wenn es schon passiert ist?
Ich habe lange auf etwas gewartet, ohne genau benennen zu können, worauf eigentlich.
Es hatte viele Namen.
Aufstieg.
Entrückung.
Ein kollektiver Wandel.
Ein Kipppunkt.
Und egal, wie unterschiedlich diese Begriffe klingen – sie alle tragen dieselbe leise Hoffnung in sich:
Dass sich etwas grundlegend verändert. Dass es irgendwann anders wird. Leichter. Wahrer. Friedlicher.
Ich dachte lange, es würde sich im Außen zeigen.
Sichtbar. Spürbar für alle. Unübersehbar.
Doch was, wenn es gar nicht so passiert?
Was, wenn dieser Wandel nicht laut ist – sondern still?
Nicht plötzlich – sondern schleichend?
Nicht im Außen beginnt – sondern im Inneren?
In den letzten Wochen hat sich etwas verändert.
Nicht dramatisch. Nicht spektakulär.
Eher… selbstverständlich.
Wenn ich aus dem Denken herausgehe und einfach nur wahrnehme, dann ist da etwas, das vorher so nicht da war:
Eine Ruhe, die nicht von Umständen abhängt.
Ein Frieden, der nicht erarbeitet werden muss.
Ein Gefühl von „es ist gut“, ohne dass sich im Außen alles geklärt haben müsste.
Es ist kein Hoch.
Keine Euphorie.
Kein Zustand, den ich festhalten muss.
Eher das Gegenteil:
Es ist stabil. Leise. Tragend.
Das Interessante ist:
Das Außen hat sich nicht plötzlich in eine perfekte Welt verwandelt.
Im Gegenteil – vieles wirkt sogar, als würde es auseinanderfallen. Alte Strukturen bröckeln, Sicherheiten lösen sich auf, Gewohntes verliert an Halt.
Und doch… macht es etwas anderes mit mir als früher.
Wo vorher Unruhe war, ist jetzt Raum.
Wo früher Kontrolle war, ist jetzt Vertrauen.
Wo ich mich früher verloren hätte, bleibe ich jetzt bei mir.
Nicht aus Gleichgültigkeit.
Sondern aus einer tiefen inneren Sicherheit heraus.
Ich habe mich gefragt:
Ist das vielleicht das, worauf so viele gewartet haben?
Nur nicht als äußeres Ereignis –
sondern als innerer Wechsel.
Nicht als neue Welt, die plötzlich erscheint –
sondern als neue Art, diese Welt zu erleben.
Vielleicht ist der „Aufstieg“ kein Ort, den man erreicht.
Keine Zeitlinie, in die man springt.
Sondern ein Zustand, in dem man aufhört, ständig gegen das Leben zu arbeiten.
Das bedeutet nicht, dass alles abgeschlossen ist.
Im Gegenteil.
Das Alte zeigt sich noch.
Manches will gesehen, manches verabschiedet werden.
Prozesse laufen weiter.
Aber die Basis hat sich verändert.
Und das ist neu.
Ich weiß nicht, ob man das erklären kann.
Und vielleicht muss man das auch gar nicht.
Vielleicht reicht es, es zu bemerken.
Zu fühlen.
Und ihm zu vertrauen, ohne es sofort einordnen zu müssen.
Was, wenn wir nicht mehr warten müssen?
Was, wenn das, worauf wir gehofft haben, nicht irgendwann kommt –
sondern genau hier beginnt?
Still.
Unauffällig.
Und nur für den sichtbar, der innehält.
Vielleicht ist es kein großes Ereignis.
Vielleicht ist es einfach der Moment,
in dem es in dir ruhig wird –
und du merkst,
dass du angekommen bist,
ohne irgendwo hingegangen zu sein.
Wieder zu Hause, da dürfen frische Blumen vom Fisher Trail natürlich nicht fehlen
