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Info Channel des diskurs.cafe - ein Veranstaltungskalender für digital stattfindende linke Subkultur, Workshops und Vorträge. Hier bekommst du täglich um 6:00 Uhr die stattfindenden Veranstaltungen für den heutigen Tag. Kontakt: kontakt@diskurs.cafe
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Heute von 19:00 Uhr bis 19:00 Uhr.
Online-Vortrag: “Aber wir haben die wahre Natur der Geschlechter erkannt…”
“Aber wir haben die wahre Natur der Geschlechter erkannt…” – Geschlechterpolitiken, Antifeminismus und Homofeindlichkeit im Denken der ,Identitären’
Online-Vortrag mit Judith Goetz
In ihren aufmerksamkeiterregenden Aktionen griffen die rechtsextremen “Identitären” nicht selten auch geschlechterpolitische Themen auf. So entrollten sie im Novenber 2016 beispielsweise auf dem Balkon der Bundesgeschäftsstelle der Grünen in Berlin ein Transparent mit der Aufschrift “Ihr habt unsere Frauen längst vergessen”, darüber das Wort “Frauenrechte” durchgestrichen, “Multikulti und Masseneinwanderung” jedoch markiert. Dabei zeigt sich, dass seitens der “Identitären” einerseits Frauen*rechte instrumentalisiert und mit einer rassistischen Logik versehen werden. Andererseits werfen sie “den Linken” vor, nicht nur mit “Multikulti” sondern auch in Bezug auf die Pluralisierung von geschlechtlichen Identitäten “Gleichmacherei” zu betreiben. In ihrer Berufung auf vermeintlich “natürliche” Vorstellungen von Heterosexualität und (komplementär und hierarchisch gedachte) Zweigeschlechtlichkeit zeigt sich sehr deutlich, dass hinter der vermeintlich modernisierten Variante des Rechtsextremismus alt bekannte sexistische und antifeministische Denkmuster stehen, die sich kaum vom klassischen Rechtsextremismus unterscheiden.
In einem Vortrag mit anschließender Diskussion werden die Geschichte der “Identitären” im deutschsprachigen Kontext sowie ihre Ideologien nachgezeichnet und dabei der in den Reihen der “Identitären” kultivierte Antifeminismus und Sexismus, die damit verbundenen Geschlechterbilder sowie die Beteiligung von Frauen* ins Zentrum der Analyse gerückt.
Zur Referentin: Judith Goetz ist Literatur- und Politikwissenschaftlerin und Mitglied der Forschungsgruppe Ideologien und Politiken der Ungleichheitsowie des Forschungsnetzwerks Frauen und Rechtsextremismus. Sie ist u.a. Mitherausgeber:in der Sammelbände “Untergangster des Abendlandes. Ideologie und Rezeption der rechtsextremen ‘Identitären'” sowie “Rechtsextremismus Band 4: Herausforderungen für den Journalismus”.
Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/
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Heute von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr.
Taking space for reflection – Zur Bildungsarbeit von Teamer*innen mit Rassismus- und/ oder Antisemitismuserfahrungen
In der ersten von zwei Abendveranstaltung möchten wir einen Raum für Austausch und Reflexion von und für BIPoC Teamer*innen in der politischen Bildung eröffnen. Dabei wollen wir euch die Arbeit und Struktur von BiLaN vorstellen. Wir möchten über unsere Erfahrungen und Perspektiven sprechen und gemeinsam erarbeiten, was uns in der Bildungsarbeit wichtig ist. Als BiLaN ist uns ein niedrigschwelliger Zugang wichtig, daher möchten wir das Angebot auch an BIPoC richten, die noch nicht als Teamer*innen gearbeitet haben.
BiLaN – „Bildungsinitiative Lernen aus dem NSU-Komplex“ ist ein Netzwerk von Multiplikator*innen der politischen Bildungsarbeit. Wir verstehen unsere Arbeit als Schnittstelle zwischen Bildungsarbeit und Aktivismus. Durch unsere Bildungsangebote und unser Engagement zeigen wir uns solidarisch mit den Angehörigen der Mordopfer, den Überlebenden der NSU-Anschläge und den Betroffenen von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt. Das bedeutet für uns, nicht nur die Geschichten und Perspektiven der Betroffenen zur Grundlage unserer Methoden und Inhalte zu machen, sondern darüber hinaus auch aktiv Kooperationen mit Betroffenen-Initiativen aufzubauen und ihre Kämpfe und ihr Gedenken zu unterstützen. Aus dem NSU-Komplex zu lernen, heißt für uns, rassismuskritische Reflexion, Solidarität mit den Betroffenen und Unterstützung ihrer Anliegen.
Referent*innen: Özge Özdemir und Julia Alkanaan
Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Es würde sich anbieten an beiden Veranstaltungen teilzunehmen, aber es ist nicht zwangsläufig notwendig.
Anmeldung bitte unter: bilan-hamburg@nadir.org bis 13.10. um 18 Uhr
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Heute von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr.
1×1 der Geschlechtliche, sexuelle und amouröse Vielfalt
14.10.2021 1×1 der Geschlechtliche, sexuelle und amouröse Vielfalt Online-Workshop von 15 Uhr bis 18 Uhr in Kooperation mit Queer Paradies in Jena. Anmeldung unter: queer-paradies@stura.uni-jena.de
„Wir sind so unterschiedlich wie Regenbogen“ – 1×1 der geschlechtlichen, sexuellen und amourösen Vielfalt
Inhaltstext:
Das Thema des Workshops ist in aller Munde, aber worum handelt es sich überhaupt dabei?
Um einer Antwort näherzukommen, werden wir uns mit folgenden Fragen beschäftigen:
Was bedeutet geschlechtliche, sexuelle und amouröse Vielfalt? Welche verschiedenen Identiätskategorien gibt es? Welchen Diskriminerungen sind Menschen mit diesen Identitäten ausgesetzt? Wie kann ich mich für das Thema sensibilisieren und Unterstützung geben?
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Heute von 14:00 Uhr bis 17:30 Uhr.
Globale Perspektiven auf E-Autos und autonomes Fahren Seminar für Multiplikator*innen
Die Veränderungen im Bereich Mobilität werden viel mit Hinblick auf Elektroautos und autonomes Fahren diskutiert. Das F3_kollektiv entwickelte dieses Jahr im Projekt #digital_global machtkritische Bildungsmaterialien zum Thema. In dem Seminar lernen die Teilnehmer*innen die Übung „Mobilitäts-Captcha“ praktisch kennen und reflektieren diese auf einer pädagogischen Ebene. Ziel ist, dass sie die Materialien und Methoden sowohl in Präsenz- als auch in interaktiven Online-Veranstaltungen anwenden können.
Details zum Inhalt der Übung: Die Teilnehmer*innen setzen sich in der Übung anhand von sieben Stationen mit unterschiedlichen Aspekten und Auswirkungen von automatisierten E-Autos auseinander. In einem Suchbild im Stil eines Captcha (Abkürzung für completely automated public Turing test to tell computers and humans apart) – dem „Mobilitäts-Captcha“ – suchen sie die Stationen, die Videos und Texte enthalten. Sie erkunden die sozialen und ökologischen Auswirkungen, sowie die Arbeitsbedingungen für die Entwicklung von automatisierten Fahrsystemen anhand der Beispiele des Lithium-Bergbaus in Chile, der Tesla-Fabrik in Deutschland, Click-Arbeit in Venezuela und alternativen Mobilitätskonzepten. Dabei lernen die Teilnehmer*innen unterschiedliche Perspektiven aus Chile, Deutschland und Venezuela kennen.
Die Teilnehmer*innen diskutieren, ob E-Autos eine Lösung für die Klima- und Umweltkrise darstellen. Abschließend tauschen sie sich darüber aus, welche Handlungsmöglichkeiten es für eine Mobilitätswende, die nicht auf motorisierten Individualverkehr ausgerichtet ist, gibt.
Veranstaltung aus dem Projekt #digital_global im Rahmen der digitalen BNE-Werkstatt
Referent*innen: F3_kollektiv
Anmeldung: per Mail oder über das Anmeldeformular auf der Website
Der Zugangslink zum Big Blue Button-Raum wird den angemeldeten Personen per Mail gesendet
Sprache: deutsche Lautsprache
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Heute von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr.
Webinar: Rechtspopulismus in stipendiatischen Kontexten – die DES und die Neue Rechte
2018 wurde die Desiderius-Erasmus-Stiftung (DES) von der AfD als parteinahe Stiftung anerkannt. Mit dem Verbleib der AfD im Bundestag 2021 könnte nun die Finanzierung der DES durch Bundesmittel möglich werden.
In unserem Webinar mit der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus hinterfragen wir die Rolle der DES im Netzwerk der sogenannten Neuen Rechten:
Wie ist die DES und ihre Inhalte in rechtspopulistische Netzwerke verstrickt?
Was unterscheidet die DES von anderen parteinahen Stiftungen?
Mit welchen Strategien können wir rechten Positionen auch im stipendiatischen Kontext entgegentreten?
Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) ist seit 2001 Anlaufstelle für alle, die bei konkreten rechtsextremen, rechtspopulistischen, rassistischen und antisemitischen Anlässen sprech- und handlungssicher werden wollen, ob im beruflichen oder im privaten Kontext.
#DefunDES ist eine Initiative von Stipendiat*innen der 13 Begabtenförderungswerke, die sich gegen die Finanzierung der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung (DES) einsetzt.
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Heute von 10:30 Uhr bis 15:00 Uhr.
Vergessen, verdrängt und doch aktuell: Kolonialgeschichte
Zahllose Straßennamen, Denkmäler, Bauten und Museumssammlungen gehen auf die Rolle Deutschlands und deutscher Kaufleute in Sklavenhandel und Kolonialismus zurück – oftmals immer noch, ohne dies zu benennen. Wo doch einmal ein Denkmal abgebaut oder eine Straße umbenannt wird, ist es zumeist dem Engagement kritischer Bürger*innen zu verdanken. Und auch in den ausgebeuteten Ländern sind die Folgen dieser über 500-jährigen Geschichte – Eroberung Amerikas, die Verschleppung von Millionen Menschen im Sklavenhandel, dann die Errichtung von Kolonien –bis heute nur zu deutlich zu spüren. Viele gewaltsame Konflikte heute haben ihre Wurzeln in dem Unrecht, das die europäischen Staaten und Handelsunternehmen in früheren Jahrzehnten und Jahrhunderten begangen haben.
In dem Fachgespräch am 9. Oktober wollen wir uns mit unserem kolonialen Erbe und dessen Aufarbeitung vor allem in Bezug auf den Kolonialismus und den Sklavenhandel auf dem afrikanischen Kontinent beschäftigen.
Die Veranstaltung wird, sofern es die Pandemielage erlaubt, in der Familienbildungsstätte in Soest in Nordrhein-Westfalen stattfinden. Es wird voraussichtlich in jedem Fall die Möglichkeit geben, virtuell an der Tagung teil [...]
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Heute von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr.
Veranstaltungsreihe Geschlechter(un)gerechte Hochschulen
Nach der Themenwoche “Geschlechter(un)gerechte Hochschulen” folgen nun die Follow-Up-Veranstaltungen. Dazu haben wir eine Veranstaltungsreihe organisiert, die auch über den universitären Kontext hinaus in insgesamt vier Veranstaltungen die Themen Geschlechtergerechtigkeit und Feminismus aufgreift.
Auf einen Blick:
Die Veranstaltungsreihe ist kostenfrei, öffentlich und findet online via Zoom statt.
Termine: Dienstags, 8. Juni / 28. September / 19. Oktober / 16. November jeweils um 19 Uhr
Weitere Informationen und Anmeldung: http://www.themenwochehochschule.com
und auf Instagram: Themenwoche Hochschule (@geschlechterungerechte_hs) • Instagram
Themen der Veranstaltungsreihe:
8. Juni, 19 Uhr: Gender, Klima & Care – Vortrag von und Diskussion mit Prof. Dr. Gabriele Winker. “Solidarische Care Ökonomie: Revolutionäre Realpolitik für Care und Klima”
28. September, 19 Uhr: Wissenschaft und Sexismus (Referent*in folgt)
19. Oktober, 19 Uhr: Sprache gendern (Referent*in folgt)
16. November, 19 Uhr: Frauen in der Philosophie (Referent*in folgt)
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Heute von 09:30 Uhr bis 14:30 Uhr.
Die Echos von 9/11
Antimuslimischer Rassismus 2001-2021
Der Anschlag auf das World Trade Center vom 11. September 2001 stellte eine deutliche Zäsur für muslimisch gelesene Menschen dar. Auf dem Fachtag möchten wir mit Ihnen die historische Bedeutung von 9/11 für rassistische Diskurse erörtern. Der Fachtag findet digital statt und richtet sich insbesondere an Pädagog*innen und Multiplikator*innen der (offenen) Jugend- und Sozialarbeit.
gefördert vom Jugend- und Sozialamt Frankfurt am Main
zur Anmeldung
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Heute von 19:00 Uhr bis 21:30 Uhr.
Online-Vortrag „Wie frei und sicher leben queere Menschen in Bayern”
„Wie frei und sicher leben queere Menschen in Bayern? – Einblicke in die Lebenssituation von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans-, intergeschlechtlichen und anderen queeren Menschen im Freistaat“
Kaum politische Beteiligung, fehlende mediale Sichtbarkeit, Gewalt auf den Straßen und Diskriminierung im Alltag – viele queere Menschen erleben einen Freistaat Bayern, der für sie wenig frei ist. Obwohl sich mittlerweile selbst Markus Söder mit einer Regenbogenmaske in die Münchner Allianz-Arena setzt, ist die reale Lebenssituation für LSBTIQ* nach wie vor ziemlich prekär. Warum ist das so? Diese und andere Fragen gilt es zu klären. Auch in Hinblick darauf, wie wir als Gesellschaft zusammenleben wollen.
es referiert: Markus Apel, Vorstandsmitglied und Pressesprecher des Lesben- und Schwulenverbands Bayern
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Heute von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr.
Community Management
Diskussionen in Kommentarspalten können spannend und witzig sein. Aber was passiert wenn Seiten, Profile und Kommentarspalten geflutet werden mit Hass? Was Community Management bedeuten kann und wie man dagegen vorgehen?
Die Veranstaltung findet über Zoom statt. Referentin: Simone Rafael
Anmeldungen an: nzarabian-at-bs-anne-frank.de
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe “Dem Hass keinen Raum geben“
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Vom 04.10 - 08:00 Uhr bis 05.10 - 18:00 Uhr.
Tagungsreihe „Blickwinkel. Antisemitismus- und rassismuskritisches Forum für Bildung und Wissenschaft“
Antisemitismus- und rassismuskritisches Forum für Bildung und Wissenschaft
Antisemitismus, Rassismus, Islamfeindlichkeit – Migrationsgesellschaft, Konkurrenzen, Bildungsstrategien: Diese Stichworte prägen zunehmend die gesellschaftliche, wissenschaftliche und pädagogische Auseinandersetzung mit Vorurteilen und mit ausgrenzenden Denk- sowie Deutungsmustern. Vielfach schwankt die Diskussion zwischen Eifer und Orientierungslosigkeit, zwischen eindeutigen Positionen und Differenziertheit.
Die Tagungsreihe „Blickwinkel. Antisemitismus- und rassismuskritisches Forum für Bildung und Wissenschaft“ beleuchtet seit 2011 aktuelle Analysen, diskutiert innovative Bildungsansätze und setzt diskurskritische Akzente. Die Veranstaltungsreihe lädt zum Austausch und zur Vernetzung von Wissenschaft und pädagogischer Praxis ein.
Blickwinkel 2021
GLEICHWERTIG UNGLEICHWERTIG
Antisemitismus und anti-Schwarzen Rassismus zusammendenken
Antisemitismus und Rassismus treten in den seltensten Fällen isoliert auf; sie sind verflochten, stützen und ergänzen einander. Während öffentlich vielfach die gemeinsame Bekämpfung von Rassismus und Antisemitismus gefordert wird, gibt es in Bildungsarbeit und Wissenscha [...]
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Heute von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr.
Tagungsreihe „Blickwinkel. Antisemitismus- und rassismuskritisches Forum für Bildung und Wissenschaft“
Antisemitismus- und rassismuskritisches Forum für Bildung und Wissenschaft
Antisemitismus, Rassismus, Islamfeindlichkeit – Migrationsgesellschaft, Konkurrenzen, Bildungsstrategien: Diese Stichworte prägen zunehmend die gesellschaftliche, wissenschaftliche und pädagogische Auseinandersetzung mit Vorurteilen und mit ausgrenzenden Denk- sowie Deutungsmustern. Vielfach schwankt die Diskussion zwischen Eifer und Orientierungslosigkeit, zwischen eindeutigen Positionen und Differenziertheit.
Die Tagungsreihe „Blickwinkel. Antisemitismus- und rassismuskritisches Forum für Bildung und Wissenschaft“ beleuchtet seit 2011 aktuelle Analysen, diskutiert innovative Bildungsansätze und setzt diskurskritische Akzente. Die Veranstaltungsreihe lädt zum Austausch und zur Vernetzung von Wissenschaft und pädagogischer Praxis ein.
Blickwinkel 2021
GLEICHWERTIG UNGLEICHWERTIG
Antisemitismus und anti-Schwarzen Rassismus zusammendenken
Antisemitismus und Rassismus treten in den seltensten Fällen isoliert auf; sie sind verflochten, stützen und ergänzen einander. Während öffentlich vielfach die gemeinsame Bekämpfung von Rassismus und Antisemitismus gefordert wird, gibt es in Bildungsarbeit und Wissenscha [...]
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Heute von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr.
Erinnern multidirektional aushandeln
Wie kann Gedenk- und Erinnerungsarbeit aussehen, die sich multiperspektivisch versteht und an Vielheit/Diversity orientiert? In welchem Verhältnis stehen dabei institutionelle Strukturen und Communities, welche Positionen und Perspektiven werden wirkmächtig? Und welche Bedeutung hat multidirektionale Erinnerung in diesem Kontext? Über diese und weitere Fragen diskutieren Natalie Bayer (FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum) und Susann Lewerenz(KZ-Gedenkstätte Neuengamme) in einem Gespräch über Erinnerungs- und Gedenkarbeit. Es moderiert Regina Sarreiter(Goethe-Institut).
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Multidirektionales Erinnern im Praxistext“ des Goethe-Instituts und findet in Zusammenarbeit mit dem FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum und der Reihe „Verflechtungen: Rassismen und Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart“ der KZ-Gedenkstätte Neuengamme in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg statt.
Die Veranstaltung findet online und mit Übersetzung in deutsche Gebärdensprache statt. Anmeldung bis zum 29. September:
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Heute von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr.
“Unsere Stimme zählt” Rassismuskritische Perspektiven junger Menschen nach Hanau
Am 19. Februar 2020 wurden in Hanau neun Menschen aus rassistischen Motiven ermordet. „Wir haben ein Rassismusproblem, Rassismus tötet“ – diese bittere Tatsache wird seitdem auch von einer breiten Öffentlichkeit stärker wahrgenommen und diskutiert.
Für junge Menschen mit Migrationsgeschichte war diese Erkenntnis nicht neu. Sie und ihre Communities berichten in sozialen Medien seit Jahren von alltäglichen Rassismuserfahrungen. Die Morde von Hanau zielten jedoch unmittelbar auf migrantisch gelesene Jugendliche und ihre Treffpunkte ab, was die jungen Menschen und ihre Familien tief in ihrem Sicherheitsbedürfnis getroffen und traumatisiert hat.
Aufgrund der Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronapandemie konnte eine Aufarbeitung der Ereignisse, ein angemessener Umgang mit Trauer, Schock und Wut bisher nur sehr eingeschränkt stattfinden. Gleichzeitig haben sich gerade im Zuge der Corona-Pandemie Rassismus- und Ausgrenzungserfahrungen weiter verstärkt.
Wir wollen mit dieser Auftakt-Veranstaltung den Fokus auf die Perspektiven von jungen Menschen mit Migrationsgeschichte im Rassismus-Diskurs legen. Dabei möchten wir die Erfahrungen und die Zäsur durch den Anschlag in Hanau aufgreifen. Was si [...]
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Heute von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr.
Antimuslimischer Rassismus Erscheinungsformen, Hintergründe und Gegenstrategien vor Ort
„Antimuslimischer Rassismus Erscheinungsformen, Hintergründe und Gegenstrategien vor Ort“
„Ob Angriffe auf Moscheen oder Hassreden im Internet, ob Diskriminierungen auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt oder Angriffe auf Muslim*innen im Alltag –
antimuslimischer Rassismus hat viele, oftmals verdrängte Gesichter. Dabei ist er längst nicht nur am vermeintlichen rechten Rand anzutreffen: Er prägt den Alltag der Betroffenen ebenso wie die gesellschaftliche Debatte und Medienlandschaft. Von der Sarrazin-Kontroverse oder Berichte über die sogenannte „Clankriminalität“ bis hin zu Aussagen aus der Politik, wonach der Islam nicht zu Deutschland gehöre – all diese Beispiele zeigen, wie verbreitet das Feindbild ist.
Wie kann die demokratische Öffentlichkeit, wie kann die politische Bildung auf diese Situation reagieren? Welche Strategien des Empowerment sind für Betroffene effektiv? Wie kann sinnvolle Solidarisierung aussehen? Wie lassen sich antimuslimisch-rassistische Stereotype effektiv kritisieren? Welche Möglichkeiten der Vernetzung existieren? Wie lassen sich Hass-Botschaften im Internet bekämpfen? Und welche anderen praktischen Handlungsmöglichkeiten gibt es gegen diese Variante des Rass [...]
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Heute von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr.
360° politische Bildung in M-V / Inhalt, Austausch, Vernetzung
Am Montag, den 27.09.2021 geht das Barcamp 360° politische Bildung in M-V in die zweite Runde.
Nach dem erfolgreichen Barcamp im September 2020 mit über 100 Beteiligten möchten wir auch dieses Jahr die Tage der politischen Bildung (15.09 – 03.10.) zum Anlass nehmen, aktuelle Fragen der politischen Bildung zu thematisieren.
Einen Tag nach der Bundes- und Landtagswahl in M-V bietet das offene Tagungsformat eine gute Möglichkeit, zu diskutieren, Wissen zu teilen, sich zu vernetzen und somit politische Bildung zu stärken und sichtbar zu machen.
In den letzten Monaten sind vielen neue und interessante Methoden und Ansätze entstanden. Es wurden wichtige Studien veröffentlicht und bekannte als auch neue Fragestellungen diskutiert und weiterentwickelt. Für diese unterschiedlichen, reichhaltigen und wertvollen Impulse bietet das Barcamp eine Plattform.
Wir freuen uns über die bisherigen Anmeldungen und eingereichten Sessions. Es wird wieder ein vielfältiges und spannendes Zusammenkommen!
Bisher wurden folgende Sessionvorschläge eingereicht:
Demokratiestärkende Bildung pädagogischer Fachkräfte im Kontext der Arbeit mit Kindern im Grundschulalter
DOING MEMORY – Praxen der Erinnerung an recht [...]
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Heute von 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr.
Konflikte in Sahel und in Ostafrika
Mit Marc Antoine Pérouse de Montclos, Centre Population & Development CEPED, Frankreich, und Fatouma Touré, Association Jeunes Femmes Leaders de Gao, Mali.
Aug Englisch.
Webinar im Rahmen der Reihe „20 Jahre ‚Krieg gegen den Terror‘ – eine Welt in Trümmern“
Anmeldungen bitte per Mail an: b.schmolze@gerechtigkeit-heilt.de
Mehr Infos: https://mfh-bochum.de/events/konflikte-in-sahel-und-in-ostafrika/
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Heute von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr.
“Lust auf Mut” – Talk zu female empowerment mit Amel Hamdi & Samira El-Shamy
EMPOWERMENT wird hier groß geschrieben: Samira El-Shamy erzählt von ihren Erfahrungen als Betroffene von Diskriminierungen am Arbeitsplatz. Amel Hamdi spricht über ihre professionellen Unterstützungsmöglichkeiten als dipl. Trainerin für Persönlichkeitsentwicklung. Zwei Frauen mit unterschiedlichen Geschichten, die sich im Kampf für Gleichberechtigung und Selbstbewusstsein vereinen, mit ihren Perspektiven inspirieren und Lust auf Mut machen.
Anmeldung hier: https://bit.ly/3tkzNiV
Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/
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Heute von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr.
Koloniale Kontinuitäten erkennen, hinterfragen und bearbeiten
// Eine Veranstaltung im Rahmen des Projekts „Gemeinsam. Gerecht. Global. – Sorgen, lernen und handeln in postmigrantischen Allianzen.“
// Ein Kooperationsprojekt von: Yeşil Çember, DaMigra, Entwicklungspolitisches Netzwerk Sachsen, Zentrum für Europäische und Orientalische Kultur e.V., Forschungszentrum Entwicklungskommunikation Universität Leipzig, Konzeptwerk neue Ökonomie e.V.
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-> Anmeldung hier
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Aus verschiedenen Blickwinkel behandeln wir Kolonialismus und den Widerstand dagegen. Dabei geht es um deren Verbindungslinien sowohl global als auch zu jedem*r Einzelnen.
Weitere Informationen zum Workshopprogramm folgen demnächst hier.
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Workshopsprachen: Mehrsprachigkeit wird noch geklärt. In jedem Fall organisieren wir Sprachmittlung nach Bedarf. Bitte in der Anmeldung angeben.
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Workshopzeiten:
Freitagabend bis Sonntagmittag
und Mittwochabend
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Referent*innen:
noch offen
Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/
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Vom 13.09 - 09:00 Uhr bis 15.09 - 16:15 Uhr.
Bildungsurlaub: Anti-Diskriminierung im Alltag: Was tun?!
Weiterbildung / Bildungsurlaub für Personen, die sich beruflich/ privat mit Anti-Diskrimnierung auseinadersetzten wollen und wirksame Tools kennnelernen wollen.
Diskriminierenden Handlungen und Strukturen begegnen wir überall in unserem Alltag: In Gesprächen, auf dem Wohnungsmarkt, am Arbeitsplatz, in der Familie, im Bus, …. Manchmal sind wir betroffen, manchmal sind wir an Diskriminierung beteiligt und oft bemerken wir Diskriminierung nicht oder sehen über sie hinweg. Dies hat unterschiedliche Gründe, z.B. sind wir uns unseren Privilegien und Vorurteile nicht bewusst sind, uns fehlen Handlungsperspektiven oder wir sind nicht geübt im konkreten Umgang mit Sexismus, Trans*-, Inter*- und Homofeindlichkeit, Rassismus oder Klassismus. In diesem Kurs nehmen wir dies als Ausgangspunkt, um in einem fehlerfreundlichen und wertschätzenden Umfeld Wissen über die verschiedenen Diskriminierungsformen und ihrer Historie zu vermitteln und mithilfe kreativer Methoden in die Reflektion eigener Privilegien und Vorurteile zu gehen. Darauf aufbauend werden wir gemeinsam Handlungsperspektiven und Tools diskutieren und entwickeln, um aktiv an dem Abbau von Diskriminierung mitzuwirken!
Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/
