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Zeit-fuer-einen-Mutausbruch

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Ich bin auf dem Jakobsweg 840 Km von Irun nach Santiago gelaufen, an die Algarve ausgewandert und biete Klangschalen Massagen und Retreats bei mir an Für eine Kaffeespende nutze bitte: Paypal.me/Andyalgarve

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Gedanken Reise Ein Ausflug in die alte Welt der Bürokratie Oder, wie ein Telefonat mit meiner Bank mich daran erinnert hat, warum ich ausgewandert bin. Heute Morgen führte mich mein Weg für eine Weile zurück in eine Welt, die ich eigentlich schon ein gutes Stück hinter mir gelassen hatte. Nicht körperlich, sondern gedanklich. Ein Anruf bei meiner deutschen Bank genügte dafür vollkommen. Durch den Defekt meines alten Handys habe ich keinen Zugang mehr zum Onlinebanking. Also rief ich beim Kundenservice an. Zunächst durfte ich einer Computerstimme erklären, was ich wollte. Nachdem ich meine Geschichte erzählt hatte, wurde ich schließlich mit einer freundlichen Mitarbeiterin verbunden. Natürlich erzählte ich ihr die ganze Geschichte noch einmal. Wir waren beide freundlich, geduldig und bemüht, eine Lösung zu finden. Und trotzdem wurde ziemlich schnell klar, dass mein Lebensmodell nicht so recht in die vorgesehenen Abläufe passte. Ich lebe inzwischen in Portugal. Mein Alltag funktioniert anders als der eines Menschen, der sich mal eben mit seinem Ausweis in eine deutsche Bankfiliale setzen kann. Was für mich eine ganz normale Lebensentscheidung ist, scheint in manchen bürokratischen Systemen allerdings eine Art Sonderfall zu sein. Irgendwann schlug ich vor, einen Videoanruf zu machen, bei dem ich mich legitimieren könnte. Eine einfache Lösung, dachte ich. Doch diesen Service bietet die Bank ausschließlich Neukunden an. Moment mal. Als langjähriger Kunde komme ich gerade nicht an mein eigenes Geld, während Menschen, die neu zur Bank kommen, sich auf diesem Weg legitimieren können? Na gut. Vielleicht gibt es ja einen anderen Weg. Könnte ich eine Überweisung auf mein portugiesisches Konto veranlassen? Nein, auch das war nicht möglich. Meine letzte Frage war dann fast schon ironisch: Wenn ich nun ein neues portugiesisches Konto eröffne und meine deutsche Bankverbindung kündige, kann mein Guthaben wenigstens dorthin überwiesen werden? Ja, das sei innerhalb Europas möglich. Na, herzlichen Glückwunsch! Ein einziges Telefonat hatte es geschafft, aus einem Kunden, der überhaupt nicht vorhatte, seine Bank zu wechseln, einen potenziellen Exkunden zu machen. Und während ich das Gespräch beendete, musste ich ein wenig schmunzeln. Wie oft halten wir an Dingen fest, einfach weil sie schon immer da waren? Wie oft versuchen wir, uns in bestehende Strukturen einzupassen, obwohl diese Strukturen längst nicht mehr zu unserem Leben passen? Wenn das Leben nicht mehr ins alte System passt Auswandern bedeutet für mich nicht nur, den Wohnort zu wechseln. Es bedeutet auch, die eigene Perspektive zu verändern. Man beginnt, vieles zu hinterfragen, was früher selbstverständlich war. Plötzlich merkt man, wie stark der eigene Alltag von Regeln, Gewohnheiten und Systemen geprägt war, die man irgendwann gar nicht mehr bewusst wahrgenommen hat. Solange wir uns innerhalb dieser Strukturen bewegen, funktioniert vieles irgendwie. Wir kennen die Abläufe, wissen, welche Formulare wir brauchen, welche Türen wir öffnen müssen und welche Nummer wir wählen sollten. Doch sobald wir einen anderen Weg einschlagen, werden die Grenzen sichtbar. Und manchmal sind es gerade die kleinen Alltagssituationen, die uns zeigen, wie tief wir noch in alten Denkweisen verankert sind. Denn es geht nicht nur um eine Bank. Es geht um die Frage, wie viel Energie wir bereit sind, in Systeme zu investieren, die uns das Leben eigentlich erleichtern sollten. Meine Energie ist mir zu wertvoll Ich glaube, dass wir im Laufe unseres Lebens lernen dürfen, genauer hinzuschauen: Was tut uns gut? Was unterstützt uns? Und was kostet uns immer wieder Kraft, ohne uns wirklich weiterzubringen? Das bedeutet nicht, dass alles Alte schlecht und alles Neue automatisch besser ist. Auch in Portugal gibt es Bürokratie, komplizierte Abläufe und Momente, in denen man sich fragt, ob das wirklich nötig sein kann.

Herzlichen Dank für die Kaffeespende, die mich über mein Revolut Konto erreicht hat ☕️🥐🙏 Ich bin gerade in der bakery und t
Herzlichen Dank für die Kaffeespende, die mich über mein Revolut Konto erreicht hat ☕️🥐🙏 Ich bin gerade in der bakery und trinke einen Kaffee auf Dich

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Ich bin auf diesem Weg noch lange nicht am Ende. Vielleicht gibt es dieses Ende auch gar nicht. Und genau das macht ihn für mich so spannend. Wann hast du zuletzt deine Komfortzone verlassen? Was hast du dabei über dich selbst gelernt? Vielleicht ist jetzt genau der richtige Moment für deinen nächsten Mutausbruch. 🌿

Ich glaube, dass wir oft vergessen, dass wir mehr sind als unser Körper, unsere Gedanken und die Geschichten, die wir über uns selbst erzählen. Wir identifizieren uns mit unserer Vergangenheit. Mit dem, was andere über uns gesagt haben. Mit unseren Erfolgen, unseren Fehlern und unseren Ängsten. Irgendwann glauben wir vielleicht sogar, wir müssten genau so bleiben, wie wir immer gewesen sind. Dabei verändern wir uns ständig. Was gestern noch richtig für uns war, darf heute anders sein. Was uns früher Sicherheit gegeben hat, kann uns irgendwann einengen. Und manchmal müssen wir erst alles ein wenig stiller werden lassen, um wieder zu spüren, was sich wirklich nach uns anfühlt. Wenn ich von Licht, Energie und Bewusstsein spreche, meine ich damit auch dieses Gefühl, dass unser Wesen nicht vollständig durch das beschrieben werden kann, was wir sehen und anfassen können. Ich wünsche mir, dass wir uns wieder mehr mit dieser inneren Ebene verbinden. Dass wir uns selbst und anderen mit mehr Mitgefühl begegnen. Dass wir weniger aus Angst handeln und mehr aus Vertrauen. Und dass wir erkennen, wie sehr unser Umgang miteinander die Welt prägt, in der wir leben. Vielleicht beginnt eine heile Welt nicht mit einer großen Veränderung im Außen. Vielleicht beginnt sie damit, wie wir mit uns selbst umgehen. Wie wir zuhören. Wie wir lieben. Wie wir mit unseren eigenen Verletzungen und denen anderer Menschen umgehen. Bei uns selbst anzufangen, ist vielleicht nicht immer der einfachste Weg. Aber es ist einer, den wir tatsächlich gehen können. Was mir zwölf Tage im Van wieder gezeigt haben Wenn ich auf diese Reise zurückblicke, nehme ich vor allem eines mit: Ich muss nicht immer alles unter Kontrolle haben. Ich darf Dinge ausprobieren, auch wenn ich nicht weiß, wie sie ausgehen. Ich darf Angst haben und trotzdem weitergehen. Ich darf meine Meinung ändern, alte Überzeugungen hinterfragen und neue Wege einschlagen. Und ich darf mir Zeit lassen. Gerade wenn wir viel allein sind, begegnen wir irgendwann nicht nur der schönen Landschaft, sondern auch uns selbst. Unseren Gedanken, unseren Unsicherheiten und den Fragen, für die im Alltag oft kein Platz bleibt. Das kann herausfordernd sein. Manchmal unbequem. Manchmal wunderschön. Für mich war diese Reise beides. Ich habe mich selbst wieder ein Stück besser kennengelernt und gemerkt, dass ich bereit bin, noch tiefer zu gehen. Nicht, weil ich glaube, schon alles verstanden zu haben. Sondern weil ich neugierig geblieben bin. Ich möchte weiter lernen, loszulassen, ohne mich selbst dabei zu verlieren. Vertrauen zu entwickeln, ohne alles unkritisch hinzunehmen. Und meinen eigenen Weg zu gehen, auch wenn er nicht immer dem entspricht, was andere von mir erwarten. Vielleicht ist genau das für mich Freiheit: nicht mehr alles kontrollieren zu müssen und gleichzeitig die Verantwortung für mein eigenes Leben zu übernehmen. Manchmal beginnt Heilung mit einem Schritt ins Unbekannte Zwölf Tage im Van haben mein Leben nicht plötzlich auf den Kopf gestellt. Ich bin nicht mit allen Antworten zurückgekommen und habe auch nicht jedes Thema gelöst, das mich beschäftigt. Aber ich bin mit neuen Gedanken, wertvollen Erkenntnissen und einem tieferen Gefühl für mich selbst zurückgekommen. Und manchmal ist genau das genug. Wir müssen nicht immer große Entscheidungen treffen, unser ganzes Leben verändern oder ans andere Ende der Welt reisen, um uns selbst näherzukommen. Manchmal reicht es, einen Moment innezuhalten, einen vertrauten Weg zu verlassen oder etwas zu wagen, das uns ein wenig Mut kostet. Für mich bedeutet Auswandern übrigens nicht nur, in einem anderen Land zu leben. Es bedeutet auch, alte innere Grenzen zu hinterfragen und sich ein Leben aufzubauen, das sich wirklich nach dem eigenen anfühlt. Ein Leben, in dem wir nicht nur funktionieren, sondern bewusst erleben. In dem wir uns erlauben, Fragen zu stellen, neue Erfahrungen zu machen und immer wieder herauszufinden, wer wir sein möchten.

Ich frage mich oft, wie viel wir über die Erde eigentlich noch nicht wissen. Welche Geschichten in ihr verborgen liegen und wie viel Wissen über die Natur uns im Laufe der Zeit verloren gegangen ist. Manchmal spiele ich mit dem Gedanken, dass die Erde in ihrer Vergangenheit ganz anders ausgesehen haben könnte, als wir es uns heute vorstellen. Dass es vielleicht Pflanzen und Bäume gab, deren Ausmaße wir uns kaum vorstellen können. Auch die Vorstellung, dass manche Landschaften alte Geschichten in sich tragen, fasziniert mich. Das sind meine Gedanken und Fragen, keine Antworten, die ich für mich endgültig gefunden hätte. Aber ich liebe es, solchen Gedanken Raum zu geben, ohne sofort alles erklären oder beweisen zu müssen. Vielleicht liegt gerade darin etwas Wertvolles: neugierig zu bleiben, zu staunen und anzuerkennen, dass wir nicht auf alles eine Antwort haben müssen. Algarve, Ahnen und das, was wir manchmal viel zu lange mit uns tragen Die Algarve hat für mich eine ganz besondere Energie. Das Meer, die Weite, das Licht und diese Momente, in denen es einfach still wird. Hier fällt es mir leichter, nach innen zu lauschen und wahrzunehmen, was im Alltag oft untergeht. Ich glaube, dass wir nicht nur von unseren eigenen Erfahrungen geprägt werden. Auch die Geschichten unserer Familien, die Erlebnisse unserer Eltern und Großeltern und die Dinge, über die vielleicht nie gesprochen wurde, können Spuren in uns hinterlassen. Manchmal übernehmen wir Ängste, Verhaltensmuster oder Überzeugungen, ohne überhaupt zu wissen, woher sie kommen. Wir reagieren auf bestimmte Situationen, fühlen uns verantwortlich für Dinge, die gar nicht unsere Verantwortung sind, oder haben Schwierigkeiten, etwas loszulassen, das wir schon viel zu lange mit uns herumtragen. Und manchmal frage ich mich: Gehört das wirklich alles zu mir? Ich beschäftige mich schon länger mit dem Thema Ahnenheilung. Für mich bedeutet das, mich mit meiner Herkunft auseinanderzusetzen, familiäre Muster bewusster wahrzunehmen und auch den Geschichten Raum zu geben, die vielleicht nie erzählt wurden. Nicht, um jemandem die Schuld zu geben. Sondern um besser zu verstehen. Ich habe das Gefühl, dass mich mein Weg an die Algarve auch deshalb geführt hat, weil ich hier tiefer in dieses Thema eintauchen darf. Die Weite des Meeres, die Kraft der Natur und die Zeit allein helfen mir dabei, stiller zu werden. Ehrlicher mit mir selbst zu sein. Gefühle zuzulassen, die im Alltag vielleicht keinen Platz bekommen. Und manchmal bedeutet das eben auch, zu weinen. Nicht, weil etwas falsch läuft. Sondern weil nicht immer alles in Worte gefasst werden muss. Manchmal dürfen Gefühle einfach da sein, ohne dass ich sie sofort verstehen oder verändern muss. Ich glaube nicht, dass wir alles aus unserer Vergangenheit auflösen müssen, um ein erfülltes Leben zu führen. Aber ich glaube, dass es uns freier machen kann, wenn wir beginnen, bewusster hinzuschauen. Vielleicht geht es gar nicht darum, alles loszuwerden, was vor uns war. Vielleicht geht es vielmehr darum, das Alte anzuerkennen und trotzdem unseren eigenen Weg zu gehen. Wer sind wir eigentlich, wenn wir all das ablegen, was wir über uns glauben? Eine Frage, die mich auf meinen Reisen immer wieder begleitet, ist die nach unserer eigenen Identität. Wer bin ich, wenn ich einmal nicht die Erwartungen anderer erfülle? Wenn ich meine gewohnten Rollen loslasse? Wenn ich nicht ständig etwas leisten, erklären oder darstellen muss? Für mich ist der menschliche Körper wie ein Avatar. Ein Gefäß, durch das wir diese Welt erfahren können. Eine Möglichkeit für unsere Seele, Erfahrungen zu sammeln, Beziehungen einzugehen, zu fühlen, zu lernen und sich weiterzuentwickeln. Natürlich ist das meine persönliche spirituelle Sichtweise. Beweisen kann ich sie nicht. Aber sie gibt mir eine Perspektive auf das Leben, die sich für mich stimmig anfühlt.

Gedanken Reise Resümee meines Roadtrips heute vor einem Jahr. 3000 Kilometer im Van von Landau nach Vale da Telha. Zwischen Himmel, Erde und Ahnen – Erkenntnisse einer Vanreise 12 Tage unterwegs. Wenig Komfort, viel Natur und jede Menge Raum für mich selbst. Manchmal braucht es Abstand vom Alltag, um wieder näher bei sich anzukommen. Zwölf Tage war ich mit meinem Van unterwegs. Kein Strom, außer dem, was der Zigarettenanzünder hergab. Keine Toilette. Kein gewohnter Komfort. Dafür ganz viel Natur, Stille und Zeit mit mir selbst. Und was soll ich sagen? Es war eine wundervolle Reise. Nicht unbedingt, weil immer alles einfach war, sondern weil sie mir wieder einmal gezeigt hat, wie viel in uns passiert, wenn wir den äußeren Lärm ein wenig leiser drehen. Es ging nicht nur darum, neue Landschaften zu entdecken. Vielmehr durfte ich auf dieser Reise wieder ein Stück tiefer in meine eigene innere Welt eintauchen. Ich habe meine Komfortzone verlassen, ganz bewusst. Ich habe Ängste gespürt, die ich früher vielleicht lieber weggeschoben hätte. Diesmal habe ich versucht, sie anzuschauen. Mich zu fragen, was eigentlich dahintersteckt und ob das, was sich so bedrohlich anfühlt, wirklich eine Gefahr ist oder vielleicht einfach nur etwas Unbekanntes. Auch einige meiner Glaubenssätze sind mir wieder begegnet. Diese kleinen oder manchmal ziemlich lauten Stimmen im Kopf, die uns erzählen, was wir können, was wir nicht können und wie die Dinge angeblich zu sein haben. Ich durfte genauer hinschauen. Und manches davon liebevoll loslassen. Natürlich lief nicht alles glatt. Es gab Momente, die mich herausgefordert haben. Aber vielleicht gehört genau das dazu, wenn man sich auf eine Reise einlässt, deren Ausgang man nicht vollständig kontrollieren kann. Spätestens seit meinem Jakobsweg weiß ich, wie wertvoll es ist, dem Leben wieder mehr zu vertrauen. Nicht, weil dadurch plötzlich alles so läuft, wie ich es mir wünsche. Sondern weil ich immer wieder erfahren darf, dass sich selbst aus den unerwarteten Umwegen etwas entwickeln kann, das mich weiterbringt. Vielleicht bekomme ich nicht immer das, was ich will. Aber ich vertraue darauf, dass das Leben mir Erfahrungen schenkt, an denen ich wachsen darf. Und manchmal verstehe ich erst viel später, wofür etwas gut war. Von Pandora zur Algarve – wie mich Avatar an etwas erinnert hat Es gibt Filme, die schaut man sich an und vergisst sie irgendwann wieder. Und dann gibt es Filme, die etwas in einem berühren, das sich kaum in Worte fassen lässt. Für mich gehört Avatar dazu. Ich habe beide Teile schon früher gesehen, aber sie wirken immer noch in mir nach. Besonders die Verbindung zwischen den Lebewesen, den Bäumen und ihrer Umwelt hat mich tief berührt. Damals hatte ich beinahe das Gefühl, mich an etwas zu erinnern. An einzelne Bilder, an ein Gefühl, an etwas Vertrautes, das ich nicht wirklich erklären konnte. Es war, als würde dieser Film einen Teil in mir ansprechen, der viel älter ist als meine bewussten Erinnerungen. Vielleicht kennst du dieses Gefühl: Du begegnest etwas und kannst gar nicht genau sagen, warum es dich so tief bewegt. Du weißt nur, dass es etwas in dir zum Klingen bringt. Besonders der Lebensbaum hat mich fasziniert. In Avatar steht er für mich für eine tiefe Verbundenheit zwischen allem Leben. Die Bäume sind nicht einfach einzelne Wesen, die zufällig nebeneinander existieren. Sie sind Teil eines größeren Netzwerks, einer lebendigen Gemeinschaft. Und während ich darüber nachgedacht habe, kam mir immer wieder eine Frage: Was, wenn wir Menschen die Verbindung zur Natur nicht erst herstellen müssen, sondern uns einfach wieder daran erinnern dürfen? Wenn ich mir die feinen Verästelungen eines Blattes ansehe, die verzweigten Flussläufe oder die Strukturen unserer Blutgefäße, entdecke ich überall ähnliche Muster. Für mich ist das ein faszinierender Hinweis darauf, wie eng alles miteinander verwoben scheint.

Und so wurde ich vor einem Jahr an der Algarve empfangen: Hochsommerliches Wetter und 28 Grad in Lagos. 2965 von 3000 Kilometern waren zurück gelegt und ich quasi so gut wie zu Hause 😍🌊❤️ Dieser Strand gehört zu meinen absoluten Favoriten und interessanterweise werde ich Morgen mal wieder dort sein.

Heute vor einem Jahr: 📍 Tag 11 – Heute geht es von Andalusien nach Portugal Über Sevilla geht es heute ins vierte Land meines Trips: 🇵🇹 Portugal, genauer gesagt: An dy Algarve. Ich bin nah am Ziel. Fast schon zu Hause. Was für eine wundervolle Reise bislang. So viele Eindrücke, Stille, Bewegung, Begegnung. Außen wie innen. Ich bin gespannt, was Portugal für mich bereithält. Und vor allem: was ich dort neu in mir entdecken werde.

Wir lassen es heute ganz gemütlich angehen
Wir lassen es heute ganz gemütlich angehen

In meiner persönlichen Wahrnehmung scheint die aktuell intensive Sonnenaktivität gerade einiges in Bewegung zu bringen. Ich nehme bei mir vermehrt Müdigkeit, unruhigen Schlaf und eine gewisse innere Unruhe wahr (für die es vermeintlich keinen Grund gibt) Ich selbst habe mich wieder für meine Variante Bett bis 6:30 Uhr und anschließend raus in den Van entschieden und dort tatsächlich bis 10 Uhr geschlafen. Fast zwölf Stunden Schlaf und dennoch fühlt es sich nicht wirklich erholsam an. Es war, zumindest gefühlt, unglaublich viel los in meinen Träumen, auch wenn ich mich heute an keinen davon erinnern kann. Manchmal braucht unser Körper offenbar einfach mehr Ruhe, auch wenn wir nicht immer genau greifen können, was uns gerade beschäftigt. ✨ Ich wünsche euch einen wundervollen Start in die neue Woche und schreibt gerne mal darunter was ihr gerade so fühlt und wahrnehmt☀️

Interessante Aufrufzahlen auf meiner Instagram Seite 😅
Interessante Aufrufzahlen auf meiner Instagram Seite 😅

Dieses wunderschöne Lied hat heute Morgen den Weg zu mir gefunden und ich liebe es ♥️ https://youtu.be/Wr4P-ZxC0aQ?is=xMHXcDXDAeYxYaNU

https://youtu.be/2_OCQlXERuU?is=HCRcfFT2mjWxDzTZ Schnapp Dir eine Wolldecke, zünde ein paar Kerzen an und tauch ein in diese wundervollen Klänge und lass Dich von ihnen umhüllen. Boa noite 💫

Heute ist bei uns Flohmarkt und das hier ist mein Flohmarktgeld. Brauche ich irgendwas? Nein. Möchte ich trotzdem etwas kaufe
Heute ist bei uns Flohmarkt und das hier ist mein Flohmarktgeld. Brauche ich irgendwas? Nein. Möchte ich trotzdem etwas kaufen? Ja, unbedingt! Denn mal ehrlich: Wenn niemand etwas kauft, macht es den Flohmarktleuten irgendwann auch keinen Spaß mehr, ihre Dinge anzubieten. Ein Flohmarkt ist schließlich nicht nur ein Ort, an dem Dinge den Besitzer wechseln, sondern auch ein Treffpunkt. Ein Ort, an dem Menschen miteinander ins Gespräch kommen, stöbern, entdecken, lachen und ein bisschen Zeit miteinander verbringen. Und genau deshalb bin ich heute kaufwillig, auch wenn ich eigentlich gar nichts brauche. 😉 Zuletzt hat sich der Atlantik gleich zwei meiner Armbänder und einen Ring genommen und vielleicht ist heute genau der richtige Tag für ein neues Armband. 🌊💙

Diese WUNDERvolle Geschichte habe ich gerade entdeckt... Von Almut: Eines schönen Tages hörte ich in einem Video folgende Worte: „Wenn Du das nächste Mal das Haus verlässt: Schaue jeden an, der Dir begegnet und denke ,Ich liebe Dich‘. Du musst es nicht fühlen oder laut sagen – denken reicht. Und guck‘, was passiert.“ Ich horchte auf und dachte, das passt hervorragend in meine private Experimentierreihe zum schöneren Miteinander. Ein umfangreiches Versuchsfeld tat sich gleich am folgenden Tag auf. Ich ging also morgens los und die Zahl der Begegnungen steigerte sich gemächlich, so dass ich mich gut „einlieben“ konnte. Beim Umsteigen an einem Knotenpunkt sah es dann ganz anders aus. „Ich liebe Dich“, „Ich liebe Dich“, „liebe Dich, liebe Dich“ ...... es kamen mir geschätzte 70 Leute entgegen, wovon mich keiner ansah. Ich liebte sie alle. Auch die Stadt-Tauben, die dafür offen waren. Plötzlich war mitten in der Menge ein breites Lächeln – ein junger Mann mit einem lustigen kleinen Hütchen sah mir im Vorbeigehen direkt ins Gesicht. Er blieb der Einzige. Meine Bahn kam, ich nahm an der Tür Platz und war schwer beschäftigt mit all den „Ich liebe Dichs“ in der Bahn, draußen vor den Fenstern, beim Ein- und Aussteigen der Fahrgäste. Es heißt ja immer, das Universum sendet einem ein Zeichen, wenn man sich nicht ganz sicher ist in seinem Tun. So sah ich mich bestätigt, als eine Skulptur direkt an der Strecke mir heute einen dicken, knallroten Herzluftballon entgegen streckte – angespornt liebte ich weiter, was das Zeug hielt! Das hätte ja auch Zufall gewesen sein können. Als hätte das Universum mein Zweifeln bemerkt, kam gleich darauf ein regelrechter Bestätigungs-Hammer: Kurz bevor ich aussteigen musste, steht plötzlich der junge Mann mit dem lustigen Hütchen (der vorhin an mir vorbei in die andere Richtung gelaufen war) direkt vor meinem Sitzplatz, schaut mich durchdringend an und sagt: „Was immer Du da tust, hör‘ nicht auf damit!“ Ich war völlig von der Rolle. Und noch heute rieselt es mir den Rücken rauf. Es war klar, dass ich das alles noch vor Arbeitsbeginn meiner Kollegin erzählen musste. Wir waren vier Mini-Jobber und alle sehr am Weg in die schönere Welt interessiert und tauschten uns regelmäßig über neue Erkenntnisse und Erfahrungen aus. Daher war sie sofort Feuer und Flamme und wir beschlossen, den kompletten Tag mit Lieben zu verbringen – mit geeinter Kraft. „Wundervoll“ und „zauberhaft“ sind zwei sehr schwache Worte, um den Verlauf der nun folgenden Stunden zu beschreiben. Es war einfach unglaublich: Kunden blieben nach dem Bezahlen an der Kasse stehen und sagten irgendwann „Ich hab‘ zwar schon alles, aber es ist so schön bei Ihnen, man möchte gar nicht gehen.“ Sogar sonst schwierige Stammkunden hatten jeglichen Dünkel verloren und waren offensichtlich beglückt. Am beeindruckendsten für mich waren die Reaktionen der Kinder. Sie sahen mich gebannt mit riesigen Augen an und wollten sich nicht wegbewegen. Ein Vater kam mit dem Kind auf den Schultern noch einmal wieder und meinte „Er wollte partout nochmal zu Ihnen und ließ sich nicht davon abbringen.“ Als wir uns nochmal ganz tief in die Augen geschaut hatten, konnte der Kleine gehen. Ich war bis ins Tiefste berührt. Dieser Tag war eine Offenbarung. Es stand fest, dass das Liebe-denken-Schenken eine mächtige Kraft hat. Hoch potenziert durch nur zwei Liebende. Seither möchte ich wissen, was passiert, wenn nur mal einen Tag lang ALLE – oder auch nur hundert oder tausend Menschen einfach mal jeden lieben, dem sie begegnen (wie gesagt, die Worte DENKEN reicht). WAS würde wohl passieren wenn wir das ALLE praktizieren?🙏🏻🙏🏻 🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹 Mit dieser schönen Geschichte wünsche ich euch einen schönen gemütlichen Sonntag