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Berlin – Die Winter-Zange hat uns fest im Griff! Während Deutschland zu Beginn der Woche örtlich schon bei minus 24 Grad bibberte, kämpfen auch große Teile Europas mit den Auswirkungen von Super-Kälte, Schnee und Eis.
🫵Es erinnert an den strengen Hungerwinter 1946/47 nach dem Ende des 2. Weltkrieges.
Der Winter 1946/47, oft als „Hungerwinter“ bezeichnet, war eine der härtesten und folgenschwersten Perioden in der Geschichte Mitteleuropas im 20. Jahrhundert. Er war geprägt von extremer Kälte, massivem Nahrungsmangel, zerstörter Infrastruktur und einer humanitären Krise, die durch die Nachwirkungen des Zweiten Weltkriegs verschärft wurde. Im Folgenden beschreibt es den Ablauf des Winters ausführlich, unter Berücksichtigung der klimatologischen, sozialen, wirtschaftlichen und humanitären Aspekte in Mitteleuropa, insbesondere in Deutschland, Österreich und den angrenzenden Regionen. 🫵
Besonders hart traf es ab Montagabend unsere Nachbarn in Holland. Strenges Winterwetter und eine technische Störung haben den Zugverkehr fast vollständig lahmgelegt. Noch bis zum Vormittag wird im ganzen Land kein Zug der niederländischen Bahn fahren.
Weil der Bahnverkehr in den Niederlanden komplett zum Erliegen kam, warteten Passagiere wie in Utrecht vergeblich auf Züge
Leere Bahnsteige in Holland – wegen des Winterwetters und einer Computer-Störung ging nichts mehr
Neben den zahlreichen Problemen an Weichen durch das heftige Winterwetter hatte eine Computer-Störung für Ausfälle gesorgt. Internationale Züge seien von der Störung vorläufig nicht betroffen, hieß es. Auch können andere Verkehrsunternehmen lokal ihre Züge fahren lassen.
Hunderte Flüge am Flughafen Schiphol gestrichen
Am Flughafen Schiphol kam es am Montag zu fast 700 Flugstreichungen – also mehr als die Hälfte der rund 1200 geplanten Starts und Landungen. Auch am Dienstag wurden schon 450 Flüge annulliert, hieß es am Morgen.
Besserung ist nicht in Sicht: Die nationale Wetterbehörde sagte für Dienstag Glatteis und für Mittwoch weitere starke Schneefälle voraus. In Utrecht wurden laut Medienberichten mehrere Grundschulen geschlossen.
Rund 1000 Kilometer Stau in Frankreich
In Frankreich sorgten Schnee und Eis am Montag für dramatische Verkehrsstörungen in der Normandie und der Bretagne sowie im Großraum Paris – insgesamt bildeten sich Staus mit einer Rekordlänge von fast 1000 Kilometern. Bei wetterbedingten Unfällen gab es in der Normandie mindestens fünf Tote.
Paris meldete Flugstreichungen – allerdings nicht in dem Ausmaß wie in Holland: An den Pariser Flughäfen Charles-de-Gaulle und Orly mussten Fluggesellschaften 15 Prozent ihrer Flüge streichen.
Verkehrsminister Philipp Tabarot erklärte, der Flugverkehr sei reduziert worden, um den Schnee von den Start- und Landebahnen zu räumen und die Maschinen zu enteisen. Piloten aus aller Welt wurden vor „heftigen meteorologischen Phänomenen“ gewarnt.
Schneehöhen in Europa am 6.1.2026, mit höchsten Werten in Skandinavien und den Alpen.
Frankreichs Super-Zug TGV deutlich langsamer
Auch der Hochgeschwindigkeitszug wurde von Schnee und Frost ausgebremst – der TGV musste seine Geschwindigkeit von 300 auf 200 km/h drosseln. In der Hauptstadt Paris wurde der Busverkehr eingestellt, an einigen Tram-Linien sei der Betrieb ausgesetzt worden, hieß es. In 26 Départments vom Nordwesten des Landes bis zur Île-de-France galt laut dem Wetterdienst Météo-France wegen Schnee und Glätte die Warnstufe Orange.
Viele Schulen in Großbritannien dicht
Auf den britischen Inseln kam es infolge der dramatischen Wetterverschlechterung zu Hunderten Schulschließungen. Allein in Nordirland wurden den Angaben zufolge 212 Schulen dichtgemacht. England, Schottland und Wales waren ebenfalls von massiven Schulschließungen betroffen.
Der Norden Großbritanniens war von schweren Schneefällen betroffen. An vielen Flughäfen fielen Flüge aus, darunter in Aberdeen und Inverness in Schottland, in Belfast in Nordirland sowie in Liverpool und Manchester.
Nach heftigem Schneefall mit mehr als 50 Zentimetern mussten auch in Schottland Züge freigelegt werden
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