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Zeit-fuer-einen-Mutausbruch

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Ich bin auf dem Jakobsweg 840 Km von Irun nach Santiago gelaufen, an die Algarve ausgewandert und biete Klangschalen Massagen und Retreats bei mir an

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Ein paar Atlantik Energien aus Burgau, wo es heute wolkig, aber mild ist 🌊

Andere Länder, andere Spielregeln im Spiel des Lebens. Wir haben hier die gleichen Spritpreise wie letzte Woche.

Meine Sprachlehrerin hat es heute wieder gut mit mir gemeint 🤯
Meine Sprachlehrerin hat es heute wieder gut mit mir gemeint 🤯

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Blogbeitrag Die Spielfigur im Spiel des Lebens Manchmal fühlt es sich an, als wäre ich eine Spielfigur. Eine Figur auf einem Spielbrett, das größer ist als mein Verstand es greifen kann. Ich bewege mich über Felder. Treffe Entscheidungen. Erlebe Gewinne und Verluste. Begegne anderen Figuren, die ebenfalls überzeugt sind, dass dieses Spiel alles ist, was existiert. Und doch gibt es da dieses leise Gefühl: Was, wenn ich nicht nur die Figur bin – sondern auch der Spieler? Das Vergessen Stell dir vor, es gäbe ein Spiel. Ein unglaublich immersives Spiel. So realistisch, dass jede Figur glaubt, sie sei eigenständig. Jede Seele bekommt eine Spielfigur. Mit Körper, Charakter, Geschichte. Und bevor das Spiel beginnt, wird ihr die Erinnerung genommen. Sie vergisst: dass sie gewählt hat, mitzuspielen dass das Spielfeld ein Erfahrungsraum ist dass sie mehr ist als ihre Rolle Und so beginnt das Drama. Wir identifizieren uns vollständig mit unserer Figur. Mit ihrem Namen. Mit ihren Erfolgen. Mit ihren Wunden. Wir verteidigen sie. Vergleichen sie. Optimieren sie. Und vergessen dabei, dass wir eigentlich der sind, der das Spiel erlebt. Der Moment des Erwachens Doch manchmal geschieht etwas. Ein leiser Riss in der Kulisse. Ein Moment tiefer Stille. Ein Ereignis, das alles infrage stellt. Und plötzlich entsteht ein Abstand. Wie wenn man einen Film schaut, sich völlig darin verliert – mit der Hauptfigur leidet, hofft, kämpft – und dann für einen Augenblick realisiert: Ich sitze auf der Couch. Ich bin der Zuschauer. Der Film läuft weiter. Aber etwas hat sich verändert. Wenn das Spielfeld zur Realität wird Über die Zeit haben wir kollektiv vergessen, dass es ein Spiel sein könnte. Das Spielfeld wurde zur einzigen Wirklichkeit erklärt. Karriere. Status. Sicherheit. Angst. All das sind Spielmechaniken. Wir wurden so gut darin, unsere Figur zu sein, dass wir uns vollständig mit ihr identifizieren. Doch vielleicht liegt genau darin der Kern der Erfahrung: Sich zu verlieren. Und sich wiederzufinden. Zwei Ebenen – ein Bewusstsein Was wäre, wenn beides wahr ist? Ich bin die Figur. Und ich bin der Spieler. Ich fühle Schmerz – und gleichzeitig bin ich der Raum, in dem Schmerz auftaucht. Ich erlebe Freude – und bin zugleich das Bewusstsein, das sie wahrnimmt. Das Spiel verliert dadurch nicht an Intensität. Aber es verliert an Schwere. Es wird leichter zu scheitern, wenn man weiß, dass man nicht das Scheitern ist. Es wird leichter loszulassen, wenn man weiß, dass nichts wirklich verloren geht. Verantwortung statt Flucht Dieses Bild ist kein Aufruf zur Gleichgültigkeit. Im Gegenteil. Wenn ich erkenne, dass ich mehr bin als meine Rolle, dann spiele ich bewusster. Ich reagiere weniger automatisch. Ich handle klarer. Ich übernehme Verantwortung – nicht aus Angst, sondern aus Präsenz. Ein Spieler, der weiß, dass es ein Spiel ist, spielt nicht schlechter. Er spielt freier. Vielleicht ist das Leben kein Gefängnis Vielleicht ist es ein Erfahrungsraum. Ein Ort, an dem Bewusstsein sich selbst begegnet. Sich ausprobiert. Sich vergisst. Und sich wieder erinnert. Vielleicht ist das Ziel nicht, das Spielfeld zu verlassen. Sondern bewusst darauf zu stehen. Mit offenen Augen. Mit offenem Herzen. Und mit dem Wissen: Ich bin mehr als die Figur. Aber ich habe sie gewählt. Und solange ich hier bin, spiele ich. Nicht als Opfer der Regeln. Sondern als bewusster Teilnehmer.

Burgau

Liebe Marie-Theres, niemals geht man so ganz. Nach Deiner Nachricht heute Morgen weiß ich, dass Du Vale da Telha nun ebenfall
Liebe Marie-Theres, niemals geht man so ganz. Nach Deiner Nachricht heute Morgen weiß ich, dass Du Vale da Telha nun ebenfalls in Deinem Herzen tragen wirst. Bis zum nächsten Mal 🙋

⬆️⬆️⬆️ Nicht mein eigener Beitrag, aber ein Thema, über das ich selbst schon länger schreiben wollte – und das hier bereits treffend ausgedrückt wurde. Seit sechs Jahren nehme ich „Dinge“ wahr, die für mich so offensichtlich sind und die zugleich von vielen anderen nicht gesehen werden. Anfangs habe ich meine eigene Wahrnehmung noch infrage gestellt. Dann habe ich versucht, andere von meiner SICHTweise zu überzeugen. Und irgendwann habe ich gelernt zu akzeptieren – oder ich übe mich zumindest darin –, dass es ist, wie es ist.

2/2 Das Schwierigste ist nicht das Aufwachen … das Schwierigste ist, in einer Welt zu leben, in der nicht jeder das sieht, was du siehst. Du möchtest es erklären. Du möchtest es anderen zeigen. Du möchtest, dass die Menschen, die du liebst, es verstehen. Aber eine der wichtigsten Lektionen ist die Erkenntnis, dass jeder zu seiner eigenen Zeit aufwacht … und manche vielleicht noch nicht bereit sind. Man kann niemanden zum Sehen zwingen. Man kann ihm seine Erkenntnis nicht einfach aufzwingen und erwarten, dass er sie genauso versteht wie man selbst. Alles, was man tun kann, ist, ehrlich zu leben, bodenständig zu bleiben und sein Leben für sich sprechen zu lassen. Denn wenn man einmal klar sieht, ist es nicht die Aufgabe, alle zu überzeugen … sondern integer zu handeln und das zu leben, was man als wahr erkennt. ZF 🔥

🔥 Wenn du es siehst … kannst du es nicht mehr ausblenden Es gibt einen Moment im Leben, den manche Menschen erleben und ande
🔥 Wenn du es siehst … kannst du es nicht mehr ausblenden Es gibt einen Moment im Leben, den manche Menschen erleben und andere nie. Ein Moment, in dem sich deine Sicht auf die Welt verändert und nie wieder so sein wird wie vorher. Man sucht nicht danach … es fühlt sich eher so an, als würde dich etwas finden. Als würden dir die Scheuklappen abgenommen und du erkennst plötzlich, dass vieles, was du für normal gehalten hast, nur das war, was man dir beigebracht hat zu akzeptieren. Sobald dieser Wandel eintritt, kannst du nichts mehr vortäuschen. Du bemerkst Muster, die dir vorher nie aufgefallen sind. Du spürst Dinge, die früher an dir vorbeigegangen sind. Du beginnst, die Wahrheit dort zu sehen, wo du einst Trost suchtest, und manchmal ist diese Wahrheit schwer zu ertragen. 1/2

Nachdem ich eine Woche gemeinsam mit Marie-Theres gefrühstückt habe, ist nun erst einmal wieder Zeit nur für mich. Gestern si
Nachdem ich eine Woche gemeinsam mit Marie-Theres gefrühstückt habe, ist nun erst einmal wieder Zeit nur für mich. Gestern sind wir zusammen aus meiner Wohnung in Vale da Telha aufgebrochen – Marie-Theres zum Flughafen, ich ins 40 Kilometer entfernte Burgau. Es war spannend zu beobachten, wie schwer es mir fiel, meine Wohnung zu verlassen, in der ich mich so sehr zu Hause fühle. Burgau und das Apartment mit Meerblick und Wellenrauschen kenne ich bereits vom letzten Jahr. Es war ein Geschenk an mich selbst, für einen Monat hierher zurückzukehren – und mit meinem Einzug gestern Abend habe ich das auch direkt wieder gefeiert. Es fällt mir nicht immer leicht, Orte und Menschen loszulassen. Gleichzeitig habe ich gelernt, mich immer wieder offen und schnell auf neue Gegebenheiten einzulassen. Es war wunderschön, eine Woche lang Frühstück vorzubereiten, gemeinsam mit Marie-Theres zu essen und zu reden. Und meine Wohnung in Vale da Telha sowie die Gegend dort haben ohnehin längst einen festen Platz in meinem Herzen.

Ola, bom Dia aus Burgau und meinem Schlafzimmer 🌊

Eine neue Ebene – oder einfach bei mir angekommen? Seit ein paar Wochen fühlt sich mein Leben anders an. Nicht spektakulär. Nicht dramatisch. Sondern still. Es ist, als hätte sich etwas in mir neu ausgerichtet. Als wäre ich von einer inneren Ebene auf eine andere gewechselt – ohne Aufstieg, ohne Absturz. Einfach ein leises Verschieben. Ich spüre eine Tiefe, die ich so nicht kannte. Ein Verwurzelt-Sein in mir selbst. Ein Vertrauen, das nicht mehr nach Beweisen sucht. Früher war Vertrauen oft eine Entscheidung. Heute ist es ein Zustand. Es fühlt sich an, als würde ich dem Leben nicht mehr hinterherlaufen. Als müsste ich nichts mehr festhalten. Als hätte ich aufgehört, mich innerlich gegen das zu stemmen, was ohnehin für mich bestimmt ist. Hier an der Algarve wird dieses Gefühl noch klarer. Der Ozean erinnert mich täglich daran, wie kraftvoll Hingabe sein kann. Die Felsen zeigen mir, dass Sanftheit und Stabilität gleichzeitig existieren dürfen. Und das Licht – dieses besondere Licht – legt alles offen. Auch mich selbst. Vielleicht habe ich keine neue Energie. Vielleicht habe ich einfach Schichten abgelegt, die nie wirklich zu mir gehört haben. Es fühlt sich nicht an wie „höher“. Es fühlt sich echter an. Ruhiger. Wahrhaftiger. Und wenn ich ehrlich bin: Ich kann mich nicht erinnern, mich jemals so sehr zu Hause gefühlt zu haben. Nicht an einem Ort. Sondern in meinem eigenen Sein. Vielleicht ist das Erwachen nichts Lautes. Vielleicht ist es einfach das leise Zurückkehren. Zu sich selbst.

Was für ein wundervoller Tag ❤️🌊🌞

Und wieder ist eine Auszeit Woche wie im Flug vergangen und während Marie-Theres heute zurück nach Deutschland fliegt ziehe i
Und wieder ist eine Auszeit Woche wie im Flug vergangen und während Marie-Theres heute zurück nach Deutschland fliegt ziehe ich für einen Monat 40 Kilometer weiter nach Burgau an die Südalgarve. Gute Reise Marie-Theres und até breve 🙋

Letzter Abend für Marie-Theres und vorläufig auch für mich in Vale da Telha.
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Letzter Abend für Marie-Theres und vorläufig auch für mich in Vale da Telha.

Ola, bom Dia 🌞🌊🌴❤️
Ola, bom Dia 🌞🌊🌴❤️

Um darauf zu antworten, muss ich etwas weiter ausholen, denn es betrifft meine grundlegende Sicht auf die Welt. Ich würde sagen, dass ich die Welt heute mit anderen Augen sehe – ohne jedoch jemanden von meiner persönlichen Perspektive überzeugen zu wollen. 2019 bin ich 840 Kilometer mit dem Rucksack auf dem Jakobsweg unterwegs gewesen. Dort fiel mir erstmals bewusst auf, dass die „reale“ Welt im Außen ganz anders wirkte als die Welt, die mir über den Fernseher vermittelt wurde. Irgendetwas passte für mich nicht mehr zusammen. Die Konsequenz daraus war, dass ich nach dem Jakobsweg nie wieder einen Fernseher eingeschaltet habe. Für mich wurde der Fernseher mehr und mehr zu einer „tele vision“ – einer übertragenen Vision. Eine Darstellung, ein Programm, in das wir hineingeboren werden und aus dem wir wiederum wählen, welches „Programm“ (welche Programmierung) wir konsumieren. Unterhaltung hält uns beschäftigt (oder im wahrsten Sinne des Wortes unten) – und aus meiner heutigen Sicht oft auch in niedrigeren emotionalen Zuständen. Angst eignet sich dafür besonders gut. Es wundert mich daher nicht, dass Nachrichtensendungen täglich Bilder und Themen transportieren, die Angst und Sorge erzeugen. Mit der Zeit begann ich, Sprache und Begriffe anders wahrzunehmen: Person (Mensch) , Personalausweis (wessen Personal?) , Bürger (für wen oder was bürge ich?) , wohnHaft – Worte, die für mich neue Bedeutungsebenen bekamen. Durch meine Fernsehabstinenz veränderte sich auch meine Wahrnehmung, wenn ich doch einmal bei anderen mitschaute. In meinem Kopf lief automatisch eine Art „Übersetzung“ dessen ab, was ich sah. Ich konnte es nicht mehr einfach konsumieren. Es fühlte sich zunehmend wie eine Inszenierung an. Filme wie Matrix oder Die Truman Show beschreiben sinnbildlich, was ich meine. Ich sehe mich heute weniger als rein körperliches Wesen, sondern vielmehr als geistiges Bewusstsein, das in einem Körper – einem Avatar – Erfahrungen in der Dualität macht. Ich habe einen Körper und ich habe einen Verstand, aber ich bin weder der Körper noch der Verstand. In den letzten Jahren habe ich mich zunehmend von angstbasierten Mustern gelöst. Gefühle wie Angst, Schuld oder Scham verlieren an Bedeutung, während Freude, Vertrauen und Liebe mehr Raum einnehmen. Für mich existieren unterschiedliche „Ebenen“ – eine physische, verstandesorientierte Ebene und eine geistige, bewusstseinsorientierte Ebene. Themen wie Beruf, Geld oder gesellschaftliche Rollen gehören für mich primär zur physischen Ebene. Dort entstehen auch viele unserer selbstgesetzten Grenzen. Ich empfinde heute deutlich weniger existenzielle Ängste. Stattdessen lebe ich stärker im Vertrauen und lasse mich führen – im Gefühl, dass alles zu meinem Besten geschieht. Ich erlebe es so, dass das, was ich innerlich ausstrahle, sich im Außen widerspiegelt. Mangel zieht Mangel an, Fülle zieht Fülle an. Wie innen, so außen. Den Zugang zu dieser Sichtweise habe ich vor allem über die Natur gefunden. Ich verbringe viel Zeit draußen, besonders am Meer und an der Sonne. Dort fühle ich mich verbunden, klar und ausgerichtet. Ich nehme meine Gedanken und „Bedenken“ durchaus wahr, doch sie stehen nicht mehr im Vordergrund. Ich treffe Entscheidungen weniger aus Angst oder Mangel heraus, sondern aus einem Gefühl von Stimmigkeit und innerer Resonanz. Für mich bin ich ein bewusstes, schöpferisches Wesen – nicht nur dieser physische Körper, sondern Bewusstsein in Erfahrung.